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Alles in Butter: Prof. Michael Butter – Wie man tapfer feige eine wissenschaftliche Lanze bricht

Es geht um dich, mich, uns. Beleuchtet wird Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser, der heute nicht mehr mit lächerlichen Sturmgewehren, sondern mit Stalinorgeln  beschossen wird. Er wird zu gefährlich. Sein Publikum wird zu gross.

Ganser unterscheidet messerscharf:

A) Historisch x fach Belegtes und per weltweit geltendem Menschenrecht zu Verurteilendes.

B) Zur Diskussion gestellte persönliche Vermutung, persönliche Interpretation.

Dies, in Verbindung mit seinem stupenden historischen Wissen, in Verbindung mit seiner Eloquenz, gewürzt mit Ganser-Humor,  füllt seine Vortragssäle, hat zur Folge, dass seine Rede im Netz von mittlerweile Millionen gehört wird.

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You ris Tisch ist er unangreifbar. Kein paar a Graf kann ihn hinter Gitter bringen. Das macht ihn noch gefährlicher, denn seine Zuhörerschaft, die wird weiter anwachsen.

Trifft bedingt zu. You Rist kann in DACH Jedermann hinter Gitter bringen, so der Jedermann bestimmte Wahrheiten laut sagt. Der you Rist hat hinter sich die Macht des Deep State, der Weltoligarchie, hat hinter sich das Seerecht. Noch ist es so. Noch. Es wird den Funzzzionären vor die Füsse fallen, vorauseilend bedaure ich sie.

Lieber Daniele, ich telefonierte soeben mit deinem Schutzengel. Ich sagte ihm, er möge eine Legion beordnen, dich zu beschützen, auf dass du dich in dieser Inkarnation halten kannst so lange, als du es willst und du es brauchst. Seine Antwort war kurz und bündig. „Mach‘ ich.“

Ja, manchmal müssen wir auch Militär aufbieten. Rechte Wange hinhalten Wollende mögen rechte Wange hinhalten. Nach wie vor halte ich es für den Angreifer besser, wenn ich ihn lahmlegen kann. Kann ich es nicht, so schafft er sich ein Scheisskarma. Bitte mal überdenken das, blauäugiger Pazifist.

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So.

Hinein in das Vergnügen, herrschenden Missstand in bestem Deutsch, spitzeneloquent hingelegt, zu lesen…

Eingereicht von Eberhard.

Thom Ram, 11.04.06 (War mal 2018)

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Butter am Brot der Gedankenpolizisten

Prof. Michael Butter, ein von unseren DIN-ISO-zertifizierten Leitmedien wie Spiegel, Welt & Co. vielrezipierter Autor, der in besagten Medien unermüdlich darüber aufklärt, wie verwerflich es doch sei, „Verschwörungstheorien“ aufzustellen (siehe auch Jens Wernicke: Vorsicht, Verschwörungstheorie!), hat nun ein ganz dickes Ei gelegt und selbst ein apologetisches Grundlagenwerk wider die Ketzerei geschrieben: „Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien“ (Suhrkamp Verlag, Berlin 2018).

Eines der Hauptziele von Butters publizistischen Schmähungen: Der Schweizer Friedensforscher Daniele Ganser. Bei nüchterner Betrachtung des gegenwärtigen Weltgeschehens darf man sich an dieser Stelle vielleicht einmal eine naive Frage stellen: Was bewegt einen an der Uni Tübingen angestellten Professor, in einer verhängnisvollen Zeit, in der der Weltfrieden dermaßen bedroht ist, dass uns nicht nur der scheidende Außenminister Sigmar Gabriel an der Münchner Sicherheitskonferenz MSC „am Abgrund“ sieht (Quelle: nzz) und auch das aus Nobelpreisträgern und renommierten Wissenschaftlern zusammengesetzte Gremium des Bulletin of the Atomic Scientists seine „Doomsday Clock“ gerade auf zwei Minuten vor Mitternacht, d.h. der symbolischen Apokalypse vorgestellt hat (Quelle: Spiegel), nun ausgerechnet auf einen couragierten Friedensforscher einzuschlagen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, über die politisch-ökonomischen Hintergründe der gegenwärtigen Übelstände aufzuklären, eine neue Friedensbewegung anzuregen und damit die gnadenlos tickende Doomsday Clock, kurz bevor endgültig der Kuckuck herausschnellt und „Game Over“ verkündet, womöglich doch noch anzuhalten? Wären wir in solch unheilsschwangerer Zeit, in der unsere Leitmedien mit bisher ungekannter Leichtfertigkeit über die Möglichkeit eines nuklearen Schlagabtauschs zwischen NATO und Russland, also über ein Game Over für uns alle sprechen, nicht besser beraten, wenn wir zusammenhalten, anstatt uns in akademischen Grabenkämpfen gegenseitig aufzureiben?

Denn leider haben publizistische Affronts wie die von Michael Butter einen unangenehmen Schneeballeffekt: Es ist nicht nur die Lebenszeit eines möglicherweise gelangweilten Professors aus Tübingen, die durch solche Dispute fruchtlos in den Sand gesetzt wird, auch ein Teil der Arbeitszeit von Daniele Ganser und vielen anderen Menschen der Friedensbewegung ist jetzt damit gebunden, da man sich nun mit Butters Angriffen auseinandersetzen, Erwiderungen schreiben, Behauptungen mit entsprechenden Quellenangaben widerlegen muss etc. – wer schon selbst einmal eine akademische Arbeit verfasst hat, der weiß, wieviel Kapazität damit okkupiert wird und wie geschlaucht man sich oft fühlt, nachdem man alle dokumentierten Sachverhalte gemäß den herrschenden Zitierregeln mit Quellenangaben versehen und in einen im akademischen Diskurs akzeptierten Kontext gestellt hat. – Zeit und Kapazität, die man in der Friedensbewegung angesichts der vielen Brandherde, die derzeit auflodern, eigentlich für wesentlich dringendere Arbeitsaufgaben bräuchte, um das Schlimmste zu verhindern.

Wie dem auch sei: Exerzieren wir das gegenwärtige Malheur ruhig einmal exemplarisch durch, auch wenn wir mit unserer knapp bemessenen Zeit Besseres anzufangen wüssten. Da uns der Fehdehandschuh nun mal bereits hingeworfen wurde, dann heben wir ihn eben auf und betrachten, aus welchem Stoff er eigentlich gewoben ist. – Vielleicht löst sich mit dem, was wir anhand dieses eigentlich unwichtigen, aber symptomatischen Falles erkennen können, ja ein fundamentaler gordischer Knoten, an dem die Welt derzeit fast zu ersticken droht.  Stricken wir also die Ärmel hoch, knipsen wir die Stirnlampe an und machen wir uns ans Werk: Wer ist der akademische Ritter, der aktuell eine Lanze gegen Ganser und gegen „Verschwörungstheorien“ bricht?

„Ein deutscher Amerikanist“ …

In einem einzeiligen Wikipedia-Eintrag erfährt man über Michael Butter nicht mehr, als dass er „ein deutscher Amerikanist ist“. Nun, eventuell finden sich demnächst einige Freunde der amerikanistischen Zunft, die seinen mageren Wikipedia-Eintrag um ein paar weitere Lorbeerkränze und Verdienstorden auffetten, aber vielleicht ist mit dem derzeitigen Einzeiler auch wirklich schon alles gesagt, was es über seine Person zu wissen gilt.

Butters neues Buch soll nach eigenem Bekunden „mit Mythen aufräumen … und zu einem besseren Verständnis des Phänomens beitragen, indem es die Grundlagen, Funktionen, Effekte und die Geschichte verschwörungstheoretischen Denkens vorstellt“. In Anleihe an diejenige Framing-Technik, die der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld als „mentale Vergiftung“ bezeichnet, wird der Historiker Daniele Ganser hierbei in eine Reihe neben Alex Jones, Reptiloiden-Theorien und sonstigen ufoesken Ansichten gestellt und als „bekanntester Verschwörungstheoretiker des deutschsprachigen Raums“ bezeichnet. In seinem Buch deutet Butter des Weiteren an, dass Ganser wohl aus finanziellen Motiven Verschwörungstheorien verbreite.

Die Gilde der Gwup/Psiram-Schreiberlinge wird nun frohlocken: Mussten sie ihre auf Daniele Ganser gerichteten Giftpfeile bisher immer aus dem Off der Anonymität abschießen, so haben sie nun eine akademisch akkreditierte, zitierfähige Quelle zur Verfügung. Die Aussage, dass Ganser „ein Verschwörungstheoretiker ist“, entstammt nun nicht mehr nur irgendwelchen Trollen und digitalen Schlägertrupps aus dem Dunstkreis der Psiram-/Skeptiker-Bewegung, die auf zwielichtigen, in Panama und Hongkong lokalisierten Servern ihr Unwesen treiben, sondern dieses Etikett wird der Fachwelt nun in zitierfähigem Normformat von einer wissenschaftlich anerkannten Autorität am digitalen Tablet serviert: von einem Professor an der Universität Tübingen, also einem in der akademischen Hierarchie oberhalb des nur mit der Doktorwürde versehenen Ketzers Ganser rangierenden Würdenträger – über dessen Verdikt sich damit auch alle Zweifel erübrigen sollten. In der Folge kann Professor Butters Butter nun von dem bereits durch Markus Fiedler in seiner Reportage „Zensur“ erläuterten Skeptiker-Netzwerk auf Wikipedia & Co. hundertfach rezipiert und als Teil der „anerkannten wissenschaftlichen Lehre“ ausgewiesen werden. Mit anderen Worten: unzählige trockene Brote werden nun mit der akademischen Butter von Prof. Butter bestrichen werden. Dank der professoralen Butter als Deckschicht ist der unbedarfte Konsument, der noch nie etwas von Ganser & sonstigen alternativen Denkern gehört hat, geneigt, in die akademischen Brötchen der Gegenaufklärer hineinzubeißen, nicht ahnend, dass diese womöglich arg verschimmelt und daher eigentlich ungenießbar sind.

(K)ein Witz

Vor Kurzem habe ich am Marktplatz einen Witz aufgeschnappt: >> Sagt ein Schaf zum anderen: „Du, ich hab‘ gehört, wir werden nächstes Jahr alle geschlachtet.“ – Milde lächelnde Antwort des anderen Schafs: „Aber geh‘, das ist bestimmt eine Verschwörungstheorie!“ <<

Sollte in Zukunft wieder einmal ein Whistleblower ein internes Memo wie dasjenige von NATO-General Wesley Clark veröffentlichen, in dem von einer bis dato noch nicht festzumachenden Instanz aus dem oberen Bürogeschoss der Auftrag erging, „innerhalb von fünf Jahren sieben Länder zu zerstören: beginnend mit Irak, dann Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und zuletzt den Iran“ (Quelle: Democracy Now/Youtube), dann wird dies beim skeptisch aufgeklärten Bürger in Zukunft womöglich nicht mehr die Alarmglocken zum Läuten bringen, sondern nur noch ein müdes Lächeln hervorrufen: „Aber geh‘, das ist nur eine blöde Verschwörungstheorie.“

Auch über diejenigen grauen Eminenzen, über die unsere Bundeskanzlerin immer nur kryptisch als „unsere verlässlichen Freunde“ spricht und denen sie so blind vertraut, dass diese nicht nur die private Kommunikation des Fußvolks, sondern auch ihr eigenes Telefon lückenlos überwachen dürfen, sollte man nicht unnötig Fragen stellen. Wie meinte schon Kater Carlo, als ihm die detektivische Mickey Maus bei seinen im Schutze der Nacht durchgeführten Coups auf die Schliche kam: „Schnüffeln ist aller Laster Anfang.“

