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Postkasten 7

…und wieder quillt er über, der Postkasten. Der Pöstler leert ihn nicht, doch hängt er einen neuen leeren Kasten raus: Postkasten 7.

Ich erinnere: In den Postkasten darfst du eingeben, was immer dich gerade beschäftigt. Falls ein Gespräch stattfindet, wunderbar. Falls nicht, dann wird doch der eine oder andere deine Eingabe gelesen haben.

Ich grüsse dich, guter Leser und Schreiber.

thom ram, 11.08.im Jahre 05 des noch massiv gestörten Neuen Zeitalters.

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336 Kommentare

  1. Ja die Birgit Kelle, die find ich auch klasse !
    Redet natürlich und weiss wovon sie redet.

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  2. Wolf sagt:

    23. Oktober

    Das neue Foto auf der Startseite ist genial.
    Die Jungens zeigen uns den Weg.

    Zwei Admirale der Menschheit.

    Ahoi!

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  3. Wolf sagt:

    Ergänzung zu Wolf um 08: Uhr

    Zwei unverdorbene Jungens.
    Die Jugend ist unsere Zukunft.

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  4. Wolf sagt:

    Ergänzung zu Wolf um 08:30 Uhr

    Ich wünschte sehr, es wäre die deutsche Jugend.

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  5. palina sagt:

    Die Macher: Waldviertler – Schuhe aus Österreich

    Heinrich „Heini“ Staudinger ist auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Kleinunternehmer, der in Österreich Schuhe der Marke „Waldviertler“ produziert und diese über die eigene Ladenkette GEA vermarktet.

    Wer sich etwas näher mit Staudinger befasst erkennt, dass seine Schuhe weit mehr sind als schnöde Konsumartikel. Ein Waldviertler ist ein Statement. Ein Bekenntnis. Eine Art, sich gegen bestehende Machtstrukturen zu wehren.

    Heini Staudinger wollte ursprünglich Theologie studieren. Dann ließ er sich auf eine Moped-Tour ein, die ihn nach Afrika führte. Das Elend, das er dort sah, brachte ihn auf die Idee, Medizin zu studieren. Kaum dabei brach er ab, nachdem ihm ein versnopter Schulfreund seine sündhaft teuren Schuhe vorführte, die er sich eben in München gekauft hatte. Spontan entschied sich Heini Staudinger, ins Schuhgeschäft einzusteigen. Kurz darauf hatte er eine alte Schuhfabrik an der Backe, die keiner mehr haben wollte, da sich die Produktion längst in asiatische Billiglohnländer verabschiedet hatte.

    Staudinger, der keinen Schimmer hatte, wie aufwendig eine Schuhproduktion in Wahrheit ist, ließ sich dennoch auf das Experiment ein. Mit Erfolg. Der Waldviertler schlug ein und es gelang dem Unternehmer auch Menschen, die lange arbeitslos waren, wieder eine sinnstiftende und gut bezahlte Arbeit zu geben. Eine Erfolgsstory, die sich Jahre hinzog. Dann kam das Jahr 2012, als die Banken beschlossen, Staudinger, dessen Schuhproduktion längst in eine gemeinwohlorientierte Genossenschaft überführt worden war, ohne Angabe von Gründen, jeglichen Kredit zu verweigern. Wie sollte die Fabrik jetzt das Material für die kommende Saison vorfinanzieren?
    https://kenfm.de/die-macher-waldviertler/

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  6. Bettina sagt:

    „Sie sind wertvoller wie Gold!“

    Ja und, wer ist jetzt wertvoller wie Gold (lt. dem Säufer Schulz) im Jahre des Mammon?

    Sind es eventuell die Kulturbereicherer?
    Da wir ja keine eigene Kultur zu haben scheinen lt. Türken und sonstigem Gesocks im Kanzleramt, wir deutsche mit dem Nazi-Gen?

    Oder sind es doch eher die dunkelhäutigen Ingenieure, die Atomphysiker, die Fachkräfte an denen es uns so sehr mangelt, weil ja deutsche Firmen über Jahrzehnte zu geizig waren, eigene Lehrlinge auszubilden!
    Was bringen die uns nun noch außer Gold?

    Oder sind es vielleicht diese Hochgebildeten, diese, die mit oder ohne Kinder, übers Mittelmeer im lecken Gummiboot schippern und sogar riskieren zu ersaufen, nur um ins gelobte Land des Mindestlohnes zu kommen?

    Wo jetzt die Goldstücke sind?
    Das brauche ich mich ja nicht mehr zu fragen, nach über 1,5 Jahren, da brauche ich nicht mal mehr durch das Fenster zu schauen, man hört sie sogar in geschlossenen Räumen. schon ab der letzten Kreuzung, nach Syrien oder Afrika telefonieren!

    Oder wenn man schon früh auf den Beinen ist, dann kann man sie gebündelt an den Bushaltestellen sehen, zum Gratis-Abtransport zum Deutschkurs.
    An diesen Bushaltestellen, die eigentlich unsere Kinder in die Schulen befördern soll.
    An den Bushaltestellen, für die wir Eltern sehr gut bezahlen müssen, sogar bestraft werden, sollten wir das Geld nicht haben für die Beförderung.
    Da stehen sie, die Goldstücke, Bündelweise, Busgefüllt sozusagen, vollgestopft. An diesen Bushaltestellen, wo die Eltern schon seit Jahrzehnten auf die Barikaden gehen, weil die Busse ohnehin zu voll waren und die Fahrer, oft viele Bezahlkinder einfach stehen gelassen haben/stehen lassen mussten.
    Daraufhin haben sich ganz viele Eltern zusammengetan und haben die Kinder selbst in die Schulen transportiert, ausgerechnet haben sie das natürlich vorher auch, und sind sogar viel billiger damit gefahren!

    Ok, ich geh jetzt mal einen großen Schritt zurück, hin zu, die Zeiten vor der Flut.
    Jedes Jahr nach den Sommerferien, ab dem Kindergartenalter meiner Söhne, hab ich schon immer so einen dicken Hals gekriegt.
    Da kam dann immer so ein Schreiben vom Gesundheitsamt, dass es wieder mal Läuse gäbe und wir doch unsere Kinder daraufhin untersuchen sollten und das Schreiberlein unterschrieben zurückgeben müssen.

