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Vom Kalten Kriege-1

Es ist eine der interessantesten Fragen der jüngeren Geschichte: was ist im sog. Kalten Krieg tatsächlich vor sich gegangen und warum konnte nur dieses eine Endergebnis dabei herauskommen, das wir erhalten haben?
Angeblich war doch der Kalte Krieg eine Etappe des gegenseitigen (!) Kampfes der Systeme, des real existierenden Kapitalismus und des real existierenden Sozialismus – oder gab es da gewaltige Unterschiede?
Daß die eine Seite das Ganze als einen lockeren Wettstreit ansah, in dem sie nur gewinnen konnte (weil sie ja – per „wissenschaftlicher Weltanschauung“ nachgewiesen – gesetzmäßig zu den „Siegern der Geschichte“ gehörte), während die andere einen Krieg bis aufs Blut führte?

Ich kann mich jedenfalls keiner propagandistischen Kampagnen des Ostens erinnern, in denen die tatsächlichen Fehler und Gebrechen der westlichen Gesellschaften in den einzelnen Ländern, die ja in den 1950 – 1970er Jahren noch sehr offen und nachweisbar zu betrachten waren, zum Gegenstand von aufklärenden und aufrüttelnden „Nachrichten“ und Dokumentationen geworden wären, mit denen man hätte im ideologischen Kampffeld doch so schön „punkten“ können…
Wahr also erneut alles ganz anders?

Damit wir uns in Ruhe mit dem Thema auseinandersetzen könne, wird es in mehrere handliche Stücke aufgeteilt – heute Teil 1, und bitte die Kommentare immer – soweit es geht – auf die Darlegungen beschränken.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 13. Oktober 2017 – Kommentare von mir, Hervorhebungen wie im Original.
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Wie wir den Kalten Krieg verloren haben. Der psycho-historische Kampf und die Kapitulation der UdSSR

Autor: Andrej Fursow, 26. September 2017

Почему Россия проиграла Холодную войну

Für einen Geschlagenen bekommt man zwei ungeschlagene
(das ist ein russisches Sprichtwort – gemeint ist damit, daß ein Kämpfer, der schon mal eine Niederlage erlitten hat, mit dieser Erfahrung so viel wert ist wie zwei Kämpfer, die noch nie verloren haben)

In der UdSSR hat man bis zuletzt nicht kapiert, was der Kalte Krieg wirklich war. Dagegen war man sich im Westen darüber von Anfang an besser im Klaren.
Deshalb schrieb man auch bei uns den „kalten Krieg“ in Anführungsstrichen und mit kleinem Anfangsbuchstaben, während der Westen ihn stets als Kalten Krieg schrieb,
als feststehenden Begriff und ohne „Gänsefüßchen“.
Und das ist kennzeichnend.
In der UdSSR wurde der KK als nicht als wirklicher Krieg begriffen, daher die Anführungsstriche, sondern als Wettstreit. Verstärkt wurde dies durch den tumben Pazifismus der sowjetischen Propaganda mit seinem „nur keinen Krieg“ – damit unterstreichend, daß der KK kein Krieg sei.

Dagegen sah die westliche Führung den KK nicht als Wettbewerb an, sondern als tatsächlichen – bis zum Tode – Krieg, dessen Objekt und Ziel der Tötung nicht einzelne Menschen, nicht physische Individuen war, sonden das System, das soziale Individuum.

Und solange wir das nicht begreifen, wie und warum man uns im KK bekämpft hat – „die Geschichte besteht nicht darin, was wir trugen, sondern darin, wie man uns nackt losgelassen hat“ (Boris Pasternak) -, solange wir also nicht die richtigen Schlußfolgerungen ziehen werden, können wir nicht die Lehren aus den Fehlern des KK ziehen. 

Bis heute ist das nicht geschehen, und so werden wir wohl kaum ernsthaft in der Weltarena mitspielen können, auf Augenhöhe mit den „globalen Stämmen“, wie die Journalisten die Angelsachsen, die Juden und die Chinesen nennen.

Холодная война – это один из этапов безпощадной и жестокой войны одичавшего Запада против Руси

Die geistige Durchdringung des globalen psycho-historischen Krieges ist keine wissenschaftliche Büroaufgabe, sondern eine praktische, in mindestens zweierlei Hinsicht.
Die erste läßt sich mit dem russischen Sprichwort umschreiben, daß „man für einen Geschlagenen zwei Ungeschlagene bekommt“. Es versteht sich, daß der Geschlagene begreift, warum und wie er geschlagen wurde, und aus den Niederlagen die richtigen Schlußfolgerungen zieht und diese nutzt (wie die erkannte Erfahrung der Niederlagen) für zukünftige Siege – „geh, vergifteter Stahl, der Bestimmung nach“ (oder wahlweise: „nimm, Faschist, diese Granate“).

So war das im Ersten Weltkrieg besiegte Deutschland, wie Karl Polanyi in „Die große Transformation“ – einem der wichtigsten Bücher des 19. Jahrhunderts – schrieb, „fähig, die verborgenen Gebrechen des Weltaufbaus des 19. Jahrhunderts zu verstehen und dieses Wissen zu nutzen, um die Zerstörung dieses Aufbaus zu beschleunigen.
Diese bösartige intellektuelle Überlegenheit wurde von ihren Staatsführern in den 1930er Jahren ausgearbeitet. Sie stellten ihre Klugheit in den Dienst der Zerstörung – einer Aufgabe, welche die Erarbeitung neuer Methoden der Finanz-, Handels- und sozialen Organisation erforderte. Diese Aufgabe war berufen, ein Ziel zu realisieren – den Gang der Geschichte dem politischen Kurs Deutschlands zu unterwerfen.“

Aber dasselbe – von der „bösartigen intellektuellen Überlegenheit“ – kann man von den Bolschewiki sagen. Eigentlich konnten die Bolschewiki und die Nazisten in ihren Ländern nur siegen, weil sie in ihren Ländern früher als in anderen Ländern zu Menschen des 20. Jahrhunderts geworden waren und erkannt hatten, welche Fehler und verwundbare Stellen des 19. Jahrhunderts, welche Menschen, Ideen und Organisationen, welche Gründe zu den Niederlagen ihrer Länder am Ausgang des 19. Jahrhunderts geführt hatten.
(deutsche Niederlagen am Ende des 19. Jahrhunderts? hab ich da was verpaßt? war da nicht ein „grandioser deutscher Sieg“ gewesen, der zur Bildung des Staatenbundes „Deutsches Reich“ geführt hatte? sonderbar…)

Und im 21. Jahrhundert werden diejenigen siegen, die zuerst zu Menschen des 21. Jahrhunderts werden, d.h. die neben allem anderen zuerst „die Arbeit an den Fehlern“ des 20. Jahrhunderts durchführen, und die Gründe ihrer eigenen Niederlagen erkennen, und wie diese vor sich gingen – jeder bei sich und in seiner Sprache – die Bolschewiki, die International-Sozialisten der UdSSR und die National-Sozialisten in Deutschland.
(vielleicht liegt hier einer der Gründe verborgen, warum alles Nationalsozialistische so konsequent bekämpft und niedergehalten werden soll in der BRvD und weltweit? „man“ hat Angst, daß die wahren Ideen derjenigen, welche damals den Schritt in die historische Offensive brachten, dies erneut bewirken könnten und auch das neue Jahrhundert mitgestalten könnten? auf jeden Fall ein Punkt, über den es sich lohnt, in Ruhe und ohne Vorurteile nachzudenken…)

Ich höre schon die ungehaltenen hysterischen Rufe: „wie? was? wir sollen bei den Bolschewiken und Nazisten in die Lehre gehen, deren Erfahrungen nutzen? Schande über die rot-braunen!“
Ja, ich rufe dazu auf, zu lernen – bei allen, die in der Wiederherstellung der Zentralmacht (Staat, Zentrum, Imperium – „nennt es ruhig Topf, aber schiebt es nicht in den Ofen“) erfolgreich waren und (oder) in deren Erhalt und Stärkung unter schwierigen Bedingungen.
Dies zu lernen kann man beim alten Byzanz, im China verschiedener Epochen und bei vielen anderen tun.

In jedem Falle werden wir, solange wir nicht die Gründe für unsere Niederlage im KK kapieren (und dies ist in erster Linien unmöglich ohne Verständnis des Wesens des KK, seiner Natur und seiner Platzes in der Geschichte – als Wechselwirkung zweier Systeme, wie auch das Verständnis der Natur dieser Systeme – des sog. Sowjetkommunismus und des späten Kapitalismus), werden wir nicht auf die Beine kommen.
Und je eher wir das tun, desto besser – die Zeit arbeitet gegen uns.
Wenn sich nichts ändert, dann werden wir so etwa in fünf bis sieben Jahren (akkurat zum hundertjährigen Jubiläum des Ersten Weltkrieges oder der russischen Revolution 1917) von der Russichen Föderation schon mit den Worten des T. Kibirow dasselbe sagen können, was er Ende der 1980er Jahre über die UdSSR sagte:
(mangels „lyrischer Ader“ wieder in einer Linearübersetzung)

Faul und uninteressiert,
sinnlos und erbarmungslos,
in unserem miesen Schuhwerk
gehen wir, Genosse, rückwärts nun.

Gehn wir, komm nur. Fürchte Gott.
Genug haben wir andere erniedrigt.
Mit Schmackes haben wir zuvieles
Gesprengt, geklaut, gelogen.
[…]
Wir haben selbst die Pfütze geschaffen
Mit Angst, Blödheit und in Ermattung
Und in dieser Pampe, dieser kalten Soße
Haben wir uns restlos aufgelöst.
Wir haben selbst den Vorflur vollgekotzt.
Und nun jagt man uns, man vertilgt uns.

Die Analyse des KK sollte uns helfen, das herauszuarbeiten, was Ronald Robinson und John Galagher in dem bekannten Buch „Afrika und die Viktorianer“ genannt haben: „die harten Regeln der nationalen Sicherheit“ («cold rules for national safety»).

Der zweite praktische Aspekt der gesamtheitlichen Analyse des KK ist nicht so sehr verbunden mit der „Arbeit an den Fehlern“, als vielmehr mit den Störstrahlungen, welche unsere westlichen „Freunde“ und deren hiesige RF-Agenten erschaffen – die „Kinder der Grants und der Grantgebenden“, die Mitarbeiter der unterschiedlichen Fonds, Assoziationen und sonstige wissenschaftsnahe Valuta-Schwarzhändler, welche versuchen, uns das propagandistische Kaugummi von der Konfrontation der Kräfte des Guten des Kapitalistischen Westens und der Kräfte des Bösen des Kommunistischen Ostens reinzudrücken.

Mit der Beendigung des KK wurde der propagandistisch-psychologische – der psycho-historische – Krieg gegen Rußland nicht beendet. Im Gegenteil, sein Effekt hat sich noch verstärkt, weil eine systematische Gegenwirkung gegen die westliche Propaganda, die westliche kulturell-psychologische Einwirkung und Einführung, praktisch nicht vorhanden ist.
(obwohl auch im KK diese Gegenwirkung mehr postuliert denn praktiziert worden war)

Холодная война – это один из этапов безпощадной и жестокой войны одичавшего Запада против Руси

Dieser Krieg hat mehrere Ziele. Darunter sind: nicht zuzulassen, daß die Vergangenheit Rußlands und der UdSSR sowie die laufende Geschichte der RF objektiv durchdrungen werden, auf der Grundlage von dieser Geschichte adäquaten Methoden und Begriffen; diese Geschichte maximal anzuschwärzen, sie als durchgängigen Streifen innerer und äußerer Gewalt, Expansion und Militarismus darzustellen, als Abweichung von der Norm; bei den Russen ein Gefühl der „negativen Identität“ heraufzubeschwören, d.h. der historischen Minderwertigkeit und einen Schuldkomplex, wofür man, neben anderem, bereuen muß und daher alle Belastungen der neunziger und „nuller“ Jahre als Pflicht annehmen muß, als Bezahlung für den Kommunismus und die Selbstherrschaft.

