bumi bahagia / Glückliche Erde

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Gemälde von Angela III/III / Wolfs Märchen // Pictures by Angela III/III / Wolf’s fairy tale

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Ein nettes Detail erzähle ich.

Ich kämpfe immer noch mit Windows und den zwei komputerinternen Speichern, habe Mühe mit Ordnung.

Angela hatte mir 30 Bilder geschickt, und gestern fand ich nur noch ein Dutzend davon. Kleiner Aerger.

Und was?

Einige Stunden später flatterten mir  von Angela noch nicht veröffentlichte Bilder,  mit dem Wunsche verbunden, doch bitte diese Sammlung in III/III auszustellen.

Wieder mal musste ich also keinen Finger rühren, um mein kleines Ungeschick auszubügeln.

Ich nenne das Zusammenarbeit „oben durch“.

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So, lieber Ausstellungsbesucher, hier sind sie.

Danke, Angela!

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Schönes Wochenende!

Thom Ram, 21.09.06

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Leser und Erzähler Wolf

wurde durch die Bilder zu einem Märchen angeregt.

Ich baue es ein.

Danke, Wolf.

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Danke für die märchenhaften Bilder!
Als Kind blätterte ich immer gerne durch die alten Märchenbücher meines Großvaters und schaute mir oft stundenlang die dazugehörigen Bilder an. Mein Großvater arbeitete früher als Hauswart an einer Schule. Nach dem Krieg wurden viele Bücher aus der dortigen Schulbibliothek entfernt, weil man die alten Frakturschriften nicht mehr verwenden sollte. Er nahm damals stapelweise alte Bücher mit nach Hause und rettete sie somit vor dem Feuer des Heizkessels.

Angelas Bilder haben meine Phantasie angeregt. Jetzt habe ich ein kleines Märchen dazu geschrieben.

Wolf

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Es war einmal ein Jüngling, der mit seinen Eltern in einem Haus an der Küste neben einer Flußmündung zwischen den Sümpfen wohnte.

Um das Haus herum gab es viele Tiere, mit denen der Jüngling befreundet war.

Die Tiere schenkten dem Jüngling ihr besonderes Vertrauen, weil er ihnen stets Respekt zollte.

Sie weihten ihn sogar in ihre geheime Sprache ein, sodaß er sich mit ihnen unterhalten konnte.

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Eines Tages kam ein Schwarm Silbermöwen, die neben dem Haus wohnten, von einem Ausflug von der offenen See zurück.

Die Möwen waren ganz aufgeregt.

Sie berichteten dem Jüngling voller Entsetzen, daß sich dort draußen gerade ein fürchterlicher Sturm zusammenbraute. Die Flutwellen würden bestimmt alle Häuser in der Gegend der Flußmündung mit sich mitreißen, sobald sie hier einträfen. Vermutlich würde es noch einige Tage dauern, bis es soweit sei. Doch es gäbe keine Zeit zu verlieren. Alle Bewohner müßten die Gegend sofort verlassen und sich auf der einige Kilometer entfernten Anhöhe in Sicherheit bringen.

Der Jüngling rannte sofort zu seinen Eltern und zu den Nachbarn und überbrachte ihnen die schlechte Nachricht.

Danach stieg er den Dachboden hinauf, um auch die Fledermäuse zu warnen.

Doch die Fledermäuse ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie erwiderten dem Jüngling, er bräuchte sich um sie gar keine Sorgen zu machen.

Wenn er jedoch sein Elternhaus retten wolle, dann müsse er so schnell wie möglich mit dem Mond sprechen, denn dieser sei für die Fluten zuständig.

Heute nacht wäre eine besonders günstige Gelegenheit dazu, denn es gäbe Vollmond.

In solchen Nächten sei der Mond draußen im finsteren Wald am besten zu erreichen.

Der Jüngling solle jedoch keine Laterne mitnehmen, denn der Lichtschein der Laterne könnte den Mond verärgern.

Die Eltern hatten dem Jüngling verboten, im Dunkeln ohne Laterne durch die Sümpfe in den Wald hinaus zu gehen.

Deshalb wartete er ab, bis sie eingeschlafen waren.

Dann schlich er sich heimlich davon.

Tatsächlich gab es in dieser Nacht Vollmond.

Doch der Himmel war bewölkt, wodurch man den Mond kaum erkennen konnte.

Nur manchmal schien er kurz durch eine kleine Lücke in den Wolken.

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Der Jüngling gab jedoch nicht auf.

Er setzte sich im Dunkeln hin und konzentrierte sich auf den Mond. Im Stillen bat er ihn um Hilfe.

Plötzlich, nach langem Warten, ertönte eine leise Stimme aus den Wolken.

„Jüngling, ich will dir helfen.

Doch ich kann die Flut höchstens für ein paar Tage aufhalten.

Wenn du euer Haus vor dem Wasser retten willst, dann mußt du dort hingehen, wo das Wasser herkommt.

Folge dem Fluß bis hinauf in die Berge.

Dort wohnt die Wasserelfe in einem Wasserfall.

Sie kann dir weiterhelfen.

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Am nächsten Morgen stiegen die Bewohner der Flußniederung zu Fuß zur Anhöhe hinauf.

Sie nahmen nur ein paar Habseligkeiten mit, da der Aufstieg steil und mühsam war.

Oben auf der Anhöhe angekommen, schauten sie zum Meer hinaus.

Dort sah alles ruhig und friedlich aus.

Die See lag tiefblau vor ihnen und auch am Himmel ließ sich nichts Verdächtiges erkennen.

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Handelte es sich bei der Idylle etwa um die Ruhe vor dem Sturm, oder hatten die Möwen sich gar getäuscht?

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..

Der Jüngling verabschiedete sich von seinen Eltern und stieg wieder zur Flußniederung hinab.

Am Abend kam er an einem benachbarten Bauernhof vorbei.

Drinnen brannte Licht.

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Der Bauer war geblieben, weil er sein Vieh nicht alleine lassen wollte.

Die ganze Umgebung schimmerte im glutroten Abendlicht.

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Der Fußmarsch am Fluß entlang war beschwerlich, denn es gab dort keine Pfade.

Der Jüngling mußte sich seinen Weg durch das Gelände bahnen.

Bei Sonnenaufgang konnte er in der Ferne zum ersten Mal die Berge erblicken..

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.Am Beginn des dritten Tages zogen schwere Wolken vor der Küste auf.

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 Es wehte ein starker Wind, der die Brandung in der Morgenröte aufbrausen ließ.

Der Fußmarsch am Fluß entlang war beschwerlich, denn es gab dort keine Pfade.

Der Jüngling mußte sich seinen Weg durch das Gelände bahnen.

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Der Jüngling marschierte pausenlos stromaufwärts.

Das Gestrüpp wurde immer dichter.

Auch sumpfige Abschnitte galt es zu durchqueren.

Die Frösche warnten ihn mit ihren Rufen vor besonders gefährlichen Stellen.

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Endlich bekam der Jüngling wieder festen Boden unter den Füßen.

In der Nähe der Berge fiel ihm das Wandern deutlich leichter.

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Inzwischen hatte der Wellengang vor der Küste bedrohlich zugenommen.

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Schließlich erreichte der Jüngling den Wasserfall und brach dort völlig erschöpft zusammen.

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Zwischen dem Rauschen des Wasserfalles vernahm der Jüngling eine seltsame leise Melodie.

War dies etwa der Gesang der Wasserelfe?

Der Jüngling traute sich nicht, etwas zu sagen, denn er wollte den Gesang auf keinen Fall unterbrechen.

Allmählich wurde er schläfrig.

Er bekam Mühe, seine Augen offen zu halten.

Eine leise innere Stimme flüsterte ihm zu, daß er sich nicht mehr zu sorgen brauche.

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Der Fluß war bis zum oberen Rand des Deichs bedrohlich angeschwollen.

Doch weiter kam das Wasser nicht.

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Ein paar Tage später war das Hochwasser verschwunden, und die Bäume fingen an zu blühen.

ENDE

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A nice detail I tell you.

I’m still struggling with Windows and the two internal computer memories, having trouble with order.

Angela had sent me 30 pictures, and yesterday I found only a dozen of them. Little trouble. 

And what?

A few hours later Angela’s not yet published pictures fluttered to me, connected with the wish, but please exhibit this collection in III/III. 

Once again I didn’t have to lift a finger to iron out my little clumsiness.

I call this cooperation „above through“.

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So, dear exhibition visitor, here they are. 

