bumi bahagia / Glückliche Erde

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Wer bewusst lebt, kann auch bewusst sterben

von Angela, 16.11.2021

Wir fürchten den Tod.

Das ist ganz natürlich. Alles in uns versucht, sich gegen den Tod zu wehren, Instinkte, Gefühle, Empfindungen, Ängste. Aber noch mehr als den körperlichen Tod fürchten wir uns vor dem Tod dessen, was wir als unser ICH bezeichnen.

Wir kämpfen ständig gegen den Tod an, bei jeder Veränderung, bei jeder Krankheit, in jeder Gefahr.

Nur mit Schwierigkeiten akzeptieren wir den Gedanken, sterben zu müssen, auf dem Totenbett zu enden, im Dunklen, unter der Erde. Ohne mehr das Licht der Sonne zu erblicken, unsere Lieben und die Dinge, die uns ans Herz gewachsen sind. Und ohne zu wissen, was uns nach dem Tod erwarten wird….

Das macht Angst und so erfinden wir alles nur Mögliche, um das schreckliche Gefühl der Angst zu verkleinern, welches der Gedanke an den Tod in uns auslöst.

Der Tod ist in den westlichen Ländern, ganz besonders in den USA, ein großes Tabu. Die meisten Menschen  haben  Angst vor dem  Verlöschen ihres Körpers, ihres Verstandes und ihres Ego.

Sie halten das Leben für gut und den Tod für schlecht. Sie halten das Leben für erstrebenswert und wollen den Tod vermeiden. Daraus erwächst der Glaube, dass man sich ständig vor dem Tod und dem Leiden schützen muss. Diese Vorstellung erzeugt eine Stagnation im Leben, der Lebensstrom gerät ins Stocken.


Doch je mehr man den Gedanken an den Tod verdrängt, sich mit tausenderlei Dingen und Ideen ablenkt, kommt er doch unwillkürlich  immer näher,  ist unberechenbar , reißt  sogar viele aus der Blüte ihres Lebens , zwingt sie dazu, alles loszulassen, woran ihr Herz hängt.

Demzufolge ist es wichtig, sich in jeder Lebensphase mit dem eigenen Tod zu beschäftigen. In unserer Kultur ist es noch immer weit verbreitet, den Tod zu verleugnen. Selbst alte Menschen denken nicht gern daran und sprechen möglichst nicht davon. Aber eine Kultur, die den Tod verleugnet, wird unweigerlich hohl und oberflächlich, weil sie sich nur mit den äußeren Erscheinungsformen der Dinge befasst.

Das ist in Asien oftmals anders. Deshalb besuchen buddhistische Mönche mancher Schulen regelmäßig Leichenschauhäuser oder Begräbnisplätze und meditieren neben den Toten.

Wenn der Tod verleugnet wird, verliert das Leben seine Tiefe.

Wer wirklich LEBEN und nicht nur dahinvegetieren  will, muss auch bereit sein, zu sterben, muss bereit sein, alles loszulassen , Menschen, Dinge, Freundschaften, Besitztümer, – alles, woran sein Herz hängt, denn all das ist vergänglich.  Wer total lebt, das Leben in seiner ganzen Fülle zulässt, sieht auch den Tod als etwas Natürliches an.   Jemand , der sich selbst erkannt hat, der versteht,  was das Leben eigentlich ist; wer seine  Vergangenheit loslässt und gegenwärtig lebt, hat keine Angst mehr vor dem Tod. Ihm ist auch der Tod willkommen und er lässt sich nicht von der ringsum vorherrschenden Angst anstecken. Ein solcher Mensch vermag den  Tod als den Höhepunkt seines Lebens anzusehen und gelassen zu erwarten. 


Leben und Tod gehören zum selben Vorgang.  Sie sind die beiden Pole ein und derselben Energie, desselben Phänomens. wie Ebbe und Flut, Tag und Nacht, Sommer und Winter. Sie sind nicht getrennt, sie sind auch kein Widerspruch, kein Gegensatz.. Sie ergänzen sich gegenseitig. Der Tod ist ein fester Bestandteil des Lebens , ohne ihn könnte das Leben gar nicht existieren. Der Tod ist im Grunde ein Erneuerungsprozess und er geschieht in jedem Augenblick. Im Einatmen und im Ausatmen vollzieht sich beides. Bei der Geburt eines Kindes ist sein erster Akt das Einatmen und der letzte Atemzug eines Sterbenden  ist das Ausatmen.


Das Ausatmen gehört also zum Einatmen, wer aufhört, auszuatmen, kann auch nicht einatmen. Wer aufhört zu sterben, kann auch nicht leben.


Wir können gewiss sein, es stirbt gar nicht alles, was uns ausmacht, ein wahrnehmendes Bewusstsein ist stets vorhanden- wie eine Art roter Faden. Alles verändert sich unaufhörlich, nur dieser unsichtbare rote Faden bleibt gleich.  Er existiert jenseits von Leben und Tod.

Was wir als Tod bezeichnen, bedeutet nur das Übersiedeln von einem Haus ins andere. Wenn wir uns mit dem alten Haus zu sehr identifizieren, wird dieser Umzug  schmerzhaft sein. Es muss zuviel losgelassen werden. 

