bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » ADMIN THOM RAM » DDR / Bücher / Bibliotheken / Bildung

DDR / Bücher / Bibliotheken / Bildung

Zwar singe ich nicht das Lied der wunderbaren DDR, auch mir als Schweizer war und ist die Stasi ein Begriff, und ich sah einst einen DDR Atlanten, da war das Gebiet ausserhalb der Sowjet Union einfach einfarbig, vermutlich, weil der Bürger dortens eh nichts zu suchen hatte –  doch häufig stosse ich auf Berichte, welche belegen, dass in der DDR Einiges besser war denn in der BRD. Kinder konnten sich sicher bewegen all überall. Die Kriminalität war gering. Keiner musste im Abfall wühlen, um sein täglich Brot zu ergattern. Obdachlose gab es nicht. Ja, und man wusste weltweit, dass in der DDR Geschulte bestens ausgebildet waren, und dies eben nicht bloss als Fachidioten, sondern…

Ich war Musiklehrer an Bezirksschulen (Progymnasium). In der Diskussion mit einem Mathe Lehrer gipfelte seine Argumention für die Wichtigkeit von Mathe und die Unwichtigkeit von Musik im Ausruf: „Wenn unsere Schüler am Bankschalter sitzen, müssen sie den Kunden kein Halleluja vorsingen können.“

Ich wusste keine Antwort, denn er hatte recht. Und ich wusste, dass er komplett falsch lag, brachte aber meine Ueberzeugung nicht auf die Argumentationsebene herunter.

Du weisst es, lieber Leser, Du weisst, warum es gut wäre, könnten denn hinter dem Bankschalter Sitzende ein Halleluja singen. Oder den Handstand machen. Oder ein Gedicht verfassen. Oder kochen. Oder gärtnern. 

Thom Ram, 10.10.06

.

Gefunden in Saschas Welt.

.

Hildegard Reissmann: Geistige Schätze in Gestalt von Büchern

BibliothekDas Lesen gehörte in der DDR zu den Grundfertigkeiten, die alle Schüler der sozialistischen Schule am Ende der vierten Klasse in einem solchen Grade beherrschen mußten, daß sie imstande waren, aus einem ihrem Alter abgepaßten unbekannten Text selbständig den Sinn zu erschließen und einen bekannten Text ausdrucksvoll vorzulesen. Und das gelang.  Die DDR war eine hochgebildete Nation. Nicht nur Werke der Weltliteratur, wie Goethe, Schiller, Heine, Puschkin oder Shakespeare gehörten zum Lesealltag der Jugend, sondern auch viele zeitgenössische Autoren, wie Anna Seghers, Friedrich Wolf, Bruno Apitz und Bertolt Brecht. Dabei leisteten die Bibliothekare der DDR eine unverzichtbare Arbeit. Es waren nicht angelernte Kräfte, die Bücher nur von hinten kennen und heute lieber „Medien“ in ihre Regale stellen anstatt Bücher, sondern mindestens ebenso gebildete Persönlichkeiten, die ihren jungen und älteren Lesern wertvolle Literatur nahezubringen verstanden. Im folgenden Beitrag schreibt die Bibliothekarin einer kleinen Gemeindebibliothek über ihre Erfahrungen aus dem Jahre 1979. Solche kleineren und größeren Bibliotheken gab es in der DDR zu Tausenden…

Wie war das damals in der DDR?

Im 30. Jahr der DDR waren die Bibliotheken aufgerufen, mit allen ihren Möglichkeiten die Literatur und Kunst zu verbreiten, Leselust zu befriedigen und zu wecken. Auch die Gemeindebibliotheken erwiesen sich als wichtige Partner beim Durch­setzen der kulturpolitischen Linie der Ar­beiterklasse. Die Aufgabe eines Gemeindebibliothekars ist nicht nur damit erfüllt, daß er Bücher ausleiht; von der Bibliothek wird erwar­tet, daß sie eine Institution mit eigenem Profil ist, die im gesellschaftlichen Ge­schehen ihres Ortes eine zentrale Rolle spielt.

Schwerpunkt Bildung

Ein Schwerpunkt unserer gesamten kultur­politischen Arbeit ist die politisch-mora­lische Erziehung der jungen Generation, ihre Heranbildung zu bewußten Staats­bürgern. Der Beitrag, den die Literatur­propaganda dazu leisten kann, muß einen qualitativ hohen Wirkungsgrad erreichen. Es geht also um die weitere Entwicklung eines anregenden, vielseitigen geistig­-kulturellen Lebens der Jugend.

Die kleine Gemeindebibliothek

In unserer Bibliothek wurde die Erfahrung gemacht, daß Buchbesprechungen zu Elternabenden in der Schule sowie im Kin­dergarten sehr fruchtbringend sein kön­nen, denn es ist sehr wichtig, vor allem erst einmal die Kinder an das gute Buch heranzuführen, denn die Kinder von heute sind einmal die Leser von morgen.

Unsere Bibliothek

Im Jahre 1948 lag die erste Bibliotheks­statistik der Gemeindebibliothek Klein­reinsdorf vor. Sie weist einen Buchbestand von 61 Büchern aus. Zu verzeichnen waren keine Leser – keine Ausleihen. 1948 wur­den die 61 Bücher in einem Schulzimmer aufbewahrt; es war nicht einmal ein Schrank oder ein Regal vorhanden. Im Jahre 1955, als ich die Gemeindebibliothek übernahm, wurde in der Jahresstatistik ein Buchbestand von 221, eine Leserzahl von 17 mit 193 Ausleihen, angegeben. Die 221 Bücher waren jetzt in einem Schrank, der im Vereinszimmer des Gast­hauses „Zur Linde“ stand, untergebracht. Im Jahre 1968 wurde das Gasthaus „Zur Linde“ zu einem Kulturhaus ausgebaut, in diesem Kulturhaus erhielt nun die Ge­meindebibliothek einen würdigen Biblio­theksraum mit 6 Bücherregalen und einer gemütlichen Leseecke mit zwei Sesseln. Seit dem Jahre 1968 stieg die Leser- und Ausleihzahl von Jahr zu Jahr enorm an. Sa konnte für das Jahr 1978 eine Leserzahl von 156 Personen mit 2506 Ausleihen gemeldet werden.

Die Bibliothek nach 30 Jahren DDR

Der Gemeindebibliothek Kleinreinsdorf standen 1979 über 2000 Bücher zur Ver­fügung. Durch den Ausleihverkehr mit der Stadt- und Kreisbibliothek Greiz so­wie der Kinderbibliothek in Greiz-Pohlitz ist der Buchbestand stets aktuell und den Lesern stehen die neuesten Bücher zur Verfügung, sei es Belletristik, Fachliteratur oder Kinderbücher. Um den damaligen Leistungsstand zu er­reichen, bedurfte es viel Geduld und persönlichen Einsatzes. Daß die geistigen Schätze der Welt in der Gestalt von Büchern erreichbar sind für Kinder und Erwachsene, dies alles bewirkte eine Bi­bliothek und das  Buchwesen in der DDR stützte sich auf drei Jahrzehnte praktizierten sozialistischen Humanismus.

Quelle: Heimatbote, Heft 7, Juli 1979, Greiz. (Text bearbeitet, N.G.); Foto: Freund.

.

Zu Ende lesen.

.

.


24 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Lamgsam schnallen die Ossis, daß der neusozialistische Westen verheerendere Methoden als der Sozialismus des alten Schlages hat.
    Wenn einer das merkt, dann kann es nur der Ossi sein, der noch einigermaßen positiv werthaltige Kultur erfahren hat.
    Der gemeine Wessi lebte immer in den Fluten der angelsächsischen Kulturimperialistenflut.
    Ewig die Reize aus einem Rohr. der ist schlicht degeneriert – aber auf hohem Nivo.
    Die Menschenbilder unterscheiden sich fundamental – darum wird der Ossi als Blödi, Rassismusanfälliger, und den üblichen Zuschreibungen, die faschistoide Gesinnungsbolzen alltäglich absondern, belegt.
    Denn eins steht felsenfest – die Entdeutschung (nicht Enttäuschung) Mitteleuropas.
    Darum wählt der ordinäre (im Sinne von gewöhnlich) Wessi demokratisch………………………..
    Der BRD-Faschismus kleidet sich hübsch, setzt Botox und Abrasion ein, merkt aber nicht, daß die Haut dünner und sehr empfindlich gegen das Licht der Sonne wird.
    Auf Licht reagiert er darum panisch.

    Gefällt mir

  2. palina sagt:

    sehr interessant.
    Habe bei YT ein Interview mit Peter Sodann gefunden.
    Er nennt Historiker auch manchmal „Histeriker.“
    Wenn das Blatt sich wendet – Tatort: Bibliothek Interview mit Peter Sodann

    Willkommen im Antiquariat von Peter Sodann!
    https://www.antiquariat-peter-sodann.de/

    Gefällt 1 Person

  3. palina sagt:

    In dem Interview erzählt er von dem Film „Spur der Steine“ den er gesehen hatte und der dann in der DDR verboten wurde.

    Gefällt mir

  4. jpr65 sagt:

    „Keiner musste im Abfall wühlen, um sein täglich Brot zu ergattern.“ Da wurde nichts weggeworfen, was man nicht noch irgendwie hätte brauchen können. Und schon gar keine Lebensmittel. Aber das war jetzt nicht unbedingt positiv. Doch die Not gab Zusammenhalt und Zusammenarbeit.

    Vor der Wiedervereinigung hatten sie einiges an Geld, und konnten dafür kaum etwas kaufen, im Osten.
    Nach der Wiedervereinigung lagen die Geschäfte voll, aber bald hatten sie nicht mehr genug Geld, um etwas zu kaufen.
    Und da gingen viele in den Westen, weil es dort mehr Jobs gab.

