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Hanau / Und der Papa des Tobias?

Was ich hier schreibe, ist natürlich dummer Verschwörungstheorieseich, klar. Ich neige nun mal dazu, verschwörungsseichisch zu denken.

Als SIE Tobias und dessen Mama ermordeten zuhause tot auffanden, war der Papa dummerweise auswärts. Der nun hatte  seinen ermordeten sich selber umgebracht habenden Sohn wohl ziemlich gut gekannt, immerhin hatten sie ja zusammen gelebt.

Das ging schnell und wie folgt über die Bühne.

„Ja, guter Mann, unser herzliches Beileid. In eine schlimme Geschichte sind Sie da hineingeraten.“

„?“

„Wir sind in der glücklichen Lage, Ihnen wenigstens einen materiellen Trost zukommen zu lassen.“

„?“

„Ja, wir wissen, das ist in der Öffentlichkeit nicht bekannt, doch oft in solch schlimmen Fällen haben wir die staatliche Vollmacht, trauernden Hinterbliebenen finanziell zu helfen.“

„?“

„Ihr Fall ist schwerwiegend, nochmal, es tut uns furchtbar leid. Wir können Ihnen eine Million überweisen, steuerfrei, auf einem neuen, diskreten Konto.“

„?“

„Wir hätten indes eine Bitte, guter Herr. Sicher werden Sie von der Polizei über die Lebensgewohnheiten Ihres Sohnes befragt werden. Das ist nicht gefährlich, Sie haben nichts zu befürchten, das ist reine Routine, verstehen Sie?“

„Ja. Schon. Doch…ich bin doch etwas überrascht.“

Schulterklopfend: „Unsere Bitte ist bescheiden. Sagen Sie den Beamten, dass Ihr Sohn recht eigenbrödlerisch und einsiedlerisch in seinem Zimmer gelebt habe, dass Sie leider gar nicht so engen Kontakt gepflegt haben, wie man doch vermuten könnte, weil Sie im selben Hause zusammengelebt haben. Lassen Sie indes anklingen, dass Ihnen gelegentlich aufgefallen sei, was Ihr Sohn manche Male zum Weltgeschehen habe fallen lassen. Sagen Sie einfach, dass Sie davon nichts richtig haben verstehen können, da die wenigen Äusserungen Ihres Sohnes in Ihren Ohren recht obstrus geklungen hätten. Erwähnen Sie bitte keine Details, bleiben Sie bei der allgemeinen Aussage, sinngemäss: Mein Sohn schien mir ein bisschen verrückt zu sein.“

„Ja. Äh. Ja. Verstehen tue ich schon, äh, nein, eigentlich verstehe ich gar nichts, bitte verzeihen Sie, ich fühle mich ziemlich verwirrt.“

„Guter Mann, alles ist in bester Ordnung. Seien Sie zuversichtlich. Das geht alles schnell vorüber. Wir begreifen natürlich, dass Sie nun erst mal tiefe Trauer haben, das macht Ihnen nun alles sehr schwer. Doch, äh, ich frage Sie nun. Sind Sie willens, unserer Bitte Folge zu leisten?“

„Eh, äh, nun…..“

„Ich verstehe, guter Mann, es scheint, ich muss Ihnen etwas erkären. Es geht hier um mehr als um den traurigen Tod Ihrer Frau und Ihres Sohnes. Wir dürfen Ihnen keine Details verraten, doch geht es um geheimdienstliche Angelegenheiten, es geht, guter Mann, um unsere Staatssicherheit. Zu konkrete Aussagen über Ihren Sohn von Ihnen könnten staatlich wichtige Projekte gefährden.“

„Nein…..Jaa??“

„Und, es tut uns schrecklich Leid, Ihnen klaren Wein einschenken zu müssen. Es reicht für Sie noch weiter. Sollten Sie Details von Ihrem Sohn erzählen, so können WIR für Ihr Weiterleben leider keine Sicherheit bieten. Sehr Einflussreiche im Hintergrund würden es Ihnen nicht verzeihen und es könnte sein, dass man Sie, eh Ihnen, eh, verstehen Sie, was wir leider anzudeuten gezwungen sind?“

Schluckt. „Ich verstehe.“

„Gott sei mit Ihnen, guter Mann, wir gehen jetzt. Sie werden in drei Tagen die notwendigen Unterlagen bekommen, welche Ihnen den Zugriff zum neuen Konto ermöglichen werden. Erinnern Sie sich Ihres Versprechens, ziehen Sie das unbedingt durch.“

Papa steht da.

.

So einfach macht man das. Ist aber natürlich alles blödsinniger Verschwörungstheorieseich.

Thom Ram, 23.02.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

.

