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Monsanto, Syngenta, Bayer / Der grosse Schwindel

Wieder einmal nimmt Infosperber.ch ein Thema auf unverblümte Art auf, so, wie es sich gehört. Mein Dank geht an Infosperber und an Autor Urs P. Gasche.

Von schweizerischen (europäischen wohl eher auch) Pinocciomedien, wie überraschend, schön stillschweigend übergangen, hat eine Studie über 30 Jahre stattgefunden:

Ertragsmenge und notwendiger Einsatz von Pestiziden bei ursprünglichen und bei gentechnisch veränderten Pflanzen. Das Resultat zeigt, was hinter dem menschenfreundlichen Lächeln der Firmenpropaganda in Tat und Wahrheit steht.

NWO

thom ram, 16.11.0004NZ Neues Zeitalter (Wer lieber Genmais fressen will, 2016)

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Genveränderte Nahrungsmittel machen Bauern von Konzernen abhängig © Awel

Monsanto, Syngenta, Bayer: Der grosse Schwindel

Urs P. Gasche / 16. Nov 2016 – Genverändertes Saatgut: Weder sind die Ernten grösser noch braucht es weniger Pestizide. Das zeigt ein unabhängiger Vergleich.

Medien verbreiten Versprechungen und Behauptungen der internationalen Saatgutkonzerne seit Jahren als Tatsachen: Dank genverändertem Saatgut gebe es grössere Ernten und es brauche weniger Pestizide. Die Menschen in der Dritten Welt könnten nur mit Gentechnik ausreichend ernährt werden. Das zeigen diverse Studien, die von den Saatgutkonzernen finanziert wurden.

Gestritten wird «nur» noch über mögliche langfristige Folgen für die Gesundheit von Tieren und Menschen sowie über die Wahlfreiheit der KonsumentInnen.

Ein Vergleich über dreissig Jahren

Jetzt hat die «New York Times» (NYT) die Erträge der Ernten und den Pestizideinsatz bei genverändertem Mais, Raps und Baumwolle mit dem konventionellen Anbau über dreissig Jahre hinweg aufgrund unabhängiger Daten verglichen. Fazit: «Falsche Hoffnungen» und «nicht realisierte Träume».

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Obwohl die «New York Times» ihren Befund bereits Ende Oktober mit einer Titelstory sowie auf einer ganzen Seite ausführlich veröffentlichte, hat bisher keine einzige Schweizer Zeitung darüber berichtet (Quelle SMD). «Watson» hat gestern informiert.

Was hier auf Taubenfüssen daherkommt, könnte der endgültige Durchbruch zur Erziehung und Perfektionierung des Menschen sein. Denn mittels der Chip-Überwachung der Gedanken lassen sich präventiv kriminelle Handlungen verhindern, indem bereits kriminelle Gedanken in der Überwachungszentrale einen Alarm auslösen. In der Anfangsphase wäre wohl mit einer hohen Anzahl von Fehltreffern zu rechnen, denn nicht jeder, der an Mord denkt, will auch einen Mord begehen. Doch die Sanktionierung der Gedanken wird die Menschen dazu bringen, dass sie solche zu vermeiden versuchen. Allmählich wird es durch die Vermeidung krimineller Gedanken – also mit positivem Denken –auch zu immer weniger kriminellen Handlungen kommen. Das wäre die perfekte Gesellschaft aus idealen Menschen. Benthams Vision.

Vergleich Europa mit USA und Kanada

Trotz langjährigem Einsatz von genverändertem Saatgut seien die Ernten pro Hektar in den USA und in Kanada nicht erkennbar stärker gestiegen als in Frankreich oder Deutschland («no discernible advantage in yields»). Gleichzeitig ist der gesamte Pestizidverbrauch in Frankreich seit 1995 stärker zurückgegangen als in den USA, obwohl in den USA Mais, Sojabohnen und Baumwolle seit zwanzig Jahren mit genverändertem Saatgut hergestellt werden.

Schleichend und ohne grossen Widerstand entwickelt sich heute ein immer feineres Überwachungs-Netz basierend auf der Grundlage der technologischen Innovation und dem Versprechen auf ein vollkommeneres Zusammenleben. Was aber unter den Rahmenbedingungen demokratischer Rechtsstaaten noch relativ harmlos erscheinen mag, kann in den Händen diktatorischer Regimes zu verheerenden Auswirkungen führen. Das panoptische System ist laut Foucault «ein Verstärker für jeden beliebigen Machtapparat: es gewährleistet seine Ökonomie (den rationellen Einsatz von Material, Personal, Zeit); es sichert seine Präventivwirkung, sein stetiges Funktionieren und seine automatischen Mechanismen. Es ist eine Methode der Machterlangung in einem bisher beispiellosen Ausmaß, ein großes und neues Regierungsinstrument».

Davon profitierten vor allem grosse Konzerne, die sowohl das genveränderte Saatgut als auch die Herbizide verkaufen, gegen die das Saatgut immun ist.

In Zahlen: In Frankreich sank der Verbrauch von Insektiziden und Fungiziden pro Hektar in den letzten dreissig Jahren um 65 Prozent. Das ist ein deutlich stärkerer Rückgang als in den USA mit minus von 20 Prozent.

Gleichzeitig ging der Einsatz von Herbiziden in Frankreich um 36 Prozent zurück, während er in den USA um 25 Prozent zunahm.

Als Quellen nutzte die NYT das «United States Geological Survey» sowie UN-Statistiken und unabhängige wissenschaftliche Forschungsresultate.

Monsanto-Kronzeuge distanziert sich

Mit der Auswertung der NYT konfrontiert meinte Robert T. Fraley, technischer Leiter bei Monsanto, die NYT habe Daten willkürlich ausgewählt, so dass die Industrie schlecht dastehe. «Die schlauen Bauern werden sicher kein teures Saatgut kaufen, wenn sie von dessen Nutzen nicht überzeugt wären», erklärte Fraley der NYT. Die Biotechnologie habe die Ernteerträge «mit Sicherheit stark erhöht».

Weiterlesen in Infosperber

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5 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. […] über Monsanto, Syngenta, Bayer / Der grosse Schwindel — bumi bahagia / Glückliche Erde […]

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  3. Luckyhans sagt:

    „Allmählich wird es durch die Vermeidung krimineller Gedanken – also mit positivem Denken – auch zu immer weniger kriminellen Handlungen kommen. Das wäre die perfekte Gesellschaft aus idealen Menschen. Benthams Vision.“ –
    ist schon lustig, daß hier wieder etwas mit Zwang angestrebt wird, was der Mensch sowieso freiwillig tun WIRD, wenn er in eine neue Gesellschaft kommen will – seine Gedanken reinigen von allem „Schlechten“, wie vor Kurzem hier von mir angesprochen… das ist wieder diese irre Lehre, daß der Mensch sich nur unter Zwang ändern würde – völliger Blödsinn, denn das würde den Menschen als komplett außengesteuert voraussetzen…

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  4. Bettina sagt:

    Da muss ja unbedingt zu dem Thema der neuere Vortrag von Gottfried Glöckner rein:

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  5. Rafreider Heinz sagt:

    Die Natur wird sich immer rächen. Mit der Gentechnik wurde die Erde in das grösste Versuchslabor verwandelt.
    Wenn schon die AKW-Technik nicht beherrscht wird, wie kommt es dann im Nanobereich erst recht zu Katastrophen. Ich meine, wenn 2 Gene eines anderen Lebewesens in eine Pflanze hineinmanipuliert werden,
    schaffen die Wissenschaftler Monster. Sie werden das nie und nimmer beherrschen können. Es sei nicht vergessen in zahlreichen Labors werden Viren, Bakterien gelagert. Was geschieht, sollten diese in die Umwelt
    gelangen. Wohlbekannt ist, dass Zecken Borreliose und Hirnhautentzündungen bewirken können. Weniger
    bekannt ist: Im Staate Connecticut auf Plum-Island biologische Versuche mit Zecken stattgefunden haben.
    Mit der Zeit wurden die Dächer dieser Labors durchlässig und die Zecken konnten entwischen. Sie haben
    sich global ausgebreitet und treiben ihr Unwesen. Selbst der Entdecker der Borreliose Willi Burgdorfer konnte
    sich nicht erklären über den Ursprung der schnellen Verbreitung. Es dürfte sich um eine biologische Waffe
    der Amis handeln.
    Die „long-term“ Folgen sind doch den Wissenschaftlern egal, Hauptsache sie und die Pharma verdienen
    sich dann eine goldene Nase mit denen angeblich den Patienten geholfen werde.

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