bumi bahagia / Glückliche Erde

Volk / Völker

MAN hat es den Menschen, allen voran den Deutschen, tüchtig gründlich ausgetrieben, das gut – wahr – nährend – erhabene Gefühl inniger Gemeinschaft.

Ich erlebte es als 10-jähriger in Italien, in Alassio, als eine deutsche Familie mit zwei Jungs in die Pension Eden einzog. Ich war in Gemeinschaft mit den beiden Knaben gefühlt in paradiesisch sicherem Hafen. Deutsch. Deutsch, gefühlt in bestem Sinne.

Ich erlebte es später bei meinen ersten Deutschlandbesuchen, sehr lebhaft mit 18, in Eldingen bei Celle, und dann intensiv gar im Laufe meines ersten Jahres in Berlin, 2000.

Das hat nichts mit Blut- und Bodentheorien, und schon gar nichts mit „rechts“ oder „braun“ zu tun.

Es hat mit „wir kennen uns“, „wir sind Brüder“, „wir vertrauen uns gegenseitig“ zu tun. Das ist es.

Ich erlebte Analoges in der Schweiz mit einer einzigen Person, mit meinem Cousin Olivier Guignard. Warum mit Deutschen, warum, Olivier ausgenommen, nicht mit Schweizern? Ich weiß, warum, verrate es hier nicht.

In Graz, im Jahre 2000, da war ansatzweise Ähnliches in meiner Gefühlswelt los. Nicht in Wien, in Graz schon. „Menschen meiner eigenen Familie“. Etwa so.

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Frollein Schmidt hat den folgenden Text in bb eingegeben. Mit Vergnügen verartikelisiere ich ihn hiemit.

Lieber Deutscher, sollte der Text in Dir Alarm auslösen, sollte etwas in Dir schreien „bloß nicht, dette iß ja dunkelbraune Suppe!“, dann kann ich das wohl nachvollziehen, doch hätte ich eine dringliche Bitte an Dich: Bitte schau genau hin in Dein Innenleben. Ein jeder Einzelne von Euch, von mir hoch geschätzten Deutschen, ein jeder Einzelne trägt in sich den Dir und Deinen Eltern und Deinen Großeltern eingepflanzte Stachel, wonach 33-45 „der Deutsche“ entweder fanatisch grausam oder dumpfbackig mitläuferisch gewesen sei. SIE haben es tief in Euer Wesen eingebrannt. Bitte schau es an.

Mir als Schweizer wurde nicht angetan, was Dir, Deutscher, und Deinen Eltern und Großeltern angetan worden ist. Ich kann den folgenden Text lesen ohne daß bei mir ein Abwehrreflex hochkommt.

Der Text stamme von 1936. Der Autor rang um Worte. Haha, kann ich verstehen, denn das, was er zum Ausdrucke bringen wollte, das ist nicht leicht in Wort zu fassen.

Bitte beachte, daß er zwar von Deutschland sprach, daß er aber Deutsche mit keinem einzigen Satz höher stellte als andere Volksgenossen, daß er vielmehr betonte, alles was er auf Deutschland beziehe, das gelte für sämtliche Völker erdenweit.

Seine zwei Schlußsätze sei fett gedruckt:

Wir sind überzeugt, daß unser Sozialismus blutsbrüderlicher Liebe auf die anderen Völker überspringen und auch das Verhältnis der Völker untereinander neu gestalten wird. Denn er trägt vor sich her die Verheißung eines neuen Völkerbundes, der wesenhafter ist als der jetzige, weil er beruht auf dem Sozialismus der Völkerehre.“

So.

Und nun mögen Kritikaster kommen und mich des Nazitums bezichtigen. Ich stehe zu den Werten eines jeden einzelnen Volkes. Amin.

Thom Ram, 29.04.10

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Frollein Schmidt sagte:

„Was glaubten und lehrten die deutschen Nationalsozialisten? Darüber liegt bis heute eisernes Schweigen und von der jetzigen Generation weiß daher kaum noch jemand etwas davon. Hier habe ich ein paar Auszüge aus einer Schrift der Deutschen Hochschule für Politik aus dem Jahre 1936 zusammengestellt, die die Kernphilosophie des deutschen Nationalsozialismus sehr gut in Worte fasst:

zitiert aus: Hermann Schwarz – Zur philosophischen Grundlegung des Nationalsozialismus
(Schriften der Deutschen Hochschule für Politik –
Herausgegeben von Paul Meier-Benneckenstein, Junker und Dünnhaupt Verlag / Berlin, 1936):“

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„Wir erleben uns auf der Grundlage gemeinsamen Blutes als Einheit – was bedeutet das? Das bedeutet, daß wir ein naturüberlegenes Erleben haben, das sich dennoch auf das innigste an die Natur anschließt, an das Gegebene des Blutkreises, in den wir hineingeboren sind. Natur ist in die Zeit und in den Raum hineingebaut. In die Zeit: alles in ihr ist vergänglich, ein rastloses Entstehen, Wachsen und Vergehen, Wandeln, Wechseln – der herakliteïsche Fluß aller Dinge. In den Raum: keine zwei Dinge nehmen denselben Raum ein, jedes behauptet seinen Ort, von dem es jedes andere ausschließt. Alles natürliche Sein ist voneinander getrennt. Darum ist in aller echten Einheit etwas Naturüberlegenes. Da ist die räumliche Trennung aufgehoben, und, füge ich hinzu, eben damit auch die Abhängigkeit vom Flusse der Zeit. Alles echte Einheitserlebnis ist zugleich Ewigkeitserlebnis.

