bumi bahagia / Glückliche Erde

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ExpEvil/6 FPT/2 Facebook – Propaganda – Tavistock / When The Public Believes The Lie / Wenn die Öffentlichkeit die Lügen glaubt

Ulrich S. 30.12.2018

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Wie in ExpEvil/5 FPT/1 angekündigt geht es nun gleich tief rein in den Schlamm der psychologischen Kriegsführung gegen We The People durch den faschistoiden NWO Sumpf.

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ExpEvil/2 Exposing Evil / Das Böse beleuchten / FAAANGS Facebook British Intelligence CISCO Clinton Russia

Ulrich S, 06.12.2018

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Die FAANGS stürzen ab! Tiefe Einblicke durch AIM Citizen Intelligence.

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Ulrichs bescheidener Kommentar – Kurz gesagt – Facebook ist ein Psyop, um Benutzerdaten zu sammeln und damit viel Geld zu verdienen. Sie verkaufen laut AIM-Nachforschungen Datensätze für ca. 4-5 us$ an ihre „bevorzugten“ Partner und geben zusätzlich alles an die NSA und andere Dienste weiter – gemäß geheimer Vereinbarungen von Beginn an. Der britische Geheimdienst ist vom ersten Tag an dabei, ebenso wie die anderen 5 „Augen“. Und Cisco lieferte alle Router mit Hintertüren, um jede Kommunikation der Welt zu überwachen. Und nicht nur Facebook ist Teil dieser Psyop, sondern alle anderen FAANGS, die jetzt FAAANGS sind – siehe im nächsten Absatz.

Psyop = psychologische geheime Operation / Vertuschung / Tarnung

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AIM – Truth News (link siehe unten) – Nachdem Sie dem CEO von Leader Technologies, Michael McKibben, zugehört haben, um Douglas Gabriel die schmutzigen Geheimnisse von (Lord) Clegg und (Baron) Richard B. Allan Allan und ihr Engagement bei Facebook zu erklären, werden Sie Ihre persönliche Bürgerbildung fortsetzen wollen.

Wenn Sie an der Börse investiert sind, besonders in FAAANGS (jetzt Alphabet hinzufügen), dann achten Sie auf eine Dosis Realitätssinn. Hören Sie sich das Audio an und erkunden Sie dann die explosiven Links, die wir Ihnen unten hinterlassen haben. Ende Zitat AIM truth news.

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Ulrich S. springt nun mit euch direkt in das bestmögliche Format der Audiotranskription versehen mit ergänzenden Kommentaren. Am Anfang erklären Michael und Douglas die Geschichte von Clegg und Allan, die wie aus dem Nichts in der Öffentlichkeit aufzutauchen scheinen und aktuell für Facebook sprechen, während Zuckerberg sich in seinem Silicon Bunkerhauptquartier versteckt.

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The FAANGS are coming down! Deep insights from Citizen Intelligence.

U.S. comment – In a nutshell – Facebook is a psyops to collect users data and make big money out of it. They sell according to AIM research ar us$ 4-5 to they „preferred“ partners and they hand out everything to the NSA. The British Intelligence is in it from day one as well as the other 5 eyes.
And Cisco delivered all routers with backdoors to spy on every communication in the world. And not only Facebook is part of this psyop but all other FAANGS now FAAANGS see below.

AIM truth news – link below – After you listen to Leader Technologies CEO Michael McKibben explain to Douglas Gabriel the dirty secrets of (Lord) Clegg and (Baron) Richard B. Allan Allan and their involvement with Facebook, you will want to continue your citizen education.

If you are invested in the stock market, especially in FAAANGS (add Alphabet, now), then check in for a dose of reality. Listen to the audio and then explore the explosive links we left you below. All relevant links at the end!
Ulrich S. jumps right into the best possible format of the audiotranscript with notes for better understanding of the flowing narrative. In the beginning Michael and Douglas explain the history of Clegg and Allan who seem to appear out of nowhere in the public and speaking for Facebook while Zuckerberg hides in his Silicon FB Bunker Headquarter.

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Kevin Shipp / Ein CIA Officer packt aus

Eine verschwindend kleine Minderheit bestimmt, was zu geschehen hat. Millionen (Millionen) führen es aus.

Warum weiss man es nicht, warum hört man nichts davon?

Weil ein Jeder, der auch nur am Rande an einer der verbrecherischen Aktion beteiligt ist, also vom Chef des Projektes bis hinunter zum Sekretär oder Fotokopist einen Geheimhaltungsvertrag unterschreibt. Hält er nicht dicht, wird seine und seiner Familie Existenz vernichtet.

Darum.

Kevin Shipp, ein Held der Wahrheit. Er entschied sich, aus den Millionen Angstschlotternden auszubrechen, auszupacken und sich für die Durchsetzung der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika einzusetzen.

Lange und gesegnet wird er leben.

Tausende, Millionen werden seinem Beispiel folgen.

The deep state bröckelt, er fällt in sich zusammen.

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Per Mail eingereicht von Pieter.

Dank an KlagemauerTV für Uebersetzung und Vertonung.

Thom Ram, 18.08.06 (mehr …)

Fulford mit Vollgas

Ich kann nicht widerstehen, ich hänge diesen Fulford raus. Pieter machte mich darauf aufmerksam.

Alles schwadroniert? 10% wahr? Hoffnungerweckende leere Hülsen, damit Blauauge sich zurücklehne, statt zu Taten zu schreiten?

Vorliegendes ist die geballteste Ladung von guten Nachrichten, die ich je von Fulford gelesen habe.

Wiawerdnsehen.

Thom Ram, 08.05.06

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Benjamin Fulford: „Säuberung auf höchster Ebene der geheimen Regierung bedeutet Verderben für Satanisten“

Die doppelte Bitcoin-Lüge

Unlängst rief mich ein Bekannter an und fragte, ob er Zahlungen mit Bitcoin annehmen solle. Nach der entsprechenden Recherche fand ich wenig Gründe, die dafür sprachen, aber eine ganze Reihe, die mich dagegen einnahmen – meinen „subjektiven“ Eindruck teilte ich meinem Bekannten mit – nun kann ich ihm „aus berufenem Munde“ eine Bestätigung nachliefern.
Luckyhans, 25. Januar 2018
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Die doppelte Bitcoin-Lüge – Двойная ложь биткоина

22.01.2018
Die Ex-Chefin des „Kaspersky-Labors“ erzählt von der Teilhabe amerikanischer Geheimdienste an der Entwicklung der Kryptovaluta

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Syrien / Böser Bub Katar packt aus

Es mag billiger Opportunismus sein, dass ranghoher Katarer auspackt, sich selber auf die Brust schlägt, im gleichen Atemzuge verbündete Mörder an den Pranger stellt wie der Hansli, der beim Apfeldiebstahl dummerweise erwischt wird: „Jaja, ich gebe es zu, ich wollte stehlen, aber Fritzli und Maieli, die wollten noch viel mehr stehlen. Bitte hau mich nicht.“

Die Beute (Syrien) ist entwischt. Möglichst schnell das Lager wechseln um kommenden Schaden zu begrenzen. Das ist die Devise.

Es ist das Verhalten der unreifen Seele in Körper an mächtiger Position. Will ich das verurteilen? Steht mir nicht zu. Für das Weltgeschehen ist hervorragend gut, was „der hohe Regierungsvertreter“ öffentlich kundtut. Er öffnet ein Fenster, welches Einblick in die Höhle der Otternbrut erlaubt.

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Dass Syrien kein von aussen erzwungener Regime Change widerfährt, sich stabilisiert, dass geflohene Syrer heimkehren und aufbauen können, das ist in erster Linie dem inneren Zusammenhalt der syrischen Bevölkerung zu verdanken. Doch hätte der nicht genügt. Syrien wäre heute komplett in der Hand derer, welche die Mörderbanden geschaffen haben, wäre Russland dem syrischen Hilferuf nicht gefolgt, hätte Russland nicht mittels Präzisionsbombardierungen Zentren der Mörderbanden eliminiert. 

Da stelle ich mir und dir die Frage. Bomben seien immer schlecht, sagen Manche. Hätte Russland nicht bombardieren sollen? Meine Frage ist echt, obschon ich sie für meinen internen Gebrauch beantwortet weiss.

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thom ram, 01.11.05 (2017) (mehr …)

Das Ende eines Bourbonen

Ab und zu, bei besonders gravierender Mißachtung der Interessen und Wünsche der meisten Menschen in diesem Land, hatte ich mich gefragt: warum tut sie das?
Nachfolgend eine plausible Erklärung… und es werden wieder einige enttäuscht sein, denn es geht hier nicht etwa um die Historie der französischen Mon(o)-archie (= Allein-herrschaft), sondern um unsere jetzige Kanzler-Darstellerin, Aniela Kasmierczak.

Der russische Ausgangstext ist ein literarischer, sogar als solcher zertifiziert – aber der Reihe nach… erstmal lesen. Bilder und Links sind von uns nachträglich eingefügt.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 10. Juni 2017
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Das Ende eines Bourbonen

Autor: Коmmissar Katar

Das Schicksal der führenden europäischen Wirtschaft, Deutschlands, wird von jemandem gelenkt, der nicht mal mit Messer und Gabel essen kann.“
(aus den Erinnerungen des ehemaligen Kanzlers Deutschlands über den jetzigen – über Merkel)

(selbstverständlich ist – hier und im weiteren – Merkel NICHT Kanzler Deutschlands, sondern nur der BRvD – d.Ü.)

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Cyber warfare – der Computer-Internet-Krieg

Wir hatten hier vor kurzem ein Interview mit Igor Aschmanow gebracht, in dem über den aktuellen Stand der Überwachung mithilfe der sogenannten (un-)sozialen Medien und deren Gerätetechnik gesprochen wurde.
Heute nun wollen wir einen Artikel desselben Autors in der Wochenzeitschrift „Argumente und Fakten“ anbieten, der sich mit dem CyberWar, dem Informationskrieg im Internet, beschäftigt.

bb-Stammleser wissen, daß ich jeglicher Art „Xpärden“ gegenüber sehr kritisch eingestellt bin, weil diese oft – wegen ihrer eingeengten „Fachbrille“ – viele allgemeine Prozesse nicht erkennen oder falsch einschätzen; so bitte ich den geneigten Leser auch hier um maximal wache und kritische Rezeption aller Aussagen…
© für die Übersetzung aus dem Russischen Luckyhans, 16. Mai 2017
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IT-Experte Igor Aschmanow: „Zwischen den Ländern tobt der Cyber-Krieg“

Artikel aus der Zeitung: Wochenschrift „Аrgumente und Fakten“ Nr. 16 vom 19/04/2017

Darüber, warum die Daten im Internet das neue Erdöl sind, und wie Computer-Viren auch Atomreaktoren außer Funktion setzen, erzählte einer der IT-Experten Rußlands, Igor Aschmanow, den „AuF“.

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Daten-Folgen

Die Welt, in der wir leben, ist für viele modern und angenehm, trotz einiger (scheinbar weniger) Unannehmlichkeiten.
Wie sehr sich diese Menschen irren, wird aus dem nachfolgenden Interview klar.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 5.2.2017


Die VSA-Dienste jagen schon heute die künftigen Präsidenten

3. Februar 2017 – 16:26 – Dimitrij Smirnow

Russische Hacker sind genausoein Mythos wie das „Reagenzglas mit weißem Pulver“

aschmanow
Der Chef des Unternehmens „Aschmanow und Partner“ Igor Aschmanow auf der Woche des russischen Internets und dem Media-Kommunikationsforum „Russian Interactive Week“. Foto Sergej Faditschew/TASS

Hacker, Geheimdienste, Cyber-Streitkräfte, totale Überwachung, sichere Messenger und hinterhältige „soziale“ Netze – in den letzten Monaten ist der mediale Raum derart damit angefüllt, daß es einfach notwendig ist, dies näher zu betrachten. Was geschieht mit unseren Telefonen und Computern, was ist zu Hause zu befürchten und was ist morgen zu erwarten – mit diesen Fragen hat „KP“ (die mehrfach „gewendete“ ehemalige „Komsomolskaja Pravda“ – d.Ü.) sich an einen der kompetentesten Fachleute im Lande gewandt – Igor Aschmanow, ein Mann, der seine Karriere und sein Vermögen im IT-Bereich gemacht hat.

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Trumps Absichten und Trumps Spielzüge / Das Machtgerangel amerikanischer Geheimdienste

Amerikanische Präsidenten sind, auf dem Papier, mit enormer Machtfülle ausgestattet. Auf dem Papier. In der Tat sind sie in dem Masse mächtig, als sie für ihre Beschlüsse Machtausübende in ihrem Rücken haben. Wer übt Macht aus?

Man kann sagen: Das Volk natürlich. Und es ist wahr. Wenn ein Volk geschlossen etwas will, kommt kein General und kein Präsident dagegen auf. Und es ist nicht wahr. Die Mehrzahl heutiger Völker wissen nicht, wer sie sind, welche Rechte ihnen zustehen, und sie haben keine Ahnung, wie sie am Gängelband, bewusst, durchs Elend gezogen werden. Solche Völker sind keine Macht, sondern Manöveriermasse für die Drahtzieher.

Klassebeispiele sind der Kontinent Afrika, sind die US und ist Deutschland.

Man kann sagen: (mehr …)

Wochenrückblick – KW31

Heute wollen wir es mal mit einem neuen Format versuchen – ein Rückblick auf einige Ereignisse aus der vergangenen Woche.
Zwar lautet eines der Postulate der Lügenmedien, daß nichts so alt ist wie die Zeitung von gestern, aber ich denke: das ist auch nur eine weitere Manipulationstechnik, um uns alle stets „auf dem Laufenden“ (sprich „am Laufen“, gehetzt) zu halten – wir sollen von den „Neuigkeiten“ zum „Nach-Richten“ rasen.

Möglichst übervoll mit unterschiedlichsten Interpretationen dessen was da vor sich geht, und möglichst wenig informiert, sondern zielgerichtet überfordert – wie überall.

Und wir sollen dabei „vergessen“, ab und zu mal innezuhalten, über das Geschehene nachzusinnen und uns eine eigenen Meinung über die Zusammenhänge, die nur bei ruhiger Betrachtung hervortreten können, zu erarbeiten.

Genau dazu soll diese Rubrik dienen – wir wollen einige Meldungen, wie gewohnt vor allem abseits der Hauptströmung, betrachten und uns einige Fragen dazu stellen.
Luckyhans, 1. August 2015
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Kolonialgebaren?

Es gibt Momente im Leben, da durchzuckt einen wie ein Stromschlag eine Erkenntnis, und plötzlich werden viele bisher ungelöste Fragen glasklar und transparent, und man versteht gar nicht, warum man solange mit dieser Einsicht gezögert hat.
Fragende Artikel kann man locker beantworten, weil man jetzt etwas Wichtiges weiß…
😉

Ein solches Beispiel eines fragenden Artikels ist hier angefügt – und bevor man sich darüber erregt, welch sonderbare Vorstellungen manche von „Freundschaft“ oder „Verbündeten“ haben, dazu mein Vorschlag:
bitte betrachtet den Inhalt und die Fragen einfach mal unter der rein theoretischen Annahme, daß die BRD und die EU beides tatsächlich Kolonien der VSA sind (welche selbst eine Kolonie der Britischen Krone – und das ist nicht die Queen! – und der City of London ist, und nicht umgekehrt).

Ob sich da ein „Aha“-Effekt einstellt?  Könnte sein… 😉
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Unsere Freunde auszuspionieren ist keine gute Idee

Eric Margolis

In diesen Tagen gab so viele dramatische Neuigkeiten – vom Elend Griechenlands bis zum Iran, von China bis zum Angeber Trump – dass die schockierende Geschichte, wie Amerikas National Security Agency die deutsche und französische Führung bespitzelt hat, fast unbemerkt geblieben ist.

Letztes Jahr wurde bekannt, dass die NSA das Handy der Kanzlerin Angela Merkel abgehört hat. Sie wird als eine von Washingtons wichtigsten Verbündeten betrachtet und als die Schlüsselkraft in Europa. Es gab stillschweigende Empörung im stets untertänigen Deutschland, aber keinerlei ernsthafte Strafsanktion.

Auch Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff wurde vom amerikanischen Geheimdienst abgehört. Ihr Vorgänger Luiz Lula Da Silva wurde anscheinend ebenso abgehört.

Heuer wurden Enthüllungen bekannt, dass die NSA und vielleicht die CIA die Telefone von Frankreichs Präsident Francois Hollande und seiner beiden Vorgänger Nicholas Sarkozy und Jacques Chirac verwanzt hatten. Hollande nahm es mit Demut und konnte nur ein paar schwache Piepser des Protests in Richtung Washington von sich geben. Glücklicherweise für die Vereinigten Staaten von Amerika war Charles de Gaulle nicht da. Nachdem seinerzeit die Vereinigten Staaten von Amerika versucht hatten, Frankreich unter Druck zu setzen, warf ‚le Grand Charles’ die Vereinigten Staaten von Amerika und die NATO aus Frankreich hinaus.

Diese Woche enthüllte WikiLeaks, dass die NSA das Telefon von Deutschlands Außenminister Frank Walter Steinmeier über ein Jahrzehnt lang abgehört hat. Stellen Sie sich das Aufheulen und „die Gestapo ist wieder da!“-Geschrei vor, wenn bekannt würde, dass der deutsche Geheimdienst die Telefone von Präsident Barack Obama und Außenminister John Kerry abgehört hätte.

Viele Deutsche waren wirklich verärgert darüber, dass ihr Land von den Amerikanern wie eine nördliche Bananenrepublik behandelt wurde. Viele erinnerten sich, dass in den schlimmen alten Zeiten Ostdeutschlands dessen Geheimdienst Stasi jedermanns Kommunikation unter der direkten Aufsicht des großen Bruders KGB in der Zentrale Moskau überwachte.

Die NSA und die CIA behaupten, dass ihr elektronisches Spionieren nur dazu dient, Attacken von antiamerikanischen Gruppierungen (vulgo „Terrorismus“) zu vereiteln. Wie Ereignisse in letzter Zeit gezeigt haben, stimmt diese Behauptung nicht. Man vermutet, dass der Grund in einer Verdrehung des alten Sprichworts „halte deine Feinde in der Nähe, deine Freunde aber noch näher“ liegt.

Ironischerweise sind alle der oben angeführten politischen Führer – außer vielleicht Brasiliens da Silva – besonders proamerikanisch und zugänglich für Washingtons Forderungen.

Warum sollten die Vereinigten Staaten von Amerika riskieren, einige ihrer engen Alliierten vor den Kopf zu stoßen und zu demütigen?

Man vermutet, dass das in schierer Arroganz begründet ist … und weil die Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika dazu in der Lage waren. Aber müssen die amerikanischen Geheimdienste wirklich wissen, was Herr Merkel Frau Merkel zum Abendessen kocht?

Bis WikiLeaks es öffentlich machte, werden einige europäische Führer schon gewusst haben, dass sie abgehört wurden, zogen es aber vor, die Augen zu schließen und kein Thema daraus zu machen. Ein Theater zu machen hätte sie gezwungen, Schritte gegen die mächtigen Vereinigten Staaten vn Amerika zu setzen.

Es wird außerdem weitgehend angenommen, dass britische, italienische und französische Geheimdienste die meisten Kommunikationseinrichtungen seit den 1950er Jahren verwanzt haben. Aber, natürlich, nicht das Weiße Haus oder das Pentagon. Das einzige Land, von dem angenommen wird, dass es mit dem Abhören des Weißen Hauses davongekommen ist, ist Israel in den Jahren der Regierung Clinton. Das Pentagon wurde von einer Reihe von fremden Ländern abgehört, darunter Israel, China und Russland.

Die Demütigung von Europas Führern auf diese Weise ist ein Geschenk an die wachsende Zahl von Europäern, die glauben, dass ihre Länder von den Vereinigten Staaten von Amerika wie Vasallenstaaten behandelt werden.

In Westeuropa gibt es den weit verbreiteten Glauben, dass die strategische Politik der Vereinigten Staaten von Amerika auf die Verhinderung einer tieferen Integration der EU und auf die Vereitelung einer gemeinsamen Außenpolitik oder eines mächtigen europäischen Militärs gerichtet ist. Das Vereinigte Königreich dient als ein Trojanisches Pferd für Amerikas strategische Interessen in Europa.

In den 1960er Jahren donnerte Franz Josef Strauß, ein glühender Verfechter eines wahrhaft vereinten Europa, dass die Europäer nicht die Speermänner für die amerikanischen Atomritter spielen würden. Aber genau das ist es, was passiert ist.

Die Vereinigten Staaten von Amerika betreiben und finanzieren die NATO noch immer auf die gleiche Art, wie die Sowjetunion den Warschauer Pakt kommandierte. Washington fordert von Europa Truppenkontingente für seine Kolonialkriege im Mittleren Osten und Südasien in der gleichen Art, wie das persische Reich seinerzeit seine Vasallen in den Krieg ziehen ließ.

Viele Deutsche und Franzosen, Rechte wie Linke, hätten gerne, dass ihre Führer energischer auf das ungeschickte Spionieren der NSA reagierten. Beide, Frau Merkel und Präsident Hollande sind jedoch politsche Quallen, die darauf erpicht sind, jeglicher Konfrontation mit dem Großen Bruder in Washington aus dem Weg zu gehen. Vielleicht hat dieser schon zuviel Dreck gegen sie in der Hand.

Eine Konfrontation ist jedoch eines Tages unvermeidlich, wenn Europa seine wahre Unabhängigkeit wiedergewinnen will, die nach dem Zweiten Weltkrieg verloren ging.

erschienen am 25. Juli 2015 auf > www.ericmargolis.com

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Quelle: http://www.antikrieg.com/aktuell/2015_07_26_unsere.htm
Luckyhans, 26. Juli 2015

73. Tagesenergie mit Alexander – 6. Mai 2015 – 2:38 h

Diesmal wieder ein sehr langes Gespräch, mit vielen Meldungen, die viele interessante Einsichten bringen.
Besonders ans Herz legen möchte ich dem geneigten Leser die Zusammenfassung der energetischen Hinweise in den letzten 13 Minuten – sie bergen eine Unzahl von wichtigen Ansätzen, die sowohl auf den gestrigen Beitrag von Ludwig dem Träumer als auch zu unserer Handlungsdiskussion der vergangene Tage die eine oder andere Antwortmöglichkeit beinhalten – daher: sehr zu empfehlen! 😉

Hier zuerst der Link zum Gesprächsvideo, und weiter unten dann die Notizen daraus.
Luckyhans, 10. Mai 2015
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Das unsägliche Verbrechen an der Natur und der Menschheit durch den Geoengineering-Grössenwahn

Dieser Artikel erschien hier schon mal. Er ist so besonders träf, dass ich ihn hiemit nochmal vorstelle.

Als ich beim CH Bundeamt für Umweltschutz vor einem Jahr fragte, was die CH Regierung bezüglich Chemical Trails tue, erhielt ich, höflich geschäftlich formuliert, zur Antwort:

A) Der Bundesrat denkt, es gibt keine Chemtrails.

B) Der CH Luftraum ist bis 20 km Höhe per Radar überwacht. Es ist nicht möglich, dass Flugzeuge sprayen.

Ich erhielt keinen einzigen Hinweis darauf, was die CH Behörden TUN.

Die Exekutive nimmt den Standpunkt ein: Gibt es nicht.

Vor einem Jahr fragte ich mich noch: „Wissen die Politiker nichts, oder lügen sie?“

Heute denke ich:

Auch die schweizer Politiker lügen. Jeder Einzelne weiss haargenau, dass gesprüht wird. Dem Volk kann man das aber nicht erzählen, die würden nämlich dumme Fragen stellen. Das wäre für mich nicht so gut, denn es könnte sein, dass die merken, dass das Sprühen es bitzeli geftig und es bitzeli gföhrlich isch, und dann könnte ich ja als einer, der die Sprüherei über Jahre gedeckt hat, drankommen. Das wär nid eso guet für mee. Neinei, Chemtreels gits niid, das sind Verschwöörigstheorie.

Der Artikel von Dude ist ausgezeichnet.

thom ram, 20.12.2014

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Hier weiter: 

Das unsägliche Verbrechen an der Natur und der Menschheit durch den Geoengineering-Grössenwahn.

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Persönlichkeitsprofil / Eine Woche Telefondaten genügt

Der Artikel dröselt auf, wie der Gebrauch des Telefons über mehr Auskunft gibt als über die Anrufe von Oma. Wer sich nicht ständig durchleuchtet wissen will, lässt das Telefon zu hause und braucht es nur für den Polizei- oder Feuerwehrnotruf.

Im Ernst. Heute hat der letzte Frosch von Ueberwachung gehört. Aber eine Minderheit ist sich bewusst, dass jede elektronische Datenübermittlung gespeichert wird, jede. Und wenige sind sich bewusst, was aus diesen Daten über einen Menschen herausgelesen werden kann.

Ein ganz prima Experiment, was die Autoren gemacht haben! Weiterverbreiten!

thomram, 23.10.2014

Quelle: http://brd-schwindel.org/wie-dein-unschuldiges-smartphone-fast-dein-ganzes-leben-an-den-geheimdienst-uebermittelt/

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Wie dein unschuldiges Smartphone fast dein ganzes Leben an den Geheimdienst übermittelt

von Pravda

Geheimdienste sammeln Metadaten über die Kommunikation aller Bürger. Die Politiker wollen uns glauben machen, dass diese Daten nicht allzu viel aussagen. Ein Niederländer hat das überprüft und das Gegenteil demonstriert:

Metadaten verraten viel mehr über dein Leben, als du denkst.

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Ton Siedsma ist nervös. Er traf die Entscheidung vor Wochen, aber verschiebt sie doch immer weiter. Es ist der 11. November, ein kalter Herbstabend. Um zehn nach acht (20:10:48 Uhr um genau zu sein), während er auf dem Weg nach Hause den Elst Bahnhof passiert, aktiviert er die App. Sie wird alle Metadaten seines Telefons in der kommenden Woche speichern.

Metadaten sind nicht der tatsächliche Inhalt der Kommunikation, sondern die Daten über die Kommunikation; etwa die Nummern, die er anruft oder antextet, und wo sein Handy sich zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet. Wem er E-Mails schreibt, die Betreffzeilen der E-Mails und die Webseiten, die er besucht.

Ton wird nichts Außergewöhnliches tun. Er wird einfach sein normales Leben führen. An Wochentagen bedeutet das, Radfahren von seinem Haus in Nijmegen zum Bahnhof und mit dem Zug nach Amsterdam. Am Samstag wird er sein Auto nach Den Bosch fahren und die Nacht in der Nähe von Zuiderpark verbringen, um am nächsten Tag mit den öffent-lichen Verkehrsmitteln wieder nach Nijmegen zurückzufahren. Im Verlauf des Tages wird er in einem Café namens St. Anna etwas trinken gehen.

Nach genau einer Woche, am Montag den 18. November beendet er das Experiment, und wird danach erzählen, dass er sich dabei befreit fühlte. Es gibt eine einfache Erklärung für seine Nervosität: was er tun wird, wo er sich aufhalten wird, und mit wem er in Kontakt ist, werden Zehntausenden von Menschen sehen. Heute, von dir und mir, und von all den anderen Leserinnen und Lesern dieses Artikels.

In den vergangenen Monaten ist klar geworden, dass Geheimdienste, angeführt von der National Security Agency (NSA), enorme Mengen an Metadaten sammeln. Dazu gehören die Speicherung von E-Mail-Verkehrsdaten und den Standortdaten von Handys. Von Anfang an haben Politiker und Geheimdienste diese Überwachung dadurch verteidigt, dass der Inhalt der Kommunikation nicht überwacht wird, und dabei betont, dass die Dienste nur an Metadaten interessiert sind.

Laut Präsident Obama und der NSA, sowie des niederländischen Innenministers, Ronald Plasterk, und des niederländischen Geheimdiensts “Allgemeiner Auskunfts- und Sicherheitsdienst” (AIVD), richtet das kaum Schaden an. Erst vor kurzem beschrieb der AIVD das Abhören von Metadaten auf seiner Webseite als “geringfügige Verletzung der Privatsphäre”.

Aber ist das der Fall? Sicher nicht, wie Ton Siedsmas Experiment zeigt. Metadaten – auch deine Metadaten – verraten mehr, als du denkst, und viel mehr als die Behörden dich glauben machen wollen.

Eine Woche sagt genug

Ich übergab Tons Metadaten dem iMinds Forschungsteam der Universität Gent und Mike Moolenaar, Inhaber von “Risk and Security Experts”. Ich machte auch meine eigene Analyse. Aus den Metadaten einer Woche konnten wir 15.000 Datensätze mit einem Zeitstempel versehen. Jedes Mal, wenn Tons Telefon eine Verbindung mit einem Funkturm herstellte und jedes Mal, wenn er eine E-Mail schrieb oder eine Website besucht, konnten wir sehen, wann dies geschah und wo er in diesem Moment war, bis auf wenige Meter genau. Wir waren in der Lage, basierend auf seinem Telefon- und E-Mail-Verkehr, sein soziales Netzwerk zu erkennen. Über seine Browser-Daten konnten wir auch die Websites, die er besuchte, und seine Suchanfragen zu sehen. Und wir konnten das Thema, den Absender und Empfänger jeder seiner E-Mails sehen.bild228

(Dieser Chart zeigt Tons Tagesablauf bei der Verwendung von E-Mails, Internet und Telefon. Wir können zum Beispiel sehen, dass er jeden Tag um etwa zwei Uhr nach dem Mittagessen viele Whatsapp-Nachrichten schreibt)

Also, was haben wir über Ton herausgefunden?

Folgendes konnten wir aus nur einer Woche an Metadaten über Ton Siedsmas Leben herausfinden. Ton ist ein Jungakademiker in seinen frühen Zwanzigern. Er empfängt E-Mails über Studentenwohnungen und Teilzeitstellen, das kann aus den Betreffzeilen und den Versenderdaten abgeleitet werden. Er arbeitet viel, zum Teil weil er weit mit dem Zug pendeln muss. Er kommt meist erst nach acht Uhr abends nach Hause. Dort angekommen, arbeitet er oft bis spät am Abend weiter.

Seine Freundin heißt Merel. Man kann nicht sicher sagen, ob die beiden zusammen wohnen. Sie schicken sich gegenseitig im Durchschnitt hundert WhatsApp-Nachrichten pro Tag, vor allem, wenn Ton nicht zu Hause ist. Bevor er in den Zug am Amsterdamer Hauptbahnhof steigt, ruft Merel ihn an. Ton hat eine Schwester, die Annemieke heißt. Sie ist noch Studentin: in einer ihrer E-Mails geht es, laut der Betreffzeile, um ihre Abschlussarbeit. Er hat dieses Jahr Sinterklaas (Nikolaus) gefeiert und loste die Vergabe der Geschenke aus.

Ton liest gerne Sportnachrichten auf nu.nl, nrc.nl und vk.nl. Sein Hauptinteresse ist Radfahren, er fährt auch selbst gerne Rad. Er liest auch skandinavische Krimis, oder zumindest sucht er bei Google und Yahoo danach. Seine weiteren Interessen sind Philosophie und Religion. Wir vermuten, dass Ton Christ ist. Er sucht nach Informationen über die Religionsexpertin Karen Armstrong, das Thomas-Evangelium, das “Messias Buch des Mittelalters” und Symbolik in Kirchen und Kathedralen. Er bezieht eine Menge Informationen aus der Wikipedia.

Ton hat auch eine weniger tiefgründige Seite. Er schaut YouTube-Videos wie “Jerry Seinfeld: Sweatpants” und Rick Astleys “Never Gonna Give You Up”. Er schaut auch ein Video von Roy Donders, einem niederländischen Reality-TV-Star. Im Internet liest er über “Katzen in Strumpfhosen”, “Disney Prinzessinnen mit Bärten” und “Gitarren durch Hunde ersetzt”. Er sucht auch nach einem “Snuggie”, dabei sticht ihm besonders eine gewisse “Batman Decke mit Ärmeln” ins Auge. Oh, und er sucht intensiv nach einem guten Headset (wenn möglich mit Bluetooth).

Wenn wir Tons Profil aus einer kommerziellen Perspektive betrachteten, würden wir ihn mit Online-Angeboten bombardieren. Er ist für eine große Anzahl von Newslettern von Unternehmen wie Groupon, WE Fashion und verschiedenen Computergeschäften angemeldet. Er betreibt scheinbar eine Menge Online-Shopping und sieht keine Notwendigkeit, sich von den Newslettern abzumelden. Das könnte ein Hinweis dafür sein, dass er Online-Angeboten gegenüber offen ist.

Er hält seine E-Mail-Kommunikation recht gut getrennt, mit drei verschiedenen E-Mail-Konten. Er empfängt alle Werbeangebote auf sein Hotmail-Konto, mit dem er auch mit einer Reihe von Bekannten zu kommunizieren, obwohl er darüber kaum Nachrichten selbst sendet. Er hat ein zweites persönliches E-Mail-Konto, das er für Arbeit und Korrespondenz mit engeren Freunden verwendet. Er verwendet dieses Konto wesentlich aktiver. Außerdem hat er noch ein weiteres E-Mail-Konto für die Arbeit.

Ton weiß eine Menge über Technologie. Er ist an IT, Informationssicherheit, Datenschutz und Freiheit im Internet interessiert. Er sendet regelmäßig Nachrichten mit der Ver-schlüsselungssoftware PGP. Er sucht auch nach Datenbank-Software (SQLite). Er ist regelmäßig auf Tech-Foren und sucht Informationen über Datenerfassung und -verarbeitung. Er bleibt auch bei Nachrichten über Hacking und aufgeflogene Kinderpornoringe auf dem Laufenden.

Wir vermuten auch, dass er mit der niederländischen “Grün-Linken” Partei sympathisiert. Durch seine Arbeit (dazu später mehr), ist er in regelmäßigem Kontakt mit politischen Parteien. Die Grüne Linke ist die einzige Partei, von der er E-Mails über seine Hotmail-Konto empfängt. Er hat dieses Konto schon länger als sein Arbeitskonto.bild3

(Ein Tag im Leben des Ton Siedsma: Dienstag 12. November 2013. An diesem Tag nimmt er einen anderen Weg nach Hause, von Amsterdam nach Nijmegen, als seine übliche Route über Utrecht. Er erhält einen Anruf von Hilversum und geht auf seinem Heimweg am Mediapark vorbei)

Was arbeitet Ton?

Basierend auf den Daten ist es ziemlich klar, dass Ton als Anwalt für die digitale Bürger-rechtsorganisation Bits of Freedom arbeitet. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit internationalen Handelsabkommen, und hält mit dem Außenministerium und ein paar Mitgliedern des Parlaments zu diesem Thema Kontakt. Er verfolgt die Entscheidungs-prozesse der Europäischen Union sehr genau. Er interessiert sich auch für die Er-mittlungsmethoden von Polizei und Geheimdiensten. Das erklärt auch sein Interesse an Nachrichten über Hacking und enttarnte Kinderpornoringe.

Während der analysierten Woche nimmt Ton aktiv an einer E-Mail-Diskussion mit Kollegen über das Thema “Van Delden muss gehen” teil. Die E-Mails beziehen sich auf Bert van Delden, den Vorsitzenden des “Intelligence and Security Services Review Committee” (CTIVD), das ist das Kontrollgremium für die Geheimdienste AIVD (Inlands- sowie Auslandsgeheimdienst, Anm. d. Red.) und MIVD (Militärgeheimdienst, Anm. d. Red.). Ot van Daalen, ein Kollege, hat während der Woche daran gearbeitet, eine Strategie für den “Freedom Act” zu entwerfen, was offenbar ein Bits of Freedom-Projekt ist.

Am Donnerstag sendet Ton eine Nachricht an alle Mitarbeiter mit dem Titel “Wir sind durch!” Es gibt offenbar einen Grund zur Erleichterung. Ton guckt sich auch eine wissenschaftliche Arbeit über unsichtbare SMS an, und er beschließt, dass er zu einer Podiumsdiskussion der Jungen Demokraten gehen wird. Eine Reihe von Nachrichten drehen sich um die Planung einer Leistungsüberprüfung, die wahrscheinlich von Hans, dem Direktor von Bits of Freedom, durchgeführt wird.

Ton aktualisiert ein paar Dateien für sich selbst, auf einem geschützten Teil der Bits of Freedom Website. Wir können die Namen der Dateien in den URLs erkennen. Sie beschäftigen sich mit internationalen Handelsabkommen, dem niederländischen Parlament, WCIII (Computerkriminalitätsgesetz III) und Gesetzgebung. Ton aktualisiert auch die Website. Es ist einfach für uns zu sehen, welche Blog-Artikel er überarbeitet.

In seiner Freizeit macht Ton anscheinend nicht allzu viel. Er sendet und empfängt weiter bis spät am Abend Arbeits-E-Mails. Ton besucht auch eine Menge Nachrichten-Seiten und textet mit uns unbekannten Personen. Normalerweise geht er um Mitternacht ins Bett.

Mit wem interagiert Ton?bild55

(Ton Siedsmas soziales Netzwerk (basierend auf seinem E-Mail-Verhalten) zeigt verschiedene Cluster)

Durch eine soziale Netzwerkanalyse, basierend auf Tons E-Mail-Verkehr, ist es uns möglich, verschiedene Gruppen, denen er angehört, zu unterscheiden. Diese Cluster werden von seinen drei E-Mail-Konten strukturiert. Es kann sein, dass die Gruppen ein wenig anders aussähen, wenn wir zusätzlich die Metadaten seines Telefons verwenden würden. Allerdings haben wir vereinbart, keine zusätzliche Untersuchung durchzuführen, bei denen wir aktiv versuchen, die Identität von Benutzern einer bestimmten Telefon-nummer aufzudecken, damit die Privatsphäre der Menschen in Tons Netzwerk geschützt bleibt.

Über sein Hotmail-Konto kommuniziert Ton mit Freunden und Bekannten. Thomas, Thijs und Jaap steuern, innerhalb einer größeren Gruppe von Freunden, am meisten bei. Beurteilt anhand der E-Mail-Adressen, besteht diese Gruppe nur aus Männern. Es gibt auch Kommunikation mit einer separaten Gruppe, die von jemandem namens ‘Bert’ geleitet wird. Der Hintergrund dieser Gruppe ist das einzige, was von Ton zensiert wurde. Er sagt, das sei einfach eine persönliche Angelegenheit.bild64

(Ton Siedsmas soziales Netzwerk auf Grundlage seines persönlichen E-Mail-Verkehrs.
Wir können eine weitere, kleinere Gruppe von Freunden, nämlich Ton, Huru, Tvanel und Henry ausmachen. Wir denken, dass sie Freunde sind, weil sie sich alle an der E-Mail-Diskussion beteiligen, d.h. sie kennen einander. Außerdem senden eine Reihe von ihnen auch E-Mails an ton@sieds.com, Tons Adresse für Freunde und Familie)

Schließlich gibt es auch Tons Arbeits-Cluster. Hier sehen wir, dass seine Hauptkontakte Rejo, Hans und Tim sind. Tim und Janneke sind die einzigen, die auch in seiner persönliche E-Mail-Korrespondenz auftauchen. Die Anzahl der E-Mails, die zwischen ihm und seinen sechs Kollegen verschickt wird, ist auffallend groß. Es gibt offenbar einen Hang zum “CC-setzen” in E-Mails bei Bits of Freedom. Es ist selten, dass Ton eine E-Mail an nur einen Kollegen sendet, aber wenn, dann ist es meistens entweder Rejo oder Tim. Viele E-Mails werden an die Gruppenadresse für alle Mitarbeiter gesendet.

Ton hat relativ wenig Kontakt mit Externen. Während der Woche sendete er die nötigten E-Mails zur Terminvereinbarung mit dem Assistenten von Foort van Oosten, einem Abgeordneten der Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD), und mit einem Journalisten namens Bart. Er kommuniziert auch viel mit Anbietern von Anti-Viren-Software.

Auf der Basis der Metadaten folgert Sicherheitsexperte Mike Moolenaar, dass Ton “eine gute Informationposition innerhalb von Bits of Freedom inne hat”. Er scheint eine gute Übersicht zu haben über alles, was passiert – eine wichtige Tatsache, wenn man dieses Netzwerk aus geheimdienstlicher Perspektive betrachtet.

Aber das ist noch nicht alles. Die Analysten von iMinds aus Belgien verglichen Tons Daten mit einer Datei geleakter Passwörter. Anfang November gab Adobe (das Unternehmen hinter dem Acrobat PDF-Reader, Photoshop und dem Flash Player) bekannt, dass eine Datei mit 150 Millionen Benutzernamen und Passwörtern gehackt wurde. Die Passwörter waren verschlüsselt, die Passwort-Vergessen-Hinweise jedoch nicht. Die Analysten konnten sehen, dass einige Nutzer das gleiche Passwort wie Ton hatten, und ihre Pass-worthinweise waren “Punk-Metall”, “Astrolux” und “Another Day in Paradise”. “Das führte uns schnell zu Ton Siedsmas Lieblingsband, Strung Out, und dem Kennwort “strungout””, schreiben die Analysten.

Mit diesem Passwort waren sie in der Lage, auf Tons Twitter-, Google- und Amazon-Konten zugreifen. Die Analysten zeigten uns ein Screenshot der Direktnachrichten auf Twitter, die normalerweise geschützt sind, was bedeutet, dass sie sehen konnten mit wem Ton vertraulich kommunizierte. Sie zeigten uns auch ein paar Einstellungen seines Google-Kontos. Und sie konnten Produkte über Tons Amazon-Konto bestellen – was sie allerdings nicht getan haben. Die Analysten wollten nur zeigen, wie einfach es ist, schon mit wenigen Informationen auf hochsensible Daten zuzugreifen.

Was sie und ich für diesen Artikel getan haben, ist Kinderkram, im Vergleich zu dem, was Geheimdienste tun könnten. Wir konzentrierten uns vor allem auf die Metadaten, die wir mit gängiger Software analysierten. Wir verzichteten auf zusätzliche Recherchen, mit Ausnahme des geleakten Datensatzes von Adobe.

Außerdem war dieses Experiment auf eine Woche beschränkt. Einem Geheimdienst stehen Metadaten über viel mehr Menschen, über einen viel längeren Zeitraum, und dazu viel ausgefeilteren Analyse-Tools zur Verfügung. Internetanbieter und Telekommuni-kationsunternehmen sind in den Niederlanden gesetzlich verpflichtet, Metadaten für mindestens sechs Monate zu speichern. Polizei und Geheimdienste haben keine Schwierigkeiten, diese Art von Daten anzufordern und zu erhalten.

Also das nächste Mal, wenn du einen Minister, Sicherheitsexperten oder Informations-beauftragten sagen hörst: “Oh, aber das ist nur Metadaten,” denke an Ton Siedsma – den Typ, über den du so viel weißt, weil er nur eine Woche an Metadaten mit uns geteilt hat.

Quellen: decorrespondent.nl/netzpolitk.com vom 29.07.2014

James Michael Casbolt / Agent lebendig begraben / Buchempfehlung nur für Standfesten Leser

Halte es für wahr, halte es für frei erfunden, lieber Leser. Das Buch jedenfalls gibt es, und die Realität, welche beschrieben wird, ist beschrieben.

Ich halte das Beschriebene für real. Ich wünsche dem Autor, James Michael Casbolt, welcher von tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus berichtet, und welcher sich mit schier übermenschlicher Anstrengung daraus herauswindet, vollen Erfolg. Erfolg im Sinne von: Er möge Freiheit erlangen und er möge dadurch, dass er von raffiniertester und mörderischster Beeinflussung von Menschen berichtet, Heerscharen von Schlafschafen aufwecken.

thom ram, 19.09.2014

Quelle: transinformation.net/agent-buried-alive-geheimdienstagent-lebendig-begraben/

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James Michael Casbolt

 Agent Lebendig Begraben

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Jeder anständige Mensch hat die Pflicht, sich der Kriegshetze zu entziehen und für Frieden zu wirken

Fünf Stunden nach meiner Ankündigung, Deutschlands Politik aussen vor zu lassen, werde ich dem Vorhaben scheinbar untreu. Es ist scheinbar, denn – Jürgen Elsässers Rede richtet sich zwar in der Formulierung an deutsche Menschen, doch gilt sie in der Tat für die gesamte Menschheit.

Ich habe den Titel geändert. „Widerstehen“ ist mit Widerstand verbunden. Viel eleganter ist es, die Hetze ins Leere laufen zu lassen UND sein eigenes, GUTES Tagwerk zu tun.

thom ram, 21.07.2014

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https://www.compact-online.de/demonstration-auf-dem-alex/

«Jeder anständige Deutsche hat die Pflicht, der Kriegshetze zu widerstehen»

Jürgen Elsässer begeistert Berlin. Unter dem Jubel Tausender Demonstranten rief der COMPACT-Chefredakteur auf der ersten bundesweiten Demonstration der Montagsmahnwache zum Widerstand gegen die Kriegshetze auf. Hier können Sie die Rede im Video anschauen. Hier die Rede im Wortlaut:

«Einen schönen guten Tag, Ihr alle. Mein Name ist Jürgen Elsässer, und meine Zielgruppe bleibt – das Volk! «Wir sind das Volk» riefen die Menschen an dieser Stelle, auf dem Alexanderplatz in Berlin, am 4. November 1989. Mit diesem Slogan und mit dieser Demonstration begann die friedliche Revolution 1989. Der 4. November 1989 zeigte, dass die Deutschen ein mutiges Volk sind. Man kann nicht alles mit uns machen. «Wir sind das Volk» – Frau Merkel, Herr Gabriel – dieser Ruf soll Euch in den Ohren klingen. Wenn das Volk aufsteht, ist Schluss mit Eurer Herrschaft! (mehr …)

Geheimdienste / 9/11 / Was kann ich tun? / Spannendes Gespräch: Daniel Ganser Ken Jebsen

Videos mit 60 Minuten sind mir meist viel zu lang. Diese 60 Minuten sind für mich spannend wie ein Krimi. Zwei knallwache Geister, welche sehr gut informiert und dokumentiert zentral wichtige Themen besprechen – für mich ein Hochgenuss zum zuhören.

thom ram, 15.07.2014

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Held Snowden? 4

Ein kurzer email-Dialog zu unserem Helden, der vielleicht auch für andere Menschen von Interesse sein könnte – meint Luckyhans.

Am 31.05.2014 um 03:25 schrieb luckyhans:
… so langsam weiß ich nicht mehr, was ich von unserem „Helden“ Ed Snow halten soll – ist das ein Volldepp oder ist das Ganze tatsächlich eine ausgebuffte Geheimdienst-Aktion, um die Russen vor die Flinte zu bekommen oder was auch immer?
Lies bitte hier – ist nicht viel: http://de.ria.ru/world/20140527/268605712.html
Kann der wirklich so naiv sein zu glauben, daß der Bunzeltag auch nur das Geringste zu melden hätte?
„Gesetzgeber“? Das wissen doch sogar wir besser.
Ist doch lächerlich – wer wenn nicht er müßte wissen, daß BRD eine VSA-Kolonie ist und die Befehle in Washington/DC gedruckt werden – oder hat er seine eigenen „Enthüllungen“ etwa selbst nicht gelesen?
Jetzt wird es für meine Begriffe wirklich eine Posse… was meinst Du dazu?
Für mich ist das die endgültige Disqualifizierung des Ed Snow…

Freitag, 30. Mai 2014 um 22:02 Uhr von: „Thomas Ramdas Voegeli“
Lassen wir es mal, Ed Snow zu quali- oder zu disqualifizieren.
Wir sind in einer so unglaublichen Phase der Veränderung, wir haben Ahnung davon, dass alles perfekt ist, obschon hier Leid und Leid herrschen, und so haben wir auch Ahnung davon, dass Ed Snow eine multiple Existenz ist (so wie du und ich es auch sind), geeignet, sehr sehr viele Menschen zu beschäftigen, jeden auf seine Weise.
Ach, das Getröte um die Ausspioniererei von Bürgern oder gar, oh HauptSchreck, des Handphones der Frau Tokter Bundeskanzler, huuuuch, wie kann denn nur sooo etwas passieren, das ist doch alles so was von nur Vordergrundmusik.
Da ist also ein Ed Snow, der enthüllt wahrheitsgemäss bislang der breiteren Oeffentlichkeit Verborgenes. Es geht zu glatt, der Mann wäre, hätte er nicht IHREN Schutz, längst unterhalb der Pilze.
Heisst doch für uns: Seine Aeusserungen können uns Hinweise geben auf die Art der Verführung und vor allem der Verwirrungsstiftung.
Lass uns still beobachten.
Also. Ich war zuerst hingerissen über den überragenden Mut und Idealismus des jungen Mannes, der Familie, Haus und Hof hingegeben habe, einzig um die Menschheit ein Stück aufzuklären. Ich habe ihn überzeugt zum Helden erklärt. Wochen später habe ich gestaunt, dass der Mann immer noch lebt. Das kann nicht sein, ehrlich nicht. Da stimmt was nicht.
Wie sein persönliches game aussieht, das sehe ich nicht. Es muss eine Mischrechnung sein, eine kompliziert aus-ge-klüg-elte 😉
Ich denke, es gibt bezüglich Es Snow / DE einen Wichtigkeitsüberhang. Was soll so Besonderes daran sein, dass DEUTSCHE Leuts ausgeschnufft werden? Leuts werden überall ausgeschnufft, je wichtiger wirtschaftlich und vor allem je bedeutender an Rebelleneigenschaft, desto feiner gefiltert.

Am 31.05.2014 um 19:09 schrieb luckyhans:
… wahrscheinlich hast Du recht – auch diese „Person“ (= Maske) Ed Snow ist nur ein Symbol.
Immerhin soll er sich ja jetzt sogar um seine Rückkehr nach VSA bemühen – wen hör ick da wieder trapsen?
Und diese „Sache“ hätte MAN nie laufen lassen, wenn es nicht genau SO beabsichtigt gewesen wäre, in jeder Hinsicht.
D.h. daß den Schlafschafen sanft beigebogen wird, daß sie alle seit langem und völlig offen gesetzeswidrig abgehört und ausgeforscht werden – wer noch denken kann, darf selbst seine Schlußfolgerungen daraus ziehen (es gibt keine Gesetze mehr – es gibt keinen Schutz mehr, vor gar nichts; du bist ausgeliefert – sie haben dich jederzeit in der Hand und können mit dir jederzeit machen was sie wollen etc. – kurz: nackte Angst).
Aber da die meisten Schlafschafe das (denken) nicht (mehr?) können, ist es wohl eher für diejenigen Schafe gedacht, denen eingeredet wurde, daß sie die Schäferhunde seien. Was sollen die denken? Kann sich auch jeder zusammenreimen (alle sind „unterm Wind“ – ich muß mit den Wölfen heulen, wenn ich am Leben bleiben will; artig sein und mitmachen – Schnauze halten, Köpfchen senken, immer an die Pension denken etc. – kurz: Zwang zum Gehorsam per Angst).
SIE selbst haben wahrscheinlich dadurch eine Art Orgasmus-Gefühl: hey, wir sind die Herren, wir bestimmen was passieren darf, wir haben die absolute Macht, wir sind die Größten etc. – kurz: Selbstbefriedigung auf „hoher“ Ebene.
So etwa?

Chemtrails. Die Menschen müssen aufwachen.

Das Thema brennt. Es brennt täglich und muss an die Oberfläche, muss unter die Menschen. Ich empfehle, bitte und wünsche die Verbreitung dieses sorgfältigen, breit gefächertem Artikels von Kämpfer Dude.

Dank an Dude.

thom ram, 29.05.2014 (mehr …)

Saromans Auge

Uebernommen von: http://dudeweblog.wordpress.com/2013/12/10/uberwachung-totalkontrolle-und-todlicher-irrtum/

Danke, Dude!

 

Überwachung, Totalkontrolle und tödlicher Irrtum

Robert Ruoff schildert in folgendem, bei Infosperber erschienenen Artikel, anhand einer Zusammenfassung von verschiedenen Beispielen der Berichterstattung in den Weiten des Internetz und einer Durchleuchtung der Zusammenhänge, die sukzessiv voranschreitende Aushebelung der Grundrechte (insbesondere die bürgerrechtlich verbriefte href=“http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html#a32″ target=“_blank“>Unschuldsvermutung und derSchutzes auf Privatsphäre) zugunsten der totalen Überwachung und Kontrolle der Menschen durch ein in den Totalitarismus ablgeitendes Konstrukt von Staaten und Konzernmultis.

Noch landet man für solche Äusserungen – zumindest als Schweizer – ja nicht in einem Umerziehungslager und/oder Folterknast einer global agierendenGedankenpolizei


Autor: Robert Ruoff

Staatsmacht oder «digitale» Marktmacht: Mit «Big Data» arbeiten beide an der totalen Kontrolle der Menschen zu ihren Zwecken.

In diesen Tagen sind mir drei aufreizende Texte unter die Augen gekommen. Sie haben einen Zusammenhang.

Der erste stammt von Sascha Lobo. Lobo schreibt viel. Unter anderem eine regelmässige Kolumne in «Spiegel online» unter dem Titel «Die Mensch-Maschine». Jüngst mit dem Vermerk: «Volle Kontrolle». Er schreibt dort: «Eigentlich sollen die Bürger die Machthaber kontrollieren. Doch statt dessen zimmert sich der Staat einen Apparat für vollständige Überwachung zurecht. Plötzlich ist jeder verdächtig, soll alles gespeichert werden.»

Mit «Staat» meint Lobo in diesem Fall vor allem den deutschen Staat. Aber auch die USA. Dort sind sie schon ein bisschen weiter. Eng vernetzt mit den Geheimdiensten Grossbritanniens, Australiens, Neuseelands und Kanadas. Und eben auch mit Deutschland, wie die «Süddeutsche Zeitung» täglich bis Ende November berichtet. Heute zum Beispiel: «50 US-Beamte überprüfen Reisende in Deutschland».

Unser nördlicher Nachbar dient als Basis für US-amerikanische Drohnenoperationen mit tödlichen Folgen, schickte für den Irak-Krieg, an dem die Bundesrepublik offiziell nicht teilnahm, Geheimagenten nach Bagdad und zahlt Millionen für das US-Militär in Deutschland. Bis Ende November dürfte sich die Veröffentlichung der gemeinsamen Recherchen der «Süddeutschen» mit dem Norddeutschen Rundfunk NDR zu einer grösseren Affäre auswachsen. Auch wenn die anderen Medien, von «Spiegel online» bis zur ARD-«Tagesschau», zurzeit noch schweigen. Aber die Komplizenschaft der Machthaber bei der Überwachung der Bürgerinnen und Bürger in den «freiheitlichen» Staaten des sogenannten Westens gewinnt jeden Tag ein schärferes Profil.

Die Schweiz arbeitet, wie uns Bundespräsident Ueli Maurer sicher glaubwürdig versichert, nicht mit der US-amerikanischen National Security Agency NSA zusammen. – Jedenfalls nicht direkt. Der Bundesrat prüft. Wir warten.

Totalüberwachung und Totalkontrolle

Wir reden zu Recht von «Totalüberwachung», sagt Lobo, wenn der NSA-Chef Keith Alexander alles speichern will. «Gemeint aber ist Totalkontrolle…(…). Das ist der Grund, warum alles gespeichert werden soll: Die Errichtung eines Kontrollstaates. In dem nichts passiert, ohne dass der Staat und seine Organe es zumindest nachträglich erfahren könnten. Horror.»

Horror warum?  – Weil die vorauseilende Unterwerfung sich schon ausbreitet.

Die Belege liefert das zweite aufreizende Papier. «Der Freitag», die Zeitung des «Spiegel»-Miteigentümers Jakob Augstein, bringt das Dokument an die europäische Öffentlichkeit. Es ist das Resultat einer Umfrage von PEN America bei 528 amerikanischen Autoren, Redaktoren, Herausgebern, Übersetzern und Kolumnisten zur Sammlung von Telefon- und Internetdaten «im Kampf gegen den Terror» durch die US-Geheimdienste. Es überrascht nicht, dass 60 Prozent dieser Publizisten die Geheimdienstaktivitäten missbilligen und nur 12 Prozent sie für richtig halten (Die Missbilligung bei des breiten Publikums hingegen liegt bei 44 Prozent, die Zustimmung bei 50 Prozent)

Auf dem Weg zur Selbstzensur

Die Umfrageergebnisse, die von PEN America unter dem Titel «Chilling Effects»publiziert werden, zeigen aber auch schon ein beträchtliches Mass an Selbstzensur.

  • 28 Prozent haben ihre Aktivitäten in Social Media gedrosselt oder ganz eingestellt. 12 Prozent haben solche Massnahmen erwogen.
  • 24 Prozent haben bewusst bestimmte Themen am Telefon oder in E-mails vermieden, und weitere 9 Prozent haben das ernsthaft in Erwägung gezogen.
  • 16 Prozent haben es vermieden, über bestimmte Themen zu schreiben oder zu sprechen, weitere 11 Prozent haben das ernsthaft in Betracht gezogen.

PEN America stellt zusammenfassend fest, dass eine ernst zu nehmende Zahl amerikanischer Autorinnen und Autoren sich bewusst nicht (mehr) mit bestimmten Themen beschäftigen, und dass sie «heikle» Themen in der Telefon- oder Internet-Kommunikation mit Freunden im Ausland vermeiden. Und einige fühlen sich erinnert an die Zustände in Moskau und den mitteleuropäischen Satellitenstaaten der Sowjetunion zur Zeit des real existierenden Sozialismus.

Das Ende der Privatsphäre

Der dritte aufreizende Text ist ein Beitrag des Internet-Kritikers Evgeny Morosov im Feuilleton der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» mit dem befreienden Titel «Warum man das Silicon Valley hassen darf».

Morosov kritisiert uns, die fellow citizens, weil wir zwar «Big Pharma» kritisieren und «Big Food» und «Big Oil», aber nicht «Big Data», als ob die Daten «sich ganz allein gegen jeden bösen Geist verteidigen könnten, der es auszubeuten droht.» Und er arbeitet heraus, dass nicht nur NSA und die anderen Dienste und ihre nicht-staatlichen Auftragnehmer all unsere Daten sammeln. Dasselbe tut «Silicon Valley» mit Facebook, Google, yahoo!….

Wer noch eine Privatsphäre will, muss dafür bezahlen. Mit dem Verzicht auf die digitalen Kommunikationsmittel. Mit dem Zeitaufwand zur Verschlüsselung und Entschlüsselung. Mit Geld für die notwendige Software. Mit den Honoraren für die notwendigen Berater.

Die grosse Sammelleidenschaft…

Und während NSA und Konsorten uns versichern, dass sie ihrer Sammelleidenschaft nur im Interesse unserer Sicherheit frönen, versprechen uns Google, yahoo!, Facebook und Kompagnie, dass sie uns «mehr Freiheit, mehr Offenheit, mehr Mobilität» schenken, und dass sie zu diesem edlen Zweck von uns alle nur möglichen Daten benötigen. In Wirklichkeit verwandeln Unternehmen wie Google oder Facebook all unsere Daten – unsere Einkäufe, Bewegungen, Kommunikationen – so weit es nur geht in produktives Kapital. Konkret: «Im vergangenen Jahr hat Facebook einen Vertrag mit einer Firma namens Datalogix geschlossen, der es dem Unternehmen ermöglichen soll, eine Verbindung zwischen Ihren (also: unseren!, R.) Einkäufen im örtlichen Supermarkt und der Werbung herzustellen, die Facebook Ihnen zeigt… Google hat bereits eine App (Google Field), die Geschäfte und Restaurants in Ihrer Gegend ständig nach Ihren letzten Einkäufen absucht.»

…und die Folgen

Und «da man Punkte, die man nicht hat, auch nicht miteinander verbinden kann, versuchen wir, alles zu sammeln und auf ewig aufzubewahren.» Der das sagt, ist aber nicht Google-Chef Schmidt oder Facebook-Verkäufer Zuckerberg, sondern Gus Hunt, Cheftechniker der CIA. Sie alle, Google und NSA, CIA und Facebook machen grundsätzlich und im Einzelnen dasselbe, sagt Morosov. Mit einem kleinen Unterschied und möglicherweise grossen Folgen: «Wenn Google oder Facebook sich täuschen und uns eine irrelevante Werbung anbieten, die auf einer Fehleinschätzung unserer Gewohnheiten beruht, führt das allenfalls zu leichtem Unbehagen. Wenn NSA oder CIA sich täuschen, führt das zu einem Drohnenangriff (und wenn Sie Glück haben, zu einer Fahrt ohne Rückfahrschein nach Guantánamo).»

Der Einsatz der Märchenerzähler

Sascha Lobo, der Verfasser unseres ersten aufreizenden Textes, stellt alles in einen historischen Rahmen, der uns vielleicht sogar ein bisschen ermutigen und anregen kann.

«Die Brüder Grimm», schreibt er, «sind als Märchenchronisten bekannt. Sie hatten als Teil der ‚Göttinger Sieben’ aber auch eine politische Seite. Diese sieben Professoren protestierten unter Einsatz ihrer Lebenswerke, als Ende 1837 das vergleichsweise liberale Staatsgrundgesetz durch den König von Hannover aufgehoben wurde. Der preussische Innenminister Gustav von Rachow schrieb dazu einen derjenigen Sätze, die für immer bleiben werden: ‚Es ziemt dem Untertanen […] nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Massstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen.»

Lobo beendet seinen Text so: «Zehn Jahre, nachdem Jacob Grimm wegen seines Protests pro Verfassung des Landes verwiesen worden war, wurde er 1848 Teil der Frankfurter Nationalversammlung und schrieb mit an der ersten deutschen Verfassung, der Paulskirchenverfassung. In Paragraf 141 heisst es: ´Die Beschlagnahme von Briefen und Papieren darf, ausser bei einer Verhaftung oder Haussuchung, nur in Kraft eines richterlichen, mit Gründen versehenen Befehls vorgenommen werden.’

Überwachung persönlicher Daten nur bei Verdacht und richterlicher Anordnung. Damals perfekt, heute perfekt. Und auch sonst ist dieses Dokument, Vorbild des Grundgesetzes von 1949, ein grossartiges Fanal für die Kontrolle. Und zwar die Kontrolle des Staates durch die Bürger. Und nicht umgekehrt.»

Quelle: http://www.infosperber.ch/
FREIE NUTZUNGSRECHTE


In diesem Zusammenhang möchte ich auch erneut dringend zur Unterzeichnung des Appells zur Verhinderung des transatlantischen Freihandelsabkommens aufrufen:

[…]
Machen Sie mit, unterstützen Sie unsere Forderungen und unterzeichnen Sie den Appell an Bundeskanzlerin Merkel und EU-Handelskommissar Karel De Gucht!
[…]

Klick hier zum Unterschreiben des Appells! Einen sehr ausführlichen Hintergrundbericht zum Thema TTIP, TAFTA und TPP gibt’s bei Monde Diplomatique aus der Feder von Lori Wallach: Tafta – die große Unterwerfung


Dazu passende Aphorismen:

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