bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WELT / VERGANGENHEIT » 33 - 45 / 2.WK » Vom Kalten Kriege-3

Vom Kalten Kriege-3

Wir hatten unlängst uns schon mehrfach mit der Analyse des sog. Kalten Krieges befaßt – einer der interessantesten Erscheinungen des vergangenen Jahrhunderts.
Nach Teil 1 und Teil 2 heute nun der dritte Teil.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 16. Oktober 2017 – Kommentare von mir, Hervorhebungen wie im Original, ergänzt von mir.
——————————————————————————————————————

Wie wir den Kalten Krieg verloren haben. Der psycho-historische Kampf und die Kapitulation der UdSSR – Teil 3

Autor: Andrej Fursow, 26. September 2017

(wir waren am Ende von Teil 2 mitten in der Frage steckengeblieben, wann der Beginn des KK zu lokalisieren ist…)

Also, die Datierung mit dem Beginn des Kalten Krieges (KK) im Jahre 1917 wäre nicht genau.
Zum einen hatte ungeachtet der Tätigkeit der Komintern in der ganzen Welt die UdSSR nicht das Potential für eine globale Konfrontation mit dem Kapitalismus; das Rätesystem verteidigte sich.
Zum zweiten war die Vorkriegszeit eine Periode des scharfen Kampfes um die Hegemonie innerhalb des kapitalistischen Systems, und die sowjetisch-westliche Konfrontation kam nicht als Hauptsache auf das geopolitische Welt-Niveau; Hauptfragen auf diesem Niveau waren die Konfrontation der Angelsachsen und Deutschland auf der einen Seite, und der VSA und des Britischen Imperiums innerhalb der angelsächsischen „Bruderschaft“ auf der anderen.
(wo soll es diese skizzierte Konstellation gegeben haben? Angelsachsen und Deutschland gemeinsam? klar stammt das englische Königshaus von deutschen Königshäusern, wie Coburg-Nassau, ab, aber die „Blaublütigen“ haben sich weltweit schon immer als Internationalisten und als besondere Schicht oberhalb der Menschheit verstanden)

Die UdSSR ordnete sich – trotz aller System-Widersprüche mit der Welt des Kapitalismus – in die für die letzten zwei- bis dreihundert Jahre traditionelle Verteilung der europäischen und Weltpolitik ein, indem sie letztendlich in die Anti-Hitler-Koalition eintrat und so erneut auf der Seite der Seeleute-Angelsachsen gegen die „kontinentalen“ europäischen Staaten stand.
(wir sehen: selbst ein kluger und gebildeter A. Fursow stellt sich nicht die Frage, ob das denn schach-strategisch „richtig“ gewesen sei…)

In den Jahren 1917 – 1945 stand die Sowjetunion allein den kapitalistischen Staaten – im Verbund mit anderen Bourgeois – gegenüber, unter Nutzung der Widersprüche zwischen diesen, genauer: des Kampfes um die Hegemonie im kapitalistischen System zwischen den zwei Gruppen Raubtiere – den Angelsachsen und den Deutschen.
(auch wenn das gleich verneint werden wird: diese Interpretation ist ganz klar der Versuch einer nachträgliche „Gutschreibung“ der falschen Politik der UdSSR in der Zwischenkriegsperiode, als man sich von den Angelsachsen für deren politische Zielstellungen hat mißbrauchen lassen, anstatt durch eigenes strategisches Handeln immer nach möglichst gleichstarken Kampf zwischen den konkurrierenden imperialen Machtblöcken zu streben, indem man stets versucht, sich mit dem jeweils Schwächeren zu verbünden, damit dieser dem Stärkeren widerstehen kann)
Das ist kein Klischee aus der kommunistischen Propaganda, sondern eine Formulierung des bemerkenswerten russischen Journalisten
Michail Ossipowitsch Menschikow, der im letzten Jahr des 19. Jahrhunderts feststellte, daß ein „stilles Pogrom von der englisch-deutschen Rasse in die restliche Menschheit eingebracht wird“ und der fixierte:
„Unter den Engländern und Deutschen selbst geht ein struktureller Umbau vor sich, ein Kampf der menschlichen Typen. Der eine starke und raubtierhafte Typ wird anscheinend die restlichen fressen“.
(den wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Menschentypen – dem angelsächsischen und dem deutschen – hat Herr M. ganz offensichtlich nicht begriffen, und deshalb stellte sich Rußland wie auch die UdSSR nie konsequent auf die Seite der Menschlichkeit, sondern versuchte – im irren Glauben an die „Systemauseinandersetzung zwischen Kapitalismus und Sozialismus“ – sich im „Kampf der Kap-Hyänen gegeneinander“ abseits gütlich zu halten – das Wesen des Kulturkampfes in Deutschland, der unterschiedlichen Menschenbilder und die enge Verbindung Englands mit dem Vati Kahn scheinen den Russen nie richtig „aufgegangen“ zu sein;
was Wunder, scheinen doch sogar die Deutschen bis heute alle „vergessen“ zu haben, was da in ihrer ureigenen Geschichte passiert ist…)

