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Multimillionär trifft Multimilliardär / Vom Wesen der weisen Beschränkung

Zuerst das, was heute (noch) stattfindet. Dann wie es sein sollte. Zuerst 30 Sekunden einer äh perversen Realität, danach eine weise alte Schrift.

Ich habe es gefunden bei Martin Bartonitz, Der Mensch – das faszinierende Wesen.

Thom Ram, 25.12.NZ7 (Neues Zeitalter, Jahr sieben)

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90. Kapitel – Vom Segen der weisen Beschränkung
aus dem 2. Band von „Die geistige Sonne“

[GS 2.90.1] Es ist in diesem allem, wie in dem Gebote, geistig und naturmäßig durchaus nicht als sünd- oder fehlerhaft bezeichnet, daß jemand das mit seinen Händen für seine Notdurft Gesammelte und Verfertige sich aneigne, und zwar in einem solchen Grade, daß sein Nachbar durchaus nicht das Recht haben soll, ihm ein solches Eigentumsrecht auf was immer für eine Weise streitig zu machen. Im Gegenteile findet ein jeder darin nur eine vollkommene Sicherstellung seines rechtlich erworbenen Eigentums.
[GS 2.90.2] Wohl aber ist in allem dem Gesagten, wie im Gebote selbst, eine weise Beschränkung in dem Rechte, zu sammeln, einem jeden geboten. Daß das Gebot aber solches im naturmäßigen Sinne sogar aus der göttlichen Ordnung heraus bezweckt haben will, läßt sich aus den ersten jedem Menschen angeborenen Ureigentums-Dokumenten auf das Sonnenklarste beweisen. Wie aber? Das wollen wir sogleich sehen.

[GS 2.90.3] Wieviel bedarf der erste Rechtskompetent im Menschen, der Magen nämlich, nach gerechtem Maße? Solches kann ein jeder mäßige Esser sicher genauest bestimmen. Nehmen wir an, ein mäßiger Esser braucht für den Tag drei Pfund Speise, was sich auf dreihundertfünfundsechzig Tage leicht berechnen läßt. Das ist sonach ein naturgerechtes Bedürfnis eines Menschen. Dieses Quantum darf er für sich alljährlich ersammeln. Hat er Weib und Kinder, so kann er für jede Person dasselbe Quantum zusammenbringen, und er hat da vollkommen seinem Naturrechte gemäß gehandelt. Einem starken Esser, der besonders schwere Arbeiten verrichten muß, sei das Doppelte zu ersammeln frei gestattet.
[GS 2.90.4] Wenn dieses allgemein beobachtet wird, da wird die Erde nimmer von einer Not zu sagen haben. Denn vom Herrn aus ist ihr fruchtbarer Flächenraum so gestellt, daß bei gehöriger Bearbeitung und Verteilung des Bodens zwölftausend Millionen Menschen völlig genügend ihren Lebensunterhalt finden können. Gegenwärtig (19. Jhdt.) aber leben kaum etwas über eintausend Millionen Menschen auf der Erde, und darunter gibt es bei siebenhundert Millionen Notleidende.
[GS 2.90.5] Worin liegt der Grund davon? Weil eben die Bedingungen dieses göttlichen Gesetzes, welches in der Natur eines jeden Menschen gegründet ist, nicht in die lebendige Ausübung gebracht werden.

[GS 2.90.6] Gehen wir aber weiter. Wie groß da ein Mensch ist, und wieviel er zur Bedeckung seiner Haut bedarf, läßt sich ebenfalls leicht bemessen. Es sei aber einem jeden Menschen gestattet, sich nach Beschaffenheit der Jahreszeit eine vierfache Hautbedeckung zu verschaffen. Das ist der naturgerechte Maßstab für die Ansammlung der Kleiderstoffe und Bereitung derselben. Ich will aber noch einmal so viel hinzufügen, was die Oberkleidung betrifft, und viermal so viel für die Unterkleidung, und das des reinlichen Wechsels wegen.
[GS 2.90.7] Wenn dieser Maßstab beobachtet wird, da wird es auf der ganzen Erdoberfläche keinen nackten Menschen geben. Aber wenn auf der Erde ungeheure Kleiderstoff-Fabriken errichtet sind, welche die Rohstoffe um erzwungene Schandpreise ankaufen, daraus dann eine zahllose Menge bei weitem mehr luxuriöser als nützlicher Kleidungszeuge fabrizieren, dieselben zumeist um himmelschreiende Preise an die dürftige Menschheit verkaufen, dann aber auch viele wohlhabende Menschen sich im Verlaufe von zehn Jahren, besonders weiblicherseits, mit mehr als hundertfachem Kleiderwechsel versehen – da wird dieses naturgerechte Ebenmaß auf das Allergewaltigste gestört. Gehen wir aber weiter.

[GS 2.90.8] Wie groß braucht denn ein Haus zu sein, um ein Paar Menschen mit Familie und der nötigen Dienerschaft ehrlich und bequem zu beherbergen? Gehet aufs Land und überzeugt euch, und ihr werdet sicher darüber ins klare kommen, daß zu einer gerechten und bequemen Beherbergung keine hundert Zimmer fassende Schlösser und Paläste erforderlich sind.
[GS 2.90.9] Was über ein solches Verhältnis ist, ist wider die Ordnung Gottes und somit wider Sein Gebot.

[GS 2.90.10] Wie groß muß denn ein Grundstück sein? Nehmen wir ein mittelerträgliches Land. Auf diesem kann bei mäßiger Bearbeitung, und zwar auf einem Flächenraume von tausend eurer Quadratklaftern, für einen Menschen selbst in Mitteljahren ein völlig hinreichender, ein Jahr dauernder Lebensbedarf erbeutet werden. Bei einem guten Boden genügt die Hälfte, bei einem schlechten Boden lassen wir das Doppelte vom Mittelboden für eine Person gelten. Soviel Personen sonach ein Familienhaus zählt, so oftmal darf es naturrechtlich diesen bestimmten Grundboden-Flächenraum in den Besitz nehmen. Wir wollen aber in unserem Ausmaße recht freigebig sein und geben für die Person das Doppelte und bestimmen solches auch vollkommen als naturrechtlich von Gott aus gebilligt. Wenn die Gründe so verteilt würden, so könnten ebenfalls über siebentausend Millionen Familien auf der Erdoberfläche ihr vollkommen gesichertes Grundbesitztum finden.
[GS 2.90.11] Wie es aber jetzt auf der Erde mit der Grundverteilung aussieht, so gehört der Grund und Boden den wenigen Grundbesitzern zu eigen. Alles übrige Volk ist entweder nur im Mit-, Unter- oder Pachtbesitze, und der noch bei weitem größte Teil des Volkes auf der Erde hat nicht einen Stein, den er seinem Haupte unterlegen könnte.
[GS 2.90.12] Wer sonach in was immer für einer Hinsicht über dieses jetzt gegebene Maß besitzt, der besitzt es gegen das göttliche und gegen das Naturgesetz widerrechtlich und trägt als solcher Besitzer die fortwährende Versündigung an diesem Gebote an sich. Diese Versündigung ist er nur dadurch zu tilgen imstande, daß er den möglichst größten Grad der Freigebigkeit besitzt und sich gewisserart nur als einen Sachwalter ansieht, seinen zu großen Besitz für eine gerechte Anzahl Nichtshabender zu bearbeiten. – Wie aber solches in diesem Gebote zugrunde liegt, wollen wir im zweiten Punkte dieser Nachbetrachtung ersehen. –


5 Kommentare

  1. Security Scout sagt:

    Hm???
    Wo liegt das Problem?
    Das „Bewuß-Sein“ der Menschen soll sich die letzten Dekaden, (Jahrhundert) verbessert haben???

    Also ich kann das nicht erkennen.
    Es gibt Menschen, bei denen dies der Fall ist. Sie haben sich weiterentwickelt, ABER das sind weniger als 1% der Menschen.

    Was derzeit passiert erinnert mich sehr stark an die spätrömische Dekedenz vor rund 2.000 Jahren.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/136137-weihnachtsbotschaft-vom-crash-prophet

    Die große Masse in der BRD sind dekadente Zombies.
    DARUM haben Wir die Probleme in der BRD.
    Als Einzell(n)er können Wir da nur für Uns und Unser Umfeld etwas machen.

    Dem Video stimme ich zu 100% zu!!!

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  2. Drusius sagt:

    Die englische Königin soll die größte Immobilienbesitzerin der Erde sein, Zahlenangaben über ihren Besitz schwanken zwischen 32 und 36 Prozent des Festlandes. Wer das prüfen will, kann es gern tun. Auf jeden Fall könnten Immobilieninhaber einmal nachsehen, wer der Besitzer und wer der Eigentümer der Immobilie ist und wer der Besitzer und Eigentümer der Grundbuchregistrierungen ist.
    Interessant ist auch wer die Billionäre sind (deutsche Billionen). Man hält uns immer ein paar Millionäre oder Milliardäre unter die Nase. 8 Leute haben soviel, wie 3,75 Mrd. Menschen, das könnte manchen stutzig machen!

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  3. arnomakari sagt:

    Fest zum Crach —da sind viel gute Geanken drin , aber jeder Mensch ist seines Glückes Schmied , jeder Mensch kann zufrieden leben wenn er will , wenn alle so denken dann geht das , aber das schlimme auf diese Erde ist Neid Eifersucht und Habgier und Macht , wenn man diese 4 weglässt geht es einen gut , eine kleine Geschichte –ichg habe jemand ein 6 kg Kirbis geschenkt den kenn ich schon länger kenne , nach 2 Wochen treffe ich den wieder , und habe den gefragt wie war der Kirbis ,, er sagte meine Frau hatte noch keine Zeit den zu machen , die arbeitet jeden tag viele stunden , wir Essen nur noch fertiggerichte , dann sagte er das er 2 Wochen krank war , ich sagte nichts dazu , wie er weg war dachte ich kurz nach , die Frau arbeitet wie verrückt um Gekd zuverdienen ,geben das dabei aber das 4 fache fürs essen aus , und das sehr ungesund ist , und der Mann hat im letzter Zeit einen dicken Bauch bekommen —Ich denke das reicht Reden ist Silber schweigen ist GOLD—-

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  4. Bettina März sagt:

    Kirbis? Ist das ein Kürbis? Oder was anderes?

    Ja, und ich kenne das auch, wenn man viel arbeitet, hat man oft keine Lust mehr groß zu kochen. Nicht jeder hat die Kraft noch dazu. Außerdem steht auch noch der Abwasch danach im Raum. Und manche Gerichte sind nicht in 10 Minuten auf den Tisch zu bringen. Besonders Gemüse muß geschnippelt werden. Und das alles dauert.

    Wünsche Euch allen schöne Weihenächte und viel Besinnlichkeit, Frieden, Wahrhaftigkeit, Spiritualität, Gesundheit und vieles mehr.

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  5. arnomakari sagt:

    Liebe Bettina was du schreibst klingt gut , ist es aber nicht denn alle Fertiggerichte haben zuviel Salz Zucker und Fett , und dazu kommen noch die teile zum haltbarmachen , es geht nichts über selbst Kochen , und noch besser Gemüse aus den eigenen Garten ..nur kann man 100 Jahre oder noch älter werden und gesund bleiben ..Das Problem ist heute ist muss der Mensch krank werden dann denkt er erst ..?aber dann ist es oft schon zu spät ,

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