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Augenzeuge in Syrien / Die letzten 12 Tage

Augenzeuge in Syrien: die letzten 12 Tage

Autor: Rick Sterling

12.12.NZ12 (2024)

Mein Freund lebt in Damaskus. Ich werde ihn Qusay nennen, um seine Identität zu schützen. Qusay ist in Aleppo geboren und aufgewachsen und hat dort noch immer Familie. Er ist ein hochrangiger Übersetzer und Universitätsprofessor. Von seiner Familie erfuhr er, was sich nach dem Einmarsch am 27. November in Aleppo ereignete. Er hat die Ereignisse in Damaskus, wo er sich immer noch aufhält, persönlich miterlebt. Im Folgenden schildert Qusay die Ereignisse der letzten 12 Tage in Syrien.

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Umsturz von Aleppo

https://www.antikieg.com/aktuell/2024_12_12_augenzeugeinsyrien.htm

Der Einmarsch und der Umsturz von Aleppo wurde von syrischen und vielen ausländischen Kämpfern durchgeführt, die vom türkischen Geheimdienst und Militär versorgt und unterstützt wurden. Die Kommunikation des syrischen Militärs wurde durch elektronische Kriegsführung gestört. Die Invasoren setzten Drohnen ein, um die syrischen Streitkräfte zu überwachen und anzugreifen. Die Dschihadisten wurden von seitens der NATO finanzierten Ukrainern im Umgang mit Drohnen geschult. Die Türkei und andere NATO-Streitkräfte lieferten die Drohnen und alle möglichen anderen modernen Waffen. Sie verfügten über Panzer, LKWs mit Maschinengewehren und andere Fahrzeuge.

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Die Dschihadisten wurden von den türkischen/amerikanischen Streitkräften sorgfältig vorbereitet. Sie schickten Einzelpersonen, die mit einflussreichen Personen in Aleppo sprachen und ihnen Zahlungen von Hunderten von Dollar und andere Belohnungen im GegenDank für den Hinweis an Luckyhans.zug für ihre Komplizenschaft oder den Verzicht auf Widerstand versprachen. Ärzte, Ingenieure und Beamte wurden persönlich kontaktiert. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch Militärs kontaktiert wurden. Als die vom türkischen Militär unterstützte Invasion am 27. November begann, brach die syrische Verteidigung von Aleppo zusammen.

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Qusay glaubt, dass die syrische Armee nach 13 Jahren Krieg und den ständigen Angriffen israelischer Jets, die sie nicht aufhalten konnte, erschöpft war. Wie die gesamte syrische Gesellschaft ist auch sie durch die intensiven Sanktionen des Westens und den Diebstahl wichtiger nationaler Ressourcen verarmt. Die wichtigsten Weizenanbau- sowie Öl- und Gasförderregionen sind seit 2016 von US-Truppen und ihren kurdischen Stellvertretern besetzt. Infolgedessen haben die meisten Syrerinnen und Syrer nur wenige Stunden am Tag Strom und haben ProbDank für den Hinweis an Luckyhans.leme, Essen auf den Tisch zu bringen. Vor dem Beginn des „schmutzigen Krieges“ im Jahr 2011 war Syrien in Bezug auf Lebensmittel und Energie selbstversorgend. Syrien hatte keine Staatsschulden und die Syrer genossen eine kostenlose Gesundheitsversorgung und Bildung.

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Die Invasoren in Aleppo versuchten, die Öffentlichkeit zu beschwichtigen, dass sie nicht wie die „Rebellen“ von einst sind, die Christen und Alawiten verfolgten und töteten und die Scharia durchsetzten. In Aleppo versorgten sie die Familien mit kostenlosem Brot und richteten in kürzester Zeit elektronische Kommunikationszentren ein, damit jeder über Internet verfügt und sie ihre Botschaften verbreiten können.

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Zusammenbruch in Damaskus

Während die nördliche Invasionsarmee nach Zentralsyrien vordrang, griff eine andere Gruppe von Süden her an. Zuerst griffen sie Deraa an der jordanischen Grenze an und eroberten es, dann Suweida. Dann rückten sie nach Damaskus vor. Offenbar gab es im Vorfeld Absprachen, denn die Hauptstadt Syriens wurde militärisch kaum verteidigt. Präsident Assad gab die Macht ab und reiste nach Moskau.

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Am ersten Tag (Sonntag) nach dem Sturz von Bashars Regierung brachen sofort Plünderungen und Chaos aus. Die Menschen waren verängstigt und trauten sich nicht mehr aus ihren Häusern. Andere Regierungsgebäude wurden geplündert und durchwühlt. In Universitäten wurde eingebrochen und Computer und Laborausrüstung gestohlen, die syrische Zentralbank und andere Einrichtungen wurden verwüstet.

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Viele Menschen haben aus Angst die syrische Flagge durch die Fahne der „Revolution“ ersetzt.

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Jetzt, am zweiten Tag, ist die Lage besser. Es gibt mehr Sicherheit. Viele Geschäfte sind noch geschlossen, aber sie werden nach und nach wieder geöffnet. Der ehemalige Premierminister und das Kabinett haben die Menschen aufgefordert, wieder an die Arbeit zu gehen.

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Titularchef der neuen Regierung ist Abu Mohammed al Jolani. Er hat öffentlich erklärt, dass Frauen frei sind, zu tragen, was sie wollen, und dass es keine VergeltDank für den Hinweis an Luckyhans.ungsmaßnahmen oder Racheanschläge geben wird. Der syrische Premierminister wurde durch Mohamad al Bashir ersetzt. Die Regierung Jolani scheint die Kontrolle über den größten Teil des Landes, einschließlich Latakia, zu haben.

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Ein großes Problem sind die anhaltenden israelischen Angriffe und Bombardierungen. Israel hat fast alle Militärgebäude im Raum Damaskus zerstört, während israelische Drohnen ständig über dem Land kreisen. Queneitra im äußersten Süden ist von der zionistischen Armee besetzt worden. Netanjahu und Biden haben beide die „Lorbeeren“ für den langen schmutzigen Krieg in Syrien geerntet.

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Qusay sagt:

„Plötzlich ist alles verloren…

Syrer sind es gewohnt, sich auf die Armee zu verlassen, um unser Land zu verteidigen.

Aber es gibt keine Verteidigung mehr.

Israel nimmt syrisches Land in Besitz.

Die Türkei übernimmt einen anderen Teil Syriens…

Wir wissen nicht, wohin Syrien geht.“

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Einige Syrer glauben, dass sie ein besseres Leben haben werden.

Andere glauben, dass dies eine Illusion ist und dunkle Tage vor ihnen liegen.

Letztes Wochenende hatte Qusays Familie ihre Koffer gepackt und war bereit zu gehen.

Aber es gibt keinen Ort, an den sie gehen können.

Sowohl Jordanien als auch Libanon haben ihre Grenzen geschlossen.

https://www.antikieg.com/aktuell/2024_12_12_augenzeugeinsyrien.htm

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Ich orte vier Hauptmoloche.

Der Ami-Moloch will das Öl und das Getreide, vermutlich auch die Bio-Laboratorien.

Der Tell ah vif-Moloch will seinen Traum vom Großreich verwirklichen.

Genau so der Ankara-Moloch, der seine Träume vom oh Sman ischen Reich hegt und pflegt.

Und der vierte Moloch? Die bezahlten und als Instrumente eingesetzten Primitivgeister, welche als Horden auftreten und „Ungläubige“ lynchen. Den Gefesselten per Seil ans Auto hängen und unter Gejohle durch die Straßen schleppen ist das Harmloseste.

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Die Moloche werden sich untereinander auffressen, so meine Prognose. Gingen dabei nicht hunderttausende Friedfertige qualvoll drauf, so wäre alles gut.

Gemäß Q ist es Teil des Planes, ist unumgänglich, ist bewusst zugelassen und wohl auch raffiniert fein gesteuert.

Schaunweama, wir werden sehen.

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Beten ist nicht verkehrt, Freund.

Dein Thom Ram, 13.12.NZ12

Dank für den Hinweis an Luckyhans.

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Und wieder werden Satzteile kunterbunt rausgenommen und irgendwo eingesetzt.

Wieder habe ich korrigiert noch nochmal. Hoffe, es sei nicht zuviel Seich übriggeblieben.

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Nachtrag, wichtig mir scheinend.

Der Bär hat sich rückwärts rausgezogen, hat das Feld verlassen. Kluger Bär. Aus meiner Sicht sehr kluger Bär.

In der aktuellen Situation, jaja, er hätte Kampfjets schicken können. Er hätte da dort ein Entscheidungszentrum pulverisieren können. Wofür? Hätten die Jets ein paar tausend „patriotische Truppen“ eliminieren sollen? Wäre ja null Krieg gewonnen damit. Entscheidungszentren pulverisieren gar? Ja wo? In Tell ah wif, in Ankara, in Bidens Filmstudio?

Nö. Wo mit Gewalt nichts zu erreichen ist, wo Gewalt die eigenen Kräfte zu zermalmen droht, da ist Rückzug angesagt. Der Bär ganz leise hat sich zurückgezogen.

Hallo. Er hat nicht die Flucht ergriffen, merke wohl. Er hat sich aus dem Geschehen hinausgezogen. Dette ist ein Schiedunter.

MAN sagt, der Bär habe nun „mit Verlust Syriens“ eine „herbe Niederlage“ erlitten.

Gähn.

Welch Profit bislang hat der Bär mittels seiner freundschaftlicher Beziehung zu Syrien gehabt? Jaja, Strategisches. Wenn Syrien ihm als Verbündeter ausfällt, dann hat der Bär ein paar Schiffsrouten weniger zur Verfügung.

Kratzt ihn aber kaum. Warum? Rate mal.

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Warum scheint mir des Bärens Verhalten wichtig zu sein?

Fällt mir dazu ein: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Sich in das tödliche Gewusel einmischen? Kann nur Verluste zur Folge haben.

Weggehen, in Ruhe betrachten und bei guter Gelegenheit wieder einsteigen und für Ordnung sorgen….das ist es, was der Bär will.

Dies im Sinne von und als Teil von Q agierend. Meine Meinung.

Guten Abend, gute Nacht, guten Morgen, guten Mittag, wo Du Dich zur Stunde auf der Kugel oder auf dem Pfannenkuchen auch immer aufhältst zur Stunde.

🙂

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12 Kommentare

  1. Avatar von Irgendwann sind Sommerferien Irgendwann sind Sommerferien sagt:

    Ich weiß nicht mehr wo ich lebe, wenn da Meldungen kommen im Sinne , dass solche pathologischen Terroristen Syrien befreien, die gleichzeitig das Grab des Vater von Assad niederbrennen. Ich glaube in jeder Art von Kultur werden zumindest die Gräber geschont und geachtet. Nicht von diesen psycho-pathologischen Komplizen derer, die uns von Demokratie predigen. Mit solchen Leuten machen die sich gemein, welche hier Bericht erstatten, die Politik betreiben und von Demokratie sprechen. Nein, sie machen sich nicht nur gemein, sondern sie haben Diese erschaffen. Wann hat es so was je gegeben?! Das ist wirklich das Ende der einen Welt, auf dem Weg zur Neuen.

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  2. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    20:25 Sommerferien

    „Das ist wirklich das Ende der einen Welt, auf dem Weg zur Neuen“

    Ja.
    Das Auslöschen der einen Welt ist mit gottverd Schmerzen verbunden.
    Ja.
    Wir sind auf dem Wege zu der neuen Welt.

    Schuhe kaufen.
    Lauftraining.
    Wasser mit auf den Weg nehmen.

    Love

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  3. Avatar von latexdoctor latexdoctor sagt:

    Der Buchstabe „Q“ hat uns doch schon so oft von „Erfolgsmeldungen“ berichtet, das ich diesem weniger weit traue als dem Vater Satans.

    Der größte Trick Satans ist es uns glauben zu machen es gäbe ihn nicht
    Der größte Trick seines Vaters ist, uns glauben zu machen er sei der gütige Gott, preiset JHWH und nicht den wahren Gott

    Ich bin schon gespannt welch Märchen am Montag beim aufgetankten Ford erzählt wird, bestimmt wieder einmal das ISrael bald ausgelöscht wird und anderen schmonzes, er hat ja dieses Jahr schon mal wahres Berichtet
    Einmal das die Juden sich aufführen als Herrscher und das in Kanada, sollte das Video ein „KI“ Machwerk sein, dann ändert das nichts an dem Fakt das viele der Juden sich exakt so benehmen
    Und Dokumente welche Holohustleugner entlasten müssten

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  4. Deutschland: Heimkehr der Syrer wird Wahlkampfthema 3.Teil: Deutsche Hilfe

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis dass, was derzeit in Deutschland regiert, Syrien für sich entdecken würde. Syrien ist wie der Sudan und Afghanistan ein Fass ohne Boden und wo könnte man deutsche Steuergelder ohne jeglichen Nutzen für das deutsche Volk, neben der Ukraine besser versenken als im zukünftigen Syrien? Bei t-online-Nachrichten … Deutschland: Heimkehr der Syrer wird Wahlkampfthema 3.Teil: Deutsche Hilfe weiterlesen

    Ich verstehe nicht, wie man so etwas wie oben schreiben kann.

    Ich schicke euch dann mal ein paar Millionen Menschen zu.

    Ende 2023 lebten 712.000 Menschen aus Syrien als Schutzsuchende („Asylanten“) in Deutschland. Von Januar bis November 2024 kamen weitere 72.000 Menschen hinzu. Etwa 32 % davon sind Menschen unter 18 Jahren.

    Auffällig ist, daß der Anteil der männlichen „Asylanten“ in der Altersgruppe 16 bis 40 Jahre signifikant ist. Von 16 bis 18 Jahre beträgt der Anteil 83,7 %. Bei 18-25 Jahren sind es 81 %. Im Alter von 25-30 Jahre liegt der Anteil bei 73,7 %Für 30-35 Jahre beträgt er 68,4 %. Bei 35-40 Jahren sind es 66 %.

    Auf mich wirkt das wie die Planung eines Aufbaus einer „geheimen“ militärischen Hilfstruppe.

    Widersprechen muß ich dir auch, was den „harten Schlag für den Islam in Deutschland“ betrifft. Auf international legalem Weg kann Deutschland seinen Bevölkerungsstand unmöglich halten. Es werden hier schlichtweg zu wenig Menschen hier geboren. Außerdem liegt die Sterberate um die 40 % höher als die Geburtenrate.

    Seit 2007 haben hier rund 22,3 Mio. Menschen aus aller Herren Länder Schutz gesucht. Im selben Zeitraum sind 3.310.903 Menschen mehr verstorben als geboren wurden. 22.290:830 + 3.310.903 = 25.601.733 (gerundet 25,6 Mio.)

    2023 lebten hier 84.5 Mio. Menschen minus 25,6 Mio. = 58,9 Mio. Menschen würden jetzt in Deutschland leben. In Deutschland leben etwa 20,4 Mio. Rentner; rund 14 Mio. sind Kinder bis zum 18 Lebensjahr. 20,4 Mio. + 14 Mio. = 34,4 Mio. ständen 24,5 Mio. gegenüber. Das ist ein Verhältnis von rund 71 : 29

    Das bedeutet, daß es 34,4 Mio. NICHT-Erwerbstätige und 24,5 Mio. Erwerbstätige gäbe.

    „Im Oktober 2024 waren rund 46,1 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig.“

    Mit anderen Worten, die 24,5 Mio. Erwerbstätigen müßten doppelt so viel Wirtschaftsleistung erbringen; sprich 80 Stunden die Woche arbeiten.
    ———————————————————
    Alle Daten sind DESTATIS entnommen. Eigene Berechnungen. Ohne Gewähr. Copyright © 2024 Georg Löding, Deutschland

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  5. Avatar von Irgendwann sind Sommerferien Irgendwann sind Sommerferien sagt:

    „Widersprechen muß ich dir auch, was den „harten Schlag für den Islam in Deutschland“ betrifft. Auf international legalem Weg kann Deutschland seinen Bevölkerungsstand unmöglich halten. Es werden hier schlichtweg zu wenig Menschen hier geboren. Außerdem liegt die Sterberate um die 40 % höher als die Geburtenrate.“

    Das eine bedingt das andere. Wenn sich Menschen wohl fühlen in ihrer Heimat, dann werden sie auch viele Nachkommen zeugen.

    Aber die gewollte Überflutung unserer Kultur mit fremden Anteilen führt zu der Entfremdung im eigenen Land , außerdem begünstigen die sozio-ökonomischen Bedingungen die Vereinzelung der Menschen-Zunahme der Singlehaushalte. Das und viele Dinge mehr, die oft mit den Wirtschaftsbedingungen auch zusammen hängen, haben dazu geführt, dass die Geburtenrate rückläufig ist. Der Konsumwahn, der materielle Dinge höher „bewertet „als Kinder oder alte Leute. Das geplante oder gewollte Zerwürfnis der Geschlechter durch Genderwahn und angeblicher Gleichberechtigung der Frau-alles Dinge satanischer Herkunft.

    Könnte man ewig fortsetzen…

    Das Volk eingelullt und gleichgültig sieht seiner eigenen Zerstörung im „Koma“ liegend entgegen.

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  6. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Nicht vergessen, wir haben eine „Staatsräson“ zu erfüllen.

    Und außerdem, nach den Worten von der Abrißbirne aus der Zukkermark, noch eine Bringschuld für die Gold/Platin und Silberstückchen.

    Wir dürfen auch noch „1984“ nach Orwill hautnah miterleben.

    Kein Wunder, daß viele Menschen komatös in ihrer Suppe herumschwimmen.

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  7. Avatar von Irgendwann sind Sommerferien Irgendwann sind Sommerferien sagt:

    Ein großartiger Aufsatz, wie ich finde, ein Aufruf zur Souveränität der Menschlichkeit von Julian Rose :

    Fast alles, was in der Welt falsch läuft, beginnt mit einem unerbittlichen Widerstand gegen die Existenz eines Bewusstseinszustands.

    Leugnung der Tatsache, dass jedes neue menschliche Leben, das in diese Welt geboren wird, ein göttlicher Funke ist, eine fruchtbare Manifestation von grenzenlosem Potenzial.

    Eine Leugnung der Tatsache, dass höheres Bewusstsein tatsächlich die Standardposition der Menschheit ist – kein fernes Ziel, das nur von einer engagierten Minderheit erreicht werden kann.

    So viele verharren in einem Zustand des Widerstandes gegen ihre angeborene Verbindung mit der Quelle des Lebens und schließen sich so in einem gut gebauten Gefängnis ein.

    Etwas, das durch die Verdummung der Prioritäten, die von den Architekten der globalen Kontrolle durchgesetzt werden, stark gefördert wird.

    Religiöse Institutionen, die innerhalb dieses Kontrollsystems geschaffen werden, lehren, dass nur irgendein äußerer Retter die Menschheit vor der allgegenwärtigen Ausbreitung des Bösen retten kann – dessen Haupttäter sie selbst sind.

    Es ist die Unfähigkeit, eine lange bestehende Fixierung auf diese Form des irrationalen Dogmas abzuwerfen, die die Welt heute so gefährlich nahe an den Rand des Abgrunds gebracht hat.

    Die Definition des Dogmas im Wörterbuch ist „eine Reihe von Prinzipien, die ohne Frage akzeptiert werden sollen“.

    Religiöse Dogmen beginnen damit, dass sie ihre Entführer glauben machen, dass sie machtlos sind und dass ihre einzige Hoffnung, ein wenig Macht zu erlangen, darin besteht, dass sie sich dem Gebet um Vergebung für die Tatsache widmen, dass sie als Sünder geboren wurden.

    Als „Sünder“ geboren zu werden, so wird man von christlichen Institutionen informiert, ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass Adam und Eva sich von dem Gebot losgesagt haben, einer Regel zu gehorchen, die von einem stark autoritären Herrn des Universums aufgestellt wurde. Er, der die Ereignisse im Garten Eden beaufsichtigte.

    Und wenn es nicht aus diesem Grund war, dass man als Sünder geboren wird, dann deshalb, weil man irgendwie dafür verantwortlich ist, dass Jesus vor etwa 2.000 Jahren in Jerusalem an einen Hinrichtungspfahl – das Kreuz – genagelt wurde.

    Dies, so wird behauptet, liegt daran, dass man Teil eines kollektiven Unbewusstseins ist, das die gesamte Menschheit verbindet. So wird das Kreuzigungsverbrechen, das von einem kleinen Teil dieser Menschheit begangen wird, auch zu einem eigenen Verbrechen.

    Jedes dieser Ereignisse reicht aus, um einen für das Leben zu markieren, gemäß den religiösen Lehren, die die westliche Welt viel zu lange dominiert haben.

    Zusammengenommen sorgen sie dafür, dass die Gefängnistür verriegelt und verriegelt wird, um die Gabe des bewussten Gewahrseins zu entwickeln. Das unglückliche Schicksal aller, die es versäumen, hinter den Schleier der Maya hinauszublicken.

    Und dann, im Jenseits, so wird man informiert, warten die gleichen Gefängniswärter auf die Ankunft eines – um einen zu dem ordentlich angeheizten Ofen oder zu ihrem ziemlich exotisch dekorierten Spielplatz namens Himmel zu führen.

    So oder so, man bleibt in der Falle; und das Leben geht woanders weiter. Vor dem Versuch, sich mit einem Ort/einer Dimension auseinanderzusetzen, wird gewarnt.

    Diese Art der Subversion von oben nach unten führt zur unhinterfragten Akzeptanz großer Hintergedanken wie des „Great Reset“ und wird von allen aufgegriffen, die unter einer fundamentalen Angst vor der Freiheit leiden.

    Alle „Opfer“ dieses großen Schwindels tragen jedoch ein hohes Maß an persönlicher Verantwortung dafür, dass sie sich täuschen lassen.

    Eine offen vertrauensvolle Sicht auf diejenigen zu haben, denen man nicht vertrauen kann, rührt von einem Versagen her, „sich selbst zu kennen“. Eine solche Selbsttäuschung kommt daher, dass man es versäumt, sich richtig zu verpflichten, im täglichen Leben dem Weg der Wahrheit zu folgen.

    Während ich mich auf die führende Rolle konzentriere, die die Ausübung autoritärer Kontrolle spielt, wenn es darum geht, die Menschheit von ihrem wahren Weg abzubringen, darf man nicht vergessen, dass jeder von uns für die Entscheidungen, die wir in diesem Leben treffen, verantwortlich ist.

    Man kann erwischt werden, aber es gibt immer einen Weg, seine Unzulänglichkeiten zu überwinden und aus dem Gefängnis auszubrechen.

    Der Vatikan, der seinen Sitz in Rom hat, produziert seinen eigenen Ausdruck des Dogmas durch das Kardinalregelbuch, das als Katechismen bekannt ist. Hier heißt es, dass das Kreuz, das bei der ersten Taufzeremonie auf die Stirn von Säuglingen gemalt wird, ein Exorzismus ist.

    Es ist notwendig, sagt der Heilige Stuhl des Vatikans, denn jedes kleine Baby kommt als Sünder auf diese Erde und muss daher von dem Dämon, der es besessen hat, ausgetrieben und dann in die „sicheren Hände der Kirche“ gelegt werden.

    Die Kirche ist nach den Katechismen untrennbar mit Gott verbunden. Was die Kirche sagt, ist nach dieser Lehre „Gottes Gesetz“.

    Solche Lehren haben die entgegengesetzte Wirkung von dem, was sie als ihr Ziel proklamieren. Sie verstärken einen unerbittlichen Widerstand gegen die unabhängige Suche nach der Wahrheit und dem Sinn des Lebens, die das wahre Geburtsrecht aller Menschen ist.

    Diese großartige Täuschung, die uns, dem Volk, unter der Monika „die eine Wahrheit“ verkauft wird, führt dazu, dass hochrangige Vertreter führender religiöser Institutionen ihre Augen abwenden, während Millionen ermordet werden aufgrund furchterregender Spaltungen, die durch die massenhafte Indoktrination der Menschheit zu einer grob verzerrten Interpretation des Weges zur Erlösung entstanden sind.

    Religiöse Institutionen täuschen Schock vor, tun aber nichts, um das Gemetzel an Unschuldigen in Gaza aufzudecken und zu beenden; die Pädophilie und Prostitution, die für ihre eigenen Priester angestiftet wurden; das krasse Machtspiel der Politiker; die grobe materialistische Nachgiebigkeit profitbesessener Konzerne; das feige Gehabe der eigenen Bruderschaft und die lebensfeindliche Politik der Kontrolle durch den tiefen Staat.

    Die Heuchelei ist vollkommen, denn sie wenden sich von der Realität ab und stellen ihre Retter als die höchsten Akteure zur Verteidigung des Lebens, der Gerechtigkeit und der Wahrheit dar.

    Religiöse Institutionen sind der Autorität des Staates unterworfen, ebenso wie sie ihren eigenen Göttern unterworfen sind – von denen jeder als „der eine und einzige wahre Retter der Menschheit“ proklamiert wird und sich daher ständig im Krieg mit anderen Herausforderern um diesen Titel befindet.

    Dieses ideologische Dogma hat den Geist, den Körper und die Seele der Menschheit so tief befallen, dass es im Laufe der Jahrhunderte eine gedankenlose Unterwerfung unter Autoritätspersonen sowie eine Seuche der Passivität und der Verleugnung der grundlegenden Verantwortung provoziert hat, die damit einhergeht, ein Treuhänder der Gesundheit und des Wohlergehens des Planeten Erde zu sein.

    Die Protagonisten dieser Krankheit haben unsere Welt auf den Rücken gerollt – und gleichzeitig auf „nicht schuldig“ plädiert, um göttliche Funken auf leblose Ausdrücke von Angst, Gehorsam und Feigheit zu reduzieren.

    Aber wie könnte es auch anders sein, wenn indoktrinierte Sterbliche es versäumen, den Schuldvorwurf zurückzuweisen, der mit der Akzeptanz einhergeht, dass man als Sünder geboren wurde?

    Versäumen Sie es, „Schuld durch Assoziation“ mit einem Akt des Verrats zurückzuweisen, der von einer winzigen Gruppe alter Vorfahren begangen wurde, die sich gegen ihren einst heiligen Meister auflehnten.

    Während die Stämme Abrahams keine formelle Religion konstituiert oder gefestigt haben mögen, haben ihre Gelehrten und esoterischen Priester eine durch und durch unverdauliche Kost messianischer Ablaß zusammengebraut.

    Ein Genuss, der sich um den Glauben an die einzigartige Überlegenheit des Gottes Abrahams und die Manipulation dieser alttestamentarischen kriegerischen Gottheit drehte, um die absolute Stimme der Autorität über das Schicksal seines auserwählten Volkes zu repräsentieren.

    Auf diese Weise erfanden sie den ultimativen Despoten, dessen Kritik als offener Akt der Ketzerei behandelt wird.

    Teile und herrsche, Fragmentierung und Teilung – werden als Mittel benutzt, um den Urzustand der Ganzheit, der unser gemeinsames Erbe ist, zu zersplittern. Er verwandelt seine Einheit in eine erschütternde Zusammenstellung antagonistischer Teile.

    Aber es gibt nur einen Gott – und alles kommt von ihm – und alles kehrt zu ihm zurück. Die Emanation des Höchsten Bewusstseins.

    Die Wahrheit ist unteilbar. Das Einssein mit unserem Schöpfer ist unser Urzustand und wird es auch bleiben.

    Die Weigerung, sich einer solch fundamentalen Form des Bewusstseins zu öffnen, bedeutet, in einem Zustand großer Verarmung zu leben. Und doch ist es genau ein solcher Zustand der Verarmung, der allgemein als Norm des täglichen Lebens akzeptiert wird – und zur Verfolgung derjenigen führt, die die edle Kunst des Eintretens für die Wahrheit offenbaren.

    Es gibt Menschen, die sich auf der echten Suche nach spiritueller Führung in religiöse Lehren und Zeremonien begeben – und diese im Credo ihres jeweiligen Glaubens finden. Ein Umfeld, in dem man eine leitende Hand auf dem Weg der Hingabe finden kann.

    Es gibt Propheten auf der grundlegenden Ebene aller großen Religionen der Welt, und ihre Lehren haben eine zentrale Gemeinsamkeit der Überzeugung von der Größe Gottes und der Vorherrschaft der Liebe, der Weisheit und des Mitgefühls.

    Die Tragödie besteht darin, dass diese gemeinsame Anerkennung der Seligkeit des Göttlichen so selten, wenn überhaupt, von verschiedenen Glaubensrichtungen anerkannt wird und stattdessen als die einzigartige Herkunft eines jeden für sich beansprucht wird.

    Dieser Mangel an Großherzigkeit wird zum Prüfstein für Spaltungen und Rivalitäten, die von den Hohepriestern der politischen Sabotage offen gefördert werden. Diejenigen, die danach streben, die vollständige Kontrolle über das Leben anderer zu erlangen und Gotteshäuser in Bastionen politischer Macht und Gier zu verwandeln.

    Die Kontrolle wird durch Regeln, Vorschriften und Heilsversprechen für die gehorsamen, verblendeten Anhänger der Autorität aufrechterhalten.

    Entfernt man diese sorgfältig konstruierte Fassade, so findet man darunter den kleinen, aber mächtigen Samen der ursprünglichen Spiritualität, der die eigentliche direkte Verbindung zum Göttlichen darstellt.

    Es ist höchste Zeit, dass diese ursprüngliche Spiritualität befreit wird.

    Ihr Ersticken unter den verschiedenen Mänteln, die sie verkleidet haben, hat die Menschheit in eine dumpfe und gefesselte Version ihrer wahren Macht herabgezogen.

    Dieser gelähmte Zustand der Menschheit wird von den globalistischen Kontrollarchitekten des tiefen Staates ausgenutzt, die Hand in Hand mit den einflussreichsten kirchlichen Autoritäten in einem faustischen Pakt arbeiten, um die Herrschaft über die wahren Bestrebungen offenherziger Wahrheitssucher aufrechtzuerhalten.

    Sehen wir den Papst oder die Erzbischöfe oder führende Galionsfiguren anderer Kirchen und Glaubensrichtungen, die mutig hervortreten und diejenigen anprangern, die daran arbeiten, die DNA der menschlichen, tierischen und natürlichen Umwelt genetisch zu verändern und umzugestalten?

    Oder sich gemeinsam zu erheben, um offenkundigen, kaltblütigen Gräueltaten des Massenmordes in und um das sogenannte Heilige Land zu trotzen?

    Nein, das tun wir nicht, mit ein oder zwei bemerkenswerten Ausnahmen.

    Aber sind diese Verbrechen gegen Mensch und Natur nicht gerade die abscheulichen Taten, gegen die Lehrer des Glaubens an Gott unerbittlich aufstehen sollen?

    Ihre religiösen Proklamationen leugnen die Existenz des Gottes, dessen Boten sie zu sein vorgeben.

    Sie sind Feiglinge, beugen sich der Autorität des Systems und wenden den Kopf ab, aus Angst, ihre Position auf der eifersüchtig bewachten hierarchischen Leiter der religiösen Weltordnung zu verlieren.

    Sie sind nicht bereit, sich den lebensfeindlichen Kräften der Zerstörung zu stellen, die sich in jedem Winkel der Welt manifestieren, und erfüllen keine andere Funktion als die Begehung der Lüge.

    Wir können nicht umhin, jetzt zu sehen, wie das Festhalten an der einengenden Autorität religiöser Dogmen die Welt an den ultimativen geopolitischen Krisenpunkt gebracht hat.

    Einem Gott wurde die Rolle übertragen, seine absolute Überlegenheit des Urteils über alle anderen Glaubenssysteme zu verkünden – und so dogmatisch und unflexibel ist diese Proklamation, dass ihre Anhänger eher bereit sind, einen Dritten Weltkrieg zu provozieren, als den Irrtum ihres Handelns zu sehen und einzugestehen.

    Echte Spiritualität bedeutet, das Ego zu zerstören, nicht es wieder zu verstärken. Wahre Spiritualität erkennt die Einheit aller Nationen, Völker, Hautfarben und Glaubensbekenntnisse an, nicht ihre Spaltung und gegenseitige Zermürbung. Wahre Spiritualität hält die höchste Führung des Schöpfers des Universums aufrecht und sucht die höchste Führung – der gesamten Menschheit, der Tier- und Insektenpopulationen und der vollen biologischen Vielfalt der Natur.

    Es gibt nur einen solchen unteilbaren Höchsten Kern. Ein Gott. Und die Spaltung dieses Gottes in hundert sich bekriegende, despotische Anwärter auf den Thron ist das größte Hindernis für die kollektive spirituelle Evolution der Menschheit.

    Erzwungener Fanatismus unter dem Deckmantel des religiösen Glaubens hat uns an den Rand eines kollektiven Selbstmords gebracht. Es gibt absolut keine Entschuldigung für seine Fortsetzung.

    Wir, die wir uns dessen bewusst sind und die auf dieses große Geschenk reagieren, das „Liebe zum Leben“ genannt wird, repräsentieren die Mehrheit der fühlenden und wirklich menschlichen Bevölkerung des Planeten Erde.

    Wir werden jetzt vortreten und der vermeintlichen Uneinnehmbarkeit der fanatischen Clique ein Ende machen, die die ganze Welt in ihrem unverhohlenen Größenwahn gefangen hält.

    Wir werden die Kraft der Spiritualität in ihrem wahren Licht zeigen, für immer befreit von der Kette an Institutionen der Täuschung, die versucht haben, „das Wort Gottes zu besitzen“ und es zu nutzen, um die Menschheit in den Abgrund einer vom Ego angetriebenen Welt des Chaos zu führen.

    Erhebt euch, alle guten Menschen der Welt, unsere unaufhaltsame Bejahung des Lebens gewinnt schnell die Oberhand; Man kann spüren, wie sich seine tanzenden Prismen der von der Quelle gelieferten Energie Tag für Tag, Woche für Woche vermehren.

    Mögen sie unseren Appetit anstecken, entschlossen in die erste Reihe zu gehen und zu handeln, um die letzten verbleibenden Zweifel und Ängste zu zerstreuen, die uns davon abhalten, die volle und dauerhafte Emanzipation der Menschheit herbeizuführen.“

    *

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  8. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Irgendwann sind Sommerferien, 17.55

    Guter Beitrag. Dem kann ich voll und ganz beipflichten.

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  9. Irgendwann sind Sommerferien 15/12/2024 um 17:55

    »Ein großartiger Aufsatz, wie ich finde, ein Aufruf zur Souveränität der Menschlichkeit von Julian Rose:
    Fast alles, was in der Welt falsch läuft, beginnt mit einem unerbittlichen Widerstand gegen die Existenz eines Bewusstseinszustands. Leugnung der Tatsache, dass jedes neue menschliche Leben, das in diese Welt geboren wird, ein göttlicher Funke ist, eine fruchtbare Manifestation von grenzenlosem Potenzial.
    Eine Leugnung der Tatsache, dass höheres Bewusstsein tatsächlich die Standardposition der Menschheit ist – kein fernes Ziel, das nur von einer engagierten Minderheit erreicht werden kann.«

    Julian Roses Analyse zur Religion und ihrer falschen Dogmen, kann ich zustimmen.
    Leider macht er wie alle Ideologen (dieser Begriff ist bitte nicht negativ zu verstehen!) den gleichen logischen Denkfehler wie die Vertreter der Religion und der idealistischen Philosophen. Auch bei ihm kommt das Ei vor der Henne!

    Und schon sitzt das Denken im Gefängnis des Dualismus fest und ist gefangen im „ewigen“ Kreis des „Werdens und Vergehens“, mit dem man sich die Welt zu erklären versucht. Und einen Sinn darin zu finden sucht, weil man ihn meint – noch schlimmer glaubt, darin finden zu können und bewegt sich damit auf einer Gedankenspirale des „im Anhang war – am Ende ist!

    Das ERGEBNIS wird betrachtet und analysiert und zum EREIGNIS selbst erhoben.
    Damit wird jedoch automatisch verneint oder infrage gestellt, daß es überhaupt eine Kausalität gäbe, obwohl sie von den Vertretern des Dualismus freilich direkt nicht geleugnet oder verneint wird.

    Ohne ZWEIFEL gibt es
    Bewußtsein sowie Materie
    aber das sind nun zunächst einmal zwei
    philosophische Oberbegriffe
    und damit handelt es sich um
    erkenntnistheoretische Begriffe

    Materie ist der Oberbegriff für alles, was Raum einnimmt und Masse besitzt. Materie bezeichnet also die Gesamtheit all dessen, was real, was objektiv ist (existiert). Es umfasst damit alles, was unabhängig von ihrer Erscheinungsform besteht.

    Bewußtsein ist hingegen der Oberbegriff für alles, was ideell, was subjektiv real ist (existiert). Bewußtsein bezeichnet somit die Gesamtheit all dessen, was abstrakt (nicht-dinglich) vorhanden ist. Es umfasst damit alles, was abhängig von irgendeiner Erscheinungsform besteht.

    Niemand ist gezwungen deshalb Marx, Engels, Lenin oder Stalin zu lesen, um das zu begreifen. Denn immerhin haben wir ja den großen Denker Friedrich Nietzsche, der mit dem „Königsberger Chinesenthum der Tschandalas eines Ludders oder Kant“ unbarmherzig aufgeräumt und den ‚deutschen‘ „Geist“ in seine Schranken verwiesen hat.
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    ENDE meines Kommentars
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    Lasse ich den großen Meister selbst zu Wort kommen:

    10.

    Unter Deutschen versteht man sofort, wenn ich sage, dass die Philosophie durch Theologen-Blut verderbt ist. Der protestantische Pfarrer ist Grossvater der deutschen Philosophie, der Protestantismus selbst ihr peccatum originale. Definition des Protestantismus: die halbseitige Lähmung des Christenthums — und der Vernunft … Man hat nur das Wort „Tübinger Stift“ auszusprechen, um zu begreifen, was die deutsche Philosophie im Grunde ist — eine hinterlistige Theologie…

    Die Schwaben sind die besten Lügner in Deutschland, sie lügen unschuldig… Woher das Frohlocken, das beim Auftreten Kants durch die deutsche Gelehrtenwelt gieng, die zu drei Viertel aus Pfarrer- und Lehrer-Söhnen besteht —, woher die deutsche Überzeugung, die auch heute noch ihr Echo findet, dass mit Kant eine Wendung zum Besseren beginne?

    Der Theologen-Instinkt im deutschen Gelehrten errieth, was nunmehr wieder möglich war… Ein Schleichweg zum alten Ideal stand offen, der Begriff „wahre Welt“, der Begriff der Moral als Essenz der Welt (— diese zwei bösartigsten Irrthümer, die es giebt!) waren jetzt wieder, Dank einer verschmitzt-klugen Skepsis, wenn nicht beweisbar, so doch nicht mehr widerlegbar…

    Die Vernunft, das Recht der Vernunft reicht nicht so weit… Man hatte aus der Realität eine „Scheinbarkeit“ gemacht; man hatte eine vollkommen erlogne Welt, die des Seienden, zur Realität gemacht… Der Erfolg Kant’s ist bloss ein Theologen-Erfolg: Kant war, gleich Luther, gleich Leibnitz, ein Hemmschuh mehr in der an sich nicht taktfesten deutschen Rechtschaffenheit — —

    11.

    Ein Wort noch gegen Kant als Moralist. Eine Tugend muss unsre Erfindung sein, unsre persönlichste Nothwehr und Nothdurft: in jedem andren Sinne ist sie bloss eine Gefahr. Was nicht unser Leben bedingt, schadet ihm: eine Tugend bloss aus einem Respekts-Gefühle vor dem Begriff „Tugend“, wie Kant es wollte, ist schädlich. Die „Tugend“, die „Pflicht“, das „Gute an sich“, das Gute mit dem Charakter der Unpersönlichkeit und Allgemeingültigkeit — Hirngespinnste, in denen sich der Niedergang, die letzte Entkräftung des Lebens, das Königsberger Chinesenthum ausdrückt.

    Das Umgekehrte wird von den tiefsten Erhaltungs- und Wachsthums-Gesetzen geboten: dass Jeder sich seine Tugend, seinen kategorischen Imperativ erfinde. Ein Volk geht zu Grunde, wenn es seine Pflicht mit dem Pflichtbegriff überhaupt verwechselt. Nichts ruinirt tiefer, innerlicher als jede „unpersönliche“ Pflicht, jede Opferung vor dem Moloch der Abstraktion. —

    Dass man den kategorischen Imperativ Kant’s nicht als lebensgefährlich empfunden hat!… Der Theologen-Instinkt allein nahm ihn in Schutz! —

    Eine Handlung, zu der der Instinkt des Lebens zwingt, hat in der Lust ihren Beweis, eine rechte Handlung zu sein: und jener Nihilist mit christlich-dogmatischen Eingeweiden verstand die Lust als Einwand…

    Was zerstört schneller als ohne innere Nothwendigkeit, ohne eine tief persönliche Wahl, ohne Lust arbeiten, denken, fühlen? als Automat der „Pflicht“? Es ist geradezu das Recept zur décadence, selbst zum IdiotismusKant wurde Idiot.

    Und das war der Zeitgenosse Goethes! Dies Verhängniss von Spinne galt als der deutsche Philosoph, — gilt es noch!… Ich hüte mich zu sagen, was ich von den Deutschen denke… Hat Kant nicht in der französischen Revolution den Übergang aus der unorganischen Form des Staats in die organische gesehn? Hat er sich nicht gefragt, ob es eine Begebenheit giebt, die gar nicht anders erklärt werden könne als durch eine moralische Anlage der Menschheit, so dass mit ihr, Ein-für-alle Mal, die „Tendenz der Menschheit zum Guten“ bewiesen sei? Antwort Kant’s: „das ist die Revolution.“ Der fehl greifende Instinkt in Allem und Jedem, die Widernatur als Instinkt, die deutsche décadence als Philosophie — das ist Kant! —

    12.

    Ich nehme ein Paar Skeptiker bei Seite, den anständigen Typus in der Geschichte der Philosophie: aber der Rest kennt die ersten Forderungen der intellektuellen Rechtschaffenheit nicht. Sie machen es allesammt wie die Weiblein, alle diese grossen Schwärmer und Wunderthiere, — sie halten die „schönen Gefühle“ bereits für Argumente, den „gehobenen Busen“ für einen Blasebalg der Gottheit, die Überzeugung für ein Kriterium der Wahrheit.

    Zuletzt hat noch Kant, in „deutscher“ Unschuld, diese Form der Corruption, diesen Mangel an intellektuellem Gewissen unter dem Begriff „praktische Vernunft“ zu verwissenschaftlichen versucht: er erfand eigens eine Vernunft dafür, in welchem Falle man sich nicht um die Vernunft zu kümmern habe, nämlich wenn die Moral, wenn die erhabne Forderung „du sollst“ laut wird. Erwägt man, dass fast bei allen Völkern der Philosoph nur die Weiterentwicklung des priesterlichen Typus ist, so überrascht dieses Erbstück des Priesters, die Falschmünzerei vor sich selbst, nicht mehr.

    Wenn man heilige Aufgaben hat, zum Beispiel die Menschen zu bessern, zu retten, zu erlösen, wenn man die Gottheit im Busen trägt, Mundstück jenseitiger Imperative ist, so steht man mit einer solchen Mission bereits ausserhalb aller bloss verstandesmässigen Werthungen, — selbst schon geheiligt durch eine solche Aufgabe, selbst schon der Typus einer höheren Ordnung!

    Was geht einen Priester die Wissenschaft an! Er steht zu hoch dafür! — Und der Priester hat bisher geherrscht! Er bestimmte den Begriff „wahr“ und „unwahr“!

    13.

    Unterschätzen wir dies nicht: wir selbst, wir freien Geister, sind bereits eine „Umwerthung aller Werthe“, eine leibhafte Kriegs- und Siegs-Erklärung an alle alten Begriffe von „wahr“ und „unwahr“.

    Die werthvollsten Einsichten werden am spätesten gefunden; aber die werthvollsten Einsichten sind die Methoden.
    Alle Methoden, alle Voraussetzungen unsrer jetzigen Wissenschaftlichkeit haben Jahrtausende lang die tiefste Verachtung gegen sich gehabt, auf sie hin war man aus dem Verkehre mit „honnetten“ Menschen ausgeschlossen, — man galt als „Feind Gottes“, als Verächter der Wahrheit, als „Besessener“. Als wissenschaftlicher Charakter war man Tschandala…

    Wir haben das ganze Pathos der Menschheit gegen uns gehabt — ihren Begriff von dem, was Wahrheit sein soll, was der Dienst der Wahrheit sein soll: jedes „du sollst“ war bisher gegen uns gerichtet…

    Unsre Objekte, unsre Praktiken, unsre stille vorsichtige misstrauische Art — Alles schien ihr vollkommen unwürdig und verächtlich. —

    Zuletzt dürfte man, mit einiger Billigkeit, sich fragen, ob es nicht eigentlich ein ästhetischer Geschmack war, was die Menschheit in so langer Blindheit gehalten hat: sie verlangte von der Wahrheit einen pittoresken Effekt, sie verlangte insgleichen vom Erkennenden, dass er stark auf die Sinne wirke. Unsre Bescheidenheit gieng ihr am längsten wider den Geschmack

    Oh wie sie das erriethen, diese Truthähne Gottes — —

    14.

    Wir haben umgelernt. Wir sind in allen Stücken bescheidner geworden. Wir leiten den Menschen nicht mehr vom „Geist“, von der „Gottheit“ ab, wir haben ihn unter die Thiere zurückgestellt.

    Er gilt uns als das stärkste Thier, weil er das listigste ist: eine Folge davon ist seine Geistigkeit. Wir wehren uns anderseits gegen eine Eitelkeit, die auch hier wieder laut werden möchte: wie als ob der Mensch die grosse Hinterabsicht der thierischen Entwicklung gewesen sei. Er ist durchaus keine Krone der Schöpfung, jedes Wesen ist, neben ihm, auf einer gleichen Stufe der Vollkommenheit…

    Und indem wir das behaupten, behaupten wir noch zu viel: der Mensch ist, relativ genommen, das missrathenste Thier, das krankhafteste, das von seinen Instinkten am gefährlichsten abgeirrte — freilich, mit alle dem, auch das interessanteste! —

    Was die Thiere betrifft, so hat zuerst Descartes, mit verehrungswürdiger Kühnheit, den Gedanken gewagt, das Thier als machina zu verstehn: unsre ganze Physiologie bemüht sich um den Beweis dieses Satzes.

    Auch stellen wir logischer Weise den Menschen nicht bei Seite, wie noch Descartes that: was überhaupt heute vom Menschen begriffen ist, geht genau so weit als er machinal begriffen ist. Ehedem gab man dem Menschen als seine Mitgift aus einer höheren Ordnung den „freien Willen“:

    heute haben wir ihm selbst den Willen genommen, in dem Sinne, dass darunter kein Vermögen mehr verstanden werden darf. Das alte Wort „Wille“ dient nur dazu, eine Resultante zu bezeichnen, eine Art individueller Reaktion, die nothwendig auf eine Menge theils widersprechender, theils zusammenstimmender Reize folgt: — der Wille „wirkt“ nicht mehr, „bewegt“ nicht mehr

    Ehemals sah man im Bewusstsein des Menschen, im „Geist“, den Beweis seiner höheren Abkunft, seiner Göttlichkeit; um den Menschen zu vollenden, rieth man ihm an, nach der Art der Schildkröte, die Sinne in sich hineinzuziehn, den Verkehr mit dem Irdischen einzustellen, die sterbliche Hülle abzuthun: dann blieb die Hauptsache von ihm zurück, der „reine Geist“.

    Wir haben uns auch hierüber besser besonnen: das Bewusstwerden, der „Geist“, gilt uns gerade als Symptom einer relativen Unvollkommenheit des Organismus, als ein Versuchen, Tasten, Fehlgreifen, als eine Mühsal, bei der unnöthig viel Nervenkraft verbraucht wird, — wir leugnen, dass irgend Etwas vollkommen gemacht werden kann, so lange es noch bewusst gemacht wird.

    Der „reine Geist“ ist eine reine Dummheit: rechnen wir das Nervensystem und die Sinne ab, die „sterbliche Hülle“, so verrechnen wir uns — weiter nichts!…

    15.

    Weder die Moral noch die Religion berührt sich im Christenthume mit irgend einem Punkte der Wirklichkeit. Lauter imaginäre Ursachen („Gott“, „Seele“, „Ich“ „Geist“, „der freie Wille“ — oder auch „der unfreie“); lauter imaginäre Wirkungen („Sünde“, „Erlösung“, „Gnade“, „Strafe“, „Vergebung der Sünde“). Ein Verkehr zwischen imaginären Wesen („Gott“ „Geister“ „Seelen“); eine imaginäre Naturwissenschaft (anthropocentrisch; völliger Mangel des Begriffs der natürlichen Ursachen) eine imaginäre Psychologie (lauter Selbst-Missverständnisse, Interpretationen angenehmer oder unangenehmer Allgemeingefühle, zum Beispiel der Zustände des nervus sympathicus mit Hülfe der Zeichensprache religiös-moralischer Idiosynkrasie, — „Reue“, „Gewissensbiss“, „Versuchung des Teufels“, „die Nähe Gottes“); eine imaginäre Teleologie („das Reich Gottes“, „das jüngste Gericht“, „das ewige Leben“). —

    Diese reine Fiktions-Welt unterscheidet sich dadurch sehr zu ihren Ungunsten von der Traumwelt, dass letztere die Wirklichkeit widerspiegelt, während sie die Wirklichkeit fälscht, entwerthet, verneint.

    Nachdem erst der Begriff „Natur“ als Gegenbegriff zu „Gott“ erfunden war, musste „natürlich“ das Wort sein für „verwerflich“, — jene ganze Fiktions-Welt hat ihre Wurzel im Hass gegen das Natürliche (— die Wirklichkeit! —), sie ist der Ausdruck eines tiefen Missbehagens am Wirklichen…

    Aber damit ist Alles erklärt. Wer allein hat Gründe sich weg zu lügen aus der Wirklichkeit? Wer an ihr leidet. Aber an der Wirklichkeit leiden heisst eine verunglückte Wirklichkeit sein
    Das Übergewicht der Unlustgefühle über die Lustgefühle ist die Ursache jener fiktiven Moral und Religion: ein solches Übergewicht giebt aber die Formel ab für décadence…

    16.

    Zu dem gleichen Schlusse nöthigt eine Kritik des christlichen Gottesbegriffs. —

    Ein Volk, das noch an sich selbst glaubt, hat auch noch seinen eignen Gott. In ihm verehrt es die Bedingungen, durch die es obenauf ist, seine Tugenden, — es projicirt seine Lust an sich, sein Machtgefühl in ein Wesen, dem man dafür danken kann. Wer reich ist, will abgeben; ein stolzes Volk braucht einen Gott, um zu opfern…

    Religion, innerhalb solcher Voraussetzungen, ist eine Form der Dankbarkeit. Man ist für sich selber dankbar: dazu braucht man einen Gott. — Ein solcher Gott muss nützen und schaden können, muss Freund und Feind sein können, — man bewundert ihn im Guten wie im Schlimmen.

    Die widernatürliche Castration eines Gottes zu einem Gotte bloss des Guten läge hier ausserhalb aller Wünschbarkeit. Man hat den bösen Gott so nöthig als den guten: man verdankt ja die eigne Existenz nicht gerade der Toleranz, der Menschenfreundlichkeit…

    Was läge an einem Gotte, der nicht Zorn, Rache, Neid, Hohn, List, Gewaltthat kennte? dem vielleicht nicht einmal die entzückenden ardeurs des Siegs und der Vernichtung bekannt wären? Man würde einen solchen Gott nicht verstehn: wozu sollte man ihn haben? —

    Freilich: wenn ein Volk zu Grunde geht; wenn es den Glauben an Zukunft, seine Hoffnung auf Freiheit endgültig schwinden fühlt; wenn ihm die Unterwerfung als erste Nützlichkeit, die Tugenden der Unterworfenen als Erhaltungsbedingungen in’s Bewusstsein treten, dann muss sich auch sein Gott verändern.

    Er wird jetzt Duckmäuser, furchtsam, bescheiden, räth zum „Frieden der Seele“, zum Nicht-mehr-Hassen, zur Nachsicht, zur „Liebe“ selbst gegen Freund und Feind. Er moralisirt beständig, er kriecht in die Höhle jeder Privattugend, wird Gott für Jedermann, wird Privatmann, wird Kosmopolit…

    Ehemals stellte er ein Volk, die Stärke eines Volkes, alles Aggressive und Machtdurstige aus der Seele eines Volkes dar: jetzt ist er bloss noch der gute Gott…

    In der That, es giebt keine andre Alternative für Götter: entweder sind sie der Wille zur Macht — und so lange werden sie Volksgötter sein — oder aber die Ohnmacht zur Macht — und dann werden sie nothwendig gut…

    17.

    Wo in irgend welcher Form der Wille zur Macht niedergeht, giebt es jedes Mal auch einen physiologischen Rückgang, eine décadence. Die Gottheit der décadence, beschnitten an ihren männlichsten Tugenden und Trieben, wird nunmehr nothwendig zum Gott der physiologisch-Zurückgegangenen, der Schwachen.

    Sie heissen sich selbst nicht die Schwachen, sie heissen sich „die Guten“

    Man versteht, ohne dass ein Wink noch Noth thäte, in welchen Augenblicken der Geschichte erst die dualistische Fiktion eines guten und eines bösen Gottes möglich wird. Mit demselben Instinkte, mit dem die Unterworfnen ihren Gott zum „Guten an sich“ herunterbringen, streichen sie aus dem Gotte ihrer Überwinder die guten Eigenschaften aus; sie nehmen Rache an ihren Herrn, dadurch dass sie deren Gott verteufeln. —

    Der gute Gott, ebenso wie der Teufel: Beide Ausgeburten der décadence. —

    Wie kann man heute noch der Einfalt christlicher Theologen so viel nachgeben, um mit ihnen zu dekretiren, die Fortentwicklung des Gottesbegriffs vom „Gotte Israels“, vom Volksgotte zum christlichen Gotte, zum Inbegriff alles Guten sei ein Fortschritt? —

    Aber selbst Renan thut es. Als ob Renan ein Recht auf Einfalt hätte!

    Das Gegentheil springt doch in die Augen. Wenn die Voraussetzungen des aufsteigenden Lebens, wenn alles Starke, Tapfere, Herrische, Stolze aus dem Gottesbegriffe eliminirt werden, wenn er Schritt für Schritt zum Symbol eines Stabs für Müde, eines Rettungsankers für alle Ertrinkenden herunter sinkt, wenn er Arme-Leute-Gott, Sünder-Gott, Kranken-Gott par excellence wird, und das Prädikat „Heiland“, „Erlöser“ gleichsam übrig bleibt als göttliches Prädikat überhaupt: wovon redet eine solche Verwandlung? eine solche Reduktion des Göttlichen? —

    Freilich: „das Reich Gottes“ ist damit grösser geworden. Ehemals hatte er nur sein Volk, sein „auserwähltes“ Volk. Inzwischen gieng er, ganz wie sein Volk selber, in die Fremde, auf Wanderschaft, er sass seitdem nirgendswo mehr still: bis er endlich überall heimisch wurde, der grosse Cosmopolit, — bis er „die grosse Zahl“ und die halbe Erde auf seine Seite bekam.

    Aber der Gott der „grossen Zahl“, der Demokrat unter den Göttern, wurde trotzdem kein stolzer Heidengott: er blieb Jude, er blieb der Gott der Winkel, der Gott aller dunklen Ecken und Stellen, aller ungesunden Quartiere der ganzen Welt!… Sein Weltreich ist nach wie vor ein Unterwelts-Reich, ein Hospital, ein Souterrain-Reich, ein Ghetto-Reich… Und er selbst, so blass, so schwach, so décadent…

    Selbst die Blassesten der Blassen wurden noch über ihn Herr, die Herrn Metaphysiker, die Begriffs-Albinos.

    Diese spannen so lange um ihn herum, bis er, hypnotisirt durch ihre Bewegungen, selbst Spinne, selbst Metaphysicus wurde. Nunmehr spann er wieder die Welt aus sich heraus — sub specie Spinozae —, nunmehr transfigurirte er sich ins immer Dünnere und Blässere, ward „Ideal“, ward „reiner Geist“, ward „absolutum“, ward „Ding an sich“… Verfall eines Gottes: Gott ward „Ding an sich“
    ———————————————————————— ENDE vom Auszug DER ANTICHRIST
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    … und genau das tun alle Tschandala heute: Bewußtsein ward „Ding an sich“.
    Deshalb gehört dieses Buch von Nietzsche „nur den Wenigen„, schreib er als ersten Satz.

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  10. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    06:05 Uhu

    Mir zu lang, mir zu hoch, mir zuwider.

    Schreibe davon, was Dich beschäftigt.

    Laß künftig bitte, solche mich überfordernde Elaborate hier einzustellen.

    Ich schließe eine Wette ab. Nicht mehr als Null haben den Text gelesen.

    Gefällt 1 Person

  11. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    06:05 Uhu

    Künftig werde ich Beiträge dieser Art, welche mich durch Länge und mittels Irritation meines kleinen Hirnis mich nur nerven kommentarlos löschen.

    Ich wünsche dies:

    Du hast ja Deinen eigenen Blog.
    Schreibe dort.

    Hier verlinke, was Du dort geschrieben hast, es schmackhaft machend mit ein paar wenigen Sätzen.

    Danke.

    Gefällt 1 Person

  12. 17:46 Thom

    1. Ich habe geschrieben, was mich bewegt
    2. Das war ein sehr kurzer Kommentar
    3. Dem ich einen Text von Nietzsche angehängt habe, mehr nicht
    4. Ich konnte nicht ahnen, daß du Nietzsche nicht magst, bzw. verstehst und dich das überfordert
    5. Wie auch, stellst du ja selber hier teilweise endloslange Artikel ein?

    17:46 Thom

    1. Deinem Wunsch entsprechend, werde ich hier keine langen Texte mehr schreiben oder einfügen.
    2. Ich werde hier von meinem Blog nichts mehr verlinken, weil das bloß danach aussieht, als ob ich deinen Blog für meine eigenen Zwecke benutzen wollen könnte.
    3. Außerdem hast du ja selber deine Kundschaft bloßgestellt:
      Ich schließe eine Wette ab. Nicht mehr als Null haben den Text gelesen.“
    4. Du brauchst doch gar nicht darauf wetten, denn WordPress zeigt schließlich jedem Blogbetreiber an, wer, was, wann und von wo aus liest! … und „nicht mehr als Null“, bedeutet: NIEMAND.
    5. Warum soll ich also auf deinem (fast) toten Blog bumibahagia überhaupt noch etwas verlinken?

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