Die UdSSR hat in der Zwischenkriegszeit niemals – und das war ein Erfolg der Stalinschen Diplomatie, die insgesamt die Epoche der innerwestlichen Rivalität unterstützte – den Westen, das Kapsystem insgesamt, konfrontiert.
Vor allem deshalb, weil der in seinem Kampf um die Hegemonie geteilte Westen nie ein einheitliches Ganzes war, es gab keinen einigen ganzen Westen, kein ganzes polit-ökonomisches Kapsystem.
(wie eben schon angedeutet, hat die UdSSR es nie verstanden, wie das „große Schachbrett“ funktioniert und konnte daher auch nie eine aktive Rolle an diesem Brett spielen – sie ließ sich immer wieder von den vor ihr auftauchenden Bauern als „Feinde“ beeindrucken; so trat sie einen völlig sinnlosen Krieg gegen Finnland los, konzentrierte sich im WK2 lange Zeit mit starken Truppenverbänden auf die Konfrontation mit Japan, obwohl die Hauptereignisse in jedem Falle hier in Europa stattfinden würden usw. – das dann noch als Erfolg zu werten, zeigt, wie begrenzt ein Blick wird, wenn ihm ideologische Scheuklappen angelegt sind: A.
Fursow ist und bleibt Marxist)

Im Jahre 1945 hat sich das alles verändert.

Am 2. September 1945 endete (plötzlich?) die Epoche des Wettstreits, des Kampfes um die Hegemonie, die am 10. Mai 1871 begonnen hatte.
(hier wird ganz offensichtlich Geschichtsklitterung betrieben, denn der Kampf um die Hegemonie in Europa läuft spätestens seit Napoleons Zeiten, mit dem Wiener Kongreß als Zäsur für die angelsächsisch gesteuerte Neuordnung Europas und der Welt)
Das kapitalistische System hatte einen Hegemon mit ungekannter wirtschaftlicher Macht (etwa 50% des Welt-BSP), welcher es vereinte – die VSA.
(die zu jeder Zeit eine Kolonie der englischen Krone waren und sind – nicht der Queen, wohlgemerkt)

Unter diesen Bedingungen war es für die UdSSR viel schwieriger, mit den Widersprüchen innerhalb des Kapsystems zu spielen. Die Position Frankreichs in den 1960er Jahren war eine Abweichung, die aber wenig Einfluß hatte: der halsstarrige General De-Gaulle wurde recht schnell Schach (die Studentenunruhen 1968), und dann auch Matt gesetzt, und aus der großen Politik entfernt.
Und das ungeachtet dessen, daß der General – da hat
Henri Kosteaun recht – durchaus nicht so ein antiamerikanischer Politiker war, die er nicht selten dargestellt wird..

So kommt heraus, daß der KK im März 1946 begann, wie viele meinen, mit der Rede Churchills in Fulton?
Ist das so?
Was genau hat Churchill gesagt, warum und wofür hat er das getan, damals, als er das tat, worin bestand und für wen gedacht war die Hauptbotschaft der Rede, und schließlich: unter welchen Bedingungen geschah dies?

Man kann weder einen Krieg verhindern, noch kann man die Nationen einen ohne das, was ich einen Bruderbund der angelsächsischen Völker nenne“, sagte Churchill am 5. März 1946. „Dunkelheit hat sich auf die internationale politische Arena gesenkt… Keiner kennt die Vorhaben Sowjetrußlands, noch die Eroberungspläne der internationalen kommunistischen Organisationen … (welch eine infame und völlig haltlose Verdächtigung nach der „Haltet-den-Dieb“-Methode, denn noch nie in der Geschichte hat eine „internationale kommunistische Organisation“ irgendwelche „Eroberungen“ getätigt – während das britische Imperium dafür sattsam bekannt ist)
Von Sczceczin an der Ostsee bis nach Triest an der Adria hat sich ein ‚Eiserner Vorhang‘ herabgesenkt, der Europa teilt.“
Die Schlüsselwörter sind hier der ‚Eiserne Vorhang‘, der die Teilung Europas in eine (pro)sowjetische und eine proamerikanische Zone widerspiegelt.
Allerdings hat nicht Churchill diese Worte als erster gebraucht. Der Biograf des Engländers
F. Bedarida erinnert an Goebbels (im Februar 1945), an die englischen Labouristen der 1920er Jahre, und ich ergänze dazu Wassili Rosanow (1918, allerdings in einem anderen Sinne als Churchill und Goebbels).

Холодная война – это один из этапов безпощадной и жестокой войны одичавшего Запада против Руси

Churchill hielt seine Rede in Verbindung mit der sowjetisch-britischen Krise im Iran, wobei er sich um die Unterstützung der VSA bemühte. Die Rede war über einen konkreten Fall. Allerdings hat die Presse die Rede Churchills fast in eine Kriegserklärung – des Kalten Krieges – an die Sowjetunion verwandelt.