Der Tod ist eine immerwährende Erneuerung, eine Hilfe für das Leben, immer wieder neu aufzuerstehen, eine Unterstützung für das Leben, sich alter Formen zu entledigen und überholte, begrenzende Strukturen loszuwerden. Dann kann das Leben in uns wieder fließen, wir können wieder jung und frisch werden.


Alles kehrt zurück zu seinem Ursprung, zu seiner ursprünglichen Quelle.  Im Leben vergisst man die ursprüngliche Quelle, im Tod kommen wir wieder nachhause zurück.

Kein Tod ist  häßlich, das Sterben kann es sein, aber  der Tod ist etwas Schönes. Doch  der Tod ist nur für diejenigen schön, die ihr Leben wirklich gelebt haben, ungehindert, ungehemmt und ohne etwas zu unterdrücken. Die keine Angst vor Veränderung hatten, die den Mut besaßen, immer Neues zu entdecken und nicht aufgehört haben, zu lernen, sich weiter zu entwickeln. Die, welche aufhörten, an der Vergangenheit zu kleben.


Genauso, wie unser Leben war, offenbart es sich auch im Tod, denn der Tod deckt alles auf:  Wenn wir im Leben unglücklich, schuldbeladen oder manipulativ waren, offenbart der Tod unser Unglück. wenn wir im Leben glücklich, liebevoll und kreativ waren, offenbart der Tod unser Glücklichsein. Wer sein Leben nur wegen körperlichen Wohlbehagens oder sinnlicher Genüsse gelebt hat, wird unglücklich sein, weil er den Körper nun zurücklassen muss.

Wer nie etwas erfahren hat, was über den Körper hinausgeht, wer Süchten verfallen ist oder Freude am Elend anderer empfand , dem wird der Tod eine häßliche, schmerzvolle Erscheinung sein und große Seelenpein bringen.

Die Menschen, die nach innen geschaut und herausgefunden haben, wer sie in Wirklichkeit sind, machen die Erfahrung eines ewigen, niemals endenden Prozesses. Leben und Tod enden nirgendwo und beginnen auch nirgendwo. Wir sind in die Ewigkeit eingebettet, wir sind das Leben selbst, in sich immer   wandelnden Formen, Körpern und Inhalten unseres  Bewusstseins.

Angela


43 Kommentare

  1. Stephanus sagt:

    Angela,
    haben wir Menschen wirklich Angst vor dem Tod selbst oder haben wir eher Angst vor der Art und Weise, wie wir uns dem Tod nähern?
    Hier kann jeder nur für sich selber sprechen.
    Beim Hineinspüren in das Thema erhalte ich die Antwort: „Du hast keine Angst vor dem Tod selbst, denn du wirst dich darauf vorbereiten können. Du freust dich sogar auf die Befreiung vom Rest-Ballast. Du hast nur Angst davor, in der letzten Phase nicht mehr selbstbestimmt leben zu können.“
    Das ist tatsächlich ein Thema, das mich hin und wieder umtreibt. Vielleicht muß ich noch tiefer ins Gottvertrauen kommen. Vielleicht muß das jeder von uns auf seine Weise.
    Wahrscheinlich müssen wir wieder lernen, ein natürliches Leben zu leben – dann wird der Tod auch eher ein natürlicher.

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  2. Ja liebe Angela,
    besser kann man deine erklärenden Worte in Bezug zu diesem Thema
    nicht beschreiben oder erklären und daher auch für Menschen welche mit diesen
    Gegebenheiten nicht vertraut sind hervorragend geeignet.
    Wobei ich bei vielen deiner Veröffentlichungen der Meinung bin ,dass sie mir aus der Seele
    dargelegt wurden .Danke für diesen wirklich Informativen Beitrag 🙂
    Liebe Grüße an dich und deine lieben .Ewald Wolfgang Böhmer

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  3. Wer dem Tod begegnet ist, KANN ihn nicht mehr fürchten, denn dann WEIß man,
    daß er der unterste und aller letzte Knecht des Lebens ist, den das Leben voll im Griff hat!

    „Wenn der Tod verleugnet wird, verliert das Leben seine Tiefe.“

    Das ist der größte Unsinn, den ich bisher je gelesen habe!
    [neben dem anderen „Blödsinn“, den du in diesem Post zum wirklich Schlechten gibst!]

    Das Leben kann NIEMALS irgendetwas verlieren oder gewinnen!

    WEIL das Leben einfach ewig bleibend ist!
    Es kann ihm nichts hinzugefügt, aber auch nicht weggenommen werden!

    Ja, liebe Angela!

    Man *kann* bewußt sterben!

    Aber das Sterben BEWUßT erleben,
    IST der schlimmste FLUCH, den ein Mensch erfahren kann!
    Für den Menschen, der das erfährt, ist es die ewige Hölle ewigen Leidens,
    aus der es kein Entrinnen gibt! WEIL das ein Bewußtseins-ZUSTAND ist,
    dem nicht entronnen werden kann!

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  4. Mujo sagt:

    Angst vor den Tod haben Glaube ich die wenigsten. Den da ist es mit den Körperlichen vorbei.
    Angst vor den Sterbe Prozess haben die meisten. Den der kann Leid-und Schmerzvoll sein und bei schwer Kranken viele Jahre dauern. Für letzteres ist es oft eine Erlösung wenn der Eintritt. Darum versuchen ihn einige zu Beschleunigen und gehen in die Schweiz wo es Legal ist Sterbehilfe zu Leisten.

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  5. Mujo sagt:

    @jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו
    16/11/2021 UM 19:30

    „„Wenn der Tod verleugnet wird, verliert das Leben seine Tiefe.“

    „Das ist der größte Unsinn, den ich bisher je gelesen habe!
    [neben dem anderen „Blödsinn“, den du in diesem Post zum wirklich Schlechten gibst!]

    Das Leben kann NIEMALS irgendetwas verlieren oder gewinnen!
    WEIL das Leben einfach ewig bleibend ist!“

    Richtig und doch Falsch deine Antwort.

    Richtig ist das Leben ist unendlich, der Mensch in seinen Körper allerdings nicht und darauf bezieht sich Angela.
    Und wer sich bewusst ist das sein Körper eine Begrenzte Haltbarkeit hat geht anders damit um. Das zeigt sich oft wenn man Spürt das die Zeiten vor einen kürzer sind als die Vergangenen. Dann gehen einige Achtsamer um mit der verbliebenen Zeit.

    „Aber das Sterben BEWUßT erleben,
    IST der schlimmste FLUCH, den ein Mensch erfahren kann!
    Für den Menschen, der das erfährt, ist es die ewige Hölle ewigen Leidens,
    aus der es kein Entrinnen gibt! WEIL das ein Bewußtseins-ZUSTAND ist,
    dem nicht entronnen werden kann!“

    In den Bezug fehlt dir schlicht die Kompetenz weil du nicht an ein Bewusstsein glaubst das neben den Körper Existiert.
    So viel ich in erinnerung haben ist es für dich nur ein Konstrukt das sich im Hirn bildet.

    Gefällt 2 Personen

  6. Guido sagt:

    Stephanus
    16/11/2021 um 18:58

    „Du hast nur Angst davor, in der letzten Phase nicht mehr selbstbestimmt leben zu können.“

    Mujo
    16/11/2021 um 20:58

    Den der kann Leid-und Schmerzvoll sein und bei schwer Kranken viele Jahre dauern.

    Dem kann ich mich anschliessen. Es geht eigentlich im Kern gar nicht um die Angst vorm Tod, sondern um die Angst, nicht in Würde sterben zu können.

    Nur kurz meine Sicht dazu:

    Mit „in Würde zu sterben“ meine ich, dass dem natürlichen Sterbeprozess nicht „Steine“ in den Weg gelegt werden. Dank der modernen Medizin usw. bildet heute natürliches Sterben den Ausnahmefall.

    Nun kann ich mich nicht mit dem Tod anfreunden, weil ich das Sterben als einen unnatürlichen Prozess halte, der aufgrund des Bedürfnisses der Matrix nach gesicherter Energieversorgung im Rahmen des Recyclingprogramms, auch Reinkarnation genannt, stattfindet.

    Ich sehe den Tod nicht als Gegenpol zum Leben. Kann gar nicht sein. Leben ist ewig, es wechselt nur seine „Kleider“. Tod ist künstlich durch diese Matrix aus erwähnten Gründen erschaffen worden und ist ein „Fehler“ dieser Matrix.

    Der Wechsel könnte auch ohne Tod stattfinden. Es wäre dann aber viel schwieriger für die „Matrix“, die Kontrolle zu behalten.

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  7. Angela sagt:

    @ Jauhuchanam

    Zitat: „… „Wenn der Tod verleugnet wird, verliert das Leben seine Tiefe.“
    Das ist der größte Unsinn, den ich bisher je gelesen habe!

    Hast Du schon mal etwas von symbolhafter Sprache gehört? Da muss man etwas tiefer denken!

    Dass mein Artikel bei Dir kein „Wohlgefallen“ auslöst, war mir von vornherein klar. So geht es mir ja auch mit Deinen Thesen. Wir vertreten eben zwei völlig unterschiedliche Ansätze der Lebensanschauung und jegliche Diskussion ist überflüssig.

    Nur vielleicht dies noch: Bewusst zu sterben ist die höchstmögliche Art zu sterben und nur Menschen, die etwas Transzendentes in sich berührt haben und aus reinem Gewahrsein, bewusstem SEIN bestehen ist dies möglich. Alle anderen fallen ins Koma. Deine Vorstellung der „ewigen Hölle ewigen Leidens“ bei einem bewussten Sterben empfinde ich als absurd.

    Angela

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  8. Mujo sagt:

    @Guido
    16/11/2021 UM 21:13

    „Es geht eigentlich im Kern gar nicht um die Angst vorm Tod, sondern um die Angst, nicht in Würde sterben zu können.“

    Absolut, das sehe ich genauso.

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  9. Angela sagt:

    @ Stephanus und Mujo und Guido

    Ja, die Angst vor dem Sterben , vor Schmerzen und Hilflosigkeit ist real da und wird als vorherrschend genannt.

    Doch bis auf die Menschen, die vertrauensvoll in einem religiösen Glauben wurzeln, ist meiner Ansicht nach auch die Angst vor dem Tod als solchem stark.

    Niemand weiß, was danach geschieht, es kann ALLES sein, vielleicht tauchen noch uralte Konstrukte von Schuld und Sühne auf oder die Vorstellung der Esoteriker, dass man eine Zeit lang wie in einem Spiegel alles erleben und durchleiden muß, was man jemals getan hat, auch aus Sicht der Menschen, die es betroffen hat … trägt zur Angst vor dem Tod bei.

