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openPetition / Amadeu Antonio Stiftung / Keinesfalls mit NWO-Chefknechten verbandelt

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Wer als sich deutsch fühlender Bürger Zeit hat, nicht „nur“ die ganz grossen Züge zu betrachten, sondern auch, immerhin ein wenig, ins Detail zu gehen, dem empfehle ich, die kurze Information von Gerhard Wisnewski betreffend „Petitionen“, genauer die Plattform „open Petition“ anzuhören.

Zufälligerweise steht ein neuer so besonders guter Freund von mir im Zentrum des Interesses: Die famose Amadeu Antonio Stiftung, deren Leute nur nur Gutes für mich und dich und uns wollen. Die Amadeu Antonio Stiftung ist natürlich ideologisch neutral. Sie hat ihren Sitz in einem Wohnzimmer. Ihre Promotoren arbeiten ohne Entgelt. Die Amadeu Antonio Stiftung hat mit etablierten teutschen Parteien gar nichts zu tun.

So weit alles klar? Nun Wisnewski. Danke, Gerhard.

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Da komme ich wieder mal an meine Grenzen, möchte Beil oder Kanone oder Flammenwerfer nehmen und Schlangennester tilgen.

Diese Amadeu Stiftung kommt mir vor wie der scheinheilige Lügenpfuhl schlechthin. Kommt daher, heilig und gut, Segen spendend. Und wirkt im Sinne derer, welche dich mich uns auf dem Boden röchelnd kriechen sehen wollen.

Für mich ist Joshua immer noch Referenz, denn er hatte tiefere Einsicht als ich heute. Joshua habe die eigennützigen Egopfopfen aus dem heiligen Tempel verjagt, und zwar mittels netter Worte Peitsche. So erlaube ich mir, mir vorzustellen, dass diese Stiftung aufgehoben werde und ihre Arbeiter einer der Menschheit nützlichen Tätigkeit zugeführt werden. Strassenbau. Ackerbau. Brückenbau. Hochhausbau. Bahntrasseebau. Gerüstebau. Im Gelände, nicht im Furzsessel.

thom ram, 20.08.0004 (Für NWO Sesselfurzer 2016)

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21 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Klasse, wie Wisnewski das macht.

    Der Witz an der ganzen Sache ist ja, dass diese Stiftungs-Typen unterstellen, die Petition enthalte Illegales, ohne allerdings zu sagen, was.

    Was ist daran illegal, zu fordern, einer Stiftung möge die Unterstützung durch Staatsgelder entzogen werden?

    Das ist eine reine Meinungsäußerung: Diese Leute sollten kein Geld mehr vom Staat bekommen.

    Derlei Forderungen, gegen Subventionen aller Art, die gibt es jeden Tag, manchmal ganze wirtschaftliche Branchen betreffend, ebenso Vereine (wenn deren Steuerbefreiung dubios erscheint z.B.), Stiftungen usw.

    Sollten nun in einer Petition Passagen zu finden sein, die inhaltlich falsch sein könnten, so können sich dereinst in der Tat die Gerichte damit befassen. Wie kann der Betreiber einer entsprechenden Plattform sich anmaßen, darüber zu befinden, was ihm nicht gerichtsfest genug sei? Kriegt er die Verleumdungsklage?

    Das ist natürlich alles ein ausgemachter Schwindel.

    Was ich allerdings im Sinne der Ironie des Schicksals lustig finde, ist, dass es jetzt einen von der CDU getroffen hat. Kann er sich ja mal bei Mami beschweren gehen, sich in deren Raute verkriechen.

    Einer sprach aus eine Bitte
    Es ging ihm um eine Unsitte

    Das war der Freiheit schon zu stark
    So schalt man seine Schrift
    Als ein übles Gift
    Als rechtswidrig arg

    DÄMOKRATIE!

    Wir zeigen euch die!

    MENSCHENRECHTE!

