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Syrien ist ein guter Platz / Alles dort ist undurchsichtig / Alles dort ist klar

Heute seit Jahrtausenden ist jede Täuschung denkbar, und getäuscht wird mit alleräusserster Raffinesse.

Wer den folgenden Bericht jedoch als Täuschung betrachtet, möge mir dies bitte verd plausibel erklären.

Ich nehme es Ludwig dem Träumer steinübel, zwinkerzwinker, dass er hier nun Vorliegendes nicht gleich selber an die grosse Glocke des kleinen bb’s gehängt, sondern klammbescheiden inn Postkasten eingeschoben hat. Danke für den Hinweis, Ludowigo.

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Folgt man dem Meenstriim, und folgt man gleichermassen den Aufklärern, so ist die Lage in Syrien komplett verworren. Verschiedene Gruppierungen, lanciert von verschiedenen Drahtziehern, verfolgen zwar einhellig das Foltern der Bevölkerung, doch um sie zu eliminieren, müsse man beim Bombenschmeissen genau unterscheiden zwischen ganz Bösen und besonders Bösen, zwischen Bösen, welche halb Guten dienen und Bösen, welche ganz Bösen dienen, dazu noch zu berücksichtigen die Bösen, die, in seltsamer Wirklichkeit, ganz ganz Guten dienen.

Sodann weiter ist meenstriimig zwar klar, dass Assad böse sei, doch aufkläreristisch ist Assad schillernd etwas zwischen abverrecktem Chirurgen über unfähigem poli Ticker bis hin zum demnächst heilig zu sprechenden Guru.

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Genug gesenft.

Ab zum Bericht von Menschen, die ihren Namen wahrhaftig verdienen.

Sie sind dort hingegangen, diese Menschen.

Sowas aber auch. Sie sind in ein Land gegangen, da man doch ziemlich schnell tot sein müsste, sollte man da hin gehen.

Mann. Diese drei Menschen sind wahre Menschen. Ich verneige mich und danke herzlich.

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thom ram, 08.03.0005 NZ, Neues Zeitalter, da sich Menschen bei Schwierigkeiten ein Bild vor Ort machen.

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P.S. Merkst du etwas? Ueberall, allüberall hat es gute, sehr gute Menschen, die Gutes tun. 

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«Syrien ist ein guter Platz – auch jetzt während des Krieges»

In Syrien herrscht kein Bürgerkrieg, sondern ein Angriffskrieg, dies ist das Fazit von Eva und Markus Heizmann. Anfang Oktober besuchten sie für elf Tage Syrien. Kurz nach der Reise traf ich sie in Basel. Beide waren sichtlich bewegt. Ihre Erfahrungen sind subjektiv – und sie stehen in völligem Widerspruch zur «offiziellen Version» von Medien und Politik. 
Ein Grund mehr, ihnen – durchaus kritisch – zuzuhören.


Von: Regine Naeckel

 

Trotz des Krieges sind die Märkte in Damaskus belebt. Gewürze, Hülsenfrüchte, Rosinen und Nüsse bietet dieser Händler an. Foto: Markus Heizmann

Ursprünglich hatte sich das Ehepaar aus Arlesheim im September 2015 nur an einer Spendenaktion für notleidende Menschen beteiligt. Die Nonnen des Klosters Mar Yakub nördlich von Damaskus baten um Hilfsgüter, die sie an Bedürftige verteilen wollten – unabhängig von deren Religion oder Ethnie. Nachdem die Lieferung nach Latakia verschifft, von den Klosterfrauen abgeholt und verteilt war, kam aus Syrien eine Einladung. Die Initianten der Aktion sollten sich das Kloster und die Projekte doch einmal anschauen. Sofort wurden Reisepläne geschmiedet.

Ausser Eva und Markus Heizmann kam auch Henriette Koller mit. Sie spricht Arabisch, Eva und Markus sprechen Englisch und Französisch – so war die Verständigung gewährleistet. Denn schnell war klar: Wenn schon nach Syrien, dann nicht nur um das Kloster zu besuchen. Sie wollten auch nach Damaskus, Aleppo, Tartus, und vor allem einen Konvoi mit Hilfsgütern in Dörfer südöstlich von Aleppo begleiten. Die Einreise erfolgte von Beirut aus, dort nahm sie ein Pfarrer und dessen Frau in Empfang. Schon während der Autofahrt nach Syrien entwickelte sich ein herzliches Verhältnis, das Hotel wurde spontan abgesagt und sie waren Gäste im Pfarrhaus. Der Pfarrer war es auch, der die ersten Kontakte zu verschiedenen Persönlichkeiten vermittelte, mit denen die Gruppe sprach. Gleich am nächsten Tag brachte er sie in die Hafenstadt Baniyas, nördlich von Tartus.

 

Vonseiten der syrischen Behörden gab es keinerlei Restriktionen. Das wurde gleich am ersten Tag deutlich und bestätigte sich während der gesamten Reise. Ganz im Gegenteil: Die kleine Gruppe aus der Schweiz wurde ermuntert, zu besuchen, was und wen sie wollte, mit jedem zu sprechen und Fragen zu stellen.

So kam es zu ausführlichen Begegnungen mit Menschen auf der Strasse, mit Bauern, Arbeitern, aber auch mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Sie trafen unter anderem den Militärkommandanten der Garnison von Baniyas, den Gouverneur der Provinz Tartus, den Direktor und das Leiterteam des Spitals von Baniyas, den Bischof der melkitischen Kirche in Aleppo, eine Parlamentarierin und einen Parlamentarier des nationalen Parlaments und viele andere mehr.

 

Eines war augenfällig: Mit wem sie auch sprachen, niemand beschrieb die Situation in Syrien als «Bürgerkrieg», wie es westliche Medien gerne tun. Vielmehr machen die Menschen Terrorgruppen, die vor allem über die Grenze zur Türkei ins Land kommen, für den Krieg verantwortlich – deren einziges Ziel sei Zerstörung. Die Terroristen kämen aus fast hundert Ländern, nur ein paar wenige Syrer seien darunter. Wo sie einfallen, geschieht das immer nach dem gleichen Plan. Zuerst wird die Wasserversorgung zerstört, dann Schulen und Spitäler, anschliessend die weitere Infrastruktur. Sie überfallen Familien, vergewaltigen Frauen und Männer und zwingen deren Kinder, dabei zuzuschauen. Sie ziehen Militäruniformen gefallener syrischer Soldaten an, verüben Massaker und filmen das als Propaganda. Der Offizier in der Militärstation Baniyas kann von vielen solcher Fälle berichten. «Wenn man die Leute aus der Umgebung befragen würde – jeder hätte eine schlimme Geschichte zu erzählen», sagt er.

 

Terrorgruppen sprengen Strommasten und verkaufen die Metallteile und Kabel in oder über die Türkei, berichtet ein pensionierter Lehrer. Was die drei Schweizer sehen, wenn sie über Land fahren, in Städte und Dörfer kommen, sind Spuren des Krieges, der mutwilligen Zerstörung, der Demontage. Aber sie sehen auch die Entschlossenheit der Bewohner, sobald die Terrorgruppen vertrieben wurden, ihre Städte wiederaufzubauen.

Einen Unterschied zwischen «Islamischem Staat», al-Nusra, al Qaida oder der «Freien Syrischen Armee» macht niemand. Für ihre Gesprächspartner sind das alles Terroristen, die gekommen sind, um Syrien «im Auftrag von NATO-Staaten, allen voran der USA, zu destabilisieren und schlussendlich zu zerstören».

 

Der Krieg bewirkt genau das Gegenteil dessen, was der Westen anstrebt: den regime change, die Absetzung Bashar al-Assads. Mehr denn je stehen die Menschen, egal welchen Glaubens und welcher Ethnie, hinter dem Präsidenten. Auf Schritt und Tritt begegnet die kleine Reisegruppe Assad-Porträts, völlig unterschiedliche Aufnahmen, keine «staatlich verordneten» Bilder. Im Büro der Spitalverwaltung Baniyas hängt zum Beispiel ein Foto von «Dr. Bashar Assad», wie er gerade eine Augenoperation durchführt. Er selbst hat in einem Interview ausdrücklich erklärt, nie angeordnet zu haben, sein Porträt aufzuhängen. Den Eindruck macht es auch nicht, wenn auf Autos Bashar klebt, in den entlegensten Gassen und auf Smartphones sein Konterfei prangt. Angesichts des Krieges rückt das Volk zusammen, und zwar in Richtung Assad.

 

«Er ist nicht mein Präsident, er ist mein Freund und Bruder!», antwortet ein Ehrenamtlicher, der in einer Grossküche von Aleppo hilft. Seine Rede war frei, ohne Druck. Die Gruppe hatte ihn nur gefragt, was er von der Regierung denke. Es gibt selbstverständlich auch Kritik an Assad, nur bezieht sie sich vor allem auf die Zeit vor 2011. Was Vielen nicht gefiel, war «die Öffnung zum Westen, die Öffnung zur Türkei, die Öffnung der Märkte und die damit verbundene Einfuhr von türkischen Waren im grossen Stil». Das schade vor allem den Geschäftsleuten, und Geschäfte werden in Syrien eine Menge gemacht. Der jetzigen Krise sei der Präsident gewachsen, sind sich die meisten einig.         Beeindruckt waren die Schweizer vor allem von den Selbsthilfeprojekten, die sie besuchen konnten. Zwar unternimmt die Regierung, was sie kann, um die Versorgung der Menschen unter Krieg und Embargo aufrechtzuerhalten, ohne die selbstorganisierte Hilfe wäre sie aber schnell am Ende. So versorgt eine riesige Volksküche im Dorf al Waha nahe Aleppo täglich fünftausend Familien mit warmen, gesunden Mahlzeiten. Die syrische NGO Oasis stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung und besorgt die Lebensmittel auf dem Markt. Vierzig Frauen bereiten die Speisen zu und ebenso viele Männer und Jugendliche verteilen sie in den umliegenden Dörfern an die Bedürftigen. Die Frauen erhalten einen kleinen Lohn, Männer und Jugendliche arbeiten ehrenamtlich. Sunniten, Alewiten, Christen, das syrische Militär – alle schaffen hier Seite an Seite und das war immer so, beteuern die Syrer: «Wenn eine sunnitische Hochzeit war, kamen die Christen und gratulierten, wenn eine christliche Beerdigung war, kamen die Muslime und nahmen Anteil.» Und so soll es weiterhin bleiben, so die einhellige Meinung.

In Damaskus berichtet ein Ingenieur von einem Projekt, das von der Regierung ins Leben gerufen wurde. Er sei dafür zuständig, Solarmodule zu planen, die dann gemeinsam mit den Menschen vor Ort installiert werden. Gerade wurde eine Schule in Damaskus damit ausgestattet, die Technik soll jetzt weiter ausgebaut werden.

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10 Kommentare

  1. Michleiden sagt:

    Danke 🙂

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  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  3. Syrische Soldaten hissen IHRE Flagge in Palmyra:

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  4. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  5. Der Kelte sagt:

    Der Name Alois Brunner ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen…

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  6. Besucherin sagt:

    Das erzählen eh ziemlich alle, die selber vor Ort waren. Immer wieder hat auch die dt. Korrepondentin Karin Leukefeld berichtet, sie war bei den Wahlen dort, es soll sehr fair zugegangen sein und der Westen war sauer, als Assad mit 88% wiedergewählt wurde. Bei so viel Unterstützung mussten die wehrfähigen Männer irgendwie weggeschafft werden – und der Hosenanzug hat allen wehrverweigernden Syrern unbürokratisches Asyl versprochen.
    Vanessa Beeley, ein britische Journalistin, hat diese „Weißhelm“ – Kaspertruppe aufgeblattlt, die jetzt noch einen Oscar gekriegt haben
    Was in Syrien so grad los ist erfährt man im Detail auf diesem Blog
    https://nocheinparteibuch.wordpress.com/

    oder hier

    leider in englisch

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  7. ALTRUIST sagt:

    Die willkuerlichen Grenzziehungen der ehemaligen Kolonialmaechte sind eigentlich die Ursache , das der nahe Ost nicht zur Ruhe kommen kann .

    Die unterschiedlichen Ethien , Religionen und Kulturen lassen sich immer wieder aufheizen .

    Dann diese Balfour Vereinbarung , welches die Gruendung von Israel vorsah und erst die Moeglichkeit schuf , das das deutsche Kaisserreich zum Verlierer des Weltkrieges erklaeren konnte .

    Die Bagdad Bahn konnte nicht mehr vollendet werden .

    Das britische Empire hatte einen teuflischen Sieg davon getragen und die Auswirkungen sehen wir bis heute , die immer noch nicht beendet sind .

    Richtig sehe ich , das es in Syrien keinen Buergerkrieg gibt . Es ist die Austragung eines globalen Konflikts auf die Syrier .

    Es geht nur um Ressourcen , die unter der Erde liegen und den Transport ueber verschiedene Piplines ..

    Im Enddefekt auch wieder nur das Ziel die Schwaechung und Ausschaltung Russlands als Energieversorger Euopas .

    Nur Assad bietet aktuell die Gewaehr als legitimer Praesident , das in Syrien Frieden einkehrt . Die Unterstuetzung der Russen ist vertraglich und voelkerrechtlich vereinbart .

    Alle anderen haben dort nichts verloren .

    Die dort lebenden Kurden sind das Zuenglein an der Waage , wie es dort weiter gehen wird .

    Das schechteste Szenario ist , das der Irak , Syrien und die Tuerkei zerfallen werden .

    Das allerschechteste Szenario ist ein Weltenbrand in dem schwelenden Konflikt Russland / China / Iran auf der einen Seite und alle anderen wie VSA/Saudi Arabien / Tuerkei /Israel auf der anderen Seite .

    Trump hat sich bereits plaziert .

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  8. ALTRUIST sagt:

    Aktuell – wider dem Voelkerrecht

    USA verlegen Hunderte Marineinfanteristen nach Syrien

    https://de.sputniknews.com/politik/20170309314826582-usa-syrien-marineinfanteristen/

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  9. Vollidiot sagt:

    Die Baghdad-Bahn war ein Sakrileg gegen das Britische Weltreich.
    So wähnt sich olle Putin auch – sein Eingreifen ist die Dopplung der Baghdad-Bahn.
    Die Rotzer vom roten Blechli wissen was erlaubt werden kann und was nicht.
    Grenziehungen dort, die Gründung der Muslimbrüder, die Gründung des IS – alles aus der Giftküche Angelsachsiens – in weitsichtiger Planung.
    Daraus erwachsen gelegentlich militärische Auseinandersetzungen, sog. Kriege, manchmal Weltkriege.
    Leider mit einseitigem Ausgang.
    Mögen die VS-Killer-Boys ein neues „Vietnam“ (war die Ausnahme vonne Rechel) erleben. Es braucht mehr Giaps.
    Bei dem Uschi (die 7-Kinder-Mutti!!) und ihre Popelschmeißer mit übern Jordan oder Euphrat gehen.

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  10. ALTRUIST sagt:

    Vollidiot
    09/03/2017 um 20:59

    Und weiter gehts . Friedensengel Trump ist um Syrien sehr bemueht . Der Truppenaufmarsch ist nicht zu bremsen .

    Verlegen die USA Reservetruppen nach Kuwait?

    https://de.sputniknews.com/politik/20170309314830174-verlegen-die-usa-reservetruppen-nach-kuwait/

    Russland ist vom Nordkap bis hin zum Irak umzingelt und mitten drin Syrien . Ein dauerhafter Friede nicht in Sicht .

    Amerika ist firth ! Was immer sich dahinter verbirgt .

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