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Vom Saulus zum Paulus / Wie der persönliche Besuch im Donbass die Sicht einer pro-westlichen Aktivistin verändert hat

Wer West MSM und West poli Tickern Glauben schenkt, der weiß die für ihn pure Wahrheit, nämlich, auf das Wesentliche heruntergebrochen: Putins Russland ist brutal in die Ukraine eingefallen um das Land zu vereinnahmen. Die Ukraine bedarf dringlichst der militärischen Hilfe

Die russische „pro westliche“ Aktivistin Maria hatte in dieser Vorstellung gelebt und dafür gekämpft, daß „Russland zurückgebunden“ und „der Ukraine“ geholfen werden möge.

Sie wurde eingeladen, einen Augenschein zu nehmen vor Ort, im Donbass. Sie nahm das Angebot an – vermutlich in der Erwartung, ihr Weltbild werde bestätigt werden – doch sie nahm es an, das Angebot.

Ihr Weltbild brach zusammen. Ein brutaler Vorgang, wenn das innert lediglich zehn Tagen geschieht. Und Maria ist unendlich dankbar, daß ihr die Augen geöffnet worden sind.

Wieder ein hervorragender Beitrag vom unermüdlichen Thomas Röper, dem ich für sein Wirken innerlich täglich Dank sage.

Bitte weiterleiten was das Zeug hält.

Thom Ram, 25.08.10

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Nun auch auf Deutsch: Eine Reise in den Donbass hat eine pro-westliche Aktivistin verändert

Vor etwa einer Woche habe ich über die russische, pro-westliche Aktivistin Maria berichtet, deren Weltbild aus den Fugen geraten ist, als in den Donbass gereist ist. Hier erfahren Sie, wie sich ihre Geschichte weiter entwickelt hat.

von Thomas Röper

24. August 2022 15:08 Uhr

Letzte Woche habe ich darüber berichtet, dass der amerikanische Journalist John Marc Dugan eine pro-westliche Aktivistin mit den Donbass genommen hat und wie die Reise ihr Weltbild zum Einsturz gebracht hat. Ich kenne John schon seit einiger Zeit und auch Maria, die Aktivistin, habe ich vor und nach der Reise gesprochen.

Unmittelbar nach der Reise hat sie John in einem Interview und vor der Kamera erzählt, wie sie die Reise erlebt hat und wie sehr die Erfahrungen im Donbass sie verändert haben. Ein zentraler Satz von ihr war, dass sie nun versteht, dass die russische Intervention im Februar unvermeidlich gewesen ist. Nach der Reise in den Donbass und unzähligen Gesprächen mit ganz normalen Menschen vor Ort ist sie davon überzeugt, dass es so weit kommen musste, dass es keine andere Möglichkeit für Russland gab, als militärisch einzugreifen.

In meinem Artikel über Marias Reise habe ich das Gespräch, das sie mit John auf Video geführt hat, verlinkt. Allerdings war es auf Englisch und daher vielleicht nicht für alle verständlich. Inzwischen hat sich ein Leser dankenswerter Weise die Mühe gemacht, das Gespräch auf Deutsch zu übersetzen. Er beginnt sein Video (hier der Link dazu) (Heisse Empfehlung! Thom Ram) mit einer etwa fünfminütigen Einführung über den Donbass und hat dann das gesamte Gespräch von Maria und John übersetzt.

John hat die Veröffentlichung gestattet und es ist ausdrücklich erwünscht, dieses Video auch auf anderen Kanälen zu teilen. John geht es dabei nicht um Rechte an dem Video, er will die Wahrheit zeigen und er will, dass möglichst viele sie zu sehen bekommen.

