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Ich habe mir erlaubt, die darin vorkommenden Rollen auszutauschen, damit etwas deutlicher hervortritt, was man sich im Kreml Weissen Haus erlaubt.
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Als Reaktion auf einen aus ihrer Sicht unerlaubten amerikanischen russischen Raketentest schliesst Russland Amerika die Stationierung von Raketen in Mexiko Europa offenbar nicht mehr aus. Eine Stationierung von Raketen wäre „die äußerste“ Reaktion aus einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die derzeit geprüft würden, sagte ein Mitarbeiter des russischen amerikanischen Verteidigungsministeriums. Die Pläne wolle Verteidigungsminister Sergej Schoigu Ashton Carter am Freitag in Mexiko City Stuttgart gemeinsam mit russischen amerikanischen Diplomaten und Militärvertretern erörtern.
Moskau Washington wirft Washington Moskau vor, mit dem Test eines Marschflugkörpers im vergangenen Jahr gegen einen Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen aus dem Jahr 1987 verstoßen zu haben. Das Weisse Haus der Kreml hatte den Vorwurf als unbegründet zurückgewiesen.
Schoigu Carter warnte Amerika Russland gleichwohl, der Vertrag sei eine „Zweibahnstraße“, und die russische Föderation die VSA könnten auf den Test reagieren. Sein Sprecher erklärte, Moskau Washington wolle sicherstellen, dass sich Washington Moskau durch den Test keinen militärischen Vorteil verschaffe.
Zu den erwogenen Optionen gehört Kreml-Quellen Pentagon-Quellen zufolge etwa der höhere Schutz von potenziellen Zielen der amerikanischen russischen Marschflugkörper. Sollten die russische amerikanischen Streitkräfte selbst Marschflugkörper auf mexikanischem europäischem Territorium stationieren, wäre dies ebenfalls ein Verstoß gegen den Vertrag von 1987.
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Wenn ich es mir länger und genauer überlege, dann muss ich mich der Kleinlichkeit bezichtigen. Erstens ist man es sich gewohnt, dass die US auf der ganzen Welt Militärbasen unterhalten. Gewohntes sollte man nicht ändern, das bringt nur Unruhe.
Zweitens fände ich es eine gute Idee, wenn die Schweiz auch endlich mal Farbe bekennen,ein paar Mininukes posten und sie sinnreich auf der Welt verteilt aufstellen würden. Da kann ich gerechtigkeitshalber nicht gegen die US wettern, wenn die das Selbe praktizieren.
Schweizer Mininukes im Ausland? Ja klar doch. So platziert, dass der schweizerische Verteidigungsminister per Knopfdruck auf seinem Nachttischchen für Ordnung sorgen kann, wenn zum Beispiel ein US Gericht irgendwelche blöden Forderungen an die Schweiz stellt.
Auch Berlin sollten wir Eidesgenossen im Auge behalten. Deutschland ist nicht immer mit allem einverstanden, was die Schweiz notwendigerweise braucht. Beispiel Anflugschneise Flughafen Zürich Kloten. Da genügten Minimini Nukis, die müsste man nicht mal ins Ausland versetzen, Schaffhausen ist blöden süddeutschen Behörden nahe genug gelegen.
Konsequent durchgedacht sollten wir Schweizer alle Nachbarn im Visier haben. Alle tun mal blöd. Die Franzosen mit dem Strom, die Italiener mit der Bahn.
Ach was. Was rede ich von Nachbarn.
Den Saudis muss man mal auf die Zehe treten. Ich denke, Afghanistan wäre froh um ein paar Schwiizer Fränkli, dort finden wir gegen erschwinglichen Betrag sicher einen guten Berg, wo wir auf die Araber zielen können. Damit wären Oelpreiskriege und all die damit verbundenen Unannehmlichkeiten für uns erledigt.
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Lieber Leser. Was (immer noch) läuft, was sich die minikleine Minderheit, gefolgt von einer (noch) genügend grosser Meute hündisch folgsamer Handlanger, an Uebergriffigkeit herausnimmt, lässt mich manche Male nur noch auf Spott oder und Sarkasmus ausweichen.
Was haben die bestehenden 100 US Nukes in Deutschland zu suchen? Was haben Leute in Amerika in andern Ländern Waffen zu stationieren? Es ist perverser denn pervers.
Schönen Tag noch!
thom ram, 06.06.2015