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Angst ist die Abwesenheit von Liebe

von Angela, 30.08.2019

158 Kommentare erschienen bisher zum Artikel „Das Gegenteil von Angst ist Liebe“ von Mike Düring. Allerdings gab es in der letzten Zeit auch wenig andere Artikel infolge der Abwesenheit von ThomRam.   Trotzdem scheint das Thema viele Kommentatoren, häufig sehr kontrovers, zu beschäftigen, so dass die Kommentare schon zum Neid-Thema überschwappten.

Deshalb füge ich das, was ICH aus der Diskussion heraus erkannt habe, noch einmal hinzu. 

Ich denke, viele Missverständnisse entstanden aus der starren Gegenüberstellung Angst vs. Liebe. Vielleicht sollte man die beiden Begriffe besser einzeln, jeden für sich- charakterisieren. „Liebe statt Angst“ .

Angst, so wie ich sie verstehe, die Angst, was sein KÖNNTE (!) , – nicht die instinktive Angst, wenn zum Beispiel ein Auto auf einen zurast,- entsteht aus dem Verstand, und der Verstand besteht aus all den Konditionierungen, die wir im Laufe unseres Lebens von anderen mitbekommen haben.

Als Kind wird jemand vielleicht vor dem Unbekannten gewarnt, es wird ihm empfohlen, Angst vor Fremden zu haben, vor der Enttäuschung in einer ggfls. von den Eltern als unpassend empfundenen Liebesbeziehung , vor seelischen Verletzungen . usw. Das Kind soll sich stets schützen, so gut es kann. ( Als Erwachsener schließt es dann Versicherungen ab.)

Das kann zu dem Zeitpunkt ja völlig richtig gewesen sein, aber diese Ängste schleppen wir meist ein ganzes Leben lang mit uns herum.

Wenn uns z.B. etwas Neues begegnet, könnte der Verstand sofort abblocken. Ist zu riskant! Der Verstand will immer das Alte wiederholen, Fehler vermeiden, aber Fehler sind ja eigentlich etwas Gutes. Nur wer Fehler macht, kann überhaupt dazulernen. Aber Angst bedeutet immer die Angst vor dem Unbekannten und die Angst, sich zu verlieren, was sich am deutlichsten in der Angst vor dem Tod ausdrückt, der Grundangst überhaupt, der Angst vor der Nicht-Existenz, der Leere.

Im Gegensatz dazu sind Liebe und Vertrauen offen für das Unbekannte . Ich meine damit die Liebe, die aus dem SEIN entsteht, nicht die „bedingte“ Liebe. Das IN-LIEBE sein wird die Angst zumindest ganz stark verringern, denn es akzeptiert die Unsicherheit und erschafft das Vertrauen , dass einen nichts wirklich zerstören kann; dass alles einen höheren Sinn hat .

Doch die Grundbedingung ist, dass man sich selbst liebt, denn dann liebt man auch alle anderen. Und nur wenn man „in Liebe ist“, kann man sich einem anderen Menschen öffnen, ohne Angst haben zu müssen, dass der andere einen verletzt .

Insofern würde ich sagen , Angst ist die Abwesenheit von Liebe. Wenn ein Mensch liebt, andere annimmt und sich angenommen fühlt, wird er sich nicht mehr als Außenseiter, überflüssig und ständig bedroht fühlen. Aber wenn die Liebe fehlt, lauert überall die Angst und instinktiv verschließt sich jeder. Alle Kontrolldramen entstehen aus dieser Angst.

Deshalb ist mangelnde Liebe das Problem, nicht die Angst. Aber geschenkt wird sie einem nicht, man muss sie sich schon selbst kreieren.

Angela


34 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Pace sagt:

    Angela, möchtest du zur Abwechslung nicht mal was über den Ursprung von Starrsinn, Rechthaberei und Belehrungssucht schreiben?

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  3. Mujo sagt:

    Alles hat sein gegenpol. Hell-Dunkel, Schwarz-Weiß, so auch die Liebe-Angst.
    Das Prinzip des Yin & Yang. Und beide haben durch den kleinen Kreis in sich auch das gegenteil.

    Den ohne Dualität läßt sich schwer das eine Definieren.
    Wie will man Glück Erfahren wenn man nicht auch einmal vom Leid gekostet hat.
    Das Leben besteht aus beiden, wie ein Elektromotor ohne Plus und Minus nicht laufen kann,
    so sind beide bestandteile die das Leben in Bewegung hält.

