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Luckys Erwachen (4) – Bewegung

I.

Alle Materie existiert nur in der Bewegung – also: betrachten wir doch mal alles als Vorgang.

Lösen wir uns von der angelernten Modellvorstellung für das Atom – eine bestimmte Anzahl von ‚Elektronen‘ schwirrend auf bestimmten ‚Bahnen‘ um den in einer bestimmten Weise zusammengesetzten ‚Atomkern‘.

Nehmen wir nun jedes sog. ‚Elementarteilchen‘ in „Wirk-lichkeit“, d.h. in der dynamischen Prozeß-Sicht, als einen Wirbelvorgang, der „Energie“ und „Information“ miteinander „koppelt“, vereint.

Jegliche Materie, also jeder Schwingungsprozeß, kann nur solange existieren, wie die jeweilige Energie und die jeweilige Information miteinander harmonieren (harmonische Schwingungen) – daraus resultieren die unterschiedlichen ‚Existenzzeiten‘ der verschiedenen ‚Elementarteilchen‘, besser: die jeweilige Dauer der entsprechenden elementaren Schwingungsprozesse.

Sobald dieser Schwingungsprozeß „zur Ruhe kommt“ oder sich verändert („gestört wird“), „verschwindet“ oder verändert sich das ‚Elementarteilchen‘ – es „zerfällt“ in andere ‚Teilchen‘ oder Energie – besser: es erfolgt ein Übergang in andere Wirbelprozesse dieser oder jener Art.
Die Information geht dabei nicht verloren – sie verbleibt im „Feld“ – es ändert sich nur die Energie in ihrer „Ausprägung“.

Und Bewegung erfordert Energie – grobstoffliche und feinstoffliche.

Energie wird per Resonanz von einem Schwingungsprozeß zum anderen übertragen.

Bewegung beinhaltet auch Information – sie wird genauso per Resonanz übertragen.

Raumenergie ist überall im Raum vorhanden – sie ist masselos, materiedurchdringend, richtungslos, hochfrequenter Natur und schneller als das Licht.

(Quelle: http://www.oevr.at/energy/index.html)

II.

Leben ist um so mehr Bewegung. Jedes Lebewesen befindet sich in Resonanz mit Allem-was-ist, und somit auch mit jedem einzelnen anderen Lebewesen. Diese Kopplung existiert ständig und dauerhaft.

a) Unsere Gedanken sind der Schlüssel zu unserer Zukunft. Denn alles, was an menschlichen “Produkten” und “Leistungen” existiert, ist vorher auch genau so gedacht worden – ohne vorherige Gedanken entsteht nichts beim Menschen.

Somit sind Gedanken eine Art “vorlaufender” Energie – notwendig, aber nicht hinreichend, daß etwas entsteht. Da muß noch eine Emotion, möglichst die Begeisterung, hinzutreten – siehe die Vorträge der Hirnforscher Prof. Gerald Hüther und Prof. Manfred Spitzer.

Wenn wir voller Überzeugung sagen: “DARAN glaube ich nicht”, dann kann sich in unserem Leben SO ETWAS auch nicht “ereignen”. (es sei denn, wir zweifeln insgeheim doch und halten es befürchtend für möglich)

Wenn aber nichts entstehen kann, was vorher nicht so gedacht worden ist, und da jeder Mensch für sein Leben verantwortlich ist, dann ergibt sich daraus ganz logisch, daß im Normalfalle im Leben eines Menschen genau das entstehen („passieren“ = vorbeigehen) wird, was vorher von ihm so gedacht wurde – bei gleichzeitiger emotionaler Erregung – in „positiver“ wie „negativer“ Hinsicht.

Wenn wir etwas befürchten, dann sind fast immer starke Emotionen mit im Spiel – wir visualisieren oft das, was wir befürchten – aber meist unsicher – und geben damit anderen Wesenheiten die Möglichkeit, in unser Leben „einzugreifen“ – wir geben diesen freiwillig Macht über unser Leben oder gehen selbst in Resonanz mit dem entsprechenden morphogenetischen Feld.

b) Es gibt einen weiteren Aspekt, der zu berücksichtigen ist:
wenn wir mit unseren Gedanken, Worten, Gefühlen, Willensäußerungen oder Handlungen zu einem gewissen Zeitpunkt entsprechende Ursachen gesetzt haben, dann werden deren gesetzmäßige (Aus-)Wirkungen uns später ereilen.
Und auch hier ist es wenig sinnvoll, andere „Kräfte“ (Schicksal, Umstände, „die anderen“) dafür verantwortlich zu machen.