Der Täter von Hanau sei „identifiziert“

Nie und nimmer war Tobias der Täter.

.


24 Kommentare

  1. petravonhaldem sagt:

    Die Angehörigen der Opfer bekommen doch auch höchst offiziell ein schönes Sümmchen (Schweige….ähhh) Schmerzensgeld.
    Der Papa ist doch ebenso Angehörender.
    Na gut, bei Selbstopfer kann das Sümmchen schon etwas größer sein.

    Wir spotten hier.
    Was wissen wir?
    Leidet der Vater? Ist er „entlastet“ von Frau und Sohn??

    Was wissen wir?

    Möge das ganze Geschehen dem Wachwerden und dem Offenlegen dienen.

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  2. chaukeedaar sagt:

    Ich höre psychisch gestörter Täter. Ich denke MK-Ultra. Ich bin ein simples Wesen.

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  3. Besucherin - 213 sagt:

    Interview mit dem Nachbarn vom Papa

    Die Polizei soll ja die Eingangstür aufgeprengt haben – und der Nachbar hat weder davon, noch Schüsse mitgekriegt?

    Im „Merkur“ war zu lesen, dass T.R. wenige hundert Meter von der Bar entfernt eine Wohnung hatte.

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  4. Drusius sagt:

    Für die von Geheimdiensten gern genommene Variante: Attentöter tot, Paß vorher deponiert, gibt es häufig nur zwei Gründe:
    1. Das System will die Schafherde in eine Richtung schubsen, die anders kaum machbar wäre.
    2. Die nationalen Vertreter der globalen Elite spielen nicht richtig oder nicht schnell genug mit.

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  5. Drusius sagt:

    Der dritte Grund für ein Attentat ist eine Verdeckung einer Hintergrundveranstaltung der Weltelite.

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  6. mattacab sagt:

    Gibt es überhaupt Tote?
    außer denn junge und Mutter?
    Hast du sie gesehen?
    Welcher M.C Betreibt diese Wettbar / Rauch Lokal?
    Ja früher hat Bild zu erst ein Interview mit dem Toten präsentiert -Heute reicht der Statisten“Nachbar“ vor einem Bürobedarfs Firmenwagen (Eigentum der Steuerzahler)
    Vielleicht auch ein Opfer Ritual?
    „Er war nicht wirklich beliebt“ ja als Sohn eines GRÜNEN (wenns stimmt) hast du nicht viele Freunde oder Freuden 😉

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  7. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  8. chaukeedaar sagt:

    Oliver Janich mal wieder echt investigativ unterwegs – seeehr interessante Indizien drumherum (siehe auch mein MK-Ultra Hinweis):

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  9. palina sagt:

    @chaukeedaar

    schätze dich sehr, aber den Mann mit dem Hut kann ich nicht mehr ernst nehmen.

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  10. Kunterbunt sagt:

    @ chaukeedar
    Oliver ist sehr stark im Recherchieren, und er sagt, wenn es sich um Spekulationen handelt bzw. wie gesichert eine Aussage ist.
    Ein Genie im Recherchieren und mir sehr sympathisch ist Gerhard Wisnewski, bei ihm liegt zugleich eine ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit vor – beides ergänzt sich. Es ist das, was ich detektivisches Bewusstsein nenne (detect = bemerken, erkennen) vor dem Nachforschen.

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  11. palina sagt:

    @kunterbunt
    konnte den Wisnewski mal persönlich kennen lernen.
    Er ist in der Tat sehr authentisch.

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  12. petravonhaldem sagt:

    zu Oliver J.
    Der verkörpert für mich die Ebene, bei der ich sofort und sehr leicht die seelische Ebene der Sympathie und Antipathie bei mir erkennen
    und somit schnell verlassen kann, bei dem ich durch sein punktgenaues Recherchieren ohne vorschnelles Urteilen zügig mitgehen kann,
    da sich bei mir anscheinend diverse Infos ähnlich vernetzt haben wie bei ihm.
    Seine interessante „Sprech-Gestaltung“ läßt Zeit zum „zwischen den Zeilen hören“ 🙂 🙂

    Bei dem Video oben ist es frappierend, wie er ohne viel zu sagen uns auf eine so brandheiße Spur hinweist,
    die zu meinem schon erwähnten „dicken Ei“ zu passen scheint.
    z.B. der zarte Hinweis auf ein Mini-Holli-Hanaui-Wood…….

    Gefällt 2 Personen

  13. Thom Ram sagt:

    Tschautschi 05:00

    Obschon ich immer ungeduldig auf dem Sessel rumrutsche, wenn der Oli seine Gedanken zusammensucht, habe ich mir seine Arbeit nun angehört. Spekulationen, ja, aber äh nicht unwahrscheinlich klingend. Wie Petra sehr schnell einwarf: Das Ei könnte dicker sein als es scheint.

    Gefällt 1 Person

  14. Thom Ram sagt:

    Palina 05:30

    Begründung?

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  15. palina sagt:

    @Thom
    „Begründung.“

    Habe schon zu viel Nonsens von ihm gehört, dass ich mir den nicht mehr anschaue.
    Mag manchmal richtig liegen. Leider auch manchmal falsch und neigt stark zu Übertreibungen.

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  16. Thom Ram sagt:

    Palinchen 16:18

    Palinchen sage ich, weil ich dankbar bin, dass du bb die Treue hältst, da äh auch ich zu Übertreibung und zu vorschnellen Schlüssen neige.
    Hm.

    Gefällt 1 Person

  17. Vollidiot sagt:

    Schon vor 20 Jahren schien mir O.Ja. gelegentlich Sachlichkeit vermissen zu lassen.
    Wenn soetwas öfter vorkommt ist es schade.
    Darum hat er bei mir nicht den Rang einer Primärquelle……………..

    Gefällt 1 Person

  18. Vollidiot sagt:

    Sekten und Kinder ist sone Sache.
    Aber was ist schon eine Sekte.
    Das Sektenproblem ist schon seit über 20 Jahren nicht auf dem Schirm, obwohl es wuchert.
    Und Jugendämter sind doch sehr unterschiedlich…
    Um diese Einrichtungen können sich ungute Verbindungen aufbauen.
    Es lohnte sich dort zu suchen, nur, es interessiert eigentlich niemanden und die Justiz hat ja auch nur eine selektive Sicht.
    Und so blüht manche Sumpfblüte, gerne auch auf dem „flachen Land“.
    So könnte man auf den Gedanken kommen, daß hier eine gewisse Durchseuchung stattgefunden hat.
    Auch dies ist offenbar ein Wert westlicher Demokratien – in bestimmten Dunstkreisen – Proleten (oder korrekt und schön gesagt im Prekariat) wird solches nicht gestattet. Es sei an Doutroux erinnert und an die Zeugenaussage, daß man an einem bestimmten Ort eine Leiche findet, die einen Metallstift in sich birgt. Das glaubte natürlich niemand, bis man genau das fand.
    Kein Wunder, daß der Generalstaatsanwalt die Ermittlungen „einschrämkte“.
    Daß die ganze Sache stinkt ist klar, daß man sie so ungeniert für den Kampf gegen „Nazis“ instrumentalisiert wirft ein weiteres, schlimmes Licht auf die Zustände hier. Die frei hier agierenden Geheimdienste ziehen eine blutige Spur durchs Land.
    Der Vogt Nagelknabber schweigt lieber – ist er doch aus Zeiten der DDR in ungute Strukturen eingebunden.

    Gefällt 1 Person

  19. palina sagt:

    @Thom
    „…da äh auch ich zu Übertreibung und zu vorschnellen Schlüssen neige.“

    du hast auch keine hundertausend, die dich „verfolgen.“
    Habe auch schon maßlos übertrieben und bin zu falschen Urteilen gekommen.

    Ist auch nicht so, dass ich den Janich grundsätzlich meide. Ist aber nicht mein Favorit.

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  20. chaukeedaar sagt:

    @all:
    Zu Oli: Ja, er hat seine lichten und dunklen Momente 😉 Was ich bei ihm schätze, ist dass er immer aufs Ganze denkt, also das gesamte belegbare, verschwörungspraktische Spektrum mit einbezieht in seine Überlegungen. Grade bei False Flags ist er Hammer. Meistens ist es mir aber zu viel Ego und zu wenig Substanz, geht mir also ähnlich wie euch.
    Das Lob Wisnewskis kann ich nicht so ganz teilen – bei ihm ist es mir zu oberflächlich, zu verzettelt, zu rasch gedacht (häufig). Wohl auch, weil es sich bei ihm halt zu 99% um „Internetrecherche“ handelt (da hab ICH eine verlässliche Quelle für diese Info).

    Aber jeder trägt bei, was er kann, finde ich.

    Gefällt 1 Person

  21. palina sagt:

    @Chaukee
    ne, ne Wisnewski war gaaaaaanz viel vor Ort für Rechereche.

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  22. chaukeedaar sagt:

    @Palina: Richtig.: „war“

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  23. palina sagt:

    @chaukee
    verlange jetzt keine Quellen von dir – obwohl wäre gar nicht so schlecht.

    Wisnewski ist für mich authentisch.
    Habe ihn selbst kennen gelernt.

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