Aber konnte ein ehemaliger Premier des Imperiums, der von der Bühne der Geschichte antritt, einen KK erklären?
Wie es scheint, haben die Amerikaner Churchill benutzt, wie sie die Engländer auch schon im Jahre 1939 benutzt hatten, um ihren Weltkrieg zu beginnen, aber so, daß die Verantwortung auf einen anderen fiele – ein Streit unter den Cousins.
(ganz sicher wieder nur eine „Streit“-Show, denn die „Cousins“ sind keine, sondern die Briten sind die Herren und die Amis sind die Knechte…)

In Wirklichkeit hat Churchill das fixiert, was schon von den Amerikanern beschlossen war, und die Hauptbotschaft seiner Rede war nicht so sehr der ‚Eiserne Vorhang‘ und der KK, als vielmehr der „Bund der angelsächsischen Völker“, in dem den Briten ein würdiger Platz zustand – die Amerikaner hatten ganz andere Pläne.
(wohl kaum, denn der Schwanz kann schwerlich mit dem Hund wedeln)
Die amerikanische Entscheidung zu dem, was der KK wurde, fiel in den letzten Wochen des Jahres 1945 und in den ersten zwei Monaten des Jahres 1946.

Am 5. Januar 1946 rief Präsident Truman den Staatssekretär Bearns in das Oval Office und las ihm in kalter Wut den Entwurf eines Briefes vor, den Martin Walker als den realen Beginn des KK ansieht.
Im Wesen war das die Formulierung eines harten Kurses in den Beziehungen zur UdSSR.
(nun wird ja dieser Tage mit Donny T. der ganzen Welt sehr deutlich vorgeführt, welche nicht vorhandene eigenständige „Macht“ ein Präsidenten-Darsteller der VSA tatsächlich hat – gar keine, wenn er nicht brav den Vorgaben des „tiefen Staates“ folgt; genauso wird es auch bereits 1946 gewesen sein; wir können nur vermuten, wer dem geistig nicht sonderlich hellen Truman jenen Entwurf geschrieben hatte – ich tippe mal auf die kippatragende Sekte: Chabad Ljubawitsch & Co.)

Am 10. Februar 1946 wurde in einer in der „Prawda“ veröffentlichten Stalin-Rede davon gesprochen, daß der Kapitalismus Krisen und Konflikte hervorbringt, was eine Kriegsgefahr in der kapitalistischen Welt schafft, die eine Gefahr für die UdSSR werden kann. (dies ist eine wahrheitsgemäße Aussage und keine Propaganda)
Folglich ist es notwendig, die sowjetische Wirtschaft schnellstens wiederherzustellen und dabei nicht an Konsumgüter zu denken, sondern an die Schwerindustrie.
(was recht sonderbar klingt, wenn man sich die Zahlen der 1944/45 angeblich pro Woche in der UdSSR produzierten Panzer und Flugzeuge anschaut – das kann nur eine Schwerindustrie auf höchstem Niveau – oder die Zahlen sind zurechtgelogen)

Diese Rede, die übersetzt und in der Zeitschrift „Time“ ab gedruckt wurde, haben die Amerikaner mit propagandistischer Absicht als Aufruf zum Kriege charakterisiert, und William Douglas sagte, daß dies die Kriegserklärung zum Dritten Weltkrieg sei, dasselbe sagte Paul Nitze.
(ganz klar eine absichtliche Fehlinterpretation der genannten Herren – der „tiefe Staat“ suchte einen Vorwand, um den KK vom Zaun zu brechen, weil das eigentlich geplante „roll back des Kommunismus“ mit Hilfe der besiegten Deutschen angesichts der kampfstarken Sowjetarmee nicht wie geplant durchgeführt werden konnte – und weil diesen Kräften die Beseitigung des deutschen Volkes wichtiger war als der „schnelle Sieg“ über das sowieso von ihnen langfristig wieder steuerbare „sozialistische Experiment“ – auch ein Stalin könne nicht ewig leben)
Und obwohl es in den VSA nicht wenig Leute gab, die den Auftritt Stalins nüchtern betrachteten, entwickelte die Logik der Interessen der regierenden Spitze der VSA die ganze Situation in Richtung einer Verschärfung der Beziehungen – die Amerikaner hatten die Atombombe, ihr Anteil am Welt-BSP betrug fast 50%.
Die UdSSR hatte keine Atombombe, ihre wirtschaftliche Lage war sehr schwierig: die Verluste an Menschen betrugen 27 Millionen, ein Drittel des Wirtschaftspotentials war vernichtet; 32.000 Fabriken und Werke waren zerstört, 65.000 km Eisenbahnlinien waren nicht betriebsbereit, 1710 Städte und 70.000 Dörfer waren zerstört; das Land von 100.000 Kolchosen
(landwirtschaftliche Kollektiv-Wirtschaften) lag brach.
(sonderbar: zum einen – woher kamen diese gigantischen Zerstörungen, wenn die Wehrmacht doch nur einen relativ kleinen Teil des Riesenlandes überhaupt besetzt hatte? da steckt wohl einiges an Übertreibung dahinter – mit welchem Ziel?
und zum anderen: war die UdSSR nicht schon im Herbst 1944 als befreit erklärt worden? hatte man in dem gut einen Jahr danach noch nichts wieder aufgebaut?)

