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Wer erlöst uns? Und wie?

Aus aktuellem Anlaß soll ein Text hier neu erscheinen, der sich ein wenig detaillierter mit dem Weg der Veränderung befaßt – in der Überzeugung, daß die bevorstehenden Ereignisse von allen angenommen und bewältigt werden können.
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Die Er-Lösung liegt ausschließlich in einer Veränderung der täglichen Handlungsweise von möglichst vielen Menschen, die “plötzlich” ganz normal und menschlich miteinander umgehen – sowohl mit den eigenen “Volksgenossen” als auch mit ALLEN “Andersartigen” – lokal, regional, national, international und kosmisch.

Alles andere, das Warten darauf, daß “jemand anderes” kommt und unsere Probleme löst, funktioniert erfahrungsgemäß nicht. Wie schon vor über 100 Jahren erkannt wurde:

Es rettet uns kein höh’res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun.
Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun.

Leeres Wort “des Armen Rechte”, leeres Wort “des Reichen Pflicht” –
unmündig nennt man uns und Knechte – duldet die Schmach nun länger nicht.

Völker – hört die Signale…
– aber eben NICHT zum “Gefecht”, zu einer “Schlacht” oder einer sog. “Revolution” – das ist altes Machtdenken – verurteilt zum Untergang.

Seien wir selbst die Veränderung, auf die wir die ganze Zeit gewartet haben.
Wir sind diejenigen, die das schaffen können – sonst NIEMAND!

Und jegliche Veränderung beginnt immer IN UNS SELBST!

Solange in uns keine Klarheit ist, was wir wollen und wie die neue Welt ganz praktisch täglich aussehen soll, solange werden wir immer wieder in alten, fremden Schemata landen – wie: teile und herrsche, Zuckerbrot und Peitsche, Brot und Spiele, jedem das Seine etc.

Erst wenn wir beginnen, die neue Welt täglich zu LEBEN – erst dann wird sich wirklich etwas ändern können.

Also wenn jede/r für sich beginnt, in einer freundlichen und friedlichen Art und Weise seine unveräußerlichen naturgegebenen Menschenrechte im täglichen Leben sanft aber bestimmt durchzusetzen, wird sich sehr bald etwas ändern (müssen) in diesem Lande.

Dazu genügt es, daß alle, die etwas ändern WOLLEN, eben JETZT GLEICH daran gehen, dies auch zu TUN!

Und nicht sich immer wieder neu darüber beschweren, wie korrupt und verbrecherisch die jetzigen Polit-Marionutten sind, oder wie “verpennt” und “lahmarschig” die “Masse” des “Volkes” ist.

Ein jeder kehre also zuerst vor seiner eigenen Tür – bzw. schaue in seine eigene Seele!

Und ein/e jede/r gehe den eigenen Weg

Jeder Mensch ist individuell verschieden, eigenartig, eigenständig, eine ganz eigene Persönlichkeit. Mit besonderen Eigenschaften und unverwechselbarem Charakter, und all das ist in ständiger Veränderung und Entwicklung begriffen.

Jeder ist von ganz eigenen Voraussetzungen unterschiedlichster Art ausgegangen und ist ständig den Einflüssen des Lebens ausgesetzt.

Das gängige Vorurteil, daß der Mensch sich nicht ändert, ist offensichtlich falsch und dient bestimmten Zwecken – die meisten von uns haben es aber schon so stark verinnerlicht, daß die ständig vor sich gehenden Veränderungen nicht als solche angesehen werden.

Jeder hat eine sehr eigene Lernaufgabe übernommen für diese Inkarnation.
Und so geht jeder Mensch seine sehr eigenen, individuellen Schritte in seiner Ent-wickelung, und was für den einen gut und richtig ist, kann für den anderen ein kruder Umweg sein. Deshalb ist es auch kaum möglich, jemandem einen Rat zu geben.

Und Ratschläge sind eben auch Schläge. (Detlef Schönenberg)

Es können also immer nur, behutsam am eigenen Beispiel arbeitend, Hinweise gegeben werden, wie es denn bei dir selbst gewesen ist – den eigenen Weg, die eigene Ent-scheidung hat jede/r selbst zu finden, denn jede/r ist für sich selbst voll verantwortlich.

Eine einfache, eindimensionale Sicht vom einem “Gesetz von Ursache und Wirkung” wird diesen vielfältigen Vorgängen sicher nicht gerecht. Natürlich wirkt der genannte Mechanismus jederzeit und überall, nur zeitigt zum einen fast jeder Vorgang, jede Ursache nicht nur eine, sondern vielfältige Wirkungen.

Zum anderen ist jede Wirkung ihrerseits auch wieder Ursache in anderen Vorgängen.

Und zum dritten ist stets das Zusammenwirken von mehreren verschiedenen “Ursachen” notwendig, damit bestimmte Wirkungen entstehen können.

Und viertens haben fast alle Wirkungen auch wieder Rückwirkungen auf ihre eigenen Ur-sachen, d.h. auf die Gedanken, Worte, Zielsetzungen, Handlungen, welche die Grundlage waren für den jeweiligen Vorgang – es entsteht also ein sich ständig veränderndes mehr-dimensionales Gewebe an Vorgängen, das wir “Wirk-lichkeit” nennen.

Dabei kommt es auch darauf an, wie oft, wie regelmäßig und wie tiefgründig unsere Gedanken sind – dementsprechend können die Wirkungen ganz unterschiedlich sein.

Bei Worten kann ein einziges schon vielfältige Wirkungen hervorrufen: andere Gedanken, Erkenntnisse, Emotionen, Folgehandlungen etc., und zwar bei beiden Beteiligten (Sprecher und Hörer) – es kann aber genauso auch sein, daß viele Worte beim Hörer gar keine Wirkung haben – wenn sie nicht “ankommen”, d.h. nicht angenommen werden.

All das wird in der einseitigen Sicht “alles hat eine Ursache, und die können wir erkennen” nicht berücksichtigt. Denn diese “gefundene” Ursache wird eine von vielen sein, sie hat ihrerseits auch wieder mehrere Ursachen, und so ergibt sich sehr schnell ein endloses vieldimensionales Netzwerk an Wechselwirkungen, das man weder überblicken noch irgendwie strukturiert “aufrollen” kann – denn es hat “von Hause aus” kein “Ende”.

Wir werden von unseren Kindern in einem bestimmten Alter daran erinnert, wenn sie uns immer wieder fragen “Warum?”, und jeder unserer Erklärungen wieder mit demselben “Warum?” begegnen.

Wenn wir den Begriff “Wirk-lich(t)-keit” mal wörtlich nehmen, beschreibt er einen vielfäl-tigen, mehrdimensionalen Prozeß von Vorgängen, die die Wirkung des Lichts beinhalten.

Licht” verstehen wir natürlich im Sinne von Schwingungen aller Art – nicht nur als den schmalen Ausschnitt aus dem elektro-magnetischen Frequenzband, der uns aufgrund der “Unvollkommenheit” unserer Sinnesorgane als “sichtbares Licht” erscheint.

Wir sind ganz offensichtlich energetische Wesen, die sich in ständigem Austausch mit der Natur und miteinander befinden.

Dabei finden in unserem Körper diverse Stoffumwandlungen statt – wie auch ökonomische Austauschprozesse mit der Natur – aber dazu ein andermal.

Daß ich dies nur sehr eingeschränkt “wahr-nehme”, liegt zum einen an der natürlichen Begrenztheit meiner Sinnesorgane, die jeweils immer nur einen recht kleinen Ausschnitt aus dem jeweiligen Signal-Spektrum erfassen können – und auch an der Beschränktheit meiner eigenen Wahr-nehmung – läßt sich doch die Sensibilität der Sinnesorgane (Haut, Gehör, Sehvermögen etc.) durchaus in weiten Grenzen schärfen und “trainieren” – und das gilt beileibe nicht nur für uns Menschen.

Beispiele für solch gesteigerte Sensibilität kennt jeder zuhauf: Aura-sehen, Infra- oder Ultra-Schall hören, Handauflegen (Wärmeempfinden), Energiefluß spüren, “Zufälle” durch Gedankenverbindung, aber auch zum Beispiel Hunde die genau wissen wann Frauchen (oder Herrchen) sich auf den Heimweg begibt, im Anklang auch Rupert Sheldrakes morphogenetische („form-bildende“) Felder usw.

Auch in dieser Hinsicht ist jedes Wesen einzigartig und hat einen ganz “eigenen” Entwicklungsweg, für den nur es allein die Verantwortung trägt – die kann ihm keiner abnehmen, und er kann sie auch niemandem “übertragen” (oder “abwälzen”).

Und wer vorgibt oder behauptet, er würde „für dich sorgen“, der hat eigene, meist egoistische Interessen – er will deine Persönlichkeit einer wichtigen Eigenschaft berauben: der Eigenverantwortung.

Es kann und wird nicht funktionieren, zu versuchen auch nur Teile unserer Eigenverantwortung abzugeben – denn wenn andere “in unserem Namen” handeln, so fallen doch die Folgen von deren Handlungen auch auf uns zurück.

Hier wirkt neben “Ursache und Wirkung” auch der Mechanismus der Resonanz, denn jede/r ist mit allem, was unter Verwendung seines Namens geschieht, in Resonanz verbunden – das betrifft sowohl den Einzelnen als auch Menschengruppen (Gemeinden, Völker).

Diese Resonanz drückt der Volksmund so aus: “Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.” – Das was ich aussende an Gefühlen, Gedanken, Schwingungen, das kommt zu mir zurück – “gleich und gleich gesellt sich gern”.
Und mein “Name” ist kein „Zu-fall“, sondern eine meiner charakteristischsten Schwingungen… aber auch dazu ein andermal mehr.

Aber zurück zur Wirk-lichkeit und den vielfältigen Vorgängen, die unser Leben beinhaltet und die es „erschaffen“.
Aus dem oben Dargelegten ergibt sich natürlich auch, daß Anzahl und Umfang der Vor-gänge, die wir NICHT erkennen können, immer größer sein wird als derjenigen, die sich unserer Erkenntnis erschließen.

Möge die Einsicht, daß eine vollständige oder weitgehende Erkennbarkeit der Welt in allen Details für uns ganz natürlich unerreichbar ist, uns bewegen – dem sturen Materialismus als Quasi-Religion fehlen auf unendlich viele Fragen die Antworten – also lösen wir uns doch von ihm.
Denn zu weit hat er die meisten von uns schon in das Reich der grenzenlosen Ich-Sucht, der Gier und des Neides, des Geizes und des Hasses (und weg von der Natur) ge- (oder ent-?) -führt.

Schreiten wir weiter auf dem Weg zu uns selbst – gehen wir jede/r unsere eigenen Schritte zu unserem eigenen Lebensziel.

„Glücklich sein, gemeinsam mit anderen“ ist eine schöne Kurzfassung eines solchen… 😉

—-
Luckyhans, 30. August 2015


3 Kommentare

  1. MURAT O. sagt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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  2. Vollidiot sagt:

    Die bleibende Frage:
    Von wem oder was erlöst.
    Was ist überhaupt Erlösung.

    Erlösung von dem Bösen?
    Dem Dunkel?
    Dem Leben als solchem?
    Von der allfälligen Dummheit (die KEINE Neurose ist)?
    Von den Angelsachsen?
    Den Germanen?

    Oder, wie verbreitet, von der bewußten Wahrnehmung der Wirklichkeit – ich meine nicht die subjektiv interpretierte Wirklichkeit.
    Sondern, z.B. den real existierenden Krieg gegen große Teile der Menschheit,
    den allfälligen Lügenbombast um uns herum, die massenhafte Vergewaltigung der Seelen,
    den Mißbrauch von Kindern und Frauen.
    Wer will sowas schon sehen – schwupp diwupp – schieb weg das ungute Gefühl.
    Hab nix gesehen, war ein Irrtum – gemmer lieber shoppen.

    Also: erlöse uns von unguten Gefühlen – diese Gefühle die inneres Unbehagen erzeugen und den Wohlfühlfaktor herunterfahren.
    Die innere Feigheit hat noch nie einen Krieg jedweder Art verhindert.
    Darauf einen frischgepressten Saft aus sonnenausgelaugten Rettichen.

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  3. luckyhans sagt:

    @ Volli:
    Nein, nicht wegschieben oder ignorieren, sondern ansehen, aber sich nicht emotional hineinbegeben – innere Distanz wahren, auch wenn es schwerfällt.
    Die Kraft der Gefühle bewahre dir für die Dinge, wo du selbst etwas verändern willst und kannst.
    Denn ohne Gefühle, ohne inneres Engagement wird kein Vorhaben gedeihen… 😉

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