Bei all dem kommt keinem von unseren Sonderling-Deppen und Smerdjakows (epileptischer Vatermörder aus dem Dostojewski-Roman „Die Brüder Karamasow) in den Sinn, die Engländer zur Reue einzuladen, die Dutzende Millionen von Ureinwohnern Afrikas, Asiens und Australiens vernichtet haben.
Oder zum Beispiel die Amerikaner
, die Millionen Indianer und genausoviele Neger vernichtet haben, und welche die einzigen sind, die Atomwaffen eingesetzt haben, und zwar gegen ein bereits besiegtes und ungefährliches Japan.

Холодная война – это один из этапов безпощадной и жестокой войны одичавшего Запада против Руси

Die letzten 15 – 20 Jahre sind eine Periode der intensiven Aufdrängung – vor allem den Besiegten – neuer Mythen und Vorstellungen von der Welt durch die Sieger der gegenwärtigen Etappe der Umwandlung der Welt, wie auch besonders von den Besiegten selbst, von ihrer Geschichte und von ihrem Platz in der Welt.
Der KK ist eines der Objekte dieser Art von Mythologisierung.

Es ist verständlich, daß die Geschichte des KK seinerzeit sowohl in der UdSSR als auch im Westen falsifiziert wurde. Zum Beispiel haben die westlichen, vor allem amerikanische, Historiker hinreichend lange Stalin und die UdSSR der Entfachung des KK beschuldigt. Dann haben neue Generationen von Historikern – Revisionisten – in vielem die VSA selbst bezichtigt.
Die sowjetischen Historiker haben bis zur Perestrojka in allem den amerikanischen Imperialismus beschuldigt.

In der zweiten Hälfte der 1980er und mehr noch in den 1990er Jahren änderte sich die Situation: die spätsowjetischen und postsowjetischen Historiker, genauer ein Teil von ihnen, wurde plötzlich „aufgeklärt“ und stürzte sich auf den sowjetischen „Totalitarismus“ und „Expansionismus“ und persönlich auf Stalin als Hauptinitiatoren des KK gegen die „liberalen Demokratien“ des Westens – die ehemaligen Gesellschaftsführer-Kommunisten verwandelten sich in Antikommunisten (wie sagte einer der Helden der „optimistischen Tragödie“: „und der Führer erwies sich als Hundesohn“), aber zu einem adäquaten Verständnis des Wesens und der Gründe der Entstehung des KK hat das natürlich nicht geführt.

Mit anderen Worten, die Interpretation des KK hat mehrere Stadien durchlaufen: das postsowjetische, das „bereu-es“-sowjetische unter Gorbatschow und das antisowjetische unter Jelzin, die sich im Wesen nicht nur mit den antisowjetischen, sondern mit den offen antirussuschen westlichen Interpretationen kurzschlossen.
Zum heutigen Tage haben die vulgär-propagandistischen prowestlichen Ansichten des KK (in Rußland) wohl mehr Anhänger als im Westen, wo diese Schemata sehr oft der Kritik unterzogen wurden, wie auch der KK selbst.

(Fortsetzung folgt)

 


5 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Warum verloren?
    Was ist denn verlieren?
    Und wer hat verloren?
    Und natürlich umgekehrt.
    Gewinnen, gewonnen, wer – was?
    Die Masse verliert, wirklich (?), sie ist das was geknetet werden soll.
    Kneten ist ein ständiger Prozeß, weil der Geist der Herr der Materie und des Physischen ist.
    Und Knetmasse ist relativ zäh.
    Kann man von ihr erwarten, daß sie sich selbst knetet?
    Wenn nicht, dann muß sie geknetet werden, denn die geistigen Prozesse des Weitergehens müssen sich auswirken im Materiellen.
    Hier ist aber schon das Spannungsfeld angedeutet. Geist, Kneten und Knetmasse.
    Da die Schöpfung den Menschen als Idee hat und dieser aus dem Geistigen heraus entstanden ist, in der „Antiform“ des Geistes, nämlich Materie, wird ein geistiges Wirken ihn, den Menschen begleiten – von Beginn an und bis zum Ende der Schöpfung.
    Hier relativiert sich der Begriff „Verlieren“.
    Und wer ist schon „Sieger“?
    Beim Kneten wird der Gegensatz der Geister der Schöpfungsprozesse und der Geister des Geschöpften, also der Materie, als Gegenspieler Geist-Materie, wirksam. Die einen wollen wieder vergeistigen, in diesem Zyklus, die anderen sind an ihren Auftrag, also Materie, gebunden.
    Also knetet jeder nach seinem Gusto.
    Auch hier sind die Begriffe Verlieren und Sieger relativ.
    Jetzt kommen wir zum Objekt der Begierde – der Knetmasse.
    Sie ist Masse, aber nicht homogen, sondern wie Ton, einzelne Kristalle und Wasser.
    Und wenn diese Masse lange bearbeitet wird, wird sie brüchig, sie zerfällt in ihre Einzelteile.
    Man könnte dann sagen, dieses kleinste Kristall wird durch das Nadelöhr gehen (des Kristalles geistiger Teil).
    Und so arbeiten alle Geister, sie kneten und kneten.
    Und die Masse wird geformt und verändert.
    Die Knetmasse hat aber einen eigenen geistigen Anteil – wie alles an der Schöpfung.
    Und um den geht es.
    Gelingt es, daß jedes Kristall sich mit seinem geistigen Anteil separieren kann oder koaguliert es durch die Arbeit der Geister der Materie und bleibt in der Masse (man könnte annehmen durch widerholten Zusatz von Wasser).
    Darum die Bilder bei den Logen vom Bauen an einem neuen Haus oder den Fabianisten, Amboß und Hammer.
    Ihr Interesse erfüllt sich, um im Bild zu bleiben, in der ständigen Zugabe von Wasser, damit die Masse formbar bleibt.
    Wir selber, als Kristalle, können nur das Interesse haben uns von dieser ständigen Wasserzugabe zu distanzieren um trocken zu werden und damit Leuchtkraft zu erlangen.
    Siegen und Verlieren sind eher verhüllende Metaphern.
    Sie verhüllen, daß es um wachsen und werden geht und um den Weg des Schöpfungsprozesses, der nie verharrt.
    Aber auch nie überhastet vor sich geht, jede Runde und jeder Kreis wird auch weiterhin zu gehen sein.
    Siegen und Verlieren sind nichts als Schritte auf dem Weg des Lernens und Reifens, wie ein Sturm, der ins Geäst fährt und Äste und Zweige bricht.
    Die entscheidende Frage ist: wie lange will ich Knetmasse sein und will ich meinen Kristall zum Leuchten bringen.
    Was ist da schon Siegen oder Verlieren.
    Und, wollen wir nicht auch diejenigen Geister, die uns einreden wollen es gäbe Sieger und Verlierer, am Ende nicht auch von dieser irrigen Ansicht befreien?
    Wo sie uns doch so gute Lehrmeister waren…………………………..

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  2. Wolf sagt:

    Danke für die Übersetzung.
    Der Begriff „Kalter Krieg“ ist eine Wortschöpfung, die von den Nutznießern der „Inselmächte“ Großbritannien und USA als psychologische Waffe gegen ALLE Völker des eurasischen Kontinents eingesetzt wurde. Man wollte unter allen Umständen eine friedliche Zusammenarbeit der dortigen Völker verhindern.
    Heute versuchen die gleichen Lügner, eine erneute künstliche Spaltung des Kontinents zu erzwingen.
    Wenn der Kontinent zusammenarbeitet, sind die Inselmächte machtlos.

    Gefällt 1 Person

  3. Wolf sagt:

    Die sogenannten „Inselmächte“ werden ihre künstliche Macht verlieren, sobald die Völker ihr Treiben erkennen.

