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Gewusst? / Das Schicksal russischer Soldaten zur Zeit Stalins

…was ich dankbar für das Internet bin!

In der Besprechung des Buches der britische Historikerin Catherine Merridale  werden Schlaglichter auf die verdrehte und verlogene Geschichtsschreibung des letzten Jahrhunderts geworfen, und im Zentrum steht das Schicksal des russischen Soldaten.

Die in der Buchbesprechung aufgezeigten Essenzen erstaunen nicht. Ziel der Kabale ist nicht erst heute, Ziel ist es seit ehedem, Russen und Deutsche zu eliminieren, und ränkereich ist es gelungen Russen und Deutsche das gleich selber besorgen zu lassen.

Nicht „nur“ darum geht es, wie Russen und Deutsche sich an den Fronten umbrachten, wie sich Menschen umbrachten gegenseitig, welche ohne Aufhetzung friedlich zusammen arbeiten, spassen und das Leben geniessen würden, es geht um den Fact, dass der russische Soldat von der eigenen lieben obersten Führung bewusst verheizt wurde.

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Eingereicht per Mail von Gerald

Thom Ram, 22.05.07

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Die Rote Armee

von Füsilier » Sa 15. Jan 2011, 19:34

PROLOG:

Natürlich war die Rote Armee 1941 der deutschen Wehrmacht in jeder Hinsicht weit überlegen, soweit es die Masse an Kriegsmaterial als auch den damals modernen technischen Standart des Kampfgerätes angeht! Siehe besonders das ausführliche Tischgespräch zwischen Hitler und Mannerheim 1942. Ebenso verhielt es sich mit dem mathematisch-technischen Grundwissen der jungen Rotarmisten. Die deutschen Flakhelfer, denen Russen zum heranschleppen der Flakgranaten zugeteilt wurden, waren immer überrascht, wie schnell ein einfacher Iwan die schwersten Mathematikhausaufgaben erledigte, wenn er von Deutschen darum gebeten wurde.

Insofern ist der nachfolgende Artikel als Besatzungsmeldung einzustufen. Dennoch kann die Schilderung vom sowjetischen Verlust ganzer vier Soldatengenerationen im Kampf mit der deutschen Wehrmacht durchaus als den historischen Tatsachen entsprechend angesehen werden. Die erste Armee vernichtete Stalin vor 1941, die zweite wurde von der Wehrmacht bei ihrem Vormarsch zerschlagen, die dritte blutete aus bei den Rückeroberungen bis zur Weichsel und die vierte neu aufgestellte, die sogenannte Kriminellenarmee, wurde beim Sturm auf Berlin gemeinsam von Deutschen und von Stalins Miltärpolizei erledigt.

Hinweisen möchte ich noch auf die dreiklassige Verpflegung der sowjetischen Soldaten. Es gab in der klassenlosen Armee Offiziersverpflegung, Unteroffiziersverpflegung und Mannschaftsküche. Aber leset selbst:

ERSTER BEITRAG:

Russland

Geschundene Schinder: Vom Mut der einfachen russischen Soldaten

Im Zweiten Weltkrieg treibt eine russische Armee lange Zeit ohne wirkungsvolle Hilfe der Westalliierten eine zunächst technisch weit überlegene und besser ausgebildete deutsche Armee vor sich her. Doch die sowjetischen Soldaten hatten nicht nur den Feind gegen sich, sondern auch die Führung. Die britische Historikerin Catherine Merridale setzt ihnen ein Denkmal.

Von Cora Stephan

Die Soldaten der Roten Armee haben im Zweiten Weltkrieg den höchsten Blutzoll entrichtet. Nach vernichtenden Niederlagen haben sie mit ungeheurer Tapferkeit und lange Zeit ohne wirkungsvolle Hilfe der Westalliierten eine zunächst technisch weit überlegene und besser ausgebildete deutsche Armee vor sich hergetrieben, gänzlich ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Dass sie sich als Sieger nicht selten barbarisch aufführten, muss man entschuldigen mit ihrem barbarischen Gegner. So sehen es noch heute auch die Nachgeborenen im besiegten Deutschland, die in Verwüstung, Vertreibung, Vergewaltigung die irgendwie gerechte Strafe erblicken.

Die wahre Geschichte der ruhmreichen Roten Armee ist womöglich noch dramatischer. Sie hatte den Feind nicht nur vor sich, sondern auch im Rücken. Sie ist nicht nur vom Gegner, sondern auch von ihrer Führung missbraucht und brutalisiert worden. Iwans Vaterland hat seine Söhne und Töchter im doppelten Sinn geopfert.

Die britische Historikerin Catherine Merridale hat „Iwan“, dem einfachen sowjetischen Soldaten, ein beeindruckendes Denkmal gesetzt. Sie hat das Schicksal der mehr als 30 Millionen Rekruten, von denen über acht Millionen getötet wurden, jahrelang akribisch erforscht, hat Archivmaterial gesichtet, das zuvor nicht zugänglich war oder niemanden interessierte, hat Feldpostbriefe, Tagebücher, armeeinterne Gutachten ausgewertet, auf unzähligen Reisen um die 200 Veteranen interviewt und dabei „einen Pass und zwei Paar Schuhe verschlissen“. Ihr großartiges Buch dient nicht nur der Mythenzerstörung, sondern, recht betrachtet, der Befreiung von einer Legende: Iwans Gegner waren nicht nur die Nazis, sondern mehr noch das eigene Vaterland in Gestalt des Stalinismus.

Das staatliche Gebilde, das diese Armee hervorbrachte, hatte in den zwei Jahrzehnten nach der russischen Revolution weit über 15 Millionen Menschenleben verschlissen: Bürgerkrieg, Klassenkampf, Hungersnot, Zwangskollektivierung und Säuberungen aller Art folgten aufeinander. Noch kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs war die Rote Armee von Stalin zur Ader gelassen worden: In einer groß angelegten Säuberungsaktion ließ er von 1937 an viele der Offizierskader und Veteranen der Armee umbringen oder entmachten. Im Zuge einer Politisierung des Militärischen blieb auch die Defensivstrategie der Verteidigung in der Tiefe, die der Lage des Landes angemessen gewesen wäre, auf der Strecke – dem revolutionären Geist der Sowjetunion, hieß es nun, entspreche ein Offensivkrieg mehr. So wurden nach dem Angriff der Wehrmacht im Juni 1941 unerfahrene Rekruten ohne Verpflegung, angemessene Kleidung und Waffen ins Feuer geschickt, begleitet von Politruks, Propagandisten des Systems, denen ideologische Parolen wichtiger waren als militärisch-strategisches Denken.

Damit standen die Soldaten zwischen zwei Feuern: vorn die deutsche Wehrmacht, die effizient und brutal vorging, hinten die Aufpasser und Einpeitscher, die an Duckmäusern und Deserteuren oder auch einfach nur kampfesmüden Soldaten die Todesstrafe vollstreckten. Weder nahmen die Deutschen große Rücksicht auf die Feinheiten des jahrhundertealten soldatischen Komments, noch kümmerten sich Stalins Handlanger um das Kriegsvölkerrecht: Auf Kapitulation, das unverzichtbare Recht eines jeden Soldaten, stand seit dem berüchtigten Befehl 227 die Todesstrafe, sogar verschollen zu sein galt als unehrenhaft (dafür bestrafte man die Angehörigen). Immerhin besaß man die Feinfühligkeit, die besonders gefährlichen Arbeiten von „Strafbataillonen“ aus Gefängnis- und Lagerinsassen erledigen zu lassen, darunter waren neben „Politischen“ auch gewöhnliche Gauner und Mörder. Zuletzt bestimmten die Kriminellen und „Schtrafniki“ mehr und mehr den soldatischen Alltag und trieben die Brutalisierung der Roten Armee voran.

Der ungemein verlustreiche Kampf, in dem Zehntausende um Zehntausende fast ungeschützt ins feindliche Feuer geschickt wurden, raubte dem Heer die letzten noch vorhandenen erfahrenen Soldaten. Tatsächlich wurde die Armee im Verlauf der Kämpfe „mindestens zweimal völlig vernichtet und erneuert“. Die neue Armeebestand schließlich aus einer Generation junger Rekruten vom Lande, die nichts anderes kannten als die Sowjetunion und ihre Parolen – und die überdies in den Jahren der Säuberungen, Kulakenvernichtung und Zwangskollektivierung der Landwirtschaft gelernt hatten, dass es Probleme gibt, die man durch Menschenvernichtung lösen kann. Der Klassenfeind war unwertes Leben – und dieses Denken ließ sich ohne große Schwierigkeiten auf den militärischen Gegner, die deutschen „Faschisten“, übertragen, die nicht nur den bürgerlichen Kapitalismus repräsentierten, sondern auch noch eine konkurrierende Ideologie.

Stalins Erfolgsrezept: im historischen Maßstab zählt ein Menschenleben rein gar nichts; man muss sich gegen einen Feind zusammenschließen, ob er Kulak oder Faschist heißt; der Staat bestimmt, was Wahrheit ist. Damit mobilisierte er alle Ressourcen des Landes zu einem wahrhaft totalen Krieg. Das Wunder begann im russischen Winter 1941 vor Moskau und kulminierte am 31. Januar 1943 mit der deutschen Kapitulation in Stalingrad. Die Rote Armee hatte nicht nur die Witterungsbedingungen und ihre zahlenmäßige Überlegenheit, sondern mittlerweile auch mehr und schlagkräftigere Panzer, Stalinorgeln, Kampfflugzeuge und vor allem Treibstoff auf ihrer Seite. Jetzt eroberte Iwan nicht nur das verlorene Terrain Schritt für Schritt zurück, sondern begann, Stalins Einflussgebiet zu erweitern – unter Duldung der Westalliierten, die darin den Preis sahen, den sie dem Diktator für ihren ungleich geringeren Kriegseinsatz zu zahlen hatten. (Man leistete nicht unerhebliche technische Hilfe, aber auf der Seite der Westalliierten summieren sich die Verluste auf etwa eine Viertelmillion Soldaten.)

Der Vormarsch der Roten Armee bedeutete die Befreiung der in den Vernichtungslagern der Nazis überlebenden Menschen. (Nicht nur das KZ Majdanek wurde umgehend in ein sowjetisches Lager umgewandelt.) Für Polen, die Ukraine, Weißrussland, das Baltikum lag keine Befreiung an, sondern Unterjochung unter anderem Vorzeichen. Dass man sich insbesondere in Polen vom Westen betrogen fühlte – die polnische Exilarmee opferte sich in der britischen Armee regelrecht auf – sollte man nicht vergessen, wenn von Befreiung die Rede ist. Die Bekämpfung Hitlers rechtfertigte fast alles, aber den Westalliierten war durchaus nicht entgangen, was für eine Art von Verbündeten sie in Stalin gefunden hatten.

Die nicht nur geduldeten, sondern von Propagandisten wie Ilja Ehrenburg den Soldaten eingehämmerten Racheaktionen, kulminierend in den Massenvergewaltigungen beim Vormarsch der Roten Armee in Ostpreußen, erzeugten selbst bei dem sonst nicht pingeligen Winston Churchill Ekel und Abwehr. Er ließ sich kurzfristig sogar zur Frage hinreißen, ob man mit Nazideutschland nicht „das falsche Schwein geschlachtet“ habe.

Catherine Merridale spricht eine deutliche Sprache, enthält sich aber moralischer Verurteilung. Die russischen Schreckenstaten beim Einmarsch in Ostpreußen analysiert sie vielschichtig: Das Plündern, Vernichten und Vergewaltigen war nicht nur Rachegefühlen gegenüber den Deutschen geschuldet, deren Vernichtungspolitik man hatte miterleben und besichtigen dürfen, oder der Propaganda Ehrenburgs oder dem kollektiv ausgelebten Triumph über den Gegner. Es mochten dabei auch so widersprüchliche Empfindungen eine Rolle gespielt haben wie Zweifel an der Treue der eigenen Frauen zu Hause und nicht zuletzt an der Treue des geliebten Vaterlandes.

Damit stand es in der Tat nicht zum Besten. Iwan hatte sich im Krieg emanzipiert – er hatte die Welt kennengelernt und nicht zuletzt die Verlockungen, die der Kapitalismus bot, der ihm doch stets als Armenhaus geschildert worden war. Selbstbewusste Forderungen der Veteranen (etwa nach Abschaffung der sowjetischen „Majdaneks“) oder Kritik an der Kollektivierung, ja überhaupt die Vorstellung, die Männer hätten für ihr Opfer eine Gegenleistung verdient, veranlassten das Regime zum Handeln. Man musste das an der Front eingerissene freie Denken unterdrücken, weshalb man die Demobilisierung verzögerte und mit einer Schweigeverpflichtung verband.

In der monströsen Militärparade vom 24. Juni 1945 beanspruchte Stalin den Sieg für sich. Iwan hatte mit der Niederlage Deutschlands mitnichten auch seine eigene und die Freiheit Russlands erkämpft. Für die Frontowniki war dies der nicht der erste und nicht der letzte Verrat. Ehemalige Kriegsgefangene und „Wlasow-Leute“, alle, die man als Verräter und Kollaborateure betrachtete, wurden gleich exekutiert oder wanderten nach 1945 millionenfach nach Sibirien. Das auf den Trümmern des Krieges errichtete Sowjetreich hat, so Merridales Resümee, „schließlich die Methoden der Nazis“ nachgeahmt.

Die Londoner Historikerin, die sich selbst als „ausgesprochen unmilitärische Frau“ bezeichnet, hat ein großes Werk verfasst, das sich würdig einreiht in die vielen akribischen britischen Historien des Soldatentums, die seit einigen Jahrzehnten eine eigene Tradition neben der klassischen Militärhistorie bilden. Trotz der ungeheuerlichen Opfer unter den Zivilbevölkerungen im Zweiten Weltkrieg waren ja bis dato stets die Soldaten als ausführende Organe die ersten Opfer des Krieges. Und so hat auch Merridale Iwan ein Denkmal gesetzt, das von Empathie getragen ist, gerade weil es ihn nicht als kraftstrotzenden Helden der Sowjetunion zeigt, sondern als vielfach benutztes und ausgenutztes Opfer.

Sie selbst versteht ihr Buch als Beitrag zu einem Prozess, der in vielen osteuropäischen Ländern noch aussteht: zur Auseinandersetzung mit den eigenen Legenden, die teils von oben oktroyiert waren, teils das Trauma des Krieges bewältigen halfen, weil sie den Opfern wenigstens die höhere Moral zugestanden. Die Deutschen und ihre Soldaten haben sich nicht lange darüber täuschen können, woran sie mit dem Zweiten Weltkrieg teilgenommen haben und was sie nicht nur geduldet, sondern zum Teil aktiv betrieben haben: Kriegsverbrechen und Massenmord. Ihre alliierten Gegner aber haben schon aus Selbsterhaltungsnot das eigene Bild poliert: das Bild der Sieger, die auch noch auf der Seite des Guten standen.

Insofern ist Merridales Buch Aufforderung zur Arbeit am Mythos, die nun mal mit Desillusionierung beginnt. Die Rote Armee hat geholfen, Europa vom Nationalsozialismus zu befreien, und den Massenmord an den Juden beendet. Für die Menschen im späteren Einflussbereich der Sowjetunion aber brachte Iwan nach der Pest die Cholera, der nicht zuletzt er selbst millionenfach zum Opfer fiel.

Artikel erschienen am 25.11.2006

URL:
http://www.welt.de/data/2006/11/25/1122261.html

ZWEITER BEITRAG:

Antwort von Reginald

…..Geschundene Schinder: Vom Mut der einfachen russischen Soldaten

Im Zweiten Weltkrieg

treibt eine russische Armee lange Zeit ohne wirkungsvolle Hilfe der Westalliierten eine zunächst technisch weit überlegene und besser ausgebildete deutsche Armeevor sich her –

stimmt nicht

http://file1.carookee.com/forum/selfdes … der082.jpg

lesen und feststellen das es nicht so war. Erst als die Westalliierten es schwierig/nahezu unmöglich machten – alles zerbombten – das Nachschub in den Osten ging fing langsam -1943 Winter- das vor sich her treiben an. Selbst dann kämpften die disziplinierten deutschen Soldaten mit hungrigem Magen, erfrorenen Fingern und Zehen, usw. und hielten den zehnfachen Gegner in Schach.

…Doch die sowjetischen Soldaten hatten nicht nur den Feind gegen sich, sondern auch die Führung. Die britische Historikerin Catherine Merridale setzt ihnen ein Denkmal….

was Stalin und Bolschewismus bedeutete – Ukraine, usw., was Stalin den ethnischen Minderheiten schon vor dem Krieg antat war den Westalliierten bekannt, störte sie aber nicht die für Frieden, Freiheit und Demokratie kämpften. Pfui deubel, what a phony bunch.

es wird Zeit den „vergessenen Soldaten“ ein Denkmal zu setzen.

Von Cora Stephan

Die Soldaten der Roten Armee haben im Zweiten Weltkrieg den höchsten Blutzoll entrichtet. Nach vernichtenden Niederlagen haben sie mit ungeheurer Tapferkeit und lange Zeit ohne wirkungsvolle Hilfe der Westalliierten eine zunächst technisch weit überlegene und besser ausgebildete deutsche Armee vor sich her getrieben, gänzlich ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Dass sie sich als Sieger nicht selten barbarisch aufführten, muss man entschuldigen mit ihrem barbarischen Gegner.
So sehen es noch heute auch die Nachgeborenen im besiegten Deutschland, die in

Verwüstung,
Vertreibung,
Vergewaltigung

die irgendwie gerechte Strafe erblicken….

Well, ich sehe das kriminelle Benehmen der roten Armee nicht als irgendwie eine gerechte Strafe. Für was?

ja und russische Panzer direkt über und durch die Masse der Flüchtlinge fahren.

die Dame hat mehr als einen Knall solche Bemerkung zu machen.
Sonst sieht sie es zum „Teil“ richtig.

nur mal so einen Widerspruch
…Im Zweiten Weltkrieg treibt eine russische Armee lange Zeit ohne wirkungsvolle Hilfe der Westalliierten eine zunächst technisch weit überlegene und besser ausgebildete deutsche Armee vor sich her….

und dann

Der ungemein verlustreiche Kampf, in dem Zehntausende um Zehntausende fast ungeschützt ins feindliche Feuer geschickt wurden, raubte dem Heer die letzten noch vorhandenen erfahrenen Soldaten. Tatsächlich wurde die Armee im Verlauf der Kämpfe „mindestens zweimal völlig vernichtet und erneuert“….

die Armee zweimal völlig vernichtet aber es wird großkotzig am Anfang von, die deutsche Wehrmacht vor sich her treiben, geredet.

The truth it seem, is always bashful, easely reduced to silence by the too blatant encroachment of falsehood. (Die Wahrheit es scheint, ist immer leicht zum Schweigen reduziert, unter dem offenkundigen eindringen von Vorspiegellung falscher Tatsachen.) Aleksandr I. Solzhenitsyn

DRITTER BEITRAG:

Natürlich hast Du Recht mit Deinem Einwand! Und natürlich haben die Alliierten, besonders Groß Britannien, die Sowjetunion ab dem 22.08.1941 nicht nur militärisch massiv unterstützt. So wurde Stalin 41/42 mit der Lieferung von einer Millionen Schuhe bei Laune gehalten. Und ab 1942 flossen die Alliierten Hilfslieferungen ununterbrochen einmal über Persien und dann über Murmansk und Archangelsk. Immer wieder stieß die Wehrmacht an der Ostfront auf große Mengen an Kriegsgerät, welches aus den USA stammte. Aber die Archive sind und bleiben auch auf Dauer erst einmal geschlossen. Ich hatte dem Artikel eine persönliche Bemerkung vorangestellt:

Natürlich war die Rote Armee 1941 der deutschen Wehrmacht in jeder Hinsicht weit überlegen, soweit es die Masse an Kriegsmaterial als auch den damals modernen technischen Standart des Kampfgerätes angeht! Siehe besonders das ausführliche Tischgespräch zwischen Hitler und Mannerheim 1942. Ebenso verhielt es sich mit dem mathematisch-technischen Grundwissen der jungen Rotarmisten. Die deutschen Flakhelfer, denen Russen zum heranschleppen der Flakgranaten zugeteilt wurden, waren immer überrascht, wie schnell ein einfacher Iwan die schwersten Mathematikhausaufgaben erledigte, wenn er von Deutschen darum gebeten wurde. Insofern ist der nachfolgende Artikel als Besatzungsmeldung einzustufen. Dennoch kann die Schilderung vom sowjetischen Verlußt ganzer vier Soldatengenerationen im Kampf mit der deutschen Wehrmacht durchaus als den historischen Tatsachen entsprechend angesehen werden. Die erste Armee vernichtete Stalin vor 1941, die zweite, wurde von der Wehrmacht bei ihrem Vormarsch zerschlagen, die dritte blutete aus bei den Rückeroberungen bis zu Weichsel und die vierte neu aufgestellte, die sogenannte Kriminellenarmee, wurde beim Sturm auf Berlin gemeinsam von Deutschen und von Stalins Miltärpolizei erledigt. Hinweisen möchte ich noch auf die dreiklassige Verpflegung der sowjetischen Soldaten. Es gab in der klassenlosen Armee Offiziersverpflegung, Unteroffiziersverpflegung und Mannschaftsküche. Aber leset selbst:

VIERTER BEITRAG:

Antwort von Reginald

….Im Zweiten Weltkrieg treibt eine russische Armee lange Zeit ohne wirkungsvolle Hilfe der Westalliierten eine zunächst technisch weit überlegene und besser ausgebildete deutsche Armee vor sich her. ….

und

….Natürlich war die Rote Armee 1941 der deutschen Wehrmacht in jeder Hinsicht weit überlegen, soweit es die Masse an Kriegsmaterial als auch den damals modernen technischen Standart des Kampfgerätes angeht!….

wer war nun technisch ueberlegen?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh?Huh??

alles Unsinn, die Überlegenheit gegen über dem deutschen Landser fing erst an als das Hinterland (Deutschland) ausgeblutet* war und es keine Versorgung derselben mehr gab, während der Gegner gut versorgt war/wurde. Unter gleichen Bedingungen hätte niemand den ehrenhaften, disziplinierten deutschen Landser geschlagen. Deutschland hat das Problem im Herzen Europas zu sein und von seinen Gegnern umzingelt wird. 70/71 wurde den Franzosen der Arsch versohlt, 14/18 genauso und nur der Rest der Welt zog ihren Hintern aus der Falle, 39/45 genau das gleiche. Niemand sollte je vergessen es sind die Engländer die auch heute noch die Feinde Deutschlands sind und immer diesen Unsinn vorantrieben unter der geheimen Führung der Zionisten.

*hier noch etwas.
All die abgemergelten Körper die man den Deutschen oft und gerne zeigt waren auch eine Folge des Ausblutens des Hinterlandes.
Wer wird erst versorgt?
Landser und Bevölkerung oder der erklärte Feind Deutschlands?

The truth it seem, is always bashful, easely reduced to silence by the too blatant encroachment of falsehood. (Die Wahrheit es scheint, ist immer leicht zum Schweigen reduziert, unter dem offenkundigen eindringen von Vorspiegellung falscher Tatsachen.) Aleksandr I. Solzhenitsyn

FÜNFTER BEITRAG:

Tondokument eines Tischgespräches zwischen Carl Mannerheim und Adolf Hitler. Das Gespräch wurde am 04.06.1942 in Helsinki in einem Eisenbahnwagen geführt, und von den Finnen direkt aufgezeichnet, ohne daß es die Deutschen zunächst bemerkten.

Liebe Landsleute,

ich habe mir die Ausführungen unsres Reichskanzlers und die freundlichen Entgegnungen vom finnischen General mehrfach angehört. Hier tut sich eine einzigartige Quelle für jeden Geschichtsinteressierten auf.

Der Führer schreit nicht hysterisch, sondern er spricht mit ganz normaler Stimme,

er betont, daß die Wehrmacht bei Kriegsbeginn nur ganz bedingt einsetzbar war, und mit ihr bei Regenwetter keine Schlacht habe gewonnen werden können,

er zeigt sich total überrascht vom sowjetischen Militärpotential und kann es immer noch nicht fassen, daß Stalin mit 35.000 Stück Panzern ausgerüstet war,

außerdem sind Hitlers Ausführungen hinsichtlich der für das deutsche Reich verfügbaren Petroleumreserven mehr als aufschlußreich.

BITTE: WER DRUCKT DAS GESPROCHENE AB?

Ich habe noch ein paar Informationen angefügt. MfG G.F.

PS. Gestern war es zeitweise unmöglich die Tondokumenten in eine Privatkartei zu übertragen. Aber heute funktioniert es wunderbar!

Quelle: dtv-Lexikon, Oktober 1972 Band 12, Seite 58

„Mannerheim“ Carl Gustav Emil, Freiherr von, finnischer Feldmarschall (1933), geb.:Auf Gut Louhisaari am 04.06.1867, verst.:In Lausanne am 27.01 1951, nahm als russischer Reitergeneral bis 1917 am am ersten Weltkrieg teil. Im Frühjahr 1918 leitete er den finnischen Freiheitskampf gegen die Bolschewisten und war 1918/1919 Reichsverweser, 1939/1940 und 1941-1944 Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion. Als Staatspräsident (seit August 1944 schloß er im September 1944 den Waffenstillstand ab. Im März 1946 trat er zurück.

Tonträger: http://nsl-archiv.com/Tontraeger/Reden/Bis-1945/

SECHSTER BEITRAG:

Antwort von Reginald

…Der Führer schreit nicht hysterisch, sondern er spricht mit ganz normaler Stimme,…

ja stimmt. ich habe mir das auch angehört aber mit meiner Schwerhörigkeit nicht alles verstanden. Nun werden vielleicht einige einwenden es war nur ein kurzer Ausschnitt und die Böswilligen werden sagen; zum Schluß hat er bestimmt geschrien.

The truth it seem, is always bashful, easely reduced to silence by the too blatant encroachment of falsehood. (Die Wahrheit es scheint, ist immer leicht zum Schweigen reduziert, unter dem offenkundigen eindringen von Vorspiegelung falscher Tatsachen.) Aleksandr I. Solzhenitsyn

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Re: Die Rote Armee

Beitragvon dt918 » Sa 15. Jan 2011, 20:45

In der Tat war die Wehrmacht, was ihre Ausrüstung sowohl in Hinblick auf Güte als auch Masse anbetraf bereits den Franzosen klar unterlegen.
Im Kriege zählt aber nicht, was man hat sondern vor allem wie man etwas zu nutzen versteht.
Die Deutsche Überlegenheit bestand auf geistigem Gebiete, also im Bereiche der Doktrinen sowie deren möglichst vollendeter Ausführung.
Das Märchen vom hochgerüsteten Deutschen Reiche, welches 1939 seine friedliebenden Nachbarn überfallen habe, können ohnehin nur Schwachköpfe glauben.
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dt918
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2 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Vollidiot sagt:

    Man muß das Buch wohl lesen, denn hier steht zuviel Unsinn.
    Daß Josip, oft wie Adi, als Jesus 2. betrachtet wird, gehört zu den Sekundärreligionen.
    Daß hinter dem meisten Scheißdreck aber britische Politik steckt, hat die Autorin nicht auf dem Schirm.
    Das ist mit die britische Hauptkrankheit.
    Da kratzt Martin Allen mit „Churchills Friedensfalle“ wenigstens an dieser edlen Fassade.

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