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Essay / Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft // Essay / Present, Past, Future

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Mein Weltbild unterscheidet sich vom Weltbild der Allermeisten.

Achtung, jetzt kommt der:

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Die Allermeisten nehmen das, was sie sehen, hören, ertasten, denken und fühlen als Realität. So weit bin ich mit ihnen eins. Auch ich erlebe diese Realität.

Die Allermeisten sagen, Vergangenheit und Zukunft seien nicht real. Sie sagen richtig, dass wir mittels Gedächtnis Vergangenes aufrufen und Zukünftiges imaginieren können.

Da hake ich ein, und ich beginne ganz vorne, so wird es am Verständlichsten. Hoffe ich zumindest, haha.

Es sind zwei Gedankenschritte nur. Lehnst du den Ersten ab, taugt der Zweite nichts.

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Der erste Gedankenschritt.

Alles ist.

Alles ist vorhanden.

Alles existiert.

Alles ist, und ist vorhanden, und existiert permanent.

Die Schwierigkeit bei diesem Schritt besteht darin, dass unser Verstand dies nicht denken kann, da er Ursache-Wirkungsgebunden funktioniert und somit „Zeit“ als einzige Grundlage für alles Geschehen voraussetzt.

Bitte tue das unmögliche. Denke dir gehe in die Vorstellung, es gebe, walle, wabere, existiere, sei Alles. Wörtlich nehmen! Alles. Also Alles ist schon vorhanden, inklusive unendlich viele zeitgebundene geschichtlichen Abläufe, inklusive unendlich vieler Universen, einfach Alles, vom Hosenknopf, Sinfonie, Raum, Nichtraum, Zeit, Nichtzeit, alles müsste aufgezählt werden, es fände in 1’000’000 Lexika nicht Platz.

Schaffst du das?

Ich meinerseits habe das Experiment schon unzählige Male gemacht, ich kann es.

Und dieses Alles, das nenne ich Realität.

Wie? Etwas, was schon kaum denkbar ist, soll Realität sein?

Ja. So ist es. Alles-was-Ist, das ist die Realität. Kannst es auch Gott nennen, meinetwegen – doch hilft ein Begriff nicht weiter, im Gegenteil, mit einem Begriff setzt das Assoziieren ein, und dann ist man wieder im engen Käfig des Verstandes.

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Falls du das schaffst, dann lade ich dich zum zweiten Schritt ein. Der ist leichter.

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Im Alles-was-Ist, da sind selbstverständlich auch alle unendlichen Bewusstseine enthalten. So ein Bewusstsein ist deine und meine Grundlage der Existenz, sowohl wenn inkarniert, wie auch wenn nicht an den Erdenkörper gebunden.

So wir als Mensch inkarniert sind, entscheidet zu 99,9% unser hohes Bewusstsein permanent, was wir aus dem Alles-was-Ist wahrnehmen wollen. 0,1% wird entschieden von unserem Tagesbewusstsein, ausgestattet mit dem, was den Verstand ebenso sprengt wie das „Alles-was-Ist“, nämlich ausgestattet mit dem freien Willen.

Was wir, so gesteuert, wahrnehmen, das ist das, was die meisten Menschen als hauptsächliche oder gar einzige Realität bezeichnen. Der Tisch vor mir, die Katze, die miaut, meine aktuelle Denke, meine aktuellen Gefühle.

Dabei ist das, was uns so real erscheint, die fortlaufende Auswahl aus dem unendlichen Pool des Alles-was-Ist.

Fortlaufend?

Ja, da landen wir beim Phaenomen „Zeit“. Das ist eine ganz und gar merkwürdige und bedenkenswerte Angelegenzeit. Kosmisch gesehen ist unsere Zeit ein Unikum, eigentlich ein Witz.

Wir haben die Zeit erfunden als sehr spezielles Spielfeld. Weder können wir in die Vergangenheit noch in die Zukunft. Immer sind wir da, und man nennt das dann „hier und jetzt“.

Heute wird von Weisen dringend empfohlen, doch endlich das Hier und Jetzt als einzige Realität zu anerkennen. Das ist eine richtige wie auch in die Irre führende Anleitung.

Richtiger und wichtiger Teil:

Ich übe es auch. Ich übe, im Hier und Jetzt zu sein. Es bedeutet Annahme der geschaffenen Situation. Es bedeutet Aufgabe törichter Trauer oder törichter Wünsche.

Und wir können die Situation ändern. Immer. Kleines geht schnell, Grosses dauert länger. Will ich freie Fahrt, visualisiere ich das, und von 12 Ampeln sind 10 auf grün. Will ich materiellen Wohlstand, benötigt die Entwickelung wohl Jahre.

Zeit ist eine Realität, wenn auch kosmisch betrachtet, ich sagte es schon, eine reichlich Ausgefallene. Nur Bewusstseine, welche sich entschieden haben, sich den Regeln von Zeit (und Raum!) zu unterwerfen, betreten dieses Spielfeld.

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Irreführend dabei jedoch

ist, dass das menschlich erlebte Hier und Jetzt zur einzigen Realität erhoben wird. Bitte um Verzeihung, so ist es eben nicht.

Vergangenheit und Zukunft sind, von höherer Warte aus betrachtet, ebenso real wie mein Hier und Jetzt. Als Mensch habe ich mich dem Hier-und-Jetzt-Sein unterworfen, ich kann mich ihm mittels meines Tagesbewusstseins nicht entwinden. Doch ist mein Hier und Jetzt ausnahmslos lediglich ein „Herauspicken aus den uuunendlichen Möglichkeiten des Pools  des „Alles-was-Ist – auf köstlich seltsame Weise aneinandergereiht.

Die gesamte Realität ist jenseits von Zeit und Raum. Sie ist unendlich. Unser Hier und Jetzt ist vergleichsweise die durch ein winziges Leck aus einem riesengrossen Ballon fliessende Luft.

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Herzensgruss für Dich, guter Leser. Ich schicke ihn jetzt, und in Zukunft wirst Du ihn lesen. Wenn Du ihn lesen wirst, wird mein Abschicken in der Vergangenheit liegen. Aber alles ist real, absolut real.

Lächel.

Thom Ram, 16.09.06

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My world view differs from the world view of the vast majority of people.

Attention, now I’m teaching 🙂

Most people take what they see, hear, feel, think and feel as reality. So far I am one with them. I also experience this reality.

Most people say that the past and the future are not real. They rightly say that through memory we can call up the past and imagine the future. 

That’s where I hook in, and I start right at the beginning, so it becomes most understandable. At least I hope so, haha.

There are only two thought steps. If you reject the first, the second is no good.

The first thought step.

Everything is there.

Everything exists.

Everything exists.

Everything is and is present and exists permanently.

The difficulty with this step consists in the fact that our mind cannot think this, since it functions cause-effect-bound and thus presupposes „time“ as the only basis for all events. 

Please do the impossible. Think to yourself go into the idea that there is, walle, wabere, exist, be everything. To take literally! Everything. So everything already exists, including infinitely many time-bound historical processes, including infinitely many universes, simply everything, from the trouser button, symphony, space, non-space, time, non-time, everything would have to be enumerated, there would be no room in 1’000’000 encyclopaedias.

Can you manage that?

I, for my part, have already done the experiment countless times, I can do it.

And all this, that’s what I call reality.

How? Something that is hardly conceivable should be reality?

Yes. That’s how it is. All-what-is, that is reality. Can you also call it God, for my sake – but a term does not help, on the contrary, with a term association begins, and then one is again in the narrow cage of the mind.

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If you manage that, then I invite you to the second step. It’s easier.

In the all-what-is, there are of course also all infinite consciousnesses contained. Such a consciousness is your and my basis of existence, both incarnated and not bound to the body, thus also before the processes of change „birth“ and „death“.

So we are incarnated as human beings, 99.9% of our high consciousness permanently decides what we want to perceive from the all-what-is. 0.1% is decided by our daily consciousness, equipped with that which bursts the mind as well as the „all-what-is“, namely equipped with free will.

What we perceive in such a controlled way is what most people call the main or even the only reality. The table in front of me, the cat that meows, my current thinking, my current feelings.

But what seems so real to us is the continuous selection from the infinite pool of the all-what-is.

Ongoing?

Yes, we end up with the phenomenon of „time“. This is a completely strange and worth considering time. Cosmically speaking, our time is unique, actually a joke. 

We invented time as a very special playing field. We can neither into the past nor into the future. We are always there, and it is called „here and now“. 

Today it is strongly recommended to finally acknowledge the here and now as the only reality.

I am also practicing it. I practice being in the here and now. It means accepting the created situation. It means giving up foolish grief or foolish desires. 

And we can change the situation. Small things always go fast. Small things go fast, big things take longer. If I want a free ride, I visualize it, and from 12 traffic lights 10 are green. If I want material prosperity, development will probably take years.

Time is a reality, even if it is considered cosmically, I already said it, an abundantly unusual one. Only conscious ones who have decided to submit to the rules of time (and space!) enter this playing field.

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Clearly, where does it all come from?

Past and future, seen from a higher perspective, are just as real as my here and now. As a human being I have subjected myself to being here and now, I cannot escape it by means of my daily consciousness. But my here and now is without exception merely a „picking out of the infinite possibilities of the pool of the „All That Is“ – lined up in a deliciously strange way.

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Heartfelt greetings to you, good reader. I will send it now, and in the future you will read it. When will you read it, my sending will be in the past. But everything is real, absolutely real.

Smile. 

Thom Ram, 16.09.06

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Translated with http://www.DeepL.com/Translator

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20 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    fokussieren wir
    bild- und erfahrungs-ausschnitte zur erleichterung des verstandes
    frequenzen zur formwandlung, zum S-EINS-wandel
    luise

    Gefällt 1 Person

  3. Gravitant sagt:

    „Wenn ein Kind sacht
    singt beim Kartoffeljäten,
    klingt dir sein Lied im späten
    Traum noch der Nacht.“

    „Magst du auch sein
    weit über Land gefahren,
    fällt es dir doch nach Jahren
    stets wieder ein.“

    Gefällt 3 Personen

  4. Angela sagt:

    @ Thomram

    Zitat: „… Die gesamte Realität ist jenseits von Zeit und Raum. Sie ist unendlich…..“

    Toll hast Du das erläutert, lieber ThomRam! Sehr verständlich, obwohl der rationale Verstand der meisten Menschen sicher Schwierigkeiten hat, eine solche Weltsicht zu akzeptieren. Das kann nur unser Bewusstsein erfassen und je stärker wir es erweitern, desto mehr erschließt sich uns der Wahrheitsgehalt.

    In der ewigen Gegenwart spielt sich unser gesamtes Leben ab und nur sie ist beständig. Aller Inhalt kommt und geht, wie wir es ja ständig erfahren.

    Deshalb halte ich es für wichtig, frei von Zeit, d. h. frei von Anhaftung an die Vergangenheit und Erwartung für die Zukunft zu leben. Dann kann man sich nämlich ins Jetzt hineinbewegen und die Dinge, Ereignisse, etc. ohne den Schleier des konditionierten Verstandes wahrnehmen.

    Das bedeutet zu „SEIN“. Der Verstand kann beispielsweise etwas nur ÜBER einen anderen Menschen wissen, also die äußeren Merkmale, Geschichten, das Wissen über …. den Anderen aber nicht in seinem (göttlichen) SEIN erfassen.

    Deshalb weisen alle spirituellen Lehrer darauf hin, zum nicht-wertenden Beobachter zu werden.

    Ich will keineswegs den Verstand schlecht machen… Er hat schon seine Berechtigung und zwar in allen praktischen Angelegenheiten des Alltags. Aber er mischt sich auch in Aspekte des Lebens ein, bei denen er nichts zu suchen hat, und unbeaufsichtigt wird er dann zerstörerisch, wie man ja unschwer am Zustand unserer Erde erkennen kann.

    Zitat: „… Heute wird von Weisen dringend empfohlen, doch endlich das Hier und Jetzt als einzige Realität zu anerkennen. Das ist eine richtige wie auch in die Irre führende Anleitung…… “ Irreführend dabei jedoch ist, dass das menschlich erlebte Hier und Jetzt zur einzigen Realität erhoben wird. Bitte um Verzeihung, so ist es eben nicht. Vergangenheit und Zukunft sind, von höherer Warte aus betrachtet, ebenso real wie mein Hier und Jetzt.

    Im anderen Thread schrieb ich:

    „Meiner Ansicht nach besteht der Unterschied in unserer Auffassung darin, dass Du den INHALT, also, das was in diesem Augenblick geschieht, als das Hier und Jetzt ansiehst.

    Ich denke eher, dass das Hier und Jetzt DER RAUM ist, indem etwas geschieht. Und dieser Raum ist unendlich weit und ausdehnbar, alles, was geschieht, passt da hinein. Und es gibt nichts anderes. “

    Wie gesagt, NICHT das menschlich erlebte Jetzt , – der Inhalt, sondern der Raum , in dem alles geschieht sind das Ewige Jetzt, aus welcher Warte auch immer es gesehen wird.

    LG von A n g e l a

    Gefällt 1 Person

  5. Vielen Dank !

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  6. Thom Ram sagt:

    Lexicon Barker 18:54

    Erst mal ein Willkommen für Dich auf bb, Lexicon.

    Du dankst. Du dankst wofür?

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  7. Jörg Maxin sagt:

    … also wenn ich das so lese … auf Gott brauche ich nicht mehr ´manchmal´ so ärgerlich zu sein … alles ist eine Konzentration … und ich als ´nicht Bildungsbürger´ komme mir vor , wie jemand , der jetzt 10 Portionen Pommes essen soll … alles auf einmal ! … der eine Punkt von ´Allem´ kann ich noch ´umsetzen´ … vielleicht auch noch die Vorstellung von ´Bewegung´ in diesem Raum … und gestern haben sich gleich 3 Sicherungen von meinem Stromkonverter ins ´Ende´ versetzt … !

    Gefällt 3 Personen

  8. Thom Ram sagt:

    Angela 17:38

    Ja, ich kann folgen. Wir stellen uns unter dem Begriff „hier und jetzt“ nur teilweise Dasselbe vor.

    Aus meiner Sicht hat deine Beschreibung volle Gültigkeit. Du sagst mit anderen Worten, was Menschen, welche etwas Erleuchtung erlebt haben, so wie du, jedoch noch erheblich erweitert beschreiben: „Im Hier und Jetzt ist alles enthalten. Nicht nur Raum und Zeit. Alles ist im Hier jund Jetzt.“

    Ich muss tief hineingehen, um das so „sehen“ zu können. Manche Male gelingt es mir. Jetzt, schreibend und damit stark den Verstand in Betrieb, kann ich es nicht. Es benötigt der tiefen Versenkung, um da hin zu kommen. Oder aber es überfällt einen die Einsicht überraschend. Beim Füsse waschen, beim Staubsaugen, überraschend, in irgend einem Moment.

    Danach ist die Welt wieder wie zuvor, dreidimensional und die Stunde hat 60 Minuten, welche unter Schmerz lange, bei freudiger Erregung kurz sind.
    Und sie ist nicht mehr als wie zuvor. Das Erlebthaben von Einsicht schafft ein stabiles Grundvertrauen in die Schöpfung, in das Leben, in die Liebe.

