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Schweiz / Heute, 3.Juni, Start der Vollgeldinitiative!

Hier im Blog bumibahagia.com stellen wir die sagenhafte Vision eines Zusammenlebens ohne Geld vor. Ohne Geld!

Ich bin davon überzeugt, dass wir da hin kommen werden – Schritt für Schritt.

Die Vollgeldinitiative ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Beim herrschende System fliesst das Geld von Arbeit zu Reich.

Die Vollgeldinitiative nun stellt den verbrecherischen Unfug ab, dass Banken dir heute Luft statt Geld geben, dass du gegenüber der Bank aber mit Haus und Hof für ihre Luft haftest und dass du Zinsen mit richtigem – weil durch deine Arbeitsleistung gedecktes – Geld für die Bankenluft zahlst.

Stiehlst du im Laden eine Wurst, wirst du als Dieb bezeichnet und geächtet.

Stehlen die Banken dir mehr als 9/10 deiner Habe, findest du keinen Richter, der die Verantwortlichen in Handschellen abführen lassen würde.

Die Vollgeldinitiative räumt mit diesem allgemein üblichen und dadurch stillschweigend akzeptierten Diebstahl auf.

thom ram, 03.06.2014

.
Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank!

Vollgeld-Initiative gestartet!

Lieber Thomas Ramdas,

Jetzt geht es los! Ab heute, Di. 3. Juni 2014, kann für die Vollgeld-Initiative unterschrieben werden. Die Unterschriftenlisten sind jetzt online.
Zum Start der Vollgeld-Initiative veranstalteten wir in Bern eine Medienkonferenz. Im Folgenden finden Sie alle Dokumente der Pressemappe.
Nach diesem offiziellen Start findet am Pfingstsamstag 7. Juni das kulturell-informative Lancierungsfest in Zürich statt.

Mit vielen Grüssen,
Thomas Mayer und Daniel Meier
für Rückfragen: daniel.meier@vollgeld-initiative.ch oder +41 (0)79 773 34 50

Pressemappe der Medienkonferenz am 3. Juni in Bern

– Medienmitteilung: Unterschriftensammlung zur Vollgeld-Initiative gestartet
(siehe auch unten)
– Vollgeld-Initiative: fünf Fragen, fünf Antworten
(siehe auch unten)
– Vollgeld-Initiative: Antworten auf kritische Fragen
(siehe auch unten)
– Facts zur Vollgeld-Initiative
(wichtige Zahlen)
– Graphiken zur freien Verwendung
(siehe auch unten)

– Präsentation der Medienkonferenz
– Einleitende Rede von Hansruedi Weber,Präsident des Vereins Monetäre Modernisierung (MoMo), dem Trägerverein der Vollgeld-Initiative,
– „Die Vollgeld-Initiative aus staatsrechtlicher Sicht“, Rede von Philippe Mastronardi,Professor für Öffentliches Recht, Universität St. Gallen, em., Wissenschaftlicher Beirat des Vereins Monetäre Modernisierung,
– „Die Vollgeld-Initiative aus ökonomischer Sicht“, Rede von Reinhold Harringer, Dr. oec., ehem. Leiter Finanzamt Stadt St.Gallen, Sprecher der Vollgeld-Initiative, Mitglied des Initiativkomitees (Deutschschweiz)
– „Vollgeld-Initiative: Gerechtigkeit beginnt mit dem richtigen Geld“,Rede von François de Siebenthal, Économiste HEC Lausanne et lic. és sc. iur., Mitglied des Initiativkomitees (Romandie),
– „Vollgeld-Initiative: Soziale und ökologische Auswirkungen“, Rede von Enrico Geiler, Mitglied des Initiativkomitees (Tessin)

Medienmitteilung vom 3. Juni 2014

Unterschriftensammlung zur Vollgeld-Initiative gestartet

Gegen Finanz- und Spekulationsblasen: Die Volksinitiative ”Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank” (Vollgeld-Initiative) wurde am Dienstag 3. Juni 2014 in Bern gestartet. Sie will das Geldsystem wieder in den Dienst von Realwirtschaft und der Gesellschaft stellen.

Die Schweizer Stimmbürger haben im Jahre 1891 dem Bund das alleinige Recht übertragen, Münzen in Umlauf zu bringen und Banknoten als gesetzliches Zahlungsmittel (Vollgeld) herzustellen. Jedoch wurde dieses Vorrecht der Geldherstellung von der technischen Entwicklung im Zahlungsverkehr ausser Kraft gesetzt. Heute sind nur 10 Prozent der kaufkräftigen Geldmenge Münzen und Noten; 90 Prozent sind elektronisches Buchgeld, das die Banken in Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit eigenmächtig selber schaffen. Mit andern Worten: Guthaben auf Konten sind Forderungen gegenüber Banken, also ein Versprechen, aber kein gesetzliches Zahlungsmittel!

Keine Geldschöpfung mehr für private Banken
Hier setzt die Vollgeld-Initiative an. Das Geldschöpfungsmonopol der Nationalbank soll auf das elektronische Buchgeld ausgeweitet werden. Es wird wie Münzen und Noten zum gesetzlichen Zahlungsmittel. Das Geld auf den Privatkonten gehört dann voll und ganz dem Kontoinhaber. Diese Konten werden wie Treuhandkonten ausserhalb der Bankbilanz geführt und sind somit bei einer Bankpleite nicht mehr in der Konkursmasse. Die Banken dürfen jedoch weiterhin mit Geld arbeiten, das sie von Sparern, Unternehmen, Versicherungen, anderen Banken und der Nationalbank zur Verfügung gestellt bekommen. Mittels Kreditvergabe eigenes Geld zu schaffen, ist Ihnen nicht mehr erlaubt.

Nie mehr: “too big to fail”
Mit der Umsetzung der Vollgeld-Initiative erhält die Schweiz das sicherste Geld der Welt. Finanzblasen und Spekulationen durch die Geldherstellung der Banken werden verhindert und damit die Realwirtschaft stabilisiert. Der Staat wird aus der bisherigen Geiselhaft befreit: Da der Zahlungsverkehr vom übrigen Bankgeschäft getrennt wird, müssen Banken künftig nicht mehr wegen des ”too big to fail” mit Steuergeldern gerettet werden.

Vollgeld entlastet den Staat und die Steuerzahler
Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrages bringt die Nationalbank das neu geschaffene Geld schuldfrei durch den Bund, die Kantone oder die direkte Zuteilung an die Bürgerinnen und Bürger in Umlauf. Allein durch die Umstellung auf Vollgeld entstehen öffentliche Mehreinnahmen von vielen Milliarden Franken. Damit können Staatsschulden abgebaut, Steuersenkungen durchgeführt oder Gelder gezielt in die Infrastruktur und Sozialwerke geleitet werden. Das müssen dann jeweils die ParlamentarierInnen entscheiden. Die Nationalbank ist für die Preisstabilität und Kontrolle der Geldmenge verantwortlich, aber nicht für deren Verteilung.

Hintergrund
Die Initiative wird vom überparteilichen Verein Monetäre Modernisierung (MoMo) getragen und wurde mit einem wissenschaftlichen Beirat seit 2011 vorbereitet. MoMo gehört zu einem internationalen Netzwerk, das Organisationen in 17 Ländern umfasst.

Weitere Informationen
Weitere Informationen unter: http://www.vollgeld-initiative.ch. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Daniel Meier: daniel.meier@vollgeld-initiative.ch oder  +41 (0)79 773 34 50

Graphiken zur freien Verwendung:
Auf unserer Homepage finden Sie druckfähige PDFs)

Die Vollgeld-Initiative: fünf Fragen, fünf Antworten
1) Was bedeutet der Name Vollgeld?
Vollgeld ist das Geld, das die Nationalbank in Umlauf bringt. Das sind heute nur Münzen und Banknoten. Diese gesetzlichen Zahlungsmittel machen aber lediglich 10 Prozent der umlaufenden Geldmenge aus. 90 Prozent sind elektronisches Geld (Buchgeld), das die Banken per Knopfdruck selber schaffen, um damit ihre Geschäfte (u.a. Kredite) zu finanzieren. Die meisten Leute glauben, Guthaben auf einem Bankkonto seien echte Franken. Ein Trugschluss! Ein Konto ist bloss eine Forderung des Kunden, bzw. ein Versprechen der Bank auf Geld, aber selbst kein gesetzliches Zahlungsmittel.

2) Was will die Vollgeld-Initiative?
Die heutige Realität entspricht nicht der Intention der Bundesverfassung (Art. 99: „Das Geld- und Währungswesen ist Sache des Bundes“). Die Vollgeld-Initiative will das korrigieren. Allein die Nationalbank soll elektronisches Geld erzeugen können. Dann dürfen Banken kein eigenes Geld mehr kreieren, sondern nur noch Geld verleihen, das sie von Sparern, Investoren und der Nationalbank zur Verfügung gestellt bekommen. Hinter der Initiative steht der überparteiliche Verein Monetäre Modernisierung (MoMo).

3) Was sind die wesentlichen Vorteile des Vollgeldes?
Das Geld auf Zahlungskonten ist vollumfänglich sicher, da es Geld der Nationalbank ist. Bankenpleiten können ihm nichts anhaben. Finanzblasen werden verhindert, weil die Banken kein eigenes Geld mehr schaffen können. Der Staat wird aus der Geiselhaft befreit, weil er Banken nicht mehr mit Steuermilliarden retten muss (too big to fail), um den Zahlungsverkehr aufrecht zu erhalten. Die Finanzbranche steht wieder im Dienst von Realwirtschaft und Gesellschaft. Das Geldsystem ist kein Buch mit sieben Siegeln mehr, es wird wieder transparent und verständlich.

4) Was geschieht beim Vollgeld mit den Banken?
Die Banken bieten weiterhin alle Finanzdienstleistungen an (u.a. Kreditvergabe, Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung). Nach der Vollgeld-Umstellung gibt es nur noch Nationalbank-Geld auf unseren Privatkonten. Das elektronische Geld ist damit genauso vollwertiges Geld wie heute Münzen und Banknoten. Die Banken können also nur noch mit Geld arbeiten, das ihnen von Sparern, Investoren und Nationalbank zufliesst oder das sie selber besitzen. Banken haben keinen unfairen Vorteil mehr, da sie Geld nicht mehr selber aus dem Nichts erzeugen und verleihen können.

5) Welche Auswirkungen hat das Vollgeld für Bankkunden?
Auf allen Konten, die dem Zahlungsverkehr dienen, befindet  sich ab dem Zeitpunkt der Umstellung Vollgeld, also durch die Nationalbank geschütztes Geld. Die Bank muss diese Konten wie Wertschriften-Depots verwalten. Das Geld gehört den Kontobesitzern und geht nicht verloren, falls eine Bank Pleite geht, es wird aber nicht verzinst. Wer lieber Zins statt krisensicheres Geld möchte, kann der Bank aber nach wie vor sein Geld über ein Sparkonto oder andere Investitionen gegen Zins leihen.

Vollgeld-Initiative: Antworten auf kritische Fragen

1) Führt die Vollgeld-Initiative nicht zu einem Untergang des Finanzplatzes Schweiz?
Im Gegenteil! Denn mit Vollgeld wird der Schweizer Franken zum sichersten Geld der Welt. Das ist ein grosser Wettbewerbsvorteil für Schweizer Banken und diese werden deshalb viele neue Kunden im Bereich Vermögensverwaltung gewinnen.
Die Vollgeld-Initiative fordert eine „Qualitätssicherung“ für die Finanzwirtschaft, so wie dies in den Bereichen der Realwirtschaft längst üblich ist. Die Initiative ermöglicht dadurch einen zukunftsfähigen Finanzplatz Schweiz.
Mit Vollgeld ist der Eigenhandel mit selbst geschöpften Franken nicht mehr möglich. Die Grossbanken werden allenfalls Stellen im spekulativen Investmentbanking abbauen, wie dies allerdings ja bereits heute zu beobachten ist.

2) Kann die Schweiz im Alleingang das Vollgeld einführen?
Ja, denn für das Ausland ist es grundsätzlich unerheblich, wie die Schweiz ihr Geld herstellt, ob mit oder ohne Golddeckung, oder ob die Mindestreserven 2, 10 oder 100 Prozent betragen. Entschei-dend für das Ausland ist, ob die Nationalbank eine “gute”, auf Preisstabilität ausgerichtete Geldmengenpolitik betreibt. Ausländische Geschäftspartner würden überhaupt nicht bemerken, wenn die Schweiz auf Vollgeld umstellt. Denn am heute üblichen Devisenhandel ändert sich gar nichts, ausländische Währungen können wie bisher in Schweizer Franken getauscht werden. Die Schweiz profitiert von den Vorteilen des Vollgeldes, egal ob andere Staaten auch Vollgeld einführen oder nicht.

3) Gibt es dann einen entsprechenden Aufwertungsdruck auf den Franken?
Da Vollgeld so gut und sicher ist, besteht tatsächlich die Gefahr von starken Devisenzuflüssen und Aufwertungsdruck. Die Nationalbank kennt dieses Problem und kann entsprechende Massnahmen ergreifen, um den Wechselkurs zu stabilisieren. Es gibt nebst gezielten Devisenankäufen auch weite-re erprobte Mittel wie ein Negativzins für ausländische Anleger (siehe Dänemark, Schweden) oder Kapitalverkehrskontrollen.

4) Führt Vollgeld nicht zu einer Gefährdung der Unabhängigkeit bzw. einer Machtkonzentration bei der Nationalbank?
Nein, die Nationalbank bekommt mit der Vollgeld-Reform kaum neue Aufgaben, sondern vor allem wirksamere Instrumente, um ihre bisherigen Aufgaben zu erfüllen. Die Nationalbank kümmert sich nur um die Geldmenge und nicht um einzelne Kreditvergaben. Sie ist nur dem Gesetz verpflichtet und somit unabhängig von der Einflussnahme des Bundesrates, der Politik und der Wirtschaft.

5) Wie kann die Nationalbank wissen, welche Geldmenge es braucht?
Die Nationalbank kann das und macht es schon seit Jahrzehnten. Sie erfasst die volkswirtschaftlichen Daten, hat die besten Statistiken und damit den Überblick und agiert aus einer Gesamtverantwortung heraus. Einzelne private Banken richten sich nicht nach den volkswirtschaftlichen Daten, sondern müssen aus einem eingeschränkten betriebswirtschaftlichen Blickwinkel und oftmals einer Sharehol-der-Value-Perspektive handeln. Die Informationen des Finanz- und Kapitalmarktes fallen in einem Vollgeldsystem nicht weg, diese Märkte arbeiten wie heute und bilden Risikoeinschätzungen und Preise. Und falls Banken Mittel für Kreditvergaben fehlen, werden sie bei der Nationalbank anfragen.

Vollgeld-Initiative
Verein MoMo, Postfach 3161, 5430 Wettingen
Telefon: 044 586 65 96, Mobile: 079 773 34 50
info@vollgeld-initiative.ch
http://www.vollgeld-initiative.ch

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2 Kommentare

  1. Uli sagt:

    Ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

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  2. Uli sagt:

    bin positiv überrascht über die Kommentare und deren Bewertungen:

    http://www.20min.ch/finance/news/story/Verein-will-Banken-die-Macht-entreissen-12329266

    Macht mit und setzt schon mal die Daumen richtig 🙂 Wird nicht viel bringen, aber ist egal 😀

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