Thank you, Angela!

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Have a nice weekend!

Thom Ram, 21.09.06

Translated with http://www.DeepL.com/Translator

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72 Kommentare

  1. Annegret Abdou sagt:

    Liebe Angela,
    Ich konnte mich gar nicht satt sehen, bin immer wieder mit dem Curseur hoch und runter. Ich bin sprachlos, wobei es mir an Gedanken nicht fehlt.
    Erstmal ganz einfach, herzlichen Dank, dass Du uns (mir) soviel schenkst.
    In Liebe
    Annegret

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  2. Angela sagt:

    Lieber ThomRam!
    Da muss ich ja auch lachen….. ja, so arbeitet das Universum….. Danke !

    Ach, liebe Annegret, da kann ich nur sagen: „schnurr-schnurr“ , haha. wie schön, Deine Worte. Dank Dir….

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  3. petravonhaldem sagt:

    Danke für die vielen schönen Bilder der Seele, die an der „Außen-Natur“ das Wesen erfassen. Danke!

    Eben in Zusammenhang mit der „Q“- Bewegung Folgendes gelesen:

    Die SONNE scheint hell auf Erden Hölle
    Es scheint im Himmel die Wacht der Flügel
    Die Eule spuckt aus ihr Gewölle
    Auf die tiefsten Täler und höchsten Hügel
    strahlt die Sonne ihre Strahlen hell
    Die Wächter eilen und sie sind schnell

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  4. Boahhhhh……
    die Welle und die Kirschblüte aus dem alten Land haben es mir aber sowas von angetan !!!!!!
    Wieder gaaaaaaaanz wundervolle, stimmungsvolle Bilder von Dir.

    Daaaaaanke ❤

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  5. mayaste sagt:

    Kann mich nur anschließen…wunderschöne Bilder von wundervollen Landschaften. Man spürt deine Verbundenheit zur Natur und insbesondere zum Meer, die ich teile. Vielen lieben Danke dafür !!!
    Liebe Grüße und Allen ein schönes Wochenende 🙂

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  6. Angela sagt:

    Ihr Lieben, ich freue mich sehr über Eure anerkennenden Worte!

    Obwohl ich, wenn das Bild gelingt, gar nicht das Gefühl habe, dass ICH es gemalt habe. Eher in dem Sinne: Das Universum malt durch mich….. das ICH tritt dann zurück….
    Wenn ich noch zu viel im Verstand bin, gelingt das Bild so gut wie nie. Dann muss ich um jeden Pinselstrich „kämpfen“ 🙂 und trotzdem bin ich nachher unzufrieden.

    Ich wünsche auch Allen ein schönes, wenn auch stürmisches und eiskaltes Wochenende. Aber über Sonnenmangel können wir uns in diesem Jahr wirklich nicht beklagen.

    LG von A n g e l a

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  7. webmax sagt:

    Ich sehe ihn vor mir, ich habe die Wahl, kann ihn vermeiden – nein! Ich werde reintreten, mitten hinein in den Fettnapf.
    Soll sagen, dass man sich mit einer kritischen Haltung gewiß stets sehr wenig Freunde macht.Seis drum.

    Ich achte und anerkenne die Mühe, die das Malen macht, ich weiß als Malerei und Kunstgeschichte studiert Habender auch um die Freude, die Anerkennung des Werkes dem Schöpfer macht.
    Sicher. Nur ehrlich sollte sie gemeint sein.

    Deshalb in drögen Worten: Alle vorgestellten Motive sind in sich naive Malerei – aber leider nicht naiv genug (nur ca. ein Drittel); denn dann hätten sie einen Wert in den Augen von Kunstschaffenden.
    Den zu ca. zwei Dritteln naturalistischen Sujets fehlt es leider an Tiefe, an Lichtgewalt, sie bleiben seltsam flach. Die Farbgebung ist gar als monoton zu benennen, sie wird der Natur gar nicht gerecht.

    Würde man sich z.B.musikalische Werke eines Solisten auf diese Ebene vergleichbar anhören (müssen), würde es wohl kaum jemanden nochmals ins Konzert ziehen.

    Der Grund, warum ich diesen Verriß hier schreibe, liegt nicht in einer Befriedigung meines Egos; vielmehr gebe ich drei Anregungen für ein
    besseres Ergebnis:
    1. Male das gleiche Motiv mehrmals in jeweils anderen Lichtverhältnissen – die gar nicht groß abweichen müssen, aber im fertigen Bild erkennbar.
    2. Variiere die Größe – das kann ganz erstaunliche Ergebnisse bringen, man wird mutiger und freier mit Werkzeug und Material bei z.B.1×2 Metern.
    3.Scheue dich nicht, sehr gut gelungene Fotomotive nachzubilden, aber nicht sklavisch, sondern um eine fesselnde Bildkomposition zu verstehen.
    4 Mir sind damals das Einfangen des Lichts und der Reflexe schwer gefallen.Wohl wissend um die große Mühe, habe ich dann meine Rembrandt-Karriere aus Faulheit aufgegeben.
    Trotzdem: Weiter viel Spaß mit dem Hobby!

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  8. Thom Ram sagt:

    Maxweb 22:48

    Genau dessentwegen bist du in Moderation.
    Gescheites hast du zu sagen, Klugheit entbehrt deiner Aeusserungen so manche Male.

    Frage.

    Hat hier auch nur eine Maus postuliert, dass Angelas Gemälde in irgend einer Art malerischer Genialität entspringen?
    Hat keiner, hat niemand.

    Seltsam, Junge, dass so manche Betrachter der Gemälde sich beglückt fühlen? Ich gehöre dazu. Viele der Gemälde beglücken mich.

    Maxweb. Ich gebe es zu. Deine Probleme, die nicht zu haben bin ich froh.

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  9. webmax sagt:

    Thom, vielleicht ist es meine Aufgabe, die weniger überzeugenden Qualitäten deines Charakters zum Vorschein zu bringen.
    Ich habe kein Problem mit den Bildern – das sollte die Kunstlerin haben, die eben handwerkliche Qualität vermissen lässt. Genialität
    hat hier niemand gefordert. Von dir allerdings hätte ich solch flaches Denken als Motiv für eine sog. „Moderation“ bzw. MAULKORB -Verhängung nicht erwartet. Deine wahren Probleme umgehst du wohl gekonnt…

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  10. Angela sagt:

    @ webmax

    Deine Ansicht sei Dir unbenommen, aber für mich ist sie ein Beispiel für die Arroganz der Schüler der Akademischen Malerei, deren Regeln und Vorschriften sie sich oftmals sklavisch unterwerfen.

    „Was also ist gute Malerei, wenn so viel möglich ist? „Das ist für jeden etwas anderes“, erklärt Greif. Auch Janda kann keine klaren Kriterien nennen. „Inhalt, Form, Farbe – alles muss zusammenspielen. Es gibt keine Vorgaben, was erfüllt werden muss, um von guter Malerei zu sprechen.“ Schaut man sich die beiden Malereiausstellungen an, kann man zumindest zwei Kriterien aufstellen: Gute Malerei beginnt bei spannungsvollen Bildfindungen, die sich nicht mit einem 1:1-Abbilden der sichtbaren Wirklichkeit begnügen. Gute Malerei schafft einen (Bild-)Raum, den wir ähnlich intensiv erleben können wie unsere physische Wirklichkeit. Und dann ist es sicher noch hilfreich, wenn über die Werke mehr gesagt werden kann als nur, was in welcher Technik abgebildet ist. Das bestätigt auch Janda: „Der Druck für Maler ist heute sehr groß, sich in einen Diskurs einzubringen.“ Um von Kunden und Kuratoren geschätzt zu werden, müsse heute auch das, „was im Hintergrund des Malens stattfindet, thematisiert werden“. („Die Presse“, Print-Ausgabe, 10.07.2016)

    Dem habe ich nichts hinzufügen.

    Angela

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  11. webmax sagt:

    Liebe Angela, von sklavischer Unterwerfung kann bei mir gewiß nicht die Rede sein. Es gibt sie sicherlich.
    „…beginnt bei spannungsvollen Bildfindungen, die sich nicht mit einem 1:1-Abbilden der sichtbaren Wirklichkeit begnügen“. Das ist es!

    Jede Verfremdung ist dann erlaubt bis hin zum Surrealismus a la Dali oder gar der Boyss´schen Fettwanne.

    Wenn du aber „nur“ Realität naturalistisch abbildest, mußt du auch die gültigen Regeln dafür akzeptieren. Sonst ist es einfach nur schlecht nachgeahmt.

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  12. @webmax

    Ich weiss ja nicht welche Laus Du heute morgen gefrühstückt hast, aber eine davon war mit Sicherheit schlecht.

    Dein letzter Satz nach all den künstlerisch wertvoll klingenden Worten ist eine Verhöhnung desjenigen der mit seiner ganzen Seele sich eingebracht hat.
    Ich empfehle Dir mal richtig zu schauen, dann erkennst auch Du es……

    Naiv bedeutet unschuldig, mit reinem Herzen schauend, der Natur verbunden zu sein ( zum Beispiel in der Literatur )
    Das möchte ich auf die Bilder hier übertragen.

    Es ist mit Bilder malen wie mit der Photographie.
    Man kann supertolle, perfekte Bilder aufnehmen, sie prima bearbeiten bis Hochglanzabbilder vorhanden ist, welche sich dann in Ausstellungen tummeln und bestaunt werden.
    Und dann werden Bilder gemacht, die den Blick des Individuums abbilden, nicht perfekt, die Belichtung nicht optimal, der Vorder oder Hintergrund verschwommen und, und, und……

    Und sie sind gut, sind wunderschön weil der Blickwinkel des Photographierenden sie mit Leben erfüllt.

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  13. bis Hochglanzbilder vorhanden sind, so sollte es heissen…..Tippselfehler

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  14. Hilke sagt:

    Mein Senf: Hans Georg Leiendecker, seines Zeichens Maler, erzählte in einem Vortrag dem ich beiwohnte, wie er das Studium erlebte hatte.
    Dabei fiel der (erinnerte, nicht wörtlich) Satz, daß es in der Akademie-Kunst häßlich sein müsse. H.G. Leiendecker begann später im Studium mutig mit Lichtgestalten-Malerei, Engel, Jesus etc.. Damit konnte er nur in der hintersten Ecke des Ausstellungssaales präsentieren. Seine Bilder waren nicht häßlich genug. Und wenn ich mir angucke, was die Kunstheinis in unserer Stadt für „Skulpturen“ erschaffen, frage ich mich ernstlich, ob ihr Studium irgendwo unterirdisch stattgefunden hat…, also seeehr unterirdisch. Häßliche Gestalten aus Rost u. Stahl, offene Münder-Skulpturen (um nicht zu sagen, schreiende Münder) auf einem SPIELPLATZ, da fehlt mir absolut jedes Verständnis.
    Trotzdem schaffte er irgendwie das Studium…und seine Gemälde kommen an.
    Soviel halte ich inzwischen von allem mainstream anerkannten (von wem wohl anerkannt!), wie auch z.B. von moderner Dys-Architektur: Nüschte

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  15. Gravitant sagt:

    FRI EDEN.

    Der Garten,
    von dem soviel geredet wurde,
    der so oft beschrieben wurde.
    Frieden auf der gesamten Erde.
    Mit allen und allem,
    die darauf und darin leben
    und mit der Erde.
    Jeder ist in der Lage,
    Ihn zu erschaffen.

    Die Zukunft ist,
    was man sich erschafft,
    erträumt vorstellt.

    Danke für die anregenden Bilder.

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  16. Max Webmax sagt:

    @Hilde
    Ein sehr begabter und handwerklich perfekter Maler; mir persönlich aber zu esotherisch-romantisch-schwül.

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  17. petravonhaldem sagt:

    Was mir gut tut und gefällt am Kommentar von webmaxe ist, dass er es schon sieht – das Fettnäpfchen- …….
    .……….
    .………………
    und er kommentiert trotzdem……
    es kann in meinen Augen ein anregender Tipp sein, den er dann gibt, kann…….
    ich habe selber viel gemalt und mich mit Malerei auseinandergesetzt
    und mich in meinem Kommentar(s.o.) weiblich still anerkennend gegeben mit einemleisen Hinweis mit Hilfe eines Gedichtes……..
    das Belehrende liegt mir nur noch manchmal 🙂
    Und hier nun:
    Wir dürfen doch für bewußtseinsweckende Tipps auch mal dankbar sein, oder?
    Die ganze Trutherszene bemüht sich doch die „naiven Maler unserer Zukunft“ mit diversen Tipps aufzuwecken, oder?

    Warum wird das dann hier ungern gesehen?
    Kann es sein, dass es jemandem weh tut? Wenn ja, warum?
    Ich habe den Kommentar von webmaxe keinesfalls als Ausbund und Folge satanischer Kunstausbildungen empfunden, was ja auch niemand behauptet hat……
    ………….
    ……………………..

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  18. Und nun Petra von Haldem?
    Ich finde es nicht schön sondern dermassen herablassend sich auszulassen und dann demjenigen noch einen schönen Tag zu wünschen oder „viel Freude weiterhin an seinem Hobby“
    DAS ist es was mich daran stört und es zeigt mir dass er nicht das Fettnäpfchen gesehen hat, oder wenn, dann hat er extra nochmal hineingetreten….
    Da frage ich mich WARUM ?

    Gefällt 1 Person

  19. webmax sagt:

    @petravonhaidem
    Allein wegen deines Kommentars hat sich mein „Wagnis“ gelohnt.
    Es ist in der Malerei sprich Bildgestaltung wie mit den Menschlichen Beziehungen: Durch Gegensätze baut man Spannung auf: Groß/klein, hell/dunkel, Dynamik/StatikDas fesselt den Blick bzw. weckt Interesse. –
    Mariettelucia: War das jetzt wieder zu herablassend? .

    Gefällt 2 Personen

  20. petravonhaldem sagt:

    Liebe Marietta,

    ich freue mich, dass Du Dich nochmals dazu meldest. Das ist für mich bumi bahagia, im Prozess bleiben 🙂

    ***Da frage ich mich WARUM ?***
    Nun,
    sollte ich darauf eine Antwort haben wollen :),
    so wäre die bei mir:
    Jeder kann nur so wie er kann…. (was heißt: jeder will nur so wie er will)

    Vielleicht merkt ja nicht jeder sofort, dass es da oftmals diverse Fettnäpfchen geben könnte…..

    Und weiterhin gilt auch hier:
    wir alle haben Anteile in uns , die, angetriggert, eben re-agieren und nicht immer sofort bewusst gesteuert sind.
    Und???
    Darf das sein?

    Wir alle haben die Möglichkeit über das, was uns von Außen entgegenkommt, zu fühlen und zu denken.
    Um ein Stückchen Selbsterkenntnis eventuell erweitern zu wollen…….

    Warum re-agieren wir mit stillem Vorwurf oder Unverstand, besser:
    Unverständnis, wenn jemand in Fettnäpfchen tritt oder un-naive Bilder malt ?

    Ist es uns lieber, wenn die Fettnäpfchentreter und LustundFreude-Maler sich abwenden und weggehen?
    Damit wären auch diese Anteile in uns wieder nur verschwunden ,
    aber keineswegs „aus der Welt“….. oder in esodeutsch: transformiert

    Solange wir uns respektvoll begegnen, sollten wir uns sagen dürfen,
    wie dies und jenes auf uns wirkt,
    dürfen wir sagen,
    warum wir es so und so sehen
    und dürfen auch Tipps geben——-nach unserem Gusto,
    oder???

    Und verletzt werden kann angeblich nur das Ego, wie ich hier lernte.
    Die Seele ist neugierig und interessiert und will von der anderen Seele lernen…
    zumindest habe ich das so kapiert…bisher….

    Danke Dir, liebe Marietta….. 🙂

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  21. Angela sagt:

    @ webmax

    „Es ist in der Malerei sprich Bildgestaltung wie mit den Menschlichen Beziehungen: Durch Gegensätze baut man Spannung auf“……

    Das ist ein Schlüsselsatz für all Dein Wirken hier in diesem Blog, ich denke da insbesondere an Deine Pauschalverurteilungen einer Religion , einer ganzen Bevölkerungsgruppe und der ständigen Provokationen , die Du an ThomRam richtest.

    Deine Kritik war NICHT sachlich, dann könnte ich wirklich darauf eingehen, was ich auch bei anderen schon oft getan habe,….. sie war darauf ausgerichtet, Dein Ego aufzublähen und meine Kreativität abzuwerten. Natürlich kannst Du Deine Sicht darstellen , doch WIE Du es tatest, sprach Bände.

