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„ZEIT“ / Eine 1-Stunden-Partnerschaft / „ZEIT“

Ich spreche von einer Liebesbeziehung; nämlich von einem neulichen Erlebnis, welches mich erstaunt und mir als Beispiel dafür dient, daß wir in das Neue Zeitalter schreiten, da unter vielem Anderem auch „Zeit“ nicht mehr das ist und sein wird, als es noch bis vor 13 Jahren war.
Meine 1-Stunden-Partnerschaft ist mithin nicht das Thema, sondern lediglich das Gefährt für eine Beobachtung.
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Mein Erlebnis war dies:

Es begab sich, daß ich einen beseelten Menschen traf, daß wir innert weniger Minuten uns erkannten, daß wir während einer Stunde der Zweisamkeit genossen, daß dann wegen äußerer Umstände „adieu“ „à Dieu“ gegeben war, dies mit Gewissheit, 24 Stunden später uns wieder treffen zu können.
Ich verbrachte schlaflose Nacht und phantasie- und sehnsuchtsgetränkten folgenden Tag.

Letzteres wie ein Anfänger, ja. Ich werde darauf zurückkommen.

Wiedersehen fand statt, ja, 24 Stunden später.
Alles, was ich mir als Fortsetzungsgeschichte ausgemalt hatte, war weg, war von meiner Seite aus weg, war von des Gegenübers Seite weg. Da war die Menschenseele, nach 24 Stunden, ebenso vollkommen wie vor 24 Stunden, und wir verstanden uns innig gut, doch das, was man als „Partnerschaft“ und „Liebesbeziehung“ beschreibt, das hatten wir gelebt, erlebt, hatten es genossen, und es war gut und in sich abgeschlossen.
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Ich hatte in Berlin zeitlich kurze Beziehungen, zwei Monate, vier Monate, 18 Monate.

Aber 24 Stunden….und es ist in Ordnung! …. es ist erfüllt!….es ist gut!!!…nun, das ist auch für mich neu, sprengt den alten Rahmen.

Was folgte damals in Berlin? Es folgte Freundschaft.

Was folgt in meinem Neuesten? Dasselbe: Gute Freundschaft.

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Unke wird voraussichtlich kommen und sagen: „Typischer Fall von uann näit ständ; getroffen, vergeilt, gefickt und vergessen.“

Denke Unke, was sie denken will.

Ich hatte eine Begegnung, die mit uan näit steit nichts gemein hatte. Uan nein steit nämlich kenne ich, habe Erfahrung damit, und das beschriebene neue Erlebnis fand in ganz anderen Dimensionen statt.

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Ich erinnere. Das Thema heißt „Zeit“.

Eine Stunde, er- und gefüllt damit, wozu es früher der Monate gebraucht hatte, wie kann ich mir das anders erklären, als daß die „Zeit“ rast?

Sie tut es nicht immer. Die Warte“zeit“ vor roter Ampel, der Gang oder die Fahrt von x nach y scheint mir gleich „lang“ zu sein wie früher.

Es kommt mir vor, als sei ich beim neuen Erlebnis in eine andere Dimension geschleudert worden. Ich kann nur nochmal stammeln: Was während der einen Stunde über die Bühne ging, das war Erlebnisbeschleunigung mit Faktor 1001. Man könnte sagen, meine bisher erlebte „Zeit“ sei um denselben Faktor entschleunigt worden.

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Juter Leser, was fällt Dir dazu ein?

Wir alle haben 1000 Mal erlebt, daß eine Stunde ultra“kurz“ und eine Minute ultra“lang“ sein kann, Erstes bei der (dem) Geliebten, Zweites beim Zahnarzt.

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Ich will das ganz Besondere hervorheben und erläutern.

Der Abschied nach der einen Stunde fiel leicht, er war federleicht. Ich war beim Abschied noch in der besonderen Dimension.

Danach aber fuhren meine alten Programme hoch, begannen zu phantasieren, hatte schlaflose Nacht und sehnsuchtsgeschwängerten Tag, das alte Lied, ohne DICH kann ich nicht leben. Und der ganze alte Schss.

Und als die Menschenseele dann nach 24h erschien, da war die Klarheit per Wimpernschlag wieder da und meine alten Programme fielen in sich zusammen. Kein Bedürftnis, kein inneres Zerren, einfach Freundschaft.
Ich finde es genial. Ich würde sagen so:Thom Ram, 23.10. im Jahre 13 des Neuen Zeitalters NZ

Eine Stunde Zeitraffer, danach raus aus dieser anderen Dimension und hinein in die alten Gewohnheiten, im Grunde nur schmerzhaft, und dann wieder einschlaufen in die andere Dimension und all das Shitprogrammzeugs, was immer noch in mir vorhanden zu sein scheint, haut ab.

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Ich habe diese Zeilen letzte Nacht gesenft und heute überarbeitet.

Habe ich mich verständlich ausgedrückt?

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Ich bin überzeugt, daß wir im „Beginn“ des Neuen Zeitalters leben. Wir merken es gelegentlich. Ich meine, daß „Zeit“ im Neuen Zeitalter zwar noch „Gebrauch“ finden kann, wenn wir es wollen; daß „Zeit“ im alten Sinne aber keine unserer gewohnten Fesseln mehr sein wird.

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Liebe Leut. Aufregend, was sich uns bietet, wahrlich. Und seien wir uns stets bewusst: Ausnahmslos alles, was uns im „Außen“ entgegenkommt, ist unsere eigene Kreation, geschaffen nach unserem eigenen (meist noch unbewusstem) Willen, im Einklang mit den unendlich vielen Willen der gesamten Schöpfung. Unser Verstand kann dies nicht begreifen. Erfühlen aber können wir es, Du und ich, WIR.

Nun kommt dies:
Wenn die „Zeit“ sich beschleunigen sollte bis auf „unendlich schnell“, dann, ja dann, dann meine ich, werden wir uns wieder finden in der Zeitlosigkeit, da alles immer ist, „Fülle“ Schatten dessen ist, was ist.

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Love.

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Thom Ram, 24.10. im Jahre 13 des frisch angebrochenen Neuen Zeitalters.

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Das Schreiben auf WP macht mich noch verrückt. Ich habe den Text nun zum fünften Male korrigiert. Jedesmal, wenn ich dann das Resultat ansehe, sind aufs Neue Textteile herausgerissen und irgendwo eingefügt.
Ob jetzt alles paletti ist?

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