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Zum Sonntag / Die Weltraum-Ramkete

Bitteschön, dassissie..

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Die vier weissen Triebwerke sind Überbleibsel von Krazzis Werkeleien hier, so Kleinigkeiten wie fadenspulengrosse Triebwerke, welche die Kiste in drei Sekunden von null auf halbe Lichtgeschwindigkeit beschleunigen, die habe ich immer mal aus seinem Abfalleimer gefischt. Darauf angesprochen sagte er dann jeweils sowas: „Ach, zu primitiv, dette Ding, jetz kuck ma hea, hiea, dasss ist….“ und dann ging ein Vortrag los, Mathe und Physik und Chemie bunt gewürfelt, ich verstand jeweils Hofbahn.

Die fliegende Untertasse, damals, die flog natürlich wirklich. Sie war das Modell von Krazzis Raumtransporter (12x3x0,5km). Des Krazzis Gotteshand fügten wir spasseshalber ins Bild ein. War also ein Scherzhämböörger. Erst glaubten gute Seelen, wir hätten Ufo gesichtet, was stimmt, und dann habe Gott zugegriffen, was aber Kratzi im Fotoschop gewesen war, und dann ätschten wir und sagten, es seien zwei Suppenteller gewesen, und nun, Wahrheiten treten ans Licht…es war Krazzis Versuchsmodell, ganz ohne Gotthand.

Jo, die schön glänzenden drei Flügel, sie ermöglichen natürlich auch Flug ohne Raumzeit. Gedanke: Ich bin auf Planet 7 meines Heimatgestirnes Antares – ein ganz leichter Schwindel und flups, war ich da.

Weil bessere Konstruktionen in Arbeit sind, stelle ich die RAMkete nun in unser Museum.

Von links nach rechts:

Ramkete  /  Urgrossmütterchen  /  Krazzis sagenhafter, um 180 Grad gewundener Spiralzweiflügler  /  Das Rammonster, eine Kombination verschiedener Strömungsideen. Der dreht einfach immer, merkst keinen Wind und er dreht immer noch.

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Die Geometrie der Schaufeln ist mir nach hundertmal darüber Nachdenken zugefallen. So sieht das aus.

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Herrlich fraulich schönes Wochenende, ihr Guten!

Thom Ram, 05.07.NZ8

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5 Kommentare

  1. Wolf sagt:

    Fliegende Untertassen gab es bei uns zuhause auch. Meine Mutter warf sie durchs Eßzimmer und Teller und Tassen dazu. Einmal landete ein Stück Butter an der Wand, direkt über meinem Bruder. Der Fettfleck war jahrelang auf der Tapete zu sehen.

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  2. Thom Ram sagt:

    Ah. Ich sehe, Wolf, du hast Verstand, wie alle Wölfe, und viel mehr haben sie noch. Du weisst meine Botschaft zu verbinden, synapsenreich geschaltet, damit einen bemerkenswerten Bogen schlagend, von meinen kosmischen Flügen zu deiner guten Mutti.

    Bezüglich unserer Herkunft unterscheiden du und ich uns hiemit gewaltig. Deine Mutti startere fliegende Teller, mein Mami, das war einfach das halbe Jahr krank.

    Am besten gefällt mir der Fettfleck an der Wand.

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  3. Thom Ram sagt:

    Stelle fest, dass bb Leser, ausser Wolf, und Wölfe sind nun mal meine Freunde in der Tierwelt, nebst Bären, Katzen und so weiter, alle an Demos sind, statt meinen wertvollen Beitrag zu bewundern und mittels eigener Rede zu bereichern.

    Immer und immer frage ich mich, was Demos bewirken können.

    Kümmerte es die Nasen Bundesberns oder des Gebäudes an der umgeleiteten Spree, würden in Bern 100000, in Berlin eine Million auf der Matte stehen? Die kümmerts einen trockenen Furz. Solange die Nasen da rumstehen und vielleicht was singen oder brüllen, ist es denen egal, da sie ja nicht bedroht sind, und da ihre ausführenden Softies in Juristik, Ordnungskräften und Medizin weiterhin tun, was sie ihnen zu tun vorgeben.

    Änderung geschieht durch Aufklärung.

    Sprich mit dem Polizisten freundlich stark klar Wort.
    Sprich mit dem Gemeinderat freundlich stark klar Wort.
    Sprich mit dem Arzt freundlich stark klar Wort.
    Sprich mit dem Menschen am Bankschalter freundlich stark klar Wort.

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  4. Mujo sagt:

    Jo Thom, beides brauchts.

    Die Demos sind nicht nur für die Sesselwärmer da oben, sondern für uns um den Kontakt unter gleichgesinnten zu Fördern und sich gegenseitig zu stärken. Hab da auch so einige Kontakte schliessen können die ich sonst kaum begegnet wäre.

    Bin heute auch nicht auf Demo, viel Hausarbeit ist liegen geblieben zig Kundenaufträge müssen fertig werden. Nächste Woche bin ich dann wieder mit dabei.

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  5. Leipzigoma sagt:

    Ich stimme Mujo zu. War heute auch auf der Demo. Natürlich, das war kein Vergleich mit 89 und auch nicht mit 2003, als wir gegen den Irak-Krieg demonstriert haben. Habe dann hoch geguckt am Gewandhaus. Da stand damals Masur und warf Flugblätter vom Dach. Heute dürfte wahrscheinlich gar niemand mehr dort rauf wegen Arbeitsschutz oder wegen is nich. Als es ungefährlich war (so ab Dezember 89) bin ich mit meiner kleinen Eva hin, sie sollte die Weltgeschichte erleben. Viel genutzt hat es nicht. Also: Bei einer Demo geht es nie nur gegen „die da oben“ oder „für irgendetwas“. Im Moment ist mir noch viel wichtiger die Vergewisserung, daß es viele Menschen gibt, die jedenfalls so ähnlich denken wie ich.

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