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Anti…. oder Kontra….oder Kampf dem….

Früh schon war ich in der Orgelszene, der Kirchenorgelszene involviert. Es gab und gibt verschiedene Meinungen, wie eine gute Orgel beschaffen sein soll. Es gab und gibt Orgelkreise, welche vehement bis fanatisch (wahr!) den einen oder anderen Orgeltypus proklamieren.

Ein befreundeter Organist startete damals eine Kampagne. Die Kampagne hiess:

„Kampf dem Orgelfanatismus“.

Klingt gut, oder? Man will nicht, dass fanatisch gekämpft werde, also muss man das Kämpfen bekämpfen .

Hä?Wie jetzt?

Der gute Mann merkte nicht, dass er eben das tat, was er anprangerte. Wer sich dem Schwertkämpfer mit dem Schwert entgegenstellt, macht einen Schwertkampf, kein Fingerziehen. Wer sich dem Ringer ringend entgegenstellt, der macht einen Ringkampf und kein Skispringen.

Wer Fanatismus BEKAEMPFT tut dies als Fanatiker und es wird ein fanatischer Kampf entstehen.

**************

In einer Umfrage in DE wird festgestellt, wie die Bürger die künftige Entwicklung der EU einschätzen. Die Berichterstatterin sagt dabei an einer Stelle:

Überraschender Weise gibt es vor allem unter den Anhängern von Linken und Piraten besonders viel Zustimmung zu einem Ende, wie auch eine guten Zukunft der EU. (…..) Eine regelrechte Anti-EU-Partei gibt es, geht man von den Antworten der befragten Anhänger aus, jedoch nicht.

Die Berichterstatterin müsste, expliziter formuliert, sagen: Ein hoher Prozentsatz erwartet und erhofft den Zusammenbruch wie auch das Aufblühen der EU. ERSTAUNLICHERWEISE gibt es keine regelrechte Anti – EU – Partei.

Ich will nicht auf die Berichterstatterin schiessen, sie hat mir nur grad eben ein Beispiel gegeben. Ich will zeigen, wie verbreitet das Denken immer noch ist, wonach man etwas beseitigen könne, indem man es bekämpft.

Es ist vergeblich. Kampf GEGEN bringt IMMER Leid und Not, und das Bekämpfte wandelt sich zur Hydra, der für einen abgeschlagenen Kopf immer deren Zweie nachwachsen.

Wer das Bruxeller Regime beseitigen will, muss das säen, hegen und pflegen, was ihm selber wertvoll scheint.

Wenn sich EU Bürger zu Gruppen zusammenschliessen, welche gesunde Ernährung, Gesundheitsmedizin, menschenwürdige Schule, neue Gerichtsbarkeit, neuer Art des Gebens und Nehmens, neue Art der Führung einer Gruppe, eines Quartiers, einer Gemeinde entwickeln und verwirklichen – was wollen dann die paar tausend Schnäuze in Bruxelles machen? Was wollen dann die lächerlich wenigen Prozent des Polit – Banken – Firmen – Medien – Führungssystems noch bewirken?

Ich höre den Einwand schon.

Wir sind zu wenige. Es hat zu viel teilnahmslose Schläfer.

Reingefallen.

Wer nicht vorwärtsschreitet, bleibt am Ort. Wer nicht vorwärtsschreitet, findet keinen, der sich auf dem gleichen Weg bewegt.

Und insbesondere: Wer an Ort stehen bleibt und von dort aus rumposaunt: Macht sie endlich kaputt, die Bösen – der gibt eben diesen Bösen die Macht, zuzuschlagen.

.

Noch ein Bild.

Du gehst eine schmale Strasse, du willst nach X.

Einer kommt dir entgegen, der will dich fertigmachen. Du bist real bedroht.

Handle nach dem Prinzip: Anti…. oder Kontra….oder  Kampf dem….

Es wird ein Gemetzel geben, unbesehen, wer der Stärkere ist.

Handle nach dem Prinzip der eleganten Kampfsportart: Du lenkst des Gegners Kraft und Bewegung mit Wissen, Geschick und kleinem Kraftaufwand so um, dass der Gegner sich selber in die Wand knallt.

Du gehst deines Weges und hinterlässest einen Schädelbruch.

Handle nach dem Prinzip von: Ich bin in mir selbst, ich verfolge diese und diese Absicht, ich bin unterwegs nach X. Der Mann, der mir entgegenkommt, ist ein Mann, der mir entgegenkommt (nicht mehr und nicht weniger).

Der Uebeltäter wird dich wohl sehen, aber er wird gar nicht dazu kommen, dich zu behelligen. Dein Gang ist von einer überzeugenden Selbstverständlichkeit, des Uebeltäters Auge wird dich wohl sehen, aber dein Erscheinen löst bei ihm nichts aus, keine Wut, keine Gier, einfach nichts. Er wird an dir vorbeigehen dort hin, wo es für dich nicht mehr schön war, indes du dein X anstrebst und erreichen wirst.

Ich höre den Einwand schon.

Wenig zutreffendes Gleichnis und unmöglich sowieso:

Die Mächtigen haben einen Kontrollapparat, Polizei, Geheimdienst und Armee. Sie machen eine Gemeinde mit eigener neuer Währung, neuer Schule und so weiter notfalls schlicht platt.

Nein.

Wenn wir im Sinne der dritten Art denken, fühlen und handeln, werden wir wie Wasser zwischen Felsen durchfliessen.

Das Denken, Fühlen und Handeln muss konsequent sein, das heisst, wir müssen dem Anti…. oder Kontra….oder  Kampf dem….zu 100% ent – sagen.

Wenn wir das tun, wenn wir klare Absichten fassen und die alte Art des Kampfdenkens luftig leicht hinter uns lassen, dann werden wir bumi bahagia evolutionär entwickeln. Schritt für Schritt. Schrittchen für Schrittchen.  Immer grad das, was leicht geht!

Es ist in der Tat UNMOEGLICH, äusserlich von heute auf morgen ideale Zustände zu kreieren, dazu sind wir heute nicht in der Lage.

Es ist in der Tat MOEGLICH, hier, dort, dort und dort Neues zu erdenken und zu verwirklichen. Mehr geben als nehmen. Mehr geniessen als der Sucht fröhnen. Mehr lieben.

Es braucht Uebung in Entschiedenheit, in Mut, in Tatkraft und in Geduld.

Es ist möglich, wenn wir immer und immer uns der Liebe besinnen.

thom ram feb2014

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19 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    *Wenn wir das tun, wenn wir klare Absichten fassen
    und die alte Art des Kampfdenkens (t r a n s f o r m i e r e n )*
    luftig leicht hinter uns lassen,
    dann werden wir bumi bahagia
    evolutionär entwickeln.
    Schritt für Schritt.
    Schrittchen für Schrittchen.
    Immer grad das,
    was leicht geht!*

    Danke. Echt gut, der Artikel…….

    *geht, probieren, mit klarer Ansage: ab in die geistige Transformationsenergie…………

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  2. Gravitant sagt:

    @Genau!
    Aus dem Nichts wird das Neue entstehen,Eine Welt ohne Geld,Gier
    und Machtmissbrauch.Keine Macht für Niemand.Einfach,bei der
    nächsten Wahl nicht mehr wählen.Wenn Sie niemand mehr wählt,
    sind die machtlos,denke ich?

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  3. Garten-Amsel sagt:

    *D*A*N*K*E* !*
    „Es braucht Uebung in Entschiedenheit, in Mut, in Tatkraft und in Geduld.
    Es ist möglich, wenn wir immer und immer uns der Liebe besinnen.“

    *JaH !*
    sich be-sinnen der *Liebe* und nicht dem rosa-um-mantelten „Krieg“, der nur das Schild „LIEBE“ vor sich herträgt.

    Ein Macht-In-Haber sagte einmal zu seinem Untergebenen :
    „Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, LIEBE ihn tot.“
    Der Untergebene -völlig verwirrt- sah ihn an. Er hatte sich bemüht, liebevolle sinnvolle Veränderungen in dem Betrieb zum allgemeinen -auch zum Gewinn-Maximierenden Nutzen- in Gang zu setzen und schien damit zu scheitern.
    „Ein altes persisches Sprich-Wort: Wenn du deinen Feind nicht besiegen kannst, liebe ihn tot.“
    wiederholte der Mächtige.

    Was bleibt ?

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  4. Bibi sagt:

    LIEBE bleibt – immer und ewig und bedingungslose Liebe!

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  5. thomram sagt:

    @Bibi
    Hallo Bibi, sei willkommen in bumi bahagia.

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  6. Vollidiot sagt:

    Gravitant
    Hier sagte mal einer, man müsse sich leer machen, total leer.
    Dann bekäme man den Blick fürs Wahre.
    So wie Du das sagst.

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  7. Gravitant sagt:

    @Volli.
    Werde der einfache Augenblicklich.
    Wenn das JETZT jetzt ist ,dann existiert nichts anderes,
    da jede Vergangenheit und Zukunft im Moment verschmelzen.
    Gestern ist nicht gestern,es ist JETZT.Morgen ist nicht mehr
    länger eine Mutmaßung,sondern die Wirklichkeit des Augenblicks,
    Jetzt.DU HÄLST DIE ZEIT AN.Zeit ist biegsam.
    Ich bejahe meine Kraft.
    Ich übernehme das Steuer.

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  8. Vollidiot sagt:

    Pet
    Kampfdenken (P. v. Haldem, 2014, Hrsg. T. R. Vögeli).
    Senftransformation (ibid.)
    Das sind 2 fundamentale psychologische Funktionen.
    Beides in der Soziologie fast alltime in use.
    Morgens um 5 Uhr klingelt der Wecker.
    Scheiße!!!!!
    Im Limbischen System entsteht Unruhe und nach kurzer Zeit setzt sich im Präfrontalcortex (hier ist bemerkenswerterweise das Wort Front implementiert) sowas wie Frust fest – als eigene Reaktion auf diesen lästigen Umstand..
    Über die Verbindung von rechter und linker Hirnhälfte findet eine Bewertung statt.
    Jetzt greift die Konditionierung, Manipulation, Erziehung.
    Nein kein Frust, ich bin ein Gesegneter, habe einen Job.
    Das Unbewußte aus dem Hirnstamm meldet sich leicht blähend.
    Jetzt spannt sich der Körper, glättet die Falten über dem Waschbecken mit den Tiegeln und Tuben vor dem Spiegel.
    Die Ouvertüre wird unterstützt vom hirnstammösen Ruf: Kampf.
    Nach der morgendlichen Atzung geht es, gerüstet mit verjüngtem Gesicht und mit einigen Glösern Senf, in den Kampf.
    Wars bis jetzt ziemlich monogam, also mit Spiegel und Müslischale, wird es jetzt eher promisk.
    Es werden jetzt die Senfgläser geöffnet.
    Die Allermeisten haben sie in ihren Gürteln und sie sind leicht greifbar.
    Jeder schwört auf seine bewährte Marke, die einen mehr scharf, diese mehr moutardig, dijonartig oder süß-körnig.
    Die Spuren des Kampfes werden deutlich und kaum einer hat sich von Senf freihalten können.
    Die Gesichter sind nicht mehr glatt, sondern vom Senf gezeichnet, tränende Augen, rote Flecken vom Löwigen.

    Erschöpft, aber nicht ohne Stolz, werden des Abends die Kampfspuren von den Hüllen beseitigt.
    Das limbische System mit den beiden Hirnhälften kommt zu einer alles in allem zufriedenen Einschätzung.
    Dazu beigetragen hat der Hirnstamm mit leichetem Glückswummern.
    Der Präfrontalcortex fühl sich überfordert.
    Die Signale aus dem Hirn sind eindeutig.
    Zu eindeutig.
    Beim Einsenfen bekam einer, der nur wenig Senf dabei hatte eine volle Ladung Löwigen ins linke Auge.
    Das erweckte Mitleid – wie der arme Kerl am Auge litt und damit das ganze Gesicht – und die fließenden Tränen.
    Exkurs.
    Kohlberg hat sich mit der Moralentwicklung beschäftigt.
    Die zweithöchste Stufe hat zum Maße: die staatlichen Bestimmungen und Gesetze.
    Die höchste Stufe läßt soetwas hinter sich, da geht es um die allgemeingültige Moral und Ethik, die Geschriebenes nicht braucht.
    Genau dieses fiel ihm ein.
    Der Schlaf war unruhig.
    Die Idee wurde durch den Austausch, den seine Seele im Schlaf mit seinem Schutzengel hatte, sehr wirkmächtig.
    Morgens um 5 Uhr klingelt der Wecker.
    Unruhe!!!!!
    In dem entstehenden Tohuwabohu unklarer Botschaften schlug das Wort „Senftransformation“ mit Wucht ein.
    Wo kam das her?
    Der Präfrontalcortex (das Wort Front steckt da drin) fuhr mit diesem Wort durch die aufgebrachten Neurone und es kehrte Ruhe ein!
    Vor dem Spiegel lebte Unkonzentriertheit.
    Das Müsli schmeckte anders.
    Im Gürtel steckte kein Senf sondern Augenfältchencreme, Nachtcreme, auyurvedische Köstlichkeiten und die die teuersten Wala- und Weledatübchen.
    Dazu Wattebäuschchen.

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  9. Garten-Amsel sagt:

    @ *V*oll*Y* !!!
    Du hast hinterm Spiegel gestanden und gelauscht !!!

    Warum hast Du Dich nicht gemeldet dabei ? so mit Klein-Wink anna linken Saide ???

    Wolltest Du mir mein Kajal-Geheimnis abluxen ?!?

    – Wie gut,daß Du nicht verraten hast, daß ich nur die Rosa-Watte-Bäuschchen aus-sortiert habe ! Die anderen werden immer so zugig …äh… zükkich…zikkik … naja, so hart beim Werfen.

    Gut Senf-Weit-Wurf !
    Wenn Du Meisterwirst,schmeißte doch ´ne Runde hier, näch waa ?!?
    😉
    Würstchen gibt´s bestimmt genug.
    und frag doch ma: Wat wollen´se trinken, ja, trinken … ?
    trällerie und trällera …
    Karne-Fall ???

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  10. Petra von Haldem sagt:

    an den Kriegsberichtbestatter: VgV

    Hach, der Sonntag wird immer schöner. mein Herz hüpft vor Freude.

    Ich liebe krae…äh cre….nee, nicht cräme, wie war denn nur das Wort?

    cria, nee…also irgend sone …..tifität…ach ja…es war der tautologische weiße Schimmel:
    Neuschöpfung

    und dabei dachte ich immer, dass dann das Geschoss weg wäre,
    sich eventuell in eine andere Etage (Geschoss) irgendwie getransittet hätte.

    Und nun sehe ich, dass hautwässerchengetränkte Wattewörterchen mit Senfrestchen draus geworden sind.

    ohoh, der alte EE Michael probierts mit allen Mitteln, dass uns der Kampfgeist erhalten bleibt 🙂

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  11. Vollidiot sagt:

    Gravitant
    Dein Ansatz ist gut.
    Ich hab den einen Schritt noch nicht verifizieren können.
    Wenn Gestern und Heute verschmelzen – im Augenblick – die Zeit steht sozusagen.
    Dann übernehme ich das Steuer.
    Bleibe ich dann im Augenblick, im Gestern und Heute?
    Brauche ich dann meine Kraft für den Augenblick, zum Anhalten der Zeit?

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  12. Gravitant sagt:

    @Volli.
    Wenn ALLE erkennen,daß der Vater in der Schönheit,die er ist,
    SIE ist,siehe! dann wird zu diesem Königreich,diesem Ort
    ehrenhaft gelebtes Leben,Friede und Freude hinzukommen und in
    grandiosen Maße,in grandioser Vollendung hervorströmen.
    Wenn ALLE erkennen,daß sie Gott sind,dann sind sie nicht länger
    versklavt,sie sind frei.Frei,sich zum Ausdruck zu bringen,und zwar
    nicht in der Schachtel herumtastend,die ihnen begrenzten Gedanken
    und Versklavung gebracht hat,sondern hinein in die Erweiterung
    -dem sinnvollen Ende -,die sich in Gottes Auge Ewigkeit nennt.
    Alle haben die Freiheit,in das Licht ihres Seins empor zusteuern.
    Alle sind Friedensstifter.Alle sind die Erlöser ihres Seins.Alle sind
    die Gesetzgeber ihres Seins.
    Alle sind frei.

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  13. Bibi sagt:

    Ja – alle SIND frei !!! Das sollten wir alle endlich mal begreifen!
    Danke Gravitant und Euch.

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  14. luckyhans sagt:

    @ thomram:

    Einzige kleine Ergänzung zu Deinem tollen Artikel: Nicht nur der Kampf GEGEN, sondern auch der KAMPF FÜR ist kontraproduktiv.

    Zur „Er“-Klärung (ich bin gern „politisch“ „unkorrekt“):
    Das heißt nicht, daß wir nicht FÜR unsere Ziele sein sollen – wir müssen sie konsequent verfolgen (im wörtlichen Sinne: d.h. hinter ihnen her sein, und sie dabei im Blick behalten) – aber wir werden sie nicht durch KAMPF erreichen, sondern durch geduldige praktische Selbst-Verwirklichung und tätige Liebe – auch wenn das vielleicht ein paar Jahrzehnte länger dauern wird – der Kampf, das haben die vergangenen Jahrhunderte gezeigt, führt vor allem zu Opfern und zu langsameren „Fortschritten“ (nicht im landläufigen Sinne, sondern im Sinne einer echten Weiterentwicklung) – er betont die Trennung in Parteien, Gruppen, Klassen, Schichten – eben „teile und herrsche“ – anstatt die viel offensichtlicheren Gemeinsamkeiten („aber das Blut ist immer rot“) in den Vordergrund zu rücken.

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  15. Petra von Haldem sagt:

    @ luckyhans

    jetzt brauche ich mal sowas wie eine Begriffser-Klärung:

    Ist „Ringen“ ein Kampfsport?
    Es ist eine echte Frage, da ich es nicht genau weiß.

    Falls ja, dann ringe ich zukünftig für dies und das……
    Falls nein, bleibe ich beim schönen Wort Kampf (mampf)!
    Falls jaein, wende ich mich an Juhu, der kann neue Wörters erfinden….

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  16. luckyhans sagt:

    „Ringen“ – Sport – da gibt es diverse Er- oder Sie-Klärungen – „klassisch“ nennt man das, wenn sich die Kontrahenten nur bis zur Gürtellinie (also natürlich OBERHALB!) gegenseitig anpacken dürfen – das andere heißt „Freistil“ – wie das Kraulschwimmen – aber bitte hier keine Parallelen ziehen – „unterhalb kraulen“ und so – auch wenn es beim Ringen um „Griffe“ geht… 😉

    „Kampf ist immer Krampf“ – wie oben schon gesagt – egal wofür oder -gegen es sich richtet – „es richtet sich“ finde ich eine schöne Aussicht auf die Konsequenzen… 😉

    „Unechte“ Fragen hätte ich auch kaum beantworten können – da ist Jauhu tatsächlich der Experte – der hat auch den längeren – Titel. 😉

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  17. Petra von Haldem sagt:

    na, ist nun Ringen eine KampfsportArt?

    wegen meiner zukünftigen Wortwahl brauche ich eine Antwort 😉

    sonst muß ich zu Juhu oder zum erwachenden Bloggwart….

    (Weisst Du, eigentlich möchte ich all unsere schönen Worte, die so einseitig bestempelt und entstellt, genauer vergewaltigt und misbraucht, worden sind in die noch von mir zu erfindende Wortwaschmaschine stopfen:
    Vollwaschgang mit Vor- Haupt- und Nachwäsche, einem siebenfachen Spülvorgang und einem sanften liebevollen Schleudergang…
    was meinste, wie die dann in ihrer Reinheit wieder strahlen und dann völlig unverschmutzt und unzerknüllt zur herzerfrischenden Sprach-Gestaltung uns zur Ver-Fügung stehen, hach ja..)

    Kampf war mal ein schönes sehr schönes Wort, aber das ist lange her……

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  18. thomram sagt:

    @Petra
    Ringen ist eine Kampfsportart
    Schwingen ist eine Kampfsportart.
    An Ringer – und Schweingerfesten messen sich die Brocken und erringen und erschwingen eine Rangfolge.

    Wir Menschen wollen uns im Aussen erleben. Kampfsport ist eine der Spielformen zu eben diesem Zwecke.

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  19. thomram sagt:

    @Volli

    Danke für deine wichtige Ergänzung.
    Eben das, was du sagst, wollte ich ausdrücken mit „Schritt für Schritt das tun, was leicht geht“.
    Wenn ein Erdhaufen zu verschieben ist, erst umsichtig die gute Schaufel finden und dann gemächlich Schaufel um Schaufel…

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