    Nicht für euch

    Ihr Gedankenverbrecher

    Ihr Meinungsmörder

    Für euer Art Seuch‘

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  3. thom ram sagt:

    Magnus

    Die, welche steuern, sie lassen ihr Gift immer noch weiter nach unten träufeln. Sie tun es zurzeit zu schnell. Sie haben Panik, ihr Werk könnte verrecken, darum tun sie es zu schnell. Ich rate ihnen: Besinnt euch auf eure jahrzehntausende alte Tradition der hauchdünnen Salamischeibchen.

    Doch mein Rat verhallt. Erstens hören sie nicht auf einen ausrangierten Organisten, dazu noch rettungslosen Idealisten. Zweitens haben sie viel mehr damit zu tun, wie sie sich der Energien erwehren wollen, welche nicht nur von einem ausrangierten Organisten, sondern von unzähigen Architekten, Dichtern, Ingenieuren, Krankenschwestern, Müttern, Vätern, Strassenwischern, Professoren, Erfindern, Dichtern, Philosophen, Kabarettisten und Bienenverständigen in die Welt gesendet werden.
    Es sind da immer mehr Menschen, welche sich vom langsam, unbemerkt bis hin zum Tode erhitzt werdenden Frosch sich wandeln in Wesen, welche der Wahrnehmung sich befähigen. Und etwas sagen.

    Tja, und da haben es Exponenten einer Mozart Amadeus, ups, einer Amadeo Antonia Stiftung dann eben es bitzeli schwäär, denn nicht nur gutgläubige Schäfchen horchen ihrer Schalmeyen, sondern da sind mehr mehr Leuts, welche Intuition und Hirn befehlen: Go on! Erkenne!

    Und die Folge ist: Die bemitleidenswerten Sesselpupser und Mikrofonlutscher einer lächerlichen Amadeo Stiftung werden andernortes lernen müssen, was Erde, was Holz, was Metall, was Muskelkraft, was Leben ist.

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  4. thom ram sagt:

    Magnus

    Du fragst:
    *Was ist daran illegal, zu fordern, einer Stiftung möge die Unterstützung durch Staatsgelder entzogen werden?*

    Ich gestehe. So neutral zu fragen, das fällt mir gopfertammi schwer. Ich möcht den Flammenwerfer anschmeissen und sone Schlangenquallenspinnenhöhle ausbrennen.

    Diese Scheinheiligkeit gehört mit Stumpf und Stiel ausgerottet.

    Wer sie aufrecht erhalten will, den schicke ich ins Holzfällerlager. Er / sie wird dort Bekanntschaft machen mit seinem / ihrem wahren Wesen. Er / sie wird daran genesen, bei der Arbeit mit der Säge und dem Beil / der hölzernen Kochkelle und dem originalen Herdfeuer, der muskelschwache Sesselsack / die schwachbrüstige Nichtfrau.

    Bin ich nun rachsüchtig? Bin ich null. Wenn Kuhmist auf der Strasse liegt, dann gebe man ihn auf den Komposthaufen, und dort wird er Segen bringen. Jedes Ding an seinen Ort. Jedes Mensch dort eingesetzt, da es seine Leckzioon lernen kann. Herr Schräuble verkaufe Tomate und Gurke am Winterfeldmarkt in Berlin. Warum ich drauf komme, verrate ich nicht.
    Herr Fischer, der mal dick, dann dünn und wieder dick war / ist, bestreite den Posten des Chauffeurs eines launischen Despoten. Wie ich drauf komme, verrate ich nicht.
    Frau Kasner, die arme Sau, die wird am schnellsten ihre Lektionen lernen, wenn sie als Lehrerin von Sonderschülern eingesetzt wird. Sonderschüler im Alter zwischen 14 und 18. Mit Sonderschüler bezeichne ich, als ausrangierter CH Schullehrer von klein auf grundfalsch und schlecht begleitete Kinder, welche dazu noch über nicht allllllzuguuute Erbanlage verfügen. Frau Kasner wird fil schnnäll gutt lernen.

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  5. @ thomram

    Ich werde schon auch gerne mal deftig, und dass gewisse Leute auf den Biobauernhof usw. verpflichtet gehören, sage ich auch schon lange. (Für Mutti dachte ich allerdings an die Essensausgabe in einer Berliner Obdachlosenküche, offen auch für Deutsche.)