In einem solchen Zustand beginnt man keinen Krieg, egal ob „kalt“ oder „heiß“.
Man könnte dagegenhalten und sagen: im Jahre 1947 standen unter den Kommando von General Lucius D. Clay in Berlin 6.500 Mann und in Europa 60.000, wogegen Stalin in der Entfernung eines Stoßes auf Berlin etwa 400.000 Mann stehen hatte.
Aber dieser Widerspruch galt für die voratomare Epoche; die amerikanische Atombombe hat nicht nur die Vorteile der UdSSR in den konventionellen Waffen ausgeglichen, sondern die Position der VSA stark gestärkt.
(ja, das Märchen von den fast 50% vom Welt-BSP und von den 99 amerikanischen Atombomben – das hatten wir ja schon; beides ist und bleibt ein Märchen – das war eine reine Propaganda-Show – so viele Bomben haben die VSA weder 1946 noch 1947 noch in den Folgejahren gehabt; freilich haben sie mit ihrem vorzüglichen Marketing es geschafft, der Führung in Moskau und allen Geheimdienst-Kanälen ein solches Potential vorzugaukeln, aber in Wahrheit war der Bluff riesig, auf den Stalin und seine Genossen damals reingefallen sind;
hätte Stalin seine Armee bis zum Atlantik weitermarschieren lassen, wäre ganz Europa mit ganz wenigen Verlusten „kommunistisch-rot“ geworden; die Amis haben sich doch als extrem schlechte Soldaten erwiesen – wie lange und mit welch hohen Verlusten haben sie das kleine Japan „niedergekämpft“…)

Eine große Rolle bei der Verschärfung der amerikanisch-sowjetischen Beziehungen spielte der amerikanische Diplomat George Kennan, ein typischer „stiller Amerikaner“, ein Kämpfer für die Demokratie, der es für erforderlich hielt, in den VSA die Rechte (auch das Wahlrecht) für Migranten, Neger und Frauen zu beschränken. Als er den Posten des VSA-Botschafters in der UdSSR nach Averell Harriman einnahm, bombardierte er im Verlaufe von 18 Monaten das State Department mit Warnungen vor den „böswilligen Plänen Stalins“.
(aber bitte: das ist doch nun schon Tradition, daß in Moskau als VSA-Repräsentant IMMER ein besonders antikommunistischer und russophober Primitivling als Aushängeschild fungiert; wichtig sind doch die Mitarbeiter der Botschaft, die bis auf ganz wenige Ausnahmen alle Kader-Mitarbeiter der VSA-Geheimdienste waren und sind – schon immer!
und seit wann haben Diplomaten einen Einfluß auf die Politik? sie sind stets nur die Ausführenden der ganz woanders beschlossenen Politik: insofern „klingt es“ einfach „besser“, wenn das Konzept des KK aus Moskau „kommt“ – erdacht wurde es von den britischen Welt-Schach-Strategen…)

Die Situation rund um die Rede vom 10. Februar nutzte er hundertprozentig. Das Ergebnis war jenes „lange Telegramm“ Kennans (5540 Worte; Adressanten: Bearns und Dean Acheson). Kennan verband den „kommunistischen Expansionismus“ der UdSSR mit der Außenpolitik der Zaren und unterstrich, daß man mit dem Sowjet-Kommunismus keine Vereinbarungen treffen kann – denn dieser strebe nach der Weltherrschaft.
(was natürlich völliger Blödsinn war, denn wenn es so gewesen wäre, hätte Stalin 1945 seine Armee weitermarschieren lassen, ungeachtet aller Verluste)

Das war mehr als der Aufruf ‚zu den Waffen’“, schreibt M. Walker, „das war die Einladung zum Kampf auf Leben und Tod, in dem man nicht die geringsten Zugeständnisse machen darf.“

Und von Ende 1945 – Anfang 1946 würde ich die Linien de KK mindestens bis 1944 verlängern, zum einen bis zum Oktober, als es einen ganz kurzen Meinungsaustausch zwischen Stalin und Churchill während einer Moskauer Konferenz im Wesen die zukünftige Teilung Europas fixiert hatte; und zum anderen bis zur Eröffnung der „zweiten Front“, die nur dazu vorgesehen war, der UdSSR den Weg nach Westen zu versperren (dies geht logisch aus dem Operations-Plan „Das Undenkbare“ hervor, der von Churchill für den 1. Juli 1945 einen Angriff der Anglo-Amerikaner gemeinsam mit den Deutschen gegen die Rote Armee vorsah).
(wie schon gesagt: davon nahmen die Amis angesichts der Übermacht der Roten Armee und des tatsächlichen Fehlens der dazu notwendigen Atombomben dann doch lieber Abstand und „begnügten sich“ mit der gezielten Vernichtung von mehreren Millionen jungen deutschen Kriegsgefangenen in den Rheinwiesen-Lagern)

Übrigens, sogar der Russophobe Kennan schreibt in seinem Buch „Rußland und der Westen bei Stalin und Lenin“, daß der erste Verdacht bei Stalin bezüglich der Verbündeten schon im Sommer 1944 auftauchte, gleich nach der Eröffnung der „Zweiten Front“. Allerdings wenn man vom Minimum zum Maximum gehen will, dann muß man von Teheran 1943 reden, von der Teheraner Konferenz, als die westlichen Verbündeten kapiert haben: die UdSSR hat gewonnen, und folglich ist dieser Sieg in seinen Ergebnissen auf ein Minimum zu reduzieren.

