bumi bahagia / Glückliche Erde

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Die essbare Stadt

Genau solcherlei läutet klein und leise die Zukunft ein. Die Zukunft steht unter dem Zeichen bumi bahagia (glückliche Erde)

Ich gratuliere den Initianten und allen Beteiligten herzlich.

thom ram feb2014

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Quelle: http://human-leben.net/projekt-essbare-stadt-712/

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Projekt “Essbare Stadt” – bedienen Sie sich bitte!

Nachdem ich Ihnen bereits zum Thema Balkongärtnern berichtet habe möchte ich Ihnen dieses Mal eine Idee vorstellen, die ein paar Schritte weiter geht un die mich schon mehere Monate fasziniert und die glücklichwerweise nun auch in meinem Heimatort Waldkirch Einzug gehalten hat: Stellen Sie sich vor, Sie laufen durch Ihre Stadt. Überall finden Sie kleine Gemüse-Beete. Daneben stehen Schilder: „Pflücken und Ernten ist ausdrücklich erwünscht. Was hier wächst gehört allen – jeder darf sich mitnehmen, was ihm gefällt.“ Die Idee der “essbaren Stadt”.

Kollage

Wie geschrieben ist dies in meiner Heimatstadt Waldkirch im Jahr 2013 Wirklichkeit geworden. Nach dem Vorbild der englischen Stadt „Incredible Edible Todmorden“ (unglaublich essbares Todmorden) übernimmt hier eine Gruppe von Beet-Paten jeweils die Verantwortung für ein kleines Grundstück mitten in der Stadt.

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Zusammen wird gegärtnert, gepflegt, geerntet und gegessen. Jeder der vorbeikommt, darf mithelfen oder sich etwas zum Essen mitnehmen. Die ursprüngliche Idee stammt aus der rheinland-pfälzischen Gemeinde Andernach, wo schon 2010 städtische Grünflächen in Beete mit Nutzpflanzen umgewandelt wurden.

Neben dem praktischen Nutzen soll das Projekt auch zum Nachdenken über eine nachhaltige Lebensweise anregen. Die Menschen entfernen sich heutzutage immer mehr von der Natur und begreifen Nahrung nur noch als Konsumgut, nicht als Lebens-Mittel. Der dezentrale und selbstständige Anbau von Essen setzt ein Gegengewicht zu dem Massenanbau der Agrar-Riesen. So erleben die Menschen, wie es ist, wieder bewusst mit der Natur umzugehen.

fb

Auch sozial gesehen ist das Projekt sinnvoll. Menschen aus verschiedenen Generationen und Kulturen tauschen sich aus und lernen in Workshops und Kursen voneinander. Auch für Kindergärten und Schulen bietet die „Essbare Stadt“ eine praktische Lernstätte.
Darüberhinaus wird Waldkirch als Stadt aufgewertet. Die Bürger fühlen sich besser integriert und tragen zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung bei.
Mit dem Projekt sind wir Teil der weltweiten „Urban Gardening“-Bewegung, die Alternativen zur heutigen Lebensweise ausprobiert. In vielen weiteren deutschen Städten arbeiten Initiativen an ähnlichen Konzepten.
Vielleicht gibt es ja in Ihrer Stadt ebenfalls schon eine solche Bewegung, der Sie sich anschließen können? Oder tragen Sie diese tolle Idee doch in Ihre Stadt.

 

Mehr Infos auf: http://www.essbare-stadt-waldkirch.de/

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8 Kommentare

  1. jauhuchanam sagt:

    Back to the roots.

    Back to paradise!

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  2. Vollidiot sagt:

    Die politische Gemeinde Waldkirch.
    Die kenn ich gut.

    Überhaupt ist der Umgang mit Pflanzen etwas Urgesundes.
    Die Wachskraft, Werden und Vergehen, unendliche Formen, Kunst und Schönheit, Früchte und Samen, Empfindung.
    Die Beziehung zu einer Pflanze hat ganz andere Qualitäten als zu einem Tier, auch Affen sind hier gemeint.

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  3. Garten-Amsel sagt:

    @ *UHU*:
    Ist das Dein Ernst ?

    Ohne eine Änderung des Menschen-Inneren wird mE alles nur leider immer wieder sehr schnell von der Haben-Wollen-Gier aufgefressen.
    Das „Farm“-Leben läßt schön grüßen.
    Hab das selber erlebt.
    Als ein „Forschungs-Projekt“… bitte, wozu wird denn da ein „Forschungs“-Projekt ins Leben gerufen/geschaffen ?
    und WAS wird dann dabei „erforscht“ ?
    Alle Forschung dient dem Menschen. und den Tieren. und den Pflanzen. Klar. Hatte das doch beinahe ganz vergessen.

    Die alte „Vor-Sorge-Form“ findest Du zB auch in den Streu-Obst-Wiesen. Oder in der Straßen-Reihen-Bepflanzug mit Obst-Bäumen.
    Nur kuck Dir dann mal an, wie da „ge-erntet“ wird und von WEM.

    Mich macht das nur noch traurig,wenn ich sehe, wie da mit diesem ganzen Gut umgegangen wird. So gesehen ist dies hier sicher ein guter Anfang. Möge er wachsen zu einer Be-Wußt-Seins-Ver-Änderung und einem Voll-Wert-Bewußt-Sein.

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  4. Vollidiot sagt:

    Ämseli
    Voll-Wert-Bewußt-Sein (kurz VWBS) begrenzt auf Brot und Gemüse?
    Oder weniger.
    Begrenzt.
    Wa muinsch?

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  5. Garten-Amsel sagt:

    Mehr.
    Paßt nicht in Buch-Staben.

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  6. jauhuchanam sagt:

    Amsel im Garten.

    Natürlich nicht zu den Wurzeln, sondern zu den Früchten, die der Mensch essen sollte.
    Das „Paradies“ ist Gewalt-los, Früchte und Körner seien da die Nahrung gewesen, heißt es.
    Dann brauchen die Frauen auch nicht mehr kochen, und der Mann nicht mehr zur Jagd.
    Yo^^ eigentlich ist das alles, was so ein Mensch benötigt.
    In unseren Gefilden sicher einen Körperschutz, der ihn im Kalten wärmt und bei Wasser trocken hält
    Ich mag die Nomaden-Zelte sehr, herumreisen finde ich auch ganz prima.

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  7. […] kleine Schritte – Blumen auf den Fensterbrettern, Blumenkästen auf dem Balkon, sog. “Urban gardening” und andere Möglichkeiten, sich wieder näher an Mutter Natur “heranpirschen” […]

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  8. […] viele kleine Schritte – Blumen auf den Fensterbrettern, Blumenkästen auf dem Balkon, sog. “Urban gardening” und andere Möglichkeiten, sich wieder näher an Mutter Natur “heranpirschen” – bis er […]

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