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Sandmännchen / Fotostrecke Rehetobel, Schweiz

Bossi hat wieder einen kleinen Schpliin. Er will Nichtschweizern ein Schweizerdorf es bitzeli zeigen. Ups, Bossi buxiert mich vom Kompi weg. 

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Freund Rechtobler hat mir Fotos zum Raushängen freigegeben. Die Fotos zeigen Rehetobel in der Schweiz. Rehetobel hat ungefähr 1700 Einwohner, und, so vom Schiff aus betrachtet, dürfte Rehetobel als typisches Schweizerdorf dieser Grössenordnung betrachtet werden.

Diverse Zahlen
 Bodenfläche 672 ha
 Höhenmeter 950 m ü M
Gemeindefläche 28% Wald
59 % Landwirtschaftsgebiet
Erwerbstätige (gem. Volkszählung 2000) 500 arbeiten auswärts
300 arbeiten in Rehetobel
200 arbeiten in Rehetobel – wohnen ausserhalb

 

Rehetobels Verwaltung zeigt Rehetobel so:

Rehetobel

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Freund Rechtobler hat Rehetobel durch das Auge seiner Kamera betrachtet. Eine Auswahl davon, leider kriege ich sie nicht grösser in den Blog:
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…Lust auf mehr? Hier sind noch 70 Föteli mehr von Rehetobel, alle von Freund Rechtobler geschossen!

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Was fällt dir auf, lieber Leser?

Ich sage, was mir einfällt.

Es gibt briefmarkengrosse Ecken mit ursprünglicher Natur.

Es gibt kleine Flächen, da Menschen der Natur fast freien Raum lassen.

Die Waldfläche mit fast einem Drittel des Gemeindebodens ist für die Gesamtschweiz repräsentativ.

Der Wald ist teils dreivierteltote Monokultur, doch Mischwald gibt es auch.

Die Landbauflächen sind steril, monokulrurell. Obstbäume und Hecken finde ich keine.

Die Strassen sind sehr gepflegt, gut zum Autofahren, für Fussgänger langweilig, da null Leben herrscht, kein Gewerbe, kein Handel, keine Spiel, keine einladende Ecke, kein nichts.

Gebaut wird mit modernstem Gerät. Dass die Planung bei Schweizer Bauten perfekt sind, sieht man nicht, doch ist es meines Wissens so. Schweineteuer und perfekt alles.

Der Wanderer kann sich nicht verlaufen. Die schweizerische Wanderwege sind perfekt ausgeschildert. Nie landest du im Niemandsland oder am Abgrund oder im Dornenwald wie in Italien oder und so weiter.

300 von den 1700 Rehetoblern arbeiten innerhalb der Gemeinde. Das scheint mir heutzutage ein Wert zu sein, der davon zeugt, dass Rehetobel mehr als ein Schlafdorf ist.

Das Kleingewerbe ist auf einem Areal des Dorfes konzentriert.

Pro Dorfbewohner weist die Gemeinde die Fläche von etwa 40 Aren auf. Das ist luxuriös, denn:

Von den 40’000km2 Gesamtfläche der Schweiz sind, nach heutigen Massstäben, nur 16’000 km2 = 160’000’000 Aren bewohnbar. Auf 8 Millionen Bewohner verteilt trifft es schweizerisch also 20 Aren bewohnbares Land pro Nase. Der Rehetobler Jogger hat also überdurchschnittlich guten Auslauf, und im Notfall kann Rehetobel zünftig Kartoffeln ziehen.

Es gibt Dorfbewohner mit Sinn für das schöne gute Detail. Blumen. Birchermüeli – Hüüsli.

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