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Sehr geehrter Herr Rohani! / Darf ich? / Ein bisschen Wüste bombardieren?

Die Geschichte klingt etwas zwischen verrückt und kindlich naiv. Ich bin so verrückt und kindlich naiv, dass ich sie 1:1 für wahr halte.

Thom Ram, 12.07.07

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Quelle

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von Rainer Rupp

Am 20. Juni hatte der Iran über seinem Hoheitsgebiet eine US-amerikanische Spionagedrohne abgeschossen. Dieser Abschuss enthielt zuallererst die Botschaft an Washington: Der Iran ist sich dessen bewusst, dass sich der US-Präsident mit seiner Iran-Politik selbst in eine Sackgasse manövriert hat. Der für Trump sehr peinliche Drohnenabschuss kam eine Woche nach dem Start seiner Kampagne für eine mögliche Wiederwahl.

Die zweite Botschaft darin war, dass der Iran nicht vom militärischen Aufmarsch der Amerikaner beeindruckt ist und sich für einen umfassenden Krieg vorbereitet sieht, unabhängig von den Konsequenzen.

US-Präsident Trump entschied, nicht gegen Iran militärisch zurückzuschlagen. Stattdessen wurde vom Weißen Haus eine herzerweichende Geschichte verbreitet, wonach der angeblich bereits befohlene Raketenangriff gegen den Iran buchstäblich zehn Minuten vor dessen Ausführung von Trump gestopptworden sei. Der angebliche Grund sei gewesen: Der US-Präsident wollte nicht das Leben von 150 iranischen Menschen gefährden, die andernfalls dabei höchstwahrscheinlich umgekommen wären. Und wenn eine Geschichte zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist sie in der Regel auch nicht wahr.

Mehr zum Thema – „Nicht verhältnismäßig“: Trump blies Angriff im letzten Augenblick ab

Tatsächlich haben sich seither Hinweise verdichtet, dass die ganze Story ein Fake war, um im Fahrwasser des iranischen Drohnenabschusses einen Gesichtsverlust des US-Präsidenten zu verhindern. Tatsächlich soll sich im Hintergrund eine auf den ersten Blick noch verrücktere Story abgespielt haben, die inzwischen jedoch von etlichen seriösen Quellen bestätigt wurde.

Tatsächlich habe Trump gar nicht ernsthaft daran gedacht, den Iran zu bombardieren. Mit den unübersehbaren schweren Folgen habe er nicht seine Präsidentschaft aufs Spiel setzen wollen. Vielmehr habe er doch tatsächlich – so sagen jetzt übereinstimmend unterschiedliche Quellen – bei der Regierung in Teheran um Einverständnis nachgesucht, einen symbolischen „Angriff“ gegen einen leeren Wüstenort auf iranischem Territorium durchführen zu können. Damit hätte er öffentlich sein Gesicht als US-Präsident und als „harter Kerl“, mit dem nicht zu spaßen ist, sowohl zu Hause als auch vor der Welt wahren können. Wie inzwischen bekannt wurde, hatte der Iran diesem Angebot nicht zugestimmt.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/90110-darf-ich-euch-bitte-wenig/

Weiterlesen

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4 Kommentare

  1. Ahoi,
    obwohl der Gruß im Zusammenhang mit dem Iran …

    Es ist doch gar von Vorteil, sich dieses „kindliche“ (nicht kindische) Gemüt zu erhalten,
    bei der Betrachtung des (weltweiten) Theaterstücks,
    welches man uns hier vor- und aufführt.

    Vielleicht hilft es auch, sich zu fragen,
    was denn der nächste Akt sein kann und auch, oops,
    wie denn dieses Theaterstück ausgehen soll,
    ganz im Sinne der Regisseure im Hintergrund.

    Ergo, was machen die Erfüllungsgehilfen „Marke Trump“ und Konsorten,
    um mal nur ein Beispiel zu bringen,
    diese „Eine-Welt-Regierung“ samt ihren anderen wirkenden (und vielleicht noch versteckt gehaltenen) Zielen zu erreichen.
    Haben wir doch seit den 80er-Jahren davon aus diversen „berufenen Mündern“ hören dürfen –
    oder glauben wir, daß dieses große Ziel „ad acta“ (;-) gelegt wurde …
    weil ein bißchen Gegenwind oder auch nur ein laues Lüftchen aufkam?

    Wir können es beobachten, die kleinen Puzzlestückchen, welche uns dargereicht werden – diese peu á peu zusammensetzen,
    von mir aus auch in einer stoischen, humanistischen Haltung der Toleranz oder auch …
    naja, jeder wie er mag.

    Danke für das Einstellen der interessanten Puzzlestücke,
    schärfen wir den Blick,

    Raffa.

    Gefällt 2 Personen

  2. Thom Ram sagt:

    Raffa,

    ich habe deinen Kommentar aus dem Spam gefischt. WP-Technik. Nur z.K.
    🙂

    Gefällt 1 Person

  3. jpr65 sagt:

    Ne, das war wohl noch ganz anders.

    Das angeblich leere Dorf war gar nicht leer. Das war bewohnt, inoffiziell. Von Schergen, die im Iran rabazz machen wollen und sich dieses Dorf in der Wüste ausgesucht hatten, als Operationsbasis. Kommt ja normalerweise keiner dort vorbei. Und Trump hat davon erfahren. Nun kann er nicht einfach da einmarschieren oder Bomben abwerfen, ohne Grund. Und **er** will ja keinen dritten Weltkrieg starten. Dazu hätte er in Syrien ja Gelegenheit genug gehabt. Deshalb die Nachfrage.

    In Syrien gabs das schon mal, vor ungefähr einem Jahr. Da wurden angeblich leerstehende alte Fabrikgebäude von den Amerikanern zerstört. Da waren die Raketen, die Syrien nicht abgefangen hat, nicht weil sie es nicht gekonnt hätten, sondern weil die Befehlshaber sie durchgelassen haben.
    Da war es einfacher, er einfach seinem Kollegen Putin eine Nachricht zukommen lassen, und er hat dann die Syrer gewarnt.

    Der Trump spielt mit doppeltem bis dreifachem Boden. Nichts ist so einfach, wie es scheint…

    Gefällt 2 Personen

  4. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Liken

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