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Mexiko / Monsanto GMO – Soja / Sieg der Menschen

Zwar fressen immer noch 90% der US Bürger GMO Mais. Zwar importiert Mexiko immer noch von dieser heimtückischen Ware. Zwar werden in Mexiko immer noch 30% des Mais und Soja aus GMO – Un – Gut hochgezogen.

Doch zeigt das Beispiel,

dass erstens keineswegs alle Menschen Schlafschafe sind, schon gar nicht in so „unterentwickelten“ Ländern wie Mexiko,

dass sich Menschen mit ihrem Willen gegen die Macht der Geldlobby durchsetzen können,

dass es Juristen gibt, welche ihr eigenes Denken pflegen und ihre grosse Verantwortung wahrnehmen.

Die kleinen Feuerchen. All überall auf der Welt werden sie entzündet.

Wenn sich in Mexiko 15’000 Familien zusammentun, GMO Un-Gut ächten und rausschmeissen, so möchte ich das nicht mehr als kleines Feuerchen, sondern bereits als das Feuer eines Leuchtturmes bezeichnen. Leuchttürme geben Hoffnung und sie ermöglichen die Orientierung.

Danke, ihr klugen, tatkräftigen und mutigen Mexikaner!

thom ram, 30.11.0004 NZ, Neues Zeitalter, da sich Menschen auf die wunderbaren Gaben der Natur besinnen.

 

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Sieg in Mexiko: Einheimische Aktivisten gewinnen bei wichtiger Gerichtsentscheidung gegen Monsanto

Veröffentlicht am November 26, 2016 in Umwelt/Welt von 

Monsanto muss sich nun mit den einheimischen Gemeinschaften auf der ganzen Halbinsel von Yukatan abstimmen, bevor die Firma in Zukunft weiterhin Genehmigungen dafür erhalten kann, GMO-Soja anzubauen: So lautet die Entscheidung eines Gerichts, die Anfang November 2015 verkündet wurde. Monsanto hatte geplant, genetisch veränderte Sojabohnen auf mehr als 250.000 Hektar Land in der Region von Yukatan anzubauen. Ein mexikanisches Gericht hat jedoch die Genehmigung des Biotech-Giganten ausgesetzt. Das Urteil basierte auf einem konstitutionellen Gesetz, das die Berücksichtigung der einheimischen Gemeinschaften vorsieht, die von Entwicklungsprojekten wie diesem betroffen sind.

Die wichtigsten Organisationen, die an diesem Unterfangen zum Stopp des Anbaus von GMO-Soja in Mexiko beteiligt waren, sind die Maya beekeepers. Dazu gehören etwa 15.000 Maya-Familien, die Honig produzieren und abfüllen. Sie haben die Unterlassungsverfügung mit der Unterstützung von Greenpeace, Indignación und Litiga OLE eingereicht. Die größten Bedenken haben die Maya, weil „die Aufzucht der Pflanze die Verwendung von Glyphosat voraussetzt. Dieses Herbizid wird als potenziell karzinogen eingestuft“. Damit würden die Gemeinschaften, die Umwelt und die ökonomischen Aktivitäten einem großen Risiko ausgesetzt.

Wenig überraschend argumentiert Monsanto weiterhin, dass GM-Sojabohnen keine Auswirkungen auf die Bienen oder die Produktion von Honig haben. Monsanto wurde bereits dessen beschuldigt, an der Entwaldung im Staat Campeche in Mexiko beteiligt gewesen zu sein. Dort hat die Firma ihre agrochemischen Vorhaben weiter ausgebaut.

Seit 2013 ersuchen transnationale agrochemische Firmen mit aggressiven Mitteln die Erlaubnis der Bundesregierung, dass die vorübergehende Sperre für den Verkauf von transgenen Maissamen im Land wieder aufgehoben wird. Obwohl die Sperre im August 2015 umgeworfen worden war, folgte eine neue Gerichtsentscheidung Anfang November 2015, die von Bundesrichter Benjamin Soto Sánchez getroffen worden war. Er ist der Vorsitzende des second Unitarian Court in Civil and Administrative Matters of the First Circuit (etwa: des zweiten unitarischen Gerichtshofs für zivile und administrative Belange des ersten Kreises). Die neuere Entscheidung „hielt eine vorübergehende Sperre aufrecht, die es Behörden auf der bundesstaatlichen Ebene verbietet, ein Privileg zu erarbeiten und durchzusetzen, welches das Aussäen oder Freisetzen von transgenen Maissamen in die Umwelt im Land erlaubt.“

Dieser letzte Sieg gegen Monsanto ist das Ergebnis der Aktivisten-Organisation Colectividad en Defensa del Maíz (CDM; etwa: Kollektiv zur Verteidigung des Mais), das auch von Greenpeace Mexiko unterstützt wurde. René Sánchez, der Anwalt für CDM, begrüßte die Entscheidung des Gerichtes und verkündete, dass die Aussaat von transgenem Saatgut…

„die biologische Vielfalt bedroht, sowie die landwirtschaftlichen Aktivitäten und die Kultur von Mexiko.“

Ungefähr 30% des in Mexiko angebauten Mais und 30% der Sojapflanzen in Yukatan werden derzeit aus GMO-Samen gewonnen. Mexiko importiert auch gelben GMO-Mais aus den Vereinigten Staaten, wo er ungefähr 90% des Marktanteils ausmacht. Mexiko ist Teil einer größeren lateinamerikanischen Bewegung, die Monsanto davon abhalten soll, weiter im Landesgebiet zu expandieren.