Холодная война – это один из этапов безпощадной и жестокой войны одичавшего Запада против Руси

Aber zurück zu Kennan. Die Mittel des Kampfes, die Kennan in jenem Telegramm vorgeschlagen hatte, waren keine militärischen – er meinte, daß der Westen die UdSSR im friedlichen Wettstreit besiegen kann und sie wie einen Parasiten von seinem Körper entfernen kann.
(auch hier wird wieder klar: die militärischen Mittel für einen Sieg gegen die UdSSR standen dem Westen einfach nicht zur Verfügung, auch nicht die Atombomben;
und interessant auch immer wieder: „
das, was ich denk und tu, das trau ich anderen zu“ – die Briten denken an Eroberung: prompt werden den Kommunisten „Expansionismus“ und „Eroberungspläne“ angedichtet; die Briten arbeiten im Sinne der Parasiten: prompt werden die Gegner als Parasiten bezeichnet; bis heute sind genau dieselben Propaganda-Methoden im Einsatz: man unterstellt einfach dem Gegner seine eigenen Pläne in leicht abgewandelter Form)

Im Wesen war dies auch die Kriegserklärung des KK. Zu jener Zeit war auch noch eine Krise herangereift – die zwischen der UdSSR und Großbritannien im Iran, worauf Churchill in seiner Rede in Fulton reagiert hatte und die auch auf den bereits eingeschlagenen Kurs in Richtung KK „einstimmte“ – auf jene Ideen, die im Joint Committee of the Chiefs of Staff im Pentagon entstanden waren.
„Das Telegramm Kennans wurde zur Begründung für Truman, Churchill gab die markigen Worte und das Pentagon sicherte die strategische Begründung ab.“ (M. Walker)

Am 11. März bezichtigte Stalin in der „Prawda“ als Reaktion auf die Rede Churchills ihn des Strebens nach Krieg auf der Grundlage der Rassentheorie, wie das auch Hitler getan hatte, nur daß die Stelle der Deutschen nun die englischsprechenden Völker einnehmen sollten.
Es war seit Jalta nur ein Jahr vergangen, aber in Washington und London überwog der kriegerische Ansatz: das Embryo des KK begann sich auszuformen, um endgültig im Jahre 1949 das Licht der Welt zu erblicken.
(wieder falsch: „kriegerisch“ waren sie nicht, die Angelsachsen, im Gegenteil, sie waren sich völlig im klaren, daß sie Stalins Armee nichts entgegenzusetzen hatten – außer dem „großen Atom-Bluff“ – der KK war die „Rückzugsposition“, von der aus für die weitere Entwicklung langsam aber sicher die Lenkseile der Weltpolitik wieder ganz in die Hände der Parasiten kamen)

Und all das ungeachtet dessen, daß die UdSSR keine Atombombe hatte und daß Stalin die Verringerung des Militär-Haushaltes auf 80 Milliarden Rubel und die Demobilisierung der Armee verkündet hatte (von 12 Mio. im Jahre 1945 auf 3 Mio. im Jahre 1948).
All das hatte keine Bedeutung mehr.
(oh doch – wie gesagt)
Im Februar 1947 wurde die
Truman-Doktrin ausgearbeitet, die der Präsident am 12. März 1947 verkündete.
Im Übereinstimmung mit der Logik der Doktrin stellten die VSA 250 Mrd. Dollar für
Griechenland und 150 Mrd. Dollar für die Türkei zur Verfügung, zur „Zügelung“ der UdSSR, und stärkten die amerikanische Flotte im Mittelmeer.
(das klingt jetzt so, als ob die VSA das Geld hergeschenkt hätten: das Gegenteil ist wahr – mit Hilfe dieser Kredite, die durch das gerade erst in Bretton Woods beschlossene System komplett „aus der Luft“ geschaffen werden konnten, wurden die jeweiligen Länder in die Schuldsklaverei der führenden Welt-Finanzkreise hineingezogen!)

Diese auf den ersten Blick lokale Episode hat große praktische und besonders symbolische Bedeutung. Seit den Zeiten von Trafalgar (1805) war das Mittelmeer ausschließliche Zone der britischen Kontrolle. Allerdings war das Nachkriegs-Großbritannien schon nicht mehr in der Lage, eine solche Kontrolle und diese Funktionen auszuüben – Funktionen der, um die Terminologie der klassischen anglo-Amerikanischen Geopolitik zu benutzen, der Weltinsel – hatten nun die VSA übernommen.
(dazu zwei kurze Anmerkungen:
zum einen waren diese unangenehmen Aufgaben der offenen weltweiten Einflußnahme auf alle internationalen Vorgänge
ganz gezielt im Verlaufe des Krieges von der Insel auf die VSA übertragen worden;
und zum zweiten bitte ich, dem Begriff der
Welt-Insel mal nachzusinnen – die Welt von der Insel her erobern, von der Weltinsel; die Insel als das Bollwerk, das Lager der Parasiten, um von dort die Welt zu beherrschen, mit verdeckten Mitteln und unter Benutzung der Kräfte (an Menschen und Material) anderer…)

