Bestimmte Leut, so geht die geflüsterte Kunde, hätten gelegentlich mal missliebige Leut aus dem Flugzeug hinaus- und hinunter in die See geworfen. Es konnte auch ein Hubschrauber gewesen sein. Für die, welche dann nur noch Wasser um sich sahen, machte es keinen Unterschied, das restliche Leben dürfte für die Verbannten unvorstellbar peinvoll gewesen sein, bis Gevatter Tod gnädigerweise dann mit der Sichel kam.
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Du und ich schwimmen nicht verloren in der See. Sogar Leut, welchen es verd schlecht geht, welche als unschuldige Opfer unserer weisungsgebundenen Justiz im Bau eingesperrt sind, haben immerhin Boden unter den Füßen.
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Indes schwimme (zumindest) ich in gefühlt unendlichem, in unübersichtlichem Wasser.
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Das heute dargebotene Kaleidoskop der Ereignisse ist geeignet, mich zu verwirren.
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Es drängen Fragen.
Wer ist in Wirklichkeit wer?
Wer ist von welchen Absichten geleitet?
Wohin steuert das Erdenschiff, in welchen Gestaden wird die Menschheit landen?
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Das Geschehen beschleunigt sich in zweiter Potenz, es ist atemberaubend.
Meldungen flattern herein, es tost. Im ewigen Eis tauche ein Raumschiff auf. Es sei bewohnt von Wesen mit Körperlänge 20m. Es sei von einer Schutzkuppel umgeben, welche das Eindringen mittels Flugzeug verunmögliche. Es sei eine Maschine, welche Kälte produziere.
Die in Dreierformation angelegten Pyramiden, erdenweit, sie entsprächen drei Sondergestirnen des Orion.
Sogenannte Impfstoffe würden nun per Flugzeug gesprüht, dadurch auch Ungeimpfte würden geimpft.
Die gesamte Erdgeschichte sei raffiniert buntes Patchwork, habe mit der wahren Vergangenheit so gut wie nichts gemein.
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Wir sind im Stadium von Initiation. In gewissem Sinne sind wir aus dem sicheren Flugzeug geworfen und schwimmen scheinbar verloren in der unendlichen Weite der See.
Gibt es Rettung?
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Initiation
Vater nahm seinen Sohn bei der Hand und führte ihn tief, sehr tief in den Wald.
„Setze dich auf den liegenden Baumstamm hier. Ich werde dir die Augen verbinden. Sitze hier die ganze Nacht. Du darfst nicht sprechen, darfst nicht rufen. Sitze still. Wenn du merkst, daß die Sonne wieder scheint, dann darfst du die Augenbinde abnehmen.“
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Die Nacht war lang. Rascheln. Knacksen. Tierlaute. Die Nacht war sehr lang. Ungewissheit. Was geschieht um mich herum. Was könnte mit mir geschehen.
Der Junge harrte in einem Gemisch von Ängsten und Mut.
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Des Morgens, die Sonne schien, nahm er die Binde ab.
Was sah er???
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Schräg hinter ihm saß sein Vater. Sein Vater hatte ihn die ganze Nacht behütet.
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Wir sind die mit der Augenbinde!
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Herzensgruß Dir, guter Leser.
Thom Ram, 14.01. im Jahre 14 des NZ, des Neuen Zeitalters. Für die, welche die Initiation verweigern: 2026 🙂
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