    Die Gretchenfrage: Was ist besser?

    Gefällt mir

  5. jpr65 sagt:

    Und dann wäre da noch die Frage, WELCHE Bücher man sich da ausleihen konnte und wer diese Bücher auswählt? Thema Indoktrination. Das ist im Westen aber auch nicht anders. Der verschwinden die guten Bücher aus den Regalen bzw. werden versteckt zwischen Anderem.

    „Brave new World“, „1984“. Wer hat das schon gelesen? Wer kennt diese Bücher heute noch?

    Gefällt mir

  6. vintage sagt:

    also ich bin ossi…..

    war lebendig dabei….

    Gefällt mir

  7. fred sagt:

    In den überall vertretenen Leihbibliotheken war man kostenlos Mitglied und konnte mehre Bücher in freier Auswahl für mehrere Wochen ausleihen. Nichts mit Indoktrination.
    Ich habe meine Bücher gekauft, die waren nämlich wesentlich billiger als heute.

    Gefällt mir

  8. fred sagt:

    Die sogenannte Mangelwirtschaft in der DDR wird von denen angeführt, die nicht in der DDR gelebt haben.
    Es fehlte an nichts.
    Es gab die staatliche Produktion von allem und zu 103…104 %.
    Kam ein Afrikanischer Staat auf die Idee den Kommunismus gut zu finden, wurden diesem von den 104 %, die für die Bevölkerung vorgesehen waren, entgegen der Planwirtschaft, etwas geschenkt, was dann fehlte.

    Was der nicht in der DDR gelebt, dort gearbeitet habende auch nicht kennt und vor allem nicht berücksichtigt, war die Nischenwirtschaft. Unbelegte Markt-Rest-Nischen.

    Es war ein geduldeter Schwarzmarkt auf dem es alles gab was noch fehlte. Es wurden Autos aufgebaut und repariert, wie alle andere Technik auch. Oder es wurde am Wochenmarkt Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten verkauft.

    Man fuhr, meist gebrauchte, Autos (als junger Mensch wie in der BRD auch und kaufte den ersten Neuwagen für den man sich mit 18 anmeldete nach 10 Jahren von selbst verdientem Geld) die einen überall hin brachten und nicht aus Not und Elend Fahrrad wie heute in der BRD.
    Es lief auch keiner mit einem Rucksack durch die Gegend wie heute. Und keiner trug sogenannte Basecaps.

    Aktentasche und Hut waren üblich. Man frohr auch nicht so leicht am Kopf wie heute die Bettmützenträger in der Wohnung.

    Der Tauschkurs der DDR Mark zur Westmark stieg von 3:1 in den 70gern auf 10:1 Ende der 80er.

    Meine erste Levis-Jeans kam also 200 Mark. Mein erster Facharbeiterlohn war rund 900 Mark mitte der 70er. Meine erste Miete betrug 30 Mark bei Ofenheizung im Altbau. An Hotel-Mama war in der DDR nicht zu denken.

    Um es EINFACH auszudrücken, was der BRD – Bürger im Stau steht und sich mit der Bürokratie rumplagt, also ab 8. Stunde Arbeit bis 12. Tages-Stunde, hat der DDR Bürger produktiv genutzt, der BRD Bürger auf Grund dessen Staatsdoktrin sinnlos vergammelt.

    Man fuhr auch nicht 60 km auf Arbeit sondern arbeitete um die Ecke. Der Busfahrschein kostete 12,5 Pfennige im Vorverkauf. Für 2 x 12,5 Pfennige konnte man 30 km durch die ganze Stadt fahren.

    Diese „nach Feierabend“ produzierte Zusatzproduktion und die Verteilung erfolgte ohne staatliche (fiskalische) Kentnisnahme. Deshalb wird heute ein falsches Bild gezeichnet, weil man nur von den „Steueraufzeichnungen“ ausgeht. War ein Haus aus Schwarzarbeit aufgebaut so traf es den Einheitswert von 1964 wie in der BRD auch üblich. Es wurde nirgendwo der Vermögenszuwachs von aufgebautem Auto oder Haus registriert. Die BRD ignoriert den gewaltigen, zwangsweise geduldeten Schwarzmarkt, denn über den hat das Finanzamt schlichtweg keine Zahlen erhoben.

    Es gab Privateigentum an Grundstücken und Staatliches. Ich hatte eines zu 3000 Mark Kaufsumme nach Einheitswert 1964 als Datsche aufgebaut. Natürlich habe ich Grundsteuer bezahlt. Gewohnt habe im staatlichen Wohnhaus.

    Die Schwarzarbeit ging nur wegen der BRD. Hätte man von Staatswegen etwas dagegen unternommen wären die Leute nach dem Westen abgehauen. So ging es aber allen wirtschaftlich immer besser. Ohne dass das registriert wird in der 3. Oktober Probaganda der BRD. Faulpelze natürlich ausgenommen.

    Bei mir um die Ecke von meiner Datsche stand einmal die Parole an der Wand von Schollehäusern wo die Stasi wohnte „Kommt Zeit – kommt Rat kommt – Attentat“. So was macht man nicht im Gefängnis wenn man klug ist. Ich war’s nicht. Ich war auch nicht in der Partei, nicht in der SED, auch nicht in einer anderen. Ich war nicht einmal in der Zusatzrente. Ich war neutral. Habe eine Gewerbegenehmigung erhalten.
    Für einen Laden brauchte man einen VST Leiterabschluss, vergleichbar mit Meisterabschluss. Alles kein Problem. Man musste Gewerbe können bevor es eine Genehmigung gab. Es ging niemand aus Unwissenheit wie heute pleite. Das Finanzamt hat keinen verfolgt wie heute weil es das Spielgeld nicht brauchte.

    Ich habe die Stasi gehasst, aber ich wusste im doch recht großen Gefängnis ein gutes Leben zu führen. Und wusste was man machen kann und was nicht. Die DDR Führung war in Richtung Ende der 80iger froh wenn keiner Parolen schrie oder an die Wand kritzelte. Denn die offizielle Staatswirtschaft lahmte, nicht aber die Private. Und die musste geduldet werden. Alu-Chips als Steueraufkommen brauchte die DDR Führung nicht. Die hätten sie ja pressen können. Die DDR war ein Tauschring.

    Es wurde, weil der beste Unternehmer u.a. der Schwarzarbeiter ist, kein Stück zuviel produziert und kein Stück zu wenig.
    Zum Kauf verlockende Verpackung gab es nicht in der staatlich vorgesehenen Mangelwirtschaft und auch nicht im Bereich Schwarzarbeit.
    Plaste im Meer stammt nicht aus der DDR.

    Das Ganze ging aber nur wegen der reinen Existenz der BRD als Nachbar und der gleichen Sprache. Folglich waren Bulgaren, Rumänen, etc. wesentlich ärmer. Die DDR hat den RGW subventioniert, wie die BRD heute die EU.

    Es gab keinen Kommunismus, wie heute falsch dargestellt wird. Es gab Sozialismus in einer Form den die Funktionäre so nicht wollten.
    Aber akzeptieren mussten wegen der Existenz der BRD.

    Im Sozialismus wurde offiziell und inoffiziell jeder nach seinen Leistungen vergütet. Nichts für Faulpelze und nicht für Beamtentum Favorisierende. Den Kommunismus als Endziel wollte niemand im Volk. Im Kommunismus arbeitet jeder so viel er kann und nimmt sich was er braucht. Das wollte die Masse gar nicht mehr erreichen. Man sollte auch erst dahingehend umerzogen werden.

    Es gab Deutsche Kultur und Nationalstolz. Die NVA-Uniform entsprach der der Wehrmacht statt in der amerikanisierten BRD der der USA.
    Am Ende kann man sagen: Nationalsozialismus.

    80% der DDR Bürger waren Arbeiter, Bauern, Ingenieure, entsprechend DDR Emblem, und die wurden alle gefördert.

    Es gab bei geförderten Arbeitern, Bauen, Ingenieuren, keinen Grund etwas anderes zu Wählen als einerseits die staatliche Förderung von 80% der Arbeiter, Bauern und Ingenieure. Man hatte auch gar kein Interesse zur Wahl zu gehen, weil man nichts am bestehenden, von der Führung jedoch nicht gewollten aber geduldeten System, ändern wollte. Aber es gab Wahlpflicht. Nicht wie heute eine Wahlbeteiligung unter 50%. Also ohne Wahlergebnis. Man hat die staatlich geduldete Schwarzarbeits- und Schwarzmarktpolitik gewählt. Es war egal ob Blockflöten oder SED. Was „die da oben machten“, hat schlichtweg keinen Interessiert. Es gab eine tatsächliche Parallewelt in der es sich gut leben ließ. Wenn man einmal im Jahr zur 1. Mai Demo ging. Mehr brauchte man nicht.

    Die Abwesenheit von Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Perspektivlosigkeit, Junkis an der Nadel, Mütter die ihre Kinder in der Bahnhofstoilette ersäufen, etc., wollte man nicht und dafür ist man nicht über die Mauer geklettert. Im Rhein sind die Fische verendet und die Saale hat Schaumkronen aus Leuna und Buna nach Hof in Bayern getragen. Umweltschutz konnte sich die DDR schlichtweg nicht leisten. Wie heute die Regenwaldregion.

    Die DDR hat keine Kredite bekommen, das Aluspielgeld konnte nicht durch Spekulation vernichtet werden, jeder DDR Bürger hatte 360 mal
    so viel Reparationsleistungen erbracht wie der BRD Bürger. Und trotzdem die SU alles überwachte hatte:

    Man hat gelebt – mit Wein, Weib und Gesang. Nach Ungarn zu fahren war wie heute nach Spanien.

    Die 500 Tausend Demonstranden 1989 waren nicht das 16 Millionenvolk. Die Masse wollte nur Reisefreiheit und schön wieder ins gelobte Land kommen. Ich hatte einen x-ten Wartburg zur Wende, eine Datsche und monatlich 2000 Mark verdient. Bei 8 Stunden Arbeit waren 1000 Mark üblich. Verdient durch 12 Stunden Arbeit, nicht durch rumlungern, Spekulationsgeschäften oder Beamtentum. Ich hatte gar keine Zeit zur Demo zu gehen.

    Afrikaner wurden ausgebildet, haben sich benommen und wenn sie ausgebildet waren, an den geschenkten LKW, Zementfabriken, etc. dann gingen sie wieder in ihre Heimat zurück. Ich habe wie jeder andere durch Verzicht Afrikaner unterstützt. Gern. Aber persönlich besonders die arg gebeutelten Vietnamesen.
    Die Afrikaner fahren in Afrika immer noch die LKW aus der DDR und die Fabriken aus der DDR laufen noch. Ich habe das gern gemacht, arme Afrikaner zu unterstützen.
    Denn die Afrikaner gingen wieder, reich beschenkt von auch meinem gern gegebenen Geld, und die DDR bestand zu fast 100% aus reinen traditionsbewussten Bio-Deutschen.

    Es gab also Nationalbewußtsein was die Erfolge hervorbrachte und einen Sozialismus auf nationaler Ebene.

    Das sind die „Ossis“. Die „Ossis“ haben gelernt in einer tatsächlichen Parallelwelt glücklich, erfolgreich und ohne Mangel selbständig und selbstbewußt zu leben und nicht in einer fiktiven Scheinwelt, wie in der BRD, gehetzt und gelebt zu werden. Und daher kommt der Unterschied nach 40 Jahren Trennung.

    In der DDR war ich sicher vor Absturz, Kriminalität, etc. und dennoch frei. Und wesentlich freier als heute.

    Gefällt 1 Person

  9. Thom Ram sagt:

    fred 05:56

    Ich heisse Dich auf bb willkommen und sage Dank für Deinen inhaltsreichen und von Engagement zeugenden Beitrag.
    Ich möchte ihn glatt als Artikel raushängen. Wäre das in Deinem Sinne?

    Gefällt mir

  10. Pieter sagt:

    fred
    Ich staune, ehrlich.

    Gefällt mir

  11. Vollidiot sagt:

    Fred

    Noch was.
    Jeder wußte was er denken konnte und davon öffentlich sagen sollte und im kleinen Kreis sagen konnte…………
    Die Umis (Umerzogene durch Amis und Brittis) kennen nur die Überzeugung der eigenen Unfehlbarkeit.

    Gefällt mir

  12. fred sagt:

    @ Thom Ram, natürlich kann mein Statement als Artikel verwendet werden.
    Ich stehe dazu was ich geschrieben habe denn ich habe es selbst erlebt.
    Und das als damaliger massiver DDR-Kritiker.

    Grundsätzlich: Es gäbe noch viel zu sagen.

    Zur Freiheit: In der DDR gab es weder Analphabeten noch Nichtschwimmer.

    Ich habe in der DDR in der 3/4. Klasse schwimmen gelernt, Stufe II. Kostenlos. III war Rettungsschwimmer.
    Schwimmen lernen ist ein Grundrecht, jeder kann mal ungewollt ins Wasser fallen.
    Wegen mangelhaftem Interesse an der Ausbildung und Erziehung der Kinder und Jugend in der BRD gibt es heute Nichtschwimmer und Analphabeten.

    Meine Freiheit bestand nun darin, dass ich mit dem Fahrrad 8 km an einen Baggersee fahren konnte um zu baden und meine Eltern mussten keine Angst haben, dass ich ohne Aufsicht ersaufe.

    Das war meine Freiheit. Wäre die Mauer durchlässiger gewesen wäre ich zum Baden trotzdem nicht in den Westen gefahren.

    Ich habe also von meiner tatsächlich vorhandenen Freiheit profitiert, ohne dass mich die Unfreiheit durch die Mauer tangiert hätte.

    Ich bin 35 km mit dem Zug allein, ohne Aufsicht, als Schulbub zu meinen Großeltern gefahren, auch darin war ich frei, zu 8 Pfennig pro Kilometer. Auch durch den Preis war ich frei. Meine Eltern brauchten keine Angst haben, dass ich allein auf weiter Fahrt von einem Pädophilen vergewaltigt werde oder einem illegalen Zuwanderer. Denn die paar deutschen Pädiphilen waren bei langen Haftstrafen weggesperrt, einer, ein zusätzlicher Mörder, wurde erschossen als es die Todesstrafe, die heute wieder in der BRD gefordert wird, in der DDR noch gab, und Illegale Zuwanderer gab es, durch den Antifaschistischen Schutzwall, kurz Mauer, nicht. Kriminelle wurden in der DDR wesentlich härter bestraft und die mussten arbeiten z.B. für Ikea die Möbel bauen. Dass bis heute die Strafgefangenen in der BRD auch der Arbeitspflicht unterliegen wird geflissentlich bei der DDR Schau vergessen. Durch die harten, gerechten Strafen gab es Sicherheit.

    Diejenigen Ausländer, diverse Afrikaner, Algerier, Jugoslaven, Kommunisten aus der BRD, denen ein Studium in der DDR spendiert wurde, wohnten separat in einem Hochhaus neben anderen Hochhäusern. Mit Gemeinschaftsküche auf jeder Etage für die Zubereitung der eigenen Kultur entsprechendem Essens. Von den Ausländern sollte auch keiner integriert werden. Die brauchten sich nicht verbiegen. Die gingen geschult und damit reich in die Heimat zurück.

    Ein BRD Bürger arabischer Herkunft hatte einen reichen Zahnarzt als Vater. Der war in der BRD in der KPD. Folglich konnte der Sohn, als Hilfskommunist, in der DDR kostenlos studieren. Seinen VW Derby musste er aber ablegen und in der DDR Trabant fahren – als Kommunist.

    Das war eine der Quellen um an Westgeld zu kommen. D-Mark, gerade noch Dollar, der Kurs war instabil, und der Franzosen Währung die die Algerier hatten, wurde verschäht.

    Die Amerikaner kaufen auch Mercedes, BMW und VW und nicht Peugot, Renault, Citroen.

    Die Franzosen haben Autos „zum Leben“ wie sie sagen, die verbesserungsbedürftig sind, und die DDR war ein Land, und zwar für die Masse, zum Leben. Gewerbetreibende durften nur bis zu 10 Angestellte haben, denn mehr hieße Kapitalist zu sein. Spekulantentum war verpöhnt.
    Juden, wie der der seinen Preis im Westen nicht annehmen wollte, gingen in die BRD, denn in der DDR mussten sie arbeiten wie jeder andere und gehörten in der DDR nicht zum auserwählten Volk.

    In KZs sind außer Juden, auch Kommunisten, Kriminelle, Gewerkschafter, Kirchenvertreter, SPDler, Schwule, Sinti und Roma, etc., zu Tode gekommen. So wurde in der DDR nach BRD Meinung die Geschichte verfälscht. Das wussten wir damals nicht, wir haben das tatsächlich geglaubt. Natürlich sind in den KZs ab 1933 exakt 6 Millionen Juden vergast worden, das weiß natürlich heute jeder, schließlich ist das ja auch offenkundig und wird von einigen Vertretern des Staatsfersehens so vorgetragen. Die Gleichen die nach der Nutzung des Internets in der DDR dann fragen.

    Der Spitzensteuersatz für Gewerbetreibende war 99 % um die Reparationen an die SU leisten zu können. Also verdiente auch der Gewerbetreibende nur 1000 Mark. In der BRD gab es 95% Spitzensteuersatz wegen der Reparationen, doch die wurden ab 1953 ausgesetzt.
    Die 99% in der DDR waren wiederum keine Hürde den keiner brauchte eine Rechnung. Auch hier wurden mehr Werte geschaffen als offiziell fiskalisch verzeichnet.

    Und die 95% Spitzensteuersatz sind wie die 99% in der DDR keine Steuern, weil sich damit nichts mehr steuern läßt, sondern Abgaben.

    Um die 95% in der BRD zu umschiffen, hat das Fiskalrecht in der BRD 30000 Regelungen, die niemand mehr, auch nicht beim Fianzamt, beherrschen kann.

    Die Produktion war in der DDR in Genossenschaften organisiert. In der PGH, der Produktionsgenossenschaft des Handwerks und der LPG der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft. Also im Kleinunternehmertum. Nicht anders als bei einer Dachdeckergenossenschaft in der BRD.

    An jeder Ecke gab kleine privat geführte Läden mit soviel Vielfalt, nicht bloß Einheitsbrei vom Supermarkt auf der grünen Wiese.
    Auch hier entfiel eine Fahrt.

    Die Pionierarbeit belief sich, wie Henry Hübchen (DDR-Schauspieler) unlängst sagte, auf Eierlaufen und Sackhüpfen.

    Nichts da mit Indoktrination.

    Der Pioniergruß war: Für Frieden und Sozialismus seid bereit – immer bereit.

    Ich kann bis heute nichts Negatives an dem von mir beschriebenen real existierenden Sozialismus in der DDR finden und auch nicht am Frieden.

    Die Lehrer haben gesagt: Du lernst für Dich für Dein Leben, nicht etwa für Deine Eltern.
    Niemand hat gesagt Du lernst für Walter Ulbricht oder Erich Honecker.

