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Und – weiter?

Mitmenschen, die überzeugt sind, daß dieses Leben so nicht weitergehen kann und die nach Auswegen suchen, sehen sich meist zuerst vor die Notwendigkeit gestellt, ihre Passivität und Zurückhaltung zu überwinden und zu erkennen, daß der Einzelne nicht den Zwängen des Systems ausgeliefert ist und durchaus etwas verändern kann.

Am Anfang steht diese unerschütterliche Entscheidung: sich nicht mehr überall „herumschubsen“ zu lassen und unterordnen zu wollen, sondern das eigene Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen – und das geht durchaus – meint euer Lucky.

Denn das, was wir mit „das System“ umschreiben, sind lediglich Strukturen und Regeln, welche nur dadurch zur Wirkung kommen, daß die überwiegende Mehrheit der Menschen diese anerkennt und dem entsprechend handelt.

Mit anderen Worten: wir selbst erschaffen jeden Tag dieses System neu – durch unsere Handlungen und Verhaltensweisen.

Und deshalb sind auch Veränderungen am System nur möglich, wenn wir uns dieser Tatsache bewußt werden – und uns selbst verändern.

Wer dies kritisch sieht, der darf gern mal einen Tag lang sich selbst und seine Mitmenschen ganz aufmerksam beobachten, wie und inwieweit wir alle gemeinsam daran arbeiten, das uns inzwischen reichlich fremd gewordene „System“ zu erschaffen und zu versorgen – das überlasse ich jedem selbst, denn nur daraus, daß jede/r selbst erkennt, welche Abläufe er – wissentlich und willentlich oder nicht – ständig unterstützt, nur daraus kann die Überzeugung erwachsen, daß Änderungen nur durch uns selbst möglich sind.

Haben wir dies erkannt, dann ist der erste Schritt:

die eigenen Handlungen innerhalb des „Systems“ so zu verändern, daß damit Wirkungen erzielt werden, die auf eine Änderung in Richtung sinnvoller Abläufe durch Nutzung der Mechanismen des „Systems“ hinauslaufen.

Zum Beispiel:
wir haben erkannt, daß wir von der Wirtschaft als „Verbraucher“ benötigt werden, d.h. es werden Menschen gebraucht, welche die hergestellten Waren auch wirklich kaufen und benutzen – ohne dies würde die Wirtschaft „leerlaufen“.

Was hindert uns also daran, unser Verhalten als „Verbraucher“ so zu steuern, daß damit positive Wirkungen erzielt werden?

Wenn uns bewußt geworden ist, daß es sehr wichtig ist, unserem Körper gute und gesunde Nahrung (am besten „Lebensmittel“) zuzuführen, dann sollten wir doch darauf achten, was in den Erzeugnissen, die wir besonders gern und oft essen, so alles drin ist.
Eine Lupe, beim Einkaufen mitgeführt, leistet sehr gute Dienste, die meist sehr klein gedruckten Bestandteile zu lesen und dann mal im Weltnetz zu untersuchen, inwieweit diese denn alle wirklich gesund für uns sind.

Und da werden wir merken, daß vieles nur dazu dient, entweder die Haltbarkeitsdauer zu erhöhen, also dem Handel weniger Handelsverluste zu bescheren (Konservierungsmittel, Emulgatoren, Stabilisatoren etc.), oder uns zu „mehr kaufen“ (Geschmacksverstärker, „natürliche“ Aromen, Süßungs- und Säuerungsmittel, Appetitanreger etc.) anzuregen.

Wenn dann klar geworden ist, daß all diese Stoffe von unserem Körper nicht benötigt werden, sondern nur den Interessen des Handels dienen – warum sollen wir sie dann unserem Körper ständig zuführen – egal ob sie „unschädlich“ oder „bedenklich“ sind?
(und: wer legt das auch fest?)

Und wenn wir verstanden haben, daß es viel „Fertigfutter“ gibt, das mit solchen nicht gesunden, weil nicht vom Körper benötigten Chemikalien angereichert ist – warum kaufen wir es dann weiterhin?

An diesen wenigen Beispielen sehen wir, daß wir vielfältige Möglichkeiten haben, durch unser Kaufverhalten die Dinge zu beeinflussen. Denn wenn plötzlich nur noch sehr wenige Menschen bestimmte Waren kaufen, dann wird der Handel merken, daß diese Waren nicht „erwünscht“ sind und wird andere bereitstellen (müssen – bei Strafe seines Unterganges).

Ein weiterer Punkt ist nicht nur die Qualität der Waren, die wir kaufen, sondern auch die Menge – vielleicht prüft ein jeder mal, wieviel vom Gekauften auch wirklich „verbraucht“ wird und ob nicht auch ein Teil weggeworfen wird – weil schlecht geworden oder nicht mehr „gewünscht“.

Je besser nämlich die Qualität der zugeführten Waren – also Lebensmittel statt Nahrungsmittel oder gar Magenfüllmittel – desto weniger wird vom Körper an Menge benötigt.
Somit ist auch für den „kleinen Geldbeutel“ der Übergang auf bessere Lebensmittel möglich – Lebensmittel, das sind Produkte, in denen noch Leben ist, d.h. die möglichst wenig verarbeitet und „behandelt“ sind. (radioaktiv bestrahlt, hocherhitzt, „homogenisiert“, „pasteurisiert“, „vorgekocht“ und so weiter)

Letzter Punkt beim Einkaufen:

Werbung hat die erklärte Aufgabe, uns dazu zu verführen, Dinge zu kaufen, die wir eigentlich nicht brauchen – entweder überhaupt nicht (künstlich erzeugte Bedürfnisse), oder in der Menge nicht (der zweite oder dritte Akku-Schrauber im Haushalt).

Werbung ist über den Waren-Preis auf den Käufer umgelegter und damit von ihm selbst bezahlter Kundenbetrug – praktisch Selbstbetrug.
Denn Waren, für die geworben werden muß, sind so schlecht, daß sie sich nicht „von allein“ verkaufen, d.h. durch „Mundpropaganda“ (wobei damit nicht die verschiedenen künstlich geschaffenen Struktur-Vertriebs-Systeme gemeint sind!).

Aber es geht noch weiter, nämlich bei den Verhaltensweisen, die zwar bequem, aber für unser Wohlergehen nicht unbedingt förderlich sind.

Wenn wir erkannt haben, daß Mikrowellenstrahlung (als Mobilfunk) schädlich ist – wie kommen wir dann darauf, daß die in der Mikrowelle erhitzten Stoffe unserem Körper nützen, d.h. ihn „aufbauen helfen“?
Wenn nicht – warum benutzen wir die Mikrowelle dann weiter?

„Weil es so schön schnell geht?“ – Wenn „so schön schnell“ unseren Körper schädigt, dann müssen wir halt langsamer machen.
Was ist uns wichtiger: ein paar (wofür?) eingesparte Minuten, oder unsere Gesundheit?

Es ist eine Frage der Prioritäten, und die setzen wir selbst für unser eigenes Leben – tun wir dies also künftig ganz bewußt.
Wir allein sind nämlich dafür verantwortlich, was in unserem Leben so alles „passiert“…

Und hier haben wir die Chance, den uns so aufwendig anerzogenen Egoismus in richtige, sinnvolle Bahnen zu lenken – wenn wir schon vorwiegend an uns selbst denken sollen, dann tun wir dies doch – im Sinne von mittel- und langfristigen Denkweisen.

Dazu gehört zum Beispiel körperbewußte Bewegung, Sport soviel uns Spaß macht, und sei es als Spazierengehen, oder auch Modesportarten wie „Nordic Walking“ – wenn es uns wirklich ein Bedürfnis ist.
Auch in der Hygiene sollten wie selbstbestimmt agieren – wenn es unserer Haut nicht guttut, sie täglich oder gar noch öfter unter Wasser zu setzen: warum tun wir dies dann? Weil es andere so machen? Was gehen uns in dieser Beziehung andere an? Für unseren eigenen Körper sind wir ausschließlich selbst verantwortlich.