Wie es Maria weiter ergangen ist

Weiterlesen auf anti-spiegel

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10 Kommentare

  1. eckehardnyk sagt:

    Hier ist jedes Detail wichtig, um die Glaubwürdigkeit zu bestätigen. Natürlich könnte man jedes gut geführte Lowbudget Hotel filmen, das angebliche Ukraineflüchtlinge menschlich aufnimmt. Deshalb ist der gesamte Kontext zur Kenntnis zu nehmen und das Eric Standop’sche Gesichtslesen anzuwenden und die Redeweise der Interviewten.
    Da ich eine Frau ähnlichen Alters aus Russland stammend in der Familie habe, weiß ich, wie hartnäckig die westliche Propaganda in den jüngeren Menschen verankert ist und wie nur allzu gern sie sich von der autoritären Notwendigkeit des eigenen Staatsapparates abwenden. „Maria“ schildert ihre anfängliche Verblendung im „Narrativ“ der Anti-Russland Seite authentisch, und besonders musste sie schockieren, was sie vor Ort als Wirklichkeit erlebte, angefangen von ZZZ auf allen Flächen im Donbass bis hin zur Vergeiselung der Menschen durch „Ukrainisches“ Militär.

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  2. Frollein Schmidt sagt:

    Wo genau, außerhalb der Medien, Social Media Betrollung und (N)GO-initiierten Buntibuntikundgebungen sind denn eigentlich diese ganzen „slawa ukraini“-Überzeugten? In meinem Umfeld sehe ich eigentlich nur noch sehr viel Skepsis. Die Leute wundern sich z.B. über die vielen, auffällig teuren Automobile mit UA-Kennzeichen und ärgern sich über die Dreistigkeit vieler UA-Flüchtlinginnen.

    Im ersten Beitrag von letzter Woche hatten Kommentatoren um nähere Auskunft über die früheren aktivistischen Tätigkeiten der pro-westlichen Aktivistin gebeten. Es wurde sich daraufhin im Kommentarbereich unverhältnismäßig viel Mühe gegeben die Nachfragenden niederzutrollen, aber die verlangten Auskünfte wurden bis dato offenbar nicht geliefert.
    Ich konnte auch keine „pro-westliche“ Aktivistin unter dem Namen finden, nur eine Heilige der orthodoxen Kirche.

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  3. Thom Ram sagt:

    Frollein 18:32

    Ich lese/höre Thomas Röper seit langer Zeit. Solch Mann gibt sich nicht dafür hin, ein erfundenes Propagandageschichtchen als wahre Begebenheit darzustellen.

    Bitte

    anhören und danach weiterschreiben.
    Danke.

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  4. Frollein Schmidt sagt:

    Thom

    ich hatte das schon gesehen und mein Eindruck ist, dass es geschauspielert und gescriptet ist.
    Heutzutage ist das aber generell schwer zu sagen, da sowohl die Schauspiellehre des Ostens (Stanislawski), als auch die des Westens (Strasberg) mit der Herstellung von Authentizität arbeiten. Daran jedenfalls hat es mich sofort erinnert, an ein Schauspielervideo. Der Darsteller nimmt sich zuerst etwas Zeit, in das Gefühl reinzukommen…hat er es, dann sendet er, durch die Augen. Im Film wäre es ein No Go direkt in die Kamera zu schauen. Bei einer manipulativen Propagandaschau ist natürlich gerade das ein gutes Mittel, in eben den Momenten, wo der Schauspieler meint, etwas Wichtiges besonders intensiv und ausdrucksstark senden zu können.
    Klar kann ich mich auch irren. Vielleicht liegt eckehardnyk mit seiner Einschätzung hier auch richtig.
    Letztlich glaubt sowieso jeder das, was er glauben möchte. Und auch jeder Propagandist glaubt sicher für die richtige Seite und Sache einzustehen. Für die Rechtfertigung des Krieges halt. Des Krieges für den Frieden. Nichts Neues unter der Sonne.

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  5. Frollein Schmidt sagt:

    In dem ganzen unseligen Gezanke zwischen „dem Westen“ und „dem Osten“ gerät jedenfalls zunehmend in Vergessenheit, dass es da in der Mitte auch noch das kleine „germanisch gallische Dorf“ Europa gibt. Das scheint offenbar beiderseits längst abgeschrieben zu sein. Da spielt es nun auch keine Rolle mehr, ob wir uns „dem Westen“ oder „dem Osten“ zuschreiben, Hauptsache, wir stellen keinen Anspruch mehr auf eine eigene Identität.

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  6. Thom Ram sagt:

    Frollein 06:01
    …verstehe.
    Ich simme mit Dir überein insofern, als daß ein Klasseschauspieler eben nicht schauspielert sondern eine Rolle verinnerlicht und damit 100pro als der herüberkommt der er zu sein hat.

