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„Nein, Kinder sollten zuhause kein Geld abgeben müssen“

Dieser Artukel in „Blick“ lässt mich doch kurz aus meinem momentanen Schneckenhausdasein rausschnellen. 

Da ist eine Mama und ein Kind. Das Kind ist 5 Jahre alt. Mama gibt dem Kind Taschengeld, monatlich 7, vermutlich toll Ars.

Wozu wieso benötigt ein Fünfjähriges Geld?

Von diesen 7 Dollars verlangt Mutti deren 5 zurück, als Beitrag für Wand und Dach.

Aha, es braucht Geld, um etwas zu bezahlen.

Kind hat Geld, einfach so. Lässt mich an Banken denken, welche Geld aus dem Nichts zaubern. Vollgeldinitiative Schweiz beachten. 

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Zurück zum Thema.

Die Frau tut ihr Bestes! Sie will ihr Kind auf die Realitäten dieser Welt aufmerksam machen: Dach kostet.

Zudem sammelt sie das Geld, es wird dem Kinde im Alter von 18 ausbezahlt werden.

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Kinderleicht kann ich mich in diese Mama versetzen. Sie hat 100%ig recht, sie macht alles richtig.

Sie handelt nach Massgabe ihrer Möglichkeiten, exakt so wie ich, du, wir es tun.

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Was sie tut, ist Ausdruck, ist Auswuchs des finstersten Zeitalters, des Kali Yuga. Herrgott und meine Güte.

Die Frau stellt sich nämlich die richtige Frage: Was braucht mein Kind?

Doch ist sie dermassen versaut worden, die Mama, die es wirklich gut meint, dass sie nicht mehr fähig ist, ihr Kind zu erkennen. Würde sie es erkennen, ihr Kind, dann würde sie mit ihm Scherenschnitte machen, Eislaufen, rausgehen und Beeren pflücken, Pudding produzieren und zum Klang der Musik aus dem Nachbarhause tänzeln. Vielleicht tut sie das alles und viel mehr, diese gut meinende Mama, doch fürchte ich, dass sie es tue kaum.

Was sich mir da präsentiert, ist Produkt des fest installierten Hamsterrades. Pur: Geld ist einerseits „einfach da“. (Taschengeld von Mama kommt einfach so).

Dieses „einfach da“ Geld brauche ich, damit ich ein Dach habe. (Ein Dach selber zu bauen, darauf kommen in gewissen „Kultur“bezirken keine Hirnis mehr.

So weit, so lustig schon genug.

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Niederschmetternd wirklich aber ist für mich die Umfrage meines landsmännischen grossen Klopapieres  „Blick“.

Die Umfrage setzt voraus, dass Fünfjähriger „Geld“ als Grundbaustein für Lebensgestaltung einbetoniert hat. Lies die drei Fragen, guter Leser!

Die jagen mich an die Decke, die drei Fragen. Sie zwingen, sie fesseln. Kalt schliessen sie gesundes Fühlen und Denken eines Fünfjährigen aus und hieven einen gläubigen Leser genau auf die Ebene, wo er von der „Elite“ eingeparkt werden soll: Digitales Denken. Das heisst: Denken unter Ausschluss von Gefühl, Intuition. Und das Wichtigste, das Herz, das muss komplett abgekoppelt sein.

Es ist wie Aufreissen einer Rosenknospe.

Zu gegebener Zeit wird jeder heute Fünfjährige merken, dass ein Dach erst mal gebaut werden muss, damit es da steht. Welche Rolle Geld dabei spielt, ist ein weiteres Thema. Aber der Fünfjährige, der für Dach zahlen muss, der hat Mama, welche auf nicht altersgerechte Art fordert.

Fordert?

Ich fordere Kinder, denn Kinder wollen gefordert sein, es macht ihnen Spass. Und weil es ihnen Spass macht, macht es mir Spass, sie zu fordern.

Doch Forderung bitteschön altersgemäss. Fordere den Vierjährigen, doch endlich mal einen V6 Motor technisch korrekt zu zeichnen, das ist exakt gleich blöd, wie dem 18 Jährigen zu befehlen, endlich mal nicht in die Windeln, sondern ins Kl0 zu scheissen.