    Nur wir Menschen haben die Fähigkeit beiden die gleiche Bedeutung zu geben,
    und uns für das eine zu Entscheiden. Nur wird das Leben nie ohne das andere
    geben.

    Gefällt 2 Personen

  4. webmax sagt:

    @Pace
    Danke. 😉

    Aber wie wir alle wissen, es schwer sein kann, eigene Irrtümer öffentlich einzuräumen, wählt man den vorgeblich eleganteren Weg.
    Nur eine Schande mehr, denkt sich der Wissende.

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  5. Angela sagt:

    @ Pace

    Zitat: „… Angela, möchtest du zur Abwechslung nicht mal was über den Ursprung von Starrsinn, Rechthaberei und Belehrungssucht schreiben?

    Gute Idee, da kenne ich schon mehrere hier, die sich den Schuh anziehen könnten.

    Angela

    Gefällt 1 Person

  6. Pace sagt:

    Da beschleicht mich doch der fahle Eindruck, als klaffe Theorie und Praxis auseinander wie ein Spagat auf dem Hochseil beim Zirkus.

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  7. Thom Ram sagt:

    WM hat 17:25 eine neue Duftmarke gesetzt.

    Ich habs dir angekündigt. Du kannst es nicht lassen. Mode Ration.

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  8. Hilke sagt:

    Der eine sagt, unsere größte Angst sei die vor dem Tode/ sterben. In Nelson Mandela’s Rede heißt es, unsere größte Angst sei die, vor unserem eigenen hohen Licht. Da beides für mich stimmig ist, schließe ich daraus, unsere größte Angst ist die vor unserem Ego-Tod.

    Gefällt 2 Personen

  9. Hilke sagt:

    Ich würd den kartzigen Pullover, äh Webmax, vermissen, wäre er nicht hier. Moderat sein, hm?

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  10. Hilke sagt:

    @Thom
    Eine wichtige Frage dir sich mir schon öfters gestellt hat ist die:
    Warum eigentlich hütest du Angela wie deinen Augapfel, wo sie doch sehr gut in der Lage ist, sich selbst zu beHAUPTen??? Sie hat sich hier noch nie schwach gezeigt, im Gegenteil, sie zeigt nur ihre Schokoladenseite des „Alles ist gut“. Eine gewisse Schärfe hat sie auch im Gepäck und webmax hat etwas herausgekitzelt, was mehr in die Tiefe ging, auch wenn teils polemisch (können wir ja auch ganz gut)?

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  11. Angela sagt:

    @ Hilke
    Zitat: „… Warum eigentlich hütest du Angela wie deinen Augapfel“

    Du irrst Dich, es geht gar nicht um mich, ThomRam hat eine Vorstellung von Bumi Bahagia, der glücklichen Welt, in der Menschen anständig miteinander umgehen, den anderen respektieren und nicht nur darauf lauern, ihn fertigzumachen, abzuwerten. Und Konstruktives beitragen, nicht nur stänkern.

    In den letzten Tagen habe ich mich mal in dieses Niveau eingeklinkt( sogar mit Prügeln wurde argumentiert) und jeweils Kontra gegeben. Das meinst Du wahrscheinlich mit “ sich behaupten“ . Aber weißt Du, wie ich mich am Ende des Tages fühlte? Irgendwie beschmutzt. Soll das hier ein „Kampf“ sein? Das ist nicht meine Welt.

    Dass es einen gewissen Unterhaltungswert für Nicht-Beteiligte hat, kann ich mir gut vorstellen. So á la: Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Spannend, was ?

    Der Lotse hat es großartig auf den Punkt gebracht: Zitat: „… Jeder hat doch beste Qualitäten in sich und es sollte doch nicht zu viel verlangt sein, diese auf einem Kommentarstrang zu zeigen. Es ist wunderbar, wenn andere Menschen auch andere Standpunkte vertreten. So wird das Miteinander zu einer Bereicherung. Und wo liegt das Problem eine Überzeugung neben der anderen
    stehen und auch gelten zu lassen? Aha-das ist Deine Ansicht. Meine ist ganz anders. Ich habe jene Erfahrung gemacht, wie ist das bei Dir …

    Angela

    Gefällt 2 Personen

  12. Thom Ram sagt:

    Hilke 19:57

    Irrtum deinerseits.

    Stündest du oder Angela hier und ihr würdet bedroht, ich würde mich vor euch stellen und euch mit meinen übriggebliebenen 70 Jahrenstärken verteidigen.

    Ich hüte nicht Angela. Nicht mal ihren Augapfel. Ich hüte Anderes.

    Erforsche es oder lass es. Was ich hüte, ist heilig. Ich hüte respektvollen Umgang unter uns.

    Ich erhoffe innig, dass das kläre.

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  13. Angela sagt:

    @ Hilke

    Zitat: „… Der eine sagt, unsere größte Angst sei die vor dem Tode/ sterben. In Nelson Mandela’s Rede heißt es, unsere größte Angst sei die, vor unserem eigenen hohen Licht. Da beides für mich stimmig ist, schließe ich daraus, unsere größte Angst ist die vor unserem Ego-Tod.“

    Das ist eine tolle Erkenntnis. Diesen Satz, „die größte Angst sei die vor unserem eigenen hohen Licht“ habe ich nie so richtig nachvollziehen können, aber in beiden Fällen- da hast du vollkommen recht, – stirbt das Ego. Im Tod sowieso, übrig bleibt nur das göttliche Bewusstsein und wer das „eigene hohe Licht“ verwirklicht, muss das Ego sterben lassen, bzw. es stirbt von allein.

    Eine kluge Schlussfolgerung!

    Angela

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  14. eckehardnyk sagt:

    Angst ist an Bedingungen geknüpft, Liebe nicht. Deshalb sind das zwei getrennte Reiche, die einander überlagern können. Wo die Liebe herrscht, hat die Angst nichts zu sagen. Wo die Angst herrscht hat die Liebe schon noch was zu sagen, nur werden ihre Aussagen und Ausrücke verfälscht wahrgenommen.
    Von Michael Ende gab es die Unendliche Geschichte, wo das Land Phantasien vom Nichts aufgefressen zu werden drohte. Das Land Phantasien existiert tatsächlich, denn darin leben wir, es ist der Kosmos. Naturwissenschaft behauptet mit einem gewissen Recht, das Universum dehne sich aus. Aber wer kennt das Ende dieser Ausdehnung? Die Märchen berichten manchmal vom Ende der Welt. Da ist wenig los, nämlich nichts. Also kehrt man von dort schnell zurück, egal wieviel Milliarden Lichtjahre das sind. Wir Geistwesen sind in der Lage von dort Eindrücke zu empfangen und es sieht bedrohlicher aus als wir wünschen. Das Nichts breitet sich tatsächlich aus, wie Ende (Nomen est Omen) es erzählt hat.
    Das Unangenehme daran ist, dass der gesamte Universal-Kosmos dort quasi nackt ist. Die Leere, das Nichts kältet ihn aus.
    Wir können tatsächlich diese Situation ändern helfen durch geistige Regsamkeit und…Liebe. Also bewegt euch, macht was, wer viel liebt, dem wird auch viel verziehen.
    Und bedenkt, auch das zerstrittenste Ehepaar findet irgendwann zu seiner ersten Liebe zurück, es muss nur darauf aus sein…

    Gefällt 2 Personen

  15. Renate Schönig sagt:

    Ich weiß, dass der Betz nicht „jedermanns Sache ist“ …
    (empfand ihn vor Jahren auch zuerst als einen „etwas arroganten/überheblichen Sack“ – habe natürlich inzwischen meine „Meinung“ über ihn längst revidiert 😉 )

    ER war es nämlich seinerzeit, der mir
    -durch sein „Arschengel-Video (*Nutze deinen Arschengel für den Frieden in Dir*)-
    maßgeblich geholfen hat, KLARer zu sehen/indem er mir einige AHA´s „entlockte“ – während ich mir seine „Erklärungen/NachdenkAnstupser“ anhörte.

    Warum er mir soeben wieder eingefallen ist, -der Robert B.-
    geschah aufgrund Angela´s Kommentar @Hilke -20:23- :

    „Aber weißt Du, wie ich mich am Ende des Tages fühlte? Irgendwie beschmutzt.“

    ———-

    Es gab in meinem(!) Leben viele *ARSCH-Engel* 😉
    Heute bin ich jenen natürlich dankbar … waren SIE es doch > die bei mir „Knöpfe gedrückt haben“ – und ich *plötzlich erkennen* durfte.

    Ich(!) finde seine „Anregungen“ nach wie vor gut … evtl. können sie ja auch bei anderen Lesern/Kommentatoren ein „AHA“ herauskitzeln. 😉

    Gefällt 2 Personen

  16. Angela sagt:

    @ Eckhardnyk

    Zitat: „… Das Nichts breitet sich tatsächlich aus, wie Ende (Nomen est Omen) es erzählt hat“

    Die Leere oder das Nichts wird auch öfter als „der Körper Gottes“ bezeichnet, das sogenannte „UNMANIFESTE“. Wenn unsere Welt zugrunde ginge, würde das Unmanifeste davon überhaupt nicht berührt werden. So wie es im Kurs in Wundern heißt: “ Nichts Wirkliches kann bedroht werden, nichts Unwirkliches existiert. Darin liegt der Friede Gottes“ .

    Diesen Satz fand ich schon immer geheimnisvoll und schön.

    Eckhardt Tolle schreibt darüber: “ Raum und Stille sind zwei Aspekte derselben Sache, desselben Nichts. Sie sind eine äußere Darstellung von innerem Raum und innerer Stille, die Still-heit ist. Die endlose kreative Matrix für alles, was existiert. Die meisten Menschen haben keine Ahnung von dieser Dimension. Sie kennen keinen inneren Raum, keine Stille. Sie sind aus dem Gleichgewicht gefallen, oder anders gesagt, die kennen zwar die Welt, oder glauben das, aber sie kennen Gott nicht. Sie sind ausschließlich mit ihrer eigenen körperlichen und psychologischen Form identifiziert, ohne ein Bewusstsein von Essenz. Da jede Form jedoch höchst unstabil ist, leben sie in Angst. Aus dieser Angst heraus entsteht ihr tiefes Missverständnis über sich selbst und andere Menschen, ein verdrehtes Bild von der Welt „.

    Eckhart Tolle, Jetzt, die Kraft der Gegenwart.

    Angela

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  17. an: Pace,

    Wenn Theorie und Praxis wie ein Spagat auf dem Hochseil beim Zirkus auseinanderklaffen,
    dann beherrscht ein Mensch die Hohe Kunst des Lebens!

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  18. Angela sagt:

    @ Renate

    Die Art von Robert Betz mag ich auch nicht besonders, aber recht hat er schon. Er hat viel von P`taah gelernt, deren Bücher er ja verlegt und es auch Zusammenkünfte mit Jani King gab.

    Ich habe mehrere Wochenseminare mit P`taah erleben dürfen und das Wissen und die Anregungen stammen von ihm. Betz bringt es eben auf seine rustikale Art hervor und manchem gefällt es auch so.

    Angela

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  19. Liebe Angela,

    dieser deiner Behauptung muß ich widersprechen: „(sogar mit Prügeln wurde argumentiert)

    Erstens: Prügel(n) ist kein Argument.

    Zweitens — denn ich habe ja geschrieben, daß ihr – womit du gemeint warst – eine Tracht Prügel fehlt — war dies eine emotionale Reaktion auf deine Behauptung, daß es webmax an Empathie fehlt. Nicht mehr, nicht weniger.
    Vermutlich – aber das ist bloße Vermutung – hätte ich das gar nicht geäußert, wenn du geschrieben hättest, daß es webmax an Empathie mangelt; so aber war deine Aussage ein Urteil über einen Menschen; eine Absolut-Behauptung aus der Kategorie des Du-Bist-Syndroms. Aus meiner Sicht eine nicht zu gestattende Anmaßung über einen Menschen.

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  20. Angela sagt:

    @ Jauhuchanam

    Okay, alles gut ! 🙂 Hab´s ja gestern schon erklärt…..

    Angela

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  21. an Angela und Hilke,

    selbstverständlich kann ich nur von mir sprechen und werde dies nicht verallgemeinern:

    „Meine“ größte Angst war, aus der Höhle des Herrn Plato ins Licht zu treten.
    In der Höhle (ich könnte auch Hölle sagen) wurde ich geboren, in ihr bin ich aufgewachsen;
    sie habe ich für die einzige Wirklichkeit und damit für wahr gehalten; sie bot mir alles!
    Die Höhle war mir bekannt; ich war an sie und ihre Welt der Schatten gewöhnt.

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  22. an eckehardnyk 30/08/2019 UM 21:05

    Wenn ich so etwas lese, möchte ich zum Pilatus werden:
    Was ist Wahrheit? Was ist Liebe?

    Da es auf solche Fragen jedoch keine Antworten geben kann,
    frage ich lieber: Was ist wahr, was ist falsch?

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  23. Hilke sagt:

    Apropos Arschengel,
    Ich habe gerade ein Interview mit Bruno Würtenberger gehört, wo er so schöne Sätze sagt wie „Die Probleme sind das Tor“.
    Er spricht über sein Leben, über Schatten, Angst und Liebe. Sehr offen er ist! (Yoda-speak)
    Am schönsten fand ich einen seiner Schlußsätze:

    „Das Leben ist eine Symphonie“
    https://freespirit-tv.ch/bruno-bruno-ein-gespraech-mit-bruno-wuertenberger/

    Gefällt 2 Personen

  24. Angela sagt:

    @ Jauhuchanam

    Zitat: „… Die Höhle war mir bekannt; ich war an sie und ihre Welt der Schatten gewöhnt…

    War die Höhle (Hölle) das Christentum?
    Muss für einen denkenden Menschen sich wirklich als „Hölle“ zeigen, d. h. nicht die Gechichte von Jeshua ben Joseph, sondern das Kirchen-Christentum.

    Da hatte ich wirklich Glück. Ich bin in einem freigeistigen, buddhistisch orientieren Elternhaus großgeworden und hab von dieser ganzen Enge und den Dogmen nur am Rande etwas mitbekommen.

    Freiwillig mit 18 Jahren habe ich dann mal die ganze Bibel in einem Rutsch durchgelesen, war entsetzt über das Alte Testament und begeistert von den wenigen überlieferten Sätzen von Jesus.

    Angela

    Gefällt 1 Person

  25. Hilke sagt:

    jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו
    30/08/2019 um 22:29
    “ Die Höhle war mir bekannt; ich war an sie und ihre Welt der Schatten gewöhnt.“

    YEP, dies ist, was uns oft wiederholt wird, von wegen „der Mensch ist ein soziales Wesen“. Hört sich erstmal gut an, aber das schreibt ein Drehbuch in unsere DNS. Denn „sozial“ bringt in seinem Rucksack noch ganz andere unangenehme Begleiterscheinungen mit einher.
    Als ich in allergrößten Schwierigkeiten war mit ca. 30, hat mir mein Psychologen-Bruder genau dies erklärt.
    Und als ich dadurch realisierte, daß ich eine Scheißrolle weiterspiele, die mir mein Vater aufgedrückt haatte, als ich das wirklich tief realisierte, oh Gott wie scheiße ist dieses Drehbuch, da konnte ich mit Hilfe meines Bruders da aussteigen. Einfach mit der Bestimmtheit: „Ab jetzt gehe ich einen anderen Weg!“

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  26. die kennen zwar die Welt, oder glauben das, aber sie kennen Gott nicht. — Angela, 30/08/2019 UM 21:59

    Niemand hat Gott jemals gesehen. — 1. Brief des Johannes 4:12 und ‚Eu-Angel‘ ( = froh(e) machende Botschaft = Evangelium) des Johannes 1:18

    Wenn diese Aussage wahr ist — ich kann daran jedenfalls nicht zweifeln — dann kann auch niemand Gott kennen!

    Anmerkung:

    יוחנן = Jochanan; eigentlich: יהוה-חנן Jau-hu~cha-nan – wegen der leichteren Aussprache schreibe ich: Jau-hu-cha-nam
    „verdeutscht“: Johannes, Johan, Hannes, Hans, Jannes, Jan.

    Bedeutung: Gegenwart [der] Gnade; Gnade [des] Gegenwärtigen [Jetzt-Sein]
    … im Deutschen „Gnade Gottes oder Gottes-Gnade ‚übersetzt‘.

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  27. Nein, liebe Angela,

    weder das Christentum – auch nicht das sogenannte Alte Testament – das mich übrigens nie entsetzt hat – noch das sogenannte Neue Testament, war die Höhle (Hölle) für mich, sondern, was der TODESKULT, dem ich durch Geburt „quasi kulturell unterworfen“ war und damit angehörte, daraus gemacht hat.

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  28. Angela sagt:

    @ Jauhuchanam

    Ach, wie schön, Du erklärst Deinen Namen nochmal. Ist gar nicht einfach, sich ihn zu merken.

    Nach allem, was ich von Tolle weiß, meint er nicht den christlichen oder jüdischen Gott, sondern DAS GÖTTLICHE, die Quelle, das Unmanifeste, das SEIN oder Große Bewusstsein. , Alles-was-ist. Dann macht das Ganze meiner Ansicht nach Sinn.

    Angela

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  29. an Hilke 30/08/2019 UM 22:46

    Dann möchte ich dich hiermit von Herzen beglückwünschen, daß auch du aus „deiner“ Höhle (Hölle) schon herausgefunden hast!

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  30. Angela sagt:

    @ Jauhuchanam

    Zitat: „… ar die Höhle (Hölle) für mich, sondern, was der TODESKULT, dem ich durch Geburt „quasi kulturell unterworfen“ war und damit angehörte, daraus gemacht hat… “

    Das verstehe ich nicht, könntest Du das ein wenig erläutern?

    Angela

    Gefällt 1 Person

  31. an Angela 30/08/2019 UM 23:18

    Nach der „Bibel“ gibt es ja gar keine Gottheiten und folglich auch keinen Gott.

    Der „Gott“ *des sogenannten Alten Testamentes* hat den „Eigenname“ יהוה = Jau-hu.
    Bedeutung: Gegenwarts-Sein, Jetzt-Sein, “Seinendes“, ‚Seiendes-Sein‘, Jetzt-Gegenwart.

    Ich erlaube mir, dies mit Ewig-Gegenwärtiges-Sein zu übersetzen;
    unter anderem weil dieser „Name“ auf ein nicht-religiöses Konzept,
    sondern auf ein erkenntnistheoretisch-philosophisches des Materialismus verweist.

    Gefällt 1 Person

  32. Angela 30/08/2019 UM 23:22 Das verstehe ich nicht, könntest Du das ein wenig erläutern?

    Da verlangst du mir aber sehr viel ab! „ein wenig erläutern“, ist ein schweres Unterfangen. Ich versuche es.

    „Christentum, Kirche, christliche Religion“ sind nur WORTE, die das Handelshaus FEG & FEUER —> Vatikan, Papsttum, !Kirche(n)! – egal welche! — gebraucht, um ihr wahres Tun und Wesen unter dem Schleier einer „Religion“ zu tarnen. Jedes ihrer Dogmen ist für sich eine Lüge und widerspricht dem Inhalt und „Charakter“ der ‚Bibel’/’Heiligen Schriften‘.

    In Wahrheit repräsentiert die „Kirche“ – das sogenannte Christentum – das sichtbar gewordenen Anti-Christentum. Unter *anti* ist nicht “ein ‚dagegen’/’gegen‘ zu verstehen, sondern ein anstelle von/an Stelle von:

    An Stelle von ‚Christus‘ — damit ist nicht er gemeint, sondern seine Lehre der Agape (Liebe)
    der Papst, Kardinal, Bischof, Priester, Pfaffe … und ihre Lügen-Dogmen über Gott und die Menschen

    Anstelle der Botschaft der Liebe – die Botschaft von *Sünde, Schuld, Tod und Teufel*

    Anstelle von *Umsinnen der Gedanken/Umdenken* – „Buße tun“ = Bezahle für deine Schuld und Sünden!

    An der Stelle eines Paradieses auf dieser unserer gemeinsamen Erde,
    die Vertröstung auf einen jenseitigen – nicht existierenden Himmel — dafür aber hier die Hölle auf Erden.

    /// Reicht dir das (zunächst) als kleine Erläuterung? ///

    Gefällt 2 Personen

  33. Angela sagt:

    @ Jauhuchanam

    Da stimme ich Dir vollkommen zu. Also hatte der „Todeskult“ ja doch etwas mit der Kirche zu tun. Eine rein politische Organisation und ein riesiges Komplott, um die Menschheit zu versklaven.
    Zum Glück bröckelt es ja jetzt, aber so laaaaaangsam, viel zu langsam!

    Angela

    Gefällt 1 Person

  34. Gravitant sagt:

    Liebe ist die beste Medizin.
    Mich selbst und andere zu lieben,
    kann wahre Wunder wirken.

    Dein Erbe ist es,erklärter Gott zu sein,
    mit Herrschaft über alles Wissen.
    Umarme die Welt ….,weil du es willst.
    Genius bietet seine eigene Identität.
    Du bist ein Segen für das Leben.
    Du wirst innig geliebt.
    Gott
    Ich bin
    für immer
    und immer.
    So sei es.
    Liebe hört niemals auf.
    Du bist alles,was es gibt.

    Gefällt 1 Person

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