bumi bahagia / Glückliche Erde

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 80. von 144 – Sprechendes Wunder

Ursprachig

Eckehardnyk 14. November NZ8

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Mit der Rede kannst du viel mehr bewirken, als dich nur intellektuell verständigen. In der aller ersten Zeit des Daseins schon gehen wir damit um, denn du erreichst bereits dein Kind, solange sein Föt noch im „Ozean Mutter“ schwimmt. Also kommt es hier keineswegs auf Verständnis oder „Kommunikation“ von Sinn, Wörtern und Sätzen an, die man „beherrscht“, sondern auf Gemütslage und Gesinnung, die übertragen und empfangen werden. In diesem Stadium – bis über das erste gelernte Wort hinaus – unterscheiden sich Menschenlaute nicht von Tierlauten. Du erreichst mehr, wenn du deinem Neugeborenen mit Maunzen, Schnalzen Gurren, Wispern, Zirpen, Schnarchen, Knurren oder sanftem Bellen etwas mitteilst, als wäre es ein Tierchen.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 47. von 144 – Die Sonne tönt

Gesprächskultur willkommen

Eckehardnyk

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Es gibt Theorien, die sagen, daß unsere Sonne in ihrem Innern gewaltig töne. In unvorstellbaren Bässen dringe aus ihrer Mitte ein Konzert an ihre Oberfläche, gegen das unsere höchsten Wasserfälle, verkehrsreichsten Straßen und phonstärksten Tiefflüge nur ein Säuseln von Blättern im Sommerwind seien; wovon wir nur deshalb nichts mitbekommen, weil dazwischen rund 150 Millionen Kilometer leeres All liegen, die keinen Mucks übertragen.

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Eltern, Kind und Kinderstube – 31. von 144 – Welche Grenze hat der Mensch?

Eckehardnyk

Unbegrenztes Lernen
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Du kannst und darfst alles wissen, an alles glauben und auf alles hoffen; nur eines wirst du damit nicht: Weiterkommen im Sinne von dazu Lernen! Denn was ist Lernen? Es ist eben das Absehen von etwas, das man schon weiß. Wenn dein Kind schon wüßte, wie man schreibt, müßte es das nicht lernen. Wenn Soldaten und Feldherr schon den Sieg errungen hätten, dann bräuchten sie daran nicht zu glauben. Wenn du schon im Himmel wärest, dann müßtest du nicht darauf hoffen, einstens dorthin zu gelangen. (mehr …)

Anschlag auf Goethe mittels von zarter Mädchen?hand geworfenen Klopapieres

Meine Hoffnung bleibt intakt. Ein kleiner Reigen guter deutscher Mädels (darunter per Körperbau als Jungs Identifizierbare) geisselt den ausnehmend primitiven Geist Goethes.

Sind da mehrere Goethe und die gesamte Schöpfung verherrlichende „Zitate“. Beispiel: „Verweile doch, du bist so Scheisse.“ (mehr …)

Dr. Eugen Drewermann / Von Krieg zu Frieden / Der Arztberuf / Der innere Ton

Dr. Eugen Drewermann, klug und universal gebildet, einer der Grossen unserer Zeit, verscheucht in freier Rede Nebel, Rauch und Gift. Er schafft klare Sicht.

Frieden ist nie mit Krieg zu gewinnen. Frieden muss im Inneren beginnen, um ihn im Aussen zu verwirklichen.

Ein wahrhaftiger Arzt weiss zu Beginn einer Behandlung nichts, sieht die Entzündung zwar, doch ist diese Wahrnehmung für ihn keine Basis für Diagnostik und Therapie. Er nimmt den Schutzbefohlenen wahr und schafft ihm Räume zu Selbsterkenntnis, ermöglicht dadurch Selbstheilung, unterstützt von natürlichen Medikamenten.

Genial setzt Eugen Drewermann die Berufung eines Arztes dem tönernen Fuss „Krieg“ entgegen.

Ein bisschen Weltkundige werden sich daran stören, dass er Grenzen ablehnt, dass er damit scheinbar begrüsst, wenn nun Europa mit 60 Millionen und mehr Afrikanern und Nahostmenschen geflutet wird. Dass er Grenzen ablehnt, ist jedoch bei ihm ein Teil des Ganzen. Hätten wir keine Unterdrückung und keine Kriege, so gäbe es keinen Anlass für Völkerwanderungen im Stile von Heuschreckenzug. Er ist nicht Gutmensch, er ist konsequent.

Ich bitte dich, lieber Leser, selber ruhig und gründlich darüber nachzudenken.

 

Lieber Eugen Drewermann. Ich danke Ihnen für Ihr Leben und Wirken.

Thom Ram, 08.03.06 (mehr …)

Leben-3

Hier nun der Schluß (nach Teil 1 und Teil 2) dieser kurzen Reihe, der Abschrift eines Kapitels aus dem Buch des österreicher Heilers Rudolf Thetter (Ersterscheinen 1937 in Wien). Für mich regelrecht frappierend, wie modern doch viele Gedanken hier erscheinen, nach 80 Jahren.

Abschrift Luckyhans, 6. März 0006, Hervorhebungen wie im Original.
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Unerkannt liegt die Polarität auch unserem sozialen Leben zugrunde. Hier heißt sie in ihrer Gegensätzlichkeit: Individuum und Gemeinschaft.
Das Individuum mißbraucht die Gemeinschaft durch seinen Egoismus, sei es zur Befriedigung seiner Triebe oder Bedürfnisse, sei es zur Heranentwicklung seiner Bestimmung als Einzelindividuum. – Die Gemeinschaft hingegen will das Individuum für ihre Zwecke formen.

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Leben-2

Wir setzen nachfolgend die kürzlich begonnene Abschrift eines Kapitels aus dem Buch des österreicher Heilers Rudolf Thetter (Ersterscheinen 1937 in Wien) fort.
Olle Kamellen? Eher nicht, oder?
Abschrift Luckyhans, 4. März 0006, Hervorhebungen wie im Original.
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Wieviel Tausende und Abertausende stehen vor derselben Frage? Wer löst sie uns? Die Philosophen? Sie reden in einer Sprache, die man nicht versteht, die nur Fachschulung verständlich macht.

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Was ist Leben?

Es kommt manchmal vor, daß die Gedanken im Kopf um einen bestimmten Fragenblock kreisen, meist tagelang, aber man kriegt sie nicht geordnet.
Und dann bekommt man ein Buch in die Hand, zu einem ganz anderen Thema, und findet darin in einer höchst klaren Formulierung genau jene Fragen dargelegt, um die man so lange gerungen hat, und so folgerichtig hergeleitet und schön ausgedrückt, daß man es besser kaum hätte sagen können.
So ist es mir mit dem nachfolgenden Kapitel aus dem Buch des österreicher Heilers Rudolf Thetter (Ersterscheinen 1937 in Wien) gegangen, das ich euch hiermit ans Herz lege.

Abschrift Luckyhans, März 0006, Hervorhebungen wie im Original.
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Goethes Metamorphosenlehre

Wir wollen sehen, wie Goethe die Polarität im Lebendigen, also zunächst in der Pflanze, auffindet.
Einige Jahre vor seinem Tode, im 79. Lebensjahr, hat Goethe einen Aufsatz zu schreiben begonnen und ihn im Jahre seines Todes, als Zweiundachtzigjähriger, abgeschlossen. Die Arbeit trägt den etwas umständlichen Titel „Über Spiraltendenz der Vegetation. Vorarbeit, aphoristisch“.

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Gedankenschnell

dies ist der Teil 2 zu „Unsere Kinder – viele Fragen, gedacht als anregende Denkimpulse für alle – von eurem Lucky

Wer erinnert sich nicht gern an die Schulzeit – trotz aller „Abrichtvorgänge“ war es eine wunderbare Periode in unserem Leben. Wir waren jung und (zumindest teilweise) ungestüm, und die natürlichen Unterschiede in den Denkgeschwindigkeiten zwischen den Einzelnen traten noch deutlich hervor.

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Sandmännchen / Auf den geheimeren Spuren des Herren Geheimrates von Göte

Wie kann es anders sein, eine unserer Nobelsten hat Sandmännchen auf die Fährte gesetzt. Adressvermittelung auf private Anfrage hin.

🙂

Also mein Mittwochmorgen ist gerettet.

thom ram, 08.10.2014

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Johann Wolfgang von Goethe befand sich in vornehmer Gesellschaft
und wurde vom Sohn der Gastgeber wie folgt angesprochen: (mehr …)

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