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Drucker-Soll-Limit / Zwei Vorschläge

Angeregt von Ishani Diana werfe ich hier zwei Ideen zu konkretem Handeln ein, einen der abertausend Zipfel des Produktions – und Wegwerfwahnsinns zu kappen.

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Die Menschheit beutet die Erde durch die heute überrissene Produktionsmenge aus, und die Menschheit vergiftet die Erde mit dadurch anfallendem, nicht kompostierbaren, teils hochgiftigen Müll. Vergiftete Erde > vergiftete Kreatur > vergiftete Menschheit.

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Es ist bekannt, dass den Geräten heute Sollbruchstellen eingebaut werden zum Zwecke, dass man schnell ein neues Gerät kaufen und das alte wegschmeissen muss, was sowohl die Ressourcenknappheit wie auch die Abfallkatastrophe dramatisch verschärft, zudem das kleine Arschloch zusätzlich malochen lässt, um den verursachten Gerätedurchlauf zu berappen / bepfennigen / becenten.

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Beispiel Kopiermaschine, hier kurz Drucker genannt.

Druckern ist ein Chip eingebaut, welche das Gerät stoppen und „Defekt“ vermelden, dies schlicht nach einer bestimmten Anzahl von Kopien.

Der Gang zum Verkäufer ist vergebens. Die Reparaturstelle weiss vom Chip, lässt das Gerät pro Forma eine Woche lang stehen, gibt es zurück und vermeldet: Nicht reparabel.

Bautest du diesen Chip aus, lieferte das Gerät weiterhin tausende Kopien.

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A) Chip entfernen.

Geneigter Elektroniker findet den die Kopierzahl limitierten Chip in jedem Drucker.

Kennst du einen?

Erzähle ihm von meinem Vorschlag.

Ich veröffentliche seine Adresse. Jedermann kann ihm seinen Drucker zwecks Chipentfernung bringen. Belohnung: 1/2 des Drucker-Neupreises.

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B) Einklagen.

Wir müssen ja nicht gleich auf Canon und Epson losgehen, schon nur die Zentrale des Landesvertriebes anzugehen dürfte etwas Bewegung in dieses Uebel bringen.

Wir brauchen einen Elektroniker, der den Begrenzungs-Chip in den Druckern der betreffenden Firma ortet und analysiert.

Wir brauchen einen, dem es Spass macht, mittels Paragraphen für eine gute Sache zu kämpfen, der, mit den Daten des Elektronikers ausgerüstet, Klage gegen den Verteiler einreicht.

Wir brauchen die Gemeinschaft von 144 Menschen, welche die Klage gegen die Verteilerstelle moralisch mittragen, die Verfahrenskosten paritätisch teilen und auch bereit sind, von Fall zu fall direkt und praktisch mit dem Kläger zusammenzuarbeiten.

12 Menschen bilden den Kern, sind in steter Kommunikation, leiten das Ganze, teilen sich die Aufgaben. Jedem dieser zwölfe sind je weitere zwölf angeschlossen, welche sich untereinander auf dem Laufenden halten.

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Spinneridee?

Ohne Ideen und tatenlos kommen wir aus den herrschenden Mieseren nicht raus.

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Thom Ram, 16.07.06

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Die Kommentarfunktion hier lasse ich offen so lange Sachdienliches einfliessen wird.

Kommentare, welche vom Thema wegführen sollten, sind unerwünscht. Keine Philosophie, keine Zahlensymbolik, keine Eso, lediglich direkt Sachbezogenes und damit Sachdienliches, bitte.

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15 Kommentare

  1. webmax sagt:

    Guter Vorschlag, aber nicht so leicht durchführbar. Bei den modernen Druck-Computern, die ja unter Herstellpreis verschleudert werden, will der Konzern den Gewinn über die (nicht neu befüllbaren) sehr teuren Druckerpatronen reinholen. Druckertinte ist die teurste Flüssigkeit der Welt!
    Es gibt Refill- Patronen, -Sets und -Kits, nicht alle funtktionieren. Auf den Service des Herstellers muss man dann verzichten, er meldet „Tintenstand bald leer“ etc., druckt aber fleißig. Ist von Modell zu Modell verschieden. In den einschlägigen – HP, Canon, Brother etc.- Foren gibt es Tipps.—
    Das Plastikmüll-Problem ist m.E. viel schlimmer

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  2. jpr65 sagt:

    webmax
    16/07/2018 um 16:35

    genauso ist es.

    Und mit dem Ausbau des Zähler-Chips wird der Drucker funktionsuntüchtig. Ganz so blöd sind die Hersteller ja nicht.

    Und genau wie Webmax gibt es größere Probleme.

    Papier z.B. ließe sich aus Hanf herstellen, zu deutlich geringeren Kosten und mit deutlich geringeren Waldschäden, nämlich gar keinen. Und Hanf wächst sehr schnell. Gibt ja genügend Artikel hier über diese Wunderpflanze.

    Gefällt 1 Person

  3. Ishani Diana sagt:

    Wenn ich mir so ansehe, wie viel Abfall die „Kapsel-Kaffee-Maschienen“ ergeben, wird mir schlecht.
    Ich wollte keine und bekam trotz allem eine geschenkt. (Meine alte Maschine hatte sich nach 10 Jahren Dienst abgemeldet, und der Produzent hat sich Aufgelöst).
    Ich habe im Internet nach einer Metall-Kapselversion gesucht und nichts gefunden. Seither verwende ich immer die selben kapseln, welche ich zuvor reinige.
    Je mehr sich lautstark Bemerkbar machen, beim Anbieter, desto eher wird sich was Ändern. Der Händler ist nicht am Konflikt mit dem Konsumenten interessiert, sondern an einem ruhigen erfreulichen Ablauf seines Projektes. Also wird der Händler auf seine Weise reagieren um ein friedliches Verkaufsklima zu Fördern. Wer will schon eine wütende Meute in seinem Laden haben…

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  4. Pieter sagt:

    Ishani Diana
    Es werden wiederbefüllbare Kaffeekapseln im Web angeboten. Ob sie allerdings etwas taugen weiß ich nicht.
    Gib einfach „wiederbefüllbare Kaffeekapseln“ gei Google ein und Dir werden gleich mehrere angezeigt. LG, Pieter 🙂

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  5. Ishani Diana sagt:

    Danke Pieter

    Hab ich gemacht aber für diese Marke gab es das noch nicht. Aber ich verwende meinen Kaffe in meiner Stärke und befülle die Plastikkapseln neu.
    Man siehe und staune… Ich kann rund ein Jahr lang die Kapseln wieder verwenden, bevor sie sich verabschieden.
    Ist immerhin das mindeste an Umweltschutz den ich Bieten kann. Besser als nix zu Tun.

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  6. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  7. gabrielbali sagt:

    webmax

    16/07/2018 um 16:35
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    Stets interessante Antworten zu bekommen und zwar mit Hilfe meines Vermögens in simplen, logischen Zusammenhängen zu denken, ist üblicherweise eine meiner mir innewohnenden Stärken. Üblicherweise…

    Deine Annahme, bei den modernen Druck-Computern, die ja, Deiner Ansicht nach, unter Herstellpreis verschleudert werden, will der Konzern den Gewinn über die (nicht neu befüllbaren) sehr teuren Druckerpatronen reinholen, entbehrt jedoch jeglicher Logik..Aber vielleicht bin ja nur ich zu blöd, um Deine Gedankengänge nachvollziehen zu können?

    Weshalb, bitte, sollten den Geräten von den Herstellern heute, laut Thom Ram, „Sollbruchstellen eingebaut werden, zum Zwecke, dass man schnell ein neues Gerät kaufen“ müsse, wenn diese Geräte von den Konzernen doch, wie Du hier behauptest, u n t e r dem Herstellpreis verschleudert werden?

    Magst Du mir dazu Deine Logik näherbringen?

    Ich bin gespannt, was da von Deiner Seite kommen wird… 😉

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  8. thom ram sagt:

    Pieter

    Wiederbefüllbare Kaffeekapseln.

    Ihr gehört allesamt in die Klapsekapsel.

    Kaffee, gute Sorte.
    In die Tasse gegeben.
    Kochend Wasser darüber eingeschüttet.
    Mit oder ohne Zucker – individuell.

    Dieses ganze Kapselzeug ist ein unterunteruntergeordneter Ausfluss des Irrsinns satanischen Missbrauchs der Erde.

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  9. thom ram sagt:

    Selber reingefallen.

    Hier bitte am Geräte – Limitieren – Thema bleiben.
    Danke.

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  10. thom ram sagt:

    Gratuliere zu dem Hinweis auf den Widerspruch.

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  11. Pieter sagt:

    Thom
    HaHaHa Thom, hab fast erwartet dass da was kommt von Dir. Wenn mans denn mit einer Kapselmaschine machen muss ist das noch die unschuldigste Variante. Ich mach meinen Kaffee / Espresso mit meiner 20 Jahre alten saeco espresso maschine, oder auch so wie Du, oder manchmal mit Filterpapier und Aufgießen , so wie Oma, oder auch french press, ganz wie ich grad drauf bin.
    Weißt doch , ich bin ein Chaot, heute so morgen anders 🙂

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  12. gabrielbali sagt:

    webmax

    16/07/2018 um 16:35

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    Übrigens, ich WEISS, daß bei den Druckern Sollbruchstellen eingebaut sind, da mich neben anderen kompetenten Leuten aus der Industrie auch erfahrene Druckermechaniker schon vor mehreren Jahren eindringlich darauf hingewiesen haben und mir auch dringend empfohlen haben, meinen alten Drucker zu behalten und bis an mein Lebensende weiterzuverwenden. Ich glaube, daß die Hersteller bereits bei den Druckern einigermaßen gut verdienen, wenn dann auch dann die Variante mit diesen extrem frech konzipierten Druckerpatronen das noch größere Geschäft bringen darf.

