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One apple a day keeps the doctor away / Im Zeitalter globaler Hysterien und geschmacksbefreiter Früchte

Ich zitiere den Text zum Video.

“One apple a day keeps the doctor away”. Doch stimmt diese Weisheit auch, wenn besagter Apfel ein Produkt konventionellen Anbaus ist?

In Zeiten von Fridays for Future und globaler Hysterie rund um den Klimawandel ist das Ansehen konventionell arbeitender Bauern gehörig in den Keller gerutscht. Manchmal könnte man, in Anbetracht der aktuellen Berichterstattung, gar den Eindruck gewinnen, die Bauern seien die alleinigen Verantwortlichen für Klimawandel, Artenverluste und den Verlust an Biodiversität. Doch wie so häufig zeigt eine solch pauschale Kritik und Diskreditierung nur die eine Seite der Medaille. Dass die Bauern tagein tagaus in körperlicher Schwerstarbeit daran arbeiten, einer wachsenden Weltbevölkerung ausreichend Lebensmittel zur Verfügung zu stellen, geht in den Diskussionen rund um die zweifellos skandalösen Ausmaße der deutschen Massentierhaltung gerne unter. Zu weit ist der Bauer nicht nur geographisch, sondern inzwischen auch sozial vom modernen Stadtmenschen entfernt. Tragisch nur ist, dass eben dieser moderne Stadtmensch nun zunehmend eine Neigung entwickelt, dem Bauern, in Ermangelung jeglicher Fachkenntnisse, vorschreiben zu wollen, wie dieser zu arbeiten habe.

Doch Bauer ist nicht gleich Bauer. Und konventioneller Landbau ist nicht gleich konventioneller Landbau. Die nordamerikanische Form gigantischer Monokulturen ist beileibe nicht alternativlos. Um dies zu erkennen und um zu verstehen, mit welchen Herausforderungen sich der Bauer im 21. Jahrhundert konfrontiert sieht, muss die Arbeit der Landwirte wieder zurück in den Fokus des öffentlichen Lebens rücken. Das funktioniert aber nur, wenn die daraus folgenden Gespräche auf Augenhöhe stattfinden.

Wir von KenFM haben genau das versucht. In einer neuen Ausgabe von TREE.TV erklärt uns Hubert Lehle, ein langjähriger Obst- und Weinbauer vom Bodensee, warum er so arbeitet, wie er arbeitet und warum er davon überzeugt ist, dass seine Arbeitsweise nachhaltig ist.

Unser Tipp: Vorurteile ausschalten, Video einschalten und lernen!“

Inhaltsübersicht:

0:00:06 Hubert Lehle – Obst- und Weinbauer

0:13:49 Alles schlecht in der konventionellen Landwirtschaft?

0:24:37 Die Bienen und das Volksbegehren Artenschutz 0:53:55 Freihandelsabkommen, Kleinbauern und Ernähungssicherheit

1:09:05 Bürgerdialoge statt Spaltung

1:30:28 Ökologischer Landbau und Konsumgewohnheiten

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Eingereicht von Palina.

Thom Ram, 09.02.NZ8

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3 Kommentare

  1. Drusius sagt:

    Ich würde den Begriff „nachhaltig“ gern durch den Begriff „eigenhirnhaltig“ umbenennen. Das Weltsteuerungssystem aus dem der andere Begriff stammt ist eine Bezeichnung für das, was ein menschenfeindliches System für „haltig“ erklärt.

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  2. palina sagt:

    ein sehr wichtiges Gespräch.
    Hat es mir doch gezeigt wie auch die Bauern gegen die blöden Politiker kämpfen müssen.
    Es darf nicht sein, dass es immer mehr Konzerne gibt, die Land aufkaufen.
    Deutschland muss ernährungstechnisch unabhängig bleiben.

    Ludwig hat einen sehr interessanten Bericht geschrieben hier auf bb.
    Da kann man sehen, was wenige Leute bewirken können.
    Und das mit nur einem Produkt „Brot“.
    Das nenne ich Lebensmittel. Und nicht das Zeugs, dass heute bei der Lidl und Aldi Pest zu finden ist.
    https://bumibahagia.com/2016/08/30/eugens-backofen-ausser-man-tut-es/

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  3. arnomakari sagt:

    Ich habe das Video ganz geshen…..Und wäre nicht der Bauer so hätten wir kein Brot, und müssten erleiden große Not.——–
    Ich weiss wie man Gemüse Anbaut, und wieviel arbeit das ist, aber für meine Person ist das mein Hobby, dafür bin ich noch gesund und munter, weil ich auch weiss was ich Esse, je langsamer das Gemüse wächst, desto gesunder ist es, jeder Mensch ist immer für sich selbst verantwortlich,
    Es ist nicht die Kunst alt zu werden, aber es ist die Kunst alt zu werden, und gesund und fit zu bleiben, bis der Todesengel kommt und einen mitnimmt.

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