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Prof. Dr. Dr. Siegfried Israel: Der Leistungssport in der DDR – ein positives Phänomen!


Zwischen 40 und 50 joggte ich, nahm an Wettkämpfen teil, bis und mit Jungfraumarathon (42km mit 1700m Steigung). Weil beim Joggen der Oberkörper kaum trainiert wird, ergänzte ich das Joggen mit einfachen Kraftübungen für Rumpf, Kreuz und Arme.

Die Folge davon?

Ausser wenn mich grad mal ein Schnupfen heimsuchte, fühlte ich mich in meinem Körper von morgens früh bis zum Zubettgehen pudelwohl. Da war gesunde Spannkraft. Mein Ruhepuls war 50, manchmal 45. Mit 50 Jahren ging mein Herz bei kurzer Spitzenforderung auf 200…und fiel danach innert einer Minute auf unter 100, manchmal runter auf 80.

Ich rauchte nicht, hatte aber allabendlich meine Dosis Alk. Ich ass alles, und meine Verdauung war immer perfekt.

Wenn die Leute wüssten, wie sehr gesund joggen ist, sie würden alle joggen. Alter Mann, sind deine Glocken länger als das Seil? Jogge. Du wirst staunen.

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Nach dieser Nabelschau lade ich dich, lieber Leser, ein, deinen Blick zu weiten und in einen Teilbereich der DDR einzusteigen. Du stammst aus der DDR? Es lässt Erinnerungen aufsteigen? Du bist aus DACH, ausserhalb der DDR stammend und äh reiferen Alters? Anders gefärbt wird es auch dir so gehen.

 

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Prof. Dr. Dr. Siegfried Israel: Der Leistungssport in der DDR – ein positives Phänomen!

Quelle: Saschas Welt, 20. März 2018

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stabhochsprungWenn Professor Israel über seine Erfahrungen mit dem Leistungssport berichtet, so ist damit ausschließlich die DDR gemeint. In den anderen sozialistischen Ländern gab es jedoch ähnliche Erfahrungen. Voller Bewunderung äußert sich der Autor über die großartigen Leistungen der DDR-Sportler, wenn er schreibt: „Der Leistungssport, wie er bei uns betrieben wird – ohne Profitum, Doping usw. -, ist nicht nur medizinisch ein positives Phänomen.“ In der DDR gab es keinen Profisport, bei dem es – wie in kapitalistischen Ländern – nur ums Geld und um den Profit der Sponsoren ging. Daher gab es auch kein Doping, wie das im Kapitalismus schon seit vielen Jahrzehnten der Fall ist! Auch wurden Sportler in der DDR nach dem Ende ihrer Laufbahn nicht einfach fallengelassen, um in Vergessenheit zu geraten, wie das i.d.R. im Westen geschieht. Sie alle wurden später bei der Berufswahl unterstützt, konnten studieren und nicht wenige von ihnen wurden promoviert. Professor Israel schreibt:

LEISTUNGSSPORT UND MEDIZIN

Sportliche Spitzenleistungen erreichen bei zunehmender allgemeiner Bewegungsarmut früher kaum für möglich gehaltene Höhen. Der inzwischen legendäre Läufer und vielfache Olympiasieger Paavo Nurmi könnte in der DDR kaum noch Bezirksmeister werden. Auch in der Leistungsbreite ist ein stetiger Anstieg zu beobachten. Betrachtet man die sportlichen Grundeigenschaften Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer, so sind die Fortschritte im Ausdauerbereich besonders eindrucksvoll; also gerade die anstrengendsten Sportarten – Lauf, Skilauf, Radsport, Rudern, Schwimmen und andere – haben ein besonders hohes Entwicklungstempo.

Ist Leistungssport überhaupt gesund?

Zunächst stellt sich die Frage nach der gesundheitlichen Situation. Beim Anblick eines erschöpften Sportlers drängt sich die Frage: „Ist denn das überhaupt noch gesund?“ buchstäblich auf. Diese Frage ist heute weitgehend beantwortet. Nach den Ergebnissen vielfältiger Nachuntersuchungen an ehemaligen Leistungssportlern führt ein in der Jugend betriebener Leistungssport, der mit gehäuften körperlichen Erschöpfungszuständen verbunden war, keinesfalls zu Krankheit und frühem Tod.

Schadet Sport dem Körper?

An Veteranen des Skilanglaufs, Langstreckenlaufs, Radsports, Ruderns u.a. konnte nachgewiesen werden, daß die Sportler auch mit zunehmendem Alter überdurchschnittlich leistungsfähig bleiben und eine über dem Durchschnitt liegende Lebenserwartung haben. Das trifft vor allem dann zu, wenn auch nach Beendigung der Hochleistungs-Laufbahn ein altersentsprechendes Maß an sportlicher Betätigung beibehalten wurde.

Kann jeder Mensch Sport betreiben?

Es ist eine bezeichnende Eigenschaft alles Lebendigen, sich an bestimmte Anforderungen der Umwelt anpassen zu können. Der Prozeß eines mehrjährigen sportlichen Trainings löst im Organismus bestimmte Veränderungen aus, die als Anpassung des Körpers an hohe physische Belastungen aufzufassen sind und die ihrerseits überhaupt erst die Grundlage für hohe Leistungen abgeben. Mit einem „Normalherz“ zum Beispiel ist weder ein Etappenradrennen noch ein Marathonlauf zu bestreiten.

Welche Aufgabe erfüllt die Sportmedizin?

Mit den organischen und funktionellen Anpassungen des Athleten hat sich die Sportmedizin in ganz besonderem Umfang befaßt. Aus der Ausprägung und dem Verhalten der Anpassungserscheinungen schließt der Sportarzt auf die Leistungsfähigkeit, auf die Wirksamkeit des vorangegangenen Trainings, auf die voraussichtliche weitere Leistungsentwicklung usw. Der Sportler wird zu diesem Zweck verschiedenartigen Tests unterworfen. Daß bei einer solchen Gelegenheit auch der Gesundheitszustand überprüft wird, versteht sich von selbst; sportliche Belastungen und Höchstleistungen sind ohne eine stabile Gesundheit undenkbar.

Wie verändert sich das Herz des Sportlers?

Das geläufigste Anpassungszeichen an hochgradige Ausdaueransprüche ist das Sportherz. In den Abbildungen auf Seite 329 ist das sogenannte Normalherz neben dem Herzen eines Weltmeisters im Radsport dargestellt. Der Unterschied ist unübersehbar. Das Herz des Sportlers hat sich im Sinne einer Anpassung vergrößert. Seine Wände sind dicker und kräftiger, seine Innenräume sind erweitert und fassen mehr Blut, seine eigene Durchblutung – gleichbedeutend mit „Ernährung“ – ist verbessert.

Was versteht man unter einem Sportherz?

Das Sportherz ist dem Normalherz weit überlegen. Wenn bereits vom sogenannten Normalherz die Rede war, so deshalb, weil einige durchaus seriöse Wissenschaftler dieses als eine Kümmerform des menschlichen Herzens betrachten und das Sportherz als das Normalorgan ansehen. Das Sportherz – auf das hier stellvertretend für eine Reihe anderer Organe und Organsysteme eingegangen wird – zeichnet sich durch prinzipielle Besonderheiten seiner Funktion aus.

330oben

Die Abbildung oben erläutert das durchgehende Prinzip anhand der Kenngröße Herzminutenvolumen; man versteht darunter die Menge Blut, die das Herz in einer Minute in den Kreislauf pumpt. Die Linien, die in der Grafik das Herzminutenvolumen unter Ruhebedingungen (Erholung) und unter Ausbelastung (höchster körperlicher Anstrengung) wiedergeben, divergieren mit zunehmender Herzgröße, das heißt mit zunehmender Sportherzbildung.

Dieser Befund sagt aus, daß das Sportherz in Ruhe – und das ist auch für den Spitzensportler die weitaus längste Zeit des Tages – sehr ökonomisch arbeitet. Der Organismus beansprucht nur ein relativ kleines Blutangebot, weil seine Funktionen durch den Sportbetrieb rationalisiert wurden; das Sportherz arbeitet gewissermaßen im Schongang.

329linksDie Tabelle zeigt, wie sehr die Herzarbeit im Laufe eines Tages von der sportbedingten Herzvergrößerung abhängt. Das Sportherz kann sehr sparsam arbeiten, oder anders ausgedrückt, das „Normalherz“ fährt ständig mit angezogener Bremse im Vergleich zum Sportherz.

329rechtsGenau die gleiche Tendenz kommt auch bei der leicht meßbaren Herzschlagfrequenz, dem Puls, zum Vorschein (s. Tab. links). Das Sportherz schlägt langsamer. Es kann sich deshalb gewissermaßen täglich den Luxus eines mehrstündigen Trainings leisten, um auf dieselben 24-Stunden-Verhältnisse zu kommen wie das Herz des Untrainierten.

Völlig anders als in Ruhe sind dagegen die Bedingungen unter höchster Belastung. Wie die Abbildung Seite 330 oben zeigt, erreicht das Sportherz weitaus höhere, das heißt bessere Werte als das kleine Herz des Nichtsportlers. Sehr viel Blut – und damit Sauerstoff, Nährstoffe u.v.a. – kann der Arbeit leistenden Muskulatur des Trainierten angeboten werden, die dadurch stärker und länger funktionieren kann.

Was sind die Vorteile des Sportherzes?

Das Sportherz zeichnet sich durch eine große Funktionsamplitude aus; seine Leistungsbreite hat durch das Training zugenommen. Das Sportherz ist äußerst leistungsfähig, es erholt sich aber auch schnell und gründlich.

330unten

Die obige Abbildung kennzeichnet weitere typische Trainingsfolgen. Mit zunehmender Sportherzbildung vergrößert sich auch die Leber, die das dominierende Stoffwechselorgan des Körpers ist. Hohe sportliche Belastungen steigern den Stoffwechsel auf mehr als 1.000 Prozent; in einem langen Straßenradrennen muß mehr Energie bereitgestellt werden als bei der üblichen Alltagsbeschäftigung in zwei Tagen. Die Leber paßt sich diesen Ansprüchen durch Vergrößerung an.

Warum ist die Durchblutung des Herzens so wichtig?

Ein sehr wichtiges Anpassungsphänomen wird auf der folgenden Abbildung dargestellt. Das Ausdauertraining führt zur Bildung neuer kleiner Blutgefäße (Kapillaren). Dieser Vorgang schützt die Skelettmuskulatur und namentlich das Herz vor einer Durchblutungsnot (deren höchstes Stadium der Infarkt ist).

Blutgefaesse

Also ist auch der jugendliche Organismus bei entsprechender Vorbereitung zu erstaunlichen Leistungen in der Lage. Tatsächlich passen sich auch im Wachstum befindliche Organe hohen sportlichen Belastungen an.

Wodurch unterscheiden sich die Sportarten bei Belastung?

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Weiterlesen

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Etwas über den Lebenslauf des Siegfried Israel.

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Und hier, lieber Leser, kannst du verd saugut vernetztes Denken üben, was Deutschland, deutsche Geschichte, Judentum, Mensch, Mensch Sein anbelangt.

Ich begann mit einer kleinen Nabelschau. Zusammen sind wir eingetaucht in ein Thema, mehr als nur die DDR betreffend. Und hier weitet es sich aus zur Geschichte Deutschlands, mit Schwergewicht wo sind Tugenden, wo sind Verbrechen, was geschah wirklich.

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Mich beschäftigte die DDR permanent. Mauer. Stasi. Diktatur. Aber deutsch! Deutschtum sprach und spricht mich immer an.

1988 wollte ich es wissen. Ich besuchte die DDR, per Kawa500. Als Schweizer durfte ich das, BRDler durften es nicht. Was ich vorfand, entsprach meinen Vorstellungen genau. Graue Gebäude, morphische Felder des Stummseins über den Ortschaften, jedoch schöne gepflegte Natur und Landwirtschaft und sehr freundliche und kommunikative Menschen, ich fühlte mich pudelwohl. Bis Leipzig. Dort herrsche eine Atemluft, die hielt ich nicht aus. Nein, es waren nicht die Heizungen, es war Hochsommer. Noch heute weiss ich nicht, welche Firma dort die Luft so verpestete.

Mein Bild von der DDR.

Sie lag nach dem Krieg am Boden, wurde zusätzlich von den Sowjets ausgeraubt. Die Deutschen bauten das Land wieder auf, es wurde von der Welt“elite“ geduldet, denn es ist ihr Spiel seit Jahrhunderttausenden: Menschen ihre Tugenden entfalten lassen, sie Länder zum Blühen bringen lassen, sie dann entzweihen, dezimieren und die von ihnen erarbeiteten Güter einkassieren.

Wir leben in der ultraheissen Phase, da die Macht der Welt“elite“ wankt. Weil sie wankt, forcieren sie das Tempo ihrer niederträchtigen Projekte. Die Steigerung des Tempos entblösst sie, lässt Lüge um Lüge auffliegen, lässt ihre Tarnungen dünn und dünner werden. Sie werkeln eigenhändig an ihrem endgültigen Aus.

Habe ich einkassieren gesagt? Meines Wissens ist die DDR restlos verkauft worden an die Oligarchie. Ob Ost- oder Westoligarch ist dabei Nebensache. Von der DDR weiss „man“ es. Dass auch das Alt-BRD Gebiet mittlerweile privatisiert ist zu ??? Prozent ???, ich schätze, zu 90%, das wird schön still gehalten.

Die zwei Probleme, welche die Menschen hatten: Sie durften den Ostblock nicht verlassen. Sie mussten höllisch aufpassen, was sie wo verlauten liessen, was poli Tick betraf. Meines Wissens gab es sogar Familien, da Papa dem Sohn oder der Sohn dem Papa nicht traute. Falsch Wort, so erging es einem wie mir in der sehr freien Schweiz. Der Unterschied: Der DDRler musste all und überall Denunziantentum fürchten. In der Schweiz gibt es Denunziation auch (zum Beispiel an mir), doch meine ich, 100 mal seltener als damals in der DDR.

Kundige Leser mögen meine Behauptungen unbedingt anfechten, so sie falsch sein sollten!

In der DDR hatte jeder Mensch Brot und Dach. In der heutigen BRD nicht.

In der DDR wurde Familie gepflegt und hoch gehalten.

In der BRD wird heute an den Schulen gelehrt, dass es gut ist, wenn du nicht weisst, ob du ein Junge oder ein Mädchen bist, und du wirst eingeladen, mal hineinzufühlen, wenn du Penis oder Scheide anschaust. Was gefällt dir besser. Wenn Schwanz, dann bist du ein Mädchen, obschon du gemeint hast, du seiest ein Junge. Wenn du gemeint hast, du seiest ein Junge, dann bist du homosexuell. Du bekommst einen besonderen Kurs: Wie befriedige ich meinen Banknachbarn so, dass es dir und ihm besonders gut tut. Es geht dabei nicht um Sexualität. Es geht darum, die Kinder vollends zu entwurzeln. Haben Mädchen schon keine Mütter (da die schuften), haben Jungen schon keine Väter (da die schuften), haben die Kinder schon keine Spielwiesen mit Freunden (da der Hinterhof von Kulturbereicherern besetzt ist, der Spielplatz ebenfalls, der Park ebenfalls, so soll zum Vornherein ihnen verunmöglicht werden, sich selber vertrauend sich selber zu finden.

In der DDR konntest du dein Kind hinschicken, wohin auch immer, es wurde weder verprügelt, noch verschwunden, noch missbraucht. Dasselbe galt für Frau und Mann. Die Kriminalität war ultra gering.

Der Bildungsstand in der DDR war hoch, die Schulen waren gut.

Gab es hyperaktive Kinder? Gab es nicht. Kinder kamen von der Schule nach Hause, schmissen den Ranzen hin und hauten ab, Fussball spielen oder Wettrennen machen oder was auch immer.

Kundige Leser mögen meine Behauptungen unbedingt anfechten, so sie falsch sein sollten!

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Ich trauere keinen alten Zeiten nach, noch verherrliche ich die DDR. Ich beobachte, was die Welt“elite“, unterstützt von Heerscharen von Denkfabriken, anstellte, um schnell zu erkennen, was grad heute ihre edele Absicht ist. Die Absicht im Grossen ist klar. Ich leiere sie nicht mehr ab hier. Doch im Detail: Was ist mit der Ukraine, mit Syrien, mit Jemen, mit Deutschland. Mit der Schweiz. Wo wie setzen sie die Hebel an.

Ich gebe ihnen 1000 Punkte für die Einführung von Handphone, Facebook, Brutalgames. Damit haben sie erreicht, dass weltweit geschätzt 50% der Menschen sich mit diesem hirntötenden und entseelenden Seich beschäftigen. Hier, im touristischen Südbali haben 80% der Jugendlichen das Schlaufon in der Hand. Bewegen sie ihre Beine grad mal nicht, wird Kopf gebeugt und gewischt, wird von analog auf digital umgeschaltet. Verhängnisvoll. 1000 Punkte.

Ich erinnere gerade, dass mein hingetippeltes Denken unter dem Artikel über Sport in der DDR steht und breche es ab.

Komme zurück.

Jogge! Oder paddele oder mach Hochsprungstab oder Ballvolley oder Ballfuss oder Turnenboden.

Lächel.

Thom Ram, 14.04.06

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14 Kommentare

  1. Grüß Gott,
    das ist ja kaum zu glauben, dass es in der DDR KEIN Doping gab! Was ist denn mit den ehemaligen DDR-Sportlern, die als Sport-Invaliden heute Renten beziehen? „Staats-Doping“!?!?
    Viele Grüße!

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  2. Texmex sagt:

    @Thom
    Der „Israel“-Bericht ist eine glatte Luege, wieso wundert mich das bei dem Namen nicht?
    Ich habe in der ehemaligen sog.DDR Leistungssport betrieben, lassen wir das einfach mal so stehen.
    Ich habe ueber viele Jahre Mitstreiter, Konkurrenten, Freunde und Nichtfreunde in den Todesanzeigen (den bekannten Leuten)
    oder durch private Kontakte wiedergefunden.
    Sport im weitesten Sinne war POLITISCH in der sog.DDR. Da wurde eingekocht!!! Der Profit wurde trotzdem erwirtschaftet und abgeschoepft.
    Ich weiss das, ich war mit Olympiaathleten in einer KJS-Klasse. Wir waren alle naiv. ALLE.
    Verstehst Du nicht? Aus sagen wir 1000 Leuten, die anfingen, blieb einer uebrig, der es dann „geschafft“ hatte. Der war dann Weltmeister / Olympiasieger. Aber zu welchem Preis? Nein, nicht alle 999 waren Sportinvaliden, aber der EINE mit hoechster Wahrscheinlichkeit.
    Wenn Du auch nur einen kleinen Anflug von Verstehen haben willst, lies ein bisschen hier:
    https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=1465
    Und das ist nur der offizielle Teil, von Leuten, die sich gemeldet haben, die laut wurden.

    Solltest Du irgendwann mal das Buch des Stefan Kretschmar (einer der besten Handballer) in die Hand bekommen, lies es.
    https://www.buecher.de/shop/buecher/anders-als-erwartet/kretzschmar-stefan/products_products/detail/prod_id/23826792/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Kretzschmar

    Nein, er sagt, er hat nicht gedopt. Aber sein Spezi von der Band Ramstein, der war Schwimmer, der bringt es auf den Punkt.
    In seinem Buch schreibt er auch etwas zu seiner Familie, sein vater war einer der erfolgreichsten Trainer, seine Mutter eine der weltbesten Spielerinnen.
    Weisst Du was das wohl am meisten gebrauchte Wort seiner Mutter ihn betreffend war?
    „Arschloch!“

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  3. Texmex sagt:

    @thom
    Zu den Teil, den Du geschrieben hast, wäre sehr, sehr viel zu schreiben, einiges Wenige stimmt, die übergroße Mehrheit nicht. Aber das beruht eben auf Erleben von innen oder eben außen. Auf der Erinnerung nach 40, 50 und mehr Jahren.

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  4. Texmex sagt:

    Noch etwas zur These, es wäre kein Profit im finanziellen Sinne erwirtschaftet worden.
    Ich war mit Eiskunstläufern(innen) in der Klasse, die nach den Weltmeisterschaften auf „Holiday in Ice“- Tournee gingen
    Mitte der 70er.
    Die kamen dann irgendwann wieder, mit LPs der angesagtesten Bands. Mit dies und das. Aber was wurde seitens Holliday in Ice wirklich für sie bezahlt? Und wer hat das abgeschöpft? Die Sportler waren es nicht, die wurden mit Erdnüssen ab gespeist.
    Und nicht nur im Eiskunstlauf.
    Und, jeder in einem Kaderkreis bekam sein monatliches Salär. Also war jeder Profi. Nach der Ära Evert Brundage.
    Ich habe mich mal einen ganzen Abend lang mit der IOC-Mitglied Nora von Liechtenstein zu genau dem Thema unterhalten, sie hat mir damals erklärt, wieso mit Samaranch das System so umgekrempelt wurde.
    https://es.m.wikipedia.org/wiki/Juan_Antonio_Samaranch

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  5. luckyhans sagt:

    zu Texmex vor 1 Std.
    Meine Schwester war auch auf der KJS (= Kinder- und Jugend-Sportschule), als Leistungsschwimmerin im O-Kader (d.h. als Olympia-Teilnehmerin vorgesehen). Durfte viele Reisen zu Wettkämpfen machen: CSSR, Ungarn, Bulgarien, UdSSR usw.
    Und: ja, es gab für alle, die das wollten, Tabletten von den Trainern und Sportmedizinern – meine Schwester wollte nicht und kam so auch nicht zur Schwimm-EM in Barcelona… sie war da angeblich „leistungsmäßig nicht mehr den Anforderungen gewachsen“, hat aber 1971 noch ihr Abi an der KJS abgelegt. Dabei hat sie zwar abtrainiert, ist aber nach dem Leistungssport-Ende „aufgegangen wie ein Hefekloß“, obwohl sie vorher sehr schlank war und absolut kein „Kraftpaket“. SIe lebt heute noch… 😉

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  6. Texmex sagt:

    @Lh
    Ich schreibe nicht, dass alle auf dem Friedhof liegen, aber für meinen Bekanntenkreis zu viele.

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  7. ALTRUIST sagt:

    Den Artikel habe ich mit grossem Interresse gelesen .

    Doping im LeistungsSport gab und gibt es weltweit . Es ist ein Verbrechen , wenn Sportler Substanzen einnehmen mussten und die Risiken nicht kannten .

    Die politisch Beauftragten kannten sie eben so wenig .

    Nach 1989 gab es eine regelrechte Hatz , den Unrechtsstaat DDR zu erklaeren fuer Deutsch und die Welt , denn die sogenannte friedliche Wiedervereinigung durfte nicht gefaehrdet werden .

    Diese Hatz bezog sich aber nur auf die DDR .

    Dabei gab es einen kriminellen Markt zwischen der BRD und der DDR im Waffenhandel , Rauschgift , Menschenhandel usw. , der die Oeffentlichkeit nie erreichen sollte .

    Die Mauer existierte eigentlich dafuer nicht .

    Dass die DDR nicht lebensfaehig war in einem abgeschottenem Markt war Ulbricht im Lebensabend bewusst .

    Der DDR Bueger hatte einiges an Experimenten mehr zu ertragen, bis er freiwillig in das naechste Gefaegnis ging ………

    Die Lateinamerikaner , Araber mit denen ich ein gemeinsames Stueck meines Lebens verbrachte gaben aber unumwunden zu , die DDR war die bessere BRD ………..

