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Plauderplauder / Mich laust der Affe

Heute erlebte ich eine Konstellation, da kriegte ich mich kaum mehr ein vor staunen und schmunzeln.

Vorgeschichte.

Ist da ein Mann, der Krazzi (Mkarazzipuz). Ja, das ist der, welcher der lieben Frau Staatsanwältin beim Schaefer-Prozess im Vorraum ins Gesicht gesagt hatte, was er von ihrer Arbeit hält, und der als Retourkutsche für vier Tage weggesperrt wurde.

Der Krazzi kam irgendwann, er weiss nicht wie auf bb, per Zufall, wie man so schön sagt, und es entwickelte sich private Kommunikation.

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Er entschloss sich, mich zu besuchen und ist zurzeit bei mir in Bali.

Heute allerdings sind wir 200km von unserm Dorf entfernt, auf Tour, zusammen mit zwei „meiner“ Familien, nämlich auf Java.

Wir hatten in einer Gaststätte zusammen mit den zwei Familien Trunk und Spiele genossen, und erst nach einigem hin und her entschlossen Krazzi und ich uns, zu zweit das noch das herrlich gelegene Ijen Resort***** aufzusuchen, zwecks Landschaft geniessen und noch einen Kaffee zu genehmigen.

Und nun.

Ich sass mit Rücken zum Restaurant.

Krazzi: Jetzt hast du eine erotische Szene verpasst.

?

Der Mann hat seiner Freundin unter den Rock gelangt, da hat sie den extra noch etwas hochgezogen.

Aha.

Jetzt sind sie hinter dir.

Jetzt kannst du rumschauen, sie gucken weg.

Hm, jüngeres Paar, hübsche Frau, stattlicher Mann. Sie blickten zu uns. Ich rief ihnen zu, woher sie kämen, ob sie hier Ferien machen. Sie antworteten auf Deutsch. Oh. Deutsche! Prima für die Kommunikation. Freu.

Ich, wie immer unmöglich, kündigte gleich an, dass mir die Holde gefalle, dass ich gefährlich sei.

Er: Gefährlich bin ich auch.

Ich: Ich kann Karate.

Krazzi: Er spinnt.

Wir strahlten uns alle an.

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Sie fragte, ob ich Schweizer sei, wegen meiner Aussprache.

Ja.

Schön, de chöne mir au schwiizertütsch rede, sagte sie.

Staun. Brüllach.

.

Mehr. Ich zähle einfach auf.

Sie war in Wohlen (AG, Schweiz) aufgewachsen.

Wohlen ist ein Kaff, doch liebe ich Wohlen. Und dort war ich 1990-2000 Organist, auf meiner top Lieblingsorgel.

Und wir treffen uns in Java. In abgelegenem Resort.

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Sie war in dieser Kirche Ministrantin, 1999 – 2000.

Ich war dort somit zu gleicher Zeit Organist. Vor 30 Jahren. Sie konnte sich an mich erinnern.

Gibts nicht. Wirklich nicht. Gibts.

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Ich bin in oben besagtem *****Hotel pro Jahr vielleicht drei mal, jedesmal höchstens eine Stunde lang.

Sie und ihr Partner waren erstmals in diesem Hotel, für eine Nacht.

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Ich Partner ist Aegypter.

Ihr Partner heisst Aladin.

.

Also ich Schweizer hocke zusammen mit einem Blogfreund, den ich seit wenigen Tagen persönlich kenne im fernen Osten, 200km von unserem eigentlichen Aufenthaltsort entfernt. Treffe da auf eine Schweizerin, welche zusammen  mit ihrem aegyptischen Partner auch 13’000km von zuhause weit weg ist, und wir können uns austauschen über Wohlen damals, über all die uns gemeinsamen damaligen Bekannten.

.

Für mich kosmisches Lächeln. Danke, Kosmos, danke, Seelenführungen.

Herzensgruss in die Runde,

Thom Ram, 12.07.07

.

.


16 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Jeder hat das Recht seine Meinung in Wort, Schrift und Bild……………
    Gelegentlich kommt man dafür in den Bau.
    Was kommt da in den Sinn?
    Arbeit macht frei,
    Beim Hobeln fallen Späne
    Nein, Nein!
    Wir schreiben hier das Jahr 2019…………
    Da kann die Strafvereitelungsbehörde auch mal kiebich werden.

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  2. eckehardnyk sagt:

    Dieselbe Art Wesenheit („Lenkungsausschuss“) sorgt auch dafür, dass die Schwalben vom Kap in ihren Nestern in den 10tausende km entfernt liegenden Käffern bei uns ihre Gelege aufziehen.
    Nur sind es bei uns Menschern auch Zeiten 10 oder 100 oder 1000 … Jahre dazwischen …. „schön euch wieder zu sehen“!

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  3. Wolf sagt:

    Mich laust der Affe. Eine (Ex-)Meßdienerin, die sich von ihrem „Partner“ öffentlich unter den Rock fassen läßt. Was würde der Vatikan wohl dazu sagen?

    Gefällt 2 Personen

  4. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  5. Mujo sagt:

    @Wolf

    Der Vatikan steckt sowas weg.

    @Thom

    Tolle Geschichte. Du mußt da irgendwann einmal die Ursache dafür gesetzt haben.
    Vielleicht kommste mal drauf !

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  6. jpr65 sagt:

    „Also ich Schweizer hocke zusammen mit einem Blogfreund, den ich seit wenigen Tagen persönlich kenne im fernen Osten, 200km von unserem eigentlichen Aufenthaltsort entfernt. Treffe da auf eine Schweizerin, welche zusammen mit ihrem aegyptischen Partner auch 13’000km von zuhause weit weg ist, und wir können uns austauschen über Wohlen damals, über all die uns gemeinsamen damaligen Bekannten.“

    Ohne die Sache mit dem Rock wären wohl alle einfach wieder nach Hause gefahren.

    Zufälle gibts nicht in dem mathematischen Sinne, aber im Sinne des Wortes Zu-Fall ist das immer alles so, wie von geistiger Hand geplant.

    Machmal klappts auch nicht so wie gewünscht, dann wiederholen sich die Zu-Fälle noch ein paarmal. Aber das ist eher selten. Nach meiner Erfahrung.

    Genauso wie Un-Fälle. Weil die auch immer geplant und vom Schutzgeist überwacht sind, lass ich den Fahrrad-Helm zuhause.

    Wenn ich bei einem Un-Fall fallen soll, mit dem Rad, dann wird das eh passieren, und die Schwere der Verletzung ist ja auch geplant.

    Was anderes ist das bei Extrem-Sportarten. Da ziehe ich die Schutzkleidung an.

    Man will ja nicht herausfinden, wo die Leistungsgrenze beim Schutzengel ist, oder?

    Gefällt 2 Personen

  7. Thom Ram sagt:

    Mujo 21:33

    Lach. Eine der Ursachen habe ich gleich erkannt. Doch die hier zu zelebrieren würde mich in mir äh nicht dienlichem Sinne erscheinen lassen, und so lasse ich es. Muss ja nicht meine Haut zu Markte tragen.

    Gefällt 3 Personen

  8. Johannes Anunad sagt:

    Wow, klasse, was Dir da so „zugefallen“ ist heute, lieber Thom Ram!
    Macht Laune, es zu lesen: Leben im Flow!

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  9. christinasuriya sagt:

    Lieber Tom,
    einfach köstlich! Diese Zu-fälle passieren mir auch immer wieder. Und so ein Erlebnis, sehr, sehr ähnlich wie deines, passierte mir vor ca. 30 Jahren in Italien – wir haben es fast nicht geglaubt, dass es so etwas gibt. Die Welt ist halt doch ein Dorf mit unzähligen liebenswerten Menschen.
    Alles Liebe

    Gefällt 2 Personen

  10. Thom Ram sagt:

    Volli 18:55

    Bin ja einverstanden mit deinem Votum, doch äh komm‘ ich nicht auf einen Zusammenhang mit meinem kosmisch-Lächeln-Plauderplauder.
    Bitte hilf mir auf die Sprünge. Auf den Sprung helfen genüget ooch schon.

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  11. Thom Ram sagt:

    Johannes 09:30

    ***Leben im Flow***

    Exakt. Darum geht es.
    Das Interessante an der beschriebenen frohen Komödie ist, dass sie stattfand nach vorherigem Zaudern und nicht so recht wissen, was ich nun wirklich will (das Hotel noch aufsuchen oder nicht. Wetter war öde, meine Stimmung auch. Entschied mich mit wenig Ueberzeugung, den Abstecher zu machen).

    Sätsch is auer läif. Denke ich. Ist da eine Stimmungsmässige kleine Oede, ich zwinge mich, es chliis bitzeli hieninzufühlen in den nächsten zu tätigenden Schritt, entscheide mich, wahrlich ohne Begeisterung – und so was Kleinköstliches flieget daher.

    Ermutigend für Zeiten der inneren Oednis. Oednis ist da, wer von uns kennt sie nicht? Den Willensaufwand betreiben: HINEINFÜHLEN, was nun angesagt ist. Der bibbernden kleinen Stimme folgen.

    Issjanur ein briefmarkengrosses Ereignis gewesen. Doch zu lernen daraus, das scheint mir wichtig. Innere Oednis. Die Widerstände, Zukunft zu denken, überwinden und Zukunft denken.

    Zukunft denken.

    Gefällt 3 Personen

  12. Johannes Anunad sagt:

    Thom Ram
    13/07/2019 um 18:18
    Ja… das ist ein feiner Trick des „Universums“, wenn mal „innere Flaute“ herrscht… gehen wir drauf ein, auf diese kleine innere Stimme, so passiert immer öfters wunder-volles…
    .
    Gerade vorgestern hatte ich ein ähnlich kurioses Erlebnis hier, nicht ganz so ein „Knaller“, trotzdem gut:
    Ich beschäftige mich gerade mit einem hoch interessanten Mini-Biogas-Konzept, sehr günstig zu bauen, auf einfachstem technischen Level – UND mobilem Gas, wird mit Gassäcken transportiert! Das könnte auch für Euch übrigens in Frage kommen auf Bali. Entwicklung aus Hohenheim.
    .
    Ich hatte also einen jungen Mann aus Deutschland zu Gast, hier aufgewachsen, verheiratet mit einer Paraguayerin, also bestens integriert, um von ihm noch ein paar Einschätzungen zur kulturellen Machbarkeit hier zu erhalten. Ihn ggf. mit ins Boot zu holen.
    Er ist Gärtner. Mit Biogas hatte er bislang quasi NICHTS am Hut… „ja….“ sagte er. „Ich habe da EINEN Freund in Deutschland, der Norbert H., der hat eine Biogasanlage. Die Einzige, die ich bisher gesehen habe…“
    .
    Und wie es der „Zufall“ so will, war genau dieser Norbert H. just einer meiner allerersten Kunden, als ich vor inzwischen fast 15 Jahren meine erste Biogas-Beratungsfirma gründete… :-0
    Auch ganz gut, oder? Wir haben herzhaft gelacht!

    Gefällt 1 Person

  13. Gravitant sagt:

    AUF DAS LEBEN
    AUF DIE ERDE
    FÜR IMMER UND IMMER
    SO SEI ES.
    Nastropfnee,salute …. Prost!

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  14. Thom Ram sagt:

    Johannes 22:34

    Ja, sehr schön. Lächel.

    Biogas.
    Einer meiner Freunde hier, in Indonesien wohnender Chinese der vierten Generation, tüftelt und erfindet. Genau mit Biogas auch. Ich denke, ich sollte den mit dir kurzschliessen. Was hältst du davon? Studierte in D, kann leidlich Deutsch und Englisch kann er gut.

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  15. Johannes Anunad sagt:

    Thom Ram
    14/07/2019 um 16:44
    Ja klar, mach das gerne, das Kurzschließen, gib ihm einfach meine Emailadresse.
    Ich habe ja bei meinem ersten und bisher leider einzigen Besuch auf Bali, im April 2013, an der Universität in Denpasar damals ja aus dem Stehgreif einen Vortrag gehalten über deutsche Biogas-Technologie 🙂 Das ergab sich so. Eigentlich war ein Fachgespräch mit dem Professor vorgesehen über eine mögliche Zusammenarbeit in Sachen Biogas. Sie hatten wenige Monate zuvor über meine Firma Messtechnik gekauft. Damals wurden von ihm und seinem Team gerade Kleinanlagen entwickelt. Beton-Bauweise, soweit ich mich erinnere. Immerhin.
    Jedenfalls war erstes Interesse an Biogas vorhanden. Es kam allerdings zu keiner Fortsetzung des Kontakts.

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  16. Thom Ram sagt:

    Johannes 23:02

    Schön. Der „Zufall“ will es, dass ich heute beim Peter (so heisst der Mann) vorbeikomme. Ich werde ihm deine Adresse überreichen, und neugierig bin ich, was aus eurem Kontakt wird erwachsen können.
    🙂

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