    Gerade in letzter Zeit aber versuche ich, mich immer wieder am Riemen zu reißen und, wo es geht, ganz nüchtern legalistisch zu argumentieren (ja, ich weiß, das geht zu gewissen Dingen in D nicht).

    Was ich jetzt zu den Zuständen hier sagte, lebte ich fern der antideutschen Willkür der BRD-Justiz, darüber habe ich mir noch keine genaueren Gedanken gemacht. Und wenn, so schriebe ich sie, wollte ich sie schonmal aufschreiben, nur auf Papier, nicht in einen Elektrokasten.

    Solche Leute wie diese Kahane sind nun aber tatsächlich ein derartiger Ausbund an…ach, ich setze lieber nicht fort, schimpfe ich nur halb so schlimm einmal hier wie die jeden Tag gegen Patrioten, ohne Unterlass, so mag mich das teuer kosten.

    Der Verfolgungsdruck durch solche Leute wie auch die Justiz hat sich in den letzten ein bis zwei Jahren dramatisch erhöht. Auf der einen Seite Mordaufrufe en masse, nicht verfolgt, auf der anderen Seite saftige Strafen gegen etwas gröbere Worte, völlig ohne Gewaltandrohung oder -aufruf.

    Manche versuchen sich zu salvieren, indem sie ihrerseits Nazi-Vergleiche gegen die antideutschen Spitzbuben bemühen, erkennen noch immer nicht (wenn es nicht U-Boote sind), wie dumm sie da in die Falle tappen, dem System noch zur Hilfe kommen.

    Ich sage das denen immer wieder, aber sie hören nicht oder wollen nicht hören.

    Ziemlich düster ist das, denn bei den meisten ist es tatsächlich Angst und Verzweiflung, Irregeführtsein, die sie solche Vergleiche selber anbringen, wenigstens gutheißen lässt.

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  6. Mike Beyond sagt:

    Es gibt hunderte Stiftungen der Kabale und von dem System, die das pure Böse darstellen, (z.B. im Geldsystem) mit sehr düsteren Absichten für Mensch und Natur, und so eine Petition hat auf dieser Plattform noch Nie irgendwelchen Erfolg gebracht, und ich hab schon die verrücktesten Petitionen auf der Seite gesehen.

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  7. @ thomram

    Dui Mergel
    Sell Wergel
    A der Dresa
    On midm Besa
    Zom Essaausgä
    Derwä
    Au schbiela
    Gsond sen Schwiela

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  8. Es muss heißen:

    „Essausgä“

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  9. thom ram sagt:

    Schon gut, Junge.

    Erinnert mich an Mickimaus vor pfuffzig jahren, da rieten die drei Neffenticktricktrack ihrem Onkel Donald, alle viere per Kriminellem im gemeinsam gefahrenen Autoli das, was man heute gekidnappt nennt: Bafahr doboch übübeber eibeineben Hopoppepel. Was Donald machte, mit dem schönen Erfolg, dass der bepistolete Kriminelle an der Wagendecke sich eine Hirnerschütterung holte und damit erlediget warete.

    Leute, versteht man mein Deutsch noch?

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  10. @thomram

    Jetzt nennst Du auch mich noch Junge.

    Dass meine Eltern versucht haben, mich anständig zu erziehen, dabei in erheblichen Punkten scheiterten, ich immer noch manchmal naiv und gutmütig bis zum einfältigsten Kinde, sei auch nicht bestritten, wessenthalben ich erst recht versuche, es mir als Ehre anzurechnen, mit 52, von Dir Junge geheißen zu werden.

    Ein Junge, der, obzwar spät erst dran mit seinen Jungs, schon Großvater sein könnte.

    In der Tat, manchmal bin ich immer noch der junge Frechdachs, entweder aus Berechnung, oder einfach, weil ich Spaß daran habe. Du aber auch, Junge. (Wenn Du achtzig bist, ich also fünfundsechzig, das gelobe ich feierlich, werde ich Dich, egal wie jung geblieben, nicht mehr Junge heißen.)

    Bei allem, was Du hier aufsetzt, Dir dann dazu bieten lässt, mit der Felldicke eines Mammuts, gekontert durch Deine feinen Spitzen und Provokationen, nett ein paar Selbstzweifel zwischendreingsäet, ich bin klein, mein Herz ist rein, das hat mindestens erlesenen Seltenheitswert in einer geistigen Landschaft, da nicht nur Schwaben ihre halben Fürze dreimal umdrehen müssen, bevor dass sie den Rest, sich noch einmal umsehend, so entschleichen zu lassen suchen, dass doch noch einer was riecht.

    Ihr Schweizer habt in den letzten Jahren ein paar sehr tapfere Leute zusammengebracht. Leute, die ihre Nahverwandten (Schwaben, Deutsche) zu unterstützen, auch im eigenen Sinne, aber da ist das Risiko besonders groß, nicht wenig auf sich nehmen. Das mal hier an Dich und Deine Kompatrioten. Manche in Deutschland sehen das. Danke.

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  11. thom ram sagt:

    Du rührst mich, Magnus. Herzlichen Dank.

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  12. thom ram sagt:

    Irgendwo ist ein Knoten. Ludwig der Träumer schickte den folgenden Kommentar ab, doch kam der hier nicht an.
    Ich hänge den Kommentar von LdT, den ich per Mail erhalten habe, nun eigenhändig raus.
    thom ram
    .

    Die Verbandelung zwischen Amadeu Antonio Stiftung und Open Petition überrascht mich nicht. Machiavelli hats beschrieben und Martin Luther war der erste in der Moderne, der eine Open Petition an die Kirchentür genagelt hat – ein armseliger Vasale. Es gab ja sonst keine anderen Medien. Es ist die Kunst der „Führer“, Hofnarren zu ihren Gunsten heranzuzüchten, die glauben etwas zu bewirken. Sie stellen die Plattform dazu zur Verfügung – ähnlich Speakers Corner im Engelland. So auch mit OP geschehen. Ein bißchen Empörung mit einem Mausklick abgedrückt und man hat als lupenreiner Demokrat seine Schuldigkeit getan. Alle paar Jahre wählen gehen, ist ohnehin erstes Bürger Plicht. Sonst kommen wieder die – egal wer oder was, jedenfalls andere an die Regierung und dann kommt das Chaos. Das ist so in die Hirne gebrannt, daß ich kaum Hoffnung auf Besserung habe. Der Mensch ist das einzige Idiotenelement im Universum, das sich selbst versklavt – sich seinen Metzger selbst wählt. Selbst ein Klardenker aus der Eifel verteidigt noch Wahlen als Symbol der demokratischen Freiheit. Wie verkommen ist die Philosophie inzwischen? Man weiß ja, was man hat mit der Raute und der schwarzen Null. Das Leben ist schließlich kein Honigpferd oder Goldesel, wie wir bereits in der „Schule“ lernen. Gelle.
    Alle Warnrufe in der Vergangenheit haben nichts bewirkt. Die Anarchisten sind nur noch als Schlagwort in der Bibliothek zu finden. Mehr davon auf einer meiner Lieblingsseiten: https://www.anarchismus.at
    Elisée Reclus – „Wählen heißt entsagen“ (Brief an Jean Grave, 26.09.1885)
    Clarens, Vaud, dem 26. September 1885.

    *****

    Genossen!
    Ihr fragt einen Euch wohlwollenden Mann, der weder Wähler noch Kandidat ist, nach seiner Meinung über die Anwendung des Wahlrechts.
    Die Zeit, die Ihr mir gebt, ist kurz, doch da ich über den Gegenstand eine abgeschlossene Meinung habe, so kann ich in wenigen Worten das sagen, was ich zu sagen habe.
    Wählen heißt entsagen; indem man sich einen oder mehrere „Führer“ für eine kürzere oder längere Zeitperiode wählt, verzichtet man auf die eigene Souveränität. Ob er nun ein absoluter Monarch, ein konstitutioneller Prinz oder nur ein einfacher Mandatar ist, mit dem kleinsten Teil einer Würde betraut, der Kandidat, dem Ihr zu einem Thron oder einem Parlamentssitz verholfen habt, er steht jetzt „über“ Euch. Ihr ernennt Männer, die „über den Gesetzen stehen“, weil sie es unternehmen, dieselben zu machen, und ihr Bestreben wird sein, Euch nun auch gehorsam zu machen.
    Ein Wähler sein, heißt ein Narr sein. Es heißt glauben, daß Menschen wie Ihr selbst plötzlich durch das Gebimmel einer Glocke die Fähigkeit erhalten, alles zu wissen und alles zu verstehen. Eure Mandatnehmer machen Gesetze über alles; von Lucifer-Streichhölzern bis zu Kriegsschiffen, von der Vernichtung der Raupen an den Bäumen bis zur Austilgung von Völkern, ob roten oder schwarzen. Es muß für Euch den Anschein haben, daß ihre Intelligenz gerade durch die Unendlichkeit ihrer Aufgaben immer größer wird. Die Geschichte lehrt, daß das Gegenteil der Fall ist. Macht hat immer nur ihre Besitzer eitel und albern gemacht, vieles Reden stets verdummend gewirkt. In den regierenden Körperschaften herrscht die Mittelmäßigkeit fatalistisch vor.

    Wählen heißt Verrat heraufbeschwören. Zweifellos glauben die Wähler an die Ehrlichkeit derjenigen, die sie wählen, und sie mögen am ersten Tage, wenn die Kandidaten in der ersten Hitze sind, Grund dazu haben. Aber wenn des Menschen Umgebung sich ändert, dann ändert er sich selbst auch. Heute verneigt sich der Kandidat vor Euch — vielleicht etwas zu tief. Morgen wird er sich wieder aufrichten und vielleicht zu hoch. Derselbe, der um Eure Stimme bettelte, er wird Euch jetzt Befehle erteilen. Kann der Arbeiter, der Werkmeister geworden ist, derselbe bleiben, der er vorher war, ehe ihn die Gunst des Unternehmers beförderte? Lernt nicht der lärmende Demokrat sein Rückgrat biegen, wenn der Bankier sich herabläßt, ihn in sein Kontor einzuladen, wenn die Diener von Königen ihm die Ehre antun, sich mit ihm in den Vorzimmern zu unterhalten? Die Atmosphäre der gesetzgebenden Körperschaften ist zum Atmen ungesund. Ihr schickt die Mittelmäßigen von Euch nach einer Stätte der Korruption, wundert Euch nicht, wenn sie verdorben herauskommen.

    Deshalb entsaget nicht. Vertraut Euer Schicksal nicht Menschen an, die unvermeidlich unfähig und künftige Verräter sind. Wählt nicht! Anstatt, daß Ihr Eure Interessen anderen anvertraut, verteidigt Euch selbst. Anstatt daß Ihr Euch einen Anwalt nehmt, der Euch Ratschläge über zukünftige Handhabungen gibt, handelt selbst. Gelegenheit dazu ist immer für diejenigen, die sie wollen. Auf einen anderen die Verantwortung für sein eigenes Betragen abwälzen, heißt Mangel an Mut zeigen.
    Ich grüße Euch von ganzem Herzen, Genossen.
    Elisée Reclus.

    *****
    Wie es weitergeht, falls das kleine Arschloch endlich aufwacht und sein eigenes Leben selbst in die Hand nimmt, hat José Saramago (1922–2010) in seinem Meisterwerk beschrieben. Aber da müssen wir durch, falls es irgendwann ein selbstbestimmtes Leben geben sollte. Hab das Buch mal kurz rezensiert:
    Die Macht der „Demokraten“
    Eine Kommunalwahl mit nur 5% Wahlbeteiligung wird einer Stadt zum dramatischen Verhängnis. Die demokratisch gewählten Politiker in den anderen Kommunen und der Staatsregierung wittern eine Verschwörung gegen die Demokratie, die natürlich umgehend beendet werden muß. Sämtliche, dem Staatsapparat zur Verfügung stehenden Mittel, wie Geheimdienst, Folter und Mord werden eingesetzt. Bestrafung durch Abzug der örtlichen Verwaltung und Polizei brachte nichts. Die Bürger organisierten sich selbst und sogar die Kriminalität ging zurück. Die Belagerung der Stadtgrenzen mit Zutrittskontrolle und Aushungern schweißten die Menschen nur noch mehr zusammen. Gelebte Anarchie wurde Wirklichkeit.
    Wie die Staatsmacht dem Einhalt gebot und welche Dramen sich in den Ministerien abspielten, hat José Saramago (link is external) in seinem Roman „Die Stadt der Sehenden“ auf bedrückende traurige Weise herausgearbeitet. Wer dieses Meisterwerk gelesen hat, ist einen wesentlichen Schritt weiter bei der Frage: Wie funktioniert Demokratie? Er wird zum Nichtwähler, auch, wenn ihm das einstweilig das Leben kostet. Zumindest kommt er der Anarchie etwas näher.
    Es ist sicher kein utopischer Roman. Die beschriebenen Mittel und Werkzeuge haben unsere Regierungen bereits parat, wenn wir nicht weiterhin brav unsere alternativlosen Parteien wählen. Nur so können diese (Mittelmäßig wäre eine Beleidigung für das Mittelmaß) am unteren Ende der Menschlichkeit stehenden Psychopathen ihren Status noch behaupten.
    Wie also aus den Zwängen unserer „Dämonkratie“ ohne Lebensgefahr ausscheren, oder in H4 getrieben, fertiggemacht zu werden?
    Ist unser jetziges Schicksal also doch alternativlos und systemrelevant? Das bittere Ende in seinem Roman läßt den Schluß zu. Dennoch ein Buch, das Hoffnung macht. Es zeigt schonungslos die Machenschaften und Gefahren unseres politischen Systems und wie wir „Demokraten“ unter- und unten gehalten werden. Wer diese Gefahr kennt, kann eher ausweichen oder neue Wege suchen.
    Das Vorgängerbuch „Stadt der Blinden“, auf das in manchen Passagen Bezug genommen wird, ist nicht weniger lesenswert, jedoch für das Verständnis hier nicht unbedingt notwendig.

    Liebe Gemeinde, klebt euch den Brief vom „Elisée Reclus – „Wählen heißt entsagen“ in Großformat auf euren Flachbildschirm. Erst, wenn ihr den kapiert habt, solltet ihr den wieder einschalten. Wenn der dann nur noch schwarz bleibt, egal wo ihr hinzappt, dann ist der sicher nicht kaputt. Dann ist nämlich niemand mehr da, der euch Medienscheiße ins Hirn bildet. Das Programm machst du selbst, liebes kleines Arschloch. Dann bist du endlich Mensch.
    Werde das Thema heute abend mit Uli (dem Schöpfer) besprechen. Er will mich mit Selbstgebrautem überraschen. Er war angetan vom Ludwig Bräu. Bin auf seine Braukunst gespannt. Ich glaube kaum, daß er mir Weihwasser anbietet.
    Bis denne noch ein gutnachtsliedle:

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  13. Ludwig der Träumer sagt:

    Habe eben den Text nochmal abgeschickt. Der verschwindet einfach im nix. Werde ich da etwa von WP ausgefiltert? Vlt. wg. meinem Aufruf zur Anarchie. Seltsam das.

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  14. Katharina Miller sagt:

    Seite ist auf dem Server nicht mehr vorhanden.

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  15. @ thomram

    Ich würde gerne einen Gastbeitrag einreichen, zur Erstveröffentlichung hier, bei Gefallen.

    Wie kann ich Dir den Text zukommen lassen?

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  16. @ thomram

    Danke. Eben abgeschickt.

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  17. Bei dieser Gelegenheit, Frau Kahane, indem Sie damit zu tun haben, irgendwie, linke ich Ihnen den nochmal rein:

    http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/11/14/von-der-geplanten-vernichtung-der-weisen-rasse-in-europa/

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  18. Der Text, Frau Kahane, ist übrigens der, welcher auf der Weltübersuchmaschine zu „Weiße Rasse“ (geht auch mit Schweizer „ss“ oder gleich klein) als erster erscheint, schon einige Zeit.

    Weshalb die Maschine das macht, weiß ich nicht.

    Ich finde es auch verwunderlich.

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  19. vd sagt:

    @ Ludwig der Träumer

    „Der verschwindet einfach im nix.“

    Da gibt es also noch jemand, der davon überzeugt ist, es gibt das Nichts (Nix), obwohl es das Nichts doch eigentlich gar nicht (mehr) geben dürfte, da, wenn irgendetwas existiert, und sei es nur ein winziges Teilchen, damit die Existenz des Nichts doch aufgehoben sein müßte, sofern es so etwas wie das Nichts überhaupt je gegeben hat.

    Was somit bedeutet, schreibe ich hier einen Kommentar und der erscheint dann trotz pressens des Buttons „Kommentar abschicken“ nicht sichtbar, er vielleicht doch dann da an dieser Stelle, wo hingeschrieben, da sein könnte.

    Ich habe mit WordPress auch schon die seltsamsten Erfahrungen gemacht, als ich noch einen Blog betrieb. Habe aber alle meine Blogs gelöscht. So daß alles, was ich bei WordPress schrieb, in die Nichtsexistenz verschwunden ist und das sogar in einem Nu. Leid tat es mir später nur um wenige Artikel, mit denen ich mir wirklich Mühe gemacht hatte. Jedenfalls stellt man dabei fest, ich zumindest, daß etwas ins Nichts zu befördern ziemlich einfach ist, aber es von da wiederzubekommen unmöglich ist. So als gäbe es zwischen hier und dem Nichts eine Grenze in Form einer semipermeablen Membran im Rahmen einer Osmose.

    Jedenfalls, wenn so immer mehr ins Nichts hinüberwandert, kann dann überhaupt noch „die andere Seite betreffend“ vom Nichts gesprochen werden? Denn wo etwas angekommen ist und seien es nur in der materiellen Welt verschwundene Kommentare, so bleiben es auch da, wo diese angekommen sind verschwundene Kommentare und die sind nicht nichts.

    Würde immer mehr von dem, was in dieser Welt hier existiert verschwinden, möglicherweise es irgendwann einmal so weit sein, daß aus dieser Welt hier alles verschwunden wäre, dann gäbe es auf „der anderen Seite“ eine Welt der existierenden Nichtexistenz und unsere Welt hier wäre dann das Nichts geworden. Danach läuft der ganze Prozeß vielleicht wieder anders herum ab. So geht’s dann für immer und ewig hin und her. Damit gäbe es keinen Anfang und kein Ende. Denn das Nichts, aus dem alles vielleicht gekommen ist, kennt weder einen Anfang noch ein Ende, so etwas gibt es nur in einer materiellen Welt, wie diese hier.

    So und nun drücke ich auf den Button „Kommentar abschicken“ und dann bin ich gespannt, ob der Mist den ich geschrieben habe eher etwas für die Nichtexistenz ist oder ob der dazu verwendet wird, die materielle Welt hier noch eine zeitlang am Leben zu erhalten. Ich befürchte, daß Mist immer dazu verwendet wird, die Dinge in dieser Welt hier weiter am Laufen zu halten.

    Deshalb schlug ich auch schon öfters mal vor, wenn der Mensch eine neue Welt will, dann sollte er sich in dieser Welt hier absolut nur mit Nichtstun beschäftigen. Oder damit, Kommentare ins Nichts zu wünschen.

    Übrigens, die materielle Welt hier wehrt sich mit aller Kraft dagegen, ins Nichts zu verschwinden:

    „bumi bahagia / Glückliche Erde
    Hinweis: Hier schreiben lauter Spinner“

    Man will offensichtlich keine Spinner im Nichts haben!

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  20. Texmex sagt:

    Nochmals , da im Ministerium fuer Wahrheitsverdrehung gelandet:http://juedischerundschau.de/der-kampf-gegen-rechts-lohnt-sich-135910652/

    Folge dem Geld…

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