    Den Lehrern wurde Respekt gezollt. Auch den Musiklehrern. Ich habe noch die Nationalhymne der DDR gelernt wo es hieß: Deutschland einig Vaterland. Auf die Einheit der Deutschen wurde Wert gelegt.

    Die Schüler saßen nicht mit Basecap im Unterricht wie heute und missachten die Lehrer.
    In der Schule herrschte im Vergleich zu heute noch Deutsche, nicht etwa kommunistische, Zucht und Ordnung.
    Ich bin heute froh ob der guten Erziehung die ich genossen habe. Antiautoritäre Erziehung kann ich nicht nachvollziehen.

    Mein Vater kam angeschlagen aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Jeder wollte Deutschland aufbauen. Auch in der DDR.
    So wurde mein Vater 1952 und 1953 als Aktivist ausgezeichnet.

    Bei so vielen Steinen die der DDR von Außerhalb, auch von der BRD, in den Weg gelegt wurden, hatte auch das 17 Millionenvolk der DDR unter der Knute der SU ein Wirtschaftswunder zustande gebracht.

    Eben wird mir klar warum es das Wirtschaftswunder gab, weil die, die es bewirkten in den 50ern und 60ern, im Nationalsozialismus erzogen worden waren.

    Die heute vom Wirtschaftswunder in der BRD schwadronieren verherrlichen tatsächlich den Nationalsozialismus.

    Gefällt mir

  13. Vollidiot sagt:

    Fred

    Ein entscheidender Unterschied war die Pflege der deutschen Kultur, in Büchern, Theatern und Opernhäusern in der DDR.
    In der BRD wirkte sofort Fremdkultur, die später und heute als Multikulti firmierte.
    Der Film Fackjugöte zeigt ja wes Geistes hier viele Intellektuelle sind.
    Man weiß noch was vom Faust, relativiert aber mittels Altersgeilheit und Rassismus.
    Das wars dann.
    Die eigene Kultur gründet heuer auf Ausschwitz, das wird voller Inbrunst gebetet, so, als habe es nie eine Zeit der Aufklärung gegeben.
    In die Bewohner des hier ja untergegangenen Staates ist wieder Mittelalterbewußtsein eingezogen, mit Dogmen, Hexen, Häretikern und deren gnadenlose Verfolgung und Eliminierung aus dem sozialen Leben durch die heilige Inquisition.
    Darum sollte nicht verwundern, daß der in der DDR-Sozialisierte ob seiner kulturellen Bindekraft als Rechter, Nazi, Rassist, Antisemit, Fremdenfeindlicher, Menschenfeind angesehen wird – von seinen BRD-Landsleuten-Gewählten.
    Weil diese korrumpiert sind bis auf die Knochen.

    Gefällt mir

  14. Wolf sagt:

    @ Fred

    Herzlichen Dank für Deine interessanten Beiträge. Durch das Lesen Deiner Zeilen habe ich, ein Wessi, in kurzer Zeit mehr über die DDR erfahren, als in meinem gesamten bisherigen Leben.

    Gefällt mir

  15. fred sagt:

    Wirtschaftslehre: Zuvorderst die Grundlage, hier Art. 12 der DDR Verfassung

    Zitat: Artikel 12

    1 Die Bodenschätze, die Bergwerke, Kraftwerke, Talsperren und großen Gewässer, die Naturreichtümer des Festlandssockels, Industriebetriebe, Banken und Versicherungseinrichtungen, die volkseigenen Güter, die Verkehrswege, die Transportmittel der Eisenbahn, die Seeschiffahrt sowie der Luftfahrt, die Post- und Fernmeldeanlagen sind Volkseigentum. Privateigentum daran ist unzulässig.

    Zitat Ende.

    Die Produktivität wird nur gesteigert durch Einsatz von Maschinen.

    Wenn nun ein Bauunternehmer mit einem Bagger einen Fundamentaushub tätigt, dann geht das schneller und billiger als wenn 10 Mann mit einem Spaten daran arbeiten.
    Der Bagger wird über Kredit finanziert, der wird durch den Rechnungsbetrag anteilig abbezahlt wie auch die fixen- und variablen Kosten sowie der Lohn des Baggerfahrers inklusive Lohnnebenkosten, wie dessen Haftpflichtversicherung, Sozialabgaben, etc..
    Da können, weil es billiger ist, die 10 Mann mit dem Spaten nicht mithalten. Die 10 Mann sind nicht so produktiv wie der eine Baggerfahrer mit Bagger.
    Der Kredit für den Bagger wird beim Menschen aus dem Westen durch dessen Vermögen abgesichert.
    Das Vermögen des DDR Menschen ist u.a. das im Art. 12 der DDR Verfassung Festgelegte.
    Das ist (Groß)genossenschaftliches Gesamtvermögen aller DDR Bürger.
    Jeder DDR Bürger hat einen 17 Millionensten Anteil am Gesamtvolksvermögen der DDR.
    Analog zum § 45 SGB X, (nur zum Verständnis-natürlich nicht anwendbar) besteht Vertrauensschutz.
    Der DDR Bürger hat darauf vertraut, dass die Volkskammer sein Vermögen gesetzestreu und in seinem Sinne verwaltet.

    Pustekuchen.

    Die X. Volkskammer hatte keine Aktivlegitimation dazu, ohne die ohnehin nicht stattgehabte Volksabstimmung das DDR Volksvermögen an irgendwen abzutreten.

    Glaubensfehler: Westmenschen, auch Richter, glauben, es wäre nach dem früheren Art. 23 des GG für die BRD möglich.
    Ob die BRD etwas Abgetretenes danach hätte annehmen dürfen sei dahingestellt.
    Fakt ist: Vor Wiedervereinigung oder Beitritt galt für die DDR das DDR Recht.
    Die X. Volkskammer konnte also nicht nach BRD Grundgesetz abtreten, selbst wenn die BRD annehmen könnte.
    Da es bislang keine Wiedervereinigung gibt, Art. 146 GG für die BRD ist nicht erfüllt, die X. Volkskammer aber auch keine Aktivlegitimation zum Beitritt besaß, gibt es keine Einigung. Weder „wieder“ noch grundsätzlich überhaupt.

    Da die Unterschiede zwischen DDR Bürgern und Westmenschen, es gibt nur die Staatsbürgerschaft der DDR nicht jedoch die der BRD, größer denn je sind, gibt es keine Einigung die zu feiern sei. Weder formell noch praktisch.
    Deshalb kann der Kanzlerin der BRD auch nicht verübelt werden, wenn diese am 3. Oktober ihre jüdischen Freunde besucht. Denn was nicht existent ist, kann auch nicht gefeiert werden.

    Das Volkseigentum der DDR Bürger ist nun rechtswidrig in das Staatseigentum der BRD übergegangen. Die DDR Bürger sind enteignet worden.
    Wegen fehlendem Eigentum, welches der Westmensch noch hat, der DDR Bürger aber nicht mehr, kann der Westmensch seinen Kredit für den Bagger absichern, dem DDR Bürger bleibt das verwehrt, weil dessen Vermögen die BRD übernommen hat.
    Natürlich könnte der DDR Bürger auch, als Kerndeutscher, problemlos den Bagger fahren. Man läßt ihn aber nicht. Und einen eigen Bagger kann der DDR Bürger nie mehr erreichen. Nun erscheint der DDR Bürger als unproduktiv. Kann aber gar nichts dafür. Denn hätte er auch einen Bagger, wäre er genauso produktiv wie der Westmensch.

    Nun hat man den Angleich zwischen Ost und West aufgegeben, die DDR Bürger müssen sich damit abfinden, dass sie bis zum Sanktnimmerleinstag mehr arbeiten müssen bei weniger Verdienst, weil sie, zugegeben recht klever, durch die BRD bestohlen wurden. Und müssen sich zusätzlich als faul bezeichnen lassen, wegen der mangelnden Produktivität wofür sie aber keine Schuld tragen.

    Völlig falsch ist nun die Ansicht, die DDR Bürger würden sich abgehängt fühlen.

    Richtig ist ausschließlich: Sie sind abgehängt.

    Nun gab es in der DDR ein Steuersystem mit Akzise, früher Accise für Verbrauchssteuer, Zoll.
    3% Umsatzsteuer, nicht Mehrwertsteuer, wie zu Kaiserszeiten. Und festgelegte 20% Handelsspanne. Wovon noch die 3% Umsatzsteuer abging.
    Bei 17% Handelsspanne waren natürlich oft die als neu gekauften Batterien leer.

    Die DDR Betriebe haben alles an Einnahmen an den „Staat“ gezahlt, und der „Staat“ hat dafür den DDR Betrieben die Kosten erstattet plus Prämie. Vom einbehaltenen Geld wurde der Sozialstaat finanziert. Farbfernseher kostet 2000 Mark in der Herstellung wie in der BRD, wird aber als Luxusgut für 6000 Mark verkauft. Die 4000 Mark Überschuss gingen an den Staat für soziale Projekte.

    Die dafür übliche Debitoren-/Kreditorenrechnung wurde nun durch die BRD voll wissentlich falsch ausgelegt, damit die BRD fälschlicher Weise vortragen konnte, der DDR hätte die DB einen Kredit gegeben um die Betriebe auszuzahlen. Dass die vorher mehr eingezahlt haben wird wissentlich verschwiegen.

    Damit das nicht rauskommt, wogegen der Herrhausen als DB Chef war, hat die böse RAF den Deutsche Bank Chef umgelegt.

    Die BRD hat nun das Volksvermögen gegen einen angeblichen, jedoch nie ausgereichten und zur Ausreichung grundsätzlich unmöglichen Kredit, gegengerechnet. Und weg war das Volksvermögen der DDR Bürger. Damit das auch nun nicht ruchbar wird hat die DB zu der entsprechenden Zeit auch keine Steuererklärung abgegeben. Haben sich Unwissende im Westen kurz aufgeregt und das war’s dann auch.