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Fordere dein Kind, tue es. Doch fordere es altersgemäss. Altersgemäss.

Thom Ram, 19.01.06

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20 Kommentare

  1. jpr65 sagt:

    Kinder brauchen Liebe und kein Geld, wenn noch unter 6!

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  2. haluise sagt:

    hab ich auch erlebt aber als 19-jährige.
    nach meiner ausbildung schloss sich ein halbes jahr praktikum an, wofür ich ca 500 DM/per monat bekam. 100DM musste ich zuhause abliefern.
    als ich mich beschwerte, weil sie dies geld nicht nötig hätten, behaupteten sie, sie gäben es mir zurück für aussteuer o.ä. gardinen haha
    später haben sie mich wieder betuppen wollen… geld spielte eine für mich unerträgliche rolle in der familie.

    und diese „lektion“??? fand ich entwürdigend, vielleicht eben weil ich kein kleines kind war ? nein … total

    ich habe keine beziehung zum geld entwikeln ‚gelernt‘ !?!? ohoh, ich dummerchen … luise

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  3. Gutes Thema zu dem ich eine kleine Anekdote aus meiner Zeit des Heranwachsens beitragen möchte.

    Wir hatten nicht viel, eher gesagt hatten wir nur ganz wenig…..manchmal reichte es grad so für etwas zum Essen, wobei das auch vom Einfachsten dann war.
    Mit 6 J. gab gab es kein Taschengeld, auch mit 10 J. nicht, geschweige denn mit 15 J.
    Alle Anderen hatten etwas, konnten davon in die Eisdiele gehen nach der Schule.
    Ich musste bitten und betteln, dass ich dann etwas von den Eltern bekam…..auch dann nicht, als es uns langsam etwas besser ging.
    Antwort war dann: ja dann lass doch deine Freunde hierherkommen, hier gibt es dann Eis.
    Das war aber etwas Anderes…..was ganz Anderes.

    Somit sparte ich von allen Geburtstags und Weihnachtsgeldgeschenken etwas auf, was nicht in die Spardose kam, damit auch ich ab und an mal ins Kino oder zum Eis essen gehen konnte.
    Mit 17 1/2 begann ich zu arbeiten, ein Praktikum für die Pflegeausbildung, Gehalt 280,- DM
    Davon gingen 100 DM an Mama, die davon Essen kaufte, sich um Wäsche kümmerte und so weiter.
    Was hab ich geflucht !!!!
    Ich wollte endlich mal eigenes Geld haben und fand es ungerecht, dass mir so viel weggenommen wurde.

    Im nachinein zeigte es mir, dass nichts selbstverständlich ist, dass das Geld nicht einfach vom Himmel fiel und dass Vieles gar nicht mehr wahrgenommen wird, was unsere Eltern für uns tun oder getan haben.
    Mich hat es gelehrt achtsamer und wertschätzender mit Geld und ähnlichen Werten umzugehen, vor allem aber mit dem Menschen der etwas für mich macht.
    Meine Geschwister sehen es ähnlich…..

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  4. no one sagt:

    Heftig und fast unglaublich, diese indoktrinierte Dumpfheit der „Mutter“…
    Ich habe als Kind im Kindergartenalter, alles Leergut in der Whg. zusammen gesammelt, um mir vom „Flaschengeld“ (weißt Bescheid, neh?!) etwas zu Essen oder zum Naschen kaufen zu können.
    Meine Erziehungsberechtigen, beide von morgens bis abends berufstätig, hatten kaum Zeit für mich. Konnte nur mit Mühe auf Zehenspitzen in den Topf auf’m Herd gucken, habe mir dennoch meine Tomatensoße und Nudeln selbst gekocht. Erinnere mich sehr genau… weil sie nämlich scheußlich schmeckte.

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  5. EO v. Waterbrunn sagt:

    In unserer Gesellschaft braucht ein „Kind“ einen Führerschein – auch wenn es als junger Auszubildender sich noch kein Auto leisten kann, denn die Firma hat eins, das der Azubi lenken soll. „Führerschein“ kostet für Mädchen heute ca 2400 €.
    Mein Sohn war der Meinung, dass er mit den 100 €, die er monatlich an seine Eltern zahlen sollte „ALLES“ abgedeckt hätte – also den Stromverbrauch für Fernseher, Computer und Playstation (alles gleichzeitig), Waschmaschine, Trockner und die Lebensmittel…
    JETZT hat er eine eigene Wohnung und weiß es besser…

    Bei meiner Tochter arbeiten wir noch dran – das wird schon….

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  6. mkarazzipuzz sagt:

    Mojens Ram,
    eine schöne Geschichte. Sie ist sogar ein wenig verstörend, wenn ich bedenke, das derzeit ca. 80% JEDES Mannes (oder jeder Frau) Einkommens in Form von Schuldscheinen (genannt Geld) in Löchern verschwindet, die wir das Schuld-Geldsystem nennen.

    Du nennst das treffend Hamsterrad.

    Du bist in deiner neuen Heimat in der vortrefflichen Lage nicht heizen zu müssen, kannst Früchte pflücken oder auch anbauen und hast den Hund, den du auch essen könntest, aber warum? Er ist dein Freund, dein Begleiter.

    Und wenns dich drückt, gehst du in die Natur und lässt den Dingen freien Lauf. Wenns ein bissel sprenkelt, haben die umliegenden Blätter halt Sommersprossen. Das Klopapier wächst neben dir.

    Versetze dich einmal zurück in die Lage hier in Mitteleuropa. Du bist dann wieder im Hamsterrad, solange du nicht in Rente bist.
    Du kannst dich KEINER Steuer entziehen (auch nicht als Rentner), es sei denn du hast nichts. Nicht mal eine Wohnung.
    Und wenn du was hast und aus dem Hamsterrad willst, dann finden sie dich doch. Du verlierst regelmäßig, sie obsiegen immer.
    Sie anerkennen Nichts von dem du denkst, dass es richtig wäre.

    Was soll eine Mutter ihrem Kinde also anderes lehren, als es Friedrich Wilhelm einmal geäußert haben soll: „Du kannst nur so viele Taler ausgeben, wie du in deiner Geldbörse (verdient) hast“?
    Ja, sie tut das in dem Bewußtsein, dass in dieser Welt hier in Mitteleuropa selbst der Tot nicht umsonst ist.

    Lieben Gruß
    Krazzi

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  7. thom ram sagt:

    Krazzi 07:40

    Die Rede im Artikel ist von einem Fünfjährigen.

    Bei mir lernen schon Zwei- und Dreijährige, die Dinge zu ehren. Der Apfel wird nicht halb gegessen weggeschmissen.
    Von ganz klein auf mache ich dem Kinde begreiflich, dass die Lampe im nicht gebrauchten Zimmer gelöscht wird. Mit fünf ist ihm klar, dass Lampe Strom braucht, und dass Papa oder Opa für Strom arbeiten muss, dass also viel Strom brauchen mehr arbeiten heisst.

    Ich selber bin so aufgewachsen, ehrte das letzte Reiskorn im Teller, indem ich es ass, nicht wegsschmiss. Das hat null nichts mit Geiz zu tun. Es hat mit Ehrung zu tun, mit Achtung vor der Schöpfung.

    Anders sieht es aus, wenn das grosse Kind selber verdient. Ich finde grundsätzlich in Ordnung, nein, ich finde es selbstverständlich, was ich oben lese. 19 Jähriger, der selber verdient, aber bei Mama Papa wohnt, trage einen Teil für Dach und Brot mit. Das hat etwas mit Eigenverantwortung zu tun.

    Was sind das für lebensuntüchtige Drohnen, welche mit 20 bei Mutti wohnen, freie Kost und Logis geniessen, sich die Wäsche waschen lassen und den eigenen Verdienst ausschliesslich für Luxus verwenden. Deren Eltern haben versäumt, ihn auf die Werte, die wahren Werte aufmerksam zu machen. Es ist nicht selbstverständlich, dass das Reiskorn wächst. Und sie haben versäumt, dem Kinde altersgemässe Eigenverantwortung zu übertragen.

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  8. thom ram sagt:

    Dazu eine Geschichte.

    Ich war in Namibia, vor 15 Jahren, unter anderem auf der Farm einer deutschen Familie.

    Gegen Abend kam der Nachwuchs nach Hause. Was machte die Tochter? Sie schmiss sich in die Küche und arbeitete fröhlich mit der Mama. Was machte der Sohn? Der verschwand, schwuppdich, in den Betriebsgebäuden und werkte zusammen mit seinem Papa.

    DIE lieferten zu Recht kein Geld ab. DORT geschah Geben und Nehmen nicht über Papierschnipsel. Dort herrschte frohes Zusammenwirken. Wer wollte in solcher Situation an Geld denken für Dach und Brot? Jedes Familienmitglied gab, was es geben konnte, an Zuwendung und an Arbeitsleistung.

    Lustigerweise hatte ich das schon einmal genau so erlebt, in der Ostschweiz, da ich mit Schülern eine Singwoche hatte. Wir lernten eine Bachkantate, nebenbei gesagt. Das war ein Gemisch von Gemeindesaal / Bauernbetrieb. Auch dort kam der Nahwuchs von Schule bzw. Lehre nach Hause und wirkte sofort mit bei all dem, was gerade zu erledigen war.

    Beiden Familien war gemeinsam: Frohsinn!

    In beiden Häusern stand ein TV. Ich sah ihn nie in Betrieb.

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  9. thom ram sagt:

    Krazzi

    Eines noch möchte ich klarstellen.

    Ich habe 62 Jahre in DACH gelebt. Du darfst darauf vertrauen, dass ich genau weiss, wie das Leben dortens ist. Ich habe gearbeitet, wahrlich gearbeitet für den Brotkorb meiner Familie, mein lieber Schwan.

    Du darfst darauf vertrauen, dass ich bei jedem einzelnen hier installierten Fenster den Vergleich machte zwischen einem Fenster hier und einem Fenster dort.
    Du darfst darauf vertrauen, dass ich mich an die Oel- und Stromrechnungen erinnere.
    Du darfst darauf vertrauen, dass ich mich ans Zahlen von Steuern erinnere genau. Auch hier zahle ich, in Form von Aufenthaltsbewilligung, dies nebenbei.

    Lebte ich in der Schweiz, würde es mir kaum für mal nen Kinobesuch reichen.
    Da ich hier lebe, kann ich andern helfen, auch materiell.

    Du machst mich nämlich grad wütend, scheinst zu meinen, ich träume irgendwie daher.

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  10. Vollidiot sagt:

    In diesem Land wurde versenkt: „Üb immer Treu und Redlichkeit…………….“, also Preußens Tugenden.
    Für die Arschlöcher – ich rede von den Tugenden.
    Dafür heute Amischeiß und schnorren und raffen und bescheißen und Lügen – wird von gaaaaanz oben bevorbildet.
    Schaut Euch die Fingernagelabkauerin und andere Schwitzköpfe an.
    Und die Leute merkens nicht, wie ihnen der Faschismus an die Eier langt.
    Zwangsläufig, früher oder später, wird es wieder Solidarität geben, nicht bei allen aber sie wird kommen.
    Weil das Nebenprodukt des Faschismus Widerständigkeit ist.
    Die besonders widerliche Form ist der demokratisch bemäntelte Faschismus.
    Dieser lullt mehr ein, wird aber bei denen, die widerständig werden, eine wesentlich höhere Potenz entwickeln.
    Das ist das Positive am Faschismus – er züchtet seinen Untergang selber.
    Unsere Faschohäuptlinge sind aber schon so vertumbt, daß sie das nicht mehr erkennen.
    Wer sich erfolgreich wähnt wird blind – die Schaase der Widerständigen.

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  11. Vollidiot sagt:

    Krazzi

    Mein Bester, Du sagst: „Du bist dann wieder im Hamsterrad, solange du nicht in Rente bist.“

    Das setzte voraus, daß die Rente ausreichte.
    Das wird bei ARD- und ZDF-Bediensteten so sein, weil die zur gesetzlichen Rente noch 1500 – 2000 Euro dazukriegen.
    Die andern aber gehen noch ins Hamsterrad und machen noch einen Job, solange es geht oder durchsuchen Abfallkontäner.
    Macht alles Spaß am Lebensabend.
    Na ja, bald kann man sich ne Spritze abholen – Ende Hamsterrad und Ende die geballten Obszönitäten hier ansehen zu müssen.
    Und dann blubbern manche noch von der „jüdisch-christlich geprägten Kultur“ hier.
    Sind diese Obszönitäten nun mehr christlich oder jüdisch zu verorten?
    Jüdisch weil schon alt, oder christlich weil aktuell und „weiterentwickelt“?

    Ich würde sagen weder noch, das Sabbern von jüd.-christl. ist ja nur Lügenschmalz damit die Manipulation geschmiert wird.
    In Wirklichkeit ist solche Obszönität nur Heimtücke und niedriger Beweggrund.
    Nicht nur hier sondern überall wird aus diesen Triebkräften heraus getötet, geschändet und Verzweiflung geschürt.
    Dieses Treiben als „jüd.-christl. zu bezeichnen kennzeichnet diese Leute als der unbedingten Widerlichkeit anzugehören.

    Aus diesen, ihren Worten und Sätzen und ihrer Sprech- und Audrucksweise quillt der Menschheit übelstes Gekröse.
    Und deie Todgeweihten sollen dann auch noch die linke Wange hinhalten, sagen besonders kluge und intellektuell „hochstehende“ Persönlichkeiten.
    Dazu wird von Teufelsdienern darum gerungen eines/r jeden/r Ichkräfte zu rauben.
    Das Beste was sie erreichen könnten: Icharmut und Herrschaft – und das für ewig – weil sie dann nur Tiere zu halten hätten.

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  12. jpr65 sagt:

    Familie in D 2018:

    Vadder verdient „Unser Geld“ und nimmt sich ganz wenig Taschengeld, wenn überhaupt.
    Mudder verdient „Ihr Geld“, wenn se auswärtig arbeiten tut. Und ab und zu kauft sie mal was für alle und stellt das noch groß heraus.
    Oder Mudder arbeitet nur zuhause und verdient nichts. Weder Geld noch Dank.
    Kinna bekommen Taschengeld, und wenn se nich artig sind, dann nehm se ihnen das wieder wech.
    AzuBis verdienen „Ihr Geld“ und wollen davon freiwillig nix für die anderen abgeben.
    Studenten wohnen noch zuhause und verlangen Taschengeld, obwohl sie Zeit hätten, sich das selber zu verdienen.

    Und es wird oft ums Geld gestritten.

    Ist das das Wichtigste in der Familie? Geld? Aber dahin führts, wenn der Raffzahn regiert. Und so wie im Artikel, das ist ein guter Einstieg…

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  13. ALTRUIST sagt:

    thom ram
    19/01/2018 um 13:52

    So ist es , wie von Dir beschrieben .

    Dadurch erhaelt die kleinste natuerliche Gemeinschaft Kraft , Staerke und Schutz .

    Das ist gelebte Liebe .

    Beiden Familien war gemeinsam: Frohsinn!

    Ein Staat , welcher sich nicht auf die Familie fokussiert , hat keinen Wert .

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  14. Bettina sagt:

    Ich denke eher, dass diese Mutter ein eigenes Problem mit Geld hat und nur eine Lösung suchte um ihr Kind vor dem eigenen Defizit zu schützen.

    Das kenne ich von mir, als ich meinem 2,5 Jahre alten Sohn die Wahl gab sich zu entscheiden, ich hang ihm morgens jeweils zwei Kleidungsstücke hin und fragte, was er lieber anziehen will.
    Ihn hat es haushoch überfordert, und ich dachte, dass er, wenn er es frühzeitig lernt, dann hat er es später einfacher wie ich, die sich nie richtig entscheiden kann.

    Das war der absolute Blödsinn von mir, weil doch jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss.
    Mein Kind hat heute mit nunmehr 30 Jahren immer noch vehemente Schwierigkeiten, ich habe es nur verstärkt mit meiner Überführsorglichkeit.

    Wir hatten als Kinder nie Taschengeld bekommen, auch sonst keine Geldgeschenke, es war ja auch keines da. Zu Weihnachten gab es Klamotten, eine Jeans und Pulli, die Billigvariante des gewünschten und gut.

    Aber wir hatten das Glück selbst unser Geld verdienen zu dürfen.
    Im Ort war eine Gärtnerei, da konnten wir ab elf Jahren mit Gurkenpflücken und Ausgrasen unser eigenes Geld verdienen. Man fing an mit fünfzig Pfennig die Stunde, als ich mit Fünfzehn (nachdem mich der Juniochef angegrapscht hatte) dort aufhörte, bekam ich Fünf Mark.

    Und wie geil das Eis mit dem ersten eigenverdienten Geld schmeckte, das vergisst man nie im ganzen Leben.
    Wie stolz ich war auf meine erste Jeansjacke, die ich selbst erwirtschaftet hatte!
    Ganz zu Schweigen von Zigaretten, Schokolade oder Hamburger.

    Als meine eigenen Kinder soweit waren, da war ja inzwischen Kinderarbeit verboten.
    Erst ab vierzehn, aber da ist der Zug längst abgefahren, so mitten in der Pupertät.

    Abgeben musste ich zu Hause davon nichts, aber ich konnte an Festlichkeiten Geschenke kaufen, von meinem selbst erwirtschaftendem Geld.
    Mein Vater hat sich sogar zwei Wochen bevor er durch einen Unfall starb, noch vierzig Mark von mir geliehen.

    Daher sehe ich das Verhalten der Mutter nicht unbedingt als Verweflich an, eher das, was die Gesinnungsjournallie daraus macht.

    Glück auf
    Bettina

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  15. Bettina sagt:

    jpr65
    19/01/2018 um 18:29

    Meine Oma sagte immer: „Wenn das Geld fehlt, fliegt die Lieb zum Fenster raus!“

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  16. Vollidiot sagt:

    Betti

    Es wird der Meinung gehuldigt, daß die Frauen bei der Wahl ihres Mannes (altertümlich ausgedrückt jetzt) als erstes die Versorgungssicherheit im Auge haben……………
    So wie im Tierreich, der stärkste Bulle bietet den besten Schutz.
    Darum sind so viele Frauen auf Betuchte fixiert.
    Der Arme wird wie bei den Tieren randständig, muß sehen wo er noch eine Frau findet………………
    Der Betuchte wird sein Glück fassen und jeden Abend mit seinem Porsche eine andere Braut ins Schloß holen.
    Bräute mnögen das.
    Ja, ja, pecunia non olet.
    Auch wenn es aus dem Beutel eines Ungewaschenen chömmet.

    Das könnte jetzt den Spruch Deiner Oma etwas stützen.

    Aber heutzutage sind Frauen viel klüger, blicken durch………….

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  17. ALTRUIST sagt:

    Vollidiot
    19/01/2018 um 20:44

    Ich habe da so meine Zweifel , ob die Frauen heute viel klüger sind .

    Sie und der heutige Mann haben sich doch gravierend veraendert .

    Nach dem Krieg waren 3 Kinder die Regel . Mehr Kinder waren die Ausnahme nicht . Das Geld reichte bis kurz vor dem Zahltag . Dann borgte man sich Geld , damit die Kinder was zu essen hatten . Taschengeld ? Gab es nicht , woher auch .

    Mit 12 Jahren habe ich in den Ferien gearbeitet , fuer 1 Mark die Stunde . Kartoffeln lesen , Tabakblaetter zupfen oder in der Gaertnerei .
    Vom Geld sind Klamotten gekauft worden .
    Die juengeren trugen die Sachen der herausgewachsenen Aelteren .

    Dann ist breit die Selbstverwirklichung propagiert worden .

    Zuerst ich , dann alles andere . Die Frauen sind hier besonders akiviert worden .
    Ihr muesst arbeiten , studieren , Kariere machen .
    Begleitend die legalisierten Abtreibungen , die Pille .

    Die Familie ist zerstoert worden .

    Viele die die Selbstverwirklchung angenommen haben , werden als Rentner einsam ihr Ende erkennen , ohne je auf den eigenen Knien ihre Enkel gewogen und liebkost zu haben .

    Das ist der Preis der verlogenen egoistischen Selbstverwirklichung .

    Heute ist erstmals in Bild vom Untergang der weissen Rasse gesprochen worden , wenn auch im Sinne von rechtsextremer Propaganda .

    Wie es damals zuging und der soziale Zusammenhalt noch gegeben war , ist hier sehr anschaulich beschrieben .

    Baracken und Notquartiere: So lebten die volksdeutschen Flüchtlinge

    https://www.wochenblick.at/baracken-und-notquartiere-so-lebten-die-volksdeutschen-fluechtlinge/

    Gefällt 1 Person

  18. Vollidiot sagt:

    Alt

    Verklären brauchen wir nichts.
    Es geht ums Erkennen und Verstehen.
    Damit man merkt welches der rechte (ha. ha) Weg ist und welchen Lügen und Manipulationen ich zum Opfer fiel und welche Wirkungen der vergangenen, grausamen Zeiten ich geerbt habe und die in mir noch leben – und in den Folgegenerationen (sie begegnen mir jeden Tag).
    Wir haben, oder hatten unsere Aufgaben, als Zeitgenossen, und werden das weitergeben was wir erschaffen haben.
    Diese Ernte werden dann die Zeitgenossen einfahren, die diese Zeit für sich günstig gehalten haben.
    C’est la vieh, oder?
    WIR hätten es gewiß besser machen können, haben wir aber nicht.
    Nun dürfen sich andere bewähren – die das so wollten und hoffentlich annehmen.
    Und wir?
    Wir werden als Zeitgenossen in nicht allzu ferner Zeit unsere Aufgabe annehmen und es dann hoffentlich besser machen…………
    Das Himmelreich möchte erarbeitet werden, durch Seelenarbeit jedes Einzelnen.
    Je eher sich diese Erkenntnis durchsetzt, desto besser.
    Es sei denn man schafft es als Trittbrettfahrer bei den Dimensionsspringern, die kriegen die Sprünge mit und halten sich fest.
    Die andern sind zu ehrlicher Arbeit genötigt…………………..

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  19. thom ram sagt:

    Volli 21:40

    Die Dimensionsspringer.

    Ich denke wohl, dass es die gibt. Wenn ich da eintauche, dann fällt mir die Geschichte ein, die mich als Bezirksschüler (Progymi) so erstaunt hat. Der Neger, erstmals per Dampfross viel zu schnell von einem Ort zum andern gebracht, setzt sich am Ziel hin. Lange Zeit. Sein Nichtnegerfreund, ungeduldig, drängt, und fragt, was es denn hier rumzusitzen gebe. „Ich warte, bis meine Seele auch vollständig hier angekommen sein wird.“

    Dimensionsspringer mögen per Trittbrett eine sonegannte Dinemsion höher erlanget haben – sie werden dortens nicht gänzlich sein, werden zu tun haben, bis ihre restlichen Anteile nachgezogen sein werden. Gezogen. Damit die restlichen Teile die Reise überhaupt antreten, wird verd intensive Arbeit angesagt sein.

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  20. haluise sagt:

    thom ram
    19/01/2018 um 13:45

    ICH verzeihe mir und meinen ELTERN den Kampf in der FAMILIE …
    ICH habe WERTVOLLES empfangen wie ACHTSAMKEIT, RÜCKSICHTNAHME, GROSSZÜGIGKEIT als ergänzung zum geiz und vieles mehr …
    mit der LIEBE haperte es stückweise und geld war die kampfdarena

    also alles normal …
    ENDE GUT ALLES GUT …luise

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