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  4. Wolf sagt:

    Der in Ungarn geborene Jude George Friedman (Friedman György), gründete 1996 in den USA die durch ihn finanzierte private Organisation „STRATFOR“, eine nachrichtendienstliche Privatorganisation (NGO) zur Entwicklung weltweiter Strategien zur finanziellen Ausbeutung der Völker. Die Firma STRATFOR bezeichet sich selbst als eine Art weltweite CIA (Global Intelligence Platform). Was man nicht alles mit Geld machen kann!
    George Friedman nimmt kein Blatt vor den Mund, denn er vertritt keine Regierung.

    In einer Rede aus dem Jahr 2015 spricht Fiedman ganz offen über die Spaltung des eurasischen Kontinents als höchste Priorität der US-Außenpolitik.

    George Friedman: „DAS HAUPTINTERESSE DER US-AUSSENPOLITIK WÄHREND DES LETZTEN JAHRHUNDERTS – IM ERSTEN UND IM ZWEITEN WELTKRIEG UND IM KALTEN KRIEG – WAREN DIE BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND RUSSLAND. DENN VEREINT SIND SIE DIE EINZIGE MACHT, DIE UNS BEDROHEN KANN. ES GALT SICHERZUSTELLEN, DASS DIESER FALL NICHT EINTRITT.“

    Was ebenfalls im Video offen angesprochen wird:
    Heute versuchen die Nutznießer der USA einen sogenannten Sicherheitsgürtel (cordon sanitaire) als neuen Eisernen Vorhang zur Abschottung Rußlands aufbauen.

    Wichtiger Ausschnitt der Rede mit deutschen Untertiteln:

    Gesamte Rede über Europa (Englisch)

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  5. Wolf sagt:

    Der Kalte Krieg war nicht nur gegen den dauerhaften Aufbau eines funktionsfähigen real existierenden Sozialismus gerichtet.

    UNTERWERFUNG DER DEUTSCHEN
    Der Kalte Krieg diente auch einer nachhaltigen Unterwerfung der Deutschen. Er hat die Menschen in der BRD eingeschüchtert und eine fortdauernde Okkupation des Landes ermöglicht. Der deutsche Militarismus wurde dadurch gründlich ausradiert.

    ÜBERWACHUNG
    Der Kalte Krieg bot den Briten und Amerikanern die besten Voraussetzungen zum Ausbau eines umfangreichen Abhörnetzwerks in der BRD. Dieses Netzwerk wird auch noch heute zur Überwachung von Bürgern, Firmen und Staatsorganen der BRD eingesetzt. Die Überwachung des Kanzerlinnen-Handys war kein Ausnahmefall. Die Organe der BRD können diese Überwachung nicht unterbinden, solange die Amerikaner und Briten ihre Abhörkaseren betreiben. Man ist heute sogar auf eine Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten angewiesen.

    UMLEITUNG VON INFORMATIONEN
    Viele wichtige Stasi-Akten wurden direkt an die US-Geheimdienste zur dortigen Auswertung übergeben. Es würde mich nicht wundern, wenn sich unter den Akten auch Informationen über die Kanzlerin befänden.

    NATO-BÜNDNIS ERMÖGLICHT ZUGRIFF AUF DEUTSCHE PATENTE
    Das Deutsche Patentamt wurde 1949 in München (US-Besatzungszone) eröffnet. Alle Patentanmeldungen werden dort hinsichtlich ihrer militärtechnischen Relevanz überprüft. Patente können beschlagnahmt und dem NATO-Partner USA zur Verfügung gestellt werden. Es entsteht immer wieder Unmut darüber, daß deutsche Erfindungen auf diesem Wege in die Hände US-amerikanischer Firmen gelangen.

    Der ehemalige Chef des Österreichischen Verfassungsschutzes, Gert R. Polli, hält die Abhängigkeit des BND von den US-Geheimdiensten für einen schweren Fehler:
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/06/14/top-geheimdienstler-deutschland-ist-immer-noch-ein-besetztes-land/

    Gefällt 1 Person

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