bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » ADMIN THOM RAM » Mein Aufstieg in die fünfte Dimension / Essay

Mein Aufstieg in die fünfte Dimension / Essay

Wann hat das begonnen? Als ich so um die 40 war. Erst vereinzelt, dann immer häufiger stiess ich auf den heute fälligen Aufstieg des Menschen in die 5. Dimension. Die Botschaft faszinierte mich von Beginn weg.

Wie erging es dir damit, guter Leser?

Also ich war dreigeteilt.

Dass ich fasziniert war, sagte ich schon.

Dass ich die Botschaft entschieden ablehnte, war permanent. Es gab keinen Moment, da ich sie bejahen konnte.

Anderseits wusste ich, dass sie wahr ist.

Blöde Zwickmühle, das. Ich wusste wirklich nicht, wie damit umgehen.

Zu der Botschaft des Aufstiegs kam die Vorstellung, dass ich Mensch ein vieldimensionales Wesen sei. Sie gefiel mir. Ich wusste einfach, dass es so ist. Auch heute könnte ich die Vorstellungs argumentativ nicht konsolidieren. Ich weiss auch heute, dass es einfach so ist. Auch dass Kosmen multidimensional sind. Unser Kosmos ist polar, doch ist er auch nicht polar, enthält Kosmen, welche sich meinem Vorstellungsvermögen gänzlich entziehen, und diese Kosmen enthalten unsern Kosmos.

Klingt alles verrückt. Aber mein Verstand ist nicht dazu da, diese Dinge zu erfassen. Er nimmt zur Kenntnis, dass es „sie“ gibt, aber er kommt da weder ran noch rein.

.

Nun, gerne dachte und sagte ich, dass wir multidimensionale Wesen seien, doch fiel es mir über mehr als zwei Jahrzehnte nicht ein, mir Trotteli, die Botschaften miteinander zu verknüpfen.

Dabei ist es so sehr herzlich einfach.

Meine Predigt, dass wir multidimensional seien, die beinhaltet selbstverständlich auch, dass ich mein Bewusstsein im menschlichen Körper ausdehnen kann, hinein in weitere Dimensionen. Ob ich die Erweiterung meines Bewusstseins dann fünfte Dimension oder Dauererleuchtung ersten Grades oder wie auch immer benenne, ist egal. Und dieses Bewusstsein der fünften Dimension ist nicht das Ende der Fahnenstange, Fahnenstange gibt es nämlich nicht, Dimensionen gibt es unbegrenzt, die sogenannte Fünfte, die ist auch eines der sprühenden Spiele des Seins.

Ja, und um zurückzukommen:

Ich lehnte diesen Aufstieg ab, weil ich mir dabei vorstellte, mein Körper gerate dabei in schnellere Schwingung, er werde leichter, unbeschwerter, vielleicht könne er zu Gestirnen reisen, per Gedanken-Impuls, er könne in der Atmosphäre existieren, aber auch auf dem ziemlich giftigen Jupiter, ohne Probleme.

Dabei ist es anders, viel schöner und simpler noch dazu.

Mein Körper, der bleibt weitgehend der Gleiche, der Teil meines Ichs, welcher mein Tagesbewusstsein ausmacht, der erweitert sich. Er erweitert sich, und ich könnte dann füglich sagen: Mein Bewusstsein bewegt sich in der fünften Dimension. Mein Körper aber braucht immer noch das gleiche Wasser und eine Rakete, um höher als per Beines Kraft gejumpen Meter zu fliegen.

.

Stammleser erinnern sich vielleicht. Ich hatte vor…vor wievielen?….vor etwa drei Jahren zweimal einen erweiterten Bewusstseinszustand, den ich als Erleuchtung zu bezeichnen wage. Alles war gleich. Alles war anders. Probleme waren die gleichen, und sie waren keine Probleme. Freuden waren die gleichen, und sie waren ebenso bedeutend wie unbedeutend. Solch Zustand lässt sich nicht beschreiben, auch wenn ich wahrheitsgemäss sage, dass er schön und damit erstrebenswert war, so ist das auch schon wieder danebengeschossen.

Die fünfte Dimension, von der gesprochen wird, dürfte etwas Aehnliches im Dauerzustand sein. In meinem jetzigen, treuen Körper, Leihgabe unserer gütigen Mutter Erde, lebe ich in erweitertem Wahrnehmen, Empfinden, Sehen, Erkennen, Wissen.

