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Ken FM und Gerhard W / Feuerwerk

Ich schätze mich glücklich, dank Internet das Gespräch solch zweier Männer anhören zu können. Und ich schätze mich glücklich, es sogar weiter verbreiten zu können. Die beiden machen das Gegenteil von wursteln. Sie sprechen die Dinge an.

Thom Ram, 08.07.07

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27:22 / 1:41:42
KenFM im Gespräch mit: Gerhard Wisnewski („Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen 2019“)
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KenFM
Am 02.07.2019 veröffentlicht

Medien erschaffen Realitäten. Die Betonung des Plurals ist hierbei sehr wichtig, denn Medien bilden niemals DIE Realität ab. Das können sie auch gar nicht, da spätestens seit Nietzsche bekannt ist, dass jedes Sehen lediglich perspektivisches Sehen ist. Angesichts dieser Tatsache müsste sich jeder Medienschaffende in Demut üben. Und er müsste den Konsumenten gebetsmühlenartig daran erinnern, dass das, was er da gerade zu sehen bekommt, nur ein Betrachtungswinkel oder nur ein kleiner Teilausschnitt eines weitaus größeren Ganzen ist.

Gerhard Wisnewski ist seit nunmehr 40 Jahren Teil eben jener Medienbranche. In seiner Arbeit für zahlreiche große Medienhäuser hat er, durch das Einbringen seiner persönlichen Perspektive, das letztlich immer unvollkommene Bild der Realität um eine Facette erweitert. Das ging einige Zeit lang gut. Bis zu jenem Tag, an dem er damit begann, sich den sogenannten Tabuthemen zu widmen. Zuerst der RAF, dann dem 11. September 2001, aber auch die Mondlandungen stellt er in Frage.

Für den WDR hatte Wisnewski 2003 die damals höchst erfolgreiche Doku „Aktenzeichen 11.9. ungelöst“ produziert. Mit dieser war es ihm als einer der Ersten gelungen, das offizielle Narrativ der Bush-Administration zu durchbrechen. Sender aus verschiedenen Ländern waren an dieser Dokumentation interessiert. Doch anstatt von seinem Auftraggeber für die gute Arbeit gelobt zu werden, musste Wisnewski über den Spiegel erfahren, dass der WDR künftig von einer weiteren Zusammenarbeit mit ihm absehen würde. Die vorgehaltenen Gründe waren mehr als fadenscheinig.

Seither arbeitet Wisnewski abseits der etablierten Medien. Er ist inzwischen zu einem roten Tuch für seine ehemaligen Pressekollegen geworden. Und obwohl der Mann schon zahlreiche Diffamierungskampagnen über sich hat ergehen lassen müssen, lässt er sich einfach nicht unterkriegen. Dort, wo für die meisten Journalisten die Arbeit aufhört, fängt sie für Wisnewski erst an. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der das Hinterfragen von offiziellen Narrativen so derartig auf die Spitze treibt, wie er. Das macht ihn zu einem der streitbarsten Journalisten und Autoren unserer Zeit.

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Inhaltsübersicht:

0:05:50 Das Recht auf Meinung und Meinungsmanipulation

0:16:34 Ein folgenreicher Beitrag über den 11. September 2001

0:30:08 Der Fall Gutjahr – zur rechten Zeit am rechten Ort

0:37:36 Zweifel an der Mondlandung 0:50:39 Kapitalismus und Car-Sharing

0:56:45 Die Europawahl

1:04:03 Zuversicht in einer gefährlichen Zeit

1:17:15 Ein ideales Deutschland – eine ideale Welt

1:23:11 Die Sinnhaftigkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens

1:35:42 Solidarität mit Julian Assange

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7 Kommentare

  1. berlinathen sagt:

    Über das, was Realität ist, schreibt Wikipedia:
    Als Realität wird im allgemeinen Sprachgebrauch die Gesamtheit des Realen bezeichnet. Als real wird zum einen etwas bezeichnet, das keine Illusion ist und nicht von den Wünschen oder Überzeugungen einer einzelnen Person abhängig ist. Zum anderen ist real vor allem etwas, das in Wahrheit so ist, wie es erscheint, bzw. dem bestimmte Eigenschaften „robust“ – also nicht nur in einer Hinsicht und nicht nur vorübergehend – zukommen (→ Authentizität). Realität ist in diesem Sinne somit dasjenige, dem „Bestimmtheit“ zugeschrieben werden kann. Ein intentionales Objekt (z. B. eine Überzeugung, eine Einschätzung, eine Beschreibung, ein Bild, ein Film oder Computerspiel) gilt dann als realistisch, wenn es die Eigenschaften der darzustellenden Wirklichkeit in vielerlei Hinsicht und ohne Verzerrungen wiedergibt (→ Realismus).

    Gut, Wikipedia ist nicht neutral und wird von Vertretern des zionistischen Hegemons gestreuert.

    Besser als das ist Platons Höhlengleichnis, sehr gut erklärt hier

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  2. webmax sagt:

    Ja, ich denke wie du. Ein hochinteressantes Blick hinter die Kulissen. Bei sonst weit gehender Übereinstimmung scheint Ken aber nicht mit G.W.s Ansicht zur auch meiner Meinung nach gestellten Mondlandung zu zu stimmen. Dabei sind allein schon die physikalischen Beweise, z.B. das benötigte Gewicht des Treibstoffes für den Start der Kapsel vom Mond zur Fähre erdrückend.

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  3. palina sagt:

    kann nur jedem empfehlen sich das anzuhören.
    Wisnewski ganz klar: es wird ein Krieg gegen Deutschland geführt und keiner merkt es.

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  4. Vollidiot sagt:

    Hundert Jahre Krieg und noch kein Ende.
    Geschichte scheint sich zu wiederholen.
    Was war 1646 und 1946?
    In beiden Jahren war Deutschland verwüstet, 1646 noch viel schlimmer.
    Aber als treibende Kräfte waren jeweils ein Ötzi und die Jesuiten am Werk.
    Eine unheilige Allianz.
    Wer wird der nächste Ötzi?
    Jesuiten haben wir ja umsonst.
    Gegen die hilft keine Impfung – aber sie präsentieren immer wieder ihre Marionetten.
    Ihr Anliegen, wie schon 2 x bewiesen, Deutschland verrecke, also Grünsprech.
    Nach Braun kömmet Grün – noch fehlen die Phänomenologien zu Verbindungen Jesuiten-Grüne.
    Der nächste Ötzi?
    Bellen wirds net sei.

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  5. Thom Ram sagt:

    Webmax 23:45

    Ja. In diesem Interview eiert Ken oft, dass es schier peinlich ist.
    Trotzdem ehre ich ihn, da er Menschen interviewt, welche wahrlich was zu sagen haben.

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  6. arnomakari sagt:

    Man braucht nicht viel zu schreiben was Wisneswki sagt , denn es stimmt in der Poliltik passiert nichts was nicht geplant ist , der Mensch ist was er denkt , haben wir noch Menschen in der Politik die gut denken , und handeln — oder spielt Geld nur noch eine Rolle ,was spielt der Alkohol dabei für eine Rolle—-

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  7. eckehardnyk sagt:

    Berlinathen: Realität ist von Steiner Philosophie der Freiheit schon 1894 beschrieben oder „definiert“ als Wahrgenommenes durch Sinne (Instrumente) und Beurteiltes durch Denken (Begriff). Mit dieser dort ausführlich und gegen die damaligen Gedankenschmiede (Philosophen) verteidigten Auffassung kannst du dir das Eiern im Wikipedia Sumpf ersparen.
    Was Steiner damals außen vor ließ, war die Realität der Geistigen Welt. Doch gilt die Formel auch dort. Das übersinnlich Wahrgenommene wird einem erst zur Realität, wenn es begriffen ist.
    Nun lässt sich das auf das Interview sehr schön anwenden.
    Die von Wisnewski verwendeten Begriffe beziehen sich auf ein am heutigen Objekt Wargenommenes (Staub). Analog dazu hätte das von früher gezeigte Wahrgenommene in der analogen Situation auch Staub sein müssen.
    Der Vergleich zeigt, dass die Situationen nicht analog waren.
    Aus dieser Nichtübereinstimmung folgert er logisch eine Manipulation, welche in diesem Fall die „Mondlandung“ mit Armstark unwahrscheinlich aussehen lässt.

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