    Gefällt 3 Personen

  9. Das im Abschnitt 2 besprochene 😊

    Gefällt mir

  10. makieken sagt:

    Wie war das mit dem Holodeck? Unendliche Weiten und Welten in einem vergleichsweise kleinen Raum… In der Theorie geh ich konform mit dem „alles ist hier und jetzt enthalten“. In der Praxis brabbelt der automatische Gedanken-Generator irgendwat von „Woher willst Du wissen, dass der Baum vor dem Haus auch dann vor dem Haus steht, wenn Du ihn gerade nicht siehst? Materie entsteht doch erst dann, wenn Du sie beobachtest und jetzt gerade ist der Baum vor dem Haus nur eine Erinnerung…“

    Nu ja, wenigstens weiß ich, dass alles wirklich eins ist. Ein und dieselben Lichtpunkte halt. Den Rest krieg ich schon noch hin, weil hab ja noch viel Zeit… Haha!

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  11. makieken sagt:

    Glatt vergessen: Warum schreiben kleine Kinder eigentlich Buchstaben und Zahlen spiegelverkehrt, bis man sie zum richtigrum-schreiben erzogen hat? Ist diese Welt auch noch spiegelverkehrt? Könnte zumindest erklären, warum sich im Spiegel der rechte Arm hebt, wenn der Körper davor doch den linken Arm heben tut. Hmpf?

    Gefällt 1 Person

  12. chaukeedaar sagt:

    Grosse Schreibe, mein lieber Thom. Ich wusste vom ersten Wort an, wovon du sprichtst, was mich für uns beide freut! Schön, dass wir schon immer verbunden waren 😀
    Herzlichst, Chauk

    Gefällt mir

  13. Thom Ram sagt:

    Jörg 19:30

    Oh oh oh.
    Bitte reich mir deine Postadresse rüber, ich schicke dir umgehend ein Dutzend Reservesicherungen! 6 Ampère genügen? Oder läufst du stets auf 2000Watt und mehr, vielleicht? Also mindestens 12 Ampère?

    Wenn wir schon bei Ampère sind – ein Schlenker vom Thema weg.
    Hier hat ein kleines Haus eine Hauptsicherung mit ……. ja genau, mit 6Ampère.
    Unser Gehütt braucht 12Ampère, da unsere Grundwasserpumpe 1000Watt schluckt, und da sind ja noch Kühschränks eh Kühlschränke.
    Wenn ich vergleiche ein Schweizerhaus, was dort an Strom durchgejagt wird…

    Im Ernst, lieber Jörg.
    Sei lieb mit Deinem Verstand, bitte lobe ihn, dass er zu folgen versucht und bitte erkläre ihm, dass hier der Versuch gestartet wird, ein Gebiet zu besprechen, was sich jenseits seiner Möglichkeiten und auch jenseits jeglichen sprachlichen Ausdrucks ist.

    Bitte atme genüsslich durch.

    Die im Artikel aufgeworfenen Fragen beschäftigen mich seit ich denken kann, sie haben mich ein langes Leben begleitet.
    Das Gefühl, ein bisschen etwas zu „verstehen“ ist mir erst ab vielleicht 52 so nach und naaaach gekommen. Es ist eben nicht „verstehen“. Es ist eine nicht beschreibbare Art von Gewissheit.

    Gefällt 2 Personen

  14. jpr65 sagt:

    Früher wurden Kinofilme noch als kleine Dias geliefert, die aneinandergeklebt wurden, und dann auf große Rollen gespult. Naja, das war zu umständlich, deshalb hat man die Bilder gleich mit der Filmkamera auf den Film aufgenommen.

    (Für die jüngeren: Ein Dia ist ein Foto-Positiv, das man mit einer Lampe an die Wand werfen kann. So etwas wie ein „Alter Beamer“.)

    Alle Bilder sind da. Schneidet man sie aus und wirft sie auf einen Haufen, mischt sie noch mal gründlich durch. Dann kann man nix mehr damit anfangen.