Was haltet ihr davon? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren; und bitte teilt diesen Artikel!

Von Alex Pietrowski für The Waking Times, veröffentlicht auf TrueActivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 

Quelle: http://derwaechter.net/sieg-mexiko-einheimische-aktivisten-gewinnen-bei-wichtiger-gerichtsentscheidung-gegen-monsanto

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7 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Schon 1973 hat die Regierung der BRD das Verursacherprinzip abgeschaft und das Fundamentalprinzip eingeführt. Selbst die Rotgrünen haben das so belassen. Also Gauner wo mer naluegt.
    Ich freu mich schon auf die Wahlstände der Partein vor der nächsten Wahl – da werde ich abschmähen um zu sehen wie die Gesichtzüge der Kandidaten entgleißen.

    Gefällt mir

  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. haluise sagt:

    wergiftissi, isset sölbschschuld
    BIN LUISE

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  4. Querulant sagt:

    Erlaube mir eine Kritik.
    Artikel ist zu lang, der Kern des Anliegens ist schwer ermittelbar.

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  5. thom ram sagt:

    Querulant

    Gerne sage ich dir, was der Kern ist.

    Da sind Menschen, die denken selbständig, und sie verrühren den Arsch. Sie schieben einem Teufelsprodukt den Riegel.

    Vermutlich war dir diese Zusammenfassung zu lange.

    Gefällt 1 Person

  6. Texmex sagt:

    Danke Thom für den Artikel.
    Wieder ein kleiner Schritt zur Rückkehr zu Samen nicht in der Hand der Kraken.

    Gefällt 1 Person

  7. Usul sagt:

    Leider schlechte Nachrichten aus Brasilien!

    Entnommen von esgehtanders.de

    Newsletter 01-2017 Nachrichten aus Brasilien von Prof. Antônio Inácio Andrioli

    Veröffentlicht am 6. Januar 2017 von Marie-Luise Volk in Newsletter 

    Liebe Interessierte,zu Beginn des Neuen Jahres erreichten mich besorgniserregende Nachrichten aus Brasilien: Prof. Antônio Inácio Andrioli, uns Gesundheitsberater/innen (GGB) besonders bekannt durch sein Buch „Die Saat des Bösen“ (emu-Verlag), berichtete, dass es nach dem parlamentarischen Putsch im letzten Jahr in Brasilien zu katastrophalen Entwicklungen kam:  Die korruptesten Politiker wurden als Minister ernannt. Dass hinter diesem erzwungenen „regime-change“ natürlich wieder einmal handfeste US-amerikanische Interessen stecken, wurde in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten berichtet.

    Prof. Antônio Andrioli beklagt, dass Blairo Maggi, der derzeit größte Sojaproduzent der Welt, Landwirtschaftsminister in Brasilien ist. Er wurde weltweit deswegen bekannt, weil er als Gouverneur von Mato Grosso „als Kettensäger“ (Greenpeace) verantwortlich für die Entwaldung von 40 % des Landes war. Im Dezember vergangenen Jahres war er in Chapecó, und hat sich für die Massentierhaltung und die Erweiterung von Monokulturen – angeblich zur Rettung der brasilianischen Wirtschaft – ausgesprochen.

    Die durch einen Putsch an die Macht gekommene Regierung Michel Temel  hat den Import von genetisch veränderten Mais aus den USA zugelassen und dies sogar mit Hilfe der brasilianischen Biosicherheitskommission, der Antônio Andrioli auch angehört (19 Stimmen pro und 3 Stimmen dagegen). Antônio Andrioli schreibt:„Die wenigen kritischen Stimmen wird es nach dem Ende unserer Amtsperiode nicht mehr geben, denn die Regierung möchte eine Kommission, in der alle für die Gentechnik stimmen. Also eine einheitliche Meinung zu dem Thema. Bei der letzten Sitzung im Dezember wurde eine Sojaplanze zugelassen, die resistent ist gegen das Spritzmittel Dicamba(von Monsanto). Es kommen demnächst neue Sorten von Eukalyptus und Zuckerrohr zur Zulassung. Ausserdem ist der gentechnisch veränderte Moskito von der Firma Oxitecstark im Einsatz angeblich zur Bekämpfung von Dengue-Fieber, Zika und Chikungunya.„

    Ja und Beyer will Monsanto haben!

    Glaxo-smith-kline wartet dringend auf den Erfolg der Zika-Infektionen, damit die Aktienkurse steigen.

    http://esgehtanders.de/weltgesundheitsorganisaton-who-verordnet-zika-virus/

    Ja Zusammenhänge gibts? 😦

    Brasilien wir denken an euch!

    Gefällt mir

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