bumi bahagia / Glückliche Erde

Mensch sein

Von vielen gewünscht, und nur wenigen gegeben, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt: Mensch sein.
Abgesehen vom nachfolgend skizzierten juristischen Status, setzt ein solches auch ein ganz bestimmtes Verhalten (denken, wollen, reden, tun) voraus – „menschlich sein“ heißt in allererster Linie:
immer menschenfreundlich, also freundlich zu
allen Menschen; zu jedem Zeitpunkt friedlich, also auch in Konfliktsituationen; jederzeit mitfühlend, also sensibel mit allen Wesen fühlend; stets naturverbunden, also die Natur achtend und pflegend, nicht zerstörend; weise, also über den jetzigen Zeitpunkt hinausdenkend, und noch so einiges.
wer kann das schon von sich behaupten?
Luckyhans, 6.1.005

——————————-

Aber bleiben wir noch kurz bei der augenblicklichen rechtlichen Situation.

Momentan ist wichtig: es gibt Menschen – das sind in der Regel zweibeinige Wesen, die vollständig eigenständig leben, d.h. die tatsächlich vollständig (!) tun und lassen können, was sie wollen.
Je nach innerem Wertesystem sind das dann gute oder weniger gute Menschen, aber sie sind jedenfalls komplett selbstbestimmt.

ALLE ANDEREN Zweibeiner sind Sklaven – ob sie es selbst erkennen oder nicht, ganz „objektiv“, denn sie befinden sich in Abhängigkeiten, aus denen sie sich selbst nicht lösen können oder wollen.
Sie sind also keine Menschen, sondern sprechende Werkzeuge.

Das gilt es erstmal zu begreifen.
Ein Mensch ist souverän. (souverän, von lat. superanus = über allem stehend)
Und er ist nur souverän, wenn er tatsächlich „über ALLEM steht“.
Wer kann das von sich behaupten?

Ein Präsident, zum Beispiel. Er steht über allem. Solange er Präsi ist. Per definitionem.

Beim BRvD-Präsi natürlich zu beachten: der Besatzungsstatus des Landes, d.h. die Souveränität ist stark eingeschränkt, aber nichtsdestotrotz. Ja, mancher mag lachen über den ständig ehebrechenden und volksverhetzenden Grüßaugust, aber er ist weitgehend souverän.
Und man sieht es ja auch: er macht was er will, ohne sich um uns, die Presse oder die Moral zu scheren.
Aber auch Klein-Wulfi hätte – mit einem etwas besserem Nervenkostüm – das Ganze locker aussitzen können, bis zur Absetzung durch die Besatzungsmacht. Da wäre aber wohl zu offensichtlich geworden, was Sache ist, daher hat er sich für seinen „schmählichen“ Rücktritt als Gegenleistung eine spätere Rückkehr in den Wohlstand (Pension, Privilegien) „eingehandelt“ – ja, dumm ist der Wulfi nicht, und auch seine schlampige Gattin nicht…

Also: solange Präsi, solange Mensch, da souverän.

ALLE anderen demzufolge: abhängig, und zwar selbstgewählt – als Bürger(n) des Staates oder als Personal(ausweislich) der Firma, beides in diesem Falle gleichbedeutend = nicht souverän.
Mit NAME, also Sache. Also sprechende Werkzeuge, Sklaven.
Können Sklaven in ihrer Mehrzahl den Souverän eines Landes darstellen?
Nein.

WER ist also der tatsächliche Souverän dieses Landes?

Der eine Mensch an der Spitze. Und die wenigen anderen Menschen, die sich von ihm nichts sagen lassen müssen, warum auch immer.
DIE sind „das Volk“, von dem (nach dem „Grundgesetz für die Bundesrepublik“ Artikel 20 Absatz 2) „alle Staatsgewalt ausgeht“.
Stimmt doch, oder? Wir alle müssen tun, was die wollen.
Sie haben die reale Macht, nicht wir.

DAS ist die harte Wirklichkeit HIER und JETZT.
– – –

Können wir alle souverän werden?
Menschen werden?
uns aus der Sklaverei befreien?

Klar doch.
Indem wir uns alle nebeneinander auf die höchste Stufe stellen – dann sind wir souverän und Mensch – alle nebeneinander, gleichberechtigt und gleich: keiner der den anderen in dessen Freiheit einschränkt, ihm die Souveränität nimmt.

Dazu brauchen wir keinen Staat und keine anderen „Organe“ ÜBER uns, keine Führung und keine Führer, keine Gurus und keine Bürokraten.
So und nicht anders geht Freiheit und Mensch sein.

Und das bedeutet auch NICHT, daß alles andere – die Natur – uns Menschen „Untertan sein“ muß – geht gar nicht.
Denn wir als Menschen sind dann ja wieder TEIL DER NATUR, unseres Lebensraumes, unseres Mediums, ohne das wir alle umkommen.

Wie kann etwas, von dem ich abhängig bin, mein Untertan sein?
Das geht nur in der heutigen total irren Gesellenschaft, die es schleunigst zu überwinden gilt. Was gerade passiert.

So und nicht anders geht Freiheit und Mensch sein.

Aber beginnen wird alles mit dem menschlichen Verhalten eines jeden Einzelnen.
Denn ohne dies ist alles andere nur leeres Geschwätz.

Ein jeder ist also angehalten, sein eigenes Verhalten (denken, fühlen wollen, reden tun) zu jedem Zeitpunkt zu prüfen, ob das denn schon wirklich menschlich ist.

Oder ob nicht wieder irgendwelche Ambitionen oder Konditionierungen die Oberhand gewinnen und unser Verhalten bestimmen.

Denn nur derjenige hat einen Anspruch darauf, als Mensch anerkannt zu werden – auch juristisch -, der in seinem Verhalten rundum als solcher wahrzunehmen ist.

Das ist jetzt gemein, oder?

Nun muß doch wieder jeder – ja, muß – sich erstmal mit sich selbst befassen.
Na gut, man kann ja das eine tun, ohne das andere zu lassen, also sich ruhig weiter mit der wahren juristischen Situation beschäftigen.
Oder mit der tatsächlichen Wirtschaftslage und den Auswegen daraus


7 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    das ist richtig und ERINNEREN WIR UNS, dass es personInge gibt, die panische angst vor FREIHEIT haben, vor eigenverantwortung, die z.b. hinter merkel und co hertrabsen > rückgrat- und kopflos.
    BIN LUISE

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  3. fini09 sagt:

    LuckyHans

    Danke sehr fuer diesen Artikel Mensch sein 🙂
    Gefunden durch einen DWB-Link…

    LG

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  4. […] angeregt zu werden. Bringen wir also weiter unsere Gedanken von einer künftigen friedlichen, menschlichen Welt unter die Leute, auf daß sie sich am Tage X daran erinnern […]

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  5. […] Wie schon oft gesagt – der erste Schritt ist, sich selbst zum Menschen zu erziehen, zu menschlichem Handeln. […]

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  6. […] Lage mindestens zwei Auswege (meistens noch mehr). Selbstbestimmt statt fremdbestimmt leben – das ist gar nicht sooo schwer. Oft genügt es, einige „liebgewordene“ Gewohnheiten zu hinterfragen und gegebenenfalls einfach […]

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