Wenn in den Deo-Sprays Aluminium und andere nicht unbedingt von Körper benötigte Stoffe drin sind – warum darf ein Mensch nicht auch mal nach Mensch riechen, weil er sich diese Stoffe nicht antun will?
Wo lassen wir uns da in unserer Meinung manipulieren? Und welchen Sinn hat es, auf den nach dem Sport frisch geduschten, sauberen und wohlriechenden Körper dann noch kräftig Deo-Spray draufzuknallen?

So wie die körperliche Bewegung, die wir nur aus Spaß machen, uns hilft, ins körperliche Gleichgewicht zu kommen, so sind auch für die Seele gewisse „Pflegemaßnahmen“ erforderlich. Zum Beispiel, ganz bewußte Ruhephasen, die täglich (!) einzulegen sind – ob abends unter freiem Himmel mit Blick auf die Sterne oder morgens bei Sonnenaufgang in der freudigen Begrüßung des Lichts und der Sonne, mag jeder selbst entscheiden – es muß ja nicht schematisch oder systematisch geschehen. Aber solche Ruhepunkte, wo wir mit uns und unseren Empfindungen allein sind, braucht unsere Seele, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen bei den vielfältigen Anforderungen des modernen hektischen Lebens – die Seele mal „baumeln lassen“ und an nichts spezielles denken.

Und auch der Geist, unser Verstand kann uns gute Dienste leisten, indem wir uns die Zusammenhänge bewußt machen, wie „das System“ funktioniert und wie wir mit niederen Emotionen, wie Angst, Haß, Sex und Gewalt, manipuliert werden – wie über verstecke Rituale (Tiertransporte, Schlachthäuser, Massentierhaltung, Kindesentzug bei Milchkühen etc.) die feinstofflichen Felder ständig mit negativen Impulsen „gefüttert“ werden – wie wir über diese und andere Mechanismen dauerhaft fremdbestimmt werden.

Hinzu kommen die bekannten wirtschaftlichen Zwänge, die uns über das (Falsch-)Geld-System, das vollständig auf Schulden beruht, ständig in Bewegung halten sollen, damit wir nicht dazu kommen, in Ruhe darüber nachzudenken, wie das doch miteinander alles zusammenhängt und auf uns einwirkt.

Denn die „Schulden“ sind nicht umsonst vom Wort Schuld abgeleitet – es ist eines der ältesten Macht- und Ausbeutungskonzepte, daß Kredite, die man meist aus der Not heraus aufgenommen hat, zu „Schulden“, zu einer „Schuld“ umfunktioniert werden.
Denn jeder Mensch ist überzeugt, daß jede (moralische) Schuld beglichen werden muß (was auch noch zu hinterfragen ist – „Auge um Auge“, und die halbe Welt ist blind).
Diese (anerzogene!) moralische Vorstellung wird „clever“ ausgenutzt, indem Kredit und Zinsen einfach zu „Schulden“ verschmolzen werden, ohne daß noch unterschieden wird, was Tilgung (Rückzahlung der geliehenen Summe) ist, und wo vom Geldgeber leistungslose Einnahmen (im Form von Zinsen) erzielt werden. (mehr dazu im Kredit-Dialog)
Auch die Wortwahl ist von Bedeutung – Schuldner, Gläubiger (woran glaubt der?)…

Apropos Glauben – die Religionen, und zwar alle heute verbreiteten (bis hin zum Buddhismus) und auch alle sog. „Sekten“ sind darauf ausgerichtet, in dieser oder jener Form das Ausbeutungs- und Versklavungssystem zu stützen.
Ebenso alle „gängigen“ Ideologien (bis hin zum „Marxismus“ und „Kommunismus“) – sie alle leisten ihren Beitrag, den Menschen über vielfältige Glaubensstrukturen im System zu halten.