R. Aron schreibt darüber direkt:
„Die Vereinigten Staaten haben die Rolle des Inselstaates anstelle von Großbritannien übernommen, das von seinem Sieg ausgelaugt ist. (wie bitte? vom Sieg ausgelaugt? geht’s noch?) Sie sind dem Aufruf der Europäer gefolgt und haben das Vereinigte Königreich auf dessen Bitte hin durch sich selbst ersetzt.“
(auch dies wieder ein typisches Beispiel von zutiefst verlogener Schönfärberei, und noch schlecht „begründet“ – die VSA wurden von den Lenkern der Welt, den auf der britischen Insel ansässigen Parasiten, in die „offizielle Rolle“ des weltknechtenden Imperiums hineingezwungen und müssen diese bis heute ausfüllen – egal wie schlecht es inzwischen den meisten Menschen in den VSA gehen mag!)

Mit anderen Worten, nach 1945 hat die Konfrontation Insel-Herzland den Charakter eines Kampfes unterschiedlicher sozialer Systeme angenommen.
Übrigens ist auch eine andere Fragestellung möglich: die Konfrontation des Kapitalismus mit dem Antikapitalismus hat die Form eines Zusammenstoßes der hyperkontinentalen mit der Hyperinsel-Macht angenommen.
(Ich lasse mal die Frage beiseite, ob der Antikapitalismus geopolitisch zufällig in der Form einer Hyperkontinental-Macht aufgetaucht ist oder nicht, oder wenn – im Unterschied zu den Historikern, kennt die Geschichte eine Möglichkeitsform – Rußland nicht die Chance verpaßt hätte, eine pazifische Macht zu werden, dann wäre der Antikapitalismus an irgendeiner anderen Stelle aufgetaucht, oder die Logik des Systemkampfes wäre eine andere.)
(nun, wo hier der Autor einen „Antikapitalismus“ wahrgenommen hat, erschließt sich mir nicht so recht – in den VSA? da verläuft sich der sonst brillante Analytiker wohl in den Tiefen seiner marxistischen Kampf-Vorstellungen, denn bis heute gibt es keinen real existierenden Antikapitalismus – im Gegenteil: die ganze Welt ist tief im globalisierten Imperialismus gefangen, einschließlich Rußlands, Chinas, des Iran, der KDVR und Kubas – die früheren staatlichen Gegenpole sind praktisch neutralisiert, daran ändert auch die jüngste propagandistische Erklärung des Herrn Xi nichts, man wolle nun wieder den Sozialismus aufbauen – bis 2050;
aber das Schuld-Zins-Schein-Geld-System des Kapitalismus ist wiedermal an seiner Existenz-Grenze angelangt, und DA kracht es gewaltig im Gebälk…)

(Fortsetzung)


18 Kommentare

  1. Texmex sagt:

    @Lh
    Die Chabadganoven tragen Borsalino, nicht Kippa. Sie sind die Herren, nicht das Schutzblech.
    Den Redenschreiber-Auftaggeber würde ich Bernhard Baruch nennen.

    Gefällt mir

  2. Vollidiot sagt:

    Jetzt sind 100 jahre seit WK1 vergangen und, das ist das Interessante, daß Meister Fursov entweder nicht aus alten Gleisen kommt oder er, wie das leider so oft der Fall ist, von Systemhistorie schreibt.
    Da ich ihn für intelligent halte, kommt für mich nur die Variante 2 in Frage.
    Da wird es dann interessant.
    Vernebelt er für die Eurasier oder tut er nur so.
    Daß die SU ein sozialistisches Experiment war – das will er nicht sagen – und das spräche für „nur so tun“.
    Der KK mußte natürlich auch, wie heutzutage, je größer das Theater, desto mehr Lüge versteckt sich dahinter, entsprechend für die erstaunten und ängstlichen Zuschauer, super verkauft werden, um dann mit einem Furz des großen Gorbi – noch nicht mal zu sublimieren.
    Nein – so wie Lenin seinen Verpflichtungen gegenüber VSA nachkam – so hieltens die Gorbis und Jelzmans – ab mit dem Schotter nach Neujork.
    Daß sich Lenin und Stalin (ebenso wie Adolphus) Freiheiten herausnahmen steht außer Zweifel (Lenin und Stalin zahlten auch dafür), das große Spiel aber lief ab.
    Und so ist der KK eine Episode auf dem Wege in die Diktatur der Humanität – es sei denn im Dunstkreis Putins und seiner Streiter, weltweit, entsteht eine neue Kraft.
    Das wäre schön, es entspricht aber nicht dem Abgelaufenen und so gilt es aus den Worten von Fursow zu extrahieren, was an neuen Bedingungen geschaffen werden könnte.
    Was mich auch stört ist das völlige Ausblenden eines kleinen, weihgeräucherten aber unfeinen Hortes im Latium.

    Gefällt mir

  3. Vollidiot sagt:

    Wenn der gute Mann doch mal endlich eine Aufarbeitung der Person und deren Wirken vorlegte – Kaganowitsch.
    Wär dann wohl auch wenig vertrauenerweckend.

    Gefällt mir

  4. Vollidiot sagt:

    Die Zentrale der Kommunisten war ursprünglich in Neujork.
    Durch den Wechsel nach Moskau mußte (und sollte) eine Gegnerschaft (zu den Angels.) entstehen.
    Im Sinne von: wenn ich etwas erreichen will brauche ich immer mindestens einen Antagonisten (Teile und Herrsche).
    Die Theorien von Marx waren da, Hegel konnte man auch gut brauchen, auf zur neuen Religion.
    So ist das mit Staatsreligionen und Kulten um Staatsführer, immer die grundlegenden Mechanismen der Manipulation und Konditionierung.
    Auch in der BRD gibt es ja eine Religion mit Kultcharakter.
    Und immer zieht diese Masche.
    Der Begriff „Kalter Krieg“ ist auch nur eine Nebelgranate (man denke nur ans rote Telefon). Es geht wie immer um Manipulation und Ablenkung und eine Fülle von weiteren Schweinereien.
    Allerdings hat sich in Moskau dann schon etwas kristallisiert, was seine Wirkung hat, und wenn es (nicht) nur die Religion der Mumienverehrung ist.
    Neben den Herren in CoL und WDC sowie Rom hat es jetzt auch noch eine Fraktion in Moskau. Was läuft ohne den Segen JENER?
    Für mich müßte man dieses Moskau erfinden, wenn es nicht schon da wäre, wenn ich mir so die letzten Jahrzehnte anschaue.

    Gefällt mir

  5. Texmex sagt:

    @Lh
    Weiter, weil gestern zu müde um den Rest zu lesen:
    Was hier komplett fehlt, ist der „Land-Lease-Act“.
    Dann weist Du auch, wo die kaputten Fabriken standen und dann verstehst Du auch, weshalb sich die VSA “ kaputt gesiegt“ haben. Die waren danach bis über den dreckigen Hals VERSCHULDET.
    Bei den Borsalinos. Normalerweise kein Problem, denn in Moskau sitzen ja die eigenen Leute und treiben den Tribut ein, wie in Bonn z.B.
    DA liegt das eigentliche Verbrechen des Herrn Judensohn alias Stalin.
    Die Kommissare muss irgendwer teilweise entsorgt haben. Verdammter Mist. Und den Garanten für den Tribut sogar mit einem Eispickel. Außer dem Kagan, an den hat sich keiner rangewagt. Da hat der Volli völlig rrrrrecht, auch der Fursow macht nen großen Bogen um ihn.
    Das Ganze ist ein Shakespeare-Drama a la McBeth. Dem Publikum soll der Schauer über den Rücken laufen. Atom,Atom.Palim, Palim.

    Gefällt mir

  6. Texmex sagt:

    Nachtrag: Über die Entsorgung kann man bei Ushkujnik nachlesen, das hat ein Herr Shukow angeleiert. Ausser die Eispickelnummer, das war vorher, schon 1940.

    Gefällt mir

  7. Vollidiot sagt:

    Tex

    Der Bronstein (mit den tiefschwarzen Augen) durfte den Adolf ja unterstützen im „Kampf“ gegen den Bolschewisten Josip, völlig straffrei.
    Nur eins hatter vergessen, wie so viele Mitesser (ne nich Pickel, Mitwisser, sodele), Mitwissen ist von Hause aus lebenverkürzend.
    Wer mitißt muß dafür bezahlen, Zechprellen geht gar nicht. Und so ist ein typisches Mitesserschicksal dieser Zeit das von Bronstein, Lenin, Stalin, Haushofer, Sebottendorf, Hacha, Himmler, Rathenau – egal ob Pickel, Strick oder Knarre.
    Ausnahmen gibt es, z.B. den Leibbrand – muß in den VSA sehr gute Freunde gehabt haben.
    Meister Fursov ist darum interessant wie er was sagt und was nicht.
    Da unterscheidet er sich kaum von vielen anderen; er ist intelligenter, er bleibt innerhalb seiner gebotenen Kontinenz, was ihn lesenswert macht.
    Im Unterschied zu Katastrophenschwätzern wiez.B. Merkel, Weizsäcker, der Horschtl, SargKotzi, LilleLogenfuzzi Hollande, Makrone, Juncker – denen erschlafft manchmal der Schließmuskel.

    Gefällt mir

  8. Klaus sagt:

    Was is dieser Frage immer ausgelassen wird: die Sowjetunion hat in den 20/30 Jahren eine industrielle Revolution gestartet, die wohl ihresgleichen sucht, eine These ist das ohne Hilfe des industriellen Komplexes von England und den USA es niemals in dieser kurzen Zeit möglich gewesen wäre, ein Jahrhundert Rückstand aufzuholen, ausserdem wäre zu prüfen, wieviele Millionen Arbeitersklaven damals verheizt wurden.

    Solche Fragen werden aber dummerweise nie gestellt, auch nicht von den sogenannten kritischen russischen Denkern. jWarum nicht??

    fragt sich Klaus

    Gefällt mir

  9. Texmex sagt:

    Jo @Volli, there is no free lunch. Und schon gar nicht Zechprellen.
    Es ist nur eben so, dass die Borsalinos damals mit der Spedition Canaris & Co. mit Frachtpapieren aus dem Hause Schicklgruber von Ostostpreussen nach Neujork umzogen, also nicht alle, aber eben der damalige General Geschäftsführer Schneerson.
    Normalerweise keine große Sache. Ein Umzug wie viele andere. Nicht in dem Fall.
    Sie haben ja (fast) Überfall ihre Tributeintreiber. Ich vermute, irgendwas ist irgendwem bei genau dem Umzug aufgefallen, irgendwas, was niemals nicht auffallen durfte. Ist so ein blödes Gefühl. Und das hat sich dann selbständig gemacht. Spekulatius meinerseits. So erklären sich manchmal unmögliche Ereignisse.

    Gefällt mir

  10. Luckyhans sagt:

    zu klaus um 22:48
    Daß diese Industrialisierung in enger Zusammenarbeit mit allen (!) „pösen Feindmächten“ der „Kommunisten“ erfolgte, ist vielfach belegt; so hat es gerade mit Deuschland damals eine sehr enge militärtechnische Zusammenarbeit der UdSSR gegeben, bis tief in die 1930er Jahre hinein, manche meinen sogar bis unmittelbar vor dem Angriff der Wehrmacht am 22. Juni 1941.
    Mit Ford wurden LKW-Fabriken gebaut, auch Hochöfen, Walzstraßen und vieles andere kam per Import und wurde dann im Lande „vervielfältigt“…
    Bezahlt wurde alles mit Gold, Rohstoffen und Lebensmitteln, zum Teil auf Austauschbasis (sog. Barter).
    Das ist alles hinlänglich bekannt, wird aber – da hast du ganz recht – sehr oft nicht unbedingt herausgestellt, sondern „bescheiden“ verschwiegen.

    Wobei unabhängig von der technischen Zusammenarbeit mit dem Westen die Industrialisierung in nur 10 Jahren eine gigantische Riesenleistung gewesen ist, vor der man nur den Hut ziehen kann – das alles logistisch und organisatorisch zusammenzustecken: wer einmal ein Projekt geleitet hat, der weiß, wievieles ineinandergreifen muß, damit alles termingemäß anlaufen kann, und wieviel da schiefgehen kann.
    Und: nein, mit der Angst vor der Erschießung im Fehlfalle ist das nicht zu erklären – da gehört schon ein gerüttelt Maß an Enthusiasmus und viel Können dazu…
    Insofern ist diese „Bescheidenheit“ nicht unbedingt nachzuvollziehen.

    Gefällt mir

  11. Vollidiot sagt:

    Tex

    Krieg ich auch was von dem Spekulatius?
    Es handelte sich ja nicht um die Gustloff.
    Also wenn der Rebbe sich aufmacht ist das Achtung.
    Damals waren die Burschen noch d’accord.

    Gefällt mir

  12. Vollidiot sagt:

    In der SU ein Mordsaufschwung.
    Josip und Adi waffentechnologisch in engstem Austausch.
    Parallel soll die Versorgungslage vorm Barbarossa in der SU katastrophal gewesen sein.
    Dann ruht sich eine tüchtige Streitmacht, nicht zur Verteidigung am Orte, weil ja das Verteidigungssystem dahinter „aufgelassen“ wurde, aus.
    Rekognosziert aber was auf der anderen Seite abgeht. Dann machen die Oberbefehlshaber die Fliege und gehen zu Papa Josip.
    Und in London fiebert das Kriegskabinett (bis auf den Kaltgestellten, der das so nicht wollte) und fieberte und wartete in höchstem Erregungsniveau.
    Selten sowas logisches gesehen.

    Gefällt 1 Person

  13. Texmex sagt:

    Klar kriegst Du was ab, logisch.
    Nee, Gustloff ist viel später.
    Der Schneerson ist vor 39 umgezogen, ich such das später raus.
    Das ging auch nicht auf dienten Wege sondern über Südfrankreich.
    Und dann hat er auch als Feinsinniger erst mal neun Buchladen, also nen Verlag aufgemacht. In Brooklyn.

    Gefällt mir

  14. Texmex sagt:

    Direktem Wege
    Einen Buchladen
    Scheixx Telefon

    Gefällt mir

  15. Texmex sagt:

    @ Volli

    das hier ist die volle Maerchengeschichte, an der stimmt fast gar nix.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Menachem_Mendel_Schneerson

    Gefällt mir

  16. Klaus sagt:

    An der auch nicht: http://okkulte-nazis.blogspot.de/2010/03/rabbi-schneersohn-und-ns-major-bloch.html

    Luckyhans, davor kann ich nicht den Hut ziehen, ist mir doch klar auf welchem Rücken das „geschafft“ wurde. Wenn Menschenleben nichts zählen, würden das wohl ziemlich viele schaffen, oder?

    Gruss
    Klaus

    Gefällt mir

  17. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Gefällt mir

  18. Luckyhans sagt:

    zu Klaus 28/10/2017 um 03:22
    „Wenn Menschenleben nichts zählen“ –
    bitte belege diese Behauptung, und zwar nicht nur mit irgendwelchem Propaganda-Material a la westlicher Geschichtsschreibung oder Lügengeschichten al la Solshenizyn, sondern mit lebendigen Fakten.
    Danke.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: