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Sind mir über Sylvester andere Löffel und Späher gewachsen? / Zimerman, Bernstein und die Wiener

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Bis Dato hatte ich für Leonhard Bernsteins Dirigiererei und Krystian Zimermans Klaviererei kaum Verwendung.

Heute, am zweiten Tage des Jahres 9 des Neuen Zeitalters (was 2021 entspricht), sehe ich Bernstein und höre ich Zimerman einfach komplett anders.

Bernstein, lebensbejahend, herzfeurig engagiert (nicht der Topbegabte, doch im Grunde Egomanische, den ich früher in ihm sah…jaja, wahrscheinlich in ihn hineinprojezierte).

Zimerman klar, durchsichtig, durchgestalten tut er, mannmann, welch Detailreichtum, und dies auf einer Basis von No Ego, No Selbstdarstellung, dies auf Basis einer sagenhaften Ruhe, auf der Ruhe, welche das kosmische Geschehen überhaupt möglich macht. Dabei sind Ekstase und Tumult nicht etwa kastriert. Mein Wort, alles da, Tumult, schier wahnsinnige Ekstase, da die gründlichst liegende Ruhe kaum vielleicht mehr wahrnehmbar ist, doch hilft Gedächtnis: Vorher war überirdische Ruhe allem gegeben. Und es bestätigt die Erfahrung: Der orgiastischen Explosion folgt Geschehen, da diese, mein Gott, göttliche zimermansche Ruhe wieder als Grundlage des gesamten geschehens erkennbar wird.

Solch Unaufgeregtheit, den bis an äusserste Rande möglicher Virtuosität gespielten musikalischen Dramen unterlegt, diese Ruhe, bis zum heutigen Tage habe ich sie so noch nicht wahrnehmen können im Spiel eines Musikers. Für mich Türen und Tore öffnend, ja, hin ins Neue Zeitalter. Dieses Zimermans Spiel…Augenöffner. Augenöffner? Geist-Öffner.

Ups.

Gewagtes Programm. Beide Brahms-Klavierkonzerte an einem Abend. Zuviel Brahms an einem Haufen?

Bah. Reicht längst nicht heran an drei Folgen von „Herr der Ringe“ am Stück (muss zwischen sex und näun Stunden dauern), was vor gefühlt Urzeiten in Prag mal über die Kinoleinwand ging. Ist aber doch auch immer noch monstermäßiges Konsendraht, soo lange Brahmsintensitivität.

🙂

Für dich, lieber guter Leser, kein Hindernis, dir lediglich einige kleine Sequenzen zu Gemüthe zu führen.

🙂

Ich biete einfach an.

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…und solltest du noch nicht genug Zimmer im Mann haben, hier in absoluter Eigenregie er spielen tut.

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Gruß von Herzen in die Runde.

Thom Ram, 02.01.NZ9 (Neues Zeitalter, Jahr neun)

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12 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Natali Betz sagt:

    Lieber Thom! Du schreibst das Jahr 09 (oder 2021), das am 1. Januar begonnen habe.Dieses Jahr habe ich die Lostage und Losnächte (Rauhnächte) so gelebt wie es sich für mich gut angefühlt hat. Dabei war der erste Lostag und damit auch der erste Tag des neuen Jahres nach der Sonnwende der 21. Dezember des Jahres 2020 (oder 08 nach der neuen Zeitrechnung). Mein Sonnenbeobachtungstagebuch, das ich dieses Jahr (auch seit der Sonnwende am 21. Dezember, Wiederkehr des Lichts) führe, führe ich mit beiden Daten. Heute ist also der 3. Januar 2021 und gleichzeitig auch der 14. Tag des Sonnenkreises im Schneemond (erster Vollmond nach der Sonnwende) im Jahr 09 der neuen Zeit. Ich bin irgendwie der alten Zeit mit den Gestirnen auf der Spur und fühle, daß das für mich gut ist. Wir werden ja sehen, wie es weitergeht… Ich grüße Dich von Herzen!Love&Light, Natali … und die Löwin, die in die Ferne blickt, gefällt mir ausgesprochen gut!!!

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  3. Wolf sagt:

    Natali Betz 12:35

    Danke für Deinen wichtigen Hinweis!
    Man darf den guten Thom nicht überfordern.

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  4. Thom Ram sagt:

    Natali 12:35

    für jeden durchdachten Hinweis bin ich dankbar, auch für den Deinen. Danke!

    Eigentlich hat das Jahr 13 Monate zu 28 Tagen…was auch nicht haargenau stimmt, der Astronome darf kommen und die Daten festlegen, da nachgebessert werden muss.

    Astrologisch sei der Jahresanfang jeweils am 21. März. (Ohne Gewähr, so habe ichs abgespeichert im Hirni)

    Danke für deine Freundschaftlichkeit!

    Und Wolfi, ich danke dir, dass du an mögliche Überlastung meiner Nysapsen denkst. Ach weißt du, wenn die durchzubrennen beginnen, dann lösche ich die Feuerchen mit 33%igem. Beruhicht immer.

    🙂

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  5. Thom Ram sagt:

    Natali,
    …und noch…
    Beobachtung der Sonnenbewegungen…
    ich bedaure, dass ich nicht seit Jahren aufgezeichnet habe Punkt ihres Aufstieges und Punkt ihres Niederganges. Da habe es bekanntlich eine Veränderung ergeben, sagen Inuits und so, also Menschen, welche den Sonnenlauf wahrlich beobachten. Sauinteressant. Heißt, dass die Erdachse taumelt…

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  6. Wolf sagt:

    Thom Ram 03/01/2021 um 13:32

    Ich verstehe, dass Du aus praktischen Gründen am 1. Januar als Jahresanfang festhältst. Die Kalender aller Staaten und Kolonien richten sich danach. Mit einer wirklich neuen Zeitrechnung hat dies nur bedingt zu tun. Es handelt sich wohl eher um eine Rechenhilfe.

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  7. Thom Ram sagt:

    Wolfi, ich bin Schütze Löwe. Für mich macht es einen Unterschied, im Jahre 2012 oder null zu leben. Ob das Jahr Null am 21.12. oder am 24.12 oder drei Monate danach beginnt…es ist von Bedeutung, ja, doch Hauptsache ist mir, dass das Jahr 2012 als Tiefstpunkt der 13000-Jahreszyklen erkannt wird.

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  8. Wolf sagt:

    Den Engländern fiel der Umstieg auf das metrische System schwer.
    Die US-Amerikaner haben es bis heute nicht geschafft.

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  9. Wolf sagt:

    Thom Ram 22:20

    Mir ist das exakte Umrechnen auch zu umständlich.
    Das Jahr 2012 war auch für mich ein Wendepunkt.

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  10. Wolf sagt:

    @Thom Ram

    Deine Toleranz gegenüber Ketzern macht Dich sympathisch und überzeugt.

    Natürlich wird sie ab und zu auf die Probe gestellt.

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  11. eckehardnyk sagt:

    Zur Musik: Er spielt, als ob er diese gerade erfindet.

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  12. Thom Ram sagt:

    Ecki 14:34

    Ca c’est le point sautant! 🙂

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