    Also die Zeit ordnet diese Bilder, damit wir uns den Film ansehen können. Dabei muss die Zeit relativ konstant ablaufen, so schnell, wie der Film aufgenommen wurde.

    Nur ist im wahren Leben die Vergangenheit (!) genauso wie die Zukunft veränderbar.

    Und noch dazu hat jeder seinen eigenen Film (Realitätserfahrung/Wirklichkeit).

    Und wie sich im Kino die Filmfans für einen bestimmten Film oder Film-Genre treffen, treffen sich im Leben die, die ähnliche/gleiche Filme haben.

    Oder um es mal anders auszudrücken: Es treffen sich die, die dieselbe Spiellandschaft für ihr Adventure-Game-Des-Lebens gewählt haben.

    Man nennnt die Spiellandschaften im Leben „Zeitlinie“

    Und man kann die Spiellandschaft wechseln. Das nennt man dann „Zeitlinien-Springen“.

    Man könnte auch sagen, wir leben in einem Zug, der auf einer Zeitlinie fährt. Und wofür sich die meisten im Zug entschieden, den Abzweig nimmt er.

    Und man kann auch aus dem Zug aussteigen und stehen bleiben, in der Zeit. Ich habs aber noch nicht geschafft.

    Gefällt 2 Personen

  15. Ishani Diana sagt:

    Ich versuch`s mal so zu erklären, wie ich es meinen Kindern sagen würde 🙂

    Das Hier und Jetzt ist dann gegeben, wenn man mit sich so sehr beschäftigt ist, ob Meditation oder ein Handwerk ausübend, Wandern, oder nur in der Natur zu sitzen und zu Beobachten. Ego und Wertfrei Beobachten 😉

    Wenn meine Mutter bemerkte, das ich wieder einmal völlig überfordert war, vom ewigen Schuldruck, rief sie mich zu sich und sagte:
    Komm wir bauen uns ein Luftschloss ;-D

    Wir schlossen die Augen und jeder baute mit Worten sein Schloss. Das heisst dass jeder dem Anderen zuhörte und am Bau seines Schlosses teilnahm. Natürlich bat meine Mutter auch die Elfen und Trolle zur Hilfe und ich meine Sternen-geschwister. Wenn sich unsere Welten zu tangieren begannen, haben wir einfach den Raum vergrössert um unser Projekt weiter führen zu können.
    Wir taten das bis wir genug hatten, unabhängig davon, wie viel Zeit verstrichen war. Die Zeit wurde für uns zum Kreis, denn wir konnten aus- und einsteigen, wann und wo wir wollten. Es gab weder einen Anfang noch ein Ende 😉 Eben im Hier und Jetzt.

    Es war jedes mal die pure Erholung… Danach konnte ich die „Welt der Matrix“ wieder Ertragen 🙂
    Heute könnte man das „Luzides Träumen“ nennen.

    Vergangenheit und Zukunft, mit dem Ego-Verstand gesehen, ist die „Matrix“, Welche jetzt entfernt wurde. (sämtliche Lügen werden an`s Licht kommen).

    Das heisst, das jeder Mensch sich jetzt Bewusst werden kann, dass wir alle Bewusstseine sind, die eine Erfahrung im menschlichen Körper, in der niedern Schwingung der Polarität gemacht haben.
    Deshalb ist es jetzt so Wichtig, zu Erkennen dass gelebter Frieden wie, Selbstliebe, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Akzeptanz und Herzbasiertes Handeln im allgemeinen, so Wertvoll ist.

    Ich denke die meisten von den Wahrheits-Suchern, haben bemerkt dass die Zeit an jedem Tag weniger wird. Sie scheint zu rasen.
    Sie ist im begriff sich aufzulösen 🙂 Das ist wirklich so, jedoch unser Ego-Vertand, hat Mühe das zu Begreifen, weil es voller Ängste ist.
    So du Angstfrei bist, hört das Geplapper im Kopf auf, denn die linke Gehirnhälfte, hat gelernt, sich zu Entspannen und akzeptiert die innere Wahrheit eines Jeden 😀

    In Liebe zu Allem was Ist
    Ishani Diana

    Gefällt 1 Person

  16. Angela sagt:

    Schön beschrieben, liebe Diana!