    Die DB hat dann 10 Jahre keine Steuererklärung abgegeben, denn nach 10 Jahren ist auch Steuerbetrug verjährt.
    Denn die tatsächlich nicht erfolgte Kreditvergabe wären ja als Kosten dem Fiskus zu erklären gewesen.

    Die DDR Betriebe mussten zum Wohle der BRD vernichtet werden – wollte Rohwedder nicht – hat auch die böse RAF erledigt.
    Um ihre Erfindungen wie FCKW freier Kühlschrank, unkapputbares Glas, etc., als immaterielle Wirtschaftsgüter wurden die DDR Bürger, zum monetären Wohle der BRD, auch entledigt.

    Die DDR Bürger haben sich im Großgefängnis dem Unrechtsstaat DDR vorzüglich reproduziert. Trotz Abtreibungsrecht.

    Der sogenannte Rechtsstaat BRD hat früher die Homosexuellen nach § 175 StGB verfolgt und der gleiche sogenannte Rechtsstaat hat nun die Ehe zwischen homosexullen Partnern favorisiert. Eine Wende um 180 Grad. Im gleichen Rechtstaat.

    Meiner Arbeit als Unternehmensberater entstammt: Rechtswissen, Volkswirtschaftwissen, BWL-Wissen, Gesellschaftsrecht (GmbH, AG, KG, GbR, aber auch Ltd, Corporation, etc., Vereinsrecht, Genossenschaftsrecht und weiteres Wissen entstammt der Funktion als Arbeitgeber, und so kenne ich auch die Nöte der Beschäftigten. Menschliche Regungen entstammen dem Menschen.

    Gefällt mir

  16. mayaste sagt:

    Ich bin auch in der DDR aufgewachsen.
    Das „einzige Problem“ , dass es ein großes Gefängnis war und wenn man nicht „neutral“ war bzw. das Gefängnis verlassen wollte, wurde man von der Stasi zerstört! Ich bitte, dies bei aller Schönfärberei nicht zu vergessen.

    Gefällt mir

  17. palina sagt:

    Ich war als junge Frau öfter in der DDR zu Besuch, weil wir da viele Verwandten hatten.
    Aufgefallen ist mit schon bei der Einreise mit der Bahn, das vollkommen negative Verhalten bei den Grenzbeamten. Militärische Ausdrucksweise. Gewehre ohne Ende auf die Leute gerichtet.
    Wollte meinen Cousin treffen, War nicht möglich weil er zu dieser Zeit bei der Volkspolizei beschäftigt war und Besuche aus dem Westen waren ihm verboten. Besuch bei der Tante in Halle an der Saale. Einkaufen.
    Schon morgens musste sich die eine Tochter für 1 Stunde im Laden anstellen und dann gab es Abwechslung für die andere Tochter, die wiederum eine Stunde angestanden hat. Das war einkaufen in der DDR.

    Stimme dir volllkommen zu in dem Punkt, dass die BRD die DDR über den Tisch gezogen hat.
    Und wenn unser Maas-Männchen kürzlich geäußert hat, dass wir die Wiedervereinigung den Amerikanern zu verdanken haben, dann ist das wahrscheinlcih gar nicht so abwegig.

    Von wegen „wir sind das Volk.“

    Die Nato konnte deswegen ihre Stützpunkte erweitern. Hmm……………..

    Gefällt mir

  18. fred sagt:

    @ mayaste

    Es war anders, sollte keine Schönfärberei sein, ist auch keine. Es fehlt bei der heutigen Betrachtung, deshalb überhaupt mein post, die Gewichtung. Die Darstellung soll dazu Dienen zu verstehen was DDR Bürger ausmacht, bei z.B. den Ereignissen in Chemnitz. Die Masse der DDR Bürger haben sich angepasst an eine Situation die sie wegen der Macht der Siegermächte nicht ändern konnten. Nicht die Masse der Menschen wurden von der Stasi zerstört, sondern ein Teil der von seiten der Menschenrechte betrachtet, nätürlich ungerecht behandelt wurde.

    Beispiel was ich nach der Wende hautnah erfahren habe. Ein hervorragender Vogelzüchter durfte in den Westen ausreisen um seine privat hervorragd für sich gezüchteten Vögel zum Glanze der DDR präsentieren zu können. Im Westen hatte er nichts anderes zu tun, als die DDR schlecht zu machen. Da ist er nach den gleichen Gesetzen die es auch in der BRD Gesetzgebung gibt, wegen Verunglimpfung des Staates, hart bestraft worden. Härter als es in der BRD der Fall wäre, aber in der DDR wurde auch grundsätzlich härter bestraft. So musste der Vogelzüchter auch 2 Jahre in Bautzen einsitzen und schwer arbeiten. Sehr schwer. Ich habe nun durch Zufall auch nach der Wende den Stasimann kennengelernt, ein Major, der den Vogelzüchter natürlich observierte. So, nun hatte ich meinen Hass auf die Stasi. Der Stasimajor war älter als ich. Hatte eine Herzoperation hinter sich. War nun Markthändler. Stand früh um fünf auf. Hatte nach der Wende Unterlagen verbrannt. War ein alter Soldatentyp wie ich sie auch in der NVA kennengelernt habe. Hatte zu Hause Sammlungen von Wehrmachtandenken insbesondere von der Kriegsmarine.

    Mein Vater ist im zweiten Weltkrieg mit dem Schiff untergegangen und die deutschen Rettungsbote wurden von den Sowjets entgegen gelten Rechts beschossen. Nur ein paar Mann haben überlebt. Auch einer der sich am Mast festgehalten hatte, was man nicht macht, wegen dem meistens eintretenden Sog. Mein Vater ist also einen halben Tag geschwommen und wurde gerettet, nachdem die Sowjets abgedreht hatten weil sie dachten alle wären tot. Nach der Rettung wurde fürstlich durch die Wehrmacht gesorgt.
    Trotzdem hatte mein Vater einen lebenslangen Nierenschaden wegen Unterkühlung, den ich geerbt habe. Aus der Gefangenschaft, die kaum ein Deutscher überlebt hatte, kam er mit 50 Kg Gewicht und Wasser zurück. Als ich mit so zwölf Jahren einen Balken getragen hatte, sagten mir
    mein Onkel der auch die sowjetische Gefangenschaft überlebte und mein Vater, dazu waren am Ende 3 Gefangene nötig.

    Was soll ich nun denken? Der Stasimajor hatte nun Viedeos über die Deutsche Kriegsmarine gesammelt, hatte Beweismaterial über die Stasiaktivität vernichtet, und einen mir nach der Wende nahe stehenden Menschen Bautzen beschehrt. Die Famile bekam während der Bautzenhaft kein Geld und die Mutter musste allein mit 2 Kindern durchkommen.

    Der Stasimajor hatte nun sein Geld mit anständiger Arbeit verdient und war ein echter Soldat der in jeder Armee seinen Dienst tun würde.

    Ich bin ein logisch denkender Mensch.

    Wenn man in der DDR lebt und darf wegen erfolgreichen Hobby in den Westen ausreisen, wie dämlich ist es dann, kaum dort angekommen die DDR schlecht zu machen, was für die eigene und auch die große Sache vollig nutzlos ist.

    Wer von den heute sich mit 3 Jobs über Wasser Haltenden, oder ständig am handy in Hab Acht Stellung stehenden Leiharbeitern, oder jeder andere Getriebene, kann noch einem Hobby nachgehen?

    Logischer Weise habe ich mit dem Stasimajor meinen Frieden geschlossen. Er hat seine soldatische Dienst-Pflicht erfüllt und einen seltendämlichen Menschen viel Leid zugeführt.
    Der Vogelzüchter ist so vor 2 Jahren mit über 80 gestorben (Überlieferung) und ob der Stasimajor noch lebt weiß ich nicht. Ich hatte zu beiden lange keinen Kontakt mehr.

    Die mit jeder unsinnigen Maßnahme gegängelten Hartz IV Opfer sterben hier jünger als ich um die 60.

    Das ist nur EIN Beispiel. Wir haben heute unter der ewigen Schuld der Deutschen an dem Ausrottungsversuch an den Juden zu leiden.
    Wer 6 Millionen Volksangehörige ausrottet von 15 Millionen „Gesamt-Volks-Masse“ der rottet ein Volk aus. Also auch wir heute Lebenden Deutschen. Stalin hat allein 20 Million seiner Volksgenossen ausgerottet, also mehr als 10%. Und die Russen haben überlebt. Deshalb ist es so wichtig die 6 Million in Auschwitz vergasten Juden nicht zu relativieren.

    Unabhängig davon wollen nun neben den heute lebenden Deutschen auch noch die Araber/Islamisten die Juden ins Meer treiben.
    Nun laden die mit ewiger Schuld bereits beladenen Deutschen auch noch Unmengen von Islamisten unter „Refugees welcome“ scheinbr potentielle Judenmörder nach Deutschland ein, wo wir mit ewiger Schuld beladene Deutsche schon länger leben.

    Mein Vater hatte den Russen noch zu Lebzeiten vergeben. Die Russen haben den Deutschen vergeben.

    Warum sollte ich nun ewig den Stasimajor aus Prinzip hassen, der mir gar nichts getan hat, weil ich in bestimmten Situation zu DDR Zeiten logisch gedacht habe und nicht so agiert habe wie der Vogelzüchter ist mir nichts passiert. Die Stasi war schlecht – nur ich war eben besser.
    Ich habe mich niemanden angedient und habe meinen Nationalstolz gelebt und trotzdem überlebt. Was mir heute in der BRD nicht möglich ist.
    Ich habe nämlich der heutigen Staatsmacht vorgehalten, dass ich für die verfassungswidrige Zuwanderung bezahle. Und nun werde ich vernichtet. Ich bin nun blos schon im fortgeschrittenen Alter.
    Ich würde nun gern wieder in der DDR unter der Stasibeobachtung leben. Denn da konnte ich leben, hier in der BRD kann ich das wegen der heutigen staatlichen Repressalien nicht.

