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Vereinfachen/ Sich auf das Wesentliche konzentrieren

von Angela, 28.07.2019

Ist es nicht verrückt? Wir alle kennen den Satz „Weniger ist oftmals mehr!“ und doch begegnen wir DEN Menschen, die uns mit ihrer Fachsprache, die sie ohne Rücksicht auf ihr Gegenüber benutzen , ( Ärzte, Anwälte, Ingenieure, Computerspezialisten usw. ) mit besonderem Respekt. Manche Menschen werfen uns Mengen von Fremdwörtern an den Kopf , ( das Ego lässt grüßen) bzw. verwenden Abkürzungen, deren Bedeutung sie nur selbst kennen. .

Auch in unserem Alltag werden die meisten Dinge immer komplizierter. Telefone, Computer, Stereoanlagen, Autos. Und das nur, weil die Menschen diese Dinge VERBESSERN wollen. Manches ist sinnvoll, vieles aber auch nicht. Wenn ich da nur an das elektronische Innenleben neuerer Autos denke, für deren Reparatur es einen Computerspezialisten braucht! Und das Auto hat auch nur 4 Räder und bringt einen von A nach B.

Viele Menschen werden sofort misstrauisch, wenn ihnen eine einfachere Lösung angeboten wird. Eine komplizierte Lösung würde eher ihre Anerkennung finden. Wenn etwas kompliziert ist, dann ist es wertvoll, das haben wir schon so oft gehört, dass wir es schließlich auch glauben. Aber stimmt das wirklich?

Die Natur geht immer den leichtesten, den energieärmsten Weg. Warum sollten wir für etwas Energie aufwenden, wenn die Sache auch ganz einfach, ganz leicht zu bewerkstelligen ist? Komplizierte Vorgehensweisen benötigen mehr Energie und das bedeutet weniger Freude und schon wird aus der Angelegenheit eine anstrengende ARBEIT.

Es bedeutet Klugheit, alles zu vereinfachen, dadurch läuft alles schneller, Zeit entsteht, die wir für wirklich wichtige Dinge nutzen können. Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren bedeutet auch, effektiver durchs Leben zu gehen.

Brauchen wir wirklich ein High-Tech-Telefon, das so kompliziert ist, dass man schon Angst bekommt, die falsche Taste zudrücken, obwohl man eigentlich nur telefonieren wollte ? Brauchen wir eine computergesteuerte Küche, Stereoanlagen, die unzählige Möglichkeiten des Programmierens anbieten? Der Beispiele gibt es noch viele.

Vereinfachen bedeutet, unnötigen Ballast abzuwerfen. Auch Dinge , die schon jahrelang herumliegen, auszusondern, zu verschenken oder zu entsorgen gehört dazu.

Müssen wir die Bekanntschaft mit schwierigen Mitmenschen, deren Allüren uns nur belasten und deren Umgang wir eigentlich scheuen, wirklich aufrechterhalten? Warum schleppen wir diese Bekanntschaft immer noch mit uns herum, obwohl sie niemandem von Nutzen ist?

Warum lesen wir ellenlange Artikel , schauen uns Videos an, von denen wir von vornherein wissen, dass der Inhalt infolge mangelnder Akzeptanz innerhalb einer Stunde aus unserem Gedächtnis entschwunden sein wird?

Scheuen wir eine Veränderung? Ein verschlossener Geist verharrt, er bleibt dort, wo er ist und hält fest. Ein offener Geist ist flexibel, er lässt ein Fließen zu und ist offen für neue Aspekte.

Ntürlich ist nicht alles Einfache auch genial, und doch ist es m.E. wichtig, unseren Geist für den Satz „Alles Geniale ist einfach“ zu öffnen.

Angela


7 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Liken

  2. Hilke sagt:

    Spricht mir aus dem Herzen, habe nur so wenig Technik wie nötig und alles gekündigt, verschenkt u. weggeworfen, was ich nicht mehr brauchte, auch teure Weingläser kamen ab in den Container.
    „Eine komplizierte Lösung würde eher ihre Anerkennung finden.“ Das erlebe ich auch öfters, „Laut-Speak“ nenne ich das kompliziertze Gequatsche, und sie kommen sich dabei auch noch erhaben vor, Wortakrobaten die sich dafür als schöngeistig fühlen, und sie bekommen Applaus.
    Da denke ich dann manchmal an die Worte von Dr. Probst, „wo viel Applaus ist, da stimmt was nicht“.

    Gefällt 1 Person

  3. Johannes Anunad sagt:

    Ja. Ich habe schon so manche Menschen – gerade auch solche, seit vielen Jahren „an sich intensiv Arbeitende“! – damit etwas vor den Kopf gestoßen, dass ich ihnen sagte, ich suche nach einer EINFACHEREN Möglichkeit für Dies, Das… zumal auch für den „inneren Entwicklungsfortschritt“. Was ich oft damit ebenfalls meinte, war eben „freudvoll“.
    Und durch meine jahrelangen Aufenthalte in anderen Ländern, oftmals sog. „Entwicklungsländern“, habe ich ein ganz gutes Gefühl dafür entwickelt, WAS mir wirklich wichtig ist an Dingen für mein Alltagsleben und mit wie WENIG sich angenehm-lebenswert auskommen lässt… und wie viel sich sehr einfach improvisieren lässt, wenn es mal gebraucht wird…

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  4. Mujo sagt:

    Vor zwei Tagen ist mir mein Handy in den Zoo Bach gefallen.
    War am Abend bei der einmal im Jahr Veranstaltete Dschungelnacht mit Rahmenprogramm für Kinder. Hab mir da an ein niedriges Geländer hingehockt und dabei rutschte mir aus der Gesäß Tasche mein Händy in den Bach. Zum Glück Leuchtete das Dislay auf so das ich in der Dunkelheit es sofort finden konnte.
    Nahm es raus, rieb es Trocken und Funktioniert seitdem unverändert gut. Was ich sagen will es ist ein Uralt Model. Die erste Generation mit Touchdisk.
    Die Kameratechnik eine zumutung gegen das was die heute bereits können, und kein i-net.
    Die Technik vereinfacht veraltert aber Absolut zuverlässig. Noch mit Austausch Aku hält 2 Wochen lang. Und ich hab das Teil bereits fast 9 Jahre. Und solange es nicht ganz den Geist Aufgibt, kommt kein neues rein.
    Die neuen Modele würde eine derartige wässerung nicht überleben, sagt mir ein Bekannter der einen Shop für Reparatur und Gebraucht Handy’s hat.
    Heute heißen sie ja auch Smartphone, nur sind sie alles andere als smart.

    Es ist nicht nur Sinnvoll das die Dinge einfach sind, sondern wenn man es lange Pflegt und Wertschätzt dient es auch Resurcen schonend der Umwelt.

    Damit will ich nicht sagen das ich gegen Moderne Technik bin. Mein Rechner Daheim hat Richtig viel gekostet, und ist erst 2 Jahre Alt. Nur der davor war auch 7 Jahre Alt bevor er Aufgrund seiner Leistung mir nicht mehr dienen konnte, weil ich den auch Beruflich nutze. Nur das was ich wirklich nutze ist nicht viel mehr als die letzten 7 Jahren, neben 100 mehr möglichkeiten die es inzwischen hat.

    Gefällt 2 Personen

  5. arnomakari sagt:

    Das leben ist einfach nur der Mensch macht es kompliziert ,man sollte immer darauf achten das man keinen Ruchsack schleppt der voller Probleme ist , man sollte den Rucksack immer leeren , dann belastet es den Menschen nicht , und denkt daran der Mensch is was er denkt , und so kann man auch sein Blutdruck regulieren , ich habe eben mein Blutdruck gemessen 101 zu 61 , dadurch habe ich mit der Wärme kein Problem , und so denke ich alle meine kleine Proleme weg , es gibt kein grösseres leid das man sich selber antu …..

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  6. Vollidiot sagt:

    Welch Herausforderung für das Ego………..
    Außerdem wird so auch das Ich geformt…………..

    Gefällt 1 Person

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