    „Die Zeit ist im Begriff, sich aufzulösen“ …. Ja, den Eindruck habe ich auch!

    Danke und LG von A n g e l a

    Gefällt mir

  17. Ishani Diana sagt:

    @ Angela

    Danke 🙂
    Seit letzten Freitag Abend, sehe ich sooooo viele Menschen erwachen, hier in Basel.
    Es ist ein wundervolles Geschenk an unsere Arbeit.
    Ich geniesse die Show und sehe das Ganze, immer deutlicher aus dem Hier und Jetzt.

    Ich finde deine Beiträge sehr Wertvoll. Dank auch an dich liebe Angela

    Alles Liebe Diana

    Gefällt 2 Personen

  18. mayaste sagt:

    Das habe gerad bei Stöbern gefunden…passt gut hier rein:

    „Wir sind das Damals, auch wenn wir es verwerfen, nicht minder als das Heute – die Zeit verwandelt uns nicht. Sie entfaltet uns nur.

    Indem man es nicht verschweigt, sondern aufschreibt, bekennt man sich zu seinem Denken, das bestenfalls für den Augenblick und für den Standort stimmt, da es sich erzeugt. Man rechnet nicht mit der Hoffnung, dass man übermorgen, wenn man das Gegenteil denkt, klüger sei. Man ist, was man ist. Man hält die Feder hin, wie eine Nadel in der Erdbebenwarte, und eigentlich sind nicht wir es, die schreiben; sondern wir werden geschrieben. Schreiben heißt: sich selber lesen. Was selten ein reines Vergnügen ist; man erschrickt auf Schritt und Tritt, man hält sich für einen fröhlichen Gesellen, und wenn man sich zufällig in einer Fensterscheibe sieht, erkennt man, dass man ein Griesgram ist. Und ein Moralist, wenn man sich liest. Es lässt sich nichts machen dagegen. Wir können nur, indem wir den Zickzack unsrer jeweiligen Gedanken bezeugen und sichtbar machen, unser Wesen kennenlernen, seine Wirrnis oder seine heimliche Einheit, sein Unentrinnbares, seine Wahrheit, die wir unmittelbar nicht aussagen können, nicht von einem einzelnen Augenblick aus.

    Die Zeit? Sie wäre damit nur ein Zaubermittel, das unser Wesen auseinander zieht und sichtbar macht, indem sie das Leben, das eine Allgegenwart alles Möglichen ist, in ein Nacheinander zerlegt; allein dadurch erscheint es als Verwandlung und darum drängt es uns immer wieder zur Vermutung, dass die Zeit, das Nacheinander, nicht wesentlich ist, sondern scheinbar, ein Hilfsmittel unserer Vorstellung, eine Abwicklung, die uns nacheinander zeigt, was eigentlich ein Ineinander ist, ein Zugleich, das wir allerdings nicht als solches wahrnehmen. (…)“

    Max Frisch, Tagebuch 1946-1949

    Gefällt 2 Personen

  19. jpr65 sagt:

    mayaste
    24/09/2018 um 18:34

    Der Max Frisch hat einen Roman über die Selbsterkenntnis geschrieben: Stiller

    Hab ich vor va. 25 Jahren gelesen, aber erst jetzt verstehe ich es wirklich…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stiller_(Max_Frisch)

    Gefällt mir

  20. chaukeedaar sagt:

    Danke @mayaste- was für eine starker Text!
    Ich hab in der Jugend Frisch reingesogen wie Wasser, auch die Tagebücher. Hatte diese quasi-spirituelle Seite von Frisch überhaupt nicht mehr präsent. Auch nicht, mit welchem Stoff ich mich damals, vor dreissig Jahren, schon beschäftigt habe… Was für ein starker Text.

    Gefällt 1 Person

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