Sobald wir dies erkennen, können wir auch kritisch unseren eigenen Glaubensstrukturen gegenübertreten und diese hinterfragen – Freiheit von Fremdbestimmung, Befreiung von jahrhundertealten Konditionierungen und Prägungen – anders werden wir kaum selbständige, ungebunden denkende Wesen sein können…

Wir merken: so langsam führt uns dieser Weg im zweiten Schritt heraus aus „dem System“ – wir stellen immer mehr seiner Bestandteile und Glaubenssätze in Frage. Und damit kommen wir irgendwann auch an den Punkt, wo wir bewußt beginnen, uns aktiv aus dem „System“ zu lösen.
Dazu gehört es zuerst einmal, daß wir die Unterdrückung-Mechanismen des Systems nicht mehr bedienen/anschauen/mitmachen/teilnehmen:
das (Schuld-)Geld, den (Wegwerf-)Konsum, die (Zins-)Kredite, die (Lügen-)Medien, den ungehemmten Naturverbrauch, die (Pseudo-)Entsorgung, die fortschreitende Kommerzialisierung der Gesellschaft und andere.

Wir streben dann danach, der Natur wieder näher zu kommen, durch Naturbeobachtung, den eigenen kleinen Garten, Waldspaziergänge und ähnliches.
Bis wir irgendwann wieder begreifen, daß es nicht hier uns und dort die „Umwelt“ gibt, sondern daß es nur eine einheitliche, „ganze“ Natur gibt, in der wir Menschen ein Bestandteil unter vielen anderen sind…

Gerade der Stadtbewohner wird, selbst wenn er bereits erkannt hat, daß die Großstadt eigens dazu geschaffen wurde, den Interessen der Großindustrie zu dienen und die Menschen leichter beherrschbar zu halten, vielleicht nicht sogleich seinen Lebenswandel komplett ändern können – aber er kann über viele kleine Schritte – Blumen auf den Fensterbrettern, Blumenkästen auf dem Balkon, sog. „Urban gardening“ und andere Möglichkeiten, sich wieder näher an Mutter Natur „heranpirschen“ – bis er dann wirklich soweit ist, sich aus der Großstadt zurückzuziehen, weil er es dort nicht mehr aushält.

Selbstverständlich können alle Schritte „heraus aus dem System“ immer nur in dem Maße gegangen werden, wie sie die physische Existenz des Menschen nicht in Frage stellen. Es wird kaum jemand von jetzt auf gleich alle seine Beziehungen zum „System“ abbrechen können, ohne daß er in Schwierigkeiten gerät.

Auch radikale Veränderungen, wenn sie Not-wend-ig sind, zeichnen sich dadurch aus, daß sie „an die Wurzel“ (lat. radix) gehen – sie müssen aber nicht zwangsweise auch immer sofort und umfassend „umgesetzt“ werden.
Oft kann Veränderung so gestaltet werden, daß man sich Schritt für Schritt aus dem jetzigen in einen angestrebten Zustand bewegt – das hat den Vorteil, daß man „unterwegs“ noch diverse Korrekturen anbringen kann, wenn man merkt, daß man die eine oder andere Sache falsch eingeschätzt hat und nun doch einiges in eine andere Richtung bringen muß. 😉

Wichtig ist, sich auf den Weg zu machen und sich nicht durch Schwierigkeiten und Probleme entmutigen zu lassen – jeder noch so lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt, und je mehr Schritte es werden, desto leichter wird das Gehen…
Es wird auf dem Wege viele Unsicherheiten geben, die wir durch ruhiges sachliches Überlegen und In-uns-hinein-Fühlen bewältigen werden.

Und es sind sehr tiefgreifende Veränderungen, welche uns erwarten, wenn wir tatsächlich uns aus all den tiefsitzenden Prägungen und Konditionierungen lösen wollen, die unseren Vorfahren über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg eingeflößt, beigebracht und aufgeprägt wurden.

Das geht los bei so einfachen „Überzeugungen“ wie: „für den Erfolg muß man viel und hart arbeiten“.
Totaler Quatsch.
Zum einen ist die Frage: was ist „Erfolg“? Bestimme ich selbst darüber, was für mich „Erfolg“ bedeutet, oder ordne ich mich den „allgemein üblichen“ Vorstellungen (dem fremdbestimmten Machtkonzept „Erfolg“) unter?
Wenn für mich „Erfolg“ vor allem Freude an der Sache und deren Ergebnis bedeutet, dann kann ich diesen „Erfolg“ sehr einfach erreichen: indem ich mit Freude und Hingabe an dieser Sache werkele, eigene Ideen einbringe und umsetze, nicht immer nur „was hab ich davon“ frage und meinen Gefühlen freien Lauf lasse – damit wird aus der „vielen harten Arbeit“ ein wunderbar leichter „schwingender“ Schaffensprozeß, der viel mit Intuition und Inspiration zu tun hat…

Wir sehen: es ist einfach erforderlich, daß wir wirklich alles prüfen, überprüfen, austesten, ausprobieren, selbst erfahren, und nichts mehr glauben oder ungeprüft hinnehmen – nur so entsteht „eigenes“ Wissen – solches Wissen, das wir uns selbst erarbeitet haben und das niemand so leicht erschüttern kann.
Und je mehr wir solches Wissen erwerben, desto mehr Zusammenhänge werden uns klar werden, und desto eher wird ein wahres Bild entstehen können.

Das ist nicht wie bei einem Puzzle, wo wir im vorgegebenen Rahmen vorgeformte Teile so zusammensetzen, daß ein vorgegebenes Bild entsteht – so funktioniert (im besten Falle) unsere heutige Schul-Bildung, wobei sowohl Richtigkeit des Bildes als auch Ausmaß der Rahmen stark anzuzweifeln sind.

Nein, die Wahrheit ist ein wunderbares Mosaik, bestehend aus unendlich vielen, völlig unterschiedlich geformten und verschieden großen Teilchen, welche wir intuitiv zu einem uns noch unbekannten Bild zusammenzufügen haben, wobei uns weder ein Rahmen, eine Grenze noch irgendwelche Vorgaben einengen – der freie Flug der Gedanken bringt uns hier mal ein Glas und da mal ein Steinchen, dort mal ein Bröckchen, und es ist jedem selbst überlassen, einem jeden Teilchen seinen richtigen „Platz“ zuzuweisen.
(Wobei mir sogar scheint, daß sich das Gesamt-Bild ständig weiterentwickelt, ständig feiner, detail- und facettenreicher wird…)

Und bei all diesem Vorgehen ist nicht nur der Verstand zu Rate zu ziehen, sondern wir sollten auch Vertrauen in unsere eigenen Gefühle entwickeln.
Und das kosmische Bewußtsein nutzen. Was meine ich damit?
Wie wir alle wissen, hat unser Verstandes-Bewußtsein nur eine sehr begrenzte Verarbeitungskapazität – weil es „seriell“ funktioniert, d.h. ein Denkschritt folgt auf den anderen. (auch bei den Damen läuft das „Multi-Tasking“ so ab)

Das was wir Unterbewußtsein nennen, und was wohl eher ein Über-Bewußtsein ist, hat eine unvergleichlich höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit, weil dort die Prozesse parallel ablaufen – viele „Prozessoren“ sind dort gleichzeitig am Wirken, und daraus resultiert logischerweise die ungleich höhere Verarbeitungsleistung.

Wie können wir diese gigantischen Möglichkeiten nun ganz pragmatisch nutzen?
Das Geniale ist immer einfach. Es genügt, uns abends vor dem Einschlafen ein paar Aufgaben (vor-)zustellen, und wir werden morgens gleich nach dem Aufwachen die Lösungen parat haben.
Also, abends über ein Problem nochmal nachdenken – die Frage möglichst präzise formulieren, in welcher Form die Lösung „gewünscht“ ist – und morgens wird uns die gesuchte Lösung „einfallen“.
Probiert es einfach mal aus – es funktioniert.

Und so können wir für alle Aufgaben unsere eigenen Lösungen generieren, unseren eigenen Weg suchen und finden. Wir brauchen keine Führer oder Gurus, wir brauchen nur ein wenig Selbstvertrauen, etwas mehr Obacht für das was uns umgibt, und ein klares Denken und Fühlen – frei von Prägungen und Konditionierungen, von Vorurteilen und „stillen Abmachungen“, von Vorgaben und Angst.
Der Weg in so eine „eigene Welt“ mag lang und beschwerlich erscheinen – ist er nicht, wir leben auch jetzt schon jeder in seiner eigenen Welt.
Wir brauchen nur den Mut, uns auf den Weg zur Wahrheit zu machen – und so uns und damit unser Leben zu verändern.


7 Kommentare

  1. Ohnweg sagt:

    Hat dies auf Ohnweginfos rebloggt.

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  2. Garten-Amsel sagt:

    Klasse !!!
    Danke !
    so auffe Schnelle …

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  3. Ludwig der Träumer sagt:

    Kurz und bündig zusammengefaßt. Danke lucky. Es kann hier jeder – ausnahmslos – eine Idee zum ersten Schritt finden, sei sie auch noch so klein – Hauptsache das bisherige hinterfragen und ggfls. loslassen. Nur so kann man sich aus dem Alltagstrott und der Idiotenmatrix langsam lösen. Ein Schritt nach dem anderen. Nix überstürzen – dann stürzt man. Das Kind mit dem Badewasser ausschütten, bringt nur noch mehr Leid. Aber sich Gedanken machen, wie kann ich das Badewasser sauberhalten, ist ein gewaltiger Schritt. Wobei hier wieder die zentrale Frage auftaucht – was kann ich kleines Licht schon ausrichten.

    Großes, möchte ich behaupten. Erinnern wir uns nur daran, was Großmutter noch wußte. Sie hatte für viele Wehwehchen noch die richtigen – wirklich wirkungsvollen Hausmittel ohne Nebenwirkungen.

    Beispiel Fußpilz: Was macht der moderne Mensch, wenn er einen solchen hat? Er rennt zum Dermatologen, läßt für teures Geld Laboruntersuchungen machen um festzustellen, daß es wirklich Fußpilz und nicht die Krätze ist. Beim zweiten Termin bekommt er ein schlimm klingendes latrinisches Wort, das er nicht versteht, aber ehrfürchtig als Bösewicht für den Fußpilz ausmacht vor den Kopp geknallt. Dreimal täglich mit der teuren Salbe einreiben. Kommen sie nächste Woche wieder. Fußpilz immer noch da. Hilft nur noch Cortison. (Patient hat den Beipackzettel nicht gelesen, dort steht: Cortison kann Pilzinfektionen auslösen) Kommen sie nächste Woche wieder. Der Fußpilz hat inzwischen den Zehennagel angefressen. Der sieht ja böse aus, den müssen wir entfernen. Kommen sie nächste Woche dazu vorbei. Patient kommt, wie verordnet die nächste Woche schmerzverzerrt in Sandalen – kann kaum noch laufen, mit einer Krücke beim Arzt vorbei. Zehennagel entfernt – alles gut? Tetanusspritze noch rein zur Prophylaxe. Sicher ist sicher. Kommen sie nächste Woche nochmal vorbei, ihr Gesicht gefällt mir gar nicht. Etwas aufgedunsten (vom Cortison) . Könnte ein Problem mit ihrer Niere sein. Ich überweise sie vorsorglich zum Internisten. … Das geht so weiter von Arzt zu Arzt bis der Abdecker kommt. Bis dahin fühlt sich der Patient wohlversorgt. Ärzte, Pharmakonzerne und Medizinindustrie ebenso.

