bumi bahagia / Glückliche Erde

Da mag so mancher fragen: wessen Leben?
Seins?
Oder meines? Deins? Ihrs? Unseres? Eures?

Oder hat da einer ein Satzzeichen vergessen?
Sein, Leben?
Sein – Leben?
Könnte gemeint sein: Leben IST Sein?
Vielleicht im Unterscheid zum „HABEN wollen“?

Fragen über Fragen…
Luckyhans, 8. Oktober 2017
—————————————

Nicht jeder mag Fragen. Oder gar selbst fragen.
Sie zwingen zum Überlegen, zum Nachsinnen.
Wer fragt, führt.“ – eine der Teilwahrheiten, mit denen wir täglich gefüttert werden.
Klar kann mit Fragen das Gespräch „gelenkt“ werden.

Aber:
Die richtige Frage enthält stets schon die Antwort.
Deshalb?

Oder weil auch das Formulieren einer Frage schon geistige Arbeit verlangt?
Und erst das Antworten…

Ja, und die Antworten kann man so schön „mißverstehen“… Man kann sie mit eigenem Inhalt erfüllen, also das Gesagte interpretieren, und sich dann trefflich über diese Interpretationen auslassen…
Freilich kommt so kein Gespräch zustande, sondern nur ein Aneinander-vorbeireden…

Das eine ist also fragen, das andere ist: die Antworten auch wahrnehmen.
Also aufnehmen, aufmerken, aufmerksam Sein.
Wenn etwas unklar ist: nachfragen.
Wenn man ein Gespräch wünscht…

Sollte alles klar sein. Wird aber selten so getan…
Obwohl doch vieles einfacher wäre, wenn sich alle daran hielten…

* * * * *

Manchmal ist es angebracht, die eigene momentane Position zu verdeutlichen.
Dies soll jetzt versucht werden. Mit der Bitte um Aufmerksamkeit.
Und: mit „wir“ ist stets die ganze Menschheit gemeint.

Die heutige Art und Weise zu wirtschaften, sehe ich sehr kritisch.
Nicht etwa weil die Leute nicht wirtschaften könnten (das können die meisten sehr wohl), sondern weil die gängige Lehre vom Wirtschaften in ihren Grundlagen höchst strittig ist. (mehr dazu hier)

Das bedeutet aber nicht, daß ein Leben ohne Wirtschaft funktioniert.
Nur ist die Wirtschaft auf eine andere Grundlage zu stellen.
Auf die Priorität des sorgsamen Umgangs mit der Natur, auf geschlossene Kreisläufe, und auf die Priorität der Befriedigung wahrer Bedürfnisse der Menschen.
Was auch die (heutige) Orientierung „nur auf den Gewinn“ ausschließt.

Selbstverständlich wird ein Mensch, der sich seines wahren Wesens immer bewußter wird, ganz andere Bedürfnisse entwickeln als der heutige „Normalverbraucher“.
Was aber nicht die Basisbedürfnisse (für den physischen und Äther-Leib) betrifft – die bleiben großteils erhalten:
saubere Luft zum Atmen,
das energetische Umfeld der Planeten-Oberfläche,
natürliches Wasser zum Trinken,
naturnahe Nahrung zum essen (zumindest in der Wachstums- und Reifephase, später wahrscheinlich nicht mehr),
den engen Kontakt zu seinesgleichen und zu Mutter Natur,
einen eigenen Raum…

Wer jetzt hier Telefon oder Ich-Fernsprecher, Weltnetz, SUV, Glotze und anderes täglich Gewohntes vermißt, der rufe sich bitte in Erinnerung, daß all diese Technologien nur ein trauriger Abklatsch der natürlichen Möglichkeiten des Menschen (Telepathie, Telekinese, hellsehen, manifestieren, materialisieren, transmutieren usw.) sind – Fähigkeiten, die uns weitgehend „verloren gegangen“ sind (oder systematisch „aberzogen“ wurden?).

Selbstverständlich wird wohl auch in dieser Hinsicht jeder mit einem eigenen „Bukett“ an diesen Fähigkeiten ausgestattet sein – je nachdem, wie sie sich im Verlaufe seines Lebens entwickelt haben. Aber grundlegend sind diese Fähigkeiten – wie auch viele andere verkümmerte Sinnesorgane – bei jedem Menschen vorhanden.

 

Eine hochinteressante Frage ist: wieviel der heutigen naturwidrigen „Technik“ und „Technologie“ brauchen wir noch, wenn wir diese Fähigkeiten zu Fertigkeiten entwickelt haben – sehr wahrscheinlich ganz wenig.
Im Übergang dorthin, der durchaus – je nachdem, wie „dumm“ wir uns dabei „anstellen“ – relativ lange dauern kann, wird noch jede Menge Technik und Technologie benötigt, vor allem für die Befriedigung ebenjener Basisbedürfnisse, solange diese sich noch nicht gewandelt haben.

Wobei der erste und wichtigste Schritt der Menschwerdung ganz sicher darin bestehen wird, sich selbst und seine ureigenen Bedürfnisse kritisch zu hinterfragen und ein Verständnis dafür zu entwickeln, daß Rücksicht auf die heute schon arg zerzauste Mutter Natur eine der wichtigsten Grundaufgaben des Menschen ist.
Denn egal wie er in seinem Ego-Wahn darüber denken mag: der Mensch ist (gewiß wichtiger, besonderer, daher mit hoher Verantwortung ausgestatteter) TEIL dieser Natur (keinesfalls ihr Beherrscher), und er kann daher nur gemeinsam mit ihr leben (und überleben).

Da wird einiges an Demut und auch an Rücknahme der heute „üblichen“ (und großteils völlig sinnlosen) Luxus-Ansprüche erforderlich sein – zumindest zeitweise, bis jeder SELBST in der Lage ist, sich seinen „Luxus“ zu gestalten.
Denn wenn ich ehrlich bin: der größte Teil meiner heutigen „Bedürfnisse“ kommt nicht von innen, sondern ist mir von außen aufgenötigt: BRAUCHEN tu ich das meiste davon NICHT.
Warum also soll ich diesen falschen „Bedürfnissen“ nachgehen?
Zumal der Schaden, der durch die Herstellung, Zubringung und „Entsorgung“ dieser Dinge an der Natur entsteht, oft ein gewaltiger ist…

Freilich muß ich mir darüber klarwerden, was für mich die wirklich essentiellen Dinge sind. Das wird für jeden auch unterschiedlich sein, und sich bei jedem stetig verändern.
Aber als Kriterium zu nehmen: „ich kann es mir ja leisten“ ist ein recht zweifelhafter Maßstab.
Brauche ich das wirklich?“ erscheint mir viel sinnvoller…

Es ist mithin von enormer Wichtigkeit zu unterscheiden, wie eine künftige „perfekte“ Gemeinschaft aussehen kann (soll? muß?), und was zur Gestaltung derselben HEUTE an Notwendigkeiten ansteht…
Oft gerät das durcheinander: der eine redet vom Ideal der Zukunft, der andere meint, dies als heutige Aufgabe verstehen zu müssen. Und umgekehrt…
So streitet man sich meist „um des Kaisers Bart“ – den dieser längst abrasiert hat.

Und: nein, ich meine durchaus nicht, daß wir auf dem Wege in die Zukunft immer erst durch ein „Tal der Tränen“ wandern müssen – keinesfalls.
Es hängt von uns ab, von jedem Einzelnen, wieweit er sich künftig noch im Wirtschafts- und Rechtskreis des irrsinnigen heutigen Systems bewegen will und kann.

Selbstverständlich ist jeder Mensch heutzutage gezwungen, in einem gewissen Maße sich mit dem überall grassierenden gegenwärtigen Schwachsinn zu arrangieren.
Denn kaum einer kann heute sein Leben schon völlig autonom organisieren – es sei denn er hat das (noch) seltene Glück, Gleichgesinnte in der Nähe zu finden.
Aber es ist jedem Einzelnen SELBST überlassen, dieses Verhältnis auszugestalten.
Der eine mag es als Überlebens-Kampf ansehen, der andere eher als sportlichen Wettstreit, ein dritter kann es ganz locker als Spiel nehmen – grad wie es beliebt.

 

Daß sich jeder uns vom Irrsinn des HABEN WOLLENs trennen muß, sollte langsam aber sicher Allgemeingut geworden sein – wer sich und sein Leben immernoch daran mißt, wieviel HABEN er angesammelt (zusammengerafft?) hat, der wird es sehr schwer haben, aus dem Sumpf des Raubtier-Kapitalismus wieder aufzutauchen – zu schwer hängt der gegenständliche Ballast an ihm… er wird warten müssen, bis andere diesen Sumpf trockenlegen – und das kann dauern.

Was mich zu den Werten führt, nach denen ich mein Leben ausrichte.
Was ist mir wirklich wichtig?
Sind mir jene „Wertsachen“, die ich nirgends für Geld und Gold bekommen kann, noch gegenwärtig?
Weiß ich noch, was wahre Liebe bedeutet? (bitte nicht mit der sog. „Ware Liebe“ = Sex verwechseln)
Was wirkliche Freundschaft bedeutet? (bitte nicht mit Kumpelhaftigkeit vertauschen)
Wie ich mir Achtung und Respekt erwerbe? (bitte nicht mit der Furcht gleichsetzen)
Wie langsam Vertrauen wächst und wie sorgsam es gehegt und gepflegt werden will? (und wie schnell es zerstört werden kann)

Wenn ich all diese Fragen ehrlich mit „ja“ beantwortet habe, wird es mir nicht mehr schwerfallen, dem hochmütigen Nachbarn mit seinem dicken (Leasing-)Maybach freundlich-nachsichtig zu begegnen.
Und den nervenden Pseudo-„Beamten“ vom Unternehmen „Finanzamt“ zuerst als Menschen wie du und ich anzusehen, und erst dann als Funktion des Systems.
Und dem aufdringlichen Mädel mit der Wortmarke „POLIZEI“ des bayerischen Innenministeriums am Ärmel nett und lächelnd zu antworten, wenn sie auf einem „Personal“-Ausweis bestehen will, den ich nicht mehr habe…

Denn dann bin ich innerlich raus aus jenem Bereich, in dem es nur EINEN Wert gibt – den Schein-Geld-Wert, dem alles unterworfen wird, nach dem alle und alles „angesehen“ werden, und nach dem „man sich richtet“ (freiwillig!).
Dann bin ich frei für das, was kommen wird – eher früher als später.

* * * * *

SEIN LEBEN bedeutet also: das Sein – genau das ist des Menschen Leben.
Es ist sein Leben, das nur er allein gestalten kann.
Dieses – wie alle vorherigen.

* * * * *

Soweit meine bescheidenen Gedanken, freigegeben zur allgemeinen Betrachtung.
Von absichtlichem Mißverstehen bitte ich freundlichst abzusehen.
LH


16 Kommentare

  1. palina sagt:

    ich schätze euren Blog sehr und die Beiträge.
    An einem Tag mehr zu posten, als die Mitleser verkraften können, ist nicht in Ordnung.
    Kaum habe ich mich in ein Thema eingelesen, kommt schon der nächste Artikel. Es kann auch keine richtige Diskussion aufkommen, wenn es dauerend Arktiel hagelt.

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  2. luckyhans sagt:

    zu palina um 4:36
    Kritik angekommen – ich mach zwei Tage Pause – versprochen.

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  3. palina sagt:

    ich nehme eure Themen hier sehr ernst. Leider komme ich mit dem Lesen nicht mehr nach.
    Gebt doch den Lesern einfach mal mehr Zeit.
    Danke für dein Verständnis, Lucky.

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  4. Kiribati sagt:

    Danke, luckyhans!
    Ich fühle mich in Resonanz. Pausen sind gut, wenn innerlich als sinnvoll empfunden. Ver-sprechen sind sind „Fehlleistungen“ (psychoanalytisch, s. S. FREUD). Folge einfach weiter deinem Herz UND Verstand. Ich genieße diesen Blog. Liebe Grüße auch an thom!

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  5. thom ram sagt:

    Liebe Palina,

    Ich verrate dir kein Geheimnis, wenn ich dir freundlich sage: Ich hänge in bb raus ohne das Gewicht zu wägen. Manchmal wenig, manchmal dick fett viel. Wieviel und welches Thema grad: Voll einfach so, wie von der ersten Stunde weg: Von dem, was mich beschäftigt so viel, wie ich intuitiv motiviert bin.
    Ich mache das seit vier Jahren so. Ich spreche mich auch weder mit Lück noch mit LdT ab, wann wer wieviel einstellen wolle solle werde. Da kann es dann zu Gewaltskulmination kommen wie dies Wochenende.

    Ich verrate dir ein zweites Geheimnis. Du musst nicht alles lesen! Lächel, lach, LoL 🙂

    Ich höre von dir nun schon zum zweitenmal, dass du alles liesest. Ich bin gerührt und erstaunt. Um Gottes Willen, Palinchen, was tust du dir an? Ich bitte dich darum, bb nicht als Pflichtlektüre zu betrachten, sondern locker reinzukommen und rauszugehen.