Im Schutze der Nacht und unter Ausschluss der Öffentlichkeit durften sich besagte „verlässlichen Freunde“ daher vor einigen Wochen auch zusammenfinden, um nichts weniger zu planen als eine gezielte Zerschlagung Syriens (siehe Bericht in Rubikon) – Ein entsprechendes Protokoll von Benjamin Norman, einem für die Politik des Mittleren Ostens zuständigen Diplomaten der britischen Botschaft in Washington wurde von einem Whistleblower der libanesischen Tageszeitung Al Akhbar zugespielt. Der Inhalt dieses Protokolls entlarvt nicht nur einen menschenverachtenden Bruch des Völkerrechts, das Sabotieren des Friedensprozesses von Sochi und die Instrumentalisierung der UNO sowie der Genfer Syriengespräche durch die sogenannte „Small American Group on Syria“ (USA, Großbritannien, Frankreich, Saudi-Arabien und Jordanien), sondern lässt vor allem tief in die Abgründe einer kriminellen Energie blicken, mit der hinter den Kulissen das Schicksal ganzer Länder ökonomischen Interessen und geostrategischen Plänen geopfert wird. Die alternative Nachrichtenplattform Rubikon und die FB-Seite von Daniele Ganser waren zunächst die einzigen, die dieses brisante Protokoll zu veröffentlichen wagten. Alle anderen Journalisten in der stolzen Landschaft der deutschen „Qualitätsmedien“ guckten betreten zur Seite, obwohl das transatlantische Dokument nun für jedermann verfügbar war. Auch von Seiten der Zunft der an unseren Universitäten habilitierten „deutschen Amerikanisten“ – herrscht Funkstille.

Was, wenn in den Kellern und verspiegelten Hochhäusern derjenigen grauen Eminenzen, von denen uns NATO-General Wesley Clark erzählt, nicht nur detaillierte Pläne über die neoliberale Neugestaltung von Syrien und den Nahen Osten, sondern ebenso über das Schicksal Deutschlands und die zukünftige politische, wirtschaftliche und demografisch-ethnische Gestaltung Europas existieren, zu deren Absegnung auf demokratischem Wege die Bevölkerung niemals bereit wäre? – Eine wilde Verschwörungstheorie? Wo solche Pläne von gewichtigen US Thinktanks wie CFR, PNAC, STRATFOR & Co. doch mittlerweile breits ganz unverblümt publiziert wurden (siehe Nachrichtenspiegel)? Dass den Denkpanzergenerälen hierbei von der Zukunft Europas nicht das Bild einer friedlichen Insel der Humanität und der Sozialdemokratie vorschwebt, sondern dass ihnen ein mit Russland zerstrittenes, durch kriegerische Konflikte und Terror gezeichnetes Europa im neoliberalen Zeitalter als zeitgemäßer erscheint (Quelle: Chicago Council on Global Affairs / siehe Kurzfassung via Youtube)? – Nein, leider keine Verschwörungstheorie eines psychopathischen Spinners, sondern der nüchterne Report eines der einflussreichsten US Strategen und Politikwissenschaftlers George Friedman, der nicht nur Kommandeure der US-Streitkräfte eigenhändig ausgebildet hat, sondern dessen Thinktank-Organisation STRATFOR laut New York Times weltweit über 4.000 Unternehmen, Personen und Regierungen berät, darunter das US-Außenministerium, Monsanto, Microsoft, Lockheed Martin und die Bank of America. – Vom Tübinger Institut für Amerikanistik wiederum: Kein Kommentar, alles in Butter.

Würden all die Verschwörungstheorien, die in diesen Kreisen abseits der demokratischen Meinungsbildung ausgedacht werden, bloße Theorien bleiben, dann könnte man sich ja in der Tat gemeinsam mit Professor Butter gemütlich aufs Sofa zurücklehnen und süffisant über solche Gehirngespinste lächeln. Blöd nur, dass diese Pläne, über die man sich sogar in der transatlantisch orientierten Redaktion des Spiegel fassungslos gab (siehe Spiegel) und die auch der US Präsidentenberater Brzezinski in seinem Buch „Die einzige Weltmacht“ relativ detailliert darlegt, nun sukzessive in der Realität ihre Verwirklichung finden, sogar mit erstaunlich akkuratem Zeitplan. Aber wer im derzeitigen Weltgeschehen unlautere Absichten vermutet, macht sich ja in Wirklichkeit nur lächerlich – wo doch heute jeder weiß, dass es die unsichtbare Hand des Marktes ist, die alles regelt.

„Sapere aude!“ („Wage es, weise zu sein!“) lautete einmal die Losung der Aufklärung, die gerade bei lebendigem Leibe zu Grabe getragen werden soll.  Dass die postfaktischen Totengräber der Aufklärung nun sogar die Chuzpe haben, sich selbst als Aufklärer zu präsentieren, setzt der grotesken Szenerie noch das Sahnehäubchen auf. Aber egal ob man darüber lachen oder weinen möchte, das „Sapere aude“ scheint ausgedient zu haben. Wozu auch sich selbst seines Verstandes zu bedienen, wo es doch heute Experten gibt, die alle Fachgebiete auf akademischem Niveau „beherrschen“? (siehe auch Nachrichtenspiegel: „Warum überhaupt noch denken?“)

Was aber, wenn in der Gilde der herrschenden Lehre gähnende geistige Leere herrscht, so wie uns das in einem köstlichen Essay der nzz nahegelegt wird: siehe „Das Gastmahl der Geistlosen“– in dieser Betrachtung verortet der Jurist Milosz Matuschek ein „akademisch zertifiziertes, aber intellektuell desinteressiertes Diplom-Proletariat aus Ärzten, Juristen, Lehrern, Bankern und Ingenieuren“, das den klassischen Bildungsbürger abgelöst hat und „uns in einen Zustand der Wohlstandsbehinderung hineinpäppelt“. Das Gesprächsniveau in solcher Gesellschaft verhalte sich laut Matuschek oft indirekt proportional zur Höhe des Durchschnittseinkommens. Nun, darf es uns dann wundern, wenn die ehrenwerten akademischen Ritter, die in dieser Gesellschaft sitzen, sich weniger dem Interesse des gemeinen Bürgers verpflichtet fühlen, sondern sehr viel lukrativeren Interessen nachgehen (siehe z.B. Noam Chomsky: „Die Wachhunde der Machtelite“ oder Christian Kreiß: “Missbrauchte Wissenschaft“)? Das Menü bei diesem Gastmahl der Geistlosen ist allerdings bei aller Fortschrittlichkeit, zu der sich die Ritter der Tafelrunde bekennen, allerdings ein altbekanntes:

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5 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  2. haluise sagt:

    https://geistblog.org/2018/04/10/rubikon-der-intelligenz-mythos/

    luise::: der iq steht im direkten zusammenhang mit partei-büechli und systemtreue, sog i emol

    Gefällt 1 Person

  3. Yoku sagt:

    Formulierungen wie „VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN ALS GESCHÄFTSMODELL“ schiessen wie Pilze aus dem Boden.

    Damit kann auch jeder Mainstreamling diese drei Worte nacheinander in den Mund nehmen, und gegen einen sogenannten VT (Verschwörungstheoretiker) argumentieren.

    Bald werden noch andere Pilze in diesem Stil die Retorik der Leid-Medien erweitern, um VT Paroli zu bieten, wenn man denn sonst keine Argumente hat.

    „VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN ALS GESCHÄFTSMODELL“ wird nun verbreitet, um vom Inhalt abzulenken und stattdessen eine andere Fährte zu legen.

    Nämlich weg vom Inhalt, hin zum Themawechsel.

    Man stellt Ganser als geldgierigen Abzocker hin, der seine dummen Schäfchen ausbeutet.

    Man stellt es so hin, dass es geldgierig ist, wenn Ganser für seine Arbeit einen Lohn einzieht.

    Und da das Geldthema bei vielen ein Tabuthema ist, greift es bei jenen.
    So redet man nicht mehr von verdeckter Kriegsführung, sondern von einem hinterlistigen Abzocker.

    Diese Art mit Themen umzugehen, nennt man Ablenkung und Verdrehung, und ist typisch für gewisse Charakterstrukturen, zu denen der Professor Butter evtl. auch gehört?

    Bis jetzt hab ich noch von niemandem eine triftige Argumentation gefunden, welche Gansers vorsichtigen Darstellungen der Sachverhalte widersprechen.

    Mit der wohl finanziell gut honorierten Diskreditierungs-Arbeit des Herrn Professor Butter gegen Ganser riskiert Professor gewiss nicht, dass sein Lehrauftrag an der Uni Tübingen ausläuft. Dafür ist ihm der sichere Lohn vermutlich doch zu wichtig, oder Herr Professor?

    Mit diesen Hetzaktionen geht das Tempo des Sinkfluges der Mainstream-Vertreter, sei es die Leid-Medien, sei es die Uni-Profaxen … bald mal Richtung Schallgeschwindigkeit, und nach unten scheint kein Boden in Sicht zu sein.

    Die Qualitätsmedien sind ja Fachexperten im Dauereinsatz in der Verbreitung von Verschwörungstheorien, die wissenschaftlich unhaltbar sind! Diese werden vom Professor nicht unter die Lupe genommen, oder? Sonst wär er promt ein VT.

    Die staatlichen Ausbildungssysteme inkl. ihrer verliehenen Titel sind teilweise grossflächig zu Verbildungsanstalten degradiert / ein Studienabschluss kann auch als Armutszeugnis gesehen werden.

    Forschungsaufträge an Universitäten werden meist von jenen erteilt und finanziert, die die Ergebnisse gegen das Wohl der Menschen einsetzten.

    Wenn es um das Offenlegen der Wahrheit geht, dann gehört das dazu! Ganser wird geläutert und stark daraus hervor gehen!

    Gefällt 3 Personen

  4. jpr65 sagt:

    Yoku
    11/04/2018 um 23:20

    Die Sache ist nur die: Für viele sind Verschwörungstheorien tatsächlich ein Geschäftsmodell. Und das ist nicht prinzipiell falsch.

    Die Frage ist nur, mache ich es, um andere zu informieren oder nur um Geld zu verdienen und der Inhalt ist mir eigentlich egal?

    Aber mit etwas Übung trennt man da die Spreu schnell vom Weizen…

    Nur die Typen wie Butter machen es wegen der „Reputation“ und der Ehre. Oder für Geld. Oder weil sie ihren Job behalten wollen. Oder weil sie eigene Fehler nicht eingestehen können. Alles EGO Mechanismen.

    Denen geht es nie um Inhalte, sie vermeiden ja auch die inhaltliche Auseinandersetzung. Sie wollen „Recht haben“, sie sind nicht auf der Spur der Wahrheit.

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  5. Yoku sagt:

    jpr65 um 14:01

    Danke für die Differenzierung.

    Es werden ja auch viele bezahlte Trolle angestellt, um bewusst Desinformation zu verbreiten. Auch das läuft unter Verschwörungstheorien.

    Die Motivation macht den Unterschied, im Sinne von, möchte ich wirklich verstehen, wo ich einer Täuschung erliege, darin auf einer Ebene noch gefangen bin, um das Leben klarer zu sehen, fühlen … oder gehts um Meinungsmache, Ansichten generieren und gegen andere (zur Ego-Aufwertung) durchzusetzen, Rechthaberei eben. Das sind zwei grundverschiedene Antriebe.

    Gestern hab ich dem Ganser kurz geschrieben, und ihm Mut von vielen zugesprochen, und es hat ihn gefreut … und mich auch 😉

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