    Ein Detail nur zu: Geschauspielert oder nicht: Ich hatte nicht den Eindruck, daß sie in die Kamera starrt und damit mich geraden Blickes anschaut. Ich hatte den Eindruck, sie schaue ihren Gesprächspartner an und die Kamera, die sei in nähester Nähe, vielleicht hinter und über dem Gesprächspartner aufgestellt gewesen.

    Zur Sache, da möchte ich wiederholen, was ich schon gesagt hatte: Röper ist kein Propagandist, er ist echter Journalist, er macht Journalismus so als wie ich es mir wünsche und vorstelle, vorbildlichst. Er gibt auch Nichtwissen oder Irrtümer zu.
    Ich schließe aus, daß er einer billigen Propaganda aufsitzt.
    Zudem sind denne noch die Videos von vor Ort…..wobei hier wiederum eingewändet werden kann, daß man nie weiß, wann und wo etwas gedreht worden ist.

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  7. Fred sagt:

    Es wird vorgetragen, die Ukraine kämpfe auch für die Freiheit der EU.
    Die Ukraine ist kein Mitglied der EU.
    Die Ukraine liefert die „manpower“.
    Der Westen die Waffen.
    Inwiefern ist es unter Berücksichtigung des Völkerrechts angängig, dass Menschen eines Staates der kein Mitglied der EU ist, von der BRD animiert werden für die Freiheit der EU unter lediglicher Waffenlieferung und unter Ausnutzung der „manpower“ eines der EU fremden Staates, zu kämpfen?

    Hinzutritt, dass Wolodomir Selenski in der Ukraine ein Groß-Israel errichten will.

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  8. Frollein Schmidt sagt:

    Fred

    Nicht nur in der Ukraine, oder?

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  9. Fred sagt:

    Geht man nun davon aus, dass, wenn die EU von Rußland bedroht werden würde, die EU sodann bereits ein Truppenkontingent zur Verteidigung der EU in die Ukraine abgesandt hätte, und man würde weiterhin davon ausgehen, dass dies nicht erfolgt ist, läge die Vermutung nahe, dass es mit einer Bedrohung der EU durch Rußland „nicht weit her“ ist.

    Wenn man nun weiterhin davon ausginge, dass Rußland etwa 50% des Gasbedarfs der BRD geliefert hat, und diese Lieferung im Winter ausbleibt, und weiterhin, es den Tatsachen entspräche, dass kontinuierlich bislang Gas durch eine Rohrleitung in die BRD gelangte, davon über das Jahr verteilt z.B. 10% genutzt wurden um Speicher zu befüllen, und die verbleibenden 90% vollständig verbraucht wurden, und zur Heizperiode die Lieferung aus der Rohrleitung zuzüglich des gespeicherten Gases wegen des erhöhten Verbrauchs auf Grund von Heizung im Winter benötigt wird, und man weiterhin davon ausgeht, dass die Lieferung von Gas aus Rußland durch Rohrleitung in diesem Winter, wegen bestimmter politischer Querelen ausbleibt, und man davon ausgeht, dass das gespeicherte Gas bei Weitem allein nicht ausreicht, so könnte sich eine Mangelsituation einstellen.

    Würde man nun weiterhin die prospektive Schätzung des Robert Habeck heranziehen, dass durch fleißiges einsparen 2% des Gasverbrauchs wegfallen könnte, so blieben doch rund 48% des Gasverbrauchs im Winter ungedeckt, wenn nicht über andere Wege, ersatzweise zur Rohrleitung, Gas im Winter zur Verfügung gestellt werden würde.

    Da zu muten steht, dass andere Länder auch alternative Gaslieferungen zur Rohrleitung benötigen werden, liegt es nahe, dass eine beträchtliche Gasunterversorgung im Winter auf die Bevölkerung der BRD zukommt. Die kaum durch die die Bevölkerung und die Wirtschaft hart treffenden Einsparungen ausgeglichen wird.

    Anders ausgedrückt:

    Die gesamten Einsparungen sind für die Katz und es gibt keinen auslösenden Grund dafür, der in Rußland zu suchen wäre.

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