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Indonesien / Plastiktüte / Verbot / Ueberschlagsrechnung

Bislang krümmte es mich. In einem jeden Laden, kleinst oder grösst, was gekauft wurde, das wurde vom Personal in Plastiktüte überreicht. Ausnahmslos. Zwei Päckchen Zieh gar Etten? Plastiktüte. Drei Orangen? Plastiktüte. Grosseinkauf? 5 Plastiktüten.

Schluss, fini, ende. Das offensichtlich von der Regierung ausgesprochene Verbot wurde, so vermute ich, mit drakonischer Strafe bei Zuwiderhandlung belegt, denn hierzulande pflegt man sich um „einfach ma so ausgesprochene Anweisungen“ wenig zu kümmern. Kurz: Kleinst – bis Grösstgeschäfte verpacken Verkauftes konsequent nicht mehr in Plastiktüten.

Also.

Indonesien, rund 300 Millionen Menschennasen. Nehmen mal an, dass pro Tag einer von dreien was einkauft, kleintraditionsgemäss Einkauf in Plastiktüte versorgt. Wären also pro Tag täglich 100 Millionen Plastiktüten.

Eine Tüte wiegt, im Schnitt, vorsichtig geschätzt, 5 Gramm.

In Indonesien, welches mit 300 Millionen Leuts einen Zwanzigstel der Erdbevölkerung ausmacht, wurde also pro Tag 100 Millionen mal 5 Gramm Plastik = 500 Millionen Gramm Plastik, also 500’000kg Plastik, also 500 Tonnen Plastik über den Tresen gereicht. Immer bedenken bitte: Pro Tag. Pro Tag. Pro Tag 500 Tonnen. Plastik, der danach, wuppdich, weggeschmissen wurde, x y egal wo.

Hochgerechnet auf die Weltbevölkerung wären das 10’000 Tonnen weggeschmissenen Plastiks. Pro Tag.  Lediglich die Einkaufsbeutels sind dette, von weiterem Plastikverbrauchirrsinn ist hier noch nicht mal die Rede.

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Indonesische Regierung trifft Massnahmen. Im Gegensatz zu Täuschland, da an der umgeleiteten Spree alles unternommen wird, dass Deutschland nicht nur mittels abgemurkster Industrie, vielmehr unter Goldstück und Bart vollendes verrecke, wurde hier sinnvolles Verbot ausgesprochen. Andere sinnvolle Massnahmen gibt es auch, hier. Nach unendlich viel zu lange gedauert habendem US-zieh oh nist-Suharto nicht zackzack ein- und durchführbar. Wie allerswo. Weder Putin noch Trump noch Xi noch Mi noch Ki noch Fi können frei so, wie sie wollen, müssen (noch) jonglieren mit der Masse der Vampire, um nicht vermöllemant / verkennedyt / verulfkottet / verschleiert zu werden. Werde berichten, so ich Belegbares finden werde.

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Was der Einzelne begreifen muss. 1’000’000’000 Einzelne können etwas bewirken, die Erde aus den Angeln heben.

Tut es der Einzelne nicht, speit er sich aus der Entwickelung raus, selber, eigenmächtig.

Tut es der Einzelne, so tut er gut, und er ist mit dabei auf der freien Fahrt in gute Zukunft.

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Thom Ram, 25.07.07

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25 Kommentare

  1. Johannes Anunad sagt:

    Das sind ja in der Tat wunderbare Neuigkeiten!
    Plastiktütenverbot in Indonesien, der viertgrößten Nation des Planeten! Wow!
    DAS ist eine wirksame Sache, denn die Tüten fliegen ja wirklich ÜBERALL herum – nicht nur bei Euch!
    Halte uns auf dem Laufenden, was Du weiter beobachten kannst!
    Könnte ja auch der Beginn dafür sein, dass etwas mehr „Müll-Bewusstsein“ dort Einzug hält bei den Menschen…
    Schrittchen für Schrittchen eben…

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  2. Angela sagt:

    Finde ich toll! In unseren Supermärkten gibt es jetzt auch wiederverwendbare Gaze-Säck´chen, in die man sein Obst und Gemüse packen kann und dann das Etikett mit dem Preis raufklebt.
    3 Stück kosten rund 2.– und halten ewig. Muss man nur immer mitnehmen.
    Ich habe schon etliche Käufer damit gesehen, leider noch nicht genug!

    Große Plastik-Tüten gibt es nur noch für 0.20 bis 1.– € , das wirkt auch schon, man sieht hier noch wenige Leute mit einer Plastiktüte.

    ( Plastikscham)

    Lg A n g e l a

    Lg A n g e l a

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. Wolf sagt:

    Ohne Verbot läßt sich die Plastiktütenflut in Indonesien wahrscheinlich gar nicht eindämmen. Der Deutsche Michel scheint mir da lernfähiger zu sein. Inzwischen haben die deutschen Supermärkte die Plastiktüte weitgehend verbannt.

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  5. Thom Ram sagt:

    Wolf 0211

    Keine Bange, Goldstückchen und Bärtchen werden es der Natur schon besorgen. Du verstehen. Mittels Wegwerfen.

    Hier in Südbali: Regenzeit, alles grün…schön, jans wundeabaa.
    Trockenzeit: Blätter weg, Abfall weit über die Strassenränder hinaus schön sichtbar. Ist eben gut, die Westüberflutung.

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  6. Wolf sagt:

    Thom Ram 02:24

    Die Menschen können mit den Segnungen der Technik nicht vernünftig umgehen. Man sieht es überall – auch bei den Europäern. Etwas mehr Gängelung ist offenbar nötig. Da lobe ich mir die indonesische Lösung, die vermutlich aus der Not heraus geboren wurde.

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  7. Besucherin sagt:

    Eins der ersten Länder mit totalem Plastikverbot war meines Wissens Eritrea, am Horn von Afrika. Irgendwo gabs eine schöne Doku über das Land, finds grad nicht oder es ist nicht mehr verfügbar. Selbst bei den ärmsten Hütten findet sich nirgendwo Dreck rundherum, die Hauptstadt Asmara gilt als die sauberste und sicherste Stadt Afrikas, leider eine pöhse Diktatur, sagen die einen, die „Schweiz Afrikas“ andere, die schon mal dort waren.

    Ähnlich dürfte es in Ruanda sein, man soll dort nicht mal mehr einen Zigarettenstummel auf der Straße finden, am letzten Samstagnachmittag im Monat haben alle anzutreten zum Saubermachen in ihrer Gemeinde, und zwar ausnahmslos alle. Finden die Leute aber inzwischen gut und unser ständiges Demokratiegeschwätz ein bissi blöd, weil freiwillig würde das ja keiner machen. Aber es macht für die Sinn, dass es ist, wie es ist.

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  8. Ute sagt:

    War nicht schon vor längerer Zeit Plastiktüten-Verbot in Indien?

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  9. arnomakari sagt:

    Es wäre gut wenn es auch in der Eu ein Verbot für Plastik gäbe , aber wa ist schon die EU , ?

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  10. Wolf sagt:

    Auch in Kenia sind Plastiktüten streng verboten. Dort hat man das wohl schärfste Plastiktütenverbot eingeführt. Bei einer Nichtbeachtung des Verbots drohen drakonische Geldstrafen von bis zu umgerechnet 32.000 Euro oder Haftstrafen von bis zu vier Jahren. Auch Touristen sind davon betroffen. Laut der britischen Zeitung The Guardian gab es auf den kenianischen Märkten bereits Plastiktüten-Razzias und Verhaftungen (für kenianische Polizisten eine zusätzliche Einnahmequelle).

    https://www.dw.com/de/ein-jahr-plastiktütenverbot-in-kenia-ein-vorbild-für-andere/a-45254805

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  11. Mujo sagt:

    @Wolf

    Papiertüten sind Leider Umwelttechnisch nicht besser. Das einzige ist die Verotten schneller, oder können Problemlos Verbrannt werden.

    Na ja ganz so schlimm ist es nicht in der EU, wir haben ja bald den Plastik Strohhalm Verbot. Es Leiden dann nur die Caipi Trinker, da ist der Wiederstand der Industrie nicht so groß.

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  12. Wolf sagt:

    @Mujo

    Papiertüten sind sicher nicht die letzte Weisheit. Doch im Vergleich zu Plastiktüten stellen sie einen enormen Fortschritt dar. Der Natur schadet Papier nicht. Papier kann man kompostieren. Kein Tier stirbt, wenn es eine Papiertüte frißt. In fernen Erdteilen werden alte Bäume für Papier geopfert – dies ist Raubbau; das darf nicht sein. Das deutsche Papier kommt jedoch aus der Forstwirtschaft. Der deutsche Forstwirt muß genauso leben können wie der deutsche Bauer oder der deutsche Imker. Ohne die Forstwirte gäbe es hier kaum noch Wald.

    EU-Verbot
    Für Cocktail-Liebhaber gibt es auch Trinkhalme aus Glas. Zur Reinigung kann man entweder

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  13. Wolf sagt:

    EU-Verbot
    Für Cocktail-Liebhaber gibt es auch Trinkhalme aus Glas. Zur Reinigung kann man entweder eine Spülmaschine oder eine (plastikfreie) Bürste verwenden.

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  14. palina sagt:

    @Angela
    Gemüsesäckchen habe ich aus alten Gardinen genäht. Geht wunderbar.

    Indonesien schickt Plastikmüll nach Deutschland zurück
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/indonesien-schickt-plastikmuell-an-deutschland-zurueck-a-1275644.html

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  15. palina sagt:

    Mein weniger Plastikmüll kommt in die Mülltonne für Restmüll.

    Hier ein interessanter Artikel:

    Eine Woche ist Jacqueline Goebel in Malaysia unterwegs. In dem Land in Südostasien stößt sie auf einen Umweltskandal: In Jenjarom, einer Kleinstadt südlich von Kuala Lumpur, findet die junge Reporterin der WirtschaftsWoche massenhaft Plastikmüll aus Deutschland. Was steckt dahinter?

    Auszug:

    Ich werfe in Deutschland eine Plastikpackung in den gelben Sack oder die gelbe Tonne. Kann es sein, dass die in Asien in der Natur landet?
    Das kann passieren. Es dürfte aber nicht passieren. Müll aus Deutschland darf laut Gesetz nur ins Ausland gelangen, wenn er dort verwertet wird. Seit China die Lieferungen gestoppt hat, ist ganz viel Müll in andere Länder unterwegs, die damit offenbar überfordert sind. Dadurch haben sich kriminelle Netzwerke gebildet, die mit dem Müll handeln.
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/indonesien-schickt-plastikmuell-an-deutschland-zurueck-a-1275644.html

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  16. Müssen nur noch die Flaschen entsorgt werden,
    die Plastik-Flaschen natürlich.
    Die Älteren mögen sich entsinnen – und die Glascontainer hätten wieder Zulauf,
    wegen der zu entsorgenden Flaschen …

    Alles Liebe,
    Raffa.
    (alles nur ´ne Tube Senf)

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  17. Mujo sagt:

    Plastik Müll ist ein Bomben Geschäft. Besonders der Deutsche Müll ist der beliebtester. Weil Deutscher Michl fleissig Trennt. Darum wird er trotz vieler Länder Verbote was ich gut finde noch reichlich verschickt. Vor allem die Müll Verbrennungsöfen brauchen den. Denn oft ist der Hausmüll zu Feucht als die gut Laufen können, so wird jede Menge Plastik hinzugefügt. Dies gilt ganz besonders die Betreiber solcher Anlagen in den Tropen wo fast nichts Trocken ist. Das einzige ist nur das wenn diese Anlagen nicht gut Gewartet werden fallen sie irgendwann aus. Auserdem ist der Unterhalt nicht gerade Günstig. Und weil Korrupte Strukturen auch ihre Finger im Spiel haben, häuft sich neben der Kaputen Verbrennungsanlage der Müll wieder Berge hoch.
    Ich kenne dies aus Thailand im Fall von Koh Samui. Das ist ein Trauerspiel von Korruption und Behördlicher Unfähigkeit. Und selbst als das Militär durch einen Putsch vor einigen Jahren die Führung übernahm und versprach denn nachzugehen hat sich bisher nichts getan. Im gegenteil, weil alle Deponien mittlerweile Restlos überfüllt sind wird wieder vor der eigenen Haustür Verbrannt. Oder Heimlich ein Feuer in den Deponien gelegt damit wieder Platz wird. Zum Glück sind die soweit Abgelegen das bisher niemand zu Schaden kam.
    Das Land schickt zwar Mittlerweile immer wieder Müll zurück, vor allem wenn er aus China kommt, weil oft schwer Belastet mit Giftstoffen. Ein generelles Import Verbot gibt es bisher nicht.

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  18. Mujo sagt:

    @Wolf

    „EU-Verbot
    Für Cocktail-Liebhaber gibt es auch Trinkhalme aus Glas. Zur Reinigung kann man entweder eine Spülmaschine oder eine (plastikfreie) Bürste verwenden.“

    Ja das ist mir bekannt, das mit den Caipi Trinker war eher zum schmunzeln.
    Nur es ist naheliegend sich solche Sorgen wegen den Strohhalmen zu machen, wärend die viel größere Menge an Plastiktüten noch kein Verbot werd ist !
    Aber wie heißt es so schön, die Richtung stimmt.

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  19. MaryPoppins sagt:

    … Verulfkottet… Das ist jetzt schon so lange her u trotzdem macht mich dieser fall immer noch jedes mal so traurig, dass ich einmal kräftig schlucken muss.
    Den hab ich sehr gemocht.
    Und er hatte das potential uns zu einen…. Mit in’s grab genommen.

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  20. Johannes Anunad sagt:

    Habe mal kurz weiter recherchiert:
    Also, einzig auf Bali gilt das Plastiktütenverbot derzeit in Indonesien, und zwar seit dem 23.06.2019, wie ich hier las:
    https://www.presseportal.de/pm/131567/4309274
    In Deutschland macht sich Minister Gerd Müller dafür stark, Plastiktüten zu verbieten.
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/plastiktuete-verbot-gerd-mueller-1.4440662
    Im entsprechenden Artikel wird das allerdings gleich passend zynisch kommentiert, dass die Tüten in D kaum das zentrale Plastikproblem seien (immerhin noch knapp 3Mrd Tüten Jährlich!), sondern die 100tausende Tonnen Plastik-Export hauptsächlich aus Industrie und Gewerbe kämen. Dem wird z.B. HIER weiter nachgegangen, in disem Fall in Malaysia, einem der Haupt-Exportziele deutschen Plastikmülls:
    https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wirtschaft/deutscher-plastikmuell-verschmutzt-malaysia-e590969/
    .
    Gut allemal, dass auf Bali nun ein Anfang gemacht ist, um diesem Müll Herr zu werden!

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  21. mkarazzipuzz sagt:

    Mojens,
    bin ja gerade mal zufällig im Wunderland das Plastiktüten Verbotes.
    Leider ist Eure Euphorie ein wenig fehl am Platze. Als kräftiger Biertrinker kann ich hier auswählen zwischen Glasflaschen oder Bierbüchsen, die ich wegwerfen muss. Keines der Medien wird zurückgenommen.
    Das die Plastiktüten nun verboten sind, ist nicht so schlimm. Die meisten Indos hier fahren mit dem Moped und haben unterm Arsch einen Leerraum und ich auf dem Rücken einen Rucksack.
    Das Plastiktüten-Problem ist weg, der allgemeine Dreck bleibt aber leider.

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  22. mkarazzipuzz sagt:

    Ach so ja,
    schon aufgrund des Gewichtes nur noch Büchsen! Sie sind zudem auch noch merklich billiger…
    krazzi

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  23. Thom Ram sagt:

    Krazzi 19:01

    (Zur Lebustigung des Lesers: Der Krazzi hockt grad ein Stockwerk über mir)

    Zurückgenommen wird nicht jede Flasch, auch nicht jede Bierflasch‘. Richtig. Die Flaschs, welche du geleert hast, die werden zurückgenommen schon, gegen Pfandgebühr. Weisst du doch, oller Knabe.

    Du sagst zu recht, dass der allgemeine Dreck aber leider bleibe. Nun ja. Westkonsum hat auch Bali überschwemmt, und die Leute haben keine Ahnung, auf was sie sich einlassen, sind zu kindlich simpel um zu verstehen, was sie mit ihrem Land anstellen, wenn sie statt Bananenschalen Plastik-tee-becher, Batterien und was weiss ich einfach ann Strassenrand oder auf Nachbars Grundstück oder x wo hinschmeissen.

    Blöderweise scheinen mir auch die Lehrer an den Schulen noch hinter dem Mond zu hausen. Hätten sie Ahnung, sie könnten über die vielen Jahre der Schulzeit der Kinder sehr wohl etwas bewirken. Kinder sind begeisterungsfähig. Ein mehr als unbegabter Lehrer könnte skizzieren, was mittelfristig passiert, wenn Abwässer und anorganische Abfälle zack um die Ecke der Natur übergeben werden, könnte Kindern Folgen aufzeigen, könnte Kindern skizzieren, wie respektabler Umgang mit den Dingen, mit dem eigenen Lande sein könnte, wie wichtig respektabler Umgang ist.

    Kinder in unserem unmittelbaren Umfeld lernen das. Sie erfreuen sich der Einsichten.

    Gefällt 1 Person

  24. Johannes Anunad sagt:

    Bierflaschen und Pfand: Hier in PY haben wir zwei Marken, die in Pfandflaschen angeboten werden. Teurer ist das auch hier, als Büchsen zu kaufen. Mit dem Pfand ist das hier allerdings so eine Sache. Du erhältst bei den allermeisten Geschäften, gerade in den Supermärkten, als guter Umweltaktivist, Pfandflaschen mit Inhalt ausschließlich gegen Flasche-leer! Und auf die Frage, wo ich denn dann bitte die allerersten Flaschen zum Tauschen beschaffen soll, weiß man keine Antwort außer: Dann nimm doch eine Marke ohne Pfand! Also muss man die Pfandflaschen zum Tauschen hier von den Bäumen pflücken offenbar, die wachsen da wohl igendwo… vlt. ja im Urwald… zum Glück kann man mit den Inhabern kleiner Geschäfte oft besser zurecht kommen… ist aber Vertrauenssache, weil sie ihre Kisten ja wieder voll bekommen müssen, um Neues zu holen. Und eine solche Pfandkiste kostet über 13 EUR im Getränkemarkt (100.000Gs)! Pfand ausbezahlen tut hier fast Niemand…
    .
    Ist dennoch ein anderesThema als die Plastiktüten.
    @ Krazzi: Ist doch klar, dass der Plastik-Müll durch so ein Verbot (Ende Juni!) nicht innerhalb weniger Tage aus der Landschaft verschwindet. Den Kommentar verstehe ich nicht von Dir.
    .
    Erziehung zu Umweltbewusstsein in der Schule:
    Die Ilona Selke, ganz oben im Norden von Bali hat sie ja ihr Resort, macht schon seit Jahren Umweltprojekte mit Schülern, soweit ich weiß. Aber wie sie mir schon 2013 erzählte, ist das wohl ein langer Prozess, bis sich da was festigt, ändert…

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  25. Mujo sagt:

    @Johannes

    Das ist doch immer einer frage der Bildung und des bewusstseins.
    In Tropischen Entwicklungsländer sind die schon Froh wenn die Lesen, Schreiben und etwas Rechnen können. Zu viel mehr reicht es oft nicht. Zudem sind die Lehrer so grottenschlecht Bezaht, das die gute Note für eine schlechte Leistung gegen eine Gebühr gerne Aufwerten.
    Das konterkariert jede bemühung den Kindern etwas zu vermitteln das Sinnvoll für’s Leben ist. Auf Privaten Schulen ist es ähnlich nur der Preis ist höher. Ausnahmen sind nur die Internationalen oder die Elite Unis des Landes. Wo sich die Kinder der Einflussreichen und Vermögenden Eltern befinden. Man bleibt so im kleinen Kreis unter sich, und beherscht so die überwiegende mehrheit der Bevölkerung. Und bäumt das Volk mal auf wie vor einigen Jahren es in Thailand der Fall war, übernimmt das Militär die Regie. Die auch ein Teil der Eliten sind.
    Bewusste Kinder die ein gutes Allgemein Wissen über die zusammenhänge haben, sind nicht so leicht beeinflussbar. Die sind Gefährlich für die Vampire die das Volk Ausbeuten, den es geht um ihren Selbsterhalt. Darum ändern sich Umwelt maßnahmen nur in kleinen Trippelschritten.

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