.

Du auch? Eben!

Dabei ist es doof, einfach von fünfter Dimension zu sprechen, denn jeder gestaltet sie sich selber. Sie wird individuell anders erlebt.

.

Die Frage: Bist du aufgestiegen in die Fünfte? zeigt, dass jemand sich falsche Bilder macht. Ich jedenfalls bin nicht aufgestiegen. Mein Bewusstsein erweitert sich, das ist alles. Angenehm ist es – und auch unangenehm, denn wirklich erweitertes Bewusstsein im Menschenkörper hier auf Erden in der polaren Welt sieht auch die Schattenseiten schärfer.

Ich möchte sagen: Mein menschliches Leben durch diesen Aufstieg durch diese Bewusstseinserweiterung wird nicht besser, doch reicher wird es, das ist Fact. Und wahrer Reichtum ist wunderbar, in der Tat.

.

Thom Ram, 04.10. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters, nach alter Zeitrechnung 2017.

.

.

.


34 Kommentare

  1. „(…) und dann.. fühlte ich plötzlich.. als würde ich auf diese Gedanken aus einer anderen Perspektive schauen und ich habe mich gewundert WER ist es, der sich bewusst ist, was ICH denke?
    Und plötzlich… wurde ich in dieses unbeschreibliche sich ausdehnende Gefühl der inneren Freiheit „geworfen“, von mir selbst, von meinen Problemen. Ich erkannte das ich größer als das bin, was ich mache, größer als mein Körper, ich war ALLES und JEDERMANN. Ich war nicht länger ein Bruchstück des Universums, ich war das Universum und seit diesem Tage versuche ich wieder dorthin zu gelangen.
    Es kommt und es geht, das ist wie Wellenreiten, manchmal bin ich auf der Welle… manchmal nicht. Aber zumindest weiß ich wo ich hin will und ich will soviele Menschen wie möglich mitnehmen, weil das Gefühl so unbeschreiblich ist! (…)“

    Jim Carrey 04.06.0002 VNZ (Vor-Neues-Zeitalter) Für Unbewusste noch 2009 ❤

    Gefällt 2 Personen

  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt 1 Person

  3. haluise sagt:

    die filmserie ENTERPRISE & CO hat mir sehr gefallen und dann in einer späteren episode gab es eine technisch sehr interessante vorstellung von LICHTGESCHWINDIGKEIT und
    da fühlte ich dieses UNIVERSELLE ALL-EINS-SEIN … WUFFWAFF … ÜBERALL GLEICHZEITIGE SEIN
    UND
    heute bin ich in jedem TIER und MENSCHLICH ausgedrücktem WESEN egal ob süss oder unsüss >> INNEN und AUSSEN

    BIN

    Gefällt 1 Person

  4. Tabburett sagt:

    Cheers Thom 🙂

    Gefällt 1 Person

  5. Tabburett sagt:

    „Die Frage: Bist du aufgestiegen in die Fünfte? zeigt, dass jemand sich falsche Bilder macht. Ich jedenfalls bin nicht aufgestiegen. Mein Bewusstsein erweitert sich, das ist alles. Angenehm ist es – und auch unangenehm, denn wirklich erweitertes Bewusstsein im Menschenkörper hier auf Erden in der polaren Welt sieht auch die Schattenseiten schärfer.“ –

    (Nicht nur das obige Reinkopierte) – Einfach grandios trefflich auf den Punkt gebracht! – Proscht nomol! 🙂

    Gefällt mir

  6. Besucherin sagt:

    Das letzte Foto hat mich sogleich an Herrmann Hesse erinnert

    Schaust du ihm wirklich ähnlich, oder kommt nur mir das grad so vor?

    Gefällt mir

  7. thom ram sagt:

    Taburettli 18:44

    Der Witz: Ich hatte dies Essay geschrubetet, aus irgendnem Grunde nicht veröffentlicht und vergass, dass ich es geschrubetet hatte. Heute forschte ich, etwas übellaunig, unter den 60 Entwürfen (nicht veröffentlichte Artikel) rum und stiess auf diesen ominösen Aufstieg. Las ihn durch, und dabei ist mein sauschlecht Gedächtnis eine wundervolle Hilfe: Ich lese, was ich vor Wochen geschrieben habe, wie wenn ein anderer es geschrieben hätte, das heisst, ich bin frei im Urteil, frei in der Wertung, sehe den Text wie von aussen an.
    Na, war überrascht, wie gut ich das doch hahaha hingekriegt hatte und hängte es raus.

    Alles Worte.

    Göte Faust. Im Anfang war das Wort.
    Er war aber nicht so überzeugt von der Bedeut- und Wahrhaftigkeit. Zu Recht. Was soll so’n Schmarr’n. Was war „im Anfang“? Gab es einen Anfang? Gab es ein „damals“? Bah, wenn ich mir ein „Damals“ denke, dann ist es real. Und somit gibt/gab es ein Damals, wie auch einen Anfang. Doch hehehe ist das bloss ein Faden im unendlichen Teppich des Seins.

    Sugete schon. Worte Worte Worte.

    Gefällt mir

  8. thom ram sagt:

    Besucherin

    Ich bin Hermann Hesse, habe einfach ein bisschen kleiner Gehirn und Schädel heute…Folge von zuviel Jungfrauen zwischen fuffzig und 60 damals, da griff Geschlecht auf Hirnmasse zurück.

    Gefällt 2 Personen

  9. Besucherin sagt:

    Na dann, welcome bäck, Herr Hesse 🙂

    Gefällt mir

  10. thom ram sagt:

    Besucherin

    Wusst ich es doch. Auch obermittelklassiger Denker hätte mich nun der Verrücktheit bezichtigt, doch du weisst den Odem wahrer Wahrheit richtig zu deuten.

    Na, eine Verwandtschaft besteht schon. Mir scheint, dass es nicht von ungefähr kommt, dass ich mit 22 mindestens die Hälfte seiner Werke verschlang.

    Gefällt 1 Person

  11. Tabburett sagt:

    „Worte Worte Worte“, schon („nur“…) … – Aber resoniert halt grad so trefflich, weil (fast) genauso erlebt (Essay) vor einer Weile, und eben Gleiches erkannt/wahrgenommen…

    „Faden im unendlichen Teppich des Seins“… – Was soll man dazu noch sagen? So einfach in Worte gefasst! –

    Geile Siech, ich drueck dich 😉

    Gefällt 1 Person

  12. thom ram sagt:

    @ Besucherin

    Da hatmans wieder. Veröffentliche ich sehr hoch Schbirituelles, und was? Kommen Enterpräis und Hesse und waddennoch als Echo.

    Ha, das waren noch Zeiten, da man im Gebürge stand, müde und zufrieden des Aufstieges, Hallooooo rief, und die Anteworte kam: Haloo.

    Heute kannsde sagen wadde willd, immer kommen Echos, die nüschd passen. Ich beantrage Abtragen der Gebürge. Begründung schon umschrubetet: Das Echo ist nicht mehr, was es mal war.

    Moment, mein Schlauch sagt, er habe etwas am Gurgeln. Ah, da kömmet es opsi. Ich beantrage Verbot von Echo überhaupt! Wenn ich rufe, dann möge duckennsich Jedermannweib, empfangen meines Geistes Ausflusses und anwenden in der Praxis ihn.

    Na ja, nicht besonders geistreich, kam mir grad so opsi. („opsi“ ist nicht zu übersetzen in Hauchteutsch. Ansatzweise: Hinauf, herauf, jedenfalls von unten nach oben)

    Gefällt 2 Personen

  13. no one sagt:

    Ein Bild mit einem echten Menschen… dem man in die Augen schauen kann, dessen Physiognomie erkennbar ist, lassen seine Worte mit viel mehr Kraft wirkend schwingen. Zumindest empfinde ich es so… und würde glatt mit Dir um die Häuser zieh’n wollen. 😉
    Und weil ich ein Mädchen bin… kann ich es mir hier jetzt einfach nicht verkneifen…“Fescher Burschi“… mit dem ich all zu gern meine Gedanken und Erfahrungen zum Thema Aufstieg (oder ist es nicht doch eher Selbsterkenntnis?) austauschen/teilen wollte!

    Gefällt mir

  14. Besucherin sagt:

    Lebendiges Echo halt, Herr Hesse 🙂

    https://www.hermann-hesse.de/node/5658

    Gefällt mir

  15. Kunterbunt sagt:

    „Die Frage: Bist du aufgestiegen in die Fünfte? zeigt, dass jemand sich falsche Bilder macht. Ich jedenfalls bin nicht aufgestiegen. Mein Bewusstsein erweitert sich, das ist alles.“

    Gehe hier nicht auf die Dimensionen ein. Irgenwo hört sowohl die Polarität wie auch die Dualität auf, jedoch nicht in der 5. Dimension. Auf 5D hat man die Irrgärten noch nicht hinter sich und das letzte Nadelör liegt noch fern. 5D zählt zur Astralwelt (Schein, Verführung, Irrlichter, Figurenkabinett), wie sämtliche Channelings.

    Jedes Schloss hat seinen passenden Schlüssel. Es gibt 1 Passepartout auf unserem Weg zurück zu SPIRIT –

    nicht Philosophien, nicht Phantasien, nicht Prahlereien, auch keine Magie hilft da, sondern Selbstwahrnehmung, Selbstwahrnehmung, Selbstwahrnehmung, Selbstwahrnehmung, Selbstwahrnehmung, Selbstwahrnehmung, EUTONISCHE Selbstwahrnehmung

    (anfangs mit geschlossenen, später jederzeit und überall mit offenen Augen; anfangs Übung, später Praktik).

    ‘Eu-tonisch‘ deshalb, weil eine Wohl-Spannung WERTUNGSFREI ist und in jedem Augenblick neu kalibriert werden kann.
    Eutonie liegt zwischen Plus und Minus, Yin und Yang, gut und schlecht, angespannt und davongetragen.
    Deshalb hilft und das sog. positive und negative Denken nicht weiter – beides ist nicht eutonisch, sondern einfach polar.

    Die eutonische SELBSTWAHRNEHMUNG umfasst das Gewahrsein, Belauschen, Erspüren, neutrale Beobachten des somatischen KÖRPERbefindens. Wie ist das Befinden meines Körpers, wo ruft er nach Beachtung, nach Wohlspannung, nach meiner Seelenpräsenz durch Hinwendung + Atem?

    Die eutonische SELBSTWAHRNEHMUNG umfasst in gleicher Weise das Gewahrsein, Belauschen, Erspüren, neutrale Beobachten des VITALKÖRPERbefindens. Der Vitalkörper ist unser Antrieb und Motivator aus frei verfügbarer Energie. Nach meinem Empfinden ist er etwas grobstofflicher als die Aura, eine Verbindung zwischen Soma und Aura, unsere Energietankstelle rund um den Körper.

    Die eutonische SELBSTWAHRNEHMUNG umfasst in gleicher Weise das Gewahrsein, Belauschen, Erspüren, neutrale Beobachten des MENTALKÖRPERbefindens. Seltsamerweise führt uns die Frage „Wie ist das Befinden meines Mentalkörpers?“ direkt zum dritten Auge mitten im Kopf (es liegt mitten im Kopf  = Epiphyse & Hypophyse) und entspannt das Mentale unmittelbar.

    Die eutonsiche SELBSTWAHRNEHMUNG gelingt in gleicher Weise durch das Gewahrsein, Belauschen, Erspüren, neutrale Beobachten des EMOTIONALKÖRPERbefindens. Durch die neutrale, wertungsfreie Frage „Wie sind meine Emotionen gerade?“ haben wir Zugang zur ganzen Palette der Emotionen, integrieren sie und spalten sie nicht mehr ab. Sie freuen sich (das spürst du klar ;-)) zusammen mit unserem inneren Kind, das endlich Raum bekommt – und somit auch unsere Seele.

    Die eutonische SELBSTWAHRNEHMUNG umfasst in gleicher Weise das Gewahrsein, Belauschen, Erspüren, neutrale Beobachten des EGOINSTANZbefindens. Sie befindet sich auf einem Hürdenlauf. Die Hürden sind Hybris (man will mehr sein als seine Seele, griech. μεγαλοψυχία Megalopsychie) und Herabsetzung (Missachtung des Seelisch-Geistigen in mir und anderen) und ihre entsprechenden Eigenheiten. Die Frage „Was bewegt mich, was ist meine Motivation (in dieser Sache, Situation)?“ bringt mich in Verbindung mit meiner Egoinstanz – später auch mit meiner Seele, je nachdem wo der Zeiger auf der Bewusstheitsskala steht.

    Die eutonische SELBSTWAHRNEHMUNG führt ebenso zum Gewahrsein der SEELENfrequenz. Mit der Frage „Wie IST meine Seelenfrequenz?“ findet eine Verbindung aller meiner Körper plus eine enorme Ausweitung der Lichtenergie über die (grob-/feinstofflichen) Körper hinaus statt. Die Seele ist das Verbindungsglied zwischen dem, womit ich mich als ICH identifiziere und dem, was Undefinierbar ist – SPIRIT.
    Der Schlüssel auf unserem Heimweg ist die Selbstwahrnehmung durch
    KÖRPERgewahrsein (Ich spüre meinem Körper, was braucht er gerade?)
    ANTRIEBsgewahrsein (Ich danke für den Betriebsstoff, das Chi, den Atem)
    GEDANKENgewahrsein (Ich realisiere meine Gedanken und wähle, ob/was ich jetzt denken will)
    GEFÜHLsgewahrsein (Ich fühle mich in meine Gefühle ein und schenke ihnen meine Empathie)
    ABSICHTsgewahrsein (Was ist jetzt meine Motivation, was will ich in Gang setzen?)
    SEELENgewahrsein (Ich spüre meine Seelenpräsenz)
    SEELENVERKÖRPERUNG (ICH BIN meine Seelenpräsenz)

    Hier fängt die spirituelle Reise an.

    ♥liche Grüsse

    Gefällt 2 Personen

  16. thom ram sagt:

    no one 20:49

    Wen meinest du? Den Hermann damals?
    Ups, wir sind schon schier auf Partnerschaftssuchebene, LoL.

    Gefällt mir

  17. Kunterbunt sagt:

    no one am 04/11/2017 um 20:49

    *Thema Aufstieg (oder ist es nicht doch eher Selbsterkenntnis?)*

    Ja, es ist spirituelles Bewusstwerden jenseits jeglicher Beschönigung und schliesst – wie thom ram erwähnt hat – das Gewahrsein des Vorhandenen mit ein. Deshalb ist es wichtig, nicht alles und jedes als Illusion abzutun wie es gewisse Philosophien vermitteln. Auch hilft es nicht, ‚zu tun als ob‘ – das holt uns wieder ein oder sich nur in Gedanken schon weiss nicht wie „weit“ zu wähnen. Die haben uns viele (z.T. vermeintliche) Durchsagen aus einer Mischmaschscheinwelt ziemlich einen Streich gespielt. Sie haben v.a. unsere Egoinstanz gefüttert.

    Es freut mich, dass du Selbsterkenntnis einbringst. Auch diesbezüglich kann man sich freilich nur auf der Floskelebene bewegen. Selbsterkenntnis geht von neutraler vielschichtiger Selbstwahrnehmung aus, von Wahrhaftigkeit, Echtheit, Ehrlichkeit. Eigentlich ist es der erste Schritt auf der Reise in höherfrequente Gefilde. Vor dem Nadelör wird einiges an Aufgeblasenem zurückgelassen. Die kosmischen Gesetze wirken hier 1 : 1, Trickkiste unwirksam.

    Gefällt 1 Person

  18. no one sagt:

    @ thom ram um 21:03

    Niemals nicht… würde ich mich erdreisten bb zur „Partnerschaftssuchebene“ missbrauchen zu wollen!
    Man(n) verzeihe mir meine missverständlich doppeldeutige Ausdrucksweise… die auf einen spontanen Impuls zurückzuführen sind, dem ich einfach nicht widerstehen konnte.

    Gefällt mir

  19. no one sagt:

    @ Kunterbunt um 22:07

    Wahrlich, wahrlich… ist es nach wie vor die Hybris die den vermeintlich Aufgestiegenen wieder zu Fall bringt. Diese unweigerliche Versuchung eine Superiorität erlangen zu wollen, ist der Garant zur Erkenntnis der eigenen Trivialität.

    Gefällt 2 Personen

  20. Kunterbunt sagt:

    no one um 23.09: Gefällt mir, oui Madame 🙂

    Gefällt mir

  21. Ishani Diana sagt:

    Lieber Thom

    Vollmond und voll-kopfige Themen ;-D
    Kunterbunt hat dies gut kommentiert.
    Ich halte es eher wie Hannes. Auf der Welle surfen. Mal bist du oben mal unten.
    Wenn ich Menschen von ihren Schmerzen befreien kann, dann bin ich weit oben. Ich bin dann nicht mehr der Steuermann meiner Manipulationen, sondern ich lasse zu das ich Geführt werde 🙂 Meine Hände gehen dann sehr direkt auf die zu lösenden Muskeln um sie zu Erlösen, damit ich danach, durch Bewegung des Körpers, die Wirbel wieder auf 0 setzte. Auch lasse ich zu das es aus mir Spricht. Oft bemerke ich erst nach Gesagtem, dass da meine Lampen Glühen 😀
    Ich will damit Ausdrücken dass der Aufstieg immer am laufen ist, du es jedoch nicht immer bemerkst. Ich habe auch mal Tage wo ich das Gefühl habe, Stehen zu bleiben. So what?
    Erkennen, Benennen und los lassen ;-D
    Bei dir könnte ich mir Vorstellen dass du dich bei deiner Musik verbinden kannst und nicht Du spielst, sondern Es spielt durch Dich….
    Oder beim Schreiben könnte dir das auch passieren… Beobachte dich diesbezüglich mal.
    Ishani Diana

    Gefällt 1 Person

  22. thom ram sagt:

    Diana,

    ich solle mich mal beobachten, „diesbezüglich“. Das ist ein weiser Rat. Tritt offene Türe ein. Tue ich seit Kindesbein: Beobachen, was „ich“ tat, was „ich“ tue. Doch der Verfeinerung der Wahrnehmung ist keine Grenze gesetzt. Somit zieht dein Rat.
    Danke.
    Und ich sinke ins Kistchen. Sind gefühlt 100 Uhren hier, Tat Sach elich bloss 16 Minuten. Nach Middernaschd.

    Ende heute.

    Gefällt 1 Person

  23. Tolles Thema!

    Na, dimensionslos wie ich bin, war das eben auch nie ein Thema bei mir….bis……
    ja bis…..
    die Axiome in Madde und Füsix in der Schule mein Innenleben anfeuerten (dazu ein anderes Mal)
    also bis dann
    die internette Zeit begann .. 🙂
    Nein, eigentlich schon vorher, als die x-vielen sogenannten esoterischen Bücher den Markt eroberten.

    Das allerdings war zu einem Zeitpunkt als ich schon die Antropo-Sophia wiedererkannt hatte….

    Und nun Aufstieg……
    Wieso Aufstieg?
    Wohin denn?
    Oder meinen die Fünfdimensionalisten etwa Ausstieg?

    So kam das Thema der Dimensionen überhaupt mal in meinen focus…

    Welche kenne ich denn?
    Länge Breite Höhe o.k.
    (oder ist das eigentlich gedrehtermaßen die gleiche Grundqualität??? Raum???)

    und dann Zeit…Zeit als Dimension…Aha!
    somit unterscheiden sich die Dimensionen also gravierend….es scheinen also grundlegend andere QUALITÄTEN zu Sein.

    Was ist denn dann bewußt Sein?
    Ist das auch eine Dimension?
    Hat das einen Raum?
    Oder Zeit?
    neee, eigentlich nicht, also ist Sein eine neue Qualität.

    Und so war ich mit meiner Dimensionssuche immerhin (für mich) bei drei Dimensionen angekommen.
    Dann kam das Erleben der Liebe hinzu.

    Liebe ist von mir erkannt worden als eine eigene Dimension.

    Somit gab es vier Dimensionen (schmunzel, für mich, meine ich).
    Und nun soll es angeblich noch mehr Dimensionen geben…

    Soweit erst mal, jetzt ist die Dimension der abendlichen Nahrungsverinnerlichung angesagt
    und wenn ich dazu nichts tue, dann isses auch nicht, das Abendessen
    (ob das was mit der Fünften zu tun haben kann?)

    Gefällt 2 Personen

  24. Jochen sagt:

    Es gibt keine höhere Möglichkeit des Aufstiegs für einen Menschen, als daß man sich selbst erkennt.

    Mein Nachname auf Japanisch (マロ) lautet Maro – (Zufall?): „Maro (m) ich selbst“ (http://www.shiba-nrw.de/index.php/shiba/japanische-namen).

    Gnothi seauton „Erkenne dich selbst!“

    Gefällt mir

  25. muktananda13 sagt:

    Es gibt keine höhere Dimension als die Dimensionslosigkeit.
    Es gibt nichts Höheres über den Bergen als der Himmel des Geistes.

    Man kann und soll wohl dem Körper geben, was dem Körper gehört.
    Doch dem Geiste, was dem Geiste gehört.
    Und das ist die Unendlichkeit.

    Gefällt 1 Person

  26. Solche Aufstiege in die 5. kenne ich auch nur zu gut. Sie begannen ganz harmlos nach dem Betreten des Straßenfestes im Bierhäusle und erreichten ihren spiritusiellen Höhepunkt nach Stunden beim Tequila-Stand. Der Abstieg danach dauerte manchmal bis 15 Stunden, bis ich wieder in der 3. war. Einmal nur dauerte er 1 Sekunde. Das Fahrrad auf dem Nachhauseweg bockte und setzte mich über den Lenker ab. Meine Nase und die Stirn bremsten mein weiteres Fortkommen auf dem Asphalt ab. Zum Glück wurde nur mein Kopf beschädigt – also kein wichtiges Körperteil.

    Schlimmer wäre es, ich hätte mit dem Bauch gebremst und ihn beschädigt. Dann wäre vlt. das ganze Bauchgefühl, das Zentrum der wahren Erkenntnis futsch. Und dieses sagt mir:

    Die dritte Dimension ist die höchste, die der Schöpfer schaffen konnte, in der alles möglich ist, das Schaffen greifbarer begreifbarer Dinge, die in den höheren D. nur als Hologramm „erlebbar“ sind – als eine Art Porno. Die Vorstellung des Greifbaren – in menschlichen Händen fühlbaren – ist das nicht mehr wert als Schwurbel- und Pornophantasien auf dem schrittweisen Weg über die sog. höheren Dimensionen zurück in Gottes Schoß?
    Wohin will der Mensch eigentlich flüchten, frage ich mich heute. Zurück in die Pornowelt der Hologramme? Die 5. Dimension war die letzte Pornoseite – die Vorstufe seiner vollendeten Schöpfung, die der Schöpfer uns vorsetzte. Deswegen strengte er sich nochmals an und schaffte die Welt, wie wir sie heute kennen. Wollen wir die Möglichkeiten in seinem letzten Akt begreifen, so besinnen wir uns schleunigst auf diese 3. Dimension. Räumen wir den Saustall erst einmal auf, den wir hier angerichtet haben. Dann besteht kein Bedarf mehr für irgendeine Flucht. Der Schöpfer hatte sicher seinen guten Grund, warum er die sog. höheren Dimensionen von uns abschottet. Warum zurück in diese Unvollkommenheit?

    Ich hatte mir desöfteren zu diesem Thema in bb Gedanken gemacht. Es gibt kein Zurück mehr in die Vergangenheit der früheren Dimensionen, auch nicht wenn sie zahlenmäßig aufsteigend genannt werden. Auch sie aufarbeiten wollen ist sinnlos.

    5. Dimension ist Vergangenheit, so hat mir Miauh Mehh eben gelehrt als sie meine Schreibhilfe besetze. Ich bin jetzt hier, das hier ist meine Welt, sagte sie mir eben – und wo ist deine? Bevor ich ihr antworten konnte hat sie meinen Schleppi abstürzten lassen.

    Gefällt 3 Personen

  27. eckehardnyk sagt:

    Von Luise Kaschnitz erinnere ich sinngemäß mal wieder diesen Text: „Es gibt Menschen, die ohne Metaphysik, oder mit anderen Worten, ohne Gott nicht auskommen können. Sie stellen ihn nicht zur Rede, sie fordern auch nichts von ihm. Sie suchen ihn nicht in der Kirche, auch nicht im Wald, am ehesten in den Augen ihrer Mitmenschen. – Auch in den Augen derer, die ihn leugnen? – Gerade in diesen.“ Warum mir das hierzu einfällt? Mag sein, die Katze hat’s miaut. Oder mein Goetepudel.

    Gefällt 1 Person

  28. eckehardnyk sagt:

    Hat dies auf eckehardhilf rebloggt und kommentierte:
    Renate Schönig hat mir das im Goetepudel rebloggt. Guter freier Gedanke!

    Gefällt mir

  29. […] die peinliche Situation von Ludwig nach dem Straßenfest. Muß sie trotzdem nochmal erzählen. https://bumibahagia.com/2017/11/04/mein-aufstieg-in-die-fuenfte-dimension-essay/#comment-82646  Nie mehr sich die Kuttel so vollsaufen, war danach angesagt. Das hält bis […]

    Gefällt mir

  30. muktananda13 sagt:

    Thomram,

    es ist ja kein Aufstieg in die fünfte Dimension, sondern immer noch ein Abstieg.
    Das reine Bewusstsein ist dimensionslos, aber es kreiert ewiglich ewig vergängliche wirbelnde Dimensionen in sich und aus sich heraus.

    Eine Kugel scheint ein Kreis, ein Kreis eine Linie und eine Linie ein Punkt zu sein- für den Betrachter als Punkt in einer schrägen Sichtlage.

    Gefällt mir

  31. muktananda13 sagt:

    Der komplette Aufstieg des Bewusstseins findet statt erst, wenn da weder `nen Aufstieg, noch `nen Abstieg zu verzeichnen ist.

    Der Mensch wird gesehen erst, wenn`s aufgehört hat, das Männliche und das Weibliche zu sehen, obwohl sie beide noch da sind und sie noch sehen.

    Gefällt mir

  32. muktananda13 sagt:

    Es entspricht der urigen Natur des vergänglichen Denkens , sich das asuzudenken, was sich wünscht .
    Und es entspricht der urigen Natur des Denkens das zu erleben, was sich ausdenkt und sich also wünscht.
    Denn Denken ist das Schöpferische des Bewusstseins.

    Alle Dimensionen sind die Stufen der eigenen ausgedachten Leiter des Bewusstseins, worauf es auf- und absteigt in Zeit und Raum.

    Gefällt mir

  33. jpr65 sagt:

    Wir leben immer in allen Dimensionen! Insofern müssen wir nicht in die 5. Dimension aufsteigen. Die meisten bekommen nur von den höheren Dimensionen nichts mit, weil ihr Bewusstsein dazu keinen Zugang hat. Hatte ich bis vor zwei Jahren auch nicht. Jedenfalls nicht bewusst.

    Jetzt fühle ich mich wie ein Kleinkind, das erstmal begreifen muss, was das ist, was es sehen kann und wie sich etwas anfühlt. Deshalb fassen kleine Kinder ja auch alles an, bis sie „begriffen“ haben, was das ist, das sie da sehen.

    Genau das passiert jetzt für mich in den höheren Dimensionen. Ich muss diese, mir abtrainierten Sinne und Fähigkeiten neu entwickeln. Kleinkinder haben die oft noch, die Verbindung nach Draußen-Innen. Denn die höheren Dimensionen sind nur durch Er-innerung, durch das Fühlen nach Innen, z.B. über das Herz-Chakra, zu erreichen. Und da ist das Denken mit dem Verstand eher hinderlich, weil sich da auch das Ego oft einmischt. Denn das Ego mag es gar nicht, wenn es nichts mehr zu sagen hat…

    ICH BIN jetzt immer häufiger einfach da und lausche. Ohne dabei zu denken. Denken (in Worten) und Probleme wälzen, von der einen Seite auf die andere und wieder zurück, das macht man in diesem Zustand nicht. Man fühlt, sieht, nimmt wahr. Und wird ein besserer Autofahrer, wenn man einfach nur fährt, ohne sich über etwas Gedanken zu machen, das für den aktuellen Augenblick nicht wichtig ist. Den Verstand nur anwerfen, wenn man etwas lesen muss, z.B. auf einem Wegweiser.

    Ansonsten kommt man ohne Wörter aus. Wirklich! Ich habe es ausprobiert. Und dann wird es auch nicht langweilig, das Autofahren. Wenn man im Moment ist. Aber das ist am Anfang auch viel Arbeit, lange halte ich das noch nicht durch. Aber man kann ja mal mit einer Minute anfangen.

    Das funktioniert natürlich bei vielen Gelegenheiten. Z.B. auch, wenn man irgendwo warten muss.

    So „gleitet“ man immer mehr in das ICH BIN, die Grundvorraussetzung des Bewusstseins für den Zugriff auf die höheren Dimensionen, man wird bewusster und aufmerksamer.

    Ob es einen „Aufstieg“ gibt und wie der aussieht, wenn die Erde (Gaja) „aufsteigt“, das werden wir dann sehen. Dann werden alle die Hilfe bekommen/geben, die gebraucht wird und mit den veränderten Bedingungen klarkommen.

    Gefällt 1 Person

  34. eckehardnyk sagt:

    Den Hinweis aufs Autofahren fans ich hier passend. Als ich in beruflichem Stress stand, gelang es meinem Auto auf nicht wahrgenommenem Glatteis den Weg des Physischen zu gehen und kam jenseits einer Böschung zum Stehen. Seitdem finde ich es immer interssant, die Fahrbahn zu betrachten. Sie ist immer jedes Mal anders, auch wenn man sie tausendmal gefahren sein sollte.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: