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Kiews Großoffensive / Des Bären Falle

In der Alternativszene ist heute Vieles zu lesen über die Erfolge des Kiewer Militärs. Als Großoffensive angelegt dringt es tief in vormals bereits vom Bären besetztes Gebiet ein. Es wird moniert, daß die im Süden erfolgten Offensiven Kiews den Bären von der nördlicher geplanten Großoffensive lediglich haben ablenken sollen. Und so mancher zeigt sich erstaunt über die Dummheit der Strategen in Moskau.

Natürlich ist es vermessen von mir, was ich hier tue. Ich, der ich nur am Rechner hocke und diese und jene Info reinhole, dabei nie sicher sein könnend, was wahr, was Ente ist, ich wage es, eine Vermutung zu äußern, nämlich die:

Der Bär hat den Männern, welche von Kiew losgeschickt worden sind, eine schreckliche Falle gestellt. Er hat einen Frontabschnitt bewusst schwach bewehrt. Kiew, prima informiert, hat das spitzgekriegt und, schlau, im Süden Ablenkungsoffensive gestartet, um dort, wo der Bär schwach vertreten war, die Großoffensive gestartet, um, wie ich so schön lese, „nun den Russen bis Moskau zu jagen“.

Mit Erfolg. Der Bär zog sich zurück, überließ das Feld den vorrückenden 50’000 Männern in Uniform, verteidigte, sich zurückziehend, teils als Schutz für geordneten Rückzug, teils um den Eindruck zu erwecken, er fühle sich bedrängt und bange um den Sieg, der Bär.

Ich gehe die Wette ein. Kiews sehr hilfreiche Helfer von NATO und Pentagon , welche Kiews Soldaten im Felde herumbefehlen, sich dabei gar der Satellitenaufklärung bedienen könnend, sie sind, mich erstaunend töricht, in verhängnisvolle Falle getappt, dies zum Leidwesen des gewöhnlichen ukrainischen Mannes in der Armee Kiews. Und dessen Familie.

Meine Wette: Der Bär läßt das Kiewer Militär tief in „Feindesland“, sprich in die vom Bären bereits besetzten Gebiete, eindringen, um danach brutal zuzuschlagen und den Sack zuzumachen, nämlich in Form von Einkesselung der Eingedrungenen Einheiten und Vernichtung derselbigen.

Kiew habe ursprünglich 400’000 unter den Fahnen gehabt. Davon schon massenhaft der Elitetruppen seien vernichtet. Und nun, so meine Prophezeihung, weitere 50’000 dem Tode geweiht…lieber Herr Szelenskij, balde balde wohl werden Sie selber, mit Sturmgewehr und Bajonett an die Front latschen müssen, um Ihren Krieg zu gewinnen.

Der Bär habe einen Fünftel oder weniger seiner Truppen in der Ukraine im Einsatz. Nun denn, Glückauf jedem Einzelnen der von Kiew losgeschickten 50’000.

Es ist ein Trauerspiel als wie in jedem einzelnen Krieg. MAN indoktriniert die Männer, und, soviel ist sicher, die Männer in Kiews Armee, welche für ihr Vaterland kämpfen, sie sind komplett indoktriniert. Sie sind davon überzeugt, Russen seien per se Monster. Wer wollte es ihnen verübeln, daß sie gegen das vermeintliche Monster unter Einsatz ihres Lebens antreten?

Eine andere Tasse Tee, das sind die Einheiten, welche „an Seite Kiews“ kämpfen, doch vorzugsweise plündern, foltern, massakrieren, keineswegs gewillt sind, etwa ein Vaterland zu verteidigen, bei realer Gefahr wegrennen, welche lediglich geneigt sind, ihre Triebe zu befriedigen. Sie werden von Kiew hinter die kämpfende Truppe gestellt, um Fahnenflüchtige zu massakrieren. Sie werden von Kiew vorgeschickt in Ortschaften, da kein Gesandter des Bären auf sie wartet, um dortens zu rauben und zu….viel mehr. Männer Kiews Truppen, welche Männer sind, sie werden sich ritterlich dort verhalten. Uniformierte Nasen, welche primitiven Trieben unterworfen sind, sie werden … ich sage es durch die Blume… Unheil anrichten. Es wird für viele Zivilisten in den von Kiew heute „rückeroberten“ Gebieten aktuell wenig lustig Dasein sein.

Der Bär hat seine Rechnung gemacht. Er kann nicht umhin, gewöhnliche Menschen seines Schutzes eine kurze Zeit zu entziehen. Natürlich wird evakuiert…doch nicht Jedermann folgt der Aufforderung. Sogar mir Schreibtischtäter ist das nachvollziehbar. Haus und Hof verlassen. Sehr lustig.

Also nochmal meine Wette. Was da an zum großen Teil missgeleiteten Männern in vom Bären bereits besetztes Gebiet eingedrungen ist und aktuell weiter eindringt, es wird aufgerieben werden. Einkesselung. Massenbombardement. 90%tot. Nicht lustig. Sind Männer mit Familien.

Und es geht nicht anders, um größeres Unheil zu vermeiden.

TRV, 11.09.10

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20 Kommentare

  1. Angela sagt:

    @ ThomRam

    Zitat: „… Also nochmal meine Wette. Was da an zum großen Teil missgeleiteten Männern in vom Bären bereits besetztes Gebiet eingedrungen ist und aktuell weiter eindringt, es wird aufgerieben werden. Einkesselung. Massenbombardement. 90%tot. Nicht lustig….“

    Warum kann eigentlich niemand mehr beobachten und abwarten, was geschieht? Mainstream macht es genauso, nur mit umgekehrter Aussage.
    In beiden Fällen heißt es, dass nicht sein kann, was nicht sein DARF.

    Ein reiner Gedanke ist das nicht.

    Angela

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  2. niederdoerfler sagt:

    Lieber Thom, Ich hoffe Du hast Recht und es wird so kommen wie Du es beschrieben hast!

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  3. Thom Ram sagt:

    Angela 21:33

    Reiner Gedanke seien meine Einschätzung der Lage und meine Prophezeihung nicht, sagst Du.
    Lach.
    Was soll solch Denkerei von mir mit „reinem Gedanken“ gemein haben? Ich habe meinen Senf als Prophezeihung eines bruchstückhaft Wissenden deklariert. Mehr ist er nicht, mein Senf.

    Ich sehr wohl abwarte, was geschieht, Angela.

    Allerdings denke ich so dies und das in seiner mir reinst möglichen Form. Mein Elaborätchen oben steht ausserhalb dessen.

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  4. „Großoffensive“ ===> Lächerlich! … und tragisch für die ukrainischen Soldaten.

    „Großoffensive“ — ohne Luftwaffe ===> eine Tragödie!

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  5. DET sagt:

    Wenn ich Putins Kriegsziele richtig verstanden habe, geht es Russland nicht darum
    Geländegewinne zu machen, sondern die Ukraine von Nazis zu säubern und das
    befindet sich in Übereinstimmung mit den Besatzungsgesetzen, die auch dort gelten !!!

    Warum soll die ukrainische Armee nicht Gelände-Gewinne machen ?? Sind doch damit
    Resourcen gebunden, die woanders fehlen und die Aufgabe der russischen Armee
    erleichtern.

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  6. Mujo sagt:

    Es weis doch keiner ausser die Militärstrategen auf beiden Seiten was dort wirklich passiert. Ohne eine gute Sateliten Überwachung und die Spione vor Ort die auch nur die Militärs haben tappen wir nur im Dunklen.
    Die Medien Probaganda Arbeitet immer nur für die eine Seite. Das war und ist in Konfikten immer so.

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  7. Thom Ram sagt:

    Mujo, ich bin mit Dir einverstanden. Meine Rede oben ist die Rede eines Sofa-Strategen, den es reizt, seine eigenen, wahrscheinlich ganz unbedarften Reime zu machen.

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  8. Reiner Ernst sagt:

    Manchmal – sehr selten(!) – kommen mir Zweifel ob des absoluten Siegeswillens von Wladimir.
    Nach über einem halben Jahr müsste doch eine Auseinandersetzung an der eigenen Grenze abgeschlossen sein.
    Die Aktion vom 1. September 1939 war in 18 Tagen beendet . . .

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  9. Thom Ram sagt:

    Reiner 15:32

    Ziele und Vorgehensweise 1939 und heute in der Ukraine sind verschieden. Die Braunen wollten zwar auch ihre Brüder in Polen retten, doch war ihr Hauptproblem – soweit ich das überblicken kann – die gewaltige Offensivarmee Stalins im Westen seines Reiches.

    Putzis Ziele sind klar formuliert, doch schwer zu verwirklichen. Ich schätze, daß im Donbass unzählige Ratten installiert sind, welche dann, wenn kein russisch Militär mehr in der Nähe ist, Anschläge verüben wird. Die auszuräuchern dürfte eine langwierige Aufgabe sein.

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  10. latexdoctor sagt:

    Hat dies auf Märchen von Wurzelimperium S1 SunShinE rebloggt und kommentierte:
    50.000 Mann, wie viele davon wohl deutschprachig mit BW-Unterwäsche?

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  11. Ost-West-Divan sagt:

    Russland ist gezwungen gegen ein Stück seiner Selbst zu kämpfen. Das muss man immer vor Augen haben.
    Da will Putin nicht mit der Brechstange rein, denn hinterher sollen die Menschen wieder zusammen leben, Russen und Ukrainer.
    Was für eine teuflische Situation da geschaffen wurde von den Spaltkeilern der Welt.
    Wahrscheinlich ist ein Aspekt, dass der Feind sich verausgaben soll. Der Winter kommt, und dann !?

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  12. Ost-West-Divan sagt:

    Paul C. Roberts sagt immer wieder, Putins Fehler war es, zu halbherzig vorzugehen. Er riskiere damit alles zu verlieren.
    Ja, soll man einen Teil seiner Selbst vernichten ?

    Außerdem, der Russe weiß, was er tut. Wenn man das Volk des Gegners schützt,und sogar versorgt mit Gas etc- so kann man auch einen Krieg gewinnen. Indem man das Volk gewinnt.

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  13. Thom Ram 12/09/2022 UM 16:38

    Im Jahre 1939 gab es noch überhaupt keine militärischen
    „Vorgehensweisen“ in der Ukraine – jedenfalls keine direkt sichtbaren.

    Rückblick

    Das ‚internationale‘ (‚allgemeine‘ = „katholische“) Banken-Syndikat der (in Europa) ältesten Handelsorganisation der Welt
    — das *Handelshaus Feg & Feuer* für Menschen-Jagd, Menschen-Handel und Sklaverei —
    hat in der „Kongokonferenz“ vom 15. November 1884 bis zum 26. Februar 1885, die auf Einladung des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck in Berlin stattfand, die *Neuaufteilung* der Gebiete der Erde beschlossen:

    Europa, Asien, DEUTSCHLAND, Afrika, Amerika (Nord, Mittel, Süd und die Karibik), das Osmanische Reich, Indien, China und RUSSLAND werden „so und so“ unter den „Herren der Welt“ = den Mammonisten = Kapitalisten Aufgeteilt.

    Mit Afrika – das ja bis 1885 kaum erforscht, geschweige den ‚erobert‘ war, hat das in den darauffolgenden Jahren „funktioniert“!

    PROBLEM: Das *Britisch Empire* hatte sich schon 1/3 aller Landgebiete der Erde unter den Nagel gerissen und konnte sich weder Rußland noch Deutschland, das Osmanische Reich oder China unterwerfen.

    LÖSUNG: *Vatikan* und *Britisch Empire* stürzen ihre Gegner – wie schon immer – in endlose Kriege! und treten dann als *Friedensstifter* – ganz gemäß des *Julius Cäsar* auf: „Als ich die Gallier“ [eigentlich: „Kelten“, „Germanen“, „Slaven“, „Goten“ und *Juden!* – in Wirklichkeit: die ‚älteste‘ Völkerschaft der Welt, nämlich die SKYTEN] „BEFRIEDETE!“
    ——————————–
    Pause.

    1914 stürzte dieses Banken-Syndikat die Völker in den sogenannten Ersten Weltkrieg.

    Den Krieg zwischen der 1914 mächtigsten Landstreitmacht (Deutschland) der Welt und einem ‚industriell‘ vollkommen zurückgebliebenen ‚Zarenreich‘ [reich an vollkommen verarmten Menschen einer überkommenen Feudal-Gesellschaft, in der 95 Prozent der Menschen weder Lesen, geschweige denn Scheiben konnten, hatte das MILITÄRBÜNDNIS mit dem NAMEN *Deutsches Reich* bereits 1916 ‚gewonnen‘!

    Allerdings war der Krieg gegen die „Westmächte“ bereits verloren!

    Obwohl ich gar nichts für Adel, König, Kaiser übrig habe!

    Wollte der Kaiser in Anbetracht der Lage 1916 FRIEDEN SCHLIEßEN!

    Die OHL unter Hindenburg und Ludendorff – Verräter, stellten den Kaiser kalt und errichteten eine Militärdiktatur in Deutschland:

    „Gewinnen wir: Preisen und Loben wir den Kaiser – Verlieren wir: Fällt alle *Schuld* und ‚unser‘ Versagen auf ihn zurück!
    In jedem Fall, der Fälle “ können wir die Menschen ***weiter VERARSCHEN und an der Nase herumführen!!!

    Und – oha! – die OHL finanzierte LENIN „damit dieser ‚Seine‘ Revolution – nachdem der Zar bereits von seiner Sippschaft gestützt worden war – durchführen kann!“ — „Lenin wird für *uns* den Frieden an der *Ostfront* schaffen! – wir kümmern uns derweil um den Westen!“

    Yo^^ LENIN hat die Revolution ‚gewonnen‘! … und Frieden zwischen Rußland und Deutschland gemacht!

    Aber für welchen „Preis“!

    Vom Baltikum (Estland, Livland über (das heutige) Polen und die (heutige) Ukraine, die Krim, Rostow am Dom, verlor Rußland alle seine Westgebiete an das *Deutsche Reich*!!! *Friedensvertrag von Brest-Litowsk (3. März 1918)* zwischen den Bösen Bolschewiki und dem Guten und Heiligen OHL des Militärbündnisses MIT NAMEN! *Deutsches Reich*

    Mit dem „Versailler Vertrag“ vom 28. Juni 1919 hatte sich das freilich alles in Luft aufgelöst!

    Rußland – da schon die *Sowjetische Republik Rußland* bekam alle Gebiete zurück!!!

    … und auf den Gebieten *Deutschlands und Österreichs* wurden „neue“ Staaten
    vom *Handelshaus Feg & Feuer* über dessen Banken-Syndikat GEGRÜNDET!!!
    —————————————————————————————————————–
    Hitler, Goebbels & Co. waren – wie der Sektenführer Schwab vom WEF –
    letztendlich nur *Agenten*, um die *Agenda* des PAPSTES umsetzten zu können!

    so – und jetzt gehe ich einfach mal Online Schach-Spielen und wünsche euch allen einen schönen Abend!

    Vor allem dem genialen *Vollidiot* mit der Wabenerde die ALLER Geometrie Widerspricht!

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  14. Thom Ram sagt:

    22:49 OWD

    Wort von Dir, gültig. Aus meiner Sicht so träf, daß ich es hier wiederhole, gar fettgedruckt.

    Russland ist gezwungen gegen ein Stück seiner Selbst zu kämpfen. Das muss man immer vor Augen haben.
    Da will Putin nicht mit der Brechstange rein, denn hinterher sollen die Menschen wieder zusammen leben, Russen und Ukrainer.
    Was für eine teuflische Situation da geschaffen wurde von den Spaltkeilern der Welt.
    Wahrscheinlich ist ein Aspekt, dass der Feind sich verausgaben soll. Der Winter kommt, und dann !?

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  15. eckehardnyk sagt:

    Bei Telegram gibt es den Ukraine Übersicht Kanal, wo man auch gelegentlich Alina Lipp und Valerij Pyakin findet, aber täglich eine (schlecht, weil zu schnell) kommentierte Karte mit den aktuellen Frontgeschehnissen. Dort entsteht ein anderes Bild: Der Rückzug (dem wahrscheinlich bald wieder getürkte Bilder mit angeblich von Russen begangenen Massakern an von „Ukrainern“ massakrierten Residenten folgen werden, dient (wahrscheinlich) der Einnahme von Charkow, nordwestlich des den „Ukrainern“ überlassenen Gebietes. In dieser Stadt tummelt sich, laut dem Übersichtskanal, eine erhebliche Menge von Nahtod-Personal polnischer und britischer Provenienz, das sich mit den komplizierten Waffensystemen auskennt. Diese sind im Moment wesentlich gefährlicher als das sicher auch kriegsmüde Fußvolk in der südrussischen Steppe, das gerne ein bisschen auf „erobertem Gelände“ seinen Frust abtanzen kann, ehe es wieder zum Abschuss freigegeben wird. (Bösae Formulierung, ich weiß, aber es ist Kireg)

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  16. Thom Ram sagt:

    Uhu
    Lesen könnte helfen (Polen-Ukraine).
    Viel sagen hilft nur bedingt.
    Fett drucken mehr als ein Wort nervt.
    Kuriere dich mal aus. Würde sagen ein Jahr lang in Island. Solle dort geschehen, überhitzte Hirnis kühlen ab.

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  17. Thom Ram sagt:

    Ich finde es einfach nur saugut, wie schnell Alina, diese tüchtige Junge, sich mit Röper und Pyakin zusammengefunden hat. Täten das Hinz und Kunz, in verwandtem Sinne, die Welt sähe anders aus.

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  18. luckyhans sagt:

    Also was da im Norden der Ukraine stattfindet, ist gewiß keine Großoffensive; man könnte das als Gegenstoß bezeichnen, der mit ca. 30.000 Mann und fast nur mit Nato-Technik und -Personal durchgeführt wird.
    Der Erfolg kommt daher, daß die gewählte Taktik unter den gegebenen Umständen passend ist: die Russen hatten dort keine geschlossene Front aufgebaut (dazu sind die im Bruderkrieg eingesetzten militärischen Ressourcen zu gering), sondern mit hammerschlagartigen Angriffen sog. Bataillons-Taktischer Gruppen (BTG) einige Städte und Ortschaften unter ihre Kontrolle genommen.
    Hauptaufgabe der Aktionen im Charkower Oblast war es, möglichst viele SKU-Truppen zu binden und damit von der Donezker Front fernzuhalten, sowie durch „Aufklärung im Kampf“ stets wieder Ziele für die Raketen der Luft- und Kosmos-Streitkräfte der RF zu definieren, die vorwiegend nächtens täglich etwa 250 – 300 Ziele in der ganzen Ukraine angreifen.

    Da bot es sich für die Nato-Truppen an, mit einigen Dutzend sog. Diversanten-Aufklärungs-Gruppen (DRG – in Wirklichkeit sind das mordende und brandschatzende Gesellen, die einfach alles Russische, was ihnen vor die Flinte kommt, umlegen, auch Zivilisten) durch dieses weitmaschige Netz weit in das besetzte Gebiet zu schicken, die dort durch zeitweilige Besetzung von Ortschaften (mit Fotodokumentation im Weltnetz) und Straßen-Knotenpunkten allgemeine Unordnung und Panik verbreiteten.
    Nachdem dies gelungen war, rückten mehrere vorwiegend aus Nato-Soldaten (sog. Söldner) mit Nato-Technik ausgerüstete Stoßeinheiten in diese Gebiete vor und machten alles nieder, was ihnen an Verbündeten-Truppen unter die Augen kam.

    Da eine der Vorgaben des russ. Oberkommandierenden war, die eigenen Leute zu schonen, zogen diese sich kämpfend zurück, nicht immer geordnet, aber stets gemeinsam. Dabei ist zu beachten, daß dort neben den regulären RF-Soldaten die Volksmilizen der DVR und LVR tätig sind sowie verschiedene Spezialeinheiten, wie die „Wagner“-Leute, und diese sind nicht alle dem RF-Generalstab unterstellt, d.h. manche haben auch eigene „Ideen“, was zu tun sei…
    Aktuell haben die Verbündeten entlang der Flüsse Oskol und Severskij Donez eine Verteidigungslinie aufgebaut, an der sie die weiteren Angriffe der Freikorps zu stoppen gedenken.

    Die Gedanken mit der Falle sind insofern nicht wirklich lustig, weil durch den Rückzug aus den „befreiten“ Gebieten die Bevölkerung der Willkür der Nazi-Horden ausgesetzt wurde, was ein schlechtes Beispiel für andere befreite Gebiete gibt. Klar hat man diesmal der Zivilbevölkerung empfohlen, nach der nahen RF zu fliehen, und viele haben das auch getan. Aber nicht alle, und daher sind nicht wenige zivile Opfer jetzt dort zu verzeichnen.
    Andererseits gibt es von Beginn der MSO an in der RF Kritiker, die bemängeln, daß dort zuwenig Militär im Einsatz sei. Inzwischen ist jegliche Kritik an der Kriegsführung in der RF verpönt und wird den Feinden überlassen. Für den Info-Krieg keine sehe glückliche Entscheidung…

    Die Hauptfrage ist wohl, welche Ziele dort in der Ukraine von den Kreml-Strategen tatsächlich verfolgt werden.
    Zum einen ist die Ukraine nur eine Etappe in der laufenden Auseinandersetzung Rußlands mit dem Westen, die beileibe nicht von der RF bis zur militärischen Konfrontation getrieben wurde, sondern von der Nato.
    Da es nun mal nicht mehr zu vermeiden war, zieht man es wohl vor, die Auseinandersetzung so lange wie möglich auf einem Gebiet zu führen, auf dem man a) die Lufthoheit hat, und b) eine hochentwickelte Aufklärungsstruktur am Boden.

    Zum anderen will man wohl die weiteren Ressourcen schonen, denn die Eskalation bis zur „großen“ Auseinandersetzung ist keine Frage des „ob“, sondern nur den „wann und wo“.
    Und der hybride Wirtschafts-, Kultur- und Informationskrieg geht ja auch unvermindert weiter.
    Und da tut jeder Tag gut, an dem man die internationale Gemeinde der „nichtwestlichen Länder“ stärken und zusammenführen kann, und an dem sich die Krisenprozesse in der EU und in Nordamerika weiter verschärfen können.
    So hat man also keine Eile, sich ein weitgehend ruiniertes Gebiet mit einer geistig völlig verirrten Bevölkerung ans Bein zu binden, das man ja auch versorgen muß.

    Und das ist nicht nur eine Frage der Ressourcen, sondern auch des Personals.
    Denn der ukr. Geheimdienst SBU hat überall seine Schläfer und Diversanten/Saboteure schon in den befreiten Gebieten: es sind schon mindestens ein Dutzend Funktionäre der sog. Militär-Zivil-Administrationen in den Gebieten Cherson und Saporozhje von SBU-Terroristen umgebracht worden. Wer dorthin geht, hat wirklich Mut…

    Den Sieg wird, davon bin ich überzeugt, derjenige davontragen, der seine Menschlichkeit auch im harten Kampf nicht verliert.
    Der Seelenfrieden ist viel wichtiger als ein Völker-Frieden, der diese Bezeichnung nicht verdient…

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  19. Mica sagt:

    otschen interjesno, towarischtischi / very interesting, comrades (äußerst interessant, liebe freunde von der wahrheitsbewegung) bye-bye for a few days

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