Hier stoßen wir bereits auf die metaphysische Tiefe des völkischen Erlebens. Daß wir Deutsche uns als Einheit auf der Naturgrundlage unseres gemeinsamen Blutes erleben, bedeutet, daß sich diese Einheit als ewiger Sinn in unsere Seele legt. Unser Blut, dessen nordischer Weise wir uns freuen, unterliegt dem Gesetze der Natur. Es rinnt getrennt in vielen Adern – das ist seine räumliche Zerstreuung – und es ist vergänglich in diesen Adern.

Aber nun stellen wir uns die Einheit der Menschen dieses Blutes nicht etwa gedanklich vor, wir addieren uns nicht miteinander, sondern wir fühlen uns erfüllt von einer inneren Unendlichkeit, wenn wir in der Gleichheit unseres Blutes unsere seelische Gemeinschaft bejahen. Ein überindividuelles Einheitsleben wird da in jedem von uns existent, das ebenso in allen anderen, die völkisch erleben, existent wird. Genau ebenso! Da ist die naturhafte Trennung der Körper überwunden, und wir fühlen: in uns verwirklicht sich das Wunder der Existenzwerdung eines Lebens in vielen Seelen. Wir sind von einer lebendig gewordenen Sinnewigkeit erfüllt. […]

Schon Ernst-Moritz Arndt hat die dynamische Art dieses Erlebens, des völkischen Erlebens, erfühlt. Er spricht von einem göttlichen Strome der Liebe und Treue, der als der oberste und heiligste durch ein ganzes Volk fließe und von innen her als Feuerseele des Ganzen bisweilen herausschlage. Diesen Strom könne man wohl die „Deutschheit“ nennen, sagen wir lieber die deutsche Duheit, die Volkheit. Nach Arndt muß dieser deutsche Werdestrom, der immerfort als Spannung im Fünkleinsgrunde der Seele harrt, um aufbrechend immerfort die Scheidewände zwischen den Seelen zu durchstoßen, das Zentrum unseres ganzen Daseins werden. Er müsse als das durch alle Deutsche Lebende und alles Deutsche von innen her Beseelende alles, was das Volk empfinde, denke, bilde und schaffe, begeisternd und beseelend durchdringen. […]

Wenn es beim einzelhaften Gegeneinanderstreben der Ideen bliebe, so drohte im Reiche des Werterlebens eine völlige Verwirrung. Aber es muß hier eine innere Gliedhaftigkeit geben. Bei unseren Vorfahren war sie unbewußt verwirklicht. Da gab es eine Achse, um die sich alles Werterleben drehte. Die Pole dieser Achse waren Ehre und Sippentreue. Es ist, als hätte sich damit dem germanischen Gemüt ein Geheimnis vorgedeutet, das im Fünklein der Seele seines Aufbruches harrt. Wie, wenn Ewigkeit immer zuerst im Ehrerleben aufbrechen müßte, wenn Ehre das Grunderlebnis jeder Persönlichkeitsgestaltung sein müßte, so daß auch die idealistische und die christliche Persönlichkeit, wenn sie sich selbst richtig verstehen, jenen germanischen Urwert der Ehre nicht ausschlössen, sondern in sich hineingliederten? Dann ließe sich leicht begreifen, daß hier überhaupt nicht stehende Werte miteinander ringen, sondern daß wir mit allem Werterleben in der Bewegung innerer Aufbrüche stehen, die von selbst einem Höhepunkte zustreben. […]

Biologischer Mittelpunkt, ein Ich in der Schar seiner Triebe und Vorstellungen, ist jeder. Aber dieser biologische Mittelpunkt kann nach allen Richtungen herumgeworfen werden. Jeder Wunsch, jeder aufwallende Trieb, jede Laune des Augenblicks kann mein Ich auf den Rücken nehmen und aufsaugen. Solcher Mensch ist kein Individuum im sittlichen Sinne. Seine Einheit verliert sich in die Vielheit seiner Affekte. Er ist nicht Herr seiner selbst, sondern sein zuständliches Sein ist Herr über ihn. Seine Ehre sucht er darum nicht in innerer, sondern in äußerer Weise. Er sucht sie nicht im Königtum der Selbstherrschung. Der Wert seiner Person liegt ihm vielmehr im Lob von anderen oder in eitelem Vergleich mit anderen.

Wer dagegen bei sich selbst die Wallungen von Zorn, Furcht, weichlichem Mitleid, blinder Lebensgier unter die Einheitskraft festen Willens bringt, so daß er wirkliches Individuum, unteilbare Einheit wird, dem vergeht mit der innerlichen Unfreiheit auch die äußere Einstellung seines Ehrempfindens. Ihn überfällt eine Ehre, die sich von innen her erzeugt. Mit seiner Selbsterschaffung zu einem unteilbaren Willensganzen nämlich überfällt ihn ein innerer Wert, der im Lichte der Ewigkeit steht. Das ist die Antwort des Fünkleins auf sein Festwerden bei sich selbst. Dieser innere Wert vernichtet und entwertet alle äußere Werterscheinung von Ehre. Daß er Individuum, Einheit in sich selbst, geworden ist, das macht, daß er im selben Augenblick zur Persönlichkeit geworden ist, daß er von Ehrewigkeit durchtönt wird.

Aber die innere Ehrewigkeit kann sich in einem Menschen nicht halten, der nicht über sich selbst hinauswächst. Es genügt nicht, daß man sich selbst zu gebieten weiß, man muß fruchtbar werden über sich hinaus. Man muß etwas haben, an das man seine gesammelte Persönlichkeit daransetzt. Wer das tut, dem verlagert sich der Wert seines Lebens in den Gehalt seines Werks hinein. Ob ihn als Pestalozzinatur der Drang werktätiger Hilfe bewegt, ob er, wie Fichte, vom Gesicht des Vaterlands ergriffen ist, ob in ihm, wie bei Sokrates, die Liebe zur Wahrheit glüht, oder, wie bei Plato, die Liebe zur Gerechtigkeit, so oder so bejaht er nicht sich, sondern ein Du, ein Es, ein Wir über sich hinaus. Dabei spürt er, daß mit seinem Ja zum Werk auch ein Strom unendlichen Lebens, ein Fünklein-Strom, in ihm aufbricht, dessen Wertwahrheit noch höher liegt, als wenn ihn im Einheitwerden seiner selbst das Erleben innerer Ehre überfällt. In diesem Strome verwesentlicht sich die Fruchtbarkeit seines Lebens, wie sich vorher im Strome des Ehrerlebens die Gesammeltheit seines Lebens verwesentlicht hatte. Jetzt erhebt sich der Reichtum seiner Anlagen, seiner Gaben, seiner Fähigkeiten zu ideeller Fülle, indem die Gegenstände seiner unselbstischen Hingabe den Sinn fordernder Aufgaben annehmen. Die Forderung dieser Aufgaben ergreift die schöpferischen Kräfte des Menschen. Da wird ihm zumute, als ob er sich selbst verlöre, wenn er seine Aufgabe verlöre. In ihren Dienst rückt der Mittelpunkt seines Lebens. „Von Opfern lebt das Leben, in Opfern pflanzt’s sich fort, wer sich entzieht dem Ringe, verrottet und verdorrt.“ (Eberhard König.) Dem naturhaften Menschen erscheint solches Opfern sinnlos, weil ihn kein Ewigkeitssinn erfüllt. Wen aber die im Menschen handelnde Ewigkeit mit dem Lichte von Aufgaben erfüllt hat, die sein selbstisches Sein verbrennen, wessen Seele auf der Brücke des Du, Es, Wir Aufgaben der Tiefe empfängt, der fühlt sich im Segen der Tiefe. Über Mühen und Anstrengungen, Entbehrungen, Kampf, Leiden krönt ihn der Wert seiner Leistung. Die gesammelte Innenkraft, ausströmend in schöpferische und dienende Liebeskraft – das wird jetzt seine Ehre.

Es war nur das nächste Ehrerlebnis des Menschen, daß er sittliches Individuum wurde. Nur als solches, als Herr des Affektlebens in sich, kann er der Aufgabe über sich so begegnen, daß die Aufgabe in ihm wächst. Darüber geschieht nun das geistige Wunder, daß der Gehalt seiner Ehre mit dem Gehalt der Aufgabe zusammenfließt, die in ihm lebt. So gesehen, schließen sich Ehre und schaffende Liebe nicht aus, sondern im Schaffensstrome jeder Liebe, in der der Mensch über sich hinaus hingegeben ist, erhöht sich die Ehre. […]

Die letzte Tiefe der Ewigkeit offenbart sich aber, wenn ein ganzes Volk zu wesenhafter Unteilbarkeit zusammenwächst, wenn es in der Einheit seines Blutes seine seelische Einheit gewinnt. Auch da, und da erst recht, ist zu erwarten, daß in dem Ewigkeitssinn des Volkwerdens alle die übrigen Ewigkeitskräfte hineinmünden, die in den Einzelhingaben der einzelnen zutage getreten waren. Es ist zu erwarten, daß die Einheitsgeistigkeit, die die Seelen verbindet, insbesondere auch darin ihre Zentralmächtigkeit entfaltet, daß sie die geistigen Erlebnisse der Seelen verbindet, indem sie allen Verwesentlichungsgehalt dieser Erlebnisse in sich verdichtet. Was den Künstler und Denker bewegt, was den caritativen Menschen antreibt, was in ihrem Schaffen die Träger des wirtschaftlichen Lebens ideell verspüren, was im Handeln des Staatsmannes wirkt, das will Volkheit, das ist die lebendig gewordene Duheit, mit ihrem Atem durchdringen, auf daß es nicht mehr auseinanderfalle, sondern daß daran gleichsam Hände wachsen, die sich einander entgegenstrecken. Im Feuer der Volkseinheit geschieht dann dasselbe im großen, was im kleinen beim Ehebund geschieht. Zuerst erschafft sich die wesenhafte Treue aller zueinander und wird zum obersten Gebot der Ehre, das sich in den Herzen selbst hervorschreibt. Die Innerlichkeit völkischer Treue gibt dann weiter jedem Berufe einen schenkenden Sinn, sie macht ihn in sich selbst polar, so daß sein völkischer Sinn und sein Arbeitssinn zusammengreifen.

Es ist die Gefahr der wissenschaftlichen und künstlerischen Berufe, daß der einzelne in ihnen nur seine eigene geistige Bewegtheit auslebt und keine Sozialbewegtheit annimmt. Wer einer Idee hingegeben ist, vereinseitigt sich leicht. Er ist oft schwer beweglich, das Anpochen anderer Ideen zu vernehmen, die seinem Tätigkeitsfelde fremd erscheinen. Seine Seele ist schon besetzt und findet keine innere Beziehung dazu, auch wenn sich eine neue Idee aus tieferen Seelengründen entzündet und größere Wertmacht voranträgt als die seinige. An solche größere Wertmacht glaubt er nicht, weil ihn der Anblick einer Nebenordnung der Ideen narrt, die in einem angeblichen Reiche der Ideen herrsche. Noch immer ist in manchen deutschen Gelehrtenköpfen der Platonismus nicht überwunden, wonach uns die Ideen aus einem jenseitigen Werthimmel entgegenleuchten, in dem sie Stern neben Stern beisammenstehen, ohne daß andere Beziehungen zwischen ihnen gelten als die von Gattung und Art oder von höherer Tugend zu niederer Tugend.
Völkisches Denken kennt Ideen nicht mehr als verseinelte Begriffe oder Tugendbilder. Wir erleben sie als ein Wertlicht, das sich unseren irdischen Beziehungen aus Fünkleinstiefen mitteilt, wenn wir unsern Willen dienend, liebend, schaffend in die Sach- und Menschenwelt hineinbewegen. Je nach der Art unserer Einwendung geraten wir in andere und andere Bewegungen geistigen Lebens, die nicht gleichwertig sind, sondern sich mit verschiedener Wertfülle entsiegeln. Die größte Lebenstiefe bricht auf, wenn sich menschliche Willen in der Gemeinsamkeit ihres Blutes und Bodens, Sprache und Schicksals innerlich gemeinsamen. Darin gestaltet sich eine Wertsonne, die alles andere Erleben in ihre Bahn zieht.

In der Innerlichkeitsmacht unseres völkischen Erlebens fühlt sich auch der schaffende Künstler, der Gelehrte, der Politiker, von einer Kraft getragen, die ihn fruchtbarer macht, als wenn er in losgelöster Individualität rein aus sich selbst heraus der Sachwelt gegenüberstünde.

Völkische Bewegtheit ist innere Revolution auf allen Gebieten. Sie schafft ein neues Verhältnis zum Es-Erleben, ein neues zum Du-Erleben und schafft auch ein neues Verhältnis zum Wir-Erleben. Es gibt ein Wir-Erleben, das die Ideengemeinsamkeit betont. Dies hat keine politische Kraft. Was das Leuchten von Ideen leistet, ist, daß aus ihren objektiven Gehalten Wesenskräfte strömen, an denen sich unsere Gaben und Anlagen entfalten. Auch erschafft sich in der Bewegtheit vieler durch die gleiche Idee unstreitig ein erster Hauch von Gemeinschaftsleben. Es ist das Leben „geistiger Gemeinden“. Das besitzt aber keine eigene Innerlichkeit. In der geistigen Gemeinde sind viele an den gleichen gegenständlichen Inhalt hingegeben. Dadurch schließen sie sich nicht nur mehr oder weniger von anderen ab, die an andere Ideen hingegeben sind, sondern auch ihr eigenes Zusammengehörigkeitsgefühl steht unter Bedingung. Es ist überspringende Objektbegeisterung, die hier die Menschen verbindet und darum nur solange verbindet, als man selbst begeistert ist und die anderen begeistert glaubt. Es ist nicht, als ob von den Seelen Wellen ausgehen unmittelbar aufeinander hin, sondern als ob vom Gegenstande Wellen ausgingen, die einen selber und die Scharen von Gefährten in sich hineinnähmen. Das Fluidum des Gegenstandes umgibt uns und die Genossen im Geiste. Der Mitmensch als solcher spielt nur eine begleitende Rolle. Die persönliche Beziehung wird nur bewertet und ausgestaltet im Hinblick auf das Ideal, von dem man erfüllt ist.

Darum geht durch Ideengemeinschaften so leicht ein universalistischer und ungeschichtlicher Zug. Der Zug geschichtlichen Lebens ist nicht, daß sich weltweite geistige Gemeinden um gleiche Ideen sammeln. Es will, daß sich der Strom gleichen Blutes zu beseeltem Bunde schließe, in dem sich die naturhaft gegebenen menschlichen Beziehungen zu metaphysischer Kraft verdichten. Da betonen die einzelnen ihre Gemeinschaft nicht nach dem Gesetze einer idealen Gegenständlichkeit vor ihnen, um die ihre Hingabe kreist. Die Gemeinschaft selbst ist ihnen Gesetz, sie ist ihnen ein eigener selbstlebendiger Kreis, in dem sich ihr gemeinsames Sein metaphysisch verdichtet. Hier erwächst politische Kraft. […]

Das letzte Geheimnis geschichtlichen Lebens versichtbart sich darin, daß in der Esse der Schicksale die Völker zu Volkheiten reifen sollen. Es ist in jedem Blutkreis, als wäre seine Einheit verloren gegangen, indem er sich in die Anlagen, Fähigkeiten, Begabungen, Gefühle, Strebungen, Vorstellungen der unzähligen einzelnen auseinandergesetzt hat. Aber im Fünklein der Seelen strebt Einheits- und Ewigkeitsgewalt auf. Seine Spannungsenergie geht darauf, daß sie zu alleiner Ewigkeitskraft in allen werde. Von diesem Verwesentlichungszuge ist alles Geschehen getragen, das das Volk als seine Geschichte erlebt. In dem unbewußten Zwange dieses Zuges malt das Volk seine Helden, seine Führer und Toten mit Ewigkeitslichtern.

Wir Deutsche im Dritten Reiche sind uns der in uns aufstrebenden Volkheit bewußt geworden. Sie zeigt jedem Volksgenossen im Brudergesicht des anderen die Züge desselben Blutstroms und durchdringt mit der Forderung ihrer Totalität alle Berufe, daß sie sich nicht zu geistigen Isolierschemeln verengen, sondern jeder mit der schaffenden Kraft seines Gebietes zu Gabe und Reichtum für die Volksgenossen in den anderen Berufen werde. Wie der Künstlerberuf Kraft durch Freude spenden soll, so gibt es auch eine Volks- und Staatskraft durch Wahrheit, die Nahrung und Mehrung aus den wissenschaftlichen Berufen anfordert.

Es geht aber nicht bloß darum, daß die Schaffenden in allen Berufen ihre Volksgenossen mit dem beschenken, was sie leisten. Sie sollen ihrem Volkstum das höchste Geschenk werden mit dem, was sie sind. Bedeutete mir vorher Beruf, daß meine Anlagen in einen geistigen Sinn eingegliedert und dadurch verwesentlicht werden, so erkenne ich nun, daß schon in meinen Anlagen etwas Wesentliches steckt, nämlich die Art meines Volkstums, die sich durch die tausend Anlagen der einzelnen hindurch einheitlich entfalten will. Sie braucht auch meinen Einsatz, um geistig zu reifen. Daß ich in meinem Berufe Wesen gewinne, daraus soll, so will es der Geist des Volkstums, Wärme hinüber strahlen zu allen Brüdern, damit auch ihre Innerlichkeit in der Farbe des Volkstums aufblühe. An unserer Gediegenheit in unserm Berufe hängt, daß sich die Gediegenheit anderer in ihrem Berufe belebe. Wesen tritt dann zu Wesen. Aneinander sich aufrankend wächst die Schar der beruflich und volklich belebten Persönlichkeiten, und aus ihrer aller geistigen Haltung bildet sich eine große geschichtliche Prägung, die die Ehre des gemeinsamen Blutes ausspricht.

In der Ehre der Leistung, in der Würde des Seins, in der verstehenden Güte der Herzen will sich in allen Deutschen die Deutschheit vollenden. Es ist dann ein Ewigkeitssinn lebendig geworden, der in die Welt hinaus wirkt. Vielmehr, solcher Ewigkeitssinn im Blutkreis jedes Volkes bewegt immer schon von innen heraus die Völkergeschichte. Es muß nur zuerst ein Volk seinen eigenen inneren Weg vollendet haben. Dann ist das Vorbild für die anderen Völker gegeben, das mit der Unbedingtheit, in der sich aller Ewigkeitsgehalt ausspricht, auch deren Geschichte in neue Bewegung bringt und zwischen den Völkern, die in der Kraft völkischer Bruderliebe jedes im eigenen Inneren einen Sozialismus der Ehre, Treue, Gerechtigkeit aufgerichtet haben und so unteilbare Einheit in sich selbst geworden sind, einen Sozialismus der gegenseitigen Ehre herbeiführen wird, in dem das Gesicht einer letzten und größten Einheit steht, die immer unvollendbar bleiben, aber immer unsichtbar treiben wird. Wir sind überzeugt, daß unser Sozialismus blutsbrüderlicher Liebe auf die anderen Völker überspringen und auch das Verhältnis der Völker untereinander neu gestalten wird. Denn er trägt vor sich her die Verheißung eines neuen Völkerbundes, der wesenhafter ist als der jetzige, weil er beruht auf dem Sozialismus der Völkerehre.“

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15 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Gernotina sagt:

    In welcher Weise diesen biologischen und metaphysischen Bedingungen der Völker entgegenzuwirken ist (social engineering) hat Herr Sarkosi hier kurz anklingen lassen:

    https://www.bitchute.com/video/Wa41TnwiQLdu/

    In der Verfassung des 2. Reiches von 1871ff war die deutsche Abstammung eines Staatsbürgers juristisch mit „De Sanguine“ definiert.
    Schon mit dem erzwungenen Abgang Bismarcks aus der politischen Verantwortung fing dieser Status jedoch faktisch an zu zerfallen – mit bekannten Folgen – Fremdherrschaft!

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  3. Gernotina sagt:

    Frau Barbara Lerner-Spectre hat auch ihren verdienstvollen Beitrag zum Social-Engineering in Europa geleistet, zumindest verbal.
    Insofern sind solche NGOs unglaublich überlebenswichtig für „das Meer“ der Völker.

    https://www.bitchute.com/video/9p3EbVOwK8SR/

    Das „Meer“ ist ein alter Symbolbegriff für die Gesamtheit der Völkerschaften. So sprich die Bibel davon, dass das „große Tier“ aus dem „Meer“ aufsteigt. Der Ozean ist damit nicht gemeint.

    Die geschaffene Vielfalt mit dem eindrucksvollen Potential der unterschiedlichen Völker soll in Zukunft durch „Diversity“ völlig ersetzt werden –
    ein Völkergemisch, ein Einheitsbrei (mit begrenztem geistigen Potential), aber jede einzelne Kreatur (egal welchen Genders auch immer) sei ein Universum für sich, das im Optimalfall ausschließlich um sich selbst kreise. Schöne neue Welt – Huxley lässt grüßen!

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  4. Ost-West-Divan sagt:

    Es ist doch natürlich dass es viele verschiedene Völker gibt. Jedes Volk wird geprägt von seinem Land, den Bergen oder dem Meer, den Höhen und den Ebenen .Jedes Volk hat seine Kunst und Kultur. Wie jede Pflanze wächst an seinem Ort und ganz genau darum dort wächst, weil es dort die Lebensbedingungen vorfindet, derer die Pflanze bedarf.
    So hat jedes Volk seine Berechtigung. Die Vielfalt ist das Wunder, was Gott geschaffen hat.
    Kein Volk ist schlechter oder besser-aber jedes sollte respektiert werden.
    Warum nur muss man sich heute rechtfertigen, wenn man sein Land liebt- etwas Abartiges spaltet diese Welt.
    Alles Verschiedene könnte in dem großen Einen Zusamnenhang oder der großen göttlichen Welt harmonisch nebeneinander existieren.
    Wie die Natur das vorlebt und die Geschichte der Menschheit wahrscheinlich auch, wenn sie nicht manipuliert werden würde.

    Es hat mich erschüttert zu lesen vor Jahren, wie viele alte Sprachen jedes Jahr verloren gehen.
    Das ist diesem kranken Materialismus der Globalisierung zu verdanken. Es ist eine Pest über der Menschheit, die versucht die Vielfalt zu zerstören.
    Jeder Mensch der sein Land wirklich liebt, wird auch andere Länder respektieren und ist neugierig auf deren Kultur. Liebe möchte das Seine schützen und erkennt den großen Zusammenhang der göttlichen Schöpfung, dass alles mit allem verbunden ist.
    Ja, Tolstoi wäre keinem Verein beigetreten-Niemals. Solche eigenständig denkenden Menschen bräuchte es in jedem Land. Denn heute möchte jeder nur noch Anerkennung von außen und irgendwo dazugehören. Aber das sind keine eigenständig denkenden Menschen, wie Schiller oder Tolstoi es waren.
    Oder wie Bob Dylan es sagt in einem Lied zu seiner Geliebten oder so rein sinngemäß „Jeder hat irgendwas zu verkaufen und möchte meine Anerkennung-außer Dir“
    Dieser Satz ist so großartig. Versteht man das !?

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  5. Frollein Schmidt sagt:

    @Thom

    Danke, dass Du’s hier ins Licht gehoben hast!
    Und Danke für die wahren und guten Worte, die Du hinzugefügt hast!

    Die Schrift hat bei mir eine kraftvolle heilsame Wirkung entfaltet. So, als wenn die Reste des verkrusteten Groll-Panzers von meinem Herzen abgefallen seien, die mir bis dahin verwehrt hatten, mich selbst und mein Volk wirklich zu lieben.

    Man unterstellt den Deutschen viel Groll. Und in der Tat hegen viele Deutsche viel Groll. Am meisten allerdings – oder vielleicht sogar fast ausschließlich – gegen sich selbst und das eigene Volk.

    Andererseits haben die Deutschen aber auch sehr viel Güte in sich.

    Nur entfaltet die sich nicht mehr wie sie eigentlich könnte – und will.
    Weil sie unfrei ist. Eingesperrt hinter der Kruste aus Groll und Scham und Schuldgefühlen, die sich um unser Herz gelegt hat. Da sitzt unsere Güte wie ein verschrecktes, verstörtes Hündchen dahinter und traut sich gar nicht so recht ans Licht zu treten, um in die Welt zu strahlen und andere zu berühren.

    Der häßliche deutsche Groll rührt aber erst daher, dass die Güte, die so gern leben und wirken würde, sich nicht entfalten kann /darf.
    Das ist die Zwickmühle, in der wir sitzen.

    Und weil das eine volksinterne, eine deutsche Angelegenheit ist, machen wir die auch intern, untereinander aus. Indem wir z.B. gegen andere Angehörige, bestimmte Gruppen oder Charakterzüge unseres Volkes grollen. Uns untereinander die Schuld für unsere Unfreiheit zuschieben. So wird aber das Grollen niemals enden! Und folglich die uns innewohnende Herzensgüte, die sich so gern entfalten würde, nie zum Strahlen kommen, sondern auch weiterhin nur das beschämte Hündchen bleiben, das seine guten Taten nicht aus Ehre und fester Zielstrebigkeit tut, sondern im scheuen Betteln um etwas Anerkennung und Schulderlass.

    Ich wünsche mir für unser Volk, dass es seine Herzensgüte wieder spüren und entfalten lernt.
    Dafür müssen wir aber bei uns selbst anfangen, untereinander!
    Unsere Liebe kann nicht frei und aufrichtig sein, solang wir uns selbst grollen.
    Unsere Würdigung anderer kann nicht ganz und ehrlich sein, solang wir uns vor der Strahlkraft unseres eigenen Geistes wegducken und unser eigenes Schaffen würdelos lahmt.

    Andere Völker haben ein heileres Gespür dafür als wir. Sie werden unsere Freundschaft gar nicht haben wollen, solang wir uns nicht selbst Freund sind.

    Von dem Moment an, wo ich begreife, dass wir als Volk, als Erbträger und Zukunftsgestalter unserer gemeinsamen Geschichte, ein Ganzes, und auf Gedeih und Verderb aneinander-ineinander gebunden sind, erkenne ich auch, dass alle Charakterzüge und Bestrebungen meines Volkes, eines jeden einzelnen von uns, irgendwo auch in mir selber schwingen. Ich kann nichts davon von mir weisen, es ist alles Teil von mir, von uns.

    Mein Volk hat wahrlich größere, würdigere Zeiten gehabt, als hier und jetzt. Ich liebe es dennoch! Jeden Einzelnen!

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  6. Ost-West-Divan sagt:

    In dem Buch Verfall und Wiederaufbau der Kultur zeichnet Albert Schweitzer das Bild einer Nation vor hundert Jahren, wo Menschen ihr Selbsbild ausschliesslich aus der Zugehörigkeit zu Vereinen oder anders gearteten dogmatisierten Denkvorschriften beziehen ohne fähig zu sein eigenständig der Welt im Fühlen u nd Denken zu begegnen. Das hat sich seit dieser Zeit nicht gebessert, es ist schlimmer geworden und endet in der totalen Perspektivlosigkeit einer sinnentleerten Orientierung.
    Da sollte man sich mit auseinandersetzen statt immer nur nach einer äusseren Schuld zu suchen.
    Denn die Fähigkeit zur Selbstreflexion scheint hier vollkommen verloren. Man wähnt sich im Selbstmitleid.

    So wird das Nichts. Ein angeblich großes Volk findet Erneuerung nur darin, aus sich selbst heraus neues zu erschaffen.

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  7. Drusius sagt:

    Wenn Wahlversprechen einklagbar wären, hätten wir vielleicht Demokratie. Wenn die positiven Formulierungen in den Ideologien die Menschen nur zu positiven Enscheidungen gebracht hätten, wäre kein Krieg führbar gewesen.

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  8. Drusius sagt:

    Der Liberalismus als Spielform des Globalismus führt in seiner negativen Form zu einer Waffe, zur Vernichtung der Sprache und damit des Denkens und zur Masseneinwanderung, die wiederum als Waffe gegen die Struktur von Völkern eingesetzt wird und zur Beseitigung der Staatsstruktur, die in DEUTSCH sowieso nur als Plünderungsorganisation vorhanden ist. Das wird von allen Besatzungsmächten toleriert, da es einen übergeordneten Willen zu geben scheint, der das überall erzwingt. Das sehen wir an der geplanten und durchgesetzten weltweiten Klorona.

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  9. Ost-West-Divan sagt:

    „Schlussfolgerung
    Der Krieg in der Ukraine ist eine Tragödie für die unmittelbar Betroffenen, aber auch für uns alle. Vor allem, wenn wir die Bedrohung, die sie verbirgt, nicht erkennen und als Reaktion auf diese tiefere Bedrohung energisch handeln.

    Seit 5.000 Jahren spielen uns die Eliten gegeneinander aus – bei der Arbeit, auf dem Schlachtfeld, im Leben im Allgemeinen – indem sie oberflächliche Unterschiede (basierend auf Geschlecht, Rasse, Religion, Klasse, Nationalität …) aufmerksam machen und diese vergrößern, Konflikte verschärfen und uns davon überzeugen, dass sie in unserem eigenen Interesse handeln, wenn wir tun, was sie uns über ihre Agenten in der Regierung sagen. die Konzernmedien und anderswo, und dass menschliche Solidarität nichts wert ist.

    Nun, eines Tages, sehr bald, täten wir gut daran, zu erkennen, dass am Ende nur drei Dinge wichtig sind: Menschliche Solidarität ist unerlässlich, wenn wir diese existenzielle Krise überleben wollen, unser wahrer Feind ist nicht der andere, sondern die wahnsinnige globale Elite, und wir müssen kraftvoll und gewaltfrei handeln, wenn wir sie besiegen wollen.

    Eine lebenswerte menschliche Zukunft wird sonst kurz sein.“

    Ein Teil eines Artikels von Robert J. Burrowers / Global Research

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  10. Gravitant sagt:

    Die Ukraine ist nicht in der Nato, auch nicht in der EU.
    Deshalb hätten sich, alle neutral, wie die Schweizer verhalten sollen.
    Waffen töten, unnötigerweise, noch mehr Menschen und führen nicht zu einem Frieden.
    Die Nato, ist schon in der Ukraine tätig.
    Das führt zu keinem Weltfrieden.
    Friedensverhandlungen sind erforderlich.
    Was ist daran so schlimm, wenn die Ukraine souverän bleibt und nicht der EU und Nato beitritt?.
    Ich bin für einen Frieden mit Russland und guten wirtschaftlichen und freundlichen Beziehungen.
    Auch alle Sanktionen gehören sofort beendet, um weiterhin im Wohlstand und Freundschaft,
    mit unseren Nachbarn und Freunden leben zu können.
    Die Hetze gegen Russland ist unerträglich, ähnlich wie damals gegen die Juden.
    Kein Volk ist schlechter, als ein anderes.
    Putin will eine Entnazifizierung, was ist daran schlimm, kriminelle, zu entfernen?.

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  11. Gernotina sagt:

    Die schöne Uta vom Naumburger Dom als Symbolfigur – über deutsche Identität, Sammlung von Beiträgen

    https://www.compact-shop.de/shop/buecher/wolfgang-dvorak-stocker-was-ist-deutsch-elemente-unserer-identitaet/?mc_cid=c626b6e36d&mc_eid=dbdc77cab6–

    Wolfgang Dvorak-Stocker: Was ist deutsch? Elemente unserer Identität

    Moderne Medien, Kommunikation und Reisemöglichkeiten haben die Welt kleiner werden lassen. Die Unterschiede zwischen Völkern und Kulturen schwinden – und bestehen doch nach wie vor. Die Frage nach der nationalen Identität, der eigenen Eigenart, aber auch nach Unterschieden zwischen den einzelnen Regionen ist daher von größerer Bedeutung als je zuvor. Auch wenn sich Identität aus verschiedenen Quellen speist und Nation, Staat, Region und Heimat nur einige von ihnen darstellen, bleibt die Beschäftigung mit den verschiedenen Aspekten der ethnischen Identität für den Selbstfindungsprozess des Einzelnen unverzichtbar.

    In diesem Sammelband beleuchten zahlreiche Artikel unterschiedliche Elemente dieses Themas, ohne freilich Vollständigkeit anzustreben. Entnommen sind sie 20 Jahrgängen der Quartalsschrift „Neue Ordnung“, seit 2020 „Abendland“.

    Die Sehnsucht nach nationaler Einheit war den deutschen Stämmen nach den Napoleonischen Kriegen gemeinsam, die Geschichte kündet davon:
    Gold, Rot, Schwarz – Hambacher Fest: https://hambacher-schloss.de/index.php/geschichte/309-hambacherfest

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  12. Frollein Schmidt sagt:

    @Gravitant

    „Die Hetze gegen Russland ist unerträglich, ähnlich wie damals gegen die Juden.“

    Ja, richtig!

    Ich möchte in diesem Zusammenhang auf folgenden bedeutsamen Artikel des von mir sehr geschätzten Völkerrechtsexperten Ignatz Thalberg verweisen:

    .https://speerspitzedeswiderstands.wordpress.com/2022/04/30/wenn-geschichte-sich-wiederholt/

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  13. Thom Ram sagt:

    Frollein Schmidt 07:51

    Du beliebst zu scherzen? Was Herr Ignatz da ausgeschieden hat, ist aus meiner Sicht Geschichtsschreibung der Diener Satans.

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  14. Frollein Schmidt sagt:

    Thom

    Nun, der Herr Thalberg macht seinem Namen sicherlich insofern alle Ehre, als dass seinen Ausscheidungen folgen zu wollen, stets eine Berg-und-Talfahrt darstellt, an deren Ende der Zuhörer erschöpft sich an den Kopf fasst, aus allen Löchern raucht, sich fragend, was da soeben eigentlich passiert ist und wo er nun hin soll mit all den entstandenen Fragezeichen, auf deren Klärung er den Herrn Thalberg gern festnageln würde, denen der Herr Thalberg sich aber in unfassbarer Schlüpfrigkeit entwinden und entziehen wird.

    Es gibt viele Ignatz Thalbergs. Unter den Medienschaffenden tummeln sich fast ausschließlich Ignatz Thalberge, genauso in den EU-Kommissariaten, den Kultusministerien, sowie in sehr vielen be-ratenden Positionen, insbesondere be-raten sie Präsidenten und Regierungen. Was womöglich mit eine Erklärung dafür sein könnte, dass viele Regierende so häufig einen so verwirrten, mitunter verstörten Eindruck machen.

    Nun ist es bisher meist so gewesen, dass an Aufrichtigkeit und Klarheit interessierte Menschen, also die noch nicht durch die Berg-und-Talfahrt-Ausscheidungen komplett weich und nieder Geklopften, dazu neigten ob Ignatz Thalbergs Konversationsweise zu qualmen vor Zorn.
    Das ist, zumindest jedem, der sich solcher Karussellfahrt schon ausgesetzt sah, durchaus sehr verständlich, hat aber meist zu nichts Gutem geführt, denn es qualmt ja nicht der Ignatz, sondern wir. Der Ignatz, der versteht ja nun überhaupt nicht, warum man ihm so zürnt.

    Darum schlage ich vor, daß wir uns darin schulen den Ignatz Thalbergen mit etwas mehr Leichtigkeit und Humor zu begegnen.

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