    Und – was macht der mit dem juckenden Fußpilz, der sich an Omas Rezept erinnert? Er nimmt ein paar Tropfen Essig aus dem Küchenschrank und beträufelt die Fußzehen. Nach zwei Wochen ist der Fußpilz verschwunden. Wirklich? Nur dann, wenn er sich auf die Ursachen des Fußpilz besinnt. Dann kommt er nämlich auf die Idee, daß hauptsächlich die Kunstfasersocken und Plastikschuhe ein Milieu für den Fußpilz geschaffen haben.
    Schritt für Schritt kommt er dahinter, was Leiden verursacht und vermeidet es, falls er nicht wieder auf die nächste Werbung für atmungsaktive Plastiksocken oder –schuhe verfällt.

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  4. luckyhans sagt:

    @ LdT:

    Wir wollen doch nicht alle Schulmediziner über einen Kamm scheren. Es geht auch nicht um diese/n oder jene/n Frau oder Herr Doktor persönlich – da gibt es sehr nette und liebe Menschen darunter, die mit viel Einsatz versuchen, ihren Patienten zu helfen.
    Nein, es geht um das Krankheitssystem.
    Und das beginnt schon da, wo zwischen Arzt und Patient diese „Wand“ aufgebaut wird – eben mit diesem Wort: „Patient“ – es kommt von lat.: patiens geduldig, aushaltend, ertragend, adjektivisches 1. Partizip von pati = erdulden, leiden (https://de.wikipedia.org/wiki/Patient).
    Damit ist auch klar, was wir für den Arzt sind: kein Mensch, dem zur Heilwerdung (heil = „ganz werden“) zu verhelfen ist, sondern jemand der „geduldig erträgt“.

    Dementsprechend wird der Arzt uns auch „behandeln“ (nicht heilen) – er fragt: „na, was haben wir denn?“ (nicht: „na, was fehlt uns denn?“) – er möchte unsere Symptome wissen, die er dann mit einem lateinischen Begriff beschreibt (nichts anderes sind die lateinischen Wortungetüme, die uns als „Diagnose“ übergeholfen werden: das Symptom auf Latein!). Ihn interessieren keine Ursachen, keine Prozesse, keine Vorgänge, wie es dazu gekommen ist und was wohl der Grund dafür sein könnte. Er bekämpft „die Krankheit“, das Symptom. („Kampf“ bedeutet immer: Gewalt anwenden, und Gewalt ruft immer nur eine Gegengewalt hervor.)

    Falls er ein „guter Arzt“ ist, wird das Symptom auch gemildert werden. Wenn allerdings die Ursachen weiterbestehen, wird „die Krankheit“ sich auf eine andere Art auszudrücken wissen. Denn das, was die Schulmedizin „Krankheit“ nennt, ist in aller Regel schon die HEILUNGS-Phase.

    Die Ursachen einer „Erkrankung“ sind fast immer seelischer Natur – ein mehr oder weniger heftiger Konflikt, der stets ziemlich unerwartet, also schockartig, uns „überfällt“ und „aus dem seelischen Gleichgewicht“ bringt; meist ist niemand da, mit dem wir darüber reden und so den Konflikt lösen können – wir sind gezwungen, ihn eine Zeit lang „in uns hineinzufressen“.
    In dieser Zeit sind wir unruhig bis hyperaktiv, schlafen schlecht, sind in Dauer-Sympathikotonie, und je nach Art des Konfliktes wird ein bestimmtes Organ (und ein genau bestimmter Bereich im Gehirn) ein entsprechendes „Bild“ zeigen (Zellaufbau oder Zellabbau – je nachdem) – oft bekommen wir dieses Geschehen gar nicht mit, weil wir so „dauer-aufgeregt“ sind.
    Wird der Konflikt dann gelöst, d.h. der Grund beseitigt oder wir können mit jemandem darüber reden und uns innerlich klarmachen, daß „alles nicht so schlimm ist“, dann beginnt die Heilungsphase. Hier werden die vorherigen Zellaufbau- oder Zellabbau-Prozesse im betroffenen Organ und im Gehirn wieder „zurückgebaut“, mit Hilfe von Bakterien, Pilzen etc. – diese Heilungsphase (das was die Schulmedizin „Krankheit“ nennt) dauert genauso lange wie die erste Phase.
    Etwa in der Mitte der Heilungsphase kommt es nochmal zu einer hochaktiven Verschärfung der ursprünglichen Prozesse – die sog. Krise – bevor dann die Heilung endgültig ausklingen kann.
    All das ausführlich:

    Alle Menschen, die sich für Krankheit und Heilung interessieren, nehmen sich bitte diese 4 Stunden Zeit – es lohnt sich.

    Denn es zeigt sich, daß wir uns eigentlich immer nur selbst heilen können, indem wir die Konflikte lösen und die Symptome der Heilung mildern und begleiten – mit Hausmitteln oder auch mit einfachen naturnahen Medikamenten – aber stets NACH Beseitigung der Ursachen, nach Lösung des Konfliktes und Auflösung möglicher „Schienen“ (das sind Begleitumstände beim Konfliktschock, die unsere Seele mit diesem verbindet und gleichsetzt).

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  5. […] Ein Beitrag von bumi bahagia […]

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  6. s sagt:

    @Ludwig
    Super-Kommentar!

    @luckyhans
    Danke für Infos und Links. Hab von dem Ansatz auch schon gehört, und wenn ich mich recht entsinne, liegen die Wurzeln dazu in der germanischen Medizin.

    @all
    Ist euch auch die Hetze gegen Naturheilverfahren aus dem US-TV aufgefallen? Immer wenn es in US-Serien oder -Filmen um Medizin geht, wird die Schulmedizin als Heiliger Gral verkauft, während weniger technische und teure Verfahren entweder lächerlich gemacht oder als gefährlich hingestellt werden.
    Bezeichnend finde ich, dass sich die Aussagen über viele verschiedene Serien und Filme immer gleich sind, es geht pauschal gegen Naturmedizin und genauso unkritisch pro Schulmedizin. Achtet mal drauf ^^

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  7. thomram sagt:

    @ s

    Sei willkommen in bb, lieber s.

    Dein Nick gefällt mir besonders, sogar mein Lütterhiri kann sich den merken, auch die Rechtschreibung ist ziemlich leicht
    😀

    TV Serien und Filme.
    Ich kenne die von dir erwähnten Sendungen nicht, schaue zuhause eh nie fern.
    Was ich aber bezeugen kann:
    Hier in Indonesien seh ich immer mal, was an TV läuft, weil bei meinen einheimischen Freunden TV 24/24 läuft (trotz meiner penetranten Aufklärungsversuchen, was das für die Kinder bedeutet, haha)

    Die Familiensendungen handeln immer von Liebe (im Sinne von I need you), von Eifersucht, vom schrecklichen Tod und von den schrecklichen Krankheiten. Die Schauspieler sind grottenschlecht, du würdest kugeln vor lachen, was die hinschmieren.
    Was ich sagen will:
    Wird jemand krank, so reagieren alle Verwandten und Freunde mit Entsetzen und Verzweiflung.
    Das ist das Eine.
    Was dann kommt, weiss jeder Leser: Der Kranke wird dann zu den Leuten in weissen Kitteln gebracht, und die helfen dann – nach anfänglichem Zeigen, wie schwer und schwierig das ist, im Schwick.

    Heisst:
    In einem Lande, da alte Heilkunst noch vereinzelt zu finden ist, wird die Schulmedizin der primitiven Art als allheilmachend dargestellt.

    Habe ich ein Bobo, sagt mir jeder, jeder Einheimische, ich müsse zum Tokter. Es ist in den Hirnis drin.

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