    Schönen Wochenanfang wünsche ich dir.

    Ram

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  6. Starker Artikel. Vor allem „nach dem „man sich richtet“ (freiwillig!).“ gibt mir sehr viel zu denken…

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  7. thom ram sagt:

    derbienenmannsagt

    Mein (löcheriges) Gedächtnis sagt mir, dass du dich hier erstmals schriftlich äussertest.

    Sei willkommen, Mann der Bienen 🙂

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  8. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  9. haluise sagt:

    strääässs lass nach

    vielleicht entwickeln sich die ENERGIEN/dinge un/ziemlich anders als hier im derzeitigen augenblick gewääähnt, macht die „Menschwerdung“ einen hupf der erleichterung auf dem WEG NACH INNEN — und das für die allermeissigsten.

    https://de.spherebeingalliance.com/blog/kosmische-enthuellung-zuschauerfragen-11-vorbereitung-auf-den-aufstieg.html

    NICHTS IST UNMÖGLICH

    BIN LUISE

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  10. no one sagt:

    Worte… die die Tiefen des wesentlichen Seins berühren,
    lassen sich ebenso über einen weiteren Sinn gefühlt in Erfahrung bringen…

    so wie hier: https://youtu.be/rVN1B-tUpgs

    Mag den Dingen ihrer Natur nach stets ein Schatten voraus eilen, so liegt ihnen gleichsam immer ein gewisser „Zauber“ inne, deren man sich wissentlich gezielt bedienen kann und darf. Hierzu braucht es natürlich ein klares Erkennen des Wesentlichen, nach Möglichkeit und Fähigkeit mit allen Sinnen, so dass sich aus Erfahrung und Erleben anwendbares Wissen ergibt, um somit den Dingen einen Wert beimessen zu können.
    Dies verlangt einen entsprechenden Sinn für „Tiefgang“, der in unsererm heutigen schnelllebigen Informationszeitalter wenig bis gar nicht mehr zelebriert wird. Vermutlich resultieren daher auch so manche Missverständnisse, Verwechslungen, Überforderungen und die allgemeine Verlorenheit in dem Dschungel des übermäßigen Angebot von Dingen und Informationen.
    Mir hat hierbei das „Minimalprinzip“ am besten geholfen, diese Irrungen, Verwirrungen zu vermeiden, geistig wie materiell. 😉

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  11. eckehardnyk sagt:

    Ein Anfang ist gemacht. Was die Franz. Rev. 1789 als Parole stark machte: Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit gehört nun präzisiert: Freheit für den Geist, Gleichheit für das Recht und Brüderlichkeit für die Versorgung, mit anderem Wort: für die Wirtschaft. (Stammt nicht von mir sondern von Steiner, aber auf den hat ja damals „niemand“ gehört). Die Folgen haben wir jetzt: Freiheit (Raubtier-, Casino-, Fakemoney-Kapitalismus inklusive Ausbeutung pur von Menschen“material“, Gesundheit und Natur), Vetternwirtschaft in Politik, Entlohnung und Justiz und Gleichschaltung (Konsensdiktatur, Weiberfascismus) in der geistigen Kultur.
    Das Forum hier ist großartig dazu geeignet, wenigstens solange es geht die Nähe der drahtlosen Netzwerke zu Nutzen, um sich als Menschen gegenseitig sichtbar zu machen.
    Jeder wird auf den Beitrag geführt, der ihm hier weiter hilft. Herzlichst Eckehard gleich alias peterharting.

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  12. luckyhans sagt:

    zu haluise um 20:47
    Oh nein, bitte nicht schon wieder diese unsäglichen durchsichtig-gezielten „Channelings“ und diese Erziehung zum Hoffen auf „Hilfe von außen“ und der ganze restliche Eso-Schmus.
    Bitte nicht mehr bei meinen Artikeln. Bitte!
    Es sind genug andere da… danke.

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  13. palina sagt:

    @lucky
    bin palina……………LoL
    Danke für deinen Kommentar.

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  14. haluise sagt:

    ich vergebe mir, adieu

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  15. palina sagt:

    nach Renate hat sich auch noch jetzt haluise verabschiedet. Oder habe ich da was missvestanden?

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  16. luckyhans sagt:

    zu palina um 4:31
    „haluise verabschiedet“ –
    das glaube ich nicht, sondern nach meinem Eindruck hat sie sich freundlicherweise vom Kommentieren meiner Artikel zurückgezogen – zu etwas anderem hätte sie gewiß keinen Grund…

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