    So kommt es immer darauf an, sein Leben zu verstehen und voll und ganz u leben. Dann kann man auch den Tod willkommen heißen.

    Angela

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  10. Eine Gebäudeversicherung zahlt für die Wiederherstellung des Gebäudes nach einem Elementarschadens / Totalschadens – Brand, Sturm und Wasser. Das sollte auch eine Lebensversicherung können – die Wiederherstellung des Lebens nach einem tödlichen Unfall oder Krankheit. Ich habe da nichts im Kleingedruckten gefunden; deshalb meine Lebensversicherung vor 12 Jahren gekündigt und das gesparte Geld ins pralle Leben verjubelt.
    Wie sieht es mit der Kirchensteuer aus. Nur wer die bezahlt kann in den Himmel kommen – also eine Versicherung für das „ewige Leben“ nach dem Leben. Ernst beiseite.

    Danke Angela für diesen Beitrag in der Zeitspanne zwischen Volkstrauertag und Totensonntag.

    Die Sucht nach Sicherheit, Versicherungen und Sicherungen des jetzigen Lebens ist die eigentliche Seuche die das freie Leben in Schöpfers Sinne verhindert.

    Werden wir uns der Endlichkeit im jetzigen Leben bewußt, so kann es keinen Platz für Eifersucht, Neid, Mißgunst, Unterdrückung, Herr- Sklave-Denken mehr geben. Nur Weiterentwicklung in Richtung Menschwerdung.

    Grabrede eines Lebendigen

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  11. Ost-West-Divan sagt:

    Die Angst vor dem Tod soll in Wirklichkeit daher rühren, dass man noch nicht sein wahres Selbst gefunden hat, bevor man stirbt.
    Das ist auch sehr schwer zu schaffen, in einer solch materiell durchdrungenden Gesellschaft, wie der unsrigen. Wenn nicht gar unmöglich.
    Der Sinn des Zen-Buddhismus liegt ja auch darin, das wahre Ich aus dem Unterbewusstsein hervorzuholen.

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  12. Mujo 21:13 „In den Bezug fehlt dir schlicht die Kompetenz weil du nicht an ein Bewusstsein glaubst das neben den Körper Existiert.
    So viel ich in erinnerung haben ist es für dich nur ein Konstrukt das sich im Hirn bildet.“

    1.) Ich habe nie bestritten, daß es ein Bewußtsein gibt.
    2.) Ich bestreite jedoch, daß es außerhalb und unabhängig des Gehirns oder unseres Körpers besteht/existiert.
    3.) „Konstrukt“ habe ich dazu ganz sicher nicht gesagt.
    4.) Das Bewußtsein wird durch die Informationen gebildet, die von Außen kommen und von den Sinnesorganen „vorgefiltert“ werden.
    5.) Es handelt sich darum nicht um ein „Es“, sondern um einen Prozeß der Verarbeitung von Informationen.

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  13. Guido 21:13 „Ich sehe den Tod nicht als Gegenpol zum Leben. Kann gar nicht sein.“

    Wenn ich so etwas lese, freue ich mich!

    Gut und richtig gesagt!
    Der Tod ist nicht der Gegenpol zum Leben.
    Welch schöne Wahrheit in diesen Worten liegt!

    Kleiner Tipp:
    Du solltest diesen Satz mit ©℠ kennzeichnen.
    Der Tod ist nicht der Gegenpol zum Leben. ©℠ 2021, Guido (Familienname), Deutschland [Alle Rechte vorbehalten]
    Damit sicherst du dir die Rechte an diesem Satz siebzig Jahre über deinen Tod hinaus und kannst möglicherweise somit für deine Erben ein kleines Einkommen sichern, denn jeder, der deinen Satz verwendet, muß ihn als Zitat kennzeichnen.

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  14. arnomakari sagt:

    @ Angela gut geschrieben, wie ich schon geschrieben habe, ich weiss woher ich gekommen bin , und weiss wohinich gehe, wenn ich die Erde verlasse, vorm sterben habe ich keien angst, weil mein ende sehr kurz sein wird, und der Todesengel braucht auch nicht nu mir zu kommen, weil ich den Weg kennen, den ich dann gehen muss, und keiner soll weinen wenn ich nicht mehr da bin, das habe ich schon meine Frau gesagt, welchen Tod ich ganeu sterbe weiss ich nicht es ist auch gut möglich das ich abends einschlafe, und morgens niicht mehr erwache, oder das ich aus Eigener Kraft verbrenne, das könnte auch sein, am liebsten dann im Garten, und wenn ich zu Asche bin , kommt eine Windboe und die Asche ist weg..
    Ich bin jederzeit bereit zu gehen, weil ich dann zuerst nach Plamtaris reise, und dann nach Takamorna, zu einen neues Planeten.
    Mein Schwiegervater ist sehr schnell wiedergeboren, und lebt jetzt als Neffe meine Frau.

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  15. Angela 21:16 „Deine Vorstellung der „ewigen Hölle ewigen Leidens“ bei einem bewussten Sterben empfinde ich als absurd.“

    Wenn man es erlebt hat, ist es nicht mehr absurd.
    „Aber man muß es eben erlebt haben, um diesen Satz überhaupt fassen zu können“, hätte wohl Freund Nietzsche dazu gesagt.

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  16. Ludwig der Träumer 01:46
    „Die Sucht nach Sicherheit, Versicherungen und Sicherungen des jetzigen Lebens ist die eigentliche Seuche die das freie Leben in Schöpfers Sinne verhindert.
    Werden wir uns der Endlichkeit im jetzigen Leben bewußt, so kann es keinen Platz für Eifersucht, Neid, Mißgunst, Unterdrückung, Herr- Sklave-Denken mehr geben. Nur Weiterentwicklung in Richtung Menschwerdung.“

    Das sollte in fett geschrieben werden dürfen!

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  17. Vollidiot sagt:

    Wer lebt denn jetzt „bewußt“?
    Vor allem Weiteren steht die Definition eines Begriffes…………………………

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  18. arnomakari sagt:

    Vollidiot——ich lebe sehr bewußt, und genieße es jeden tag, ich esse was mir schmeckt, ich trinke warauf ich durst habe, und trotzdem lerne ich so als ob ich ewig lebe, und lebe so als ob ich morgen sterbe.———–

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  19. mkarazzipuzz sagt:

    Liebe Angela,
    endlich mal wieder ein Beitrag, den ich gern las. Relativ kurz und knackig, mit Gefühl für das UNABÄNDERLICHE und natürlich einigen Fehleinschätzungen. Aber da bin ich kein Krümelkacker…

    In jungen Jahren, liebe Angela, verschwendet man keine Sekunde für das „Memento Mori“ und das ist gut so. Es ist noch keine hohe Zeit. Man lebt und genießt (heute leider weniger denn je ich mich erinnern kann). Wir taten es noch im Überschwange, manchmal sogar zu viel des Guten…
    Von der Jugend bis weit in die Vierziger hat man keine Angst vor dem Tod, es sei denn, er klopft an die Tür…

    Und ich bin nun fast 70ig Jahre auf dieser Welt und habe Diese ganz gut bereist. Ich hatte gute und schlechte Tage, aber alle haben mich bereichert. Nichts kann mir Angst machen vor dem unweigerlichen Ende jeden Lebens, also auch des Meinen.
    Wieder zu Kompost werden ohne Genspritze ist nahezu erstrebenswert.
    Also ich habe keine Angst vor dem Tod. Vielleicht würde ich noch einen Trick versuchen, so wie die EAV, denn das Leben macht ja auch Freude.

    krazzi

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  20. Thom Ram sagt:

    Krazzi,
    hm, ich bin gestolpert über Deine Feststellung, man denke in jungen Jahren nicht an den Tod. Auf mich trifft dies nicht zu. Ich habe mich mit dem Thema immer beschäftigt, schon als kleiner Junge.

    Und ich kann hihi nicht annehmen, daß ich die erdenweit einzige Ausnahme bin, gehe davon aus, daß eher Du zu den Ausnahmen gehörst, meine, die Meisten Menschen befassen sich mit dem Thema schon von klein auf.

    Mal rumfragen hier.
    Wie war das in Euren Leben, Leut?

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  21. Thom Ram 17/11/2021 UM 09:24 „Mal rumfragen hier. Wie war das in Euren Leben, Leut?“

    Also, bei mir fing die „Beschäftigung“ damit an, als mir gesagt wurde, daß das Mädchen, mit dem ich morgens zu 1. Klasse ging, von einem Auto überfahren worden sei. — Ich habe oft in meinem Leben darüber nachgedacht … doch irgend etwas an diesem Unfalltod hat mich stutzig gemacht – ich konnte aber nie wirklich fomulieren, was das war, was mich da stutzig machte. „Wie war das in Eurem Leben, Leut?“ und da denke ich bei mir: „Ja, ich habe mich damit auch schon von klein auf damit befasst, werde ich mal mitteilen.“

    Und so schreibe ich: Also, bei mir fing die „Beschäftigung“ damit an, als mir gesagt wurde, daß das Mädchen, mit dem ich morgens zu 1. Klasse ging, von einem Auto überfahren worden sei. und wundere mich darüber, daß ich „sei“ statt „ist“ geschrieben habe. Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, was mich daran immer stutzig gemacht hat(te) … „sie wurde nicht vom Auto überfahren – das hatte man mir nur so erzählt“, dachte ich. Dann kamen ganz viele Erinnerungen an jene Tage nach ihrem Tod zurück und mein Verstand sagte mir, warum „vom Auto überfahren“ vollkommen unlogisch ist … und daß sie entweder absichtlich oder unabsichtlich getötet worden sein musste.

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  22. krazzi 07:27

    Ja, was ist denn das wieder für ein geiles Lied – herrlich – köstlich!

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  23. Natali Betz sagt:

    Lieber Thom! Letztes Jahr kamen mir folgende Worte zugeflogen, die Du bitte sehr gerne an Angela weiterleiten kannst: „ICH BIN geborgen im EWIGEN JETZT“ Wehrmut. Gleichmut. Langmut. Sanftmut. Freimut.Es lebe die Freiheit!!!Licht&Liebe,Natali

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  24. Angela sagt:

    Krazzi und ThomRam

    Ich habe begonnen, mich in der Pubertät, so etwa mit 14 Jahren für das Phänomen des Todes zu interessieren , vieles gelesen…. Sicher auch angeregt durch meine Eltern, die sich mit Lebensfragen und Philophie schon immer intensiv beschäftigt haben.

    Das ging dann meine ganzen zwanziger Jahre so weiter und hat mich eigentlich immer interessiert, mal stärker, mal schwächer.

    Das Thema ist ja auch stark verknüpft mit der Frage : „Wer bin ich?“- woher komme ich , wohin gehe ich….. (Erkenne dich selbst) , deshalb halte ich es für sehr wichtig im Leben. Wie sagt Eckhart Tolle: „Eine Wiedergeburt nützt nicht viel, wenn du danach immer noch nicht weißt, wer du bist“

    WER BIN ICH ? ist also die zentrale Frage, im Leben eines Menschen , der sich mit geistigen Dingen beschäftigt.

    Angela

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  25. Vollidiot sagt:

    Welch unbescheidener und engsichtiger Spruch: „Eine Wiedergeburt nützt nicht viel, wenn du danach immer noch nicht weißt, wer du bist“.
    Ein Bodhisattva weiß nach 149 Wiedergeburten, daß er ein Buddha ist……………………..
    Bleiben wir, wie unser großer Meister JC des öfteren anempfohl, bescheiden.

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  26. Guido sagt:

    Vollidiot
    17/11/2021 um 15:11

    1511 bedeutet, dass der heutige Tag vielleicht nicht so gut ist, wie ich dachte, aber der morgige Tag wird grossartig sein. Mit anderen Worten: Ich sollte meine Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Vielleicht muss ich meine Erwartungen zurückschrauben und mich über das freuen, was ich bekomme.

    Hätte wohl besser die Antwort für morgen aufgespart… 😉

    /frotzeln ein

    Zum Glück nur noch 149 Male. Also 150 Mal wäre mir zuviel gewesen…

    Und das nur noch 149 Male

    Ich hör die Totenglocke bimmeln.
    Meine Gebeine bereits verschimmeln.
    Und das nur noch 149 Male
    bis zum letzten, grossen Fanale!

    Und bescheiden wie ich bin,
    hab ich vergessen deren Sinn.
    Doch wer Du bist, weiss ich genau!
    Nur aus mir werd‘ ich nicht schlau.

    Wiedergeburten, noch und nöcher
    hinterlassen grosse Löcher
    und wer in diese Löcher schreitet,
    sich besser gründlich vorbereitet!

    Denn bist Du mal drinnen,
    zweifelst Du mit all deinen Sinnen.
    Doch der Rückweg bleibt verschlossen
    und nichts schützt uns vor deinen Possen!

    /frotzeln aus

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  27. Ost-West-Divan sagt:

    Wirklich beachtlich, aus allem was schief läuft in der Kapitalgesellschaft , daraus macht man noch zusätzlich ein Geschäft.
    Es ist offensichtlich, dass diese Gesellschaft mit ihrer Entfremdung die Angst vor dem Tode geradezu produziert-daraus machen Versicherungen ein großes Geschäft, wie auch LdT andeutet.
    Das ist für mich so ermüdend, wie sich alles um das Geschäft dreht. Aus allem wird ein Geschäft gemacht.
    Selbst jene, die das System vollkommen hinterfragen und offen legen und das in Büchern darlegen, diese werden dann noch vom System selbst bei amazzon und so weiter angepriesen, weil es ein Geschäft ist. Also das System liefert noch die Betriebsanleitung zu seiner eigenen Vernichtung, wenn das System damit Geld verdienen kann.

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  28. Ost-West-Divan sagt:

    Wir sind schon alle zu einem Unternehmen (gemacht )geworden(eine jur. Person ist eine Firma)
    Der Transhumanismus ist der nächste Schritt.

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  29. Mujo sagt:

    Der Tod hat schon immer seine Faszination gehabt. Allerdings ist die Neugier in Jungen Jahren ein anderes als es im Reifen Alter ist. Wenn man Jung ist geht man damit Locker ja fast Gelassen um. In der Pubertät kann es eine eigene Dynamik bekommen weil da die ersten großen Krisen Auftauchen wenn man langsam den Abnabelung Prozess von seinen Eltern macht.
    Das nächste sind dann die ersten Liebes Erfahrungen mit den anderen Geschlecht wo dann solche Themen kaum einen Platz einnehmen, was aber auch ganz gut so ist. Den Krazzi kann ich da schon nachvollziehen wenn man da ganz andere Themen im Fokus hat.
    Mitte des 20igsten Lebensjahr sind dann Begleitet mit Esoterik Themen das interesse um den Tod und was danach kommt wieder stärker in den Vordergrund gerückt.

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  30. Natali Betz 17/11/2021 UM 12:43 „ICH BIN geborgen im EWIGEN JETZT“

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  31. Angela 17/11/2021 UM 12:59 „Wer bin ich?“ – woher komme ich , wohin gehe ich…

    Ich gehe der Verwesung entgegen.
    Ich kam aus dem Körper meiner Mutter.
    Ich bin ein Affenwesen, den Säugertieren angehörend.

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  32. Vollidiot 17/11/2021 UM 15:11

    17/11/2021 UM 15:11 —> Quersumme 23 —> 2+3 = 5 die dritte Fibonaccizahl
    8823223
    715545
    86199
    6719 ————————-> Quersumme 23 —> 2+3 = 5 die dritte Fibonaccizahl
    481 —————————> Quersumme 13 —> die fünfte Fibonaccizahl
    39
    3 ——————————————————– > die zweite Fibonaccizahl

    15:11 ————————-> Quersumme 8 —> die vierte Fibonaccizahl

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  33. Guido 17/11/2021 UM 16:34 AN Vollidiot 17/11/2021 um 15:11

    1511 bedeutet, dass der heutige Tag vielleicht nicht so gut ist, wie ich dachte, aber der morgige Tag wird grossartig sein.

    nö, die Quersumme von 1511 = 1+5+1+1 = 8 eine Glückszahl

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  34. Ost-West-Divan 17/11/2021 UM 17:41

    „Der Kapitalismus macht Alles zur Ware und damit zum Geschäft“ Karl Marx

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  35. Eine schöne Verfilmung [DDR 1989] eines Märchens der Gebrüder Grimm:

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  36. Guido sagt:

    jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו
    17/11/2021 um 21:11

    Im Allgemeinen ist 2111 ein Symbol für den Sieg. Mit anderen Worten: Die göttlichen Kräfte ermutigen dich, weiterzumachen, egal was passiert. Und wenn du doch mal verlieren solltest, mach trotzdem weiter, denn du bist kein „Frosch“. 🙂

    nö, die Quersumme von 1511 = 1+5+1+1 = 8 eine Glückszahl

    Dass 1511 die Quersumme 8 hat, ist nicht von der Hand zu weisen und wirkt sicher mildernd auf die Umstände…

    Aber alles der Reihe nach:

    1 möchte, dass du alles in deinem Leben positiv siehst, denn das wird dir eine ebenso strahlende Zukunft ermöglichen. 5 bittet dich, auch in den dunklen Momenten deines Lebens eine positive Einstellung zu bewahren.

    11 erinnert dich daran, dass du die Weisheit hast, zu tun, was du willst, also nutze deine Macht weise und triff gute Entscheidungen. 15 möchte, dass du deinen Gedanken besondere Aufmerksamkeit schenkst, denn sie leiten dich dorthin, wo du hin musst.

    111 möchte, dass du mehr Zeit mit Meditation verbringst, damit du deinen inneren Frieden mit mehr Leichtigkeit und Entspannung findest, als du es für möglich hältst. Das wird dir helfen, viele grosse Dinge zu erreichen.

    511 möchte, dass du eine positive Einstellung zu den Veränderungen beibehältst, die jetzt und in Kürze in deinem Leben anstehen.

    Und das kulminiert dann wie oben beschrieben irgendwie in 1511…

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  37. Bjerringholm sagt:

    Die gesellschaftliche Entwicklung hat in den letzten 2-300 Jahren allmählich eine „Schönwetter-“ und „Wohlfühlsituation“ geschaffen, in der vermittelt wurde, und noch immer vermittelt wird, daß es eine ewige Jugend und Schönheit gäbe sowie ein ewig währendes Glück, eine ewig währende Liebe möglich sei. Durch eine fortwährende Überbietung der Superlativen wurde der Eindruck vermittelt, daß am Ende des Fahnenmastes gefahrlos ein Weiterkletern möglich sei. Nur sittlich gefesigte und charakterlich starke Geister konnten erkennen, daß sich hier etwas entwickelt, was einen größeren Schaden anrichtet, als daß es jemals nützlich sein könnte. Wenn solche Zeitgenossen vor den Entwicklungen warnten, wurden sie mit Argwohn betrachtet und als spießig und ewig gestrige Spielverderber diskreditiert.

    Das der Umgang mit allem Natürlichen in der Gesellschaft tatsächlich nur noch slektiv erfolgt, ist ein gewünschter Prozess. Denn mit dieser Selektion wird vermittelt, daß es nur Wahres, Schönes und Gutes im Leben gibt, was jedoch tatsächlich nicht so ist.
    Bis zur Zeit der Aufklärung lag die Vorgabe von Zeitgeist und Scholastik fast ausschließlich in der Hand der Religionen.
    Während der Zeit der Aufklärung wuchsen neben den naturwissenschaftlichen Feststellungen dann auch philisophische Betrachtungen und die Sozialkritik. Im 20.jahundert wurde diese Entwicklung durch eine Commerzialisierung aller Lebensbereiche abgelöst, wobei man sich im Marketing und der Öffentlichkeitsdarstellung erfolgreich der Romantik bediente.
    Inzwischen sind praktisch alle Lebensbereiche commerzialisiert (privatisiert) und niemand denkt über die Zusammenhänge in der gesellschaftlichen Entwicklung nach, daß gerade im Gesundheitswesen eine fogenschwere Entwicklung voranschreitet. Deshalb paßt zu diesem Beitrag „Wer bewusst lebt, kann auch bewusst sterben“sehr gut der Teil Nr. 6 des Beitrages Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle (unten beigefügt). von Prof. Dr. Klaus Dörner

    6. Ähnlich steht es mit den Alten und Altersverwirrten. Zwar haben diese sich dank des medizinischen Fortschritts erst im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einer nennenswerten Bevölkerungsgruppe vervielfacht, manche sagen epidemisch inflationiert. Der Pflegebedarf hat sich im Laufe dieses Jahrhunderts verhundertfacht. Noch wichtiger dürfte aber sein, dass man um 1900 noch aus dem Krankenhaus zum Sterben nach Hause ging, wohingegen man heute in der Regel im Krankenhaus oder im Heim stirbt. Da man zudem heute nicht mehr in jedem Lebensalter gleich wahrscheinlich, sondern fast nur noch im Alter stirbt, gilt auch hier: Sterben und Tod sind institutionell unsichtbar geworden, gehören nicht mehr zur als normal und gesund erlebten Lebenswelt. Dadurch konnte mangels sinnlich anschaulicher Erfahrung die Angst vor dem Sterben und dem Tod inflationär und irreal zunehmen – mit allen fatalen Folgen für die Vitalität, wie etwa der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe oder die mangelhafte Fähigkeit der Bürger, ihr Leben von ihrem Tod her zu begreifen und den jeweiligen Augenblick als kostbar kreativ zu nutzen. !
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/treffer?mode=s&wo=2032&typ=16&aid=32976&autor=D%F6rner%2C+Klaus

    Auch Leonardo Da Vinci hat bereits vor über 500 Jahren folgende Lebensweisheit erkannt:
    Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.

    Wir sollten alle mit etwas mehr Demut dem Leben gegenüber treten und auf Rechthabereien, Streitereien und Verunglimpfungen verzichten.

    Bjerringholm

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  38. Guido 21:44

    2 ————> erste Zahl der Fibonacci-Folge
    2+1 = 3 —> zweite Zahl der Fibonacci-Folge
    1+4 = 5 —> dritte Zahl der Fibonacci-Folge
    4+4 = 8 —> viert Zahl der Fibonacci-Folge
    ———————————————————————-

    Der Reihenfolge nach!

    ich danke dir!!! — ich habe bisher noch nie etwas schöneres gelesen!

    „Aber alles der Reihe nach“:

    „1 möchte, dass du alles in deinem Leben positiv siehst, denn das wird dir eine ebenso strahlende Zukunft ermöglichen.“

    Das tue ich all mein kurzes Leben lang schon.

    „5 bittet dich, auch in den dunklen Momenten deines Lebens eine positive Einstellung zu bewahren.“

    Ich habe diese Einstellung stets bewahrt.

    „11 erinnert dich daran, dass du die Weisheit hast, zu tun, was du willst, also nutze deine Macht weise und triff gute Entscheidungen.“

    MACHE ICH!

    „15 möchte, dass du deinen Gedanken besondere Aufmerksamkeit schenkst, denn sie leiten dich dorthin, wo du hin musst.“

    JA!!! das weiß ich und kann dich nur bestätigen!!!

    „111 möchte, dass du mehr Zeit mit Meditation verbringst, damit du deinen inneren Frieden mit mehr Leichtigkeit und Entspannung findest, als du es für möglich hältst. Das wird dir helfen, viele grosse Dinge zu erreichen.“

    HABE ich gemacht … und darin inneren Frieden, Leichtigkeit und Entspannung gefunden …
    und mich dazu geführt, *KEINE „großen Dinge“ mehr erreichen zu Wollen*!

    „511 möchte, dass du eine positive Einstellung zu den Veränderungen beibehältst, die jetzt und in Kürze in deinem Leben anstehen.“

    Das WERDE ich beibehalten!

    —– Das nächste Mal – wenn du mir schreibst – sage ich statt „du“DENN dann haben ALLE etwas davon!!!

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  39. Ost-West-Divan sagt:

    Eine neue Wissenschaft der Zahlen ist gerade entstanden durch den Zahlmeister Peter Zahlaufmeinkonto .
    Dieser Wissenschaftler berechnet aus 2mal 2 eine neue Zukunftsvision, addiert dazu zwei mal schwarzer Kater und teilt das Ganze durch die Quadratwurzel der Hypotenuse. Heraus kommt, dass am 21. Dezember die Welt untergeht durch irgendeine Invasion. Das Jahr konnte er noch nicht sagen, kann man aber nachlesen in seinem neuen Buch über die Zahlenwissenschaft.

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  40. Ost-West-Divan sagt:

    Das neue Buch dieses Young-Superstars der Wissenschaften heißt „Mit 2mal2 zum Weltuntergang „(Untertitel: Zwei mal schwarzer Kater)
    Zu bestellen bei Ama-Sohn und Co für 84,89 Euro , wobei 45,45 Euro davon abgehen an die neue Stiftung des Peter Zahlaufmeinkonto, die sich einsetzt für traumatisierte zahlengestörte Kinder. Gleichzeitig stellt das eine neue Krankheit dar, die ab Mai 2022 die Corona-Unterhaltungsindustrie ablösen wird.
    Dann wird die Maske abgelöst durch ein neues Konstrukt, das das Denken im Jugendalter nur mehr zulässt auf dem Niveau der 2mal2 -Theorie.
    Wer darüber hinaus denkt, wird bestraft und muß sich alle Folgen von dem ZDF-Wissenschaftspapst ansehen, dessen Name mir niemals einfällt weil er so unbedeutend ist.

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  41. Vollidiot sagt:

    Die 11 ist die kabb. Rachezahl.
    11.9. und 9.11. also doppelte Rachezahl……………………………

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  42. Vollidiot 18/11/2021 UM 15:24

    und in vielen Teilen Äthiopiens der höchste Feiertag Satans.

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  43. Mujo sagt:

    Um nochmal zum Thema zurück zu kommen stelle ich diesen Beitrag rein der für mich sehr Stimmig ist.

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