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  8. medelchen sagt:

    Fangen wir mal mit Kristin Otto (Schwimmerin) an, als ich die sah , MENSCH, der erste Mann der bei den Frauen schwimmen durfte, diese Anmut ist dann bei der AK II (mit dem Arschloch sieht man besser) gelandet❗️
    Dieses in der DDR WAR NICHT ALLES SCHLECHT; Arbeit (Held/in der Arbeit) , Familie , tolle Kinderindoktination , etc. tritt vermehrt in diversen Blog’s aktuell auf‼️ Hat was von „WIR SIND DAS VOLK“‼️❗️, leider Art. 146 im GG dann vergessen , soll ja vorkommen‼️‼️
    Ich wurde als Bube regelmäßig (Kindeswohlgefährdung) in die DDR deportiert, deportiert deshalb weil ich ja nicht wußte ob ich wieder zurückkehre.
    Auch war die DDR an meinen Reiseaktivitäten immer interessiert. Ich bin in den Genuß gekommen mit KarlEduardvonSchnitzler ratschen zu dürfen,
    KaDeWe, Austernbar und es war immer schlüssig was er von sich gab.

    Trotzdem muß ich konstatieren; die DDR hat uns geschluckt…….

    Ach so, blonde Haare, blaue Augen und getauft in der Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche, der OPA hat bestimmt.

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  9. ALTRUIST sagt:

    medelchen
    19/04/2018 UM 02:25

    Den sozialen Zusammenhalt , dass gemeinsame Schaffen von vielen Inseln des sozialen Zusammenhalts , der war bei den DDR Buergern unzerstoerbar und hat sich in Wurzeln bis heute erhalten .

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  10. luckyhans sagt:

    Geld ist das Ende vom Sport – kann jeden Tag überall besichtigt werden.
    Profi-Sport hat mit Sport nur noch begenzt etwas zu tun – es geht da um Geld, und zwar viel Geld.
    Zitat Thomas Müller, FCB: „Wir sind ja hier in der Unterhaltungsbranche…“ – damit meinte er den Profi-Fußball.
    Die psychologischen Wirkungen, die von gefüllten Stadien ausgehen, sind gut erforscht, nur leider ist das kaum bekannt…

    Der Abstand zwischen dem allgemeinen Sport (sog. Breitensport) und dem Profi-Sport (sog. Spitzensport) ist inzwischen so groß geworden, daß es von der „Spitze“ her kaum noch stimulierende Effekte für die „Breite“ gibt – im Gegenteil: sogar in der „Hammelklasse“ (3. Kreisklasse) des Fußballs spielt heute kaum noch ein junger Mensch, wenn er nicht wenigstens ein bißchen Kohle kriegt (meist als „Fahrgeld“ oder „Kleidungszuschuß“ oder was auch immer getarnt).
    Ergebnis?
    Geht mal hin und schaut euch ein paar örtliche Fußballspiele an…

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  11. Texmex sagt:

    Heute im Klopapier FAZ gefunden:

    http://m.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/verzweiflung-bei-doping-opfern-und-der-staat-kann-nicht-helfen-15559996.html
    Nicht nur, dass das Politgesindel sich mit den Siegen schmückt, es verhöhnt auch noch die Opfer und sogar deren kranke Nachkommen.
    Einfach nur ekelhaft.
    Den Dr.Dr. Israel sollte man öffentlich ausitschen, genau wie das Gesindel des DODB und die Bunzeltagsratten.

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  12. Texmex sagt:

    Auspeitschen

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  13. Texmex sagt:

    DODB= Deutscher Olympischer Doping Bund

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  14. Texmex sagt:

    Und wieder geht eine Eingekochte Medaillengewinnerin viel zu früh.
    Knapp 34 Jahre, 2 Kinder.
    http://m.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/ex-schwimmerin-daniela-samulski-stirbt-mit-33-jahren-15607174.html
    Wie war das noch mal?
    Ein Sportlerherz….

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