    Das Problem, daß Hersteller ihre Produkte so kurzlebig wie möglich konzipieren, haben wir heutzutage in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft. Zum Beispiel auch in der Automobilbranche, die es aber in absehbarer Zeit gottlob ohnedies so gut wie gar nicht mehr geben wird – zumindest nicht mehr in dieser wahnsinnigen Variante, wie wir sie heute haben (siehe auch den deutschen Dieselskandal, der ja nur die winzige Spitze eines gewaltigen Eisbergs von Verarschung und Betrug am Konsumenten ist!).

    In Indonesien habe ich ebenfalls einen krassen und durchaus interessanten Fall von Qualitätsminderung entdecken dürfen. Ich kaufte eine ganze Packung von handelsüblichen Gummiringen, wie man sie in vielen alltäglichen Situationen ganz gut brauchen kann und hoffte, bis an mein Lebensende mit dieser Packung auszukommen. Schon nach wenigen Wochen allerdings durfte ich bemerken, daß die Hundertschaft von Ringen plötzlich zusammenklebte und bereits in der Auflösung begriffen war. Wollte man diese Ringe auch nur ganz leicht spannen, um sie einer ihnen zugedachten Verwendung zuzuführen, rissen sie bereits bei der geringsten Spannung einfach ab. Sie alle waren ausnahmslos binnen weniger als 2 Monaten völlig unbrauchbar geworden. Da hat man im Labor des Produzenten wohl die Wundermischung, zumindest aus der Sicht des Herstellers, entdeckt, die großartige Umsatzsteigerungen ermöglichen sollte.

    Wir, als Menschheit, haben wohl bereits völlig den Verstand verloren. Ein verheerend unbrauchbares, auf unnatürliches, alles zerstörendes Wachstum ausgerichtetes Geld- und Wirtschaftssystem, das aus Gründen der Gier noch dazu auf einen letztlich todbringenden Wettbewerb ausgerichtet ist, statt auf die überlebenswichtige Kooperation und ein intelligentes Miteinander zu setzen, ist dabei, uns krank zu machen und am Ende den Garaus zu bereiten. Wir sitzen tatsächlich auf dem Ast und sägen, sägen, sägen…

    Es ist unglaublich wie kurzsichtig und wie grenzenlos dumm wir Menschen in Wahrheit sind…

    .
    Hier noch ein indonesisches Video, das zeigt, wie ein cleverer User ein externes Druckfarbensystem bei einem Canon Printer einbaut. In Indonesien kann man solche Systeme fast überall kaufen und die Nachfüllfarben gibt es sogar auch in 1 Liter Flaschen zu verhältmäßig moderaten Preisen!


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  13. webmax sagt:

    Ich kann fast allen Beiträgen nur zustimmen. warnen will ich aber vor den zuletzt genannten Dauer-Befüllsystemen. Ohne die r i c h t i g e passende Original-Tinte verstopfen diese leider bald die Düsen, wie ich erfahren mußte.
    Zum ,Widerspruch“: Man sieht, auch Logik kann in die Irre führen.
    Wer würde zum Arzt gehen und erst einmal 1000€ Einstieg bezahlen? Nein, das regelt der Doc schmerzlos per Dauerbehandlung…
    Wer sagt, dass Auto-Hersteller z.B. Pkw gegen Schutzgebühr abgeben, um sich an der Tankstelle über den Benzinkauf bezahlen zu lassen?

    Neuentwicklungen und technische Anpassungen müssen auch bei Druckern erfolgen (WLAN, Photo print, Android etc). Und da ist marketingtechnisch im Wettbewerb die beste Absatz-Methode immer noch der Preis! Ein guter einfacher Drucker müsste 400-500€ Kosten (AfA- Grenze) statt 60
    -70€, wenn Tinte billiger wäre. Womit das Haltbarkeitsproblem am Rande auch tangiert ist: Etwas Billiges schmeißt man eher weg.

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  14. webmax sagt:

    Es gibt ein tolles Beispiel: Rockefeller hat in USA die Petroleumlampen für einen Dollar fast verschenkt – aber der Liter Petroleum kostete auch….ratet mal!

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  15. Ich steh grad vor dem Problem welchen Drucker kaufen, da mein Alter zwar noch funktioniert aber nicht mehr kompatibel ist mit dem neuen gebrauchten Läppitoppi…….
    350 Euronen für einen halbwegs guten Laserdrucker hab ich nicht, und ich frage mich auch ob ich überhaupt so viel Kopien machen werde.
    Zudem sind das riesige Kästen und wahnsinnig schwer……..
    Mein alter Drucker heisst Canon und ich habe ihn seit 2004 und er hat mir bestens gedient.
    Meine Hochrechnungen gehen dahin, dass es wieder solch ein Drucker wird, auch wenn die Patronen einiges kosten.
    Vom Nachfüllen oder Produkten anderer Firmen zu günstigerem Preis halte ich nix.
    Nachfüllteile kleckern oft und die Farbe hängt dann überall.
    Fremdpatronen haben meist hässliche Farbvarianten…..ich hatte welche von Pelikan und die waren gruselig.
    Ausserdem musste ich mich dann mit dem Canon Programm rumzippeln, welches rummeckerte dass die falschen Patronen drin wären.
    Irgendwann bin ich dann wieder auf Originalpatronen gegangen.

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