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08. Juni 2016 / Auf, nach Ramstein

Ramstein ist nur eine der Eiterbeulen auf dem Territorium der BRD. Sie alleine wäre schlimm genug, um sich in Grund und Boden zu schämen, dass sie im eigenen Land schwillt. Vergleichbar mit der BIZ in Basel. Täglich gehörten dort 10’000 Demonstranten auf die Matte. Ramstein hat einen Vorteil. Das von dort ausgehende Verbrechen ist kindergartenleicht zu verstehen. Im Gegensatz dazu sind die Gigaverbrechen, welche in der BIZ organisiert werden, vom Basler Tram aus betrachtet schwer nachzuvollziehen. Von Ramstein aus werden die Drohnen in Europa und Nahost gesteuert. Jeder Bäcker, Taxifahrer, Steuerverwalter, Jurist, Arzt, Lehrer, Stubenreiniger, Polizist, Hühnerfarmer, Pfarrer möge sich doch bitte gut überlegen, ob er seine Dienste (auf eigene Kosten = sehr hartes Brot) an Mensch und Einrichtung der Kriegsmaschine Ramstein doch besser einstellen wolle.

Ein früherer Freund von mir stellte eines Tages fest, dass er mittels seiner Arbeit als Optiker eingebunden war in die Herstellung von Zielgeräten für Waffen. Er hatte fünf Kinder und kündigte umgehend. Er lebt immer noch. Seine Kinder auch.

Am achten Juni heisst es „auf nach Ramstein“. Zehntausend sind hübsch und lächerlich. Hunderttausend sind gut und immerhin was. Besser ist, wenn so viele Menschen kommen wollen, dass dort an Infrastruktur drei Tage lang schier alles zusammenbricht. Ausser der Notstromgruppen der satanisch heiligen Kriegskuh auf dem Gebiet von Ramstein natürlich. Die sind gut gesichert.

Die Ausländer, die dort arbeiten, mögen nicht entlöhnt, doch unbehelligt nach Hause gehen. Deutsche, die dort arbeiten, mögen unbescholten andere Tätigkeiten finden. Aber die Kriegskuh Ramstein gehört geschlossen. Sofort.

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Der alte satte Schweizersack hockt auf Bali und hat den Nerv, mich zum Handeln in der Heimat aufzufordern.

Ich akzeptiere diese Kritik.

Ich legitimiere meinen Aufruf mit einem Beispiel. War vor wenigen Jahren in der Heimat, Schweiz, für zehn Tage. Bin nach Berlin gefahren mit dem Hauptzweck, an einer der Montagsversammlungen teilzunehmen, sie mit meiner Präsenz zu stärken.

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Denke grad laut.

„Gegen“ hilft nie. „Für“ öffnet Türen.

Idee.

Forderung:

„Umwandlung der Kriegskuh Ramstein in ein Förder- und Forschungszentrum der Anwendung von freier Energie. Sämtliche Zahlungen von Berlin werden weiterhin getätigt ausschliesslich dann, wenn Belege vorliegen, dass sie der neuen Zielsetzung dienen. “

thom ram, 29.04.0004 (für Ewiggestrige 2016)

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1200px-Wat_Rong_Khun_Hell

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Reiner Braun auf weltnetz.tv über die Aktionen der Stopp Ramstein Kampagne vom 10.-12. Juni und mit der Einladung, zum Planungstreffen am 7. Mai nach Frankfurt zu kommen: http://weltnetz.tv/video/785-gemeinsam-koennen-wir-ramstein-stoppen

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

in gut sechs Wochen findet unser großes Ereignis statt:

  • Das Friedenscamp wird am Mittwoch, dem 08.06.2016 mit einem Friedensfest eröffnet.
  • Die große öffentliche Veranstaltung in der größten Kirche Kaiserslauterns findet unter Beiwohnung des ehemaligen Staatssekretärs  Willy Wimmer, des Whistleblowers und ehemaligen Drohnenpiloten Brandon Bryant und des ehemaligen Mitarbeiters der CIA, Ray McGovern statt. Wir hoffen so darauf mit der Unterstützung unserer Gäste am 10.06.2016 die Aufmerksamkeit einer möglichst  großen Öffentlichkeit auf das Ereignis lenken zu können.
  • Am 11.06.2016 wird eine eindrucksvolle Menschenkette  von der Stadt Kaiserslautern ausgehen und unsere Proteste gegenüber der Air Base Ramstein zum Ausdruck bringen.

Bunt, friedlich, eindrucksvoll und gewaltig. So stellen wir uns diese Protestaktionen gegen eine Air Base vor, von der täglich Tod und Zerstörung ausgeht.

Viele Menschen aus ganz Deutschland bereiten diese Aktionen vor:

  • Flugblätter und Ankündigungen werden verteilt und bekannt gegeben,
  • Busse werden angemietet und  Anreisen werden vorbereitet,
  • Veranstaltungen werden geplant,
  • es werden immer wieder Menschen dazu angeregt ebenfalls  mitzukommen und mitzumachen und
  • viele weitere Ideen werden entwickelt,  um Aufmerksamkeit auf einen Standort zu lenken, von dem aus Krieg geplant und gelenkt wird.

Viele Anstrengungen werden dabei auf die logistische Absicherung gelegt:

  • Alle Details des Camps: Zelte, Toiletten, Licht- und Wasserversorgung, sowie Verpflegung müssen geplant werden.
  • Die drei Auftaktkundgebungen und die Schlusskundgebung vor der Air Base müssen vorbereitet und abgesichert werden: RednerInnen müssen dabei angesprochen, Kulturschaffende zum Mitmachen gewonnen und  eine Lautsprecheranlage angemietet werden.

Vieles weitere, tausende Details und Kleinigkeiten, müssen weiter bedacht werden.

Viele arbeiten freiwillig und unentgeltlich daran, am Wochenende und in ihrer freien Zeit die Veranstaltung zu realisieren. Das Engagement, insbesondere in  der Region selbst,  ist beeindruckend.

Selbst bei allem ehrenamtlichen Engagement, trotz jedes Kostenbewusstseins und jedwedem Sparen: Diese große Friedensaktion ist mit einem finanziellen Aufwand verbunden.

Wir wenden uns deshalb noch einmal mit der Bitte an alle Unterstützerinnen und Unterstützer der Stopp Ramstein Kampagne: Bitte überlegt, ob Ihr die großen Aktionen im Juni auch  mit einer – wenn auch noch so kleinen – Spende unterstützen könnt.

Jeder Cent, jeder Euro, hilft  Kosten zu decken.

Die Kosten der Aktionen der Stopp Ramstein Kampagne belaufen sich dabei für das Jahr 2016 auf weniger als 10.000€. Diese Kosten sind nichts verglichen mit den  Ausgaben, die der Bund trägt, um Krieg und militärische Aufrüstung zu finanzieren.  Durch eine Reallokation militärischer Ausgaben könnten noch mehr Aktionen für den Frieden finanziert werden. Das ist unser großes Ziel. Dafür brauchen wir Eure/Deine Unterstützung.

Bitte spendet für den Frieden: Ramstein 2016 ist unsere Aktion, wir stemmen sie – auch finanziell.

Bitte spendet auf das folgende Konto:

Spendenkonto
Inhaber: IALANA e.V.
IBAN: DE64533500001000668083
BIC: HELADEF1MAR

Stichwort: Stopp Ramstein

Vielen herzlichen Dank für Ihre/Deine Unterstützung.

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Aktionsbüro Ramstein-Kampagne

Marienstraße 19/20

10117 Berlin

Tel.: 030 20 65 48 57

Fax: 030 31 99 66 89

info@ramstein-kampagne.eu

www.ramstein-kampagne.eu

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Hände im Kreis

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1 Kommentar

  1. luckyhans sagt:

    Um nicht in ein neues Kriegsabenteuer reinzulaufen:
    Bei allen Protestaktionen vergeßt bitte nicht eine ganz wesentliche Sache: die Feindstaatenklauseln im UNO-Statut.
    Dort steht geschrieben, daß jeder UN-Mitgliedsstaat das Recht hat, Deutschland mit jeglichen Mitteln zu überfallen, wenn er sich in irgendeiner Form (welche die Alliierten, d.h. die VSA, frei definieren können) „bedroht“ fühlt.

    Bitte nachlesen: Art. 53, 77 und 107 – und bitte nicht die allgemein verbreitete Lüge bringen, daß diese “längst obsolet” seien – warum streicht man sie dann nicht? Und das schon 25 Jahre lang…
    Also: solange sie im UN-Statut drinstehen, sind sie auch gültig.

    Das bedeutet, daß wir, die deutschen Völker, jederzeit von allen anderen überfallen, atomar bombardiert und ausgerottet werden können, wenn mal einer per “false flag”-Operation eine “Bedrohung” inszeniert – und sei es auch „nur“ eine friedlich beginnende Protestaktion.

    BEVOR also Freiheit für uns Deutsche auch nur ansatzweise möglich wird, sind diese Klauseln ersatzlos zu streichen – vorher glaube bitte keinem Ausländer, daß er uns Gutes will – jawohl, keinem.

    Liken

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