    Versuch mal, Deine Motive zu ergründen. Kann es sein, dass des abgebrochenen Kunststudiums wegen noch eine gewisse Bitterkeit in Dir steckt, ebenso wie Du vielleicht ThomRam, der Dich in Moderation gesetzt hat, „treffen“ wolltest? Manchmal sieht man den Balken im eigenen Auge nicht und dann ist es gut, in sich zu gehen, um die tiefere Absicht zu erkennen.

    Angela

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  22. Pieter sagt:

    webmax
    22/09/2018 um 23:55
    Diese Aussage ist der Gipfel blanker Arroganz und Unverschämtheit.
    Benehmen dieser Art lässt eindeutig die hervorragenden Charakter Eigenschaften erkennen.
    Bei mir wären solchermaßen auftretende Induviduen nicht in Moderation, sondern gesperrt.
    Auch Gastfreundschaft hat Grenzen.
    Und ich bewundere Thoms Langmut

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  23. Mir ist heute Morgen -wieder mal- dieses Video ZUgeFALLen – und ich hab´s dann vorhin auch an Jemanden per mail geschickt – weil es MIR „damals“ beim Erkennen/BewussterWerden sehr geholfen hat – grade, was den -angetriggerten- EGOn anbelangt 😉

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  24. Pieter sagt:

    wunderbar, Renate
    Mag schon so sein wie es der gute Betz erzählt.
    Nichts desto Trotz oder gerade deswegen gibt es hier in Bayern ein Sprichwort:
    Einmal Arsch..ch, immer Arsch..ch,
    denn nur in wenigen Fällen versuchen Menschen sich selbst zu erkennen und auch zu ändern.
    Es sind immer die Anderen … und so weiter.
    Jedoch bleibt es immer unbenommen sich von Leuten zu distanzieren.
    Dringen solche in persönliches Umfeld so ist Notwehr, den Umständen angemessen immer legitim.

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  25. Nun ja Pieter –

    auch ein „Arsch“ kann sich „ändern“ – 😉

    und

    WER „beWERTet/beURTEILt“ den Anderen denn (negativ) als „Arsch“ ? 😉

    Doch nur der EGOn … oder ?

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  26. Pieter sagt:

    Ja ja, da hast schon auch recht, mit dem sich Benehmen ists halt so eine Sache, die englichen Gouvernante wendet sich konsterniert ab, der Bauarbeiter haut sich auf den Schenkel und grinst.
    Wobei das ja auch schon wieder eine Klassifizierung ist, so und so 😉

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  27. Max Webmax sagt:

    @all
    Mit der folgenden Richtigstellung möchte ich die Diskussion von meiner Seite aus beenden.

    Meine Bilderkritik war sachlich, nicht anmaßend, nicht personenbezogen (wie auch) und nicht auf ein „abgebrochenes Studium“ zurückzuführen. Einer meiner Berufenach vollendetem Kunst-und Kommunikationdesign-Studium ist Diplom-Designer.

    Der Schlüsselsatz – es gibt von mir mehrere*) – ist eine pure Erkenntnis des Taoismus, den ich zu beherzigen versuche. Auch hier wird wieder mal von Einigen dagegen verstoßen.
    Die Künstlerin gibt in ihrer zweiten Antwort ein schönes Eigentor betreffend den Balken im eigenen Auge. Wo ist meine Kritik an den Bildern und der Versuch, Rat zu geben, bitte schön „unsachlich“?

    @Herr Pieter
    Sie scheinen die Vorgeschichte nicht zu kennen: Thom Ram hat mir unterstellt. ein „Weißer Schwan“ zu sein und weigert sich mir zu erklären, wie er das meint – ich kann mir bis heute nicht vorstellen, was das in unserem Zusammenhang ist. DAS halte ich für anmaßend.
    Und meine sachliche Kritik – sie muß ihm und anderen ja nicht gefallen – als Bestätigung für „Moderation“ heranzuziehen, Beiträge von mir vorgeblich vornehm als sprachliche „Notdurft“ zu bezeichnen, spricht eine ganz andere Sprache; nicht für ausgelobte Sachlichkeit, Moderatheit und Toleranz für Andersdenkende. Sage ich als ethischer Rigorist.

    Ich bleibe übrigens dabei: Hier solche Dinge und auch Esothrisches zu diskutieren (ich beziehe mich ausdrücklich mit ein) hat schon was angesichts des (Hunger-)Todes Tausender täglich. Wie im alten Rom halt, vor dem Untergang.

    Einen schönen allen hier ( Klingt das jetzt schon wieder bösartig, mariettalucia?)

    *) z.B.
    Handle, oder du wirst behandelt!
    Love it, do it – or leave it.
    Einem Hungrigen gib nicht jeden Tag Fisch – lehre ihn das Angeln.

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  28. Max Webmax sagt:

    Einen schönen „Tag“ wollte ich wünschen, sorry

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  29. makieken sagt:

    Scheint fast so, als bräuchte eine gute Geschichte auch etwas Spannung… Ich finde Angelas Bilder jedenfalls absolut toll! Bin aber auch nur ein künstlerisch ungebildeter Mensch und dieses Universum malt durch mich bestenfalls Strichmännchen…

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  30. *MR* sagt:

    Danke Renate für den Arsch-Engel-Wi(e)der-Hin-Weis ! … 😉

    Bitte:
    WAS ist/kann wie Guter *DÜNGER* werden ?

    und :
    WARUM ist er so WICHTIG für jedes (!) Weiter-Kommen/ER-Kennen ?

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  31. jpr65 sagt:

    Ich kann zeichnen, aber solche Bilder nicht. Farben sehen und mischen, das ist nicht meines. Da braucht man Talent und sehr viel Übung. Ist mir nicht gegeben. Dafür sehe ich gute Bilder im Vorbeigehen und mache Fotos davon. Die besondere Stimmungen einfangen. Und ab und zu sind sie richtig gut. Wie dieses.

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  32. Max Webmax sagt:

    @jr65
    Ein sehr schönes, farbstarkes und bildgewaltiges Motiv.
    Achtung, leise Kritik: Wäre es durch Verändern des Standortes aus der Zentralperspektive im Sinne des „Goldenen Schnittes“ noch besser geworden?

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  33. jpr65 sagt:

    Max Webmax
    23/09/2018 UM 17:49

    Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, das auszuprobieren. Aber im Vorübergehen war nicht mehr drin.

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  34. Jochen sagt:

    @ webmax 05:14

    „Durch Gegensätze baut man Spannung auf: Groß/klein, hell/dunkel, “ … usw.

    Darum ist es in unserer Welt ja auch so spannend, meint, es herrscht Krieg. Aber nur solange, wie das Trennende in der Mitte, hier ist es der Schrägstrich ( / ), an seinem Platze verbleibt. Im Fall von bumi hagia, ist es die Lücke in der Mitte.

    Wenn das Kleine aber plötzlich zum Großen, DER Kleine (oder der Kleinste) plötzlich zum Großen (oder zum Größten), das Helle (bzw. das Licht) zum Dunklen oder bei bumi hagia keine Lücke mehr in der Mitte verbleibt, so daß mit einem anderen Wort gesagt Weltfrieden herrscht (in dem Fall, denn hier geht es ja ums Herrschen, müßte der Weltfrieden aber schon nicht nur etwas, sondern vielmehr jemand sein), dann erst ist es wirklich vollbracht.

    Lukas 9:48 Wer dieses Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer der Kleinste ist unter euch allen, der ist groß!

    „Weltfrieden“ ist tatsächlich ein Name. „Welt“, hebr.-arab. Olam, kurz nur O; und „Frieden“ wird symbolisiert durch den heiligen Stier (bzw. Stern), germ. Urus, ahd. auch Kalef, hebr. Alef, kurz nur A. „Weltfrieden“, das/der ist das/der wahre A und O.

    Zu den Bildern von Angela sage ich nichts weiter, außer, daß es ihr sicher eine Freude war sie zu malen, und wem sie gefallen, dem ist es eine Freude sie anzusehen. Der Rest darf Schweigen sein, aber nicht Besserwisserei, denn wir sind hier nicht in der Schule oder an der Akademie.

    Warum ich hier immer noch, wenn auch nur ab und zu von mir lesen lasse, obwohl ich zudem auch noch immer auf Moderation gesetzt bin, muß wohl daran liegen, daß dieser Blog, auch wenn er mich nicht gerade mitreißt, er doch in gewisser Hinsicht interessant ist. Aber mein Interesse an dem Blog läßt stetig nach. Denn hier wird nicht bumihagia betrieben, sondern bumi hagia. D.h. es wird versucht sich hier über den Blog eine Insel inmitten der Spannungen in der Welt zu schaffen, auf der nur Mitläufer erwünscht sind. Webmaxe dagegen unerwünscht sind. Im Sinne von: Wer sich den Regeln hier nicht zu fügen bereit ist, der kommt auf den Scheiterhaufen und wird verbrannt.
    Ihr werdet es wohl nie lernen.

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  35. Thom Ram sagt:

    jpr 17:42

    Tolle Fotografie. Kirre aussagestark.

    Was Max zum Goldenen Schnitt meint…ich habe als Seminarist bei meinem Freund, der aausgezeichneter Zeichner war, etwas gelernt. Asymmetrie wählen und ausbalancieren bis zum Geht nicht mehr. Kann sein, dass wir dann Wichtiges in den Goldenen Schnitt bringen, ohne an ihn zu denken. Man könnte den Baum in die Mitte nehmen, ausnahmsweise, und gucken, was mit dem Gesamten damit geschieht. Oder aber eher würde ich die Kamera mehr links schwenken, damit der Baum und das Boot, welche schwergewichtig sind, wenig Platz, die linken Motive, welche etwas weniger aussagen, mehr Raum kriegen so, dass das Ganze in sich Spannung hat und doch austariert ist.
    Ich liiebe das Ausschnittwählen bei Fotos.

    Ich hab den Namen vergessen. Kennst du den berühmten Fotografen, der Unschärfe rigoros aussen vor lässt? Also nix Portrait mit sanftweichem Hintergrund und so weiter. Ich hab mal ein Buch mit Fotos von dem Mann gesehen, war tief beeindruckt, wie der fotografierte. Immer alles gestochen scharf – und in der Aussage klar wie Kristall.

    Mannohmann, hast du mehr davon, deutetest du an? Wie wäre es mal mit einer Fotostrecke jpr auf bb?

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  36. jpr65 sagt:

    Ich hab sehr viele Fotos. Viele haben etwas Besonderes. Ein paar davon gibt’s unter

    https://3rdlive.wordpress.com/fotos

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  37. Hilke sagt:

    Thom, meinst du Peter Lindbergh ?

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  38. Thom Ram sagt:

    Hilke
    hoffnungsloser Fall ich. Ich sah die Sammlung bei meinem Sohn, vor vielen Jahren, nahm den Namen flüchtig zur Kenntnis, habe wohl keine Assoziationsmöglichkeit mehr.
    Na ja. Da Name eh Schall und Rauch, verübele ich es mir nicht. Hehe.
    Viel interessanter ist, selber zu pröbeln. Aber wie mach ich das mit einer 300CHF Kamera, da ich nicht mal die Distanz nach meinem Willen einstellen kann. Was ich diese Automaten hasse. Ehrlich. Ich will wählen Brennweite, Distanz, Blende und Verschlusszeit. Heutige 300Euro Kameras bieten 1000000 Programme, und die brauche ich allesamt nicht, ausser ich will mal locker flocker rumzappen an einer Hochzeit oder an einem anderen unwichtigen Anlass.
    Aber eine Fotografie selber machen – diese Programme versauen es mir.

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  39. Thom Ram sagt:

    Aus Jochens Rede 18:12 fische ich heraus seinen Schlusssatz:

    „Ihr werdet es wohl nie lernen.“

    Unbesehen davon, ob dieser Satz meines eigenen Hirnes entspringt und möglicherweise verbal entfleucht, oder ob ich ihn lese von einem Rochen, äh Jochen, immer diese zu schnellen Finger, pfui, unbesehen davon regt er mich an. Er regt mich an über Objekt und Subjekt nach zu denken. Wer ist wer. Wer bewirkt bei wem was. Wer reagiert auf was wie. Was treibt Mensch, solch Ansage zu tätigen. Wann denke ich Dasselbe. Warum und aus welchem Anlass denke ich gelegentlich Dasselbige.

    Danke, Rochen äh Jochen – meine Finger haben Eigenleben, du wirst der Erste sein, der das versteht – und ich möchte dich trösten. Mir sind Klicks lediglich eggobedingt wichtig, viele Kommentatoren desgleichen, mir, der ich bin, sind sie nicht wichtig. Ich schreibe, weil es für mich grad angesagt ist. Ob wichtig oder nicht, ob saudumm oder weise – was weiss ich denn?

    Heiter weiter
    rauf die Leiter.
    Oder trittsde falsch und stürzest runter,
    kann sein dort ist es kunterbunter.

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  40. Hilke sagt:

    jpr65,
    ich find deine Fotos zeigen, daß du eine gewisse Klarheit magst. Auch Schönheit anders definierst, nicht ganz glatt.
    Aber ich muß sagen, die Fotos von Lindbergh haben mich absolut geflasht, da ist JEDE Falte zu sehen, das ganze Gelebte, frau kann in den Gesichtern lesen wie ein Buch, ach, besser. Ich bin mir nicht sicher, ob er es auch war, der die Fotos im Buch „die Seele der Tiere“ gemacht hat, die waren ebenfalls suuuper.
    Aber für mich auch der absolute Spitzenreiter ist ein Buch, in dem eine Frau (Annie Leibowitz vielleicht?) Babys BIS zu einem halben Jahr Alter fotofiert hat, sie sagte, ab dann beginnt das Kind ihrer Erfahrung nach zu manipulieren u. lächeln etc, um etwas zu bekommen. Davor, also die Fotos haben gezeigt, was Wut oder auch Lachen WIRKLICH ist, der gesamte Körper IST dann WUT/ Frust od. eben Lachen. PUR.
    Thom,
    ich habe die (Hobby-)Fotografie schnell wieder aufgegeben, da komm ich nie dran, auch das Equipment ist teuer. Meine erste war ne kleine Rollei, die gibts scho lang nich mehr.

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  41. Annegret Abdou sagt:

    an webmax – 23/09/2018 um 00:16
    „Wenn du aber „nur“ Realität naturalistisch abbildest, mußt du auch die gültigen Regeln dafür akzeptieren.“
    Ich bin der Meinung, niemand darf zu jemandem anderen sagen : „Du musst oder Du sollst“, egal aus welchen Anlass.
    Mit welchem Recht ?
    Weisst Du aus welchem Grund Angela diese Bilder gemalt hat ?
    Ausserdem macht der Ton die Musik. Auf eine andere Weise ausgedrückt, wäre es bestimmt auch anders ‚rübergekommen.
    Und um ehrlich zu sein, ist es mir vollkommen egal, wie die Bilder gemalt sein sollten. Ich sehe/spüre nur die Resonance und das ist mir wichtig.
    In Liebe
    Annegret

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  42. makieken sagt:

    Thom um 20:37

    „Da Name eh Schall und Rauch,…“ Sorry für dieses unqualifizierte Dazwischengequatsche, aber Namen sind nur Schall und Rauch? Sind sie nicht eher der Anfang von allem, die Essenz jeder neu einzurichtenden Schublade? Was lernt das Kleinkind als erstes? Namen und deren Zuordnung zu bestimmten Gegenständen. Wäre ein Baum noch ein Baum, hätten wir ihm diesen Namen nicht seinerzeit gegeben? Wie würden wir ihn beschreiben, hätten wir nicht die Namen seiner Einzelteile/ Bestimmung etc. gelernt?

    Auch wenn dieser Kommentar ob seiner ausschließlich visuellen Gestalt nicht schallen kann, gibt es jetzt ein kurzes, visuelles *PUFF* und meine eine dampft wieder ab in die Unendlichkeit des Unwissens.

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  43. Thom Ram sagt:

    Lieb kiekenma 212:03
    Ein Schlauerer denn ich es bin, sugete, dass Name Schall und Rauch seien.
    Schall ist real. Rauch auch.
    Sie sind existent, sie sind Teil von Ursache und Wirkung in unserer polaren Welt.
    Schall und Rauch sind existent, tiefer Liegendes, also materielle Vorgänge bestimmend, wenig aber bestimmend das Gesamte – von hoher Warte aus betrachtet.

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  44. Angela sagt:

    @ makieken

    Zitat: „…. aber Namen sind nur Schall und Rauch? Sind sie nicht eher der Anfang von allem, die Essenz jeder neu einzurichtenden Schublade? …… “

    Ja, Du hast ganz recht, Namen werden zu Schubladen. Wer etwas benennen kann, glaubt, es zu kennen. Aber das ist ein Trugschluss. Deswegen legen viele Weisheitsschulen großen Wert darauf, den Beobachter oder Zeugen in sich zu aktivieren. Beim vorurteilsfreien Anschauen enthüllt sich das eigentliche Wesen , das SEIN eines Menschen oder überhaupt aller Dinge.