    Es geht mir nur um Gewichtung und Nationalstolz, und Stolz auf die eigene Arbeit ohne Spekulationsgeschäfte in der DDR. Es haben nicht so viele Menschen unter der Stasi gelitten wie stets probagandistisch dargestellt wird. Es gab die Opfer, ich habe welche kennengelernt, aber alle diec ich kennengelernt habe hatten sich im Gefängnis unlogisch benommen und wurden vom Schließerpersonal gedemütigt, wie es heute nicht anders im Strafvollzug ist.

    Was ist heute mit der Zensur? Was ist mit den abgeschalteten Bloggern? Wie leben die? Im Auto – ohne Wohnung? Gewalt ausgesetzt. Leben
    die heutigen Systemuntreuen besser als die in der DDR? Wieder gewichtet unter der Betrachtung wie komfortabel heute ein Systemtreuer sein Leben gestalten kann, Klaus Kleber mit seinem 400000 € Einkommen, das hatte kein Systemling in der DDR. Um wieviel schlechter lebt also heute z.B. ein Blogger im Auto als er leben könnte? Ist das Verhältnis nicht das Gleiche wie in der DDR?

    Ich jedenfalls will nicht für Dinge büßen, die ich als nach 1945 Geborener nicht beeinflussen konnte.
    Wenn ich also grundsätzlich gegen ewige Schuld eintrete, dann muss ich auch über die Stasivergangenheit einen Schlusstrich ziehen können.

    Die Stasi war wie sie ist und trotzdem haben sich die DDR Bürger gut reproduziert.
    Der „Staatsschutz“ der BRD ist wie er ist mit seinen V-Leuten und die Reproduktion bleibt aus.
    Die in der DDR reproduzierten Kinder bezahlen heute durrch deren Steuern die eigene Bespitzelung und die ihrer Eltern, durch den „Staatsschutz2 der BRD.

    Wichtig ist, dass wesentlich weniger unter der allgegenwärtigen Stasi auch gelitten haben wie heute dargestellt wird.

    Die Opfer sollten nie vergessen werden, aber es waren auch ein paar DDR Bürger keine Opfer der stets präsenten Stasi.

    Ich jedenfallls bin nach der Wende vom Regen in die Traufe gekommen. Im Regen konnte ich noch einen Schirm aufspannen, in der Traufe liege ich nun im kalten Wasser.

    Gefällt 1 Person

  19. Thom Ram sagt:

    Fred 15:33

    Ich danke Dir für Deinen sehr eindrücklichen Bericht.

    Ich war an Deutschland seit Kindesbein auf interessiert, und dann an der DDR erst recht.
    88 bereiste ich die Spuren Bachs: Eisenach, Weimar und Leipzig. 88! Als Schweizer durfte ich per Motorrad. Ich habe lebhafte Erinnerungen. Die Menschen gefielen mir sehr gut. In Leipzig war (im Sommer!) ein nach meinem Empfinden tödlich stechender Geruch in der Luft, so verliess ich Leipzig schneller als geplant.
    2000 zog ich nach Berlin, besuchte Leipzig. Leipzig zwischen DDR und BRD, es war höchst spannend, genau so wie ich 1993, bei meinem ersten Berlin Marathon, die Friedrichsstrasse noch im alten Zustand erlebte und wie es damals noch Beizen mit urechtem gemütlichen Ossigeruch gab. Bloss guter Wein war dortens nicht zu haben, bloss Süssgeschlabber, haha, das verzieh ich leicht.

    Es ist sehr gut, wie Du zu differenzieren weisst, und es ist sehr gut, dass Du hast verzeihen können.

    Gefällt mir

  20. fred sagt:

    @ palina

    In der DDR musste man, nicht wegen Diktat, aber als Ergebnis wenn man etwasbesonders haben wollte, und nichts zu Tauschen hatte, tatsächlich anstehen. Einzelerlebnisse von Besuchern ohne Kenntnis des Großen Ganzen und der Zusammenhänge können NICHT verallgemeinert werden

    So begab es sich, dass sich ein System entwickelte, in welches ich involviert war, dass man z.B. um 1979 einen Farbfernseher deutscher DDR Spitzenproduktion zu bekommen, die sowjetischen standen als Ladenhüter herum, sich tatsächlich nachmittags um 3 vor den Laden mit Anglerhocker und Thermosflasche anstellte um an NÄCHSTEN TAG einen DDR-Farbfernseher zu erhalten. Man musste das aber nicht um überhaupt einen Farbfernseher zu erhalten.

    So haben sich auch Leute nachmittags um 3 angestellt obwohl sie schon einen DDR Farbfernseher hatten.
    Am Morgen halb 9 wurden dann 20 Karten nach Reihenfolge des Anstehens verteilt und es wurden diszipliniert 20 Verkaufsgeschäfte abgewickelt. Es wurden also etliche „Wartemarken“ privat verkauft. So viel zum Anstehen müssen.

    In der Hochzeit kostete es einen solchen Farbseher aus DDR Spitzenproduktion zu erhalten, die sowjetischen Modelle standen als Ladenhüter rum und konnten jderzeit gekauft werden, 200 Mark Schmiergeld.

    So viel zum Anstehen müssen.

    Die DDR war ein Tauschring, nur brauchte man keine extra Währung, man hat einfach das schon vorhandene Spielgeld benutzt.
    „Russenfernseher“ waren noch zum Teil mit Röhren bestückt und zogen 380 Watt wie heute die LED Fernseher und mann konnte Eier drauf braten, weil die Energie nicht in mehr Leuchtkraft umgewandelt wurde sondern in Wärme. Die Spitzen DDR Farbferseher brauchten die Hälfte an Energie. Die „Russenfernseher“ mussten 1 Stunde vor Feierabend in der Reparaturwerkstatt bereits ausgeschaltet werden, das war verpflichtende Anweisung, weil bereits eine Werkstatt abgebrannt war, weil ein „Russenfernseher“ abgebrannt war. Die DDR hatte zum 20sten Jahrestag 1969 bereits den ersten Volltransistosierten Fernseher weltweit herausgebracht, als der Westen noch lange mit Röhren baute.

    Naturlich wollte man lieber eine DDR Spitzenproduktion, aber man musste nicht dafür anstehen, man stand freiwillig an weil man nicht durch fleiß, mithin durch Schwarzarbeit die 200 Mark Schmiergeld verdient hatte und den „Russenferseher“ als rückständig aus Prinzip nicht wollte. Auch die „Russenfernseher“ wurden von Spezialisten mit PAL Decodern bestückt. Für’s Westfernsehen in Farbe zu gucken.

    Man musste nicht anstehen um überhaupt etwas zu bekommen, man stand an weil man versäumte sich um Tauschgut zu bemühen.

    Natürlich waren die DDR Grenzschützer teils grimmig bis bösartig. Aber ich hatte nie zu DDR Zeiten die Gelegennheit die Grenze von West nach Ost zu überschreiten und umgekehrt auch nicht. Es hat mich nicht tangiert was an der Grenze geschah und hat auch mein Leben nicht beeinträchtigt. Verergert waren nur die Westbesucher, das zum Teil zu recht.

    Natürlich stand auch ich nach Autoersatzteilen an die ich am Schwarzmarkt nicht gleich bekommen konnte. Und das zig mal vergeblich und ich habe mehre Wartburg neu aufgebaut.

    Ein Auto neu aufzubauen ist die Arbeit derjenigen die einen Oldteimer wieder herrichten durch Schweißen und Schleifen etc. und heute mit H Kennzeichen fahren. Natürlich hatte ich mich auch mit 18 für einen Wartburg Tourist angemeldet um den teuer auf dem Schwarzmarkt verkaufen zu können, nicht etwa um damit zu fahren, und die Wartezeit wurde immer länger, den ich aber nicht neu brauchte um meine Schwarzarbeit auszuführen.

    Ich habe also mit neu aufgebauten Autos wegen der Transportmöglichkeit das Geld zum Neuaufbau von Autos verdient. Das Auto hat sich also selbst finanziert und ich hatte es für privat und ich konnte durch weitere Arbeit nach der obligatorischen von 8 Stunden gut Leben im Geroßtauschring DDR.

    In der Zeit wo der BRD Mensch eben im Stau steht und sich mit Bürokratie herumschlägt, habe ich mir ein schönes Leben aber durch Arbeit verdient.
    Der Stolz der DDR Bürger war die eigene Arbeit und das daraus hervorgehende Produkt oder die Leistung.

    Verpönt waren Handelsgeschäfte. Handel ist Spekulation auf eines ohne einer definierten Arbeitleistung erzielten Gewinns.
    Der Handwerker, der Bauer braucht grundsätzlich keinen Kredit. Der ingenieur auch nicht.

    Der Händler bracht Ware und dafür irgendeinen Kredit, weil er zu Beginn seines Geschäftes in Vorleistung gehen muss, denn ohne Warenpräsentation kein Geschäft. Arbeiten kann der Handwerker auch mithilfe einer unschönen Rostlaube von Auto.

    Das Schuldgeldsystem, mit schon einmal vom Papst verbotenen Zinsen, braucht das unmögliche Wachstum was die Erde ruiniert.

    Ein Tischler oder Schuhmachermeister, etc., braucht keinen Kredit. Der geht jeden Tag seiner immer gleichen Arbeit, hat kein Wachstum zu verzeichnen und verdient seinen Lebensunterhalt.

    Die Weltverschuldung ist höher als die Sachwerte, und dem Reichtum des Einen steht die Verschuldung des anderen Immer gegenüber.

    Der Unterschied in der DDR ohne Teilnahme am Schuldgeldsystem war nun, dass alle immer privat „reicher“ wurden, ohne dass dafür jemand anderes verschuldet sein musste wie im Westwirtschaftssystem. Da ist das Geld nicht weg, es hat nur ein anderer. Der arbeitslos gewordene bezahlt noch den Hauskredit ab obwohl er das Haus nicht mehr hat und wohnt zur Miete und ein Banknahestehender hat das Haus aus Versteigerung billig gekauft.

    Um den gesparten Kaufpreis ist nun der neue Hausbesitzer ohne Arbeit reicher geworden und ist nun Sklavenhalter, denn der frühere Hausbesitzer der nicht klever genug war muss nun für etwas bezahlen was er nicht mehr hat damit der Klevere ohne Arbeit mehr hat.

    Das ist der Unterschied zur DDR. Der Klevere hatte mehr ohne, dass ein Unklevere, ein anderer, weniger hatte.

    Meine neu aufgebauten Autos fehlten keinem und ich habe niemanden etwas weggenommen. Heute werden noch fahrbare Autos in die Tonne gekloppt, Autopresse, damit neue Autos auf den Markt geworfen wurden.

    Ein Auto kostete in der DDR, ich meine nicht die sehr praktische, aber Gehhilfe Trabant, so Anfang 20000 Mark, Wartburg, Skoda, Lada, Polski Fiat, Mazda.

    Da aber mehr Leute angemeldet waren als Autos zur Verfügung standen, die aber gar kein Auto zur Verbessereung des eigenen Lebens gebraucht hätten, sondern nur zum Mammon und Konsum, entstand die Wartezeit von 10 Jahren. Also kostete ein wieder aufgebautes Auto, was genau so neu aussah wie ein neues wegen dem fehlenden Typenwechsel, auch wie der heutige Oldtimer mit H Kennzeichen der 100000 € Wert ist, den Neupreis von über 20000 Mark auf dem Schwarzmarkt. Ein neuer Lada kam 80000 Mark auf dem Schwarzmarkt und ein Wartburg 60000 Mark und man musste nicht dafür anstehen.

    Man muss nur mal umdenken. Man braucht selten ein neues Auto.

    Ein Maurer nahm 25 Mark die Stunde Schwarzgeld. Arbeitete er nur 200 Tage im Jahr täglich 4 Stunden die der Westmensch ohnehin sinnlos im Stau steht oder sich mit der Bürokratie rumplagt, etc., dann hat der Maurer etwas erschaffen, nämlich das Haus, der Westmensch nichts, denn dafür wurde kein anderes abgerissen, und die Mietwohnung wurde frei und das neu erschaffene Privathaus wurde buchhalterisch nicht erfasst.

    Und der Maurer kann sich nach 3 Jahren in denen Westmensch ohnehin im Stau steht, etc., und gezwungener Maßen seine Lebenszeit vergammelt, bei 20000 Mark Schwarzgeld Hinzuverdienst pro Jahr, einen nagelneuen Wartburg leisten oder nach 4 Jahren eine nagelneuen Lada. Ohne dass jemandem, der ein Auto braucht um seinen Lebensstanrd verbessern zu können, eines fehlen würde.

    Und so war tatsächlich der Wohnungsmangel 1990 in der DDR beseitigt, und in der BRD besteht schon vor der illegalen Zuwanderung bereits ein Mangel zu rund 1 Million fehlender Wohnungen.

    Man konnte sich auch diesem tatsächlichen weit überwiegenden, „besser zu Leben System durch Arbheiten/Schaffen“ in der DDR verweigern, auch die Freiheit hatte der DDR Bürger, dann musste er sich eben anstellen, aber keinesfalls nach Brot oder irgend etwas zum Überleben nötigen, sondern stets nur nach dem was in DDR als Luxus angesehen wurde.

    Dem Kleveren ging es gut und der Unklevere konnte Leben.

    Die Abwarackprämie bringt aber nicht ein Auto mehr auf die Straße. Das neue Auto wird durch Umerziehung als fiktiver Zugewinn gesehen.
    Aber Altersarmut, Hartz IV Leben von 12 Millionen, etc. bezahlen dafür, dass BRD Bewohner wegwerfen was noch brauchbar ist, ohne tatsächlichen Nutzen durch Neukauf zu erhalten, als den Fiktiven sich gegenüber dem Nachbar zum Schein besser darstellen zu können.

    Ein vom Bangladeshi genähtes Hemd wird nach 1,7 facher Nutzung im Durchschnitt weggeworfen. Der Westmensch meint es nicht mehr nötig zu haben seine Sache auch zu waschen.

    In der gelebten DDR gab es keine ausbeutung des Menschen durch den Menschen wie im Tauschring. In der BRD schon.

    Auf die CO2 Diskussion und die Dieselfahrverbote wegen Feinstaub der auf der Straße weniger sein muss als am Arbeitsplatz, wird hierbei verwiesen. Was haben die Hart IV Opfer Aufstocker, die Leiharbeiter, etc., davon wenn an deren Arbeitsplatz die Schadstoffemmision wesentlich höher sein darf als auf der Straße? Sie sich aber nicht einmal durch Ihre Arbeit ein gebrauchts Auto leisten können.

    Das sind die Sklaven der saubere Luft Fanatiker die denken wenn derselbe Verkehr woanders lang führt wäre irgend etwas gewonnen.
    Nichts ist gewonnen durch Dieselfahrverbote, es gibt nur noch mehr Sklaven. Das ist der gewonnene Vorteil nicht für Luxusgüter anstehen zu müssen die man sich gegenüber der DDR nun gar nicht mal als Gebraucht leisten kann.

    Gefällt mir

  21. Vollidiot sagt:

    Palina

    Ich habe auch so meine Erfahrungen mit der DDR.
    Es war so wie es auch bei uns ist und wie es schon immer war.
    Individuelle Prüfungen für die Charakterbildung und karmische Prozesse.
    An der Grenze gabs solche und solche, drinnen auch und echte Arschlöcher gabs dort auch – auch!
    Wir haben unsere Ausschwitz-Neurose kultiviert und erhöht.
    Und somit auch unsere gefühltes Selbst.
    Das ständige Theater im kalten Krieg, unablässige Propaganda und Manipulation, incl. unserer Werterhöhung durch die zum Lebensprinzip gewordene und immerwährende Schuldpflege hat uns zu etwas Besonderem gemacht. Aus diesem Besonderen ziehen viele ihren besonderen Wert. Diese Verbindung macht uns ebenso wertvoll und zu etwas Besonderem, wie die Beziehungen zwischen der BRD und dem einzigen Staat der Erde in dem zur Staatsräson vereint ist: Volk, Religion und Rasse.

    Gefällt mir

  22. fred sagt:

    @ Thom

    Vielen Dank für Dein Interesse an meinen Ausfürungen.

    Es stank tatsächlich in der DDR. Buna und Leunen verbreiteten Rauchwolken die den Himmel verdeckten. In Bitterfeld starben die Menschen an Umweltgiften. Und In der BRD roch es tatsächlich in den Straßen nach Parfüm und tollen Waschmitteln, während wir in der DDR noch die Westseife aus den Westpaketen in den Wäscheschrank legten. Es wurde mit unreif geernteter Braunkohle geheizt. Der Schwefeldunst lag wie eine Glocke über Städten, wie Leipzig, was man von außerhalb kommend sehr deutlich sah.

    Der Obdachlose und der Junki in der BRD stirbt auch eher als natürlich ihm zuzurechnen wäre.

    Das ist der Punkt. Es sterben im Westen %ual genau so viele Menschen eines unnatürlichen Todes wie in der DDR.
    Nur will das keiner sehen. Und bei 50% der Todesfälle wird in der BRD gar nicht festgestellt ob es sich um Mord handelt. Ein Schelm wer böses dabei denkt unter unter zusätzlicher Betrachtung der Psychiatrie.

    Die DDR war eben ein Gefängnis und es trifft gelinde gesagt nicht den Punkt zu bemängeln, dass man aus dem Gefängnis nicht herauskam.
    Ein Gefängnis ist, im Gegensatz zu einem Staat dazu gebaut um nicht heraus zu kommen.
    Die Sowjets haben einen Teil der Deutschen, nämlich den Teil, dessen sie habhaft wurden, unschuldig ins Gefängnis gesteckt.
    Und nun wird den unschuldigen, die standhaft bereits dem Kommunismus entgegengestellt haben, vorgeworfen, dass sie immer noch am Leben sind.

    Was ist denn mit den KZ Überlebenden, waren die auch so blöd sich mit Arbeit eingerichtet zu haben statt einfach im Widerstand wegzusterben?

    Rechtswidrig war, dass man nicht leicht aus einem Staat herauskam. mit Ausreiseantrag ging das schon. Ich habe etliche Ausreisende begleitet.

    Nur haben die 2 Jahre auf der Matratze gelebt und mussten bis zur Ausreise Dödeljobs verrichten.

    Ich hatte im Haus einen Brotfahrer. Der hat eben das Brot aus der Großbäckerei ausgefahren, was soll’s, und seinen Lada gepflegt, einen Studentenauto in der BRD für 10000 DM. Aber Sachwerte durften alle mitgenommen werden, in den Westen.
    Ich habe von meinem einen halben Morgen großen Grundstück einen Teil an einen Bekannten verkauft. Der hat den Teil weiterverkauft und sich einen Lada Niva gekauft. Der war als Geländewagen in der BRD begehrt.
    Es wurden Rema Toccata, oder Tonika gekauft, Stereoradios die fast 2000 Mark kosteten und ohnehin unter dem Deckmantel „Bruns“ in die BRD exportiert wurden. Die DDR hat die halbe BRD mit Konsumgütern versorgt, nur will davon keiner etwas wissen.

    Es wurden also in der DDR vor der Ausreise unbekannten Datums Sachwerte gekauft, die sich im Westen gut zu Geld machen ließen, denn Geld durfte nicht mitgenommen werden. Natürlich habe ich mit dem „schwarzen Punkt“ in der Kaderakte gelebt und war bei Abschlussfeiern kurz vor der dann unverhofft kommenden Ausreise dabei.

    Natürlich habe ich mich aufrichtig gefreut, Gott möge es mir verzeihen, als der zuständige Mann der die Ausreisewilligen bis zum Schluss drangsalierte vor seinem „Amt“ tot umfiel. Der hat Hobbysport gemacht, Stange für Klimmzüge im Bad einzementiert. Hat nichts genutzt. Manchmal straft Gott gleich.

    Ich habe aus meiner Meinung nie einen Hehl gemacht, habe aber auch nicht zur Gefängnisrevolte aufgerufen.

    Natürlich haben auch Menschen angestanden, aber in aller Regel, geduldet, während der Arbeitszeit.
    Verfälschend wirkt das Interesse möglichst reichhaltig Westpakete zu bekommen, dazu es besonders schlecht in der DDR aussehen zu lassen.

    Daher ist das, was einem Westbesucher vorgeführt wird, nicht der Alltag.

    Natürlich wurde von der Masse Wein wie Harzer Juwel bevorzugt, zu 2,75 Mark die Flasche, was für Weinkenner wie süßes Schlabberwasser gewirkt haben muss.

    Ich hatte mit den anderen Lehrlingen AUF ARBEIT den Facharbeiterabschluss mit 15 Flaschen Rotkäppchen Rot gefeiert, zu 13 Mark die Flasche.
    Krimsekt kam 25 Mark. Und Rotkäpchen ist heute weltweit angesehen.

    Ich habe mit „Disko“ schon als Lehrling Geld verdient. Niemals je auch nur im entferntesten 40/60 eingehalten. Dafür in den 80ern „Oh Du schöner Westerwald“, etc., aufgelegt. Walter Ulbricht hatte bereits das amerikanische Yeah, Yeah… verschmäht.

    Keinem kam in der DDR in Sinn Sowjetmusik zu hören oder gar zu singen.

    Ich bin schon seit Jahrzehnten Nichtraucher und das ist gut so.

    Aber als starker Raucher habe ich micht nicht über die kontaminierte Atemluft in der DDR aufgeregt, die aus fehlenden Mitteln, nicht verbessert werden konnte. Eine Situation wie heute noch in Kuba.

    Wir DDR Bürger haben uns assimiliert wie Juden früher. Die haben Ihren Leuchter hervorgeholt, die Vorhänge zugezogen und haben ihren Gott Jachwe angebetet. Sie haben nicht wie Deutsche gelebt. Die DDR Bürger in der Masse schon. Es war eine Minderheit zu 1,5 % der Deutschen, hatte aber wie heute im amerikanischen Kongress 50% der Machtpositionen inne.

    Und so wie die Juden haben wir in der DDR gelebt. Meine Freunde und ich haben die Vorhänge zugezogen und „running man“ oder „Rambo“ angesehen. Heute haben wir tatsächlich die Situation die in „running man“ beschrieben wurde. Und Rambo ist vom Prinzip des unbedingten Brechens menschlichen Willens trotz Verdiensten auch nicht so weltfremd. Anfang der 70er habe ich Papillion, Grenzpunkt Null, Blutige Erdbeeren im Kino geschaut. Heute kann ich nicht finden, dass die Filme selbst nur Fiktionen darstellen. Darstellen, selbst wenn sie zu Probagandazwecken eingekauft wurden.

    Ich habe auch für Parteibonzen gearbeitet. nicht weil die mich als Staatsfeind gemocht haben, oder ich die, sondern weil neutral blieb und nicht aufgetreten bin wie: Eh Du Penner baust auf Ackerland. Natürlich haben Parteibonzen auf Ackerland gebaut was nicht als Bauland ausgewiesen war.

    Ich war im Gefängnis, hatte mein eigenes Land ohne Beziehungen, nur weil es Rentner nicht mehr bewirtschaften konnten legal erworben, also warum sollte ich dem Gefängniswärter dumm kommen?

    Gefängnis! Das Wort reicht. Wenn ich im Gefängnis lebe ist es Idiotie sich darüber aufzuregen, dass man aus dem Gefängnis nicht heraus kommt.

    Im Voklsgerichtshof wurden 43 von Roland Freisler nach rechtstaatlicher Gesetzgebung Todesurteile, 2 Jahre nach dem Stalingrader Kessel an Subjekten die den Frontsoldaten in den Rücken fielen, vollstreckt.

    Es ist absolute Dummheit heute vorzutragen der Freisler hätte ja auch mal ab und zu keine Todesstrafe verhängen können. Warum das denn?

    Die meisten Westmenschen, so scheint es, sind der Realtät durch Amerikanisierung und tatsächliche Umerziehung, entrückt.

    Ich habe auf Deutschem Boden gelebt, lebe wieder hier, in dem früheren Bezirk der DDR und jetzigem Bundesland.

    Die BRD wurde mir übergestülpt. Ich habe mich nicht sowjetisieren lassen habe bis heut stolz und erhobenen Hauptes gelebt.
    War zwangsweise assimiliert um zu überleben, aber nicht „Kummunistiziert“.

    Die Ostgothen haben sich erfolgreich gegen die Römer durchgesetzt und westlich des Rheins hat man das Fähnchen nach dem Winde gedreht.

    Vielleicht sind es andere Gene. Ich weiß es wirklich nicht. Aber die West-BRDler haben sich entdeutscht, nicht die DDR Bürger.

    Wir machen nur weiter wie bisher und müssen bestimmt nicht in die absterbende westliche Misswirtschaft integriert werden.
    Nur weil die Westmenschen in der Überzahl sind denken sie sie hätten mit allem recht.

    Nach dem verlorenen Krieg ist der Westmensch entdeutscht und anders geworden und der DDR ist geblieben wie er vor dem verloren Krieg war. z.B. als Sachse. Der auch als letzter der Christianisierung widerstrebte.

    Die ausländischen Filmteams die auf DDR gebiet drehen loben die DDR Bürger als bessere, weil menschlichere Menschen.
    Das Westsandmännchen wurde abgeschafft und es gibt jetzt bundeseinheitlich das DDR Sandmännchen zu sehen.

    Die DDR Bürger haben alles mit mehr Liebe und weniger Gewinnsucht gemacht.

    Und die Gewinnsucht führt zum Untergang der Erde, nicht der Nationalsozialismus der DDR mit ihrem Sero-System statt Verpackungsmüll.

    In welcher Beziehung soll sich nun der Sachse ändern und warum?

    Gefällt mir

  23. @fred

    Ganz herzlichen Dank für deine Einblicke in die Welt der DDR, deckt sich mit dem was meine Görlitzer und Dresdner Freunde mir erzählen.
    Auch sie sind keine Schönfärber, sondern sehen ganz klar auch die nicht so schönen Seiten der DDR .
    Aber sie bestätigen immer wieder eines, nämlich daß die Menschen viel mehr Menschlichkeit und Gemeinwohldenken hatten als die Menschen in der BRD, wobei es natürlich immer wieder Menschen gibt, die nicht so freundlich und zuvorkommend waren oderimmer noch sind.
    Das galt für Hüben als auch für Drüben !

    Ich bin mit Pittiplatsch und Schnatterinchen , Prof Flimmrich gross geworden, den kleinen tschechischen Maulwurf habe ich darüber kennengelernt, Lolek und Bollek, Väterchen Frost, vor allem die wundervollen DEFA Märchenfilme waren mir näher als die westlichen Kinderfilme. Obwohl kein DDR Bürger gewesen sondern nur im Zonenrandgebiet ansässig…… konnten wir aber Ost Fernsehen erhalten und haben immer mal wieder umgeschaltet, denn unser Papa und Opa wollten rundum informiert sein.
    Selbst das schwarze Kanälchen gehörte dazu und die neuesten Mode und Kochsendungen für Mama und Oma.

    Ich selbst bin mit einfacher bäuerlicher Kochkunst grossgeworden und die Rezepte klangen ähnlich wie die DDR Rezepte.
    Es wurde ALLES vom Tier verwandt, nix wurde sinnlos weggeworfen oder in die dritte Welt exportiert um dort den Markt der Kleinbauern weiter zu zerstören.

    Wer Interesse hat sich ein kleines Bild zu machen ( wahrscheinlich auch ein bissl gefärbt von unseren TV Medien ) dem kann ich folgenden Dreiteiler ans Herz legen.

    Ich denke mir die alten DDR’ler hier können es am Besten beurteilen was davon stimmig ist.

    Gefällt mir

  24. mayaste sagt:

    „Individuelle Prüfungen für die Charakterbildung und karmische Prozesse.“
    @ Vollidiot Danke für diesen Satz, durch Ihn macht es für mich einen Sinn.

    @Fred Stasi ist für mich ein wundes Thema, weil mein Vater 3 Jahre in Bautzen wegen versuchter Republikflucht verbrachte und mein Leben dadurch auch einen anderen Lauf nahm.

    Ansonsten stimme ich zu, dass Systemkritiker, egal in welcher Diktatur, heute und früher Repressalien erleiden müssen/mussten.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: