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ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 77. von 144 – Was glaubst du, wer du bist?

Das Unerhörte

Eckehardnyk, 31. Oktober NZ8

1

Jedes Kind, jeder Mensch hat irgendwann von sich den Eindruck, etwas Besonderes zu sein. Es gibt Menschen, die verlieren diesen Eindruck ihr Leben lang nie, sie erleben sich immer wieder als Bestätigung für dieses Besondere, wissen aber nicht so recht, woher dies eigentlich stammt, und hüten es als ihr Geheimnis, als ihre Wahrheit, ihr Gesetz.

Wir sagten uns ja schon, daß die Wahrheit überhaupt nicht gern an die große Glocke gehängt werden will. [1] Viele andere glauben jedoch irgendwann aufhören zu müssen, dieser „Illusion“ nachzuhängen und sehen in sich eher etwas Minderwertiges, Durchschnittliches, Unterbelichtetes, das mit Eitelkeiten von außen zu verdecken und vor allem mit Geld und Gut aufzuwerten ist. Was nun glaubst du?

2

Die Frage ist immer wieder: Was ist der Mensch? Was bin ich selbst? Fressen mich die Würmer, wenn ich gestorben bin? Werde ich im Fegefeuer braten oder auf (rosa) Wölkchen mit den Englein Halleluja singen? Eine ernsthafte Antwort auf diese Frage finde(t) jeder [2] nur bei sich selbst, so viele weise Leute er rund um den Globus auch befragt haben mag. Und wenn einer glaubt, er tauge nicht, um sich die rechte Antwort zu geben, dann ist eben das seine höchste Wahrheit. Es gibt zwar Höheres als sich selbst; aber wo sollte es sein? Eben aus dieser Erkenntnisfrage entspringt zugleich größte Bescheidenheit. Denn nur so kann ich im anderen Menschen ein ebensolches nach dem höchsten Selbst Strebendes wiederfinden und von dessen Einzigartigkeit überzeugt und entzückt sein. Ersetzen jedoch kann es (das höhere Selbst des Anderen) mein eigenes Streben nicht, und mag es noch so vorzügliche (mir überlegen scheinende) Qualität besitzen [3]

3

Mit deinem Kind hast du ein Unerhörtes, niemals so Dagewesenes auf die Welt gebracht. Die Gelegenheit, daß sich in ihm das Einmalige ausspricht, kannst du am besten fördern, indem du ihm von Anfang an ermöglichst, seine Selbständigkeit [4] zu finden. Lass ihm jede Bewegung, die es tun will. Lass es jeden Laut, jeden Blick, jede Berührung, [5] jeden Geruch und Geschmack, jede Lage ausprobieren, ertasten, empfinden und in sich verarbeiten. Wenn dein Kind dann später aus der Schule zum erstenmal Ausdrücke wie Arschficker mit nach Hause bringt – lass es zu! Du persönlich bist ja nicht gemeint, sondern deine Fähigkeit, in Resonanz zu gehen. Gefragt ist durchaus, wie all diese „Neuigkeiten“ in der Welt richtig einzuordnen sind. Bei der Sortierung des gewonnenen Wortschatzes kannst und musst du assistieren, damit deinem Nachwuchs Orientierung daraus erwächst. Du solltest nichts verurteilen oder kaltschnäuzig zum Tabu erklären, sondern mit der warmen Stimme des Herzens beurteilen, charakterisieren, ja insgeheim dein Kind segnen und ihm helfen, sein inneres Wörterbuch so einzurichten, dass es wissen kann, welcher Sprachecke, also welchem Stil und Milieu dieses unglaubliche Wort angehört. Dann wird es das ehrlich nur dort verwenden, wo es das zu seinem eigenen Fortkommen braucht. Eine gesunde Umgebung fühlt sich durch „Ausdrücke“ nicht gekränkt.

4

Es ist immer „unerhört“, was da als Kind neu auf die Welt kommt. Die Gesellschaft hat sich daran gewöhnt, dieses Unterhörte zu beschneiden, bis es in irgendeine gerade zeitgemäße Schablone paßt. Bei manchen Exemplaren gelang das nicht, und die haben die Welt und ihre Kulturen nachhaltig verändert. Du wirst sagen: Nicht immer zum Besten! Richtig, da sind gravierende Unterschiede zwischen Jesus und dem Tempelzerstörer Titus [6], zwischen Gandhi und Stalin, zwischen Jeanne d‘Arc (Schillers Jungfrau von Orléans) und Margarete Maultasch von Tirol [7]. Rechne aber damit, daß auch dein Kind unerhört ist und Unerhörtes tut und sagt. Wir Alten brauchen das, um uns daran zu erfrischen und gedanklich zu erneuern, um uns wieder und wieder selbst fragen zu können, wer wir eigentlich sind und was uns angetrieben hat. Jeder von uns ist ein „verlorener Sohn“, der zum „Vater“ zurückkehrt.[8]


[1]Hier sei mir wieder ein Blick auf die analoge Stelle der Printausgabe von 2013 (Abenteuer Erziehung, Seite 195) erlaubt. Dort zitiere ich ein Distichon aus Goethes Xenien „Zweierlei Arten gibt es, die treffende Wahrheit zu sagen: Öffentlich immer dem Volk, immer dem Fürsten geheim“ (siehe www.eahilf.de)

[2]Mir fällt beim Abschreiben dieses Textes für euch eben auf, dass ich damals in der noch als richtig empfundenen deutschen Sprache zuhause war. Das deutsche Fragewort Wer? und die Pronomina wie (je)der, einer und sein beziehen sich wie hier allgemein auf einen Menschen und nicht ausschließlich auf eine Wesenheit männlichen Geschlechts. In klassisch deutschen Texten ist auch nur diese Anwendung des Deutschen zu finden. Es ist sprachlich korrekt und mehr hat es nicht zu sein. Dass sich weibliche Leser davon ausgeschlossen fühlen könnten, ist eine Erfindung und betrügerische Wirkung feministischer Ideologen, die analog zu Stalins Sprachpanscher Mach eine „revolutionäre“ Sprache meinten einführen zu müssen, was scheitern muss. Weder der Welt noch den Frauen noch den „Entrechteten“ hat das zu irgendeinem Zeitpunkt weiter geholfen. Auf „politisch korrekte“ Genderisierung durch mich wird aus diesem Grund hier und künftig bewusst verzichtet, auch wenn darüber eine Diskussion entstehen sollte. In Abschnitt 123. von 144 wird uns das auch wieder beschäftigen.

[3] Im Ursprungstext hatte ich stehen: „Ersetzbar sind nur Funktionen und ihre Bediensteten, die Funktionäre.“ Mir ist heute wichtiger, dass eigenes Tun auf diesem Gebiet als unersetzbar gesehen wird, das sich auf die kindliche Umgebung in fröhlicher Echtheit auswirkt.

[4] Als die Grundlage von Freiheit!

[5] Dass du Sicherheitsrisiken vorher oder rechtzeitig beiseite geschafft haben, ist selbstverständlich Voraussetzung.

[6] Ursprünglich Nero. Mir scheint jedoch dieser verkannte Schauspieler für Rom und die Welt weniger folgenreich gewesen zu sein als der durch Josephus Flavius verewigte und von Lionel Fechtwanger in Der jüdische Krieg beschriebene Tempelzerstörer und später etwas träge Kaiser von Rom.

[7] Ursprünglich hatte ich, um ein Damendoppel zu nennen Ulrike Meinhof und Prinzessin Diana genannt. Doch deren Spuren sind weniger nachhaltig als die der beiden jetzt genannten Heldinnen, deren folgenreiche Geschichte jeder recherchieren kann

[8] Lukas 15,11-32

© (eah) 6. Januar 1999 und 31. Oktober 2020


Englische Fassung – Encounter Education 12/40

A)

(May 19, 05) The knowledge about „contractness“ gives us an new base of thinking about what mankind is. As a child you may have the impression to be some one special. Many of former children becoming adults are desillusioned about that. What do you think?

B)

The world on the whole seems to me based on a word given from the world’s creator to himself. And all creatures are so to speak new words in the creator’s speech with less or more might to being creators on their selves. The very last creation in the chain may be man’s ability of giving „names“ for the products or phenomena on earth. This must have been new in the universe. Before mankind’s existence, a word was a live being. Since man enters the world, wording could be neglected as a being and taken only for granted as only a „name“ (a label or a logo) or, as Fernand de Saussure found out, as a „sign“ with an optional or arbitrary meaning.

C)

(May 22, 05) A new born child is something incredible, in its way never been seen before in the world. And there is a difference between a child and an animal’s baby. The mother animal behaves with her brood as with some well known. She licks, feels and treats the young naturally as acquaintances. The mother of man may behave in a similar way, espesially when she lives in tribalism. But anywhere there is a distance between a human mother and her baby (see above Number 3 of 144 – Woran erkenne ich mein Kind?), and a wordless interplay of „containment“ and „approval“ involves grateful acceptance or fateful consequences for the whole family.

D)

And one day the kid is coming home from the kindergarten and calls dady a „motherfucker“. How will you get along with such an anti-well-mannered incredibility? An outrageous behaviour? Will you cut and trim the offspring until it fits in the stencil of stereotype well-behaviour? If not you‘ll have the chance to bring up to the child not only how to adapt to a matrix of well chosen words and manners but also how to use the newly learned offensive weapon of wording for its further advantage.

E)

In life nothing is wrong because life doesn’t make faughts like a tennis player. All what your „follower“ needs is apart from love orientation about bearings, results, consequences and a line likely to form its own philosophy of life. Then the child’s feeling of beeing something special will sometimes be fulfilled with truth, because a man with a selfconscious view through his life is not only someone incredible at birth but also tremendously special for ever.

(c) eah, October 31, 2020


13 Kommentare

  1. Zitierter Text-Auszug unten ***…*** aus: http://liebe-das-ganze.blogspot.com/2020/10/sirius-botschaft-akzeptiert-die-dunkle.html

    passt -mAn- wunderbar -als Antwort/bzw.Anregung- zu 2 [2] in deinem Beitrag Eckehardnyk 🙂

    ***Was ist der Mensch, und was ist seine Mission?
    Es ist an der Zeit, neue Antworten zu diesen uralten Fragen zu erarbeiten. Hier ist eine kleine Übung für euren täglichen Gebrauch:

    Stellt euch vor, dass ihr als Gottesfunken durchs Universum schwebt. Lebendige, impulsive, Schöpfungswesen. Nun versammelt ihr euch um den Planeten Erde. Er ist weit entfernt vom Zentrum der Ur-Quelle.
    Planet Erde lädt euch ein, zu verweilen, und ihr richtet es euch gemütlich ein.
    Über die Zeit vergesst ihr eure wahre Identität. Ihr vergesst eure Macht und eure Rechte. Ihr vernachlässigt das Leben und die Liebe.
    Bis ihr eines Tages von weit draußen aus Ur-Schöpfers Quelle einen Ruf vernehmt.
    Einen zärtlichen Ton, der euch erinnert.
    Er erklingt innen und außen – gleichermaßen und gleichzeitig.
    Und ein heller, samtiger Lichtstrahl erreicht euer Sonnensystem, eure Erde und euer Kollektiv. Badet in diesem samtigen Licht, liebste Sternenfreunde!

    Taucht eure Gedanken und Gefühle hinein. Bestrahlt eure innere Macht und eure Menschenrechte mit diesem Licht.
    Erlaubt der Göttlichen Kraft zu erwachen – in euch!

    Nutzt diese kleine Übung täglich mehrmals, liebe Freunde. Sie erhellt die dunkle Nacht eurer Seele, und verbindet euch mit dem Urgrund eures Seins. Sie beleuchtet und zerstreut Lüge und Irrtum. Sie stärkt euch von innen heraus – im Zentrum eurer wahren Identität. Wir fassen noch einmal zusammen, was jetzt von Bedeutung ist:

    Akzeptiert die dunkle Nacht eurer Kollektivseele als heilsamen Schritt auf eurem Weg. Beendet das Klagen und verwandelt euer Zögern in Lebendigkeit.

    Anerkennt die Liebe in euch, und macht sie zum Kompass eurer Handlungen.
    Akzeptiert die Führung eures Göttlichen SELBST, und nehmt Hilfe an, von Allen im Geiste Entwickelten.
    Freut euch, feiert und lächelt, dass ihr soweit gekommen seid!
    Erschafft die Vision einer neuen Erde im Liebeslicht eures Herzens, und lasst nichts anderes mehr darin wohnen!***

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Mujo sagt:

    Meine Erfahrung ist das Kraftausdrücke in der Familie von Kindern nie nachhause gebracht werden wenn der Nährboden in den eigenen vier Wänden nicht vorhanden ist. Nicht aus einen Verbot heraus sondern weil die Kommunikation ganz anders gepflegt wird.
    Kinder sind dann auch in ihren Freundeskreis oder Schule für so etwas nicht empfänglich.

    Ich behaupte sogar das Gesetz der Anziehung und Resonanz das sich nur ein Freundeskreis bildet die auch eine andere Kommunikation pflegen.

    Das konnte ich Gestern Abend bestätigt bekommen da wir zu Freude der Kinder im Garten eine große Feuerschale mit viel Holz verbrannt haben. Sehr viele Kinder kamen da ich alle Herzlich dazu Eingeladen habe und die Erwachsenen natürlich dazu. Es war sehr Fröhlich und bei den vielen Jungs um mein Sohn wo es immer etwas rauer zuging weil sie neben den Feuer im Dunkeln auf unsern großen Trampolin sprangen und rauften. So konnte ich lauschen das nicht ein einziger Kraftausdruck den von den Lippen kam. Und die waren alles andere als leise 😉

    Wir waren zeitweise weit über 20 Menschen jedes alters und der Harte Kern hat mit Glühwein bis 3 Uhr Morgens sich am Feuer gewärmt und den Vollmond mit betrachtet. Vielleicht die größte Party in der ganzen Toten Corona Stadt wo man derzeit jede Aktivität unterbindet.
    Das keine Ordnungshüter auftauchten erklär ich mir so das die Schwingungsebene allgemein sehr hoch war und dies unterband.
    Noch heute riefen mich Eltern an die sich für das spontane Fest bedankten und gern wieder beim nächsten mal dabei sind.
    Über Corona wurde so gut wie gar nicht gesprochen, das beisammen sein rund um das Feuer und der Soziale Austausch war spürbar wie es jeder vermisst und genossen hat. Ohne Maskenwahn, Abstands Terror und Verbote. Einfach Mensch sein zu dürfen tat jeden gut.

    Ich mach dies bei Trockenen Wetter sehr oft am Wochenende, nur soviel wie Gestern waren noch nie da.
    Das nur so am Rande auch wenn’s mit dem Thema hier nicht ganz so viel zu tun hat.

    Gefällt 3 Personen

  4. Mujo
    02/11/2020 um 00:23
    ——————–
    Mujo – kann ich aus deinem Kommentar schließen, dass Deinem Munde noch nie ein „Leck mich am Arsch“ oder ein sonstiges „wüstes Wort“
    entfleucht ist ? 😉

    Also – ich hab noch nie mit „Kraftausdrücken“ gespart, wenn´s mir mal „danach war“ – und es war mir wurscht, WER das dann gehört hat 😉

    Da DU ja auch Bayer bist – fällt mir grad der Alois ein – Er hat ja sogar im Himmel s o gflucht, dass es den Engerl die Schamesröte ins Gesicht getrieben hat …

    Sorry Eckehardnyk – aber DER muss jetzt hier rein – der Alois 😉

    Gefällt 2 Personen

  5. Mujo sagt:

    @Renate

    „Mujo – kann ich aus deinem Kommentar schließen, dass Deinem Munde noch nie ein „Leck mich am Arsch“ oder ein sonstiges „wüstes Wort“
    entfleucht ist ?“

    Interessant das du es sagst, nein, nie vor meinen Kindern. Und im allgemeinen sehr selten und dies auch besonders seit der Geburt meiner Kinder.
    Ich habe einfach keine Verwendung dafür.

    Kennst du noch die Serie „Mork von Ork“ mit dem Wunderbaren Robert Williams wenn der geflucht hat. Ich hab da irgendwann begonnen weil ich’s so Witzig fand wie er die Worte verdrehte angefangen dies zu übernehmen. Meine Freunde haben immer Bauklötze gestaunt wenn ich in meiner Erregung dies verwendet habe bis ich irgend wann nur noch sehr selten dazu zurück griff.

    Habe aber hier manchmal Freude dies beim Schreiben zu benutzen wenn ich auf die Polit-Kasper losgehen 😉

    Gefällt 2 Personen

  6. Mujo sagt:

    @Renate

    „Ein Münchner im Himmel“…..ist Grandios. Etwas Göttlicher Rad wie am Schluss der Geschichte könnte den Söder gerade jetzt gut tun 🙂

    Gefällt 2 Personen

  7. arnomakari sagt:

    Warum sprechen alle von Gott, und nicht von der Gottin, nur eins verstehe ich nicht, warum die Göttin das alles zuläst, und die Frauen immer noch so unterdrückt werden, wie Sklaven, versucht mal zu der Göttin zu beten, was glaubt Ihr dann was dann pasiert,
    Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei, nach meinen ermässen das Huhn, es konnte sich selbst befruchten, und später kam der Hahn dazu, damit es mehr abwechslung im leben des Huhns kam.
    Denn die ersten Tiere und Menschen waren Zwitter, und das Männlliche kam erst später, aber dann haben sich die Männlichen durchgesetzt.
    Das stammt von einen Engel, der mir das im Traum erzählt hat…

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  8. Mujo sagt:

    @arnomakari

    Und woher weist du das Gott nicht ebenso Geschlechtlos ist und sich selber permanent Produzieren kann und nur wir Menschen fälschlicher weise lange für einen Mann hielten ?

    Gott kann ja ebenso ein Mädchen Name sein 😉

    Ich für mein Begriff halte es das er mit Menschen ohnehin nicht vergleichbar ist sondern etwas das in allen ist und lebt, ähnlich wie eine Energieform die alles durchdringt.

    „Der Bayer im Himmel“ ist nur eine lustige Geschichte zum Schmunzeln, ähnlich wie der „Brandner Kaspar“ ebenso aus Bayern der den Teufel austrickst.

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  9. @arnomakari
    @mujo
    ——————–
    Was haltet ihr von nachstehender „Betrachtungsweise“ ?

    Text-Zitat-Auszug aus: https://artedea.net/sophia-alttestamentarische-goettin-der-weisheit/

    ***Sophia – Alttestamentarische Göttin der Weisheit

    Sophia wird von JüdInnen und gnostischen ChristInnen als allumfassender Geist, als Schöpferin allen Lebens verehrt. Sophia ist der Anfang der Schöpfung, die uralte biblische „Frau Weisheit“, jene göttliche Kraft, die vor allem anderen bereits da war.

    -Heilige Geistin-

    Sophia wird von JüdInnen und gnostischen ChristInnen als allumfassender Geist, als Schöpferin allen Lebens verehrt. Sophia ist der Anfang der Schöpfung, die uralte biblische „Frau Weisheit“, jene göttliche Kraft, die vor allem anderen bereits da war, die weibliche Seele Gottes, die Quelle der Kraft.

    In ihrer ursprünglichsten Form gilt Sophia als Schöpferin allen Lebens, aus der ihre männliche Ergänzung geboren wurde.***

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  10. Mujo sagt:

    @Renate

    Ist für mich genauso eine Sackgasse wie das Gott ein Mann sein soll, nur in die andere Richtung.

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  11. Thom Ram sagt:

    Renate 13:11

    „Sophia wird von JüdInnen und gnostischen ChristInnen als allumfassender Geist, als Schöpferin allen Lebens verehrt. Sophia ist der Anfang der Schöpfung, die uralte biblische „Frau Weisheit“, jene göttliche Kraft, die vor allem anderen bereits da war.
    Heilige Geistin“

    Tut mir leid. Wer mit Jüd!!I!!In und Christ!!I!!n kommt, hat bei mir schwache Stimme.

    Heilige Geistin dann noch….da fällt mir nichts mehr ein ausser heiliger Strohsack.

    Verfasser dieses Textes ist hirngewaschen. „Geist“ steht in der deutschen Sprache im Maskulinum, so wie die Sonne im Femininum, und beides ist Genus, nicht Sexus.
    Könnt ich als Mann auch mal auf die Tische stehen und rufen: „Halloooo, ich bin diskriminiert. Es muss „der Sonne“ heissen, da die Sonne alles Leben spendet.“ Quel Seich.

    Dies Scheingescheit mit „die Geistin“ oder „liebe Schüler und Schülerinnen“, ich werde es verrufen als das was es ist bis ich ins Gras beissen werde: Es ist ein Gemisch von gut meinen und ab Grund tiefer Dummheit. Ein Schüler ist weder Knabe noch Mädchen. Ein Schüler ist ein Schüler. Sowohl Mädchen wie Knabe ist Schüler. Zu rufen „liebe Schüler und Schülerinnen“ disqualifiziert einen jeden einzelnen Redner als sprachlichen Ignoranten, auch dann, wenn es Professoren sind, welche indoktrinierten Unsinn in Sprache fassen.

    Mein Gott, ich werde so wütend als wie vor den Dutzenden von Jahren, als MAN diesen Scheissscheiss einführte und sämtliche Gutmenschen drauf reinfielen.

    Zum Verlinkten.
    Ich Pferd stehe null Wert in der Botschaft. Ist für mich so leer als wie ein unbeschriebenes Blatt Papier.

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  12. eckehardnyk sagt:

    Klassisch Deutsch hat -innen da geredet, wo’s gebraucht war fürs „Pferd Stehen“. so gibt’s in Köln das Seidstickerinnengässchen. Warum wohl ? Es denke sich jeder, dass der politisch korrekte Ausdruck länger geworden wäre als die ganze Gasse, zumindest auf dem Stadtplan.
    Norbert Reiter, der Balkanologe, Entdecker und Begründer von Eurolinguistik, ließ sich über die „Umkodierung“ des Maskulinum aus und weist den Feministen einen „syntaktischen Trick“ nach. Er bestehe darin, durch die ständige Doppelnennung der im Plural Bezeichneten den Eindruck zu erwecken, als sei mit „Berliner“ (in der Mehrzahl, Plural, geschlechtlich unkodiert) das biologische Geschlecht gemeint, wo immer und überall das tatsächlich biologisch weiblich kodierte „Berlinerinnen“ dazugepackt werden. Durch die jetzt quasi verordnete Schreibweise wird durch diesen Trick versucht, die tiefer verwurzelte Sprachkenntnis umzuwandeln. (Doch man versuche, beim Bäcker „Berlinerinnen“ oder „Hamburgerinnen“ zu verlangen!)
    Ein Vergleich möge den (Un)sinn dieses Tricks verdeutlichen: Auf einer engen Straße, wo fast nur ein Auto bequem Platz findet, herrscht „Gleichberechtigung“ bei der Fahrtseitenvorschrift, als könne man links oder rechts fahren. Bei Gegenverkehr würde jedoch in Rechtsverkehrländern der mittig Fahrende sein Fahrzeug nach rechts, in Linksverkehrländern nach links lenken, weil die Urbedeutung der jeweils gültigen Straßenverkehrsordnung eben nicht je nach ideologischer oder sonstiger Laune aufgehoben werden kann und „automatisch“ richtig befolgt wird.
    Das gilt erst recht von der Sprache, die inhaltlich noch viel tiefer im Unterbewusstsein der Menschen verankert ist.
    (Reiter, Norbert – mein Lehrer – Herausgeber: Eurolinguistik. Ein Schritt in die Zukunft (Wiesbaden: Harassowitz, 1999, 353 Seiten) und derselbe: „‘Berlinerinnen‘ und ‚Berliner‘“,Vortrag in Posen auf dem Jahrestreffen der Società linguistica Europaia, 2000: „Es handelt sich hier um vorsätzlich grammatisch gesteuerte Bewußtseinsbildung“, die wir in gebildetem Milieu nicht mitreden müssen. Das gehört natürlich genauso zu den Tischgeprächen, wie andere heikle Themen, die im Familienkreis, wie der oben kommentierte Kraftausdruck, entschärft und zugeordnet werden. Dazu Weiteres in den nächsten drei Abschnitten.

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  13. n00ne sagt:

    „Was glaubst du, wer du bist?“

    kAYNer&Niemand+jemand, mit verliehenem Namen „abc“ aus und von der Familie des Hauses > X Y Z <

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