    Namen und Zuordnungen sind, wie der Verstand insgesamt, nützlich im alltäglichen Leben und da haben sie auch ihre Berechtigung. Aber wenn man tiefer gehen will , werden sie zum Hindernis und sind nur „Schall und Rauch“.

    LG von A n g e l a

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  45. makieken sagt:

    Lieber Thor Mam um 22:21,

    ich zweifele dennoch. Mag daran liegen, dass mir als Flachlandtirolerin und Schrumpfgermanin der Blick von höherer Warte verwehrt ist. 😉

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  46. Max Webmax sagt:

    Schon wieder.
    „Deswegen legen viele Weisheitsschulen großen Wert darauf, den Beobachter oder Zeugen in sich zu aktivieren. Beim vorurteilsfreien Anschauen enthüllt sich das eigentliche Wesen , das SEIN eines Menschen oder überhaupt aller Dinge.“

    Nichts anderes habe ich getan, statt zu sagen, die Bilder sind schön.

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  47. makieken sagt:

    @ Angela um 22:52

    „Beim vorurteilsfreien Anschauen enthüllt sich das eigentliche Wesen , das SEIN eines Menschen oder überhaupt aller Dinge.“ Yesss! Wenn auch das vorurteilsfreie Anschauen nur durch Gedankenlosigkeit erreicht werden kann. Demnach ist „Cogito ergo sum“ – „Ich denke, also bin ich“ meiner Meinung nach totaler Käse.

    P.S.: Ick höre den Webmax bis hier stöhnen, ob des unvermeidlichen Eso-Queso. Hihi, musste durch!

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  48. Max Webmax sagt:

    Annegret Abdou
    23/09/2018 um 21:47
    Da gibt es einen kleinen Unterschied.
    Werden Bilder nur zum eigenen Gefallen gemalt, ist alles bestens. Wobei die größten Kunstler selbst ihre größten Kritiker waren.
    Malt man, um sich auch am Lob der Allgemeinheit zu erfreuen, sollte dieses Lob echt sein. Und sachliche, sogar überspitzte, Kritik stets bedenkenswert. Banausen wissen das nicht einzuordnen.
    Äußerdem hat der Geschmack viele Gesichter.

    Jeder hat das Recht, dem anderen zu sagen, du mußt, oder: du sollst. Solange es Vorschlagscharakter hat und nicht Zwang beinhaltet.

    Wobei doch heute öffentlich viel sublimer vorgegangen wird, mit feiner Erpressung zum Beispiel. Oder anders mit dem Totschlagwort:
    „Alternativlos“.

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  49. Wolf sagt:

    Danke für die märchenhaften Bilder!
    Als Kind blätterte ich immer gerne durch die alten Märchenbücher meines Großvaters und schaute mir oft stundenlang die dazugehörigen Bilder an. Mein Großvater arbeitete früher als Hauswart an einer Schule. Nach dem Krieg wurden viele Bücher aus der dortigen Schulbibliothek entfernt, weil man die alten Frakturschriften nicht mehr verwenden sollte. Er nahm damals stapelweise alte Bücher mit nach Hause und rettete sie somit vor dem Feuer des Heizkessels.

    Angelas Bilder haben meine Phantasie angeregt. Jetzt habe ich ein kleines Märchen dazu geschrieben.

    [Bild 1]
    Es war einmal ein Jüngling, der mit seinen Eltern in einem Haus an der Küste neben einer Flußmündung zwischen den Sümpfen wohnte. Um das Haus herum gab es viele Tiere, mit denen der Jüngling befreundet war. Die Tiere schenkten dem Jüngling ihr besonderes Vertrauen, weil er ihnen stets Respekt zollte. Sie weihten ihn sogar in ihre geheime Sprache ein, sodaß er sich mit ihnen unterhalten konnte. Eines Tages kam ein Schwarm Silbermöwen, die neben dem Haus wohnten, von einem Ausflug von der offenen See zurück. Die Möwen waren ganz aufgeregt. Sie berichteten dem Jüngling voller Entsetzen, daß sich dort draußen gerade ein fürchterlicher Sturm zusammenbraute. Die Flutwellen würden bestimmt alle Häuser in der Gegend der Flußmündung mit sich mitreißen, sobald sie hier einträfen. Vermutlich würde es noch einige Tage dauern, bis es soweit sei. Doch es gäbe keine Zeit zu verlieren. Alle Bewohner müßten die Gegend sofort verlassen und sich auf der einige Kilometer entfernten Anhöhe in Sicherheit bringen. Der Jüngling rannte sofort zu seinen Eltern und zu den Nachbarn und überbrachte ihnen die schlechte Nachricht. Danach stieg er den Dachboden hinauf, um auch die Fledermäuse zu warnen. Doch die Fledermäuse ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie erwiderten dem Jüngling, er bräuchte sich um sie gar keine Sorgen zu machen. Wenn er jedoch sein Elternhaus retten wolle, dann müsse er so schnell wie möglich mit dem Mond sprechen, denn dieser sei für die Fluten zuständig. Heute nacht wäre eine besonders günstige Gelegenheit dazu, denn es gäbe Vollmond. In solchen Nächten sei der Mond draußen im finsteren Wald am besten zu erreichen. Der Jüngling solle jedoch keine Laterne mitnehmen, denn der Lichtschein der Laterne könnte den Mond verärgern.

    [Bild 2]
    Die Eltern hatten dem Jüngling verboten, im Dunkeln ohne Laterne durch die Sümpfe in den Wald hinaus zu gehen. Deshalb wartete er ab, bis sie eingeschlafen waren. Dann schlich er sich heimlich davon. Tatsächlich gab es in dieser Nacht Vollmond. Doch der Himmel war bewölkt, wodurch man den Mond kaum erkennen konnte. Nur manchmal schien er kurz durch eine kleine Lücke in den Wolken. Der Jüngling gab jedoch nicht auf. Er setzte sich im Dunkeln hin und konzentrierte sich auf den Mond. Im Stillen bat er ihn um Hilfe. Plötzlich, nach langem Warten, ertönte eine leise Stimme aus den Wolken. „Jüngling, ich will dir helfen. Doch ich kann die Flut höchstens für ein paar Tage aufhalten. Wenn du euer Haus vor dem Wasser retten willst, dann mußt du dort hingehen, wo das Wasser herkommt. Folge dem Fluß bis hinauf in die Berge. Dort wohnt die Wasserelfe in einem Wasserfall. Sie kann dir weiterhelfen.

    [Bild 3 & 4]
    Am nächsten Morgen stiegen die Bewohner der Flußniederung zu Fuß zur Anhöhe hinauf. Sie nahmen nur ein paar Habseligkeiten mit, da der Aufstieg steil und mühsam war. Oben auf der Anhöhe angekommen, schauten sie zum Meer hinaus. Dort sah alles ruhig und friedlich aus. Die See lag tiefblau vor ihnen und auch am Himmel ließ sich nichts Verdächtiges erkennen. Handelte es sich bei der Idylle etwa um die Ruhe vor dem Sturm, oder hatten die Möwen sich gar getäuscht?

    [Bild 5]
    Der Jüngling verabschiedete sich von seinen Eltern und stieg wieder zur Flußniederung hinab. Am Abend kam er an einem benachbarten Bauernhof vorbei. Drinnen brannte Licht. Der Bauer war geblieben, weil er sein Vieh nicht alleine lassen wollte. Die ganze Umgebung schimmerte im glutroten Abendlicht.

    [Bild 6]
    Der Fußmarsch am Fluß entlang war beschwerlich, denn es gab dort keine Pfade. Der Jüngling mußte sich seinen Weg durch das Gelände bahnen. Bei Sonnenaufgang konnte er in der Ferne zum ersten Mal die Berge erblicken.

    [Bild 7]
    Am Beginn des dritten Tages zogen schwere Wolken vor der Küste auf. Es wehte ein starker Wind, der die Brandung in der Morgenröte aufbrausen ließ.

    [Bild 8]
    Der Jüngling marschierte pausenlos stromaufwärts. Das Gestrüpp wurde immer dichter. Auch sumpfige Abschnitte galt es zu durchqueren. Die Frösche warten ihn mit ihren Rufen vor besonders gefährlichen Stellen.

    [Bild 9]
    Endlich bekam der Jüngling wieder festen Boden unter den Füßen. In der Nähe der Berge fiel ihm das Wandern deutlich leichter.

    [Bild 10]
    Inzwischen hatte der Wellengang vor der Küste bedrohlich zugenommen.

    [Bild 11]
    Schließlich erreichte der Jüngling den Wasserfall und brach dort völlig erschöpft zusammen.

    [Bild 12]
    Zwischen dem Rauschen des Wasserfalles vernahm der Jüngling eine seltsame leise Melodie. War dies etwa der Gesang der Wasserelfe? Der Jüngling traute sich nicht, etwas zu sagen, denn er wollte den Gesang auf keinen Fall unterbrechen. Allmählich wurde er schläfrig. Er bekam Mühe, seine Augen offen zu halten. Eine leise innere Stimme flüsterte ihm zu, daß er sich nicht mehr zu sorgen brauche.

    [Bild 13]
    Der Fluß war bis zum oberen Rand des Deichs bedrohlich angeschwollen. Doch weiter kam das Wasser nicht.

    [Bild 14]
    Ein paar Tage später war das Hochwasser verschwunden, und die Bäume fingen an zu blühen.

    ENDE

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  50. Angela sagt:

    @ makieken
    Zitat: „… Demnach ist „Cogito ergo sum“ – „Ich denke, also bin ich“ meiner Meinung nach totaler Käse.

    Ja, das ist es auch! Descartes hat das Denken mit dem SEIN gleichgesetzt. Dabei gehören Gedanken der Welt der Formen an und sind flüchtig und vergänglich, das SEIN , das tiefinnere LEBEN ist unvergänglich, ist der Urgrund allen Lebens.

    LG von A n g e l a

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  51. Angela sagt:

    Lieber Wolf!

    Dein Märchen ist ja bezaubernd! Das werde ich jetzt im Geiste immer mit diesen Bildern verbinden! Ich sitze hier und strahle übers ganze Gesicht! Danke für diese schöne Idee.

    Hast Du schon öfter Märchen geschrieben? Dieses ist auch so besonders positiv, es kommt eben nicht immer alles so schlimm, wie erwartet und Hilfe erhält der , welcher Vertrauen hat.

    LG von A n g e l a

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  52. Wolf sagt:

    [zu Wolf 23:26]

    Sollten argwöhnische Leser zwischen den Zeilen meines Kommentars eventuell nach versteckter Kritik an Angelas Bildern suchen, muß ich jene Leser enttäuschen. Ich habe keine Kritik, denn meine Phantasie wurde angenehm beflügelt.

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  53. Wolf sagt:

    Liebe Angela,

    das war heute mein erstes kleines Märchen. Die Farben und Motive Deiner Bilder haben mich spontan zum Träumen angeregt. Eben fühlte ich mich wieder wie damals als kleiner Junge, als ich mir Deine Gemälde ansah. Am liebsten wäre ich in diese schöne Welt hineingeschlüpft. Ich war allerdings schon immer ein Träumer.

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  54. Max Webmax sagt:

    Angela
    23/09/2018 um 22:52
    Auch das ist völlig falsch interpretiert!
    Korrekt:
    In seinem Werk Meditationes de prima philosophia (1641) hat Descartes formuliert und methodisch begründet: „Da es ja immer noch ich bin, der zweifelt, kann ich an diesem Ich, selbst wenn es träumt oder phantasiert, selber nicht mehr zweifeln.“ Von diesem Fundament aus versucht Descartes dann, die Erkenntnisfähigkeit wieder aufzubauen.
    „Nun hatte ich beobachtet, daß in dem Satz: „Ich denke, also bin ich.“ (frz. „Je pense, donc je suis“) überhaupt nur dies mir die Gewißheit gibt, die Wahrheit zu sagen, daß ich klar einsehe, daß man, um zu denken, sein muß.“[wikipedia]

    Das Sein ist also Voraussetzung fürs Denken. Und wenn das nicht so richtig klappt, sollte man sich mal tüchtig kneifen, um seine Existenz zu prufen und andere zu verstehen versuchen. Bekanntlich lernt der Mensch nur über den Schmerz.

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  55. Angela sagt:

    Lieber Wolf !

    Wie sagt man „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ …. also spricht immer jeder nur von sich selbst. Und je mehr Schönheit ein Mensch in seinem Inneren, seiner Seele besitzt, desto mehr wird er sie auch im Außen erkennen können.

    LG von A n g e l a

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  56. Schönes Märchen Wolf, und es passt gut zu den Bildern.
    Wollte bei mehreren Antworten gefällt mir klicken, aber irgendwie wollte es das System heute nicht annehmen.

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  57. Hilke sagt:

    Gefällt mir kann ich gar nicht klicken, dazu müßte ich bei irgenso einem Gesichtbuch sein. (Händi hab ick ooch net)

    Wolf, wie schön! Ich mochte Wölfe schon immer. Dir wohnt eine besondere Zartheit inne.

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  58. @Wolf, Märchen aus der Seele heraus schreiben, inspiriert von Gemälden, ist eine gute Möglichkeit, diese mit Leben – mit Weisheit zu füllen. Gute Märchen und auch Poesie stellen die meisten Philosophen und Soziologen in den Schatten, wenn man nur bereit ist, das sog. Triviale – das Staunen über das Wunder der Schöpfung anzuerkennen und danach zu leben. Mehr gibt es nicht zu tun für eine friedliche Welt.

    Auch einfache Erlebnisse, z. Bp. an der Bushaltestelle mit einem Bettler, können im Kopf ein Märchen entwerfen, das nur darauf wartet, geschrieben zu werden um mit einfachen Worten zu zeigen, was schief läuft in der Welt, oder was besser gemacht werden kann. Schreib einfach weiter aus deiner Seele heraus. Ich möchte damit auch alle anderen Leser motivieren, Märchen zu schreiben. Es gibt viele Anlässe dazu. Nur die meisten versaut man sich selbst durch Vorurteile – durch Schule eben.

    Wo lassen sie fühlen und denken, frage ich jetzt webmax 22/09/2018 um 22:48

    Wenn man es nicht selbst auf die Bühne schafft, wird man eben Theaterkritiker.

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  59. Besucherin sagt:

    Ludwig der Träumer
    24/09/2018 um 01:30

    „Wenn man es nicht selbst auf die Bühne schafft, wird man eben Theaterkritiker.“

    Hm, das wundert mich jetzt aber.
    Es kann jemand über ein begnadetes Gehör verfügen, wo er jeden falschen Ton oder Einsatz im Orchester sofort orten kann, was den Meisten überhaupt nicht auffällt, dazu muss einer selber kein Instrument können.
    Meinem Mann ist mal in einer kleinen, unbedeutenden Ausstellung ein Bild einer eher unbekannten britischen Künstlerin aufgefallen, und er ist drei Tage hintereinander nochmal dahin, weil er da so viel sah. Dann hat er sich hingesetzt und ihr einen langen Brief geschrieben, was er da so alles gesehen hatte. Etwa 14 Tage später schrieb sie zurück, sie hätte sich noch nie von jemand so vollumfänglich verstanden gefühlt, und allein die Tatsache, dass es da draußen wenigstens einen Menschen gibt der das geblickt hat, läßt sie trotz ihres Hungerleider – Daseins wie auf Wolken schweben. Als wir das Bild kaufen wollten, wars schon weg, und wie wir erfahren haben, um einen lächerlichen Preis.
    Ich glaube nicht, dass man jemandem, der etwas selber nicht kann, die Urteilsfähigkeit absprechen muss.

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  60. Max Webmax sagt:

    LdT
    „Wo lassen sie fühlen und denken, frage ich jetzt webmax 22/09/2018 um 22:48
    Wenn man es nicht selbst auf die Bühne schafft, wird man eben Theaterkritiker.“

    Das soll vielleicht provozieren, wirkt bei mir aber nicht so. Die schöne Antwort zum zweiten Satz haben Sie oben ja schon bekommen.
    Ansonsten seien Sie versichert, dass ich sehr wohl zu eigenen Empfindungen und Gedanken in der Lage bin. Diese müssen nicht mit den Ihren oder denen der Mehrheit übereinstimmen
    Was beweist dies bessr als meine Kritik?
    Ich verbiete ja niemand das Malen oder das Schreiben pauschal, sondern habe dezidiert vorgetragen, was ich für verbesserungswürdig halte..
    Im übrigen nochmals: Es geht um den sprichwörtklichen Sack Reis angesichts der sich deutlich abzeichnenden Menschheitsprobleme. Dieser Blog eignet sich gut (nicht nur, GottseiDank) zum Studium vielzähliger, kleiner menschlicher Fluchten aus der Misere.

    Webmax, der Lichtkrieger😎

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  61. jpr65 sagt:

    Da ihr ja gerne Märchen lest, und weil es so gut in den Strang hier passt, wer wem wie wann was sagen darf soll muss oder bloß schweigen muss:

    https://jpr65.wordpress.com/2016/09/28/das-erwachen-oder-die-freude-der-enttauschung

    Das Erwachen oder die Freude der Enttäuschung

    Ein Märchen der neuen Zeit.

    Das ist meine Berufung, solche Märchen zu schreiben. Sodaß auch Kinder diese Fragen oben beantworten können.

    Da bin ich viel besser als mit der Kamera.

    Aber erst seit 3 Jahren.

    Und ich habe diese Geschichten nicht erfunden. Die kamen zu mir, damit ich sie aufschreibe.

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  62. jpr65 sagt:

    Besucherin
    24/09/2018 um 05:18

    Ein echter Künstler steckt seine „Energie“ in das Bild, und wer ein offenes Herz hat und ähnlich schwingt, kann diese Energie da wieder rauslesen. Wenn es gut passt, dann ganz genau.

    Das funktioniert NICHT mit dem Verstand. GAR NICHT! Deshalb sind Fotos und Bilder eine universelle Sprache, wenn man mal die kulturellen Unterschiede da herauslässt.

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  63. webmax sagt:

    Jpr65
    Das stimmt natürlich, dass Bilder zuerst einmal emotional ansprechen und bestimmte Seiten und Erinnerungen zum Schwingen bringen.
    Aber irgendwann fragt sich der Mensch doch, woran das liegen könnte, und er hat ja wahrscheinlich auch gespeicherte Vergleiche bewußt oder unbewußt im Kopf.
    Kennt er dazu Regeln wie z.B. den Goldenen Schnitt und hat er Bildaufbau, Perspektive, Farblehre etc. gar gelernt, fällt eine kulturelle und sachliche Einordnung auch der Malstile leicht.
    Am Rande: Man möge mal den Unterschied zwischen Pornografie und Nacktheit in der Bildenden Kunst und Malerei ermitteln. Die Grenzen sind historisch-kulturell-ästhetisch sehr fließend. Eine Geschmacksfrage halt.

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  64. Angela sagt:

    Zitat: „… Das funktioniert NICHT mit dem Verstand. GAR NICHT!…

    Das hast Du großartig ausgedrückt, lieber Ralph. So sehe ich es auch!

    Deshalb sind auch keinerlei Urteile möglich, nur Zu-oder Abwendung . Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.

    UND, — um Ludwigs Spruch für die Besucherin etwas abzuwandeln: „Wer es kann, tut es. Wer es nicht kann, lehrt, wie man es tut.“

    LG von A n g e l a

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  65. Angela sagt:

    @ jpr65 um 14.45 Uhr

    Dein Märchen ist sehr schön und tiefsinnig . Darum ist in meinen Augen eine der wichtigsten Aufforderungen, die je geäußert wurde, die Inschrift am Apollotempel in Delphi : „Gnothi seauton“ – „Erkenne dich selbst“.

    Und die Schlussfolgerung daraus lautet dann : Werde, was du bist. Genau so, wie die Adler schon immer Adler waren, aber erst das Bewusstsein darüber erlangen mussten , was sie in Wirklichkeit sind.

    LG von A n g e l a

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  66. Thom Ram sagt:

    Lieber Wolf,

    wir haben auf bb eine Rubrik „Gute Geschichten, von dir – für dich.
    Vielleicht juckt es dich, dortens gelegentlich etwas von dir zu posten. Freuen würde es mich, und Leser auch. Die Rubrik wird viel zu wenig beachtet – meine ich.

    https://bumibahagia.com/gute-geschichten-von-dir-fuer-dich/

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  67. Max Webmax sagt:

    „Deshalb sind auch keinerlei Urteile möglich, nur Zu-oder Abwendung“
    Hättste wohl gern. Stimmt aber ganz gewiß nicht.
    Das nimmt jetzt aber eindeutig Pathologische Züge an. Stichwort: Selbstverliebtheit.
    Aber macht nix. Wie es Oscar Wilde einmal ausdrückte:
    Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.
    https://flirtuniversity.de/selbstverliebtheit-ab-wann-die-selbstliebe-zum-narzissmus-wird/

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  68. Wolf sagt:

    Lieber Thom,

    vielen Dank dafür, daß Du als Herausgeber den Text meiner Erzählung in den Artikel aufgenommen hast. Somit haben wir zu dritt auf organische Weise ein visuelles Märchenbuch entstehen lassen – wobei Angelas Gemälden eindeutig die Hauptrolle zukommt. Doch, wie Angela bereits schrieb, wie man ein Bild wahrnimmt, hängt immer von der eigenen Interpretation ab. Oder anders ausgedrückt: Jeder Besucher einer Vernissage macht sich sein eigenes Bild von den gezeigten Bildern – ebenso, wie sich jeder Erdenbewohner sein eigenes Weltbild von der Welt, die sich ihm zeigt, macht. Ich fand es außerordentlich interessant und vielsagend, über die doch sehr unterschiedlichen Blickwinkel und Meinungen der Betrachter zu lesen.

    Im Grunde genommen stellt mein Text eine Manipulation dar, denn dies ist MEINE persönliche Interpretation der Gemälde, die nun als richtungsweisend etabliert wurde. Wobei ich die Geschichte so zurechtbiegen mußte, daß zwischen den einzelnen Bildern ein roter Faden entstand. Unsere Umerzieher sind nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem vorhandenen Bildmaterial auf ähnlich manipulative Weise vorgegangen, um die Gedanken in eine gewisse Richtung zu lenken. Allerdings hatte ich mit meiner Interpretation keinerlei Hintergedanken, außer, daß ich Angelas Gemälden die Ehre zukommen lassen wollte, die ihnen meiner Sicht nach gebührt. Mich haben ihre Bilder jedenfalls inspiriert und beglückt.

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  69. Wolf sagt:

    [zu Wolf 23:14]

    Auch SIE (die Umerzieher) haben uns ein bebildertes Märchen erzählt.

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  70. Angela sagt:

    Lieber Wolf, für Deine freundlichen Worte danke ich Dir und auch ThomRam, dass er Dein wunderschönes Märchen so geschickt eingefügt hat.
    Ich sehe darin gar keine Manipulation, sondern eher eine Bereicherung. Auch Bilderbücher werden ja auf diese Weise geschaffen, eine echte win-win Situation ist entstanden.

    Liebe Grüße von A n g e l a

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  71. Thom Ram sagt:

    Wolf 23:14

    ***Allerdings hatte ich mit meiner Interpretation keinerlei Hintergedanken***

    Ca, c’est le point sautant, haha, das ist der springende Punkt. Nein, du hast nicht interpretiert, nein, du hast nicht manipuliert, ja, du hast dich inspirieren lassen und ja, du hast geschrieben, was dir dann eingegeben wurde – dabei wohl auch die Logik im Auge behaltend, wie du es sagst…ein nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen Angelas Bildern und den Phasen deiner Geschichte sollte erkennbar sein.

    Hätten wir es zu dritt gemacht, wir hätten es noch runder hingekriegt! Ein Bilderbuch.

    Und.
    Ich schwankte sehr!
    Ich hätte deine Geschichte auch en bloc unter oder über die Bilder stellen können. Das hätte den enormen Vorteil, dass der Leser deiner Geschichte sich seine eigenen Bilder machen würde – und dann wäre es lustig, die eigenen Bilder mit den Bildern, welche dich inspiriert hatten, zu vergleichen.

    Schwenker, etwas weit ausgefahren:
    Es gibt zwei Filme, da hatte ich zuerst das Buch gelesen und danach den Film gesehen und – Ausnahme! – in beiden Fällen war ich kirre überrascht, dass ich im Film meine eigenen beim Lesen gesehenen Bilder wiederfand!
    Günther Buchheim – Das Boot. (Buch 10 Mal gelesen, Film einmal gesehen)
    Trilogie „Herr der Ringe“. (Buch einmal gelesen, Film 10 Mal geschaut)

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