bumi bahagia / Glückliche Erde

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Beurteilen / Verurteilen / Brandheisses Thema

Beurteilen
tun wir nicht nur sekuendlich, wir muessen es tun, rein schon zum ueberleben. Dass unser Beurteilen von 1000 vorgefertigten Schablonen gepraegt ist, damit bin ich natuerlich einverstanden. Dass wir das Beurteilen aus diesem Grunde sein lassen sollen, hingegen, das geht ganz gar ueberhaupt nicht, ist auch nicht anzustreben. Ist die Suppe zu heiss oder essbar, ist sie versalzen, ist sie verdorben oder geniessbar. Ohne Beurteilen laeuft gar nichts. Vielmehr aber sollen, muessen wir unsere Schablonen sichten und richten, dies unbedingt und mit allen Mitteln.

Verurteilen
ist eine komplett andere Tasse Tee.
Indes Beurteilen wertfrei vor sich geht, beinhaltet Verurteilen Ablehnung, befeuert von negativen Emotionen. Und das ist des Teufels.

Zwei Beispiele.

A)

Ich sehe, wie Nachbars Kind den Hund misshandelt.
Ich beurteile das als schlecht fuer den Hund und auch schlecht fuer das Kind. Ich verurteile das Kind nicht. Ich werde nicht wuetend, aber ich schreite entschieden und kraftvoll ein. Ich stoppe des Kindes Handlung, und in der Folge werde ich mit dem Kind Hundesprache, Hundeliebkosung, Hundewitz und so weiter beobachten, so dass es mit dem Thema Hund eine positive aufbauende Erfahrung machen wird in Zukunft. Und Hunde mit ihm auch.

B)

Ich sehe, wie Nachbars Kind den Hund misshandelt.
Ich beurteile das als schlecht fuer Hund und Kind und ich verurteile das Kind, ich werde sauwuetend auf den Jungen. Ich fahre drein, scheisse ihn zusammen, er kriegt Schiss, weil ich groesser und staerker bin und weil ich schreie, und wahrscheinlich haut er ab.
– Er denkt, ich sei gefaehrlich, eine Angst ist gelegt.
– Er denkt, ich sei ein Arschloch, eine Verurteilung seinerseits ist durch mich gewachsen.
– Er wird Hunde erst recht drannehmen dann, wenn das Arschloch nicht da ist.
– Ich habe mit meiner Wut morphische Felder gespiesen, Felder der Trennung, der Ablehnung, Felder der Aggression.

A)

Ich hoere, dass Leute, Elite auch genannt, Kinder zuechten lassen, sie sexuell missbrauchen, sie foltern, sie toeten und schon auch mal fressen.
Ich beurteile das als schlecht fuer das Kind und als schlecht fuer die Taeter.
Ich verurteile nicht. Ich werde nicht wuetend, ich stelle fest, dass diese Taten geschehen.
Ich gehe in meine Kraft, ich schicke das Bild, dass wir alle unereinander verbunden sind und dass unser Leben reich ist, wenn wir uns schaetzen und lieben. Ich verbreite das Wissen dort, wo ich es vermag, damit eine kritische Masse der Menschen sich in moeglichst kurzer Zeit so verhalten wird, dass den Taetern ihre Handlungsfreiheit genommen werden wird.

B)

Ich hoere, dass Leute, Elite auch genannt, Kinder zuechten lassen, sie sexuell missbrauchen, sie foltern, sie toeten und schon auch mal fressen.
Ich beurteile das als schlecht fuer das Kind und als schlecht fuer die Taeter.
Ich werde rasend vor Empoerung.
Ich verurteile die Taeter. Ich will sie an den Eiern aufgehaengt baumeln sehen. Ich verzweifele ob der Schlechtigkeit dieser Welt. Ich lasse Hoffnung fahren. Ich verfluche vielleicht in meiner Raserei Gott und die ganze verdammte Schoepfung. Denn ich habe doch Recht, oder etwa nicht? Das Verbrechen ist dermassen aller Worte spottend brutal, dass da jede Wut gerechtfertigt ist, oder etwa nicht?
Spontan reagiert jeder Mensch, der nicht komplett von Herz und Gefuehl abgeschnitten ist, mit solch einem Tsunami der Empoerung. Ich auch.
Und es ist kontraproduktiv.
Mit meiner Empoerung
– aendere ich an den stattfindenden Handlungen nichts,
– schade ich mir selber, die Klarheit meines Denkens und vor allem Fuehlens wird ein schmales Band, ich nehme meiner Intuition die Moeglichkeit, mir zu raten, was zu tun sei. Mein Verstand wird zur stumpfen Klinge,
– schade ich mir selber, indem ich mit meiner Wut meine Aura eben gerade fuer Kraefte oeffne, welche ich bekaempfen will,
– und der Hauptpunkt::

Gewaltig naehre ich morphische Felder, welche eben die Wesen brauchen, welche Taten wie oben beschrieben begehen. Sie leben davon. Sie tun alles, damit wir (unter anderem) in Wut gehen. Erinnere dich, lieber Leser: Wut ist immer ein Ausdruck von Angst. Ausnahmslos immer. (Scheinbare Ausnahme: Heiliger Zorn. Heiliger Zorn ist ein Aufwallen von Tatkraft, hat mit Wut nichts gemein) Im vorliegenden Fall steht hinter der Wut die Angst, das Leid innerlich mit zu erleben und machtlos zuschauen zu muessen, also Angst, ausgeliefert zu sein! Und dahinter steht die Todesangst!
Wer angesichts von Taten wie oben beschrieben in Wut und Hass und Verzweiflung geht, hat keine Ahnung, was fuer einen Baerendienst er den Kindern leistet und welch herrliches Geschenk er den Taetern macht. Die produzierte Todesangst, ausgedrueckt durch Raserei, ist Manna fuer SIE. Warum, warum, warum wohl nur foltern SIE? Weil sie durch Angst produzierte Energien brauchen. Sie bevorzugen dabei die von Kindern erzeugten Energien, aber die Deine koennen sie sehr gut auch inkorporieren. Deine als Hauptgericht. Der Kinder Angst als Nachspeise.

***

Habe ich mich deutlich ausgedrueckt?
Es geht nicht darum, alles im Lotos sitzend zu betrachten und geschehen zu lassen wenn ich sage, emotionsfreies Beurteilen sei die Wahl. Es geht sehr wohl darum, dort, wo ich nicht einverstanden bin, einzuschreiten. Einschreiten mit Intuition, mit scharfem Verstand, mit Geduld, mit Schnelligkeit, je nachdem, aber ohne Emotion, vielmehr mit bis zu heiligem Zorn, das heisst mit der erforderlichen Energie und Macht. Macht, richtig eingesetzt, hat nichts mit Missbrauch zu tun. Nur zur Erinnerung.

***

Leute. Das Thema ist brandheiss. Es ist eines der heissesten Themen ueberhaupt.

Es muss uns wieder bewusst werden, was wir mit unseren Gedanken erreichen koennen, und was wir mit unseren Emotionen anrichten. Wir sind blutige Anfaenger, und die Zeit draengt, SIE wissen genau, was SIE wollen. An uns ist es, unser Innenleben wieder so weit kennenzulernen, dass wir wieder in unsere Macht kommen. Dann haben SIE kein Brot, keine Chance. Sie fallen ab wie Laub.

Lies des Buch von Joerg Starkmuth! Es hilft, behaupte ich, jedem Menschen entscheidend auf dem Weg zur Selbsterkenntnis, welche unabdingbare Voraussetzung dafuer ist, dass wir bumi bahagia schaffen.

In Liebe.

thom ram, 08.05.2015


15 Kommentare

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

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  2. Petra von Haldem sagt:

    Danke für den Beitrag.
    Das zu lesen, diese emomotionsvolle energie“sachliche“ Darstellung, hilft meinem Gesundwerden.

    Ich sollte und will es wissen und fühlen, wen und was ich „füttere“ mit meinen/unseren unbewußten Denk-Fühl-und Willensanteilen.
    Meine immer wieder erklärte Absicht und Ausrichtung hilft mir, wacher und bewußter zu werden.
    Mein geistig/seelisches Team hilft mir dabei umgehend…………
    wenn ich eine „Ansage“ mache oder eben eine Absicht laut formuliere.

    Dieses Team ist für die Teamarbeit genauso angewiesen auf die Informationen des „Bodenpersonals“, also UNS………….
    und die Informationen sind die emotionsvollen energiesachlichen Beschreibungen der jeweiligen Sachlage.

    Wir haben die Ereignisse auf der physischen Ebene zu BESCHREIBEN, für das Beurteilen fehlen uns noch ein paar DNS-Verbindungen.
    Von daher ist auch das BE-urteilen ggf. in ein Beschreiben und/oder Berichten zu erweitern. 🙂
    Also Berichterstatter werden……….
    Immer wieder.

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  3. Vollidiot sagt:

    Nachtrag

    Jetzt kommt einer und will ein Kind zum Zwecke perverser Bräuche vorbereiten.
    a) ich beurteile und kalten Herzens zieh ich ihm eine hinten auf den 4. Halswirbel.
    b) ich bin blindwütig und erwürge ihn.
    Beides ultimativ.

    Für den Richter – und damit für mich – ist das ein Unterschied.
    Karma bleibt mal außen vor.
    Das irdische Recht verurteilt das, was eigentlich falsch ist, weniger hart.

    Der Wütige hat immer eine Entschuldigung.

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  4. Vollidiot sagt:

    Die Angst als Speise weniger – das Blut voller Adrenalin ist für die ein Wonnetrunk.
    Macht süchtig.

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  5. luckyhans sagt:

    Da gibt es einiges dazu zu sagen – weil es recht viel ist, bitte ich den nachfolgenden Artikel zu lesen. Danke.

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  6. gabrielbali sagt:

    @ luckyhans

    Ja, selbstverstaendlich, dazu kann man noch einiges sagen und ich bin gespannt, was Du dazu zu sagen hast… 😉

    @ Thom

    Ich freue mich. Du hast mit relativ wenigen Worten alles gesagt, was zu diesem Thema gesagt werden muss. Wer es verstehen will, kann es mit Deiner Hilfe verstehen. Wer es nicht verstehen will – und das koennte wohl noch die Mehrheit der Leser sein – wird es auch (noch) nicht verstehen, wenn Du ein zehnbaendiges Buch darueber zur Verfuegung stellst…

    Umso mehr bin ich auf Luckyhans‘ Kommentar neugierig! 🙂

    .

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  7. gabrielbali sagt:

    @ Vollidiot

    Zitat: „…..kalten Herzens zieh ich ihm eine hinten auf den 4. Halswirbel… ich bin blindwütig und erwürge ihn“.

    Bist Du mit ohnweg verwandt oder verschwaergert?
    Nur mal leise angefragt… 😉

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  8. gabrielbali sagt:

    @ Thom – nimm bitte ein „r“ raus – Danke!

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  9. Vollidiot sagt:

    GaBa
    Wenn ich mich nur noch weichgespült ausdrücke geht mir ein Teil des Lebens flöten.
    Ich will etwas deutlich machen – drastisch.
    Kann aber nicht ausschließen in Grenzsituationen so zu reagieren.

    Nicht also kausalieren: der redet von erwürgen – also ist er ein …irgenwas bescheuertes.
    Diese Mechanismen erinnern mich an Reiz-Reaktions-Muster.

    Ohnweg hat andere Handlungsmuster als Du.
    Und bewerten darf man.
    Und, wie ich sage, laß jeden lernen.
    Differenzieren zwischen fremden und eigenen Problemen.
    Fremde gehen mich nix an.

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  10. thomram sagt:

    @ Gabriel
    Ich moechte den r stehen lassen, es macht die Aussage lustiger. Und jeder sieht, dass du den r nur dank Mister Freud reingetippelt hast.
    Hihi.

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  11. thomram sagt:

    @ Volli

    Jeder muss soll das tun, was ihm richtig scheint. Du weisst, dass ich nicht zu denen gehoere, welche sagen: Ein entwickelter Mensch bingt kein Tier (und erst recht keinen Menschen) um.

    Sollte ich auf meinem einsamen Waldspaziergang auf eine Hoehle stossen, wo grad drei liebe Leute ein Kind auf die schwer vorstellbare Weise misshandeln, und haette ich grad die Mittel dazu mit bei…es kann gut sein, dass ich alle drei auf der Stelle abknallen wuerde. Ohne Wut. Aus Ueberzeugung.
    Und, um beim Unterscheiden zu bleiben: Taete ich es aus Wut, so taete ich das, was ich als Verderben foerdernd beureile.

    Ich erinnere (fuer Neuleser) ein weiteres Mal an die Geschichte vom Weisen und seinem Schueler, welche, am Fluss schlendernd, einen Ertrinkenden erblickten.
    Des Schuelers Reaktion war: Ich will hineinspringen und den Mann retten. Erst aber blickte er zum Meister, und als er sah, dass dieser gelassen weitereinherschritt, dachte er, es waere ein Fehler, den Mann zu retten und liess es bleiben.
    Der Mann ertrank.
    Spaeter fragte der Schueler den Meister, warum er, der Meister, den Mann einfach so ertrinken lassen wollte.
    Der Meister: Ich sah, dass der Mann sterben wollte. Aber du, warum hast du ihn nicht gerettet?

    Der Schueler hatte, nicht handelnd, falsch gehandelt. Jeder ist gerufen, nach seinem eigenen besten Wissen und Gewissen zu handeln. Tue ich etwas, geleitet von meiner (immer beschraenkten) Lebenserfahrung und Einsichtsfaehigkeit und von meiner Intuition geleitet, also nicht von Emotionen gesteuert, dann liege ich richtig – auch wenn 100 geschriebene Gesetze mir Unrecht geben.

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  12. gabrielbali sagt:

    @ Vollidiot

    Zitat: “Wenn ich mich nur noch weichgespült ausdrücke geht mir ein Teil des Lebens flöten”

    Ja, das kann man gut nachvollziehen. Wie schrecklich. Waere auch schade um diesen Teil…

    Junge Leute nennen das dann gewiss “cool”, richtig und das Gegenteil ist dann wohl “weichgespuelt”? Und “weichgespuelt” ist dann hoechstwahrscheinlich auf derselben schrecklich-tiefen Ebene wie “Warmduscher”? Kann man das so sagen?

    Ich tippe darauf, dass Du mich als “weichgespuelten Warmduscher “ einstufst, weil ich nicht einmal begrifflich etwas mit “Erwuergen” zu tun haben will (und auch dazu stehe!) – und selbst dann, wenn mir ein Teil des Lebens floeten gegangen sein sollte…

    Dem Schoepfer sei gedankt, habe ich noch ein paar andere Teile, die diesen schrecklichen Verlust wettmachen koennen. Ich wuenschte, Du haettest auch welche…

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  13. Vollidiot sagt:

    Gaba

    Siehst Du -bumm -warum gleich einstufen müssen??
    Mir ist egal wie Du bist – hab ich doch gesagt – schon x-mal.
    Was Du hast, was Du machst – alles super und saucuhl -was das Deine ist, geht mich nix an.
    Du darfst mir natürlich wünschen was Du willst.
    Alles erlaubt – selbst wenn Du Sackratten kultivierst – mir total egal.
    Nur beim Verbalisieren möchte ich halt etwas anderes sagen als Du.
    Is halt mein Problem.
    Würd ich zu jedem das sagen was selbigem frommt (nicht frommst), wärs auch mein Problem.
    Du siehst.
    Ich ziehe Probleme an und Du hast keine.
    Dein Problem!?

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  14. Petra von Haldem sagt:

    Oh, Vollidiot, schon lange nicht mehr so gelacht……………….
    Herrlich diese schöne Entgegnung:
    ***Würd ich zu jedem das sagen was selbigem frommt (nicht frommst), wärs auch mein Problem.***

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  15. Petra von Haldem sagt:

    @ Thomram
    ***Ich moechte den r stehen lassen,…***
    Auch das hat mich zum Lachen gebracht…

    Jungs, Ihr seid köstlich………….

    Heute gehe ich schmunzelnd ins Bette..

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