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Essay / Weisst du, was Dankbarkeit ist?

Dies nun wirklich ist ein Essay, also ein Versuch. Meine im Titel gestellte Frage ist nicht rhetorischer Firlefanz. Ich frage dich, guter Leser. Was kömmet dir hoch, wenn du dich selber fragetest, was Dankbarkeit denn sei.

Lucu (Ludschu, mit stimmhaftem sch), unsere zweite Katze, sie ist eine Schnurrkatze. Eben rief sie zetermordio, kurz vor dem Verhungern (weit entfernt davon) in meinem Ohr, ich erhöhrete ihr Flehen, gab Futti, und Lucu warf sich schnurrend darüber.

Also was war ihr Schnurren? Zeichen von Dankbarkeit?

Ich interpretiere ihr Schnurren so nicht. Ihr Schnurren ist Zeichen von „ich fühle mich sau katzenwohl“.

Schön. Katze kennt also Dankbarkeit nicht. Das beantwortet aber die Frage nicht, was denn „Dankbarkeit“ ist.

Ist dankbar Derjenige, der ein Geschenk erhalten hat und „danke“ sagt? Was geht in ihm vor? Hat er das Gefühl nun etwa, dem Schenkenden etwas zu schulden? Sollte also per Geschenk hervorgerufenes Gefühl von Schuld Dankbarkeit sein?

Kann nicht sein, ja oder ja oder ja?

Dankbarkeit. Was ist das.

Es geht über Geben, Nehmen, Beschenken, Beschenktwerden hinaus. So sach ich ma.

Sach ma: Dankbarkeit ist eine Grundeinstellung, in die wir uns einklinken können, so wir es denn wollen.

Also „dankbar“ zu sein, wenn ich heute die Frau meines Lebens kennengelernt oder den Sexer im Loddo erzielt habe, das ist einfach……………und beanworter null nicht die Frage: „Was ist Dankbarkeit.“

Ist Dankbarkeit sowas wie „Oh Gott oh Gott, endlich fühle ich ich erhört“?

Oder was?

Man handelt Dankbarkeit als hohen ethischen Wert. Also: Je dankbarer ich bin für alles Schöne und Unschöne, desto….was? ….desto besserer Mönsch bin ich, oder was?

Leser, du Juter. Erstmals heute beleuchte ich, 70 Jähriger, diesen Begriff in scharfem Strahl und sehe Schwammiges.

Was hat es damit auf sich, mit der hochgelobten Dank Bar Keit?

„Dankbar“ hahahha bin ich für Aufklärung.

Ram, 07.04.07

.

 


12 Kommentare

  1. Angela sagt:

    Zitat: „… Dankbar“ hahahha bin ich für Aufklärung….. “

    Lieber ThomRam,
    ich mach´s mir einfach und verweise auf meinen kürzlichen Artikel https://bumibahagia.com/2019/03/05/gedenke-der-quelle-wenn-du-trinkst/ hihi…..

    Lg A n g e l a

    P.S. Schwierig sind Leute, die nichts annehmen können. Ich hab´da eine Freundin, die fühlt sich bei Geschenken immer schuldig, nicht ebenso viel geschenkt zu haben…..

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  2. Schweijk sagt:

    Lieber Thom,
    eigentlich kann man schon einen Hauch Dankbarkeit erfühlen, wenn die Katze zufrieden beim schmatzen ist.
    Vielleicht würden wir es öfter Fühlen, wenn wir die Zeit kurz anhalten und die Antennen ausfahren. Es lässt sich „fast“ überall ent-decken/fühlen.
    Und mit „Geben und Nehmen“ hat`s, glaub ich,hat Dankbarkeit nicht viel zu tun.
    Von wegen „Dankbarkeit im Unschönen“…ja,..da hab ich noch ein paar Stufen zu erklimmen. 😉

    LG
    Schweijk

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  3. Hugin sagt:

    Ich finden der Begriff „Wertschätzung“ drückt in etwa aus, was Dankbarkeit sein könnte.

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  4. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  5. palina sagt:

    Wertschätzung, wie Hugin das schreibt, hat auch damit zu tun.

    Dankbar allem gegenüber was einem jeden Tag begegnet.
    Sei es im Moment die blühende Natur. Oder dem hinter mir hupenden Ungeduldigen im Auto.
    Dankbar, dass ich mit meiner Enkelin so schöne Stunden haben kann.
    Dankbarkeit hat was mit Wahrnehmung und Bewusstsein zu tun.

    Gefällt 2 Personen

  6. enoon sagt:

    Dankbarkeit ist ein sich innerlich ausdehnendes warmes erfüllendes Gefühl, welches mit der Freude einhergeht.
    Sie stellt sich ein, bei unerwarteten überraschenden ungeahnten Ereignissen, aber auch bei der Bewältigung von schwierigen Problemen oder Aufgaben. Sie „öffnet“ und bereitet eine Zugänglichkeit für weitere Gaben, auch in Form des Erkennens der eigenen Stärke und Fähigkeiten. Dankbarkeit schafft Erleichterung und Frohsinn, sie ist ein schöner interessanter und vermutlich bedeutsamer Vorgang. Es entsteht in ihr eine besondere Verbundenheit, ganz gleich für wen oder was man Dankbarkeit empfindet. Sie tilgt jeglichen Mangel und jede Sehnsucht.
    Dankbarkeit ist eine Facette der Liebe, sie ist immer ein erhebendes erbauliches gutes Gefühl.

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  7. Mujo sagt:

    Dankbarkeit ist etwas bejahendes Positives. Dem Leben zuführendes. Ausgedruckt im Gefühl oder Wort. Es schafft eine Verbindung mit allen und ist ein Ausdruck der Fülle. Es ist der Klebstoff des Lebens ohne das wir uns nicht weiter Entwickeln können als bewusste Wesen.

    Gefällt 1 Person

  8. makieken sagt:

    Ist Dankbarkeit nicht vielmehr der Moment der Erfüllung unserer Wünsche? Kleines Beispiel aus meiner Erlebniswelt: Ich wünsche mir neue Klamotten. Wenige Tage später steht eine Freundin vor meiner Tür und überrreicht mir aussortierte Klamotten. Ich bin dankbar, dass mein Wunsch nunmehr erfüllt wurde. Inwieweit aber ist die Dankbarkeit ggü. der Freundin gegeben, deren Handlung ausschließlich aufgrund meiner Ge-DANK-en erfolgte? Sicherlich bedanke ich mich bei ihr, weiß aber auch um die Ursache ihres Handelns. Ist es somit nicht vielmehr ein Dank an mein Selbst? Hmm…

    ********************************************

    Kleine Wortspielerei zu „bar“: Wenn etwas bar jeder Logik ist, dann ist es frei von ihr. Eine bar-busige Frau ist frei von Oberbekleidung, ugs. auch nackig. Müsste demnach „dank-bar“ nicht auch frei von Dank bedeuten?

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  9. Guido sagt:

    Das Wesen der Dankbarkeit ist schwierig zu beschreiben. Und jemand, der noch nie Dankbarkeit empfunden hat, wird es nicht verstehen. Erfahrungen können gemacht, aber schwer in Worten weiter gegeben werden. Wer noch keinen Apfel gegessen hat, kann diese Erfahrung durch Bücherstudium nicht kompensieren.

    Das gilt für alle Gefühle. Wir können hier über Dankbarkeit diskutieren, weil jeder diese Erfahrung kennt. Weiterer Worte bedarf es eigentlich nicht.

    Vielleicht könnte man einen Schritt weiter gehen und es etwas anders beleuchten.

    Gefühle können aktiv oder passiv erlebt werden. Das meine ich nicht auf Äusseres bezogen, sondern möchte es innerlich betrachten. Unter passivem Erleben verstehe ich z.B.: Ich erhalte ein Geschenk und freue mich, bin dankbar usw. Da heisst, es braucht ein Ereignis, das meinerseits diese Gefühle hervorruft. Unter aktivem Erleben verstehe ich, dass ich diese Gefühle „abrufe“, ohne dass da im Äusseren ein Grund vorliegen muss. Z.B. stelle ich mir etwas vor, das solche Gefühle hervorruft.

    Bei positiven Gefühlen sind die Meisten passiv konditioniert, das heisst es braucht einen äusseren Anlass. Bei negativen Gefühlen verhält es sich eher umgekehrt. Viele machen sich Sorgen um Dinge, die real gar nicht aktuell und eher rein virtuell sind. Darauf wurde schon beim Thema Angst, insbesondere bez. diffusen Existenzängsten, hingewiesen.

    Dieses Verhalten wird durch die Matrix gefördert, da sie die Energie der negativen Gefühle bevorzugt.

    Wären die Leute bez. den positiven Gefühlszuständen genau so aktiv wie bei den Negativen, würde sich einiges verbessern.

    Wem die Signatur des Gefühls bewusst ist, kann es auch direkt ohne Hilfe von Vorstellungen abrufen. Das ergibt mMn die reinsten Gefühle. Was Dankbarkeit anbetrifft, könnte man es bedingungslose Dankbarkeit nennen. Vergleichbar mit der bedingungslosen Liebe, die als das höchste der Gefühle gilt und eben an keinen Grund oder keine Bedingung gebunden ist. Das kann auf andere Gefühle übertragen werden.

    Das tönt sehr technisch, aber jeder hier weiss um die Natur der Gefühle und manchmal müssen eben solche Hilfsmittel in Anspruch genommen werden.

    Gefällt 3 Personen

  10. Guido sagt:

    Wie es der Zufall 😳 manchmal so will, hab ich folgenden Artikel erst nach meinem Beitrag gelesen. Das was ich als bedingungslose Dankbarkeit beschrieben habe, wird in diesem Artikel mit Wertschätzung bezeichnet, denn

    Zitat:

    Wertschätzung hat nicht zwingend etwas mit dem Ausgleich für eine gute Tat zu tun, sie ist auch unbedingt möglich.

    https://www.seele-verstehen.de/2013/06/26/dankbarkeit-und-wertsch%C3%A4tzung

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  11. HansL sagt:

    Mönsch maleguggen
    _da biste mir zuvorgekommen, ne, bin einfach zu lahmsam. Nach meinem schraurig schräg ver rück ten Erlebnis wurde mein Wissensdrang nach dem Quell der Ereignisse und dessen Verständnis, sowie der eventual Risikenminimierung eines erneuten nicht wissenden Rückkens mit dem lapidaren Satz: ‚Du bist soo un Dank bar‘ (allerdings mit_ohne weiteren Ausführungen) kommentiert . und Schluß; da steht mer dann ganz schön behämmert da und weiß ersma gar niks. So kömmet mer zum Schluße der doppelten Ver-Nein- ung, bleibt also niks als DANK.– der empfunden wird, um beispielsweise die Attribute der Oberbekleidungsbefreiten Mädels weiterhin bestaunen tsu dürfen (..und vielleicht aumal anfassen??…pfui..)
    Tja, wat is Dank?, so denk t er nu, –is der Schlüßel zum Herzen immateriell (doch nicht unbedingt), das Absolut-Relative in seiner formlosen Fülle–
    —-es hat geklingelt, sie kommen…

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  12. Vollidiot sagt:

    Dankbarkeit kann sich nur auf unser Menschsein beziehen.
    Dankbarkeit gegenüber der Tatsache, daß wir Menschen sind.
    Auch wenn das oft noch im Dunste der Talauen des Bewußtseins liegt.
    In den Auen des angenehmen Lebens.
    Aus dem Dunst führen Wege, ein wenig steigen und schon wärmt die Sonne, der Blick wird klarer, freier.
    Sonne und Freiheit hängen innig zusammen.
    Das Wärmende der Sonne ist nicht nur physisch sondern auch geistig zu verstehen.
    Dankbarkeit ihr gegenüber wurde durch Hautkrebs und Sonnenmilch ersetzt.
    Dies nur als ein Trick von vielen, der uns von der eigentlichen Dankbarkeit fortführt und uns mit fragwürdigen „Dankbarkeiten“ konfrontiert.
    Aus der Grunddankbarkeit unseres Seins, das ja Körper, Seele und Geist umfaßt, entwickelt sich all das, was wir brauchen.
    Da die Kirchen Geist abgeschafft haben und daran sind die Seele auch zu negieren, ist es nicht verwunderlich, wenn Dankbarkeit sich auf den übriggebliebenen, physischen, Rest bezieht.
    Wer den Bezug zu seinem Urgrund entwickelt, kann eine Dankbarkeit entwickeln, die weitherzig wird und auch in anderen Leben weiterhelfen wird………………………

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