    Jedesmal war ich so was von wütend auf diese blöden dummen Angeber, die es sich ja leisten können und irgendwohin fahren mussten in Urlaub nachher noch voll damit angegeben wollten. Aber im Gepäck oder auf den Köpfen ihrer Kinder, so Parasiten mit heimbrachten, und nachher genau die Kinder damit beglückten, die sich in keinem Fall so einen tollen Angeberurlaub leisten konnten, genau die Kinder, die sie mit ihrer Angeberei beeindrucken wollten!
    Erbärmlich empfand ich es immer!
    Wir konnten uns bis heute noch keinen so tollen Angeberurlaub leisten.

    Inzwischen wurden wir auch einmal mit Läusen beglückt und als ich dann alle abtelefoniert hab, mit denen mein Sohn Kontakt hatte, musst ich erfahren, dass die eine Mutter ständig Läuse trägt, sie hätte so Resitente, da hilft kein Mittel, sie ist Kindergärtnerin in so einem Multikultidingens.

    Nun zurück in meine momentane Gegenwart.

    Mein Jüngster muss leider seit dem Sommer in eine weiter entfernte Schule besuchen und der Bus dahin ist natürlich vollgestopft mit angehenden dunkelhäutigen Facharbeitern, für ihren Deutschkurs.

    Nun kam er vor ein paar Wochen und zeigte mir seine Hand, die war voll mit so komischen Pusteln, so Erhöhungen. Ich hab dann gleich gemeint, dass es aussieht wie Warzen. „Da musst du nur drüberpinkeln oder Traumeel schmieren, dann geht das wieder weg!“
    Dann kam er ein paar Tage später und meinte, dass er einen Schack im Zimmer hätte, er wäre überall vollgestochen!
    Wir haben dann das Zimmer gesprüht mit Insektenspray und so ein Stromdings in die Steckdose gesteckt.

    Es wurde aber noch schlimmer, da dachte ich dann noch, dass er vielleicht einen Floh im Bett hat!

    Jetzt hatte er sich inzwischen die ganzen Arme aufgekratzt, konnte keine Nacht mehr schlafen, es wurde immer schlimmer.

    Natürlich hab ich auch die Schlagzeilen der letzten Wochen gelesen, von wegen dem Wiederkehren der Krätze, aber dass es uns treffen könnte, da hätt ich nie im Traum daran gedacht!

    Da gab es auch mal so Schlagzeilen in der Presse, dass nun die Krätze wieder zuschlägt, aber vor allem in Altersheimen und Kindergärten. Darüber hab ich noch Witze gemacht, weil die da jegliche Gemeinsamkeit mit der Flüchtlingsinvasion ausblendeten.

    Nach zwei schlaflosen Nächten mit einem hinundherwandernden kratzendem Kind, hab ich dann recherchiert und bin hängengeblieben bei der Krätze.
    Mein Hausarzt hatte leider Urlaub, die Vertretung ist für mich absolut nicht Vertrauenswürdig.
    Der Hautarzt hat auch Urlaub, die Vertretung hat nur den Anrufbeantworter geschaltet.

    Dann bin ich in die Apotheke und hab den Fall geschildert. Ich verlangte Teebaumöl (für die Abtötung) und Ringelblumensalbe (für die offenen Wunden) und wenn es was Rezeptfreies gibt gegen die Krätze.
    Sie hat mir dann was mitgegeben, was Rezeptfrei ist (Antiscabiosum), aber sie darüber leider keine Erfahrung hat, ich sollte doch lieber einen Arzt konsultieren.

    Arzt? darüber hab ich ja geschrieben!

    Nun ist er den zweiten Tag eingeschmiert vom Kinn bis zum kleinen Zeh und es ist keinerlei Kratzempfinden mehr da. Nach Abheilen der aufgekratzen Stellen sind die Kanäle auf der Haut auch richtig gut sichtbar.
    Jeder kleinste Fleck, der nicht eigeschmiert war, wird am nächsten Tag bedacht mit wassergefüllten Pusteln.

    Dazu tausche ich auch zweimal täglich sämtliche Bettwäsche aus und wische jeden Tag die Wohnung mit Chlorreiniger.

    Kurzer Zwischenruf, weil ich grad mit dem Gesundheitsamt telefoniert hab.
    Dieser Doktor wollte mich gleich mit so politischen Phrasen abspeisen.
    Bla bla, es gab schon immer Krätzeempedemien in Deutschland, bla, und bla und bla…. sollte ich nicht ernst nehmen, es wäre nicht schlimm usw. bla blub.

    Dann wollte er mir echt einreden, dass mein Kind sich irgendwo sexuell das Zeug eingefangen hätte?!
    Nein, hatte er nicht, er fährt nur jeden Tag mit dem Bus, wo so einige fremde Leute auch umsonst reisen dürfen!!!!
    Er hatte nirgends Kontakt mit anderen Leuten, er hat auch noch keinen Sex, er ist ein ganz normaler Jugendlicher, der noch zu Hause in der Pampa lebt.

    Ich hab dann dermaßen an sein Gewissen apelliert, sich doch mal als Mensch zu zeigen und nicht als politischer Weitergeben von deren Meinungen.
    Er wurde dann sehr milde und sagte, dass er ja auch nichts tun könnte, etcl. bla, bla…
    Und dass es nur Einrichtungen melden müssen an das Gesundheitsamt, da hatte er auch so eine blöde Ausrede, von wegen, es würde dadurch bestätigt, dass es keine wirkliche Seuche sei!
    Ich hab dann zu ihm gesagt, dass dadurch auch nicht die wahrhaftige Epedemie bestätigt werden kann, weil sie ja nicht meldepflichtig ist.
    Er wollte unbedingt meine Adresse wissen, als ich dann sagte, dass er die doch auf seinem Telefondisplay sowieso sehen könnnte, meinte er, dass ich sie wortwörtlich sagen müsste, dass er erst dadurch erst handeln könnte und das dortige Quartier genauer in Augenschein nehmen könnte.

    Dann hab ich auch bei der Busgesellschaft angerufen, die haben sich auch rausgeredet, dass sie ja nicht nach jeder Fuhre die Busse reinigen könnten (und vor allem, was das kostet???).
    Als ich dann sagte, dass ich sie da nicht angreifen wollte, sondern eher sensibilisieren, für eine Seuche, die total im Vormarsch ist und total unterschätzt wird. Und sie ihre Busse doch wenigstens einmal am Tag mit Milbenspray behandeln könnten, und davon die Rechnung doch auch gerne ins Kanzeramt schicken sollten (zwecks der Einladung), da lachte die Dame nur!

    Das kam letzte Woche im regionalen Fernsehen:

    Ach nein, die Alten und die Kinder sind Schuld an der Krätzte!
    Es wird total ausgeblendet, dass hier alle Welt einreisen darf, ohne jegliche Quarantäne, ohne Gesundheitsprüfung, nur die Meldepflichtigen ‚Adressen werden gesichtet.

    Da gab es doch früher mal den Spruch, dass man jemand die Krätze an den Hals wünscht! Ich hätte da so einige Kandidaten für!
    Alles liebe
    Bettina

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  7. Bettina, kann dich sehr gut verstehen.
    Und das mit den Ärzten ist mir auch irgendwie bekannt, auf dem Land besonders schwierig.
    Krätze hatten wir in unserer WG Zeit gehabt, da Hinz und Kunz in unserer Wohnung nächtigten, wenn der letzte Bus abgefahren war….unsere Wohnung lag 50mvon der angesagten Hard Rock Disco entfernt, war äusserst praktisch für die Leutz. Danach gab es kein Domizil mehr bei uns, der Aufwand hat uns gereicht, zumal wir ins Waschhaus mussten, wegen keine Waschmaschine in Wohnung…..

    Wir haben mehr denn je Läuse, Flöhe, Krätze und Co.
    Der letzte war ein uns bekannter Stadtstreicher, bei dem es am gesamten Körper nd Klamotten nur so wimmelte.
    Krätze war noch zusätzlich vorhanden.
    Wir in der Klinik dürfen die Klamotten von solchen Patienten nur entsorgen, wenn der sein Einverständnis dazu gegeben hat…..manche geben es aber nicht und man packt das Ganze dann ein in eine grosse Tüte, wo Gewimmel lustig weiter geht……
    Früher gab es den Desinfektor, zu dem kamen KLamotten dieser Art. Alles wurde eingesprüht und danach in der klinikeigenen Waschanstalt gewaschen, damit der Mensch danach wieder in saubere eigene Kleidung schlüpfen konnte. Früher hatte man auch Badewanne, in der die Patienten im guten altbekannten Kaliumpermanganat Bad eingeweicht wurden, das tötete schon mal einiges ab.
    Heutzutage gibt es so tolle Mittelchen, die zwar gut riechen, aber bei denen sich die Tierchen lustig weiter vermehren oder zumindest nach einigen Wochen wieder herausschlüpfen.

    Unser Mittel der Wahl bei Läuse war Goldgeist, besonders meine irische Schwester hatte öfters Läuseplage, da die vielen Tinkerskinder doch des Öfteren ein bissl ungepflegt waren.
    Teebaumöl finde ich eine gute Wahl, das macht so einige platt.

    Viel Erfolg weiterhin.

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  8. palina sagt:

    @Bettina
    ist ja heftig! Danke für deine ausführliche Schilderung.

    Meine Tochter klärte mich kürzlich auf, dass im Winter Wärmebusse für die Obdachlosen aufgestellt werden.
    Und das gibt es für unsere „Goldstücke.“
    https://rtlnext.rtl.de/cms/aufregung-in-ludwigshafen-sozial-schwache-muessen-platz-fuer-asyl-neubauprojekt-machen-4084560.html
    Wobei das nicht die einzigste Stadt ist. Das Netz ist voll davon.

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  9. palina sagt:

    Berlin bereitet Krieg gegen Russland vor: Christoph Hörstel zur Lage KW 43
    Auszug
    4. Heimliche Vorratslager unter Reichstag und Kanzleramt Mitten in der Berliner Innenstadt fahren die 40-Tonner durch ein großes Tor ein und aus. Sie transportieren Lebensmittel und Ausrüstungen für einen großen Bunker, der bis unter Reichstag und Kanzleramt reicht. Dorthin ziehen sich unsere korrupten Hochverratspolitiker zurück, wenn das Unheil, das sie soeben anrichten, das Land erreicht. Die Bürger dürfen draußen krepieren.

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  10. luckyhans sagt:

    zu palina um 21:30
    Liebe palina,
    das ist doch alles nur Show.
    Beides: sowohl der Auftritt von C.H., als auch das worüber er berichtet.

    Ist doch alles Unsinn mit den Bunkern, worin sich Leute „retten“ wollen.
    1. jeder Bunker hat Eingänge, und zu jedem Bunker gibt es Leute, die wissen, wie man diese öffnet. Auch von außen. Und wenn es einem schlecht geht, dann WIRD so mancher versuchen, dieses Wissen zu benutzen, so oder so… es gibt also keine absolut sicheren Bunker, und das weiß JEDER.
    Was also sollen solche unsicheren Bunker, außer gewissen Leuten Sand in die Augen zu streuen?
    2. wie lange gedenken denn diese Leute angeblich, in ihrem Bunker ausharren zu wollen?
    Worauf hoffen sie? Daß es „nach einer gewissen Zeit“ wieder ruhig sein wird?
    Wie lang soll denn diese gewisse Zeit sein?
    WENN es mal kracht, dann wird es – „dank“ Globalisierung – weltweit krachen, und dann kommt niemand und „rettet“ die im Bunker sitzenden. Auch das ist eigentlich jedem klar…
    3. Wen wollen jene „Bunker-Aussitzer“ denn „danach“ regieren?
    Meinen sie wirklich, es wird auch nur ein einziger denkender Mensch noch auf sie hören?
    Und machen was sie sagen?
    Womit wollen sie die Leute denn kaufen?
    Mit neuem „Buntpapier mit Copyright“?
    Wer nochmal darauf reinfällt, ist selber „schuld“ an seinem Schicksal…
    Und was können diese Leute denn?
    Gar nichts außer schauspielern, und das wird in einer künftigen Welt erstmal sehr sehr lange nicht gebraucht werden, sondern es wird anpacken und arbeiten benötigt und nicht schwätzen…

    Also: wer sollte so blöd sein und sich auf so eine doofe Bunker-Mär einlassen?
    Ist doch alles Quatsch… nichts weiter als Ablenkung der Massen JETZT, damit sie weiter in Haß, Neid und Gier bleiben und nicht in ihre Kraft kommen können. Danke, unchristlicher Christoph…

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  11. palina sagt:

    @lucky
    ich denke über deine Worte nach.

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  12. Texmex sagt:

    @palina
    Der MiWi hat sein looking glass angeworfen und ins Jahr 2030 gelueget.
    Große Opfer, aber alles wird gut.
    Vom Hoerstel scheint nix übrig geblieben zu sein. 😉

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  13. thom ram sagt:

    Lücki 02:40

    Bunkerbauer ticken nicht normal. Du kannst dich zu wenig in die hineinversetzen. Stelle deine gesamte Gefühlswelt ins Gefrierfach. Und dann denke dir die Bunker, und dir wird ganz logisch sein, dass du die Bunker brauchst, willst, dass du dort ohne weiteres den Rest deines Lebens verbringen können wirst, bei Wein, Weib und von Gefolterten gesungenem Gesang.

    Bah, Lück, Fantasie anschmeissen, Fantasie.

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  14. luckyhans sagt:

    zu Thomram um 8:07
    … ja die Träumerei… von Schumann mag ich sie ja noch, aber was man da sonst so zu hören oder zu lesen bekommt: ich weiß nicht… bin halt kein Fan (von) -tasie, und (r)anschmeißen ist bei mir schon lange nicht mehr… 😉

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  15. luckyhans sagt:

    … noch was zu den angeblichen Traditionen einer bestimmten Glaubensgemeinschaft und deren (?) Heiligtümern:
    http://www.themedialine.org/news/unesco-says-no-jewish-history-on-temple-mount-hebron-and-bethlehem-integral-part-of-palestine/

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  16. palina sagt:

    wieder mal erhellenden Nachrichten
    Me, Myself and Media 38 – Kapital-Diktatur
    Die aktuelle Ausgabe von MMM reißt der sogenannten „Repräsentativen Demokratie“ die Maske vom Gesicht und legt schonungslos offen, mit was wir es in Wahrheit zu tun haben: eine von Großbanken und Großkonzernen straff organisierte Kapital-Diktatur.

    Wer nicht nach der Pfeife der sogenannten Finanzdienstleister und ihrer angeschlossenen globalen Bürokratien, die bekanntesten sind IWF, Weltbank, handelt, bekommt entweder Besuch von der NATO oder aber wird durch verdeckten Staatsterrorismus von innen destabilisiert, zerschlagen und als Beute einverleibt. Die Großbank und mit ihr der US-Dollar sind längst die global agierende Fünfte Gewalt geworden und hat die Presse, die mal als unabhängige Vierte Gewalt der Demokratie vor dem Zugriff privater Interessen schützen sollte, gekauft.

    Presse, egal ob privat oder GEZ-finanziert, ist heute auch in Deutschland längst Teil einer Bewusstseinsindustrie. Ihre Aufgabe besteht darin, die neoliberale Weltsicht einer immer kleiner werdenden Gruppe von obszön Reichen für den Otto-Normal-Bürger unsichtbar zu machen. Wenn wir uns umschauen gelingt das ganz prima. Für die meisten Lohnabhängigen ist die Doktrin der besitzenden Klasse, weltweit weniger als 1% ! quasi unsichtbar. Wir schwimmen darin wie Fische, die das Wasser, das sie umgibt, ja auch nicht als Element hinterfragen.

    Was bedeuten Wahlen in so einem System? Nichts. Sie sind zu einem bedeutungslosen Schauspiel verkommen.
    https://kenfm.de/me-myself-and-media-38/

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  17. Texmex sagt:

    @palina
    Hatter Oswald Spengler gelesen?
    Der hat das schon 1923 geschrieben.
    Im „Untergang des Abendlandes“.
    Naja, wer glaubt schon dem Opa, wenn er es selbst rausfinden will.
    Hier noch der link zum gestrigen Kommentar, leider vergessen

    http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

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  18. palina sagt:

    danke Texmex.
    wie gut, dass es den Thom gibt, der uns die Möglichkeit gibt uns vielfälltig auszutauschen.
    Lieber Grüße nach Bali.

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  19. palina sagt:

    gibt das in Spanien der 2. Maidan?
    erschreckend
    LIVE: Die neuesten Entwicklungen in der Katalonien-Krise
    https://deutsch.rt.com/live/59695-live-neuesten-entwicklungen-in-katalonien/

    Das Video war innerhalb weniger Minuten gesperrt.

    Aber das ist noch zu sehen
    Spanien: Pro-spanische Einheitsdemonstranten zerschlagen Türen des katalanischen Radiosenders
    https://deutsch.rt.com/kurzclips/59745-spanien-pro-spanische-einheitsdemonstranten-zerschlagen/

    das läuft auch gerade live
    Live: Demonstration für die Unabhängigkeit in Barcelona
    https://deutsch.rt.com/live/59667-live-demonstration-fuer-unabhaengigkeit-in-bacelona/

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  20. Bettina sagt:

    „Defätismus“
    Neulich war hier in irgendeinem Strang eine Diskusion, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ich finde nicht mehr, wo es gestanden hat und deshalb schreibe ich mal hier im Postkasten meinen Senf dazu.

    Da gings unter anderem um @Vollidiot, er wurde da zwecks den Inhalten seiner Beiträge, meiner Meinung nach eher unschön kritisiert.
    Irgendwie erhielt er auch den Vorwurf, hier in BB defätismus zu verbreiten und das würde nicht gewünscht, oder es wäre nicht förderlich für die Schaffung einer besseren Welt.
    ‚So in Etwa hab ich es noch in Erinnerung, es kann auch sein, das ich mich irre, aber egal, mir geht es eher um den Begriff „Defätismus“ und ob es wirklich so schädlich ist, damit zu handtieren.

    Neulich schrieb auch der Deutsche in seinem Tagebuch, dass er es nicht duldet, wenn dort jemand defätismus verbreitet. Ich musste da erst mal nachschauen, was das Wort überhaupt bedeutet und fand heraus, dass man es evtl. mit Schwarzmalerei vergleichen könnte.

    Zur Zeit lese ich ein Buch das mich sehr fordert und darin fiel mir dieser Begriff auch wieder zu.
    Das Buch ist von Viktor Farkas, von 2009, es nennt sich „Lügen in Krieg und Frieden, Die geheime Macht der Meinungsmacher“!

    Ich habe es auf einem Bücherflohmarkt erstanden und wie es so ist bei gebrauchten Büchern, ist es auch nicht jungfräulich. Ich kann es auch nicht jungfräulich lesen, weil der Vorbesitzer sich eine wahnsinnige Mühe gemacht hat und das Buch regelrecht studierte.
    Es ist schätzungsweise 60% des Inhaltes unterstrichen, machmal doppelt oder in Wellenform, überall finden sich Anmerkungen, Ausrufezeichen, Notizen mit Vergleichen zum Zeitgeschehen.

    Ich empfinde es als total bereichernd nun dieses Buch aus zweiter Hand, inklusive den Eindrücken des Vorlesenden mir einzuverleiben.
    Bei den Rezensionen (2009-2010) auf Amazon wird einiges an Kritik geäußert, dort werden die fehlenden Quellenangaben kritisiert, dann das Unstrukturierte oder es wäre voll von unbewiesenen Utopien. Dadurch wird es auch von vielen Reszendenten als Defätismus beschrieben.
    Wobei aus der heutigen Sicht alles bestätigt wird, was Herr Farkas da schreibt, die Situation sich seither sogar extrem verschlechtert hat in diesen 8 Jahren.
    Er war einfach 8 Jahre voraus, er war seiner Zeit voraus, sonst hätte vielleicht der Stand vom Kopp-Verlag in diesem Jahr sogar gebrannt!

    Vielleicht hätte ich dieses Buch auch so schlecht rezensiert, wenn ich nicht schon einen Vordenker, einen Studierer gehabt hätte!

    Hier ein paar Auszüge, die mir für diese Diskussion über den mir liebenswerten @Volli, wichtig erscheinen:
    Farkas schreibt da über Orwell, Huxley und vor allem über Bradbury mit seinem Roman Fahrenheit 411:

    „Das Buch als Zuflucht des Einzelnen über die Gesellschaft, als Hort unersetzlicher, vergangener Werte und als Möglichkeit der Vereinzelung und der Besinnung ist ein ‚Symbol des menschlichen Restes und der Wurzeln, die vernichtet wurden. An seine Stelle sind alle jene Unterhaltungen getreten, die aktiv in den passiven Einzelnen eindringen und ihn zu rezeptiver Trägheit verurteilen. Auch Orwell hatte die Aktivierung des Fernsehens und aller Licht- und Schalloffensiven gegen die Sinne in ihrer äußersten Steigerung als permanente Aggression und Überwachung gezeigt.“

    „hat nicht Ernst Jünger vor Jahren geschrieben, dass der freie Mensch derjenige sei, der sich den Luxus leisten könne, nicht „angeschlossen“ zu sein?“
    Ist nicht dieser Roman ein Kampf zwischen denen, die die Maschinen bedienen und dafür sorgen, dass keiner ihnen entrinne, und jenen seltenen Einzelgängern, die noch insgeheim Gedichte lesen und die, während die Städte unter Atombomben schmelzen, die großen Bücher der Menschheit einander aufsagen können?
    Es wäre leicht zu erklären: Bradbury übertreibt, sein Pessimismus zeigt keinen Ausweg, sondern steigert noch das Gefühl der Hilflosigkeit (ein Vorwurf, der auch gegen Orwell und noch früher gegen Kafka erhoben wurde).

    „Es ist wahr, in diesem Roman drängt sich zweilen – mehr als in seinen Novellen – der Wille zur Botschaft, zur protestierenden Aussage mehr in den Vordergrund, als es eine Erzählung verträgt. Aber zu jeder Utopie seit Swift und Voltaire, gehört auch die Gestalt des Räsoneurs, der vergleicht und Lehren zieht. Und wenn es ein Recht gibt, auf das Bradbury gewiss nicht verzichten möchte, so ist es das Recht auf Pessimismus oder, wenn man will auf Defätismus.
    Die Unterdrückung der Freiheit beginnt stets mit dem Kampf gegen „demoralisierende“ Literatur. Nicht das Scheitern, sondern der Erfolg, wie ihn eine bestimmte Gesellschaft versteht, soll gepriesen werden. Wenn es eines gibt, was beinahe die gesamte neue Literatur unlesbar und die Gesellschaft, die sie produziert, verdächtig macht, so ist es dieser tief traurige, verflachtende „Zwang zum Optimismus“. Und wenn es eines gibt, was die amerikanischen Romane von Herman Melville bis zu William Faulkner – und in seinen Grenzen, zu Bradbury – zu Weltliteratur gemacht hat, so ist es der Mut zum Pessimusmus, zum Protest, zur kompromisslosen Darstellung des Scheiterns, der Tragik und des Unheils.
    Es ist eine Literatur, die quer zur Gesellschaft steht und nicht flach auf ihr liegt. Sie wahrt die Fähigkeit, unsere eigene Umwelt kritisch zu sehen, Fragen zu stellen und in Frage zu stellen, kurz sie ist unbequem und keineswegs harmlos.
    Erst eine Welt, die diese Literatur verlöre, wäre ganz jener Verflachung preisgegeben, die Bradbury schildert. Daher tragen seine eigenen Bücher ihr Quäntchen dazu bei, dass die Zukunft nicht so werde, wie er sie sieht.“

    Und genau den letzten Worten des Autors schließe ich mich an, wenn hier noch mal jemand meint, dass der von mir sehr geschätzte @Vollidiot mit seinem Defätismus, hier keine Daseinsberechtigung hätte!

    Ich gebe es mal mit meinen eigenen Worten, so als Metapher wieder, was ich damit sagen will:

    Stell dir mal vor, irgendjemand erzählt dir, dass unter deinem Bett Dämonen wohnen würden, du traust dich aber nicht unters Bett zu sehen, weil es ja auch so sein könnte?!
    Dann lugst du unters Bett und siehst lauter so schreckliche Gebilde, kannst dir aber nicht erklären was es sein könnte.

    Dann kommt jemand und meint: „Das könnten auch alte Inkarnationen von dir selber sein und die wohnen halt da.“

    Jemand anders meint: „Versuch es mal mit beten, oder rufe die Engel an, die könnten dich auch davon befreien!“

    Der nächste meint dann: „Ach alles Quatsch, nehm den Staubsauber und mach ruck zuck sauber, saug alles weg ohne lang zu überlegen.

    Dann kommt der @Volli daher und meint: „Da gabs mal jemand, der hat auch darüber geschrieben, schau doch mal seine Meinung an und vor allem, vergesse die Ritzen nicht, da könnte sogar was ganz wertvolles für dich verborgen sein, aber dafür musst du erstmal in den Dreck!“

    Was könnte ich jetzt tun?

    Ich kann mich ins Bett legen und schlottern vor Angst!
    Ich kann die Glotze anstellen und mich mit der Lindenstraße, mit Rosamunde Pilcher in eine fremde Welt flüchten!
    Ich kann einen guten Freund fragen, ob der bei mir schläft und mir die ganze Nacht die Hand hält!
    Ich kann mal Googeln, was es sein könnte!
    Ich kann beten und die Karten legen oder Jesus fragen, vielleicht gesellt sich auch ein höheres Wesen, vielleicht sogar ein Engel an meine Seite!

    Oder?
    ich mache es selbst und finde mit Hilfe eines Vordenkers, Vorlesers, Vorselbstmalpassiertem, beim selber Saubermachen, nicht nur die ekeligen Staubkreaturen, sondern auch noch das vierblättrige Kleeblatt, das mir der Martin in der vierten Klasse geschenkt hat, oder den schon seit vielen Jahren verlorenen Ohring und kann das Paar wieder komplett tragen!
    Oder ich finde vielleicht sogar mich selbst!

    Alles liebe
    Bettina

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  21. thom ram sagt:

    Bettina 20:10

    Dein Wort in Vollis Ohr.

    Es gab einen triftigen Grund, warum ich Pieters Irritationen, verursacht durch Vollis Komments, nicht kommentierte. Ich habe Pieter kurz persönlich kennengelernt, weiss etwas von ihm, seinem Leben.
    Da hatte ich den Clinch. Vollis Kommentare schätze ich haushoch, Volli ist für mich eine Art Golddeckung von bb, obschon ich die Inhalte seiner Texte oft nicht komplett eintüten kann, da er mir Wissensmässig überlegen ist und Anspielungen noch nöcher macht, deren Kern mir unbekannt. Pieter nun, den wollte ich nicht massregeln, da er guter Mensch mit weichem Gemüt, der auf dem gleichen Dampfer fährt wie Volli, wie du, wie 95% auf bb – der ausnahmsweise mal sich erkürte, sich in einer Art zu äussern, welche äh schon ein bisschen gegen die Blogregeln verstiess.
    Könnte das noch präzisieren. Du und interessierter Mitleser werden reingefühlt und verstanden haben.

    Bettina.

    „Defaitismus“ bedeutet in meinem Sprachgebrauch grundsätzlich: Mangel an Mut und Willen zur Verteidigung. Dies selten offen zugegeben, in der Regel lautet Defaitismus so: „Der Gegner ist zu mächtig. Wehren ist daher aussichtslos. Viel klüger ist es, sich seinen Forderungen zu fügen“.

    In „Lord of the Rings“ der Truchsess, der, überrascht von der Anwesenheit und Grösse der Armee Mordors ruft:“Flieht, flieht, rette sich wer kann!“ – Um dann von rechtschaffenem Geist, vom Weisen, einen betäubenden Schlag verpasst zu bekommen, auf dass Männer Weib und Kind verteidigen mögen, statt vergeblichen Fluchtversuch zu starten.
    Fällt mir grad Joshua ein, als er die Geldsüchtigen aus dem Tempel verjagte.

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  22. palina sagt:

    ich bin ein großer Fan von dem Blog des Einar Schlereth. Dieses Jahr wird er 80.
    Sein heutiger Artikel lässt mir das Herz aufgehen.
    Venezuela – Das Orchester-System erreicht 900 000 Musiker
    https://einarschlereth.blogspot.de/2017/10/venezuela-das-orchester-system-erreicht.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed:+Einartysken+(einartysken)

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  23. luckyhans sagt:

    Wer schöne Herbstbilder mag, findet hier einiges: https://yuhanson.livejournal.com/552072.html

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  24. Wunderschöne stille Bilder…..ich mag Spiegelungen.

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  25. luckyhans sagt:

    zu mariettalucia 31/10/2017 um 14:50
    Ja, der Herbst ist für mich die zauberhafteste Jahreszeit, mit seinen ständigen Farbveränderungen und -nuancen – einfach wunderbar, wie sich ständig, fast von Stunde zu Stunde, spätestens von Tag zu Tag alles verändert…

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  26. Texmex sagt:

    @ Bettina

    „Farkas schreibt da über Orwell, Huxley und vor allem über Bradbury mit seinem Roman Fahrenheit 411:“
    Fahrenheit 541 – das ist von Ray Bradbury.

    Zum Thema Defaitismus waere viel zu sagen, vor allem erst mal zu definieren, was jeder drunter versteht.
    Die meisten Diskussionen laufen ins Leere oder eskalieren, weil gezielt aneinander vorbei geredet wird – eben- erst reden und dann nachdenken, was man ausdruecken wollte.
    In meiner Jugendzeit war ich mal eingeladen, 18 monate das sozialistische Vaterland gegen die Brueder und Schwestern zu verteidigen, notfalls auch mit Agression bei ihnen zu Hause.
    Das hat aber nicht in meinen kopf gepasst, die Idee war 17 Nummern zu gross fuer mich arme Filzlaus.
    Aber Filzlaus mit Studienzulassung in der Tasche und hochoffiziellem dank des Vaterlandes fuer vorherige Dummheit, den eigenen Koerper fuer sportliche Hoechstleistungen zu missbrauchen.
    Bloede Situation – fuer die sog. Vorgesetzten. Ausgesucht hab ich die mir damals nicht.
    Denen blieb nur der bloede Spruch vom Defaitismus. Oberpeinlich. Saubloed. Du glaubst nicht wie.
    Und das hatte nix mit Feigheit zu tun. Die meisten Kampfbegriffe werden doch zur Verschleierung der eigenen Unfaehigkeit benutzt. Zieht sich wie ein roter Faden….

    Und den @Volli trifft das nicht, der steht da meilenweit drueber. meilenweit und mindestens 3 Schoppe.

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  27. paola sagt:

    Christoph Hörstel verlässt seine selbst gegründete Partei Deutsche Mitte.

    Hörstels Austritt ermöglicht Reformation
    https://deutsche-mitte.de/reformation/

    … ich geh mal Popcorn holen 😉 …

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  28. thom ram sagt:

    Paola 08:37

    Danke für den Hinweis. Aus mir nicht einsehbarem Grunde bekomme ich von DM keine Mails mehr, seit Wochen.

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  29. Vollidiot sagt:

    paola

    So ist das heutzutage, ein Vater verläßt sein Kind, zack.
    Nur weil der Bruder ihn aufmerksam gemacht hat, daß er das Kind domestiziert.
    Flucht, Flucht.
    Eine der Krankheiten der BRD-Indigenen.
    Am Anfang stand Flucht und Vertreibung, ne, laut Fischers Josef, dem fettjoggendem Amilakai, Ausschwitz; und dieses Urbild steckt in CH drin.
    Macht ein Kind, kommt Problem, hinschmeiß.
    Der Mann muß erst demokratisches Gebaren und Handeln lernen.
    So geht das nicht, soll er doch die CSU anschauen, die Jahre von Stoiber an der Spitze bis jetzt.
    So ist Demokratie!
    Oder die CDU, mit Erika (Merkel, nicht Steinbach), die die Männeken reihenweise kastrierte (DAS Frauenbild!!) oder, diejenigen Burschen, denen sie nicht an die Eier kam, für vogelfrei (zu Frasems) erklärte.
    Das ist Demokratie!
    Und diese grüngelben Atlantikbrückenmafiosis, die jeden Militäreinsatz herbeisabbern, und im Hinterstübchen alles mögliche ehelichen?
    Atlantikbrückendemokratie.
    Und alles sieht mit krauser Stirn und ernstem Blick
    der Wächterrat, und „demokratisch“ regiert er mit.
    Das alles ist Demokratie al la BRD.
    CH als Gutsherr?
    Oder als Sprengsatz?

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  30. Bettina sagt:

    Texmex
    01/11/2017 um 00:57

    @Texmex,
    lieben Dank für die Korrektur, da war ich mal wieder schneller im Schreiben wie im Denken ❤
    Das Buch stand nicht im Schrank (mal wieder verliehen), und die Zahl konnte ich mir noch nie merken.

    Was ich aber nicht dazu geschrieben habe, war, was mich dabei so nachdenklich machte:

    Irgendwann kam mal in der Glotze der Shoah-Film, danach ging es mir richtig schlecht, tagelang. Wobei es mir auch so schon nicht so gut ging, nach einem Bornout, vollgepumpt mit Psychopharmaka.
    Es war so ein Gefühl der totalen Niederlage, ein nie wiedergutzumachendes Etwas…….

    Ich denke, dass war das was du @Thom mir zu erklären versuchtest.

    Ich hab dann auch einiges von Hannah Arendt gelesen und mich eingehend mit den hier in der Region lebenden Juden beschäftigt. Uns wurde ja damals in der Schule erzählt, dass die alle von hier abgeholt wurden und in KZs ermordet, was ja gar nicht so war, wie ich später erst rausgefunden habe. Ich begab mich auf die Suche nach meiner Schuld, die ich so deutlich spürte, ich wurde richtig süchtig danach schuldig zu sein.

    Bei einer Diskussion in einem Internetforum hab ich dann kurz darauf, diese schlechten Gefühle angesprochen, mir hat dann ein User empfohlen zuerst mal als Einstieg diese drei oben genannten Bücher zu lesen. Wenn ich dann weiterhin den Mut hätte hinter die Kulissen zu schauen, zu schauen, was da mit mir passiert wurde, sollte ich vielleicht irgendwann noch die Trilogie von Dr. John Coleman lesen.
    Was ich in Folge auch getan habe.
    (der User lebt inzwischen nicht mehr, ich bin ihm noch so unsagbar dankbar)

    Seit dem ist die Türe offen und sie lässt sich auch nicht mehr schließen.

    Ich denke halt, wenn ich diesen Weg nicht gegangen wäre, wenn ich diesen Typ, diesen "Defätismus" nicht kennengelernt hätte, wer wäre ich dann heute?

    – Vielleicht könnte ich noch unbeschwert, ohne ständige Übelkeit Fernsehschauen?
    – Ich könnte das Buch von Anne Frank lesen, zerschmelzend vor Mitleid.
    – Ich könnte endlich die Hitlerbiographie von Joachim C. Fest (die schon lange im Regal steht) mir zu Gemüte führen und mich suhlen in meiner endlosen Schuld.
    – Mein Zeitungsabo hätte ich nicht von heute auf morgen gekündigt!
    – Ich könnte Smal Talk, Shopping, oder die Neuigkeiten der Königs als bereichernd empfinden……
    – …….dadurch hätte ich auch Gesprächsstoff für Menschen die ich gar nicht mag.
    – Gebote und Verbote würde ich so wie immer schon, auf gar keinen Fall hinterfragen!
    – Ich würde mir noch Tarotkarten legen!
    – Und ich könnte noch träumen von einer besseren Welt, oder sogar von einem Erlöser!

    Manchmal denke ich schon, das es leichter, nicht so anstrengend wäre, das Leben im Glauben ohne Wissen.
    Aber dann, wenn ich so wie letzte Woche, einem Halbgott in Weiß die Leviten lese, nein, dann bin ich stolz auf mich und fühle mich sogar richtig gut!

    Lieber draußen nackig in der Realität, als in Prunk und Pracht innerhalb einer verlogenen Welt!

    Alles liebe und danke für eure Gedanken
    Bettina

    Gefällt 2 Personen

  31. Ganz dickes Lächeln von mir, bis auf das Buch der Biographie kann ich es so auch für mich stehenlassen.
    Die Biographie kenne ich gar nicht.

    – Vielleicht könnte ich noch unbeschwert, ohne ständige Übelkeit Fernsehschauen? (Ich schaue gar nicht mehr )
    – Ich könnte das Buch von Anne Frank lesen, zerschmelzend vor Mitleid. (hab es ins Altpapier getan nachdem ich Wahrheit erfahren habe )
    – Mein Zeitungsabo hätte ich nicht von heute auf morgen gekündigt! (schon lange keines der Klopapiere mehr in der Hand gehalten )
    – Ich könnte SmallTalk, Shopping, oder die Neuigkeiten der Königs als bereichernd empfinden…… (siehe oben )
    –….dadurch hätte ich auch Gesprächsstoff für Menschen die ich gar nicht mag. (ja, ja…..auch mir geht der Gesprächsstoff aus mit Ihnen )
    – Gebote und Verbote würde ich so wie immer schon, auf gar keinen Fall hinterfragen! ( ööööhhmmm, da hab ich schon immer hinterfragt u. viel Ärger eingehandelt mit )
    – Ich würde mir noch Tarotkarten legen! ( letztes Jahr alle Karten samt zugehöriger Lektüre in einem dreimonatigen Ritual aufgelöst, danach mich sehr befreit gefühlt habe )
    – Und ich könnte noch träumen von einer besseren Welt, oder sogar von einem Erlöser! ( gebe zu, so ab und an wünsche ich mir ihn immer noch, den GUTEN , der inspiriert von dem aramäischen Menschen Jesus ist )

    Danke für das sichtbar machen, was einem so entgeht 🙂

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  32. palina sagt:

    Deutschland und seine Kultur ist inzwischen so verkommen. Dies schildert einer im Interview, der ständig damit zu tun hat und auch ein Buch dazu geschrieben hat.

    Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und stand mit Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Plácido Domingo, José Carreras und Luciano Pavarotti auf der Bühne. Die Rede ist von Bernd Weikl, den ich in meinem Format SchrangTV-Talk interviewt habe. Was er dort erzählt hat, ist so ungeheuerlich, dass ich milde gesagt geschockt war.
    Ein „normaler“ Theaterabend ist heute ohne „Blut, Scheiße, Sperma, Urin“ nicht mehr denkbar. Aus der Sicht eines Künstlers, so Weikl, ist es unerträglich, dass jede Aufführung von Wagners Opern, in denen sie große Rollen verkörpern müssen vor und nachher seitenweise über den Antisemitismus des großartigen Komponisten räsonieren müssen. So an der Deutschen Oper am Rhein am 04. Mai 2013: Nackte Darsteller in gläsernen Würfeln werden dort „vergast“. In der ersten Szene, dem sogenannten Venusberg, wird eine jüdische Familie, unter ihnen Tannhäuser, von Nazis ermordet. Dabei fließt viel Blut, überall sind Hakenkreuze und SS-Uniformen präsent.
    https://www.macht-steuert-wissen.de/2741/star-prangert-kulturellen-verfall-deutschlands-an-video/

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  33. paola sagt:

    @ Volli 17:57
    Ich habe dieses ganze Theater über 30 lange Berufsjahre erlebt. Ganz viele Alphatiere, Halbwichtel und Fruchtzwerge ;-). Bei ganz, ganz wenigen geht es um die Sache. Das macht mich zur Zeit auch etwas mutlos. Ich sehe gerade nicht so viel Licht am Horizont. Ja, Parteien können nichts ändern, weil sie selber das System darstellen. Aber auch bei der VV knirscht es ja gewaltig, so wie ich es mitbekommen habe. Wohl auch Teil des Systems. Und wenn es dann heißt, in die Eigenverantwortung zu gehen – da weiß ich auch nicht, wie das gehen soll. Ich habe für mich selbst kein Problem mit der Eigenverantwortung. Aber diese ganze Kiste D ist so verfahren. Soll jetzt jeder das Rad neu erfinden? Soll jeder die ganzen Gesetzestexte seit über 100 Jahren und was weiß ich nicht alles durchackern, damit er zum Souverän wird? Da hat doch heute bei dem Druck im Job kaum jemand die Zeit und Muße dazu. Und viele Leute verstehen ja auch nicht, was da abläuft – die „Nachbarin Lieschen Müller“ und so. Ich dreh mich da echt im Kreis. Aber bin wohl nicht alleine damit ;-).

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  34. paola sagt:

    Ich find’s thematisch gerade etwas schwer und möchte deshalb mal auf ein Buch hinweisen, das etwas mehr in Richtung glückliche Erde geht ;-). Hat mir sehr gut gefallen:

    Taguarí: Das Leben findet seinen Weg von Angelika Selina Braun
    https://www.amazon.de/Taguar%C3%AD-Das-Leben-findet-seinen/dp/3955311295/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1509585699&sr=8-1&keywords=taguari

    Taguarí erzählt die Geschichte von Don José Ariza, einem heute 114-jährigen kolumbianischen Schamanen, der im zarten Alter von 14 Jahren den Urwald am Amazonas betritt und dort von einem indigenen Stamm aufgenommen und zum Schamanen ausgebildet wird. Der Leser begleitet ihn auf seinem Weg der Erinnerung an seine innewohnenden Fähigkeiten und der Tatsache, dass Mutter Erde uns alles zur Verfügung stellt, was wir benötigen, um gesund und glücklich zu leben. Alles Wissen darum ist in uns, wir müssen es nur wieder entdecken.

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  35. thom ram sagt:

    Paola 09:07

    Ich fühle mit, Paola.

    Prophezeiungen lesen sich so leicht. „Menschen werden durch Feuer schreiten müssen, Gläubige werden geläutert, Zweifelnde verderben“ oder so und ähnlich. Klar, ich werde gläubig sein und geläutert werden.

    Tjaa, und dann kommt sie, die konkrete Situation, kommt das konkrete Feuer. „Ja aber so habe ich mir das nicht vorgestellt. Das ist viel viel schwieriger als ich mir das gedacht hatte“.

    So ergeht es mir, und ich denke, da bin ich guter Durchschnitt.

    Am Rande.
    Eines der Feuer, durch die ich durchgehen muss, ist das Helfen hier. Da sind vier Familien, die unterstützen ich und Freunde seit 6 Jahren. Das hört einfach nie auf. Nie ist das Geld für die Schule vorhanden, geschweige denn für die Miete. Die Familie hat schon die Hälfte des fruchtbaren Landes verkauft, weil da vor 15 Jahren eine lebenserhaltende schweineteure OP über die Bèhne musste. Hat eine Mutter schon drei Kinder, zack, macht sie auswärts noch eines. Nur so als Beispiel.
    Aktuell heute. Eine der Familien, da wir schon wirklich gross geholfen haben, deren Aeltester ist 17, möchte weiter die Schule besuchen, geht mich um vier Zentner an. Ich weiss, dass die Familie diese 4 Zentner wirklich nicht hat. Doch wohnt ein Zweig der Familie bereits ohne Entgelt hier, fährt auch gratis mit einem unserer Mopeds rum. Ja was denn noch?

    Oh, ich bin nicht bedroht, aber ein (Neben-)Feuer für mich ist es, seit ich hier weile: Sollte ich müsste ich wollte ich dürfte ich sinnvoller oder eben nicht sinnvollerweise noch und noch und nochmal Geld zuschieben.
    Längst ist es so, dass ich mir selber dies und das nicht leiste, nicht leisten kann, da ich von dem Meinen abgegeben habe. Wo ist die sinnvolle Grenze?

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  36. thom ram sagt:

    An alle Briefschreiber!

    Postkasten 7 quillt über!

    Bitte den neuen Postkasten 8 benutzen. Danke!

    Euer Pöstler.

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