c) Alles was wir denken, wollen, sagen und tun, steht ständig in resonanter Wechselwirkung mit allen anderen Gedanken, Willensenergien, Worten und Taten aller anderen Wesenheiten – die sog. Verbindung zum „Großen Ganzen“ – dazu ein Vortrag von Dieter Schneider „Möglichkeiten und Grenzen der Fernbeeinflussung von Menschen“ – https://www.youtube.com/watch?v=N5rXuv2V-XA

Mit anderen Worten: wir sind in vielerlei Hinsicht die Schöpfer unseres Lebens

a) was wir denken, das geschieht auch, wenn wir dafür „begeistert“ sind – und
b) was wir verursachen, wird uns später als Wirkung entgegentreten – und
c) es gibt Wechselwirkungen mit der „geistigen Welt“, dem „kosmischen Hologramm“.
Es ist anzunehmen, daß all dies auch generations- und inkarnationsübergreifend wirksam ist.

Warum dies nicht nutzen? Wenn mensch also komplett eigenverantwortlich denkt, redet, fühlt und handelt, dann wird mensch zum Schöpfer seines Lebens – und seiner Zukunft. Und dieser Weg steht jedem offen…

III.

Wer Information sagt, der meint auch Kommunikation – auf diesem Gebiet hat sich in den vergangenen Jahren ein wahrer Umsturz ereignet: heute sind wir alle derart in verschiedene Ebenen der Kommunikation eingebunden (!), daß es uns schon fast wieder in unserer „Bewegungsfreiheit“ einengt.

Dabei soll nicht in Abrede gestellt werden, daß die materielle “neue Kommunikation” ihre Vorteile hat – gerade die o.g. Professores Hüther und Spitzer sind prädestiniert, uns die Folgen deutlich zu machen – vor allem auf der vordergründig-materiellen (Hirn-)Ebene, und das ist beeindruckend.

Wenn wir dann die dahinterliegende geistige Ebene betrachten, dann merken wir allerdings, daß hier der Abrichtungs-Vorgang unserer Kinder eine deutliche Stufe weitergeführt wird – das großteils gedankenlose “Hinrotzen” wenig sinnreicher “Augenblicks-Meldungen” (Twitter) ergänzt als Gegenstück das, was wir als Denkweise “konsum-orientiert” nennen – KONSUM als Abkürzung: “Kauft Ohne Nachzudenken Schnell Unseren Mist”.

Hier also das Gegenstück: jeder generiere möglichst viel inhaltsarmen Info-Müll, den andere dann “fressen” sollen, mit dem schönen Hintergedanken, daß so keine tiefgreifenden Überlegungen aufkommen können – die Zeit dafür ist dann gar nicht mehr vorhanden.
Fragt doch bitte mal eure Kinder bzw. Enkel, wieviel Zeit sie dieser Art von “moderner Kommunikation” widmen – im irrigen Glauben, das sei “
Gedankenaustausch”.
(Und wie wichtig für sie dabei sprachlich “richtiges” Schreiben ist – ohne das Auto-Korrektur-Programm einzuschalten… Dazu als “Illustration”: http://quer-denken.tv/index.php/1010-einfach-mal-was-zum-lachen)

Diese Entwicklung kann nicht für sich allein gesehen werden, denn auch wir Erwachsenen kommen immer mehr an die Schwelle, wo uns die Zeit fehlt, uns mit „eigentlich“ wichtigen Dingen zu befassen – so stark sind wir in die wirtschaftlichen Zwänge des Hamsterrades eingebunden.
Und dazu gehören zweifellos auch die Zwänge der Kommunikation: „up tu date“-sein, erreichbar sein, „rechtzeitig“ reagieren „müssen“.

Wobei: nach meinem Eindruck ist unsere „Gedankenschnelle„, die Denkgeschwindigkeit (und damit auch unsere Handlungsgeschwindigkeit), durch die jahrtausendelange zielgerichtete umfassende Degeneration der Menschheit derart „heruntergekommen“ (im wahrsten Sinne des Wortes), daß wir vieles in einem jetzigen Leben nicht mehr selbst „erleben“ können, sondern oft für die Neubestimmung unseres nun zu steuernden Kurses erstmal auf die Erfahrungen anderer und unsere (vielleicht nicht immer fehlerfreie) Logik sowie deren ganzheitliche Überprüfung durch unser Gefühl angewiesen sind. Daß dabei „Fehler“ auftreten, ist wohl „vorprogrammiert.

Oder haben doch die Zeit, alles selbst „am eigenen Leibe“ auszuprobieren?

Was hindert uns daran, die richtigen Schritte in die „richtige“ Richtung, die wir meinen erkannt zu haben, zu tun? Und dann sich gemeinsam umzuschauen und zu prüfen, ob alles so „paßt“?

IV.

Spirituell gesprochen:
Warum meinen wir, daß wir nicht die Zeit hätten, uns in Ruhe und mit Geduld unseren irdischen Aufgaben zu widmen, die wir uns vor der erneuten Inkarnation selbst gestellt haben?

Ist es der irre Drang der heutigen Gesellschaft, daß immer alles in Eile und Hetze geschehen „muß“, daß immer „zuwenig Zeit“ für alles vorhanden ist, daß wir uns stets getrieben fühlen und dennoch jeden Abend mehr oder weniger unzufrieden in unser Bett sinken – erkennend: dies oder jenes habe ich wieder nicht „geschafft“, das und das habe ich wieder „falsch“ gemacht?

Ist das alles noch sinnvoll? Sind wir die Herren unserer Zeit? Können wir uns aus den Verstrickungen der irren Laufgeschwindigkeit im modernen Hamsterrad der Schuldgeld-Wirtschaft befreien?

Wer oder was hindert uns daran?
Doch nur unsere eigenen „Überzeugungen“, die wir meist von anderen übernommen haben und jeden Tag wieder neu „eingetrichert“ bekommen (müssen, damit wir nicht „plötzlich“ selbständig anfangen zu denken), oder?

Jeder kann doch selbst seine Prioritäten verändern und seine Zeit für die Dinge einsetzen, die für ihn wirklich wichtig sind.

Natürlich ist es sauschwer, diesen ersten Schritt zu tun und ehrlich anzuerkennen, wie tiefgreifend wir (natürlich jeder in unterschiedlichem Maße, aber dennoch) die verschiedenen Konditionierungen verinnerlicht haben, wie tief die vielfältigen unnatürlichen Prägungen in unserem Charakter sind, wie sehr die bisherigen ideologischen Zerrspiegel unser Bild von dem, was uns umgibt, verfälscht haben – kurz: daß uns der Kontakt zum Wahren und Schönen – zur Natur, oder der göttlichen Schöpfung – fast vollständig abhanden gekommen ist.

Mir scheint, daß dieser Erkenntnisprozeß, was unsere „Verbiegungen“ betrifft, noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Denn wir sind viel stärker „Kinder unserer Zeit und ihrer Umstände“ als wir annehmen. Leichter wird es, wenn wir uns trotzdem schon mal auf den Weg machen, das „neue Leben“ anzupacken.

V.

Und da kommt immer wieder die Frage nach den realen Alternativen.
Wer die Anastasia-Bücher von Wladimir Megre liest, erkennt die tiefe Logik und Weisheit des Konzeptes der mindestens einen Hektar großen Familienlandsitze – jenes Ortes der Liebe, den jeder Mensch gemeinsam mit seinem Ehegatten in lebenslangem Wirken erschafft, der sie und ihre Kinder nicht nur physisch ernährt, sondern auch mit den erforderlichen seelischen und geistigen Kräften ausstattet, indem sie ihre unmittelbare Verbindung zur Natur und damit zum Schöpfer wiederherstellen – wo der Mensch dann auch seine sterbliche Hülle irgendwo (ohne „Stein“ drauf) vergraben läßt und wo sein Geist unsichtbar, aber dauerhaft eine Heimat hat, wo seine Kinder und Enkel behütet, frei und fröhlich im engen Kontakt mit Pflanzen und Tieren im von ihm erschaffenen „Raum der Liebe“ aufwachsen und wo sie alle „sich ernähren so wie sie atmen“ – von Prana und Blütenstaub, von gesunder Luft und heilsamen Schwingungen, von reinem Wasser und dem, was das von ihnen geschaffene kleine Waldgarten-Paradies mit seinen über 300 verschiedenen Pflanzen zu jeder Zeit des Jahres bietet.

Wir haben es selbst in der Hand, den Weg zur Umsetzung dieser wunderbaren Vision zu verkürzen, ihn JETZT anzugehen und nicht zu warten, bis das Alte sich endlich bequemt, das Feld zu räumen, weil es eh nicht mehr weiter so funktionieren kann.

Nehmen wir ihm die Bürde ab, nochmals ein verlogenes Scheinsystem zu etablieren, wenn das jetzige endlich an der Wand angelangt ist, auf die es immer schneller zurast.

.

Und diesen Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft kann und muß jeder zuerst mal für sich selbst tun, indem er sich von allem Alten in seinem Inneren löst, es losläßt – diese ganzen „Überzeugungen“, „Kenntnisse“ und „Regeln“ – und sich jeden Tag von Neuem frei fühlt zu entscheiden, was er für sich, die Seinen und die Gemeinschaft Gutes tun kann.

Oh ja, es sind recht tiefgehende Veränderungen, die uns da erwarten. Da sind noch viele „festsitzende“ Dogmen des „Wissens“ in unseren Köpfen zu erschüttern… 😉

Und dieses Loslassen wird Bereiche erfassen, die uns momentan vielleicht noch nicht mal im Traum einfallen, daß DA etwas „völlig daneben“ ist in unserem Denken – allüberall – von der „Füsik“ bis zur „Funktionsweise“ unserer Seele…
Nein, wahrscheinlich hat kaum jemand vollständig begriffen, was da alles auf uns zukommt: ein „weiser Uhu“, der von seinem hohen Baum aus die Vorgänge seiner Welt betrachtet und nur noch weise das greise Haupt schüttelt, wurde noch nicht gesichtet.

Lassen wir uns also nicht schrecken, sondern freuen uns darauf, daß da noch sehr viel Veränderung auf uns zukommt – seien wir offen dafür, uns weiter zu ändern, weiter „dabei“ zu sein, weiter „drin“ zu sein in diesem Prozeß, „mitzuschwimmen“ in der allgemeinen Entwicklung: die eine oder andere kleine Bewegung mit initiieren, mitmachen, mithelfen – panta rhei = alles fließt – DAS ist Leben… 😉


11 Kommentare

  1. Dude sagt:

    „Wir haben es selbst in der Hand, den Weg zur Umsetzung dieser wunderbaren Vision zu verkürzen, ihn JETZT anzugehen und nicht zu warten, bis das Alte sich endlich bequemt, das Feld zu räumen, weil es eh nicht mehr weiter so funktionieren kann.“

    Oh super, wo kann ich mich auf dieser Hektare niederlassen mit Nutzungsrecht auf Lebenszeit? Mir schwebt zwar kein Megre-Konzept vor, sondern eher was im Stile von der Holzerschen Permakultur, doch leider sitz ich hier in einer Sardinenbüchse im Blutgeldmoloch fest, und wenn ich mir in der helvetischen Terrorditktatur mein Geburtsrecht eines Stück Landes zur autarken Versorgung einfach nehme, werde ich demnächst endgültig per FFE zwangsentsorgt.

    Also gib Bescheid, wo die Hektare für mich bereit steht, danke vorab.

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  2. luckyhans sagt:

    @ Dude:

    … schaust Du mal hier: http://www.waldgartendorf.de/ oder hier: http://www.weda-elysia.de/ oder hier: http://rette-sich-wer-kann.com/de/gemeinschaft/autark-und-nachhaltig-leben-gemeinschaft-schonwasser-sucht-leute/ oder hier: http://www.siebenlinden.de/

    Ansonsten gibt es ein paar tolle Netzseiten, auf denen MANN so manche schöne, praktisch veranlagte Russin kennenlernen kann – mit der gemeinsam gibt es dann dort auch die freien Hektare zum Ansiedeln – staatlich geschützt… 😉

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  3. Dude sagt:

    Danke, aber Russland ist mir definitiv zu kalt, und auf die Deutsche Terrordiktatur hab ich keine Lust. Da kann ich gleich hier bleiben.
    Siebenlinden kenn ich schon, aber siehe oben.
    Da wären Damanhur, Tamera, La Borie Noble, die Finca Tierra, Matavenero oder das Valle Sensaciones besser geeignet. 😉
    Das dumme ist nur, dass die auch alle in Europa sind. Und Europa hat keine Zukunft.

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  4. Dude sagt:

    EDIT:

    Die Finca Bayano hatte ich noch vergessen, nur bin ich hinsichtlich Paraguay sehr skeptisch… zu wichtig in geostrategischer Hinsicht und viel zu nah an der US-Polizeidiktatur und Mexiko, als Teil der AU.

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  5. Dude sagt:

    EDIT nochmal… fuck scheiss WP-Kommentarstränge! *kotz*

    Natürlich nicht Paraguay sondern Panama….

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  6. luckyhans sagt:

    @ Dude:

    … na siehste, geht doch – es gibt sie, die Alternativen. Und ’ne Suppe ohne ein Haar drin wird man nur selten sehen – vor allem wenn man immer mit ’ner Lupe in der Hand rumrennt… 😉

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  7. Gravitant sagt:

    @lucky
    Danke dir,für die Idee, mit dem Tahin,
    als Butter- und Margarine Ersatz.
    Mir schmeckt es phantastisch.
    Weiß gar nicht mehr,
    wo du das empfohlen hast,
    egal es schmeckt.

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  8. luckyhans sagt:

    @ Gravi:
    … freut mich – und unsere türkischen Mitbürgen haben da noch ein Spezialrezept: Tahin wird zu gleichen Teilen mit Trauben- oder Maulbeersirup (Pekmez) verrührt – sowohl aufs Brötchen als auch solo eine super Süßspeise – und schön „gehaltvoll“ (dickmachend) und auch in geringen Mengen sättigend – lecker lecker… 😉

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  9. Nun, bis auf die fehlerhafte Feststellung, dass „Raumenergie masselos ist und Bewegung Energie erfordert“ ist dieser Aufsatz eine schöne Zusammenfassung. Endlich mal etwas Gescheites zum Lesen und darüber Nach-Denken. Danke.

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  10. Hans Steinle sagt:

    @Dude,

    in Paraguay bekümmert sich kein normaler Mensch um irgendwelche Diktatur. Unter der Strössner-Diktatur die ich selbst fünf Jahre vor Ort erlebt hatte, ging es den Paraguayern insgesamt sehr gut. Nur ein paar Obersozialisten/Kommunisten die sich unbedingt in das allgemeine Wohlergehen auf Grund einer Ideologie einmischen wollten bekamen eins auf die Mütze. 1989 drehte sich dann die nordamerikanische Aussenpolitik und der Sozialismus für die Sozialisten in Form einer Demokratur stand ab nun auf der Agenda und Strössner wurde mit Unterstützung von den Gringos von seinem eigenen Schwiegersohn ausgebootet. Von nun an ging es bergab mit Paraguay. Moralisch und wirtschaftlich.

    Das einzigste Problem das in Paraguay real existiert ist die ungerechte Landverteilung. Wie fast überall in Südamerika. Auch natürlich in Europa oder sonstwo. Nur dass dies die Industrie mit ihren Arbeitsplätzen und Sozialsystemen überdeckt. Aber dieses System ist am zusammenbrechen und die Menschen werden merken, dass man Industrieprodukte nicht fressen kann. Und dann streichen sie in den Monokulturen herum und finden nur ungeniessbares. In Paraguay kann man noch schwarz anpflanzen. Ja, es wird sogar sehr oft gern gesehen. Besonders in Siedlungsgebieten wo das Gesträuch oft nicht vorteilhaft ist und der jeweilige Besitzer eines Baugrundstücks froh ist wenn es bewirtschaftet wird solange es brachliegt. Mein Nachbar lebt sehr gut davon indem er Tomaten etwas antizyklisch anbaut. Er bewirtschaftet alleine ca. fünf Hektar. Und er hat Zeit übrig um Müssigang zu pflegen. Kein Stück Land gehört ihm und er braucht auch keine Pacht zu bezahlen.

    Wer gesund ist und in Paraguay hungert ist selbst schuld. Da auch noch viel Mittelstand vorhanden ist gibt es auch Arbeit wenn man sich unbedingt versklaven will. Manche Stellen sind gar nicht so schlecht bezahlt. In Paraguay werden keine Arbeitslosen gezählt weil es keine gibt. Jeder geht irgendeiner Tätigkeit nach. Leider manchmal auch einer Kleinkriminellen. Aber die habe ich mir schnell vom Halse geschafft. Unter Papa Strössner gab es das noch kaum. Paraguay war das sicherste Land Südamerikas. Viel sicherer als Europa. Bei dem damaligen Wohlstand war Kleinkriminalität auch nicht nötig. Und die Kriminellen wurden dementsprechend behandelt. Tacumbu, der Knast in Asuncion ist heute noch berüchtigt. Einmal wurde einem Deutschen die Hose geklaut. Der hat dann einen Zementsack genommen und zwei Löcher in den Boden gemacht und in als Hose benützt. Wenn du da keine Beziehungen in Form von Geld oder Einfluss hast bist du abgesägt. Aber dies ist ja in abgemildeter Form überall die Regel.

    Nun ja, bald schaukle ich wieder meinen Hauskater auf den Knien. Fritz, meine Hauskröte hält mir kleine Kriechtiere vom Hals. Nur einen Haushund muss ich mir wieder anschaffen. Es laufen genug Köter herum. Und wenn ich irgendeine menschliche Gesellschaft satt habe unterhalte ich mich mit meinen Hühnern. Zirka 300 Sonnentage im Jahr. Beste und reinste Luft. Azurblauer Himmel. Paz und Tranquilidad (Frieden und Ruhe) das ist das Landleben eines Paraguayers und wird